T4Wohnmobil hat geschrieben:
Was war der Grund für den Kauf der OPTIMA-Batterien ?
Gruß
Erik
Ein Testbericht von Reisemobil Zeitschrift und positive Rückmeldungen im Netz.
Ein Testbericht von Reisemobil Zeitschrift und positive Rückmeldungen im Netz. ich finds immer lustig wie sich ueber die genauen Ladevorschriften gekabbelt wird aber im wirklichen Leben wird sich wohl kaum einer daran halten. Ausser das Wohnmobil steht immer zuhause vor der Tuer. Selbst meine billigen Banner Blei/Nass Batterien sollen laut Datenblatt mit 15V "Ausgleichsladung" alle paar Monate haben. Habe ich ein Ladegeraet was 15 Volt hat? Nein. Werd ich eins kaufen? Nein (kostet mehr als die Batterie :lol: )
Ich bin der Meinung die Optima-Batterien sind alles AGM Starterbatterien und keine Zyklusfesten AGM Versorgungsbatterien. Da wird der gleiche Inhalt in unterschiedliche farbige Gehäuse eingebaut und mit viel Werbeversprechen teuer verkauft. Gruß Erik In den USA haben die Optimas bezüglich Lebensdauer und Belastbarkeit einen nahezu legendären Ruf und werden in Europa auch gern z. B. von Truma für Wohnwagen-Mover verbaut, hab noch nichts gehört, dass die massenweise sterben. Im Internet findet man auch nichts über gehäufte Probleme. Wie begründest Du deine Meinung? bis denn, Uwe
Wohnwagen-Mover: Typischer Anwendungsfall für eine AGM- Starterbatterie hoher Strom, kleine Entladetiefe. Versorgungs- AGM Batterie kleiner Strom große Entladetiefe. AGM Batterie ist nicht gleich zyklusfeste Versorgungsbatterie ! Das wird leider immer wieder nicht beachtet. Start-Stopp Batterien sind z.B. völlig ungeeignet als Versorgungsbatterien Gruß Erik Tja, in einem Punkt hat t4 wohl recht: Redtop und Bluetop sind Starterbatterien. Das war dann aber auch der einzige Punkt, denn die Yellowtop sind Versorgungsbatterien. Optima schreibt selbst auf der Homepage: YELLOWTOP: Diese Batterie wird verwendet, wenn die elektrischen Lasten überdurchschnittlich groß sind oder wenn der Entladezyklus mehr als das typische Starten des Motors umfasst, beispielsweise bei Fahrzeugen ohne Lichtmaschine. Hierzu zählen auch Fahrzeuge mit besonders großen elektrischen Lasten, die die durchschnittliche Ausgangsleistung der Lichtmaschine überschreiten (beispielsweise durch nachträglich installierte Audiosysteme, GPS-Systeme, Ladegeräte, Seilwinden, Schneepflüge, Wechselrichter). ... .... • Fahrzeuge oder schwere Maschinen mit Wechselrichtern (Campingfahrzeuge), Hydraulikanlagen (Baumaschinen), Winden (Allradfahrzeuge) oder anderem leistungshungrigem Zubehör • Elektrofahrzeuge Aber die Batterien sind natürlich alle die Selben und den bunten Deckel macht ein Farbblinder drauf ... is klar :roll: Ein Hallo an alle 1. Ich gehöre keiner Religionsgemeinschaft an, auch nicht der der "die beste ist AGM", ich bin naturwissentschaftlich orientiert 2. Ich hasse Phrasen, denen keine nachvollziebare Begründung folgt. Wir nehmen an einem Forum teil und diskutieren Themen, das gibt es immer mehrere Meinungen, die man tolerieren sollte wenn man sie nicht versteht. 3. Es gibt aber auch Meinungen, die man mit Hilfe techn./chem. Unterlagen nachvollziehen und belegen kann 4. Wir sind hier nicht bei Twitter und Facebook, Es stehen mehr als 160 Zeichen zur Verfügung um seine Aussage zu belegen. Und nun zu den Beitägen von "T4Wohnmobilmobil". Ich habe mir erlaubt seine Aussagen aller Beiträge zusammenzufassen und dazu meine Meinung abzugeben: Das dürfte wieder ein Fall von Austrocknung von AGM Batterien durch die AGM2 Einstellung der Ladegeräte (Ladespannung 14,7-14,8V) sein. Die 14,7-14,8V ist die max. Ladespannung einer AGM- Batterie. Mit 14,4V wird sie auch Vollgeladen, dauert etwas länger und die Batterie hat eine länger Lebensdauer. Keine so starke Austrocknung ! Die Verlängerung der Ladezeit ist beim Netzladegerät zu vernachlässigen. Plattenschluss gibt es bei AGM Batterien nicht ! 14,4V bei 20 Grad Umgebungstemperatur ist ein guter Kompromiss zwischen Ladedauer und Lebensdauer der Batterie. Überladen kann man eine Blei-Batterie nur durch zu hohe Ladespannung und nicht durch ein Ladegerät das einen hohen Ladestrom liefern kann. Die Vollladung einer Blei-Batterie ist nicht von einer bestimmten Spannung abhängig. Eine Bleibatterie AGM oder Gel mit Nennspannung 12V kann ab einer bestimmten Mindestladespannung von ca. 13,8V vollgeladen werden wenn man entsprechen lange Zeit die Ladespannung anlegt. Die Ladung mit 13,8V dauert halt länger als z.B. 14,4V aber die Batterie ist nach einer bestimmten Zeit zu 100% geladen. Die 14,7-14,8V ist die max. Ladespannung einer AGM- Batterie. Mit 14,4V wird sie auch Vollgeladen, dauert etwas länger und die Batterie hat eine länger Lebensdauer. Keine so starke Austrocknung ! Die Verlängerung der Ladezeit ist zu vernachlässigen. Eine Blei-Batterie ist kein Kondensator sondern ein Chemisches Element da gelten anderne Gesetzmäßigkeiten. Sonst könnte man auch mit einer Spannung von 13,8V (Ladeerhaltungsladung) eine zu zu 97-99% geladene Batterie nicht nachladen ! Diese Aussagen sind alle richtig und belegbar Der Minus-Pol einer Batterie wo meistens der Temperatursensor verbaut ist, hat durch die gute Wärmeableitung des Batteriekabels oder Massebands annähernd Raumtemperatur und nicht die Temperatur in der Batterie. Mit einen Temperatursensor kann man das Überladen einer Batterie nicht verhindern ! Diese Aussage kann falsch interpretiert werden. Ja, durch die Anschlussleitung ist Teil der gemessenen Wärme auch die Raumtemperatur. Aber durch den Masseanteil der negativen Zellpole dürfte der Wärmeanteil aus dem Batterieinneren größer sein. Ja, mit einem Temperatursensor lässt sich das "Kochen" einer Batterie nicht verhindern, der Sensor regelt nur einen kleine Anteil der Ladespannung, er schaltet die Ladung aber nicht ab! Nein, meiner Meinung nach nicht richtig. Man kann das Überladen (Ladespann. höher als bei 25°C empfohlen) mit Temp. Sensor und entsprechender Ladespannungsregelung sehr wohl verhindern, bzw. eine "zu langsame Ladung" durch Erhöhung bei Temp. unter 25°C ein bischen beschleunigen. Sorry, absoluter Unsinn!!! Dieser kurze Satz ohne Begründung warum, ist absolutes Twitter-Niveau. Warum müssen wir so miteinander umgehen?????? Nur meine Meinung, Andreas Aber aus meiner Erfahrung einmal zum eigentlichen Problem, dem Batterietot, egal ob Nass, Gel oder AGM 1 oder AGM2. Ich habe 2x95Ah AGM2 von Exide verbaut. Ich benutze im Womo keine keinen WR, Kaffeemaschine, oder Fön. Ich lade mit Schaudt EBL, also 14,3V und ohne Temp. Kompensation. Ich lade mit Lima, also 13,6 bis 15,1V und ohne Temp. Kompensation. Ich lade mit Solarregler, mit 14,7V und mit Temp. Fühler am Minuspol der Batterie Das sind die Umgebungsbedingungen, jetzt die Fakten: Beide AGM sind nach 10 Jahren Nutzung (ca. 400 Vollzyklen) immer noch voll OK, trotz der unterschiedlichen Ladespannungen! Was also bringt den GELs und AGMs den Tod? Die meisten öffnen Ihre kaputten Batterien nicht, ich würde trotzdem vermuten: 1. Denen fehlt die notwendige Flüssigkeit zur Reaktion!. Da ist zwar keine flüssige Batteriesäure drin, die Säure wird vom Gel/Vlies aufgesogen. Der Wasseranteil ist trotzdem vorhanden, kann bei hohen Temperaturen/Spannungen ausgasen, geht über die Überdruckventile nach außen und ist damit verloren. 2. Durch kurzfristige, aber hohe Stromentnahme wird die Batterie gestreßt, die schnelle chem. Reaktion zur Freigabe der gespeicherten Energie schadet der Lebensdauer. 3. Oft leert die letzte Tasse Espresso die Batterie über die empfohlene DoD-Schwelle von 60% (die Grundlage der Zyklen/Lebensdauerangabe) und verringert auch damit die Lebensdauer. Zieht man jetzt alle drei Punkte zusammen, ergibt sich schon ein hohes Schädigungspotential!!!! Ein Zellschluß durch Bleipartikel oder Bleischlamm am Boden kann nicht stattfinden weil das Gel/Vlies zwischen den Platten das Zu-Boden-sinken von losen Bleipartikeln verhindert. Alle diese "Behauptungen" kann man in wissenschaftlichen Abhandlungen zu Bleibatterien nachlesen. Macht euch den Spass, Gruß Andreas
Kommt wohl auf die SW des Laders an. Wie sehr er die Spannung zurücknimmt, kommt aus den Formeln und Tabellen der Batterien. Aber dazu könnte er ja auch ab einem gewissen Punkt (z.B. 70°C) die Ladung komplett abbrechen. RK
Hallo Andreas, ich hab mir den Spass gegönnt, sogar bevor dein Beitrag kam. :wink: Natürlich kam auch der Warnhinweis "von zu hoher Spannung". In keiner Dissertation habe ich aber einen Hinweis gefunden, was zu hohe Spannung explizit bedeutet. Ist es 14,5 - 14,7V bei einer AGM2, oder ist damit der Bereich ab 14,8V bei Normtemperatur gemeint? Das geht aus keinem Text hervor. In einer Dissertationen wurde eine Batterie mit 2,45V/Zelle nach Herstellervorgabe geladen, das sind 14,7V. Solange die Hersteller einen Bereich von 14,4-14,7V angeben, teils sogar die Garantie abgelehnt wird, wenn z.B. nicht mit 14,7V geladen wurde, solange gehe ich davon aus, dass der Bereich oberhalb von 14,7V gemeint ist. T4 schreibt auch immer von 14,7/14,8V. Die AGM2 Spannung ist aber bei allen mir bekannten LG 14,7V und nicht 14,8V. Was ich aber öfter gefunden habe ... und ich habe mehrere Dissertationen überflogen .... war der Hinweis, dass die Kapzitätserhaltung - oder auch nachträgliche Erhöhung - mit der Stromstärke steigt. Also ähnlich dem BK-Desaster, obwohl in keiner Dissertationen die BK erwähnt wurde. Der erhöhte Strom führt natürlich auch zur Erwärmung der Batterie und deswegen ist die Temperaturregelung besonders wichtig. Auch gelesen habe ich, dass durch die höhere Spannung die Vollladung in der Hauptphase erreicht wird, während bei niedriger Spannung die Volladung erst in der Erhaltungsphase erfolgt. Bedeutet auch, dass die Vollladung auch in der Erhaltungsphase erfolgen kann. Nur wann? In der Praxis ist das natürlich eine Katastrophe, wenn man glaubt 13,xV -> die Batterie ist voll da in der Erhaltungsphase. Deswegen ist der Tipp den SR bei AGM2 auf 14,4V zu stellen echt kontraproduktiv, da man im Glauben ist: Regler hat auf U2 umgeschaltet=Batterie voll, juhu ich kann wieder alles entnehmen. Dem ist aber nicht so. Wie will man denn feststellen, dass die Batterie voll ist und vor allem wie voll? Wenn man also einen geringen Strom (bei Solar üblich) mit z.B 14,4V trotz AGM2 kombiniert, läuft man aus zwei Gründen Gefahr, dass die Batterie einfach nicht voll wird. Entnimmt man dann einer zu 85% geladenen Batterie die üblichen 50%, oder sogar 60%, ist man schon bei nur noch 25-35% DoD und damit nagt man deutlich an der Zyklenzahl und man wundert sich über einen frühen Ausfall. Die Unterladung wurde als häufige Ausfallursache genannt. Dadurch wird die entladene Aktivmasse mit der Zeit dauerhaft vom Ladeprozeß ausgeschlossen. Insgesamt gibt es viele Variationen warum eine Batterie ausfällt. Pauschal immer rauszuhauen: die Batterie ist ausgekocht wegen zu hoher Spannung ist weder die absolute noch die einzige Wahrheit und schon gar nicht zielführend, denn die Hersteller der Batterien denken sich etwas dabei, wenn sie von 14,7V schreiben, genauso wie die Hersteller der Ladegeräte. Die AGM2-Spannungen wurde bestimmt nicht dazu eingeführt, den Herstellern mit große Umsätze und den Kunden mit neue Batterie zu versorgen. Andreas, wenn du der Meinung bist, dass man mit der AGM2 Spannung eine AGM2-Batt auskocht, warum läuft dann dein SR auf AGM2? Wenn ich mich recht erinnere, hast du damals beim Banner/Hymer-Gate immer "Solar/MPPT und AGM2 Stellung" empfohlen. Eigentlich passt das aber nicht zu deiner Bestätigung bzgl. T4s Aussage.
Vielleicht waere besser zu sagen nicht voll wird BIS zur naechsten Entladung. Weil wie du selber sagst, voll wird sie auch mit 14.4V, aber wann?
Sehr interessanter Denkanstoss. Klingt sehr plausibel fuer mich. AGM Batterie in taeglichen Gebrauch mit Ladetechnik die sie nicht ganz voll laedt (in der vorhandenen Zeit) und dann wird im Glauben man habe 100Ah von der "vollen" Batterie zur Verfuegung, 50Ah-60Ah entnommen. So sinkt dann langsam die verfuegbare Kapazitaet ohne das es dem Anwender richtig bewusst wird und es werden tief Entladungen unbeabsichtig durchgefuehrt was die Lebensdauer der Batterie natuerlich verkuerzt. Dann noch eine AGM Batterie die eigentlich fuer den Starterbetrieb konzipiert wurde in den Mix geben und die "Freude" kann beginnen :? Aber grau ist alle Theorie, am Ende werden wir es nie genau wissen. Ausser er faengt einer an kaputte Batterien zu sammeln und schneidet sie auf zur Analyse :mrgreen:
Nicht zwingend bis zur nächsten Entladung, unter Umständen gar nicht. Denn wenn man z.B 5 Monate im Süden unterwegs ist, auf Landstrom vollständig verzichten kann, Solar aber auf 14,4V läuft und die Panel auf Grund der Hitze gar nicht die volle Leistung bringen können, wird man es nie schaffen die Batterie voll zu bekommen, denn die Erhaltungsladung wird durch die Nacht unterbrochen. Gehts am nächsten Morgen mit 14,4V weiter, bleibt das Problem zu geringe Spannung=keine Vollladung in der Hauptphase für den gesamten Zeitraum bestehen. Das wird sicher schädlich für die Batterie sein, denn die nicht geladene Masse wird vom Ladeprozeß langfristig ausgeschlossen. Und nein, ich habe nicht gesagt, dass man die Batterie mit 14,4V voll bekommt, ich habe geschrieben, dass das in der Erhaltungsphase geschieht. Ein kleiner aber feiner Unterschied wenn man sich z.B. auf Solar verlässt. Hey Charly, das war doch mal ein guter Denkansatz. Niemals volle AGMs durch vorgaukeln einer vollen Batterie durch zu niedrige Ladeschlussspannung... könnte bei vielen Problemfällen so gelaufen sein. Das hat T4 nämlich nicht bedacht, dass man die ewige Zeit, die es zur Vollladung bei 13,8 Volt braucht, bei Solarladung durch die Nachtunterbrechung gar nicht hat! Und wenn dann z. B. noch ein Kompressorkühli im Spiel ist, macht der die nicht vollgeladene Batterie über Nacht lustig wieder leer(er). So hangelt man sich dann allmählich in den Autsch-Bereich der Batterie. bis denn, Uwe
Ich schreibe mal meinen Kommentar zu jeder Aussage, dann lässt es sich besser zuordnen. ...solange gehe ich davon aus, dass der Bereich oberhalb von 14,7V gemeint ist. T4 schreibt auch immer von 14,7/14,8V. Die AGM2 Spannung ist aber bei allen mir bekannten LG 14,7V und nicht 14,8V. Ich gehe auch davon aus, dass bei AGM2 14,7V gemeint sind. Aber ich sehe keinen Widerspruch bei einer Ausage "immer von 14,7/[b]14,8V" solange nicht definiert ist was mit welcher Spannungsangabe gemeint ist. Inb meinen Augen ist 14,7V als Ladeendspannung und 14,8V als zu hoch schon mal richtig. Nicht vergessen darf man bei den deferierten Aussagen: Ein Uni Test Labor sagt vielleicht 14,8V, ein Hersteller will längere Lebensdauer und sagt 14,7V. Beide Batterien sind mit 99% Wahrscheinlichkeit auch nicht dieselben. Außerdem ergibt eine 10%ige Fertigungsstreuung schon eine Abweichung von +_ 1,47V. Man sollte alles nicht ganz so eng sehen. Auch meine Aussagen/Meinungen sagen nicht 14,7V auf o,1% genau! .... war der Hinweis, dass die Kapzitätserhaltung - oder auch nachträgliche Erhöhung - mit der Stromstärke steigt. 1. Zuerst kommt die Spannungserhöhung, dann der Strom. 2. Lade eine Nassbatterie voll messe den Strom und dann erhöhe die Ladespannung um vielleicht 0,2V! Der Strom steigt nur gering, aber die Batterie blubbert, d.h. sie gast. Für die Gasung ist hauptsächlich die Spannung verantwortlich. Der erhöhte Strom führt natürlich auch zur Erwärmung der Batterie und deswegen ist die Temperaturregelung besonders wichtig. Ja, erhöhter Ladestrom führt zu verstärkter chem. Umwandlung und deshalb zu einer allg. Erwärmung der Batterie. Aber diese Erwärmung (2-6k) bewegt sich in weit geringerem Maße als die Erwärmung der Außentemperatur (von -10°C auf +40°C = 50K). Die Temperaturregelung zielt auf den größten Störfaktor, also auf die Außenluft/Umgebungserwärmung Bedeutet auch, dass die Vollladung auch in der Erhaltungsphase erfolgen kann. Nur wann? So ist es, eigentlich erfolgt eine Ladung immer wenn die Ladespannung höher als die Batterie EMK ist. Also auch schon mit 12,5V bei leerer Batterie. Zur Vollladung muss sie halt höher als 12,9V liegen. 13,8V Erhaltungsladung sind da schon OK In der Praxis ist das natürlich eine Katastrophe, wenn man glaubt 13,xV -> die Batterie ist voll da in der Erhaltungsphase. Jetzt widersprichst du leider deiner Aussage einen Absatz höher. Es ist einfach eine Frage der Zeit! Aber wenn du sagst Ladung 100 Ah Batt.mit C10 und I/UoU Ladekennlinie bis auf Ladeendspannung dann wird halt die leere Batterie erst nach 24h voll. Fast jeder, der hier mitdiskutiert sagt immer: Eine Batterie wird mit 13,8V nicht voll, vergißt aber zu sagen wielange er mit dieser Spannung geladen hat. Deswegen ist der Tipp den SR bei AGM2 auf 14,4V zu stellen echt kontraproduktiv, Nein, ist er nicht. Aber wenn die Batterie nach 6h voll sein soll ist die Spannung und der damit erzeugte Stromfluss halt zu klein. da man im Glauben ist: Regler hat auf U2 umgeschaltet=Batterie voll, juhu ich kann wieder alles entnehmen. Dem ist aber nicht so. Ja, aber jetzt kommt der unbekannte Regler ins Spiel. Der hat mit der Batteriephysik/Chemie erst mal wenig zu tun und ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich konzipiert. Fast alle gängigen Regler arbeiten in der Ladephasenlänge zeitgesteuert und die legt der Reglerhersteller fest und nicht der Batteriehersteller! [b]Wie will man denn feststellen, dass die Batterie voll ist und vor allem wie voll? Das kann man nicht!!! Alle BC haben Ungenauigkeit. Sie messen nur Strom und Zeit. Alle anderen Faktoren/Parameter sind Benutzereingaben und damit mit Vorsicht zu geniesen. Wie ein Batteriekapazitätstest funktioniert wurde hier schon mehrmals beschrieben. Ob die Batterie aber voll ist oder noch voller geht ist mit unseren Mitteln nicht zu bestimmen. Ein Reststrom on 0,2 bis 0,5A fließt immer, ob er der weiteren Ladung dient oder einfach ein Umwandlungsverlust innerhalb der Batterie ist weiß von uns niemand. Wenn man also einen geringen Strom (bei Solar üblich) mit z.B 14,4V trotz AGM2 kombiniert, läuft man aus zwei Gründen Gefahr, dass die Batterie einfach nicht voll wird. Solar muss keinen geringeneren Strom liefern 100Ah bei c10 ergibt 10A Ladestrom, das schafft jede gute Solaranlage! Die Spannung >13V und die Zeit machen die Ladung. Entweder 13V und viel Zeit oder bei AGM2 14,7V und wenig Zeit, oder irgendetwas dazwischen!! Entnimmt man dann einer zu 85% geladenen Batterie die üblichen 50%, oder sogar 60%, ist man schon bei nur noch 25-35% DoD und damit nagt man deutlich an der Zyklenzahl und man wundert sich über einen frühen Ausfall. Die Unterladung wurde als häufige Ausfallursache genannt. Sorry, nicht die Unterladung sondern die aus Unkenntnis über den SOC resultierende zu hohe Stromentnahme auf 75% DoD (Depth of Discharge) ist der Grund. Dadurch wird die entladene Aktivmasse mit der Zeit dauerhaft vom Ladeprozeß ausgeschlossen. Im Gegensatz zu einer BK wird über den flüssigen Elektrolyten keine Aktivmasse von der Ladung ausgeschlossen. Es sei den wir sagen hier, dass ein Bleiatom schon Masse ist Andreas, wenn du der Meinung bist, dass man mit der AGM2 Spannung eine AGM2-Batt auskocht, warum läuft dann dein SR auf AGM2? Wenn ich mich recht erinnere, hast du damals beim Banner/Hymer-Gate immer "Solar/MPPT und AGM2 Stellung" empfohlen. Eigentlich passt das aber nicht zu deiner Bestätigung bzgl. T4s Aussage. Da hast du aber irgendwas irgendwo total falsch gelesen bvzw. interpretiert!!!!!! Keine AGM2 "kocht" bei 14,7V aus. Aber die Spannung kann auch mal leicht höher sein und dann steigt die Gefahr, dass die Batterie Wasser verliert. Mein Solarregler ist eh nur max. 12h aktiv, meine Fahrzeiten mit 14,8V Lima sind ca. 3-6h, mein Solarregler ist also fast gleichberechtigt beteiligt und meine Batterien leben immer noch. Ist übrigens alles messtechnisch belegt, sogar auf meine Web-Seiten Gruß Andreas [/quote]
Danke Andreas für deinen Beitrag ! Wir hatten auch lange Zeit gedacht man kann am Minus-Pol einer Batterie die Innentemperatur messen. Leider, Leider geht’s nicht so einfach ! Der Minus-Pol ist bei den Versorgungsbatterien nur mit einen 8-9mm Stift aus Blei mit den Platten verbunden. --> Link Blei leitet die Wärme viel schlechter als Kupfer. Durch das angeschossen Kabel oder Kupferband und den Mess- Shunt wird fast alle Wärme abgeleitet und es ist keine aussagekräftige Messung der Batterie- Innenraumtemperatur möglich. Es gibt einen Trick wie man das umgehen kann, aber den veröffentliche ich erst wenn meine Patentanmeldung durch ist. Das ist vermutlich das ist auch der Grund warum Victron keinen Temperatursensor für den Minus Pol anbietet. Gruß Erik Ne Andreas, jetzt mache ich mir schon die Mühe und ackere div. Dissertationen durch, berichte davon und das ist dann immer noch verkehrt?
Das ist deine Meinung ... steht aber nirgends in den Texten. Da steht vielmehr, dass 14,7V geliefert wurden, weil sie lt. Hersteller vorgegeben waren. Von 14,8V war nicht die Rede.
Irgendwo muss man die Grenze mal festsetzen, aber wenn du von Fertigungsstreuung und Abweichungen von +-1,47V sprichst, braucht man wohl kaum über 0,3V reden. Was ich aber öfter gefunden habe ... und ich habe mehrere Dissertationen überflogen .... war der Hinweis, dass die Kapzitätserhaltung - oder auch nachträgliche Erhöhung - mit der Stromstärke steigt. <---- von mir
Da ging es ausschließlich um den Strom, nicht um die Spannung. Mit höherem Strom kann die Kapazität erhalten werden, bzw. wenn man länger mit niedrigem Strom gearbeitet hat - und sich dadurch Kapazitätsverluste einstellen - kann man sie auch nachträglich mit hohem Strom wieder erreichen. Deswegen sind 1 und 2 auch keine passenden Antworten.
Lt. Recherche führen 10k Erhöhung oberhalb von 25°C etwa zur halbe Lebenszeit. Deswegen ist der Hinweis auf den Temp.-Fühler enorm wichtig - egal welcher Blei-Typ.
Nein, ich widerspreche mir in keinster Weise. Es geht nicht ums Winterlager. Da mag das klappen. Es geht um praxistauglichen täglichen Gebrauch. Wenn man 24h für ne Vollladung braucht, wird das wohl nichts für den Reisenden sein. Insofern ist die Aussage richtig. Im Urlaub, und nur dann sind die Umstände nicht passend, bekommt man seine Batterie nicht wirklich voll. Die Aussage ist bei Gebrauch also richtig.
Andreas, versteh doch, dass die Zeit durchaus reichen kann. Nämlich dann, wenn die Spannung passt. Die Auslegung der Solaranlage sollte grundsätzlich zu Batteriegröße passen. Faustformel ist ja meist 1W pro Ah. In meinen Augen etwas knapp, 1,5-2Watt pro Ah würde besser passen. Dann ist eine echte Vollladung mit 14,7V möglich, bei 14,4V sicherlich nicht gewährleistet, weil irgendwann die Sonne untergeht und die Vollladung durch die Erhaltungsladung nicht mehr möglich ist.
Votronic gibt bei AGM2 3,5h an. Die Realität sieht aber anders aus, denn lt. meine Aufzeichnungen mit dem BlueBattery ist die Hauptladephase durchaus länger, nämlich auch mal 8h. Scheinbar hält sich der MPPT nicht an die Prospektangaben.
Mein BlueBattery nutz zur Synchronisation den Spannung- und Stromwert. Und genau hier liegt das Problem. Die Spannung muss 0,2V unterhalb der Ladeschlußspannung liegen. Geht man 14,4V aus, synchronisiert er bei geringem Strom und 14,2V. Aber, wie wir ja gelernt haben, mit 14,4V bekommt man eine AGM2 nicht voll. Also ist die Synchronisation eine Täuschung. Es werden 100% angezeigt, geglaubt und im Endeffekt wird sie erst in der Erhaltungsphase voll. Ab da beginnt die Fehlbehandlung.
Naja, 0,1C ist die klassische Faustformel in diesem Forum und ich würde das nicht also "hohen" Strom bezeichnen, aber gemeint war doppelter oder noch mehr Strom.
Doch, du hättest den Teil vollständig zitieren sollen .. so stand es in einer der Abhandlungen. Die Unterladung wurde als häufige Ausfallursache genannt. Dadurch wird die entladene Aktivmasse mit der Zeit dauerhaft vom Ladeprozeß ausgeschlossen. Sollen wir das jetzt anzweifeln?
Was nützt es, wenn man solche Dissertationen liest und hinterher wird alles angezweifelt.
"Kocht", "köchelt" "austrocknet" ... die Wortwahl spielt wohl wirklich keine Rolle. Natürlich ist die Spannung auch mal höher ... spätestens wenn es kälter als die Normtemperatur ist. Du warnst wie T4 vor der Austrocknung bzw. bestätigst ihn in seiner Aussage, nutz selbst AGM2 und schreibst dann, dass deine Batts noch voll OK sind. Was bitte habe ich denn das falsch interpretiert? Die Aussagen von damals können es ja nicht gewesen sein.
Tut mir leid, aber mit diesen Sammelsurium von Behauptungen und Theorien keiner was anfangen oder fachlich vernünftig antworten. Gruß Erik Auf jeden Fall finde ich die Diskussion gut, sie hilft Denkweise und Standpunkte zu verstehen. Aber egal wie, das Thema Batterie ist spannend, vielfältig und manchmal äußerst kompliziert, obwohl die Bleibatterie seit über 100 Jahren im Einsatz ist. Gruß Andreas
Ich finde die Diskussion auch gut. Es wundert mich aber das ein Produkt hergestellt wird fuer den Massenmarkt das wegen 0.2V Unterschied vorzeitig den Geist aufgibt/geben soll. Wenn man bedenkt wo und wie solche Batterien eingesetzt werden, in Umgebungen wo die genaue Einhaltung von einer Voltzahl und Ladezeit nie und nimmer gegeben ist (rede nicht vom Gebrauch im WoMo alleine), dann frage ich mich ernsthaft warum sowas ueberhaupt entwickelt und verkauft wird. Aber wahrscheinlich kommt sowas (das Produkt AGM Batterie) zustande weil von woanders (Autoindustie mit immer mehr Stromfressern) ein Bedarf generiert wird der eigentlich mit der guten alten Bleibatterie nicht mehr zur vollen Zufriendenheit abgedeckt werden kann. Aber anstatt das Problem anders zu loesen (z.B. 50V Spannung oder anderer Batterie Technik) wird die gute alte Bleibatterie verschlimmbessert und die Endverbraucher zahlen halt die Zeche und bekommt obendrauf noch die Kosten aufgebrummt seine "unzureichende" Ladetechnik anzupassen (auf einen beinahe Labor Standard um +/- 0.1V einzuhalten!) meine bescheidene Meinung dazu. Da immer wieder behauptet wird die AGM werden auch mit 14,4 bzw. 13,8 Volt VOLL, man braucht sie nur lange genug laden, hier eine Aussage der Techniker von VARTA (jetzt Johnson Control) die ein User sich anhören durfte und in einem anderen Forum gepostet hat. Ich hoffe ich darf zitieren: Eine AGM-Batterie wird eben auch mit 14,4 V voll geladen, was aber nur über die Zeit möglich ist (min. 72 Std.). Das lässt sich etwas beschleunigen, wenn die Stromversorgung zum Ladegerät nach 36 Std. kurz unterbrochen wird, damit ein neuer Ladezyklus gefahren wird. Man sollte auch wissen, das für die letzten 15 bis 20 Prozent einer Batteriekapazität grundsätzlich mit wenigen Ampere über eine längeren Zeitraum geladen werden muss, da der dann vorhandene hohe Innenwiderstand der Batterie eine schnelle Stromaufnahme verhindert. Ich wiederhole.....mindestens 72 Stunden.....wobei man nach 36 Std dieses Prozedere abbrechen und neu starten soll um die Ladezeit etwas zu verkürzen! Sorry Leute, da frage ich mich schon "DAS soll praxisnah sein?" Ein Strom-Verrückter macht sowas vielleicht im Winterlager aber ein normaler Wohnmobilist der unterwegs ist rauft sich bei solchen Theorien doch die Haare :!: :wink: Demnach ist der Spruch von wegen ".....nur lange genug laden" ad absurdum geführt. Sorry, ist nur meine Meinung, aber ich lasse mich gerne belehren. :)
Und genau da (praxisnähe) hast du ja recht, deshalb I/UoU Ladung oder auch noch Booster zum Vollmachen innerhalb von 12h. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass mann eine Batterie auch mit 13,8V voll bekommst. Das wird ja immer bezweifelt. Der Varta Techniker sagt genau das Gleiche wie T4Wohnmobil, ich und noch ein paar andere. Es ist eine Frage der Zeit. Den Neuanfang mit der Hauptladung ist OK, jeder Ladebooster macht den, wenn man in der Fahrpause oder an der Tanke den Motor abschaltet. Gruß Andreas
Sorry Andreas, wie soll ein IUoU Lader die Batt. in 12 Std. voll machen wenn wenn die eingestellte Ladeschlussspannung zu niedrig ist? Noch dazu sind in einem WOMO in Betrieb immer irgendwelche Stromabnehmer am werkeln. Da hat Charly meiner Meinung nach vollkommen recht wenn er schreibt: Entnimmt man dann einer zu 85% geladenen Batterie die üblichen 50%, oder sogar 60%, ist man schon bei nur noch 25-35% DoD und damit nagt man deutlich an der Zyklenzahl und man wundert sich über einen frühen Ausfall. Die Unterladung wurde als häufige Ausfallursache genannt. Sorry, nicht die Unterladung sondern die aus Unkenntnis über den SOC resultierende zu hohe Stromentnahme auf 75% DoD (Depth of Discharge) ist der Grund. Ich glaube dass genau DAS - die ständige Unterladung - bei den meisten der gestorbenen AGM Batt. die Ursache für deren vorzeitiges Ableben ist. Kein kochen, braten oder ausgasen. Das ist für mich plausibel! Da helfen alle Theorien nichts, die Praxis ist für die meisten Forums User hier die Rat suchen, das Einzige was ihnen hilft. Danke Heimdall, vielen Dank. Jetzt fehlt nur noch die Zeitangabe für die 13,8V. Wenn 0,3V sich schon als dermaßen untauglich herausstellen, möchte ich nicht wissen, wie lange es dauern würde, bis eine AGM2 mit nur 13,8V voll würde. 100h? 200h? Egal, die 14,4V ist für AGM2 absolut untauglich für den Womogebrauch. Vielleicht hört jetzt endlich diese theoretische und völlig unsinnige Tipp-Geberei mit den 14,4V für AGM2 auf. Das verursacht aus der Logik heraus eher Schäden als Erfolg. Mal ganz davon abgesehen, dass meine Frau mich erschlagen würde, wenn ich sage: "Schatz wir können erst in drei Tagen weiterfahren, ich hab gerade das Kabel ausgerollt." Ich wette ne Currywurst, dass es aber gleich wieder heißen wird: Man bekommt sie aber voll, hab ich ja immer gesagt.
Charly, du bist köstlich. Ich kringle mich gerade vor lauter Lachen. Die Currywurst hätte ich gerne, aber ich kann leider nicht dagegen halten. :lol:
Das sehe ich genau anders herum. Es wird auf wissenschaftlichen Abhandlungen hingewiesen in denen genau das steht, was ich mit meinen Worten zusammengefasst habe und du letztlich mit der Aussage vom Varta-Techniker bestätigt hast. Da steht sogar noch viel mehr, aber in Foren geht man gern nach dem Motto "Das haben wir schon immer so gemacht" vor. Dazu gehört auch die Faustformel Stromstärke = 10tel der Kapazität. Auch das ist eher hinderlich als hilfreich ... zumindest wenn man den Doktor-Arbeit von den Unis glauben will. In komprimierter Form haben wir das bei der BK erlebt. Da wurde kritisch drauf geachtet, weil neu und beängstigend. Es gab einige Ausfälle, die in Summe sicher weniger waren als bei Gel, AGM oder einfach Nass, aber der Fokus lag schwer auf der BK und deswegen sie diese Ausfälle präsenter als alle anderen. Vielleicht sind sie auch einfach besonders sensibel bei Nichteinhaltung der Vorgaben ... mag sein. Nach dem Durchforsten der Dissertationen ist mir wieder bewußt gewesen, dass mein Umgang mit der BK genau richtig war und nicht wie ich es hier durch andere Foris gelernt habe: 1/10tel Strom und besser Spannung niedriger halten, weil sie sonst ausgast. Dann passt das schon. Letztlich gibt mir der Erfolg mit der BK bis jetzt recht und wenn sie doch früher sterben sollte, waren es andere Umstände als zu hoher Strom oder zu hohe Spannung ... denn das ist nur ein kleiner Teil von Möglichkeiten die zum Tod einer Batterie führen können. An die Theorie halten ist vielleicht der bessere Weg. Steh ja im Prinzip schon alles niedergeschrieben ... man muß es nur lesen und leben. also würde es Sinn machen, das Sommerhalbjahr über den Lader auf AGM 2, im Winterlager, wenn er permanent am Strom ist ( wie bei mir ) auf AGM 1 zu stellen?
Wenn die Ladung einer AGM- Batterie mit 14,4V je mach Ladezustand ca. 12-15 Stunden dauert (C20 Ladung) bis die Batterie zu 96-97% vollgeladen ist kann man mit einer Ladespannung von 14,7, 14,8V max. eine halbe Stunde Ladezeit einsparen. Die Restlichen 3-4% werden mit der Ladeerhaltungsspannung von 13,8V über längere Zeit (5-8 Stunden) geladen. Der zusätzliche Strom bei der Ladung mit 14,7V-14,8V wird überwiegend in Gasung und Wärme umsetzt und nicht in Ladung. Gruß Erik
Nö, warum? Es ist und bleibt der selbe Typ und im Winterlager läuft eh die Erhaltungsladung dauerhaft. Ich würde passend zum Batterietyp die Einstellung am LG vornehmen und dann nutzen. --> T4 ... lass es! Deine Dauerschleife hat sich abgenutzt, ich geh da nicht mehr drauf ein.
Ich denke es wäre für manche User besser sich zuerst das nötige Grundlagenwissen über Batterieladetechnik sich anzueignen als Dissertationen zu überfliegen !!! Gruß Erik Sieh es einfach ein T4 ... dein abgedroschene Phrase, die du über alle Themen hinweg verteilst, ist entkräftet. Du kannst natürlich damit weiter machen, aber glauben wird dir keiner mehr, denn argumentativ bist du niemals vorgegangen, sondern nur polemisch. Mach doch einfach in deinem Thread weiter ... den hast du ja mal extra dafür geschaffen. Das würde der Übersichtlichkeit in den Themen wirklich gut tun. :roll:
Das ist ja genau der große Irrtum ! Bei einer Ladespannung von 14,7 14,8V wird viel Ladestrom in Gasung und Wärme und nicht in Batterie Ladung umgesetzt und der Batterie Computer zeigt 100% Ladung, obwohl das nicht stimmt........ Gruß Erik Naja, so wie ich T4Wohnmobil verstanden habe, soll man besser mit 14,4V laden als mit 14,7V, da sonst die Gefahr besteht, dass die Batterie austrocknet. Ein Kollege aus einem anderen Forum trat mit einem Techniker von Exide in Verbindung um den relativ frühen Tod seiner AGM-Batterien zu klären. Nachdem festgestellt wurde, dass sich sein Ladegerät nur auf Gel einstellen ließ und die 14,3V auch noch nicht mal ganz erreicht wurden (Toleranz des Ladegerätes), wurde von Exide prognostiziert, dass die Batterie wahrscheinlich "verhungert" sei. Also nie ganz aufgeladen wurde. Der Rat hieß, entweder das Ladegerät tauschen gegen eines was 14,7V zur Verfügung stellt oder einen anderen Batterietyp wählen. AGM Batterien sind wartungsfrei - solange die beim Laden entstehende Menge Wasserstoff und Sauerstoff nicht größer wird als die (begrenzte) Rekombinationsfähigkeit der Batterie es verkraftet. Ich gehe mal optimistisch davon aus, dass die Rekombinationsfähigkeit der Batterie bei der vom Hersteller empfohlenen Ladespannung ausreicht. Zur Temperaturkompensation. Natürlich misst man am Minuspol nicht exakt die Batterietemperatur sondern einen Wert zwischen Raumtemperatur und Batterietemperatur. Trotzdem halte ich die Temperaturmessung für sinnvoll und wichtig. Zu berücksichtigen ist ebenfalls, dass die Wärmeableitung durch den Anschluss auch dadurch begrenzt werden kann, wenn man keine Massebänder oder Kupferschienen verwendet sondern Kabel. Die Kabelisolierung hat einen 1000fach höheren Wärmekoeffizienten als Kupfer und immer noch einen 100fach höheren Wärmekoeffizienten als Blei. Dadurch wird die Wärmeableitung doch schon reduziert. Außerdem, warum sollte die Batterietemperatur wesentlich von der Raumtemperatur abweichen? Da müssen dann doch relativ hohe Ströme über einen längeren Zeitraum fließen. Das kann durch ein zur Batterie passendes Ladegerät verhindert werden. Und hohe Ströme werden zumindest über einen längeren Zeitraum im Wohnmobil in der Regel auch nicht entnommen. Jedenfalls nicht bei mir. Ich möchte jedenfalls das bei warmen Umgebungen die Ladespannung entsprechend gesenkt wird, bzw. im Winter die Ladespannung heraufgesetzt wird, damit die Batterie auch bei niedrigeren Temperaturen noch voll geladen werden kann. Ohne das das erst nach Tagen der Fall ist. Meine Vorgehensweise ist daher: Ich wähle die vom Hersteller gewünschte Ladeendspannung, schließe einen Temperaturfühler an und stelle die Masseverbindung über ein Kabel her. Mir sind zwar auch schon Batterien früher als erwartet ausgefallen, aber noch nie wegen Austrocknung. Plattenriss bei Starterbatterien, Schlammablagerungen bei Nass-Batterien und einmal eine Gel wegen Tiefentladung über Winter weil ich vergessen hatte alle Verbraucher auszuschalten und wegen Schnee auf den Solarmodulen nicht ausreichend nachgeladen wurde. Das waren die Ausfallgründe bei mir. Gruß Gerald
Da habe ich ja tatsächlich einen Bock gebaut. War wohl doch schon zu spät als ich das geschrieben habe. Es muss natürlich lauten: Die Kabelisolierung hat einen 1000fach niedrigeren Wärmekoeffizienten als Kupfer und immer noch einen 100fach niedrigeren Wärmekoeffizienten als Blei. Gruß Gerald
Danke Gerald, sorry für die Kürzung. Nun haben wir Bestätigungen von BANNER, VARTA und jetzt auch noch von EXIDE! Wer jetzt immer noch an das Märchen von 14,4 V für AGM2 glaubt ist selber Schuld wenn seine Akkus frühzeitig das Zeitliche segnen. Reklamationen kann man sich ersparen. Einfach eine neue Batt. kaufen und alles ist gut, wenn auch vielleicht wieder nur für 2 Jahre. Glaube macht glücklich, auch wenn er teuer erkauft ist. :D Hallo zusammen, Ich habe nicht alle Antworten genau gelesen. Irgendwie geht alles in die gleiche Richtung. Meine Erfahrung: Ich bin bei der freiwilligen Feuerwehr. Unsere Fahrzeuge haben konstante Ladungserhaltung wegen der permanenten Verbraucher im Fahrzeug. Bisher haben die Akkus max 3 Jahre gehalten, dann waren sie platt. Auf Rat eines Ingenieurs haben wir eine Zeitschaltuhr eingebaut. Ein Akku braucht Lade- und Entladezyklen. Dann überlebt er länger. Ständig voll oder fast voll ist der Tod. Die Akkus bei uns (FW) halten jetzt länger. Viele Grüße Martin
Hallo Gerald, Exide gibt in den Datenblättern für die AGM Batterien eine Ladespannung bei „Starkladespannung “ von max. 2,35V-2,4V pro Zelle bei Nenntemperatur an. Entspricht bei einer 12V Batterie 14,1V-14,4V Ladespannung. --> Link Angaben in Datenblätter, denke ich, sind wichtiger und richtiger als Informationen aus 3 Hand Gruß Erik Hier das richtige Datenblatt einer EXIDE AGM 95Ah mit der Ladeschlussspannung von 14,8 Volt: Damit sind hoffentlich alle Klarheiten beseitigt. :mrgreen: ![]()
Das hoffe ich auch. Da wohl so ziemlich alle LG 14,7V bei AGM2 bereitstellen ist doch alles im grünen Bereich. Wer hat mit mir nochmal um ne Currywurst gewettet? Freiwillige vor :lach: Frei nach dem Motto: ![]()
Ist das ein Hersteller- Datenblatt oder stammt es aus einen Verkaufsprospekt einer Vertriebsfirma ? Vertriebsfirmen schreiben viel wenn der Tag lang ist und der Umsatz und Gewinn gesteigert werden müssen. 14,8V Max. Ladespannung ist halt die Ladespannung bei der der Deckel der Batterie durch Gasung gerade noch nicht davonfliegt, ist aber keine zwingende Forderung mit 14,8V zu laden. Ist auch nach Prospekt keine Versorgungsbatterie sondern eine Start-Stopp Batterie. Gruß Erik
Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt das eine Ladeerhaltungsspannung von 13,8V bei Dauerladung noch immer zu hoch ist, es gibt jetzt Ladegeräte die schalten nach einer bestimmten Zeit auf 13,4V zurück. Gruß Erik Um die wilden Behauptungen mal zu wiederlegen, hier mal etwas Mischung aus Theorie und Praxis. Im Batterie-Lexikon von Varta steht zur Temperatur folgendes:
Seit August 2017 zeichne ich mit dem BlueBattery unter anderem auch die Temperatur auf. Insgesamt besteht der Datensatz aus 412 Tagen. Einige Tage fehlen, weil ich den BB nicht immer ausgelesen habe und bei Updates der Tagessatz flöten ging. Die Werte sind nicht ausschl. die Pol- bzw. Batterie-Temperatur, sondern bei Strömen von bis zu knapp 56A auch die Erwärmung des BB selbst. Dennoch erhalte ich als Tages-Min-Wert (ohne Strom-Fluß) Bereiche zw. 1,6°C und 30,9°C, als Tages-Max-Wert (mit Strom-Fluß) 3,6°C bis 34,8°C. Letzterer Wert resultiert aus dem höchsten Strom der zur Erwärmung des BB führt. Die Werte stammen sowohl aus dem Winterlager, als auch den Nutzung zw. Nordholland im Winter, als auch Frankreich im Sommer. Der Schnitt im Min-Wert liegt bei 15,3°C, der Max-Wert bei 19,8°C, im absoluten Mittel bei 17,5°C. Damit ist man von der Normtemperatur durchschnittlich 7,5°C im Negativen ... tendenziell sogar etwas weiter entfernt, weil sich der BB ja bei starkem Strom erwärmt. Dadurch ist man grundsätzlich von der Gasungsgrenze noch weiter entfernt wenn man keinen Temperatursensor zum Spannungsanpassung nimmt. In der Praxis bedeutet das bei mir, dass sich die Spannungen von zwei AGM2-LG (Solar&Booster) in der Hauptladephase zw. 14,58V und 14,96V bewegten, im Mittel bei 14,75V. Andere Spannungen resultieren aus der Nutzung des CTEK das keine AGM2 Stellung hat. Das geht aber wegen dem Temperaturfühler dennoch bis zu 15,1V bei bei 4°C, aber ich nutze das eh sehr selten. Natürlich ist das nicht für alle Womonutzer repräsentativ , denn wer sich mehr im Süden aufhält, wird höhere Durchschnitts-Werte erreichen und wer mehr im Norden ist, hat logischerweise niedrigere Durschnitts-Temperaturen. Unterschiedliche Dämmung bzw. Installationsorte tuen ihr übrigens hinzu. Man sieht aber dennoch, dass man in der Praxis von der Gasung grundsätzlich weiter entfernt ist, als manche hier suggerieren wollen. Votronic schreibt in der Anleitung zum Sensor folgendes: Wirkung der Temperatur-Kompensation: Die temperaturabhängige Ladespannung der Batterie wird automatisch der Batterietemperatur nachgeführt. Der Temperatur-Sensor misst hierzu die Batterietemperatur. Bei tiefen Temperaturen (Winterbetrieb) wird die Ladespannung erhöht, die geschwächte Batterie wird besser und schneller vollgeladen. Zum Schutz angeschlossener, empfindlicher Verbraucher wird die Spannung bei großer Kälte begrenzt. Bei sommerlichen Temperaturen wird die Ladespannung abgesenkt, dadurch die Belastung (Gasung) der Batterie verhindert bzw. die Lebensdauer von gasdichten Batterien erhöht. aber auch .... und das war ja hier auch eine Frage: Batterieschutz (siehe auch Kennlinien „Ladespannungen und Temperatur-Kompensation): Bei zu hohen Batterietemperaturen (je nach Typ z.B. 55°C bzw. 60°C) wird die Ladespannung zum Schutz der Batterie stark abgesenkt (Sicherheitsbetrieb). Eine Batterieladung findet dann zwar nicht mehr statt, jedoch können die eventuell angeschlossenen Verbraucher weiter vom Ladegerät versorgt werden; die Batterie wird nicht entladen und alle bisherigen Ladedaten bleiben gespeichert. Das automatische Weiterladen erfolgt nach absinken der Batterietemperatur um 2°C unter die o.g. Temperaturen bzw. bei mehr als 10 Stunden Übertemperatur erfolgt die Lader- Zwangsabschaltung. Der Ladevorgang wird ebenfalls bei Batterietemperaturen unter – 40 °C gesperrt. Deswegen ist zu einem LG mit Temperatursensor immer zu raten, denn von den Laborbedingungen sind wir mit der Nutzung im Womo weit entfernt und genauso von der Gefahr des Auskochen einer AGM2 mit 14,7V.
Manchmal bin ich wirklich froh, dass niemand meine Gedanken lesen kann.......hahaha... ich wär sowas von am Arsch! :mrgreen:
Ich bin in meinem ersten Beitrag nicht darauf eingegangen, aber nachdem das Zitat nochmals auftauchte möchte ich doch eine kleine Bemerkung dazu machen: Wir gehen jetzt mal gemeinsam von einem gebräuchlich eingebauten Batterielader aus, der liefert einen Ladestrom von 15-18A Wir gehen jetzt mal gemeinsam von einem gebräuchlich eingebauten nassen Bleibatterie, 100Ah, C10 Ladung/Entladung also 10A, (Grundlage der meisten Angebote und Datenblätter), aus. Wenn ich jetzt bei 14,2V ohne I/UoU Ladekennlinie mit C10, also 10A laden würde, beträgt die Vollladezeit einer leeren 100Ah Batterie rechnerisch 10 Stunden. Da es aber Umwandlungsverluste von 10-20% gibt schlage ich nochmals 1,5h drauf. Die Batterie ist also, nach Herstellerangaben C10 und 15A Ladegerät mit 10A nach ca. 11,5h voll. Das ist in einer Nacht, ohne weiteren Verbraucher, also möglich. Wie ein, leider unbekannter, Varta-Techhniker bei dieser Ausgangslage auf eine Ladezeit von 72 Stunden kommt ist mir mathematisch unbegreiflich. Leider stehen in dem Zitat weder Batt.Kapazität noch C-Wert, noch Art der Kennlinie (also technisch betrachtet reines Geschwätz) Eine Ladezeit von 72h würde einen Ladestrom von ca. 1,4A bedeuten!!!!! So und jetzt kommt die Ladung mit I/UoU Kennlinie bei gleicher Lader/Batterie Kombination: Die Batterie wird schnell und gasungssicher bei ca. 13,8V mit großem Strom von 10A geladen, aber nur bis ca. 80% ihrer Kapazität (Hauptladung). Die 80% sind nach ca.9h (inkl. Verluste) erreicht. Jetzt wird die Ladespannung in der Nachladephase auf mit 14,2 bis 14,7V und kontinuierlich absinkendem Strom 5-0,5A auf einen gasungsgefährlicheren Level gehoben. Die restlichen 20Ah werden damit in weiteren ca. 5-8h nachgeladen!. Damit ergibt sich ein nicht so praxisnahe schonende Ladezeit von ca. 16 Stunden. Diese ist aber weit entfernt von 721 Stunden!!! Man kann, wenn man will, solche Behautungen sehr schnell mal mit ein bisschen Kopfrechnen gegen checken. Das ist manchmal besser als sie einfach unkommentiert zu übernehmen. Ich habe mich bei meiner Berechnung an die C-Wert Vorgabe C10 gehalten. Mit einem Ladestrom von 18 oder 20A geht es natürlich bedeutend schneller. Deshalb setzt ihr ja alle einen B2B-Lader mit 50 A ein. Sollte meine Rechnung Fehler enthalten bitte ich um Meldungen. Gruß Andreas
Wenn du 100Ah aus einer 100Ah Batterie entnimmst, dann ist sie wahrscheinlich kaputt und du brauchst dir um die Ladezeit keine Sorge mehr zu machen :mrgreen:
Deiner Bitte will ich gerne nachkommen. Du rechnest erst mit 10A ... dann aber weiter mit 15A .... letztlich egal und soll kein Nebenschauplatz sein, aber du hattest darum gebeten
Andreas, insgesamt ist es echt schwer, wenn du (oder auch T4) weiter Argumentationen ignoriert, bzw. gar nicht darauf eingeht. Ich finde solche Diskussionen durchaus interessant, aber auch schwierig. Das selektive Herauspicken von irgendwelchen Teilen ist weder zielführend noch ein Zeichen von respektvollem Umgang. Ihr geht kontinuierlich auf nichts ein und zweifelt rigoros alles an, was man zitiert und das kommt aus unterschiedlichen Quellen. Wozu gibt man sich eigentlich die Mühe? Ihr könnt durchaus bei eurer Meinung bleiben. Aber die Fülle von Argumenten stehen jetzt nicht wirklich auf eurer Seite ... es bleiben Behauptungen ohne Beleg, ohne nachvollziehbare Begründung, da helfen auch keine Mathe-Spielchen. Du meintest man soll sich doch einfach mal mit der Literatur auseinander setzen. Hab ich getan ... und? Ich komme zu einem ganz anderen Schluß. Hinweise wie z.B. 1/10tel Ladestrom ist altbacken und nicht mehr zeitgemäß (Mastervolt z.B. lehnt Garantieansprüche ab, wenn mit 1/10tel geladen wird) lässt du bei jeder Rechnung weg. Genauso die Tatsache, dass mit 14,4V keine Vollladung in der Hauptladephase erreichbar ist, du aber weiter darauf rumreitest und auch damit weiter rechnest. Dann noch sowas:
Es tut mir echt leid, ich mag dich eigentlich, aber auf so einer Basis raubst du dir selbst die Glaubwürdigkeit. Welches LG bringt denn bitte 14,2-14,7V in der NACHLADEPHASE? Der Verweis auf deine Homepage hilft da auch nicht weiter, denn dort steht sicherlich das selbe ... und das ist leider (zum Teil) fachlich verkehrt. ... und die Nutzung eines Boosters hat nicht nur den Grund des hohen Stroms, sondern auch einer geregelten Ladung und dazu gehört der Temperatursensor. Die Gründe habe ich erklärt. Aber auch das kann wieder ignoriert werden. Wissen ist nicht zwingend in Stein gemeißelt. Die Welt dreht sich weiter und wenn neue Erkenntnisse zu neuen Wegen führt, nennt sich das Evolution. Davon hat die Menschheit seit jeher profitiert. Wir würden heute noch auf Bäumen sitzen und in Höhlen leben, wenn wir diesen Weg nicht gegangen wären. |
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