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Moin zusammen, unser WoMo steht bei Nichtnutzung in einer Halle permanent an Landstrom. Wir fahren aber regelmäßig an den WE's und stehen dann meist frei ohne Landstrom. Dabei haben wir pro Abend/Nacht ca. 10Ah bzw 5% der Kapazität verbraucht. Verbaut sind 2 Stck Green Power 100Ah AGM 2 Batterien, Anzeige per BlueBattery. Dieses WE sind wir wieder unterwegs und haben die erste Nacht an Landstrom gehangen, in der vergangenen Nacht frei gestanden. Heute Morgen war es kalt im Mobil, Heizungsgebläse der Truma lief nicht. Ein Blick auf die BlueBattery Anzeige zeigte dann nur noch 10,1 Volt an, allerdings noch 189 Ah Kapazität = 95%. Wir haben dann den Motor für ca 10 min laufen lassen, danach war die Spannung wieder auf 13,5 Volt gestiegen und blieb auch so nachdem der Motor aus war. Wir haben die Heizung wieder angemacht und nach 5 min wieder nur noch 10 Volt. Die Spannung fällt also extrem ab, ohne das laut BlueBattery eine entsprechende Menge an Ah entnommen wurde. Ich habe keine Idee, woran das liegen könnte und hoffe auf euren Input. Gruß Uwe Hi, hast du mal Direkt an den Batterien die Spannung gemessen? Bei 10 Volt sollten schon einige 12V Verbraucher ausgestiegen sein. Gruß Flo Moin Flo, nein, habe ich noch nicht gemessen da das Multimeter zu Hause im Keller liegt. :D Neben dem Truma Gebläse waren nur noch zwei Ladegeräte für Handy und Bluetooth Speaker an 12V. Gruß Uwe Batterien, die sich so verhalten, sind tot. Wir hatten genau das gleiche mit unserer alten 130 Ah Blei/Säure. Spannung OK, aber unter Last nach 5 min. Feierabend. Nachgeladen, das gleiche Spiel. BlueBattery kann nix dafür, die Ah- bzw. %-Anzeige lebt von der Kapazitätsvorgabe in den Einstellungen. Und wenn Du halt nur ein bisschen Strom entnimmst, bevor die Spannung einbricht, zeigt BB halt 95% an. Das Ding ist toll (ich hab es auch), aber es ist kein Batterieprüfer, sondern ein Batteriecomputer. Man könnte da sicherlich eine Funktion in die Software einbauen, die bei so einem Verhalten warnt, dass die Batterie gehimmelt ist, aber das ist bisher halt nicht implementiert. Du brauchst wohl oder übel neue Batterien. bis denn, Uwe Moin Namensvetter ☺️, zum Glück habe ich noch zwei Batterien. Die jetzigen sind erst 1,5 Jahre alt und ich frage mich warum sie schon tot sind. Den ganzen Sommer über war alles gut, Solar hat immer gereicht um die Batts zu füllen. Erst jetzt, wo häufiger Landstrom anliegt, ist es passiert. Das Ladegerät ist korrekt auf AGM2 eingestellt. Und Landstrom dauerhaft angeschlossen sollen die Batterien ja vertragen. Lauter Fragezeichen aber keine Idee für Antworten bei mir. Ich möchte ja mit den anderen Batterien nach Umbau nicht Gleiches erleben. Gruß Uwe und die batterien sind korrect gekoppelt?, plus an plus und minus an minus mit kabel gleicher lange und durchmesser, und abnahme/laden an plus von eine batterie, und min von der andere batterie jos
Das dürfte wieder ein Fall von Austrocknung von AGM Batterien durch die AGM2 Einstellung der Ladegeräte (Ladespannung 14,7-14,8V) sein. Die 14,7-14,8V ist die max. Ladespannung einer AGM- Batterie. Mit 14,4V wird sie auch Vollgeladen, dauert etwas länger und die Batterie hat eine länger Lebensdauer. Keine so starke Austrocknung ! Die Verlängerung der Ladezeit ist beim Netzladegerät zu vernachlässigen. Gruß Erik schnell auf 10,1V habe ich erst einmal erlebt, war eine Nassbatterie. Hatte einen Plattenschluss. Weiß nicht wie und ob man das bei AGM messen kann, bei Nass geht es ja mit einem Säureheber.
Plattenschluss gibt es bei AGM Batterien nicht ! Gruß Erik
Hallo Flo Bluebattery mißt im allgemeinen direkt an der Batterie. Mfg. Steffen an Jos: ja, die Batts sind so gekoppelt/angeschlossen, wie du beschrieben hast. an Erik: der Solarregler ist auch auf AGM2 eingestellt. Warum ist drr Schaden erst jetzt mit häufigem Landstrom aufgetaucht? Oder ist dies jetzt einfach Zufall? Auffällig ist auch, das es jetzt erst passiert. Im Sommer haben wir max. 2A an Verbrauchern laufen gehabt. Jetzt mit laufender Heizung sind es schon mal 7A. Kann es sein, das die - bereits geschädigten Akkus - den geringen Verbrauch noch mitgemacht haben und erst jetzt mit höherem Verbrauch in die Knie gehen? Gruß Uwe
Gerade durch Solarregler die auf AGM2 eingestellt sind trocknen AGM Batterien vorzeitig aus und haben dadurch einen schleichenden Kapazitätsverlust. Die Solarregler starten jeden Tag mit 14,7-14,8V Ladespannung auch wenn die Batterie schon zu 100% geladen ist. Das führt zum vorzeitigen Batterieausfall durch Überladung! Das gleich trifft für Ladebooster zu, die beginnen auch bei jeden Motorstart mit der AGM2 Ladespannug zu laden. Gruß Erik Hmm, interessant. Also sollte eine niedrigere Ladeschlusspannung eingestellt werden? Bei meiner liegt der Wert ja auch bei 14,7 V. Wieviel also, 14,4 oder?
14,4V bei 20 Grad Umgebungstemperatur ist ein guter Kompromiss zwischen Ladedauer und Lebensdauer der Batterie. Gruß Erik Gemeinhin differenziert man bei der Ladung zwischen schonender und Schnellladung. Der Unterschied liegt dabei in der Stromstärke und nicht der Spannungshöhe. Anstatt immer wieder auf möglichst niedrigere Spannung hinzuweisen, wäre es wohl ratsamer auf die Verwendung eines Temperaturfühlers hinzuweisen. Denn der hält die Spannung im Zaum wenn sich bei hohem Strom die Batterie erwärmt, aber greift auch ein wenn man sich im Sommer im Süden, oder im Winter im Norden aufhält. Kommen wir mal zur inhaltlich völlig falschen Darstellung des Boosters. Wenn die Batterie voll ist schalten die aktuellen Geräte zügig von der Hauptladephase in die Erhaltungsphase um. Das macht eine Lima gewöhnlich nicht. Was an der Lima besser sein soll, die 14,4V über die gesamte Zeit anlegt, erschließt sich mir nicht. Dann nehme ich doch lieber die 13,6-13,8V vom Booster, die je nach Temperatur auch noch angepasst wird. Wer meint, dass ein Booster nicht umschaltet, trifft diese Aussage auf Basis fehlender Erfahrung. Mit dem Argument, dass eine volle Batterie durch 14,7V beim morgendlichen Start des Solarreglers kaputt geht, müsste man auch der Meinung sein, dass auch 14,4V zu viel ist. Voll ist voll und dann sollte die Erhaltungsladung mit geminderter Spannung anliegen. Aber auch die Regler schalten zügig um. Ganz konsequent ist auch die Darstellung nicht. Das einzige was richtig ist: Batterie können ausgasen wenn die Spannung zu hoch ist. Das ist sie aber ganz sicher nicht, wenn die Batterien 14,7V (AGM2, BK) bzw. 14,4V (AGM1, Nass, Gel) bei Normtemperatur (in der Regel 25°C) bekommen und die Spannung zusätzlich durch die Temperaturkomepnsation angepasst wird. Lässt man den Sensor weg, kann es durchaus zum Auskochen im Sommer kommen. Wer meint, eine AGM2 sollte besser mit 14,4V geladen werden, der sollte jeden weiteren Gel-Thread mit 14,1V zupflastern und möglichst an der Lima rumwickeln, damit die bloß nicht 14,4 oder mehr abgibt. Vermutlich kommt demnächst für die CP & SP Steckdosennutzer der Tipp, am ersten Tag keinen Landstrom zu nutzen, da die Batterien erstmal entladen werden müssen. Denn wer auf einem CP/SP ankommt, hat vermutlich volle Batterie und jedes Netzladegerät fängt nunmal mit der Hauptladephase an. :roll:
Schon der 2 Satz ist falsch ! Überladen kann man eine Blei-Batterie nur durch zu hohe Ladespannung und nicht durch ein Ladegerät das einen hohen Ladestrom liefern kann. Bei richtiger Ladespannung nimmt eine Blei-Batterie nur den Ladestrom auf, der in Ladung umgesetzt werden kann. Rest vom Beitrag, ohne fachlichen Hintergrund. Hab heute keine Zeit und Lust mehr das einzeln zu kommentieren. Man sieht es doch bei den vielen tollen Beiträgen zur Bleikristallbatterie, jetzt fallen sie reihenweise vorzeitig aus. Gruß Erik
Genau ... bei RICHTIGER Ladespannung und nicht bei T4-Angabe :wink:
Dauerhaft? ... das wäre doch mal was :ja:
Nebenschauplatz ... geh ich nicht drauf ein :nein: Moin, Den Hinweis mit dem Temperatursensor halte ich für zielführend, alles andere nicht. Gruß Thomas
Nur T4Wohnmobil weiß wo es langgeht, alle Batterie- und Ladederätehersteller sind doof und machen alles falsch. Es wird Zeit, dass er für den Chemie-Nobelpreis vorgeschlagen wird, da er ja mit seinem Wissen die Ladetechnik revolutioniert. Wann werden wir von dem Pseudowissen eines T4Wohnmobil verschont? Ichbinswieder hat in seinem obigen Beitrag alles schlüssig und korrekt erklärt. Dass drei verschiedene Lademöglichkeiten (Fahrzeug, Landstrom, Solar), die immer nur zeitweise zur Verfügung stehen, nicht die theoretisch optimale Batterieladung sicherstellen, ist klar. Aber wenn man immer eines der drei Möglichkeiten hätte, bräuchte man ja auch keine Batterie mehr. Zum eigentlichen Thema: Es wäre einen Versuch wert, die beiden Batterien nacheinander einzeln anzuschließen und die Truma laufen zu lassen, um zu sehen, ob nur eine der beiden einen Defekt hat. Dann hat man zumindest die Ursache klar eingegrenzt. Ob es dann Sinn macht, nur eine Batterie zu ersetzen, kann man wieder trefflich ausdiskutieren. Gruß spider53 Hallo, es wird so langsam immer schwieriger. Wir hatten vor einiger Zeit das Thema (Hymer), dass AGM Batterien sterben wenn sie dauerhaft nur mit 14,4V geladen werden. Nun kann das gleich passieren wenn mit 14,7V geladen wird. Trotzdem komisch! Hunderte laden mit 14,4V oder die meisten mit 14,7V und Jahre geht es gut. Da kann man nur Sagen "Batterie das unergründliche Wesen"
es ist so banal, einfach ignorieren.
So oder auf andere Weise die Batterien zu testen, ist der einzig mögliche Weg bei der Fehlerdiagnose weiterzukommen. Wenn die Batterien dann ersetzt sind, eventuell auch vor dem Tausch, kann man die Ladespannungen überprüfen um Fehler in der Ladetechnik auszuschliessen. Ohne Messgerät kommt man hier nicht weiter, der Glaubenskrieg über die verschiedenen Ladespannungen 14,4/14,7 ist auf keinen Fall zielführend, weil keiner seinen Standpunkt beweisen kann, im Zweifel ist der niedrigere Wert der bessere, weil er weniger Schaden anrichtet. Permanent am Landstrom ist immer gefährlich, weil man dem unbeaufsichtigten Fahrzeug unbegrenzt Energie zuführt, die dann bei einem Defekt einen Brand auslösen kann. Ist alles nur meine Meinung. Hallo Uwe, zu Deinem Problem. AGM sollten keinen Plattenschluss bekommen, ich denke das haben sie auch nicht, da die Spannung (13,5V) auch nach dem Laden erhalten bleibt. Was jedoch vorliegen könnte, ist ein Plattenriss. Dadurch haben die Batterien keine Kapazität mehr. Da könnte auch schon nur eine Batterie betroffen sein. Dadurch kann die 2. stärker belastet werden (zu tief entladen), was diese dann in Folge auch schädigen kann. Ob das der Fall ist, findest Du heraus, wenn Du mal die Batterien einzeln betreibst. Ich würde beide Batterien austauschen. Wenn Du keine hohen Entladeströme brauchst, kommen vielleicht auch Gel-Batterien in Frage. Dann jedoch die Geräte auf deren Ladeendspannung einstellen. Bei AGM auf Typ 1 oder 2 achten und die Ladeendspannung nach Herstellerangaben einstellen (Meine Meinung). Zu dem Streit statt mit 14,7V die AGM mit 14,4V zu laden kann ich nur eine Aussage von Exide wiedergeben. Die lehnen die Garantie / Gewährleistung ab, wenn die Batterie dauerhaft mit zu niedriger Spannung geladen werden. (Aber eine zu hohe Ladeendspannung schädigt die Batterien mit Sicherheit auch.) Das kam bei (älteren) CBE Ladegeräten und AGM Batterien häufiger vor, da die Ladegeräte sich nicht auf eine Ladeendspannung von 14,6-14,8V einstellen ließen. Gruß Gerald
Die vorzeitig ausgefallenen AGM- Batterien waren AGM- Starterbatterien. Keine AGM- Versorgungs- Batterien. Das war die Ursache ! Da wir von einzelnen Schreibern immer wieder behauptet AGM Batterien werden mit 14,4V nur zu 80%geladen und nur mit 14,7V zu 100% vollgeladen. Das ist unzutreffend ! Da fehlt es einfach am Grundladenwissen „Batterieladetechnik“ Die Vollladung einer Blei-Batterie ist nicht von einer bestimmten Spannung abhängig. Eine Bleibatterie AGM oder Gel mit Nennspannung 12V kann ab einer bestimmten Mindestladespannung von ca. 13,8V vollgeladen werden wenn man entsprechen lange Zeit die Ladespannung anlegt. Die Ladung mit 13,8V dauert halt länger als z.B. 14,4V aber die Batterie ist nach einer bestimmten Zeit zu 100% geladen. Die 14,7-14,8V ist die max. Ladespannung einer AGM- Batterie. Mit 14,4V wird sie auch Vollgeladen, dauert etwas länger und die Batterie hat eine länger Lebensdauer. Keine so starke Austrocknung ! Die Verlängerung der Ladezeit ist zu vernachlässigen. Gruß Erik Amen. Ich schlage vor, Du gründest eine Religionsgemeinschaft. Wie wäre es mit ‚Batteriekirche der 14,4 Volt‘? Dann brauchst Du auch nicht mehr argumentieren, Glaube ist nicht diskutabel. bis denn, Uwe
Der Minus-Pol einer Batterie wo meistens der Temperatursensor verbaut ist, hat durch die gute Wärmeableitung des Batteriekabels oder Massebands annähernd Raumtemperatur und nicht die Temperatur in der Batterie. Mit einen Temperatursensor kann man das Überladen einer Batterie nicht verhindern ! Gruß Erik Hallo, mir ist es genauso ergangen wie Uwe. 2 AGM Batterien mit 75Ah sind nach ca.28 Monaten nach einer Entnahme von 10Ah bei 10,5V ausgestiegen. Nach einer Überprüfung wurde festgestellt, dass die eine 55% die andere 65% Restleistung hatte. Booster und Solar auf AGM2 eingestellt mit T.-Sensor und nie unter 80% entladen. Könnte mir vorstellen, dass eine Überladung die Ursache sein könnte. Daher ist eine Nassbatterie wesentlich einfacher zu Händeln, wenn diese überladen werden sollte, fällt es durch einen niedrigen Säurestand auf der schnell korrigiert werden kann. Bei Gel und AGM keine Chance.
Typischer Fall von Austrocknung durch Überladung mit AGM2 Einstellung mit 14,7-14,8V Ladespannung und dadurch vorzeitiger Kapazitätsverlust ! Gruß Erik Uwe vor kurzem habe ich hier gelesen das ein Forist seine Batterien (eigentlich unzulässigerweise) aufgeschraubt hat und in die Zellen ein wenig destilliertes Wasser gefüllt hat. Nach seinen Aussagen hatten diese anschließend wieder fast volle Kapazität. Das Ganze geschah, soweit meine Erinnerung mich nicht trügt, im ausgebauten Zustand - vorsichtshalber. Ansonsten würde ich auch erst einmal die Batterien trennen und versuchen einzeln zu betreiben, vielleicht ist nur eine nicht ok. Hallo, die letzten Beiträge verunsichern doch nur und bringen keine nützlichen Erkenntnisse (meine Meinung). Zur Raumtemperatur der Batterieanschlusspole: Mal meine Meinung dazu: - Betreibe ich eine normale Bleibatterie, je nach Typ für Entladeströme / Ladeströme im Bereich von 0,1-0,3C erwärmt sie sich nicht erheblich über die Umgebungstemperatur hinaus (keine besondere Isolation vorausgesetzt) - höhere Ströme (Kaffeemaschine oder Fön) treten nur kurzzeitig auf, haben also keinen wesentlichen / dauerhaften Einfluss auf die Temperatur - Damit ein Kupferkabel (hat eine ca. 10-fache Wärmeleitfähigkeit wie Blei) die Temperatur am Pol wesentlich senken kann, muss es die Wärme auch abgeben können. Die Isolierung des Kabels hat jedoch eine ca. 1000fach schlechtere Wärmeleitfähigkeit wie Kupfer. - Wo soll ich sonst die Temperatur sonst messen? Das Gehäuse hat eine ca. 100fache schlechtere Wärmeleitfähigkeit wie Blei. D.h. wenn ich von 3cm Abstand vom Pol zu den Platten ausgehe, dürfte die Gehäuseisolierung nur 0,03cm (0,3mm) dick sein, um den gleichen Wärmeübergang zu haben. Wenn ich also keine Kupferschienen / Massebänder sondern Kabel an der Batterie anschließe, gibt die Temperaturmessung am Pol immer noch die besten Ergebnisse. Ich hatte mal 2 Stück Solar-Nassbatterien mit je 100Ah im Einsatz. Die erste hielt knapp 2 Jahre die zweite war ein Jahr später defekt. Ich hatte mich zu den Nassbatterien entschlossen, da vorher nur eine 100Ah Nassbatterie ab Werk eingebaut war und die ca. 5-6 Jahre hielt. Weder wurde an der Technik was geändert, noch hat sich am Nutzungsverhalten was geändert. Danach habe ich eine 185Ah Gel eingebaut. Die hielt 9 Jahre und ging nur kaputt weil ich sie aus Versehen über den Winter tief entladen hatte. Für mich sind Batterien Verbrauchsgegenstände ähnlich wie z.B. Bremsbeläge. Wegen der vielen Diskussionen u.a. hier im Forum, habe ich für mein vorheriges Womo mal nachgerechnet, was ich an Geld für Batterien ausgegeben habe. Es waren ca. 1200€ in 21 Jahren. Und die letzte Batterie war beim Verkauf noch ok. Das waren also ca. 60€ pro Jahr. Weniger als eine Tankfüllung. Entspricht also etwa 400km Fahrstrecke im Jahr. Ist das so relevant, muss ich mir da so viele Gedanken machen? Ein gutes Ladegerät rein, einen guten Solarladeregler rein, keine langen "Stromorgien" und sehr selten relativ tief entladen - das sollte reichen. Und wenn dann doch mal ein Batteriesatz ausfällt habe ich halt Pech gehabt. Dass die Batterielebensdauer bei gleicher Batterie und gleicher Nutzung stark streuen kann, habe ich bei Starterbatterien, sowohl im PKW als auch im Womo schon erfahren dürfen. (Zweimal Plattenriss, einmal PKW nach 13 Monaten, einmal Womo nach 27 Monaten) Gruß Gerald
Er scheint wirklich nur daran zu glauben. Fakten und belegbare Begründungen habe ich von ihm noch nie gelesen. Schaudt, Banner und Co. wissen seiner Meinung nach nicht wovon sie reden. Warum wohl hat Schaudt auf das LAS 1218 BUS mit 14,7 V Ladespannung umgestellt? Warum baut Hymer jetzt diese EBL mit der AGM Einstellung ein obwohl sie jahrelang behauptet haben dass 14,4 V LS für AGM ausreichen? Warum rät sogar VARTA ihren Kunden die Umstellung für AGM auf 14,7 V vorzunehmen? Zu erwähnen ist auch, dass, seit es immer mehr Ladegeräte/Lademodule gibt die eine AGM Einstellung haben, die Probleme mit AGM Batterien immer weniger werden! DAS sind Fakten, da braucht es keinen Glauben. In unserem Wohnmobil werden im kommenden Jahr die Versorgungsbatterien 10 Jahre alt. EXIDE G 85 Über den Winter steht das Fahrzeug 4 Monate lang. In dieser Zeit werden diese Batterien (EXIDE G 85) und die Starterbatterie -einmal im Monat- für genau (Zeitschaltuhr) 24 - Stunden geladen. Bordeigenes Ladegerät Ladestrom Versorgungsbatterien = max. 10 Ampere Ladestrom Starterbatterie = max. 2 Ampere Den Zirkus mit Solar und Bordcomputer erspare ich mir. (Anzeige Bordcomputer abgeklebt) Eingebaut habe ich mir zwei Voltmeter, 2 Stellen hinter dem Komma!!! z.B. so ein Teil Link zum eBay Artikel Wenn die Voltmeter - ohne Verbraucher - unter 12 Volt anzeigen, fahren wir weiter / gehen auf dem Campingplatz an Landstrom. MfG kheinz
Wie wurde die Restleistung festgestellt ? Durch Entladung - das würde deinen Zahlen widersprechen. Oder mit den üblichen Batterietestern für Starterbatterien ? Deren Aussage hat IMHO kaum einen Wert für uns. Ich hab eine 95Ah Batterie mit etwa Rest 20Ah gemessen und das Ergebnis war, die Batterie ist bei 100% Zustand !!! Vielleicht hätte man noch Starten können damit, aber im Womo reicht es kaum für einen Abend.
Ich hab letztens auch lange überlegt und gerechnet. Auch BK klang gut. Da ich aber keine Riesenverbraucher (WR - Föhn...) habe, wurde es dann doch eine recht normale Starterbatterie (wartungsfrei, weil ich sehr schlecht rankomme). Wenn die in ein paar Jahren eingeht, ist ein Ersatz günstig oder die Lixx sind dann erschwinglich. RK
Ist die Frage was das Ladegerät dann für eine Spannung anlegt. Miss mal. Ich habe 2 Gels permanent am Strom wenn zuhause. Mein Ladegerät fährt nach Stromanschluss erstmal hoch über 14V um voll zu laden, dann geht es auf Erhaltungsladung. Bei 20° also zuerst auf ca 14,4V, dann runter auf 13,6V. Ein Megapuls Gerät ist auch dran. Meine Batterien sind nun über 6 Jahre alt und wie neu, habe gerade einen Belastungstest gemacht. Gleiche Spannung nach Entnahme von 40Ah wie vor 6 Jahren.
Hallo Erik, hier mal die Infos vom Hersteller. Beachten Sie außerdem, dass eine OPTIMA-Batterie nicht ordnungsgemäß aufgeladen wird, wenn sie wie eine gewöhnliche Nassbatterie oder Gel-Batterie behandelt wird. Für normale Batterieladevorgänge werden maximal 10 A und 13,8 bis 15,0 Volt empfohlen. Für die Spannungserhaltung werden maximal 1 A und 13,2 bis 13,8 Volt empfohlen. Zyklische Anwendung oder Reihenanwendung Konstante Spannung mit konstantem Stromabschluss (CC/CV): 14,7 Volt, Temperatur < 50 °C, keine Strombegrenzung. Wenn der Strom unter 1 A fällt, beenden Sie den Ladevorgang mit einem konstanten Strom von 3 A für eine Stunde beim Typ 5.5 und für zwei Stunden bei allen anderen Typen. Schnellladung (Ladegerät mit konstanter Spannung) Maximal 15,6 Volt. Keine Stromgrenze, solange die Temperatur 50 °C nicht überschreitet. Der Ladezustand wird fortgesetzt, bis der Strom unter 1 A fällt.
Sorry, absoluter Unsinn!!! Moin zusammen, zunächst einmal vielen Dank für die Beiträge. Es war gestern wie verhext.. den Einbruch auf 10V, den ich morgens nach dem Aufwachen entdeckt habe, habe ich ja geschildert. Es ging dann aber noch weiter.. - mein Steuergerät für die SAT Schüssel liess sich nicht ausschalten über den On/Off Schalter.. zig mal probiert.. irgendwann ging es.. warum? kein Plan. Die Schüssel war übrigens korrekt eingefahren - dann hat BlueBattery die Verbindung verloren.. zig mal versucht neu zu verbinden.. irgendwann ging es wieder.. auch das hatte ich noch nie - und die toten Bordbatterien.. gestern abend um 6 haben wir Landstrom angeschlossen.. gegen 20 Uhr hat sich BlueBattery dann auf 100% synchronisiert, die Batterien sind beim Ladevorgang kalt geblieben. Ich wollte es dann noch mal wissen. Ich habe Landstrom abgezogen und wir haben bis 23 Uhr ohne Landstrom gesessen. TV, Licht und Truma Gebläse liefen die ganze Zeit.. es sind über die 3 Std fast permanent zwischen 6 und 7A geflossen, lediglich das Gebläse ist ein paar Mal aus gewesen, dann waren es ca 3A. BB hat um 23 Uhr völlig korrekt Restkapazität von 190 Ah = 90% und12,9V Spnnung angezeigt. Es gab keinen Einbruch auf 10V. Den Rest der Woche habe ich keine Zeit mich ausgiebig ums WoMo zu kümmern, es steht wieder in der Halle an Landstrom. Nächsten Montag hole ich es hier vor die Tür und werde über 8 - 10 Std Gas verschwenden indem ich die Heizung mit Gebläse laufen lasse. Dann werde ich ja sehen, ob die Batterien erneut schlapp machen. Aber kaputte Batterien hätten gestern nicht drei Std konstant 6 - 7A abgegeben, oder? Schaun mer mal.. :D Gruß Uwe Hast du mal nachgeschaut, ob irgendwo bei den Batterien eventuell ein Kontaktproblem besteht?
bei 2 Batterien nur 10Ah entnehmen sagt meiner Meinung gar nichts aus. Ich wuerde mal die Batterien einzeln mit zwei H1 (oder was du gerade zur Hand hast) belasten. Das sind ca 10A, dann mal messen was nach 5 Stunden noch uebrig ist. BlueBattery zaehlt ja nur was entnommen wird, die 190Ah werden ja nur von dir in der Software eingegeben. Das heisst nicht das es die noch vorhandene wirkliche Kapazitaet der Batterien ist. Viel Erfolg beim Suchen. Moin Dieter, als ich gestern die Batterien wegen der Temperatur angefasst habe, habe ich auch die Kabel geprüft - alles fest. Die beiden Batterien und den BlueBattery Computer habe ich erst im Juli in dieses WoMo eingebaut, dabei auch alles neu verkabelt, da ja alle Masseverbindungen über BB laufen müssen.
Das mit den 10Ah gestern abend nährt ja nur eine gewisse Hoffnung in mir, dass die Batts NICHT kaputt sind. Daher möchte ich ja nächste Woche den Test machen mit längerer Belastung. Die Belastung über Licht ist natürlich eine gute Idee, dann brauche ich nicht unnütz Gas verbrennen. :D Gruß Uwe
Aber aufpassen wo du die Birnen hinlegst, die werden ganz schoen warm nach einer Stunde :mrgreen:
Kein Unsinn, Glücklicherweise ist das so ! Sonst könnte man auch mit einer Spannung von 13,8V (Ladeerhaltungsladung) eine zu zu 97-99% geladene Batterie nicht nachladen ! Eine Blei-Batterie ist kein Kondensator sondern ein Chemisches Element da gelten anderne Gesetzmäßigkeiten. Gruß Erik Shunt hat einen Bruch? Schau alle Verbinder nach! Bei unklaren Einbruechen der Spannung klemme ich ab und messe erstmal die Batterien alleine.
Da hat wieder mal einer ein Datenblatt übersetzt ohne den Inhalt zu verstehen. So was sollte man gar nicht erst kaufen. Was ist ein :Konstante Spannung mit konstantem Stromabschluss ? Eine konstante Spannung mit einen konstantem Stromabschluss gibt’s beim Laden von Blei Batterien nicht. Was war der Grund für den Kauf der OPTIMA-Batterien ? Gruß Erik Hi, was hier alle wieder für Abhandlungen schreiben und sich zoffen :-D Batterie vollladen und einen C10 Kapazitätstest durchführen. Liegt die Kapazität weit unter 80% dann können die Batterien in die Tonne und es müssen neue rein. Wo ist das Problem? Gruß Flo |
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