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Erfahrungen mit alpinem Wintercamping/Doppelboden ?


womorider am 29 Nov 2006 16:17:08

Moin,


bin neu hier und habe gleich Fragen.

Wir wollen uns ein neueres Womo zulegen und unser

winterliches Urlaubsgebiet mehr in Richtung Alpen

verlegen.Deshalb wäre es wichtig für uns, von

erfahrenen Wintermobilisten zu erfahren was man bei

der Kaufentscheidung berücksichtigen muß, da hier

(bei Hamburg) ja andere Temperaturen angesagt sind wie

z.B. in Sölden oder Obersdorf.



1.) Überlebt man die Temperaturen mit einem "normalen"

Wohnmobil mit beheiztem Abwassertank und beheiztem

Abwasserventil ? Oder hat man ständig kalte Füße,

fragt meine Frau.



2.) Um wieviel % ist der Wohlfühlfaktor höher in einem

Wohnmobil mit Doppelboden. Lohnt sich der scheinbar

höhere Preis ?



3. Welche Variante verbraucht weniger Gas ?



Danke im voraus. Jens

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topolino666 am 29 Nov 2006 16:53:03

Hallo Jens!

Vorab: Wir sind aktuell (auch Wintercamping) OHNE Doppelboden unterwegs; wir waren schon im Winter mit dem DoBo (Miet-) Mobil unterwegs.
Da wir im kompletten WoMo einen Teppich verlegt haben, und i.d.R im WoMo mit Hausschuhen laufen, merken wir die Kälte nicht.
Ohne Teppich und barfuss möchte ich allerdings nicht laufen müssen.

Als grosse (und viel "schlimmere"!!) Kältebrücken haben sich bei uns das Fahrerhaus, die Zwangsbelüftung in den Dachfenstern und die "Wohnungstüre" gezeigt.
Das Fahrerhaus mussten wir zum Wohnbereich komplett abschotten, wir hatten dann auch schon im Fahrerhaus das Eis innen an den Scheiben.
Vor die Aufbautüre haben wir so ein "Kältetier" gelegt (so ´ne Rolle) und gegen den leichten (eigentlich nicht merklichen) Zug aus den Zwangsbelüftungen haben wir bisher noch keine Idee gehabt. Abkleben wollten wir nicht.

Den beheizten Abwassertank etc. halten wir für übertrieben, bei uns steht bei unserem aussenliegendem Tank jetzt eben im Winter permanent das Ablaufventil offen und ein Eimer (ohne Loch!!) steht darunter, der nach dem Abspülen, nach dem Duschen, etc. geleert wird.

Zum Gasverbrauch: Ein WoMo mit DoBo wird m.E. nach nicht weniger Gas verbrauchen, es kann sogar sein, da der Zwischenboden (eigentlich wenn wir ehrlich sind ja sinnlos!!) auch geheizt wird dass der Gasverbrauch steigt.
Die Heizung muss im Winter eh IMMER laufen, sonst entleert sich der Boiler und gefrieren eben Sachen ein.
Der Gasverbrauch steigt im Winter durch den Heizungsbetrieb immens, wir verbrauchen auf genau 6 Std. 1 kg Gas. Der Stromverbrauch der Dauerlaufheizung ist natürlich ebenfalls hoch.

Auf unserer Winterliste steht:
MUSS man haben:
Winterreifen, Schneeketten, 3. Gasflache (ich weiss, ist verboten!), alternativ die beiden Europaflaschensets, Besen (und Schaufel), kleine Portion Salz und Split,

KANN man haben:
Eine Wohnwagentreppe (so ein Gitter, bei dem beim Abstreifen der Schuhe der Schnee durch die Ritzen fällt); wir haben mit unserer Treppe immer eine Unmenge Schnee ins Mobil gezogen, 4 kleine Unterlegkeile (so brauchen wir keine Handbremse anziehen).

Noch zwei Anregungen zum DoBo generell:
Vorteil: Viel Stauraum
Nachteil: Geringere Gewichtsreserve

Hoffe weiter geholfen haben zu können.

topolino
Matthias

spleiss53 am 29 Nov 2006 17:12:46

Hey womorider...Herzlich willkommen in diesem - unserem tollen Forum :razz:
War mit meinem Bus, wie auch mit dem Wohnwagen des öfteren schon beim Wintercamping. Beide haben eine gute Heizung - aber EISKALTE Böden.
Könnt mir also gut vorstellen, daß ein doppelter Boden - außer mehr Stauraum - auch angenehmer ist.

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Schnecke am 29 Nov 2006 17:24:24

Hallo Jens!
Wir sind begeisterte Wintercamper.
- Mit Doppelboden -
Auch wir haben im Winter einen Teppichboden und keinerlei Probleme mit kalten Füßen.
Die Tanks sind beheizt - ich möchte nicht wissen, wie sie bei minus 18 Grad aussehen würden. (v.a. der Frischwassertank)
Beheizt ist auch die Garage. Das ist super, da es im Winter immer etwas knapp wird mit Stauraum für Skischuhe, Skianzüge.., die möchte ich nicht alle im Wohnraum haben. In der Garage trocknen sie einigermaßen und die Skischuhe sind morgens nicht eiskalt.
Außerdem kann man dort ein paar Vorräte frostfrei aufbewahren( Obst, Getränke), für die es im Innenraum zu warm oder der Platz zu knapp ist.
Wir haben eine Alde Warmwasserheizung. Kein Staub wird aufgewirbelt, das Womo ist mollig warm - man muss jedoch in der Nacht durchheizen.
Unser Verbrauch beim Durchheizen: Eine 11kg Flasche reicht ca 3 Tage dank der guten Isolierung des Fahrzeuges.
Kritische Stelle ist der Übergang zum Fahrerhaus (Alkovenfahrzeug) Wir haben eine Holzschiebetür und ich lege unten noch ein Kissen hin.
Im Fahrerhaus hatten wir schon minus 10 Grad und im Wohnraum gleichzeitg 22 Grad.
Uns macht Wintercamping Riesenspaß!
Schau mal - das war im letzten Winter
--> Link

,
Schnecke

zwibie am 29 Nov 2006 17:31:33

Hi Womorider,

willkommen im Forum,

habe 5 Jahre Womos gemietet bevor ich gekauft habe und kann somit sagen, mit Doppelboden hat man Vorteile, vor allem wenn der Frischwassertank im Inneren des Womos und Abwassetank im Zwischenboden installiert sind. Der Zwischenboden wird beheizt, sogar unter dem Bett und der Sitzgruppe,davon profitieren sogar die Aufbaubatterien, die auch gewärmt werden da der Batteriekasten unter der Sitzbank eingebaut ist. Ein Vorteil- Nachteil ist bei mir, da das Womo auf Sprinter aufgebaut ist, dass man 1 Stufe Aussen und 2 Stufen Innen hoch muss.

Doch wie bei Allem ist auch hier der Geschmack entscheidend, Alles zum akzeptalen Preis gibt es wohl nicht.

Mein Womo ein EURA Contura 706 SB gekauft 2002

Klaus

Rudi Roehrich am 29 Nov 2006 18:33:22

Hallo Womrider ,
jetzt möchte ich Dir unsere Erfahrungen aufzeigen :

1) Wenn möglich , dann entscheidet Euch für die "Doppelboden-Variante" .
Die hat viele Vorteile , wie schon von meinen Vorrednern beschrieben .
Die Aussage von "topolino666" das Doppelboden sinnlos ist , ist
absoluter Quatsch . Wir hatten schon beide Versionen . Mit- und ohne
Doppelboden . Jetzt haben wir Doppelboden und möchten diesen
nicht mehr missen .

2) Ich schwöre auf Alkoven-Mobile , weil man den Wohnbereich zum
Fahrerhaus bestens abschotten kann und somit immer im warmen
sitzt . Bei Teilintegrierten (siehe "topolino666") kann es bei Kälte
sehr unangenehm werden .

3) Ich schwöre auf Heckantrieb . Besserer Gripp im Winter auf der
Straße und bei Bergfahrten . Außerdem haben die Hecktriebler
sehr oft höhere Zuladungsreserven . Unser 6m Mobi hat Heck-
antrieb und ca.1000kg Zuladung .

4) Wenn möglich achtet auf viel Stauraum . Z.B. Heckgarage .
Denkt daran , daß Ihr auch die Winterkleidung irgendwo unter-
bringen und trocknen könnt . Heckgarage hat unser Mobi leider
nicht bei 6m Länge . Aber es hat große Stauräume .

Schnecke am 29 Nov 2006 20:20:40

Hallo !
Und da wären noch zwei Dinge, die wir nicht missen möchten:

Eine Duomatic oder Triomatic ( egal wie sie zur Zeit heißt) an den Gasflaschen, mit der die Flaschen automatisch umgeschaltet werden, wenn eine davon leer ist.
Wer schon einmal nachts bei -15 Grad aus dem Bett gekrochen ist und schlaftrunken in der Dunkelheit und Kälte Gasflaschen gewechselt hat, der weiß, wovon ich schreibe :wink:
Alle Womos kühlen bei diesen Temperaturen sehr schnell ab und dann ist an süßen Schlaf nicht mehr zu denken.

Zum zweiten sollte an der Gasflasche eine Heizvorrichtung ein, sonst gefriert die Düse ein und aus ist es.
Wir haben im letzten Winter einer Familie eine Nacht "Unterschlupf" gewährt, die trotz voller Gasflaschen nicht mehr heizen konnten.

,
Schnecke

AB am 29 Nov 2006 22:15:59

Hallo Jens,

ich bin ohne und mit Doppeltenboden unterwegs gewesen.
Aktuell mit Doppeltenboden.

Ich habe in keinem Wohnmobil gefroren, mit Teppichboden den Wohnraum ausgelegt läst es sich gut laufen.

Der Vorteil des Doppelboden ist, das die Tanks im Doppeltenbodem liegen und somit nicht einfrieren.
Das mit dem Eimer drunter stellen, kannst du getrost vergessen, Duschen und Wasser wegbringen :?:
Zudem das Wasser sehr schnell im Eimer friet.

Wenn man dann noch eine Heckgarage hat, ist alles perfekt.

Ansonsten, ist ja alles schon gesagt worden.

Andreas

Advantage am 29 Nov 2006 22:39:08

Hallo,

wir hatten bislang unseren Wohnwagen die ganze Wintersaison in Grindelwald stehen. Dort waren Minus 25 Grad keine Seltenheit.... und das Fahrzeug war kalt, wenn wir z.B. erst Nachts ankamen.

Wir hatten und haben jetzt im WOMO eine PAROLI Fußbodenheizung verbaut.

Kinderleicht zu installieren (auch mit 2 linken Händen :-o )

Der Fußboden hat dann ca. 33 Grad.

Wir gingen immer nur in Strümpfen (-ohne Doppelboden auch bei -20 Grad)

Der Stromverbrauch liegt bei ca. 90 Watt /230 Volt pro lfm.

Wie sagt meine Frau immer, -wenn der Strom für die Fußbodenheizung nicht mehr bezahlbar ist, bleiben wir zu Hause.

Die Heizung gibt es auch als 12 Volt und 48 Volt Variante. (Allerdings ist dann die Bordbatterie bald am Ende)

Die Heizmatten haben wir außerdem unter den Betten und in der Garage. (Thermostatsteuerung - gib´s bei Konrad)

Gast am 29 Nov 2006 22:57:15

also wir haben 2004 auf 2005 mal 1 woche frei und völlig autark in engelberg gestanden... da hatten wir nachts temperaturen von -25 grad... :snowman:

unsere eingangstür hatte damals noch nur eine dichtung - siehe bild...

das führerhaus war tiefgefroren - alfons hat ausnahmweise im wohnbereich geschlafen und ich habe die trennwand erst zur abfahrt aufgemacht um die eisschicht von innen an den scheiben abzutauen... :D

unser wohnraum selbst war herrlich temperiert - die kinder sind barfuß umhergelaufen.

mit der wasserversorgung gab es keinerlei probleme, weil alle tanks (frisch/grau/fäkalien) im doppelboden liegen.

ich denke mal wenn jemand wirklich wintercampen will kommt er um einen doppelboden nicht umhin.
wobei ich schon oft gehört habe, dass nicht alle hersteller - die behaupten einen doppelboden zu verbauen - konsequent einen doppelten boden von hinten bis vorne einziehen und dort in dem beheizten bereich auch alle tanks unterbringen... außen liegende tanks - die man beheizen muß sind für mich beim wintercampen ein k.o.-kriterium...


:wink: heiko

Jobelix am 30 Nov 2006 00:09:57

Ich bin zwar erst morgen Wohnmobilst, aber Erfahrung mit Wintercamping habe ich schon mit unseren ehemaligen autarken Wohnwagen gemacht - von 11 Tagen davon 8 Tage mit mindestens 18 C° in der Nacht :D)

Meine Erfahrung mit unserem lütten Wohnwagen: keine kalten Füße sogar bei meiner Frau (Wunder) dank ein paar Fußmatten und wohl guter Bodenisolierung. Nie etwas engefroren, trotz Frischwassertank im Gaskasten und Abwasser-Direktdurchlauf in einen Eimer. Problemzonen sind Türen und Klappen, da sah es bei uns ähnlich aus wie bei MAN.
Zwei Reiseberichte mit einigen Erfahrungen gibt's auf meiner Homepage:
--> Link
--> Link

Mein Freund mit seinem Eura Integra hatte es natürlich auch warm, hat es mal eben mit der fast 3fachen Gasmenge in der gleichen Zeit bezahlt.

Wegen der geringen Probleme haben wir uns entschlossen auf Doppelboden zu verzichten und uns einen Karmann geholt. Ich denke der wird unseren Ansprüchen mindestens ebenso gerecht, wie unser alter Tango.

Mein Fazit:
Wenn man tagelang frei steht und keine Abwasser-Entsorgung hat, ist ein
Doppelboden-Mobil zweifellos im Vorteil. Ansonsten halte ich die Unterschiede für akademisch.

Jobelix

topolino666 am 30 Nov 2006 09:23:45

Hallo in die Runde!

@Rudi: Ich habe nicht geschrieben dass der DoBo sinnlos ist, sondern meine Meinung kundgetan, dass das heizen des Doppelbodens eigentlich ohne grösseren direkten Nutzen ist; der Stauraum wird geheizt ohne dass sich jemand darin aufhalten kann (schönes Bild!!). Ist natürlich immer eine Abwägungssache! Wenn Du meine Vorstellung gelesen hast weisst Du dass auch wir ursprünglich einen DoBo im Lastenheft stehen hatten!
Du schreibst Dein Alkoven hätte einen Vorteil zu unserem Wohnmobil??
Das ist so nicht richtig, da wir keinen "echten" Teilintegrierten haben; das Fahrerhaus wird bei uns nicht mitbenutzt (genau wie bei Dir) und kann - wie schon geschrieben - komplett vom Wohnbereich abgeschottet werden!!

Wir halten es mit Jobelix:
Wegen der geringen Probleme haben wir uns entschlossen auf Doppelboden zu verzichten und uns einen Karmann geholt. Ich denke der wird unseren Ansprüchen mindestens ebenso gerecht, wie unser alter Tango. Mein Fazit: Wenn man tagelang frei steht und keine Abwasser-Entsorgung hat, ist ein
Doppelboden-Mobil zweifellos im Vorteil. Ansonsten halte ich die Unterschiede für akademisch.


Da auch im Winter ein grosser Anteil Mobile ohne DoBo unterwegs ist, wird es so schlimm schon nicht sein, für uns ist das Wintercampen ohne DoBo ohne weitere Einschränkung zu empfehlen.
An das Kübelleeren gewöhnt man sich (machen die WoWa-Besitzer ja das ganze Jahr!!) und wenn man es wirklich vergessen hat, kippt man am nächsten Morgen einfach den Eisklotz komplett aus dem - natürlich konischen - Eimer.

Geniessen wir gemeinsam die unbeschreibliche Stimmung beim Wintercampen und helfen uns - im Sinne der WoMo-Familie - gegenseitig!



topolino
Matthias

Rudi Roehrich am 30 Nov 2006 10:02:10

Hallo topolino666 ,
sorry dafür , wenn ich Dich falsch verstanden habe .

Aber noch etwas von meiner Seite zum Doppelboden :

Bei Dir im Lastenheft steht wohl , das Du (Dein Hymer)
einen Doppelboden hat , aber meines Erachtens ist es
kein "echter" Doppelboden .
Der Doppelboden in Deinem Fahrzeug ist meines Wissens
nach nicht durchgehend wie z.b. bei meinem Frankia ,
bei Concord , bei Phoenix , etc... Die haben einen echten
durchgehenden Doppelboden .
Ich hatte früher ein Hymer-Alkoven Fahrzeug mit einfachem
Boden , also keinen Doppelboden .
Und der Unterschied zum jetzigen Fahrzeug ist erheblich .
Wenn ich die Heizung in meinem Frankia anstelle , dann habe ich
nach einer Weile einen warmen Fußboden im Fahrzeug .
Das war beim Hymer mit einfachem Boden nicht so . Wie sollte
es dort auch funktionieren...

topolino666 am 30 Nov 2006 10:24:20

Hallo Rudi!

Gut - nochmal:

Du hast das Wort "Lastenheft" falsch verstanden:
Tante Wiki: "Ein Lastenheft (oder Anforderungsspezifikation) beschreibt die unmittelbaren Anforderungen, Erwartungen und Wünsche an ein geplantes Produkt, formuliert in natürlicher Sprache."

Wir haben viele Jahre WoMos gemietet (auch im Winter!), mit und ohne DoBo, und haben uns unser "Traummobil" im Kopf gebastelt:

Der Doppelboden war ein Wunsch, den wir beim Kauf unseres Fahrzeugs gestrichen haben, weil einfach der Rest am Fahrzeug stimmte.

Wir haben keinen Hymer, sondern lediglich aus der Hymer-Gruppe einen Dethleffs Bus1; ein "unechter" Teilintegrierter.

Wir haben also keinen Doppelboden, weder echt noch unecht, und sind aber trotzdem weiterhin der Meinung dass Wintercamoping trotzdem geht!!

Nix für Ungut!! :sauf:

Herzliche

topolino
Matthias

Gast am 30 Nov 2006 11:00:03

Wir waren mit unserem vorherigen Mobil, Mobilvetta, ohne Doppelboden, aber mit innenliegenden Frischwassertanks beim Skifahren und sind es heute mit Doppelboden auch.
Fazit ist halt, daß ohne Doppelboden ein paar Sachen mehr beachtet werden müssen, eben das Grau- bzw. Schwarzwasser"problem". Kommt halt drauf an, wieviel man wirklich im harten Winter damit unterwegs ist, ob man meint, es "lohnt" sich für jemanden.

Die nassen Skiklamotten haben wir immer auf Bügel in den Kleiderschrank gehängt (dort lief ein Heizungsrohr vorbei und es war mollig warm drin, somit waren die Sachen anderntags wieder hübsch trocken) - auch bleibt zu erwähnen, daß wir eigentlich bei Schnee- und Regenfall nicht größer Skifahren - die Skischuhe brachten wir in einem ebenfalls durch ein vorbeilaufendes Heizrohr einigermaßen temperierten Stauraum unter, in diesem hatten wir sommers die Bestuhlung untergebracht. Es handelte sich um ein 7 m langes Alkovenfahrzeug mit Stockbetten, das Fahrerhaus wurde durch eine selbergebaute Holzwand abgetrennt und somit die größte Kältebrücke überwunden, Fußboden durch im Winter ausgelegten Sisalteppich kein Problem. Wir sind sehr wärmebedürftig und heizen reichlich ein, eine Gasflasche reichte uns ca. 3 Tage, Duomatic obligatorisch (auch keine Lust auf nächtliche Tauschaktionen), Stromgenerator werksseitig fest eingebaut und vom Aufbau her bedienbar.
Einmal sind wir mit eingefrorenem Fäkal- und Grauwassertank heimgekommen und haben diese dann daheim mit allerlei Heizern wieder aufgetaut und entleert. Allerdings waren wir mit dem Fahrzeug nicht länger als 5 Tage (freistehend) im Winter unterwegs, das Platzangebot für 4 Personen, davon 2 ziemlich ausgewachsene Jugendliche, war am Schluß schon eher als "grenzwertig" zu betrachten, es mußte halt peinlichste Ordnung gehalten werden. Ansonsten haben wir es so sehr genossen, auch im Winter mit dem Wohnmobil wegzufahren, daß wir dann eben auf eines mit Doppelboden und Heckgarage umgestiegen sind, ist halt einfach komfortabler und einfacher, aber hat halt auch andere "Nachteile" (mehr Gewicht, größer in den Ausmaßen und höher).

Dakota am 30 Nov 2006 11:06:34

Moin,

schöne Debatte :D

Man sieht wiedereinmal wie unterschiedlich Anforderungen in Bezug auf Mobile sind. @Rudi, du hast recht - Hymer hat keine durchgehenden DB, nennt es wohl Funktionsboden..... Grund ist wohl das Hymer unter der 3 Meter Marke bleiben will.

Zum Thema. Wir fahren seit Jahren zum Wintercamping. Der bislang kälteste CP ist/war der in Neustift/Stubai. Dort sind mitte Feb. Temperaturen um - 25°C normal. Wir haben hier Erfahrungen mit DB-Alkoven (Bürstner 572-2) und Mobilen ohne DD (Knaus 560U / Hymer B572) Gefroren haben wir in keinem :wink:

Der Knaus war wirklich Fußkalt (Teppich hilft), da konnte man heizen was man wollte.... Der Bürstner war angenehm - aber nur bei "richtiger" Abschottung des Fahrerhauses zum Rest, aber alle 3 Tage waren die 11KG leer.... (Tagsüber Frostschutzstellung, bewohnt 23°C) Hier fanden wir die aufsteigene Kälte aus dem FH zum Alkovenbett unangenehm, da ist das bißchen Alkovenheizung kaum gegen angekommen - wie auch im FH warem z.T. Minustemperaturen und nur ein 8mm Brett und 10 cm Matratze dämmen nicht abschließend. Der Hymer ist nach Modifikation (Fahrerhaus von unten gedämmt, Unterflurschale & PU) genauso "Fußwarm". Hier bemerken wir aber die deutlich besseren Dämmwerte des PU gegenüber Styropur/Styrofoam (Bürstner) - trotz einbezug des FH in den Wohnraum und riesigen Glasflächen hält die Gasbuddel 4-5 Tage......

Frischwasser ist in der Sitztruhe, Grauwasser unterflur in einem vollgeheiztem Behälter, auch die Schieber sind mitgeheizt.....

Was uns noch feht ist ein kleines Wintervorzelt..... nicht für die Skiklamotten (die trockenen in der sep. Dusche die wir als Trockenraum missbrauchen) sondern einfach für 2 m² schneefreien Einstieg.

PS. Trockenräume / Ski-Räume bieten nahezu alle CP an, dort könnte man auch.....

Wintercamping kann man m.E. mit beiden Fahrzeugtypem machen, wenn sie winterfest sind. Auch die Bauform VI, TI oder Alkoven spielt keine entscheidene Rolle und ist dem persönlichem Geschmack des Besitzers überlassen - richtige Vorbereitung vorausgesetzt.

Gast am 30 Nov 2006 13:34:29

Nach 2 Hymer mit einfachem Boden möchte ich in Zukunft auf den warmen Unterbau eines Doppelbodens, incl. dem erweiterten Stauraum, nicht mehr verzichten wollen.

eine schöne Adventszeit

wünscht

Kurt

Spinne am 30 Nov 2006 16:55:52

Genau, wie WoMo48 ist es mir auch ergangen. Ich hatte auch ein Hymer und nun einen mit DoBo das ganze WOMO ist wärmer.

Poldi am 30 Nov 2006 17:07:45

Hallo an alle Spezialisten,

wo wir gerade so schön dabei sind - kann man ein nicht Doppelboden-Mobil nachrüsten? Mir ist klar, daß es nicht einem voll wintertauglichen gleichkommt, aber so'n bisken vielleicht doch!?

Poldi

womorider am 30 Nov 2006 17:10:33

Hallo,

SUPER !! Wir sind begeistert von der Menge an Erfahrungen und hilfreichen Tips bisher.

Sag mal Schnecke, ist die Garage nach dem Trocknen
eine finnische Sauna? Müßte man nicht eine Entlüftung
z.B. in die Garagentür einbauen?

Heute gibt es ja viele neue Alkovenmodelle, wo durch die Drehbarkeit der Vordersitze, das Führerhaus
Bestandteil des Wohnraumes ist. Was tun?

Was halten die gefütterten Isomatten ab?

Mit bestem

Kerstin & Jens

Spinne am 30 Nov 2006 18:41:46

Ich hatte auch eine Iso. Matte zwischen Führerhaus und Wohnraum. Die ist natürlich besser als ein Vorhang. Aber die Iso. Matte habe ich nie richtig Dicht bekomme irgendwo zog es immer noch durch. Ich habe mir dann mal die Zeit genommen und eine Schiebetür eingebaut und nun ist es prima. Durch die Dachluke im Alkoven mit der Zwangsentlüftung kommt auch eine ganze Menge Kälte rein. Die habe ich dann auch noch Zugluft dicht gemacht. So habe ich mein WOMO Winterfest gemacht und ist immer, wenn genügend Gas an Bord ist, mollig warm.

Schnecke am 30 Nov 2006 21:38:42

womorider hat geschrieben:Sag mal Schnecke, ist die Garage nach dem Trocknen
eine finnische Sauna?

Das wäre eine tolle multifuntionale Nutzung der Garage! :D
Nein - so ist es nicht.In der Garage ist es nicht so warm wie im Wohnraum , schätze so 10 - 15 Grad. Es führt nur ein dünnes Warmwasserrohr an einer Wand entlang, das reicht.
Wir hängen dort nur feuchte, aber keine klatschnassen Sachen auf. Die kommen ins Bad, wo wir von Wand zu Wand eine Stange haben und dort die Sachen auf Kleiderbügel hängen. Dort gibt es auch keine Probleme mit der Entlüftung.
womorider hat geschrieben:Müßte man nicht eine Entlüftung
z.B. in die Garagentür einbauen?

Würde ich nicht tun ( Wärmeverlust)
Aber müsste man sicher, wenn man richtige große Wäsche trocknen würde. Wir hatten bisher noch nie Probleme bei feuchten Anoraks, Skihosen. Wanderbekleidung. Es geht ja auch in erster Linie darum, dass man nicht all die Klamotten im Wohnraum hat - bei 2 EW plus 2 Kindern kommt im Winter etwas zusammen.

womorider hat geschrieben:Was halten die gefütterten Isomatten ab?


Spinne hat geschrieben:Ich habe mir dann mal die Zeit genommen und eine Schiebetür eingebaut und nun ist es prima


Wir hatten im Vorgängerwomo ( ein Weinsberg) Isomatten - sie waren schon o.k., aber es zog immer irgendwo herein , dann haben wir noch Decken darüber gehängt.
Einfacher ist sicher die Handhabung einer Schiebetür.

,
Schnecke

RaiWo am 30 Nov 2006 21:45:32

Hai!
Wenn die Gasflasche "eingefroren" ist, ist lediglich der Regler zu - eingesulzt -
Abhilfe kann man schaffen, indem man z.B. ein Handtuch um den Regler wickelt. Deswegen wird ja durch das Truma Eis-Ex ja auch der Regler beheizt.
Vorsichtsmaßnahme: Vor dem Anschluß der Flasche diese kurz "abblasen", weil sich da oben gerne Kondenswasser bildet und dies dann zum "Einfrieren" führt.
Viel Spaß im Winter
Wolf

eva b. am 01 Dez 2006 09:55:46

womorider hat geschrieben:Heute gibt es ja viele neue Alkovenmodelle, wo durch die Drehbarkeit der Vordersitze, das Führerhaus Bestandteil des Wohnraumes ist. Was tun?

Isomatten von außen anbringen, am besten welche, die auch die Fahrerhaustüren abdecken wegen der Zugluft. Ausserdem gibt es passende Isomatten für den Fussraum und zusätzlich...schau --> Link

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