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Hallo Ihr Lieben! Wir sind eine kleine Familie mit 2 Hunden. Dabei handelt es sich um mich, meine Frau und unseren Hunden Lucy (Labrador) und Kosi(spanischer Mischling). Wir wollen bald das erste Mal mit beiden Hunden auf Tour und wollte gern mal wissen wie sich bei Euch die Touren mit tierischem Anhang gestalten, was anders dabei ist und wo habt Ihr Eure felligen Lieblinge untergebracht? Vielen Dank sooo viel ist nicht anders mit hund als ohne unser layout ist nich ganz einfach umzulegen da wir einen eigenbau fahren der auch hundetechnisch einge vorteile für uns bietet --> Link lana (25 kg mischling) is während der fahrt immer in ihrer bos ( wie auch im pkw) sie liebt ihre box. im Womo steht die hinter dem fahrersitz und hat ein lochj wo sie mal den kopf rausstrecken kann für eine streicheleinheit. im wohnbereich leigt sie am boden und sucht sich nach lust und laune aus wo - wir haben einen glatten boden auf dem nur "fussmatten" aufgelegt werden. damit sie etwas sieht und besser luft hat habe ich hinten ein kleines hundefenster eingebaut da kommt keiner rein aber ihr gefällt es sehr. wi machen auf fahrten ca alle 300 - 400km tankstopp, der wird etwas verlängert dass sie pieseln kann und rumschnuppern, da gibts dann auch immer wasser nachdem sie immer trockenfutter frisst ist das easy auch unterwegs sonst fällt nir viel besonderes ein da sie mit freude ins womo springt geh ich davon aus dass sie auch gerne unterwegs ist ist alles einfacher als ihr vielleicht glaubt Unser Westi geht zu Hause des öfteren stiften. Da hilft alles rufen nicht. Dann wissen wir genau dass er sich ins Wohnmobil gelegt hat. Wenn das Womo draußen steht wir kein Auge von ihm gelassen. Es könnte ja ohne ihn wegfaren. Lieber nicht fressen, als das Auto aus dem Auge lassen. Und wenn es dann losgeht liegt man ins körbchen, füße nach oben und dann wird aber richtig laut geschnarcht. Dies kann dann auch mal 8 Std. am Stück gehen. Wir haben einen 30kg-Hund - der liegt während der Fahrt zwischen den Sitzen - am liebsten Kopf auf Kissen auf Handbremse.... :D - er ist natürlich angeschnallt, mit einem TÜV-geprüften Sicherheitsgeschirr angepinnt an einem Gurt der Dinette. Wenn unser Hund merkt, dass wir irgendwas zu Hause "packen" - dann ist es besser, ihn gleich ins Womo zu lassen - sonst findet er keine Ruhe mehr..... :roll: - der will mit....wohin auch immer.... Und nachts liegt er zwischen Tisch und Aufbautür oder vor der Badtür - eine Schiebetür! Unser Kühlschrank ist höher eingebaut - der geht auch auf, wenn Hund im Gang liegt.... Unsere zwei, Jack Russel Rüde(mit) und ein Bodeguero W, leben genauso im Womo wie zu Hause. Während der Fahrt im Fußraum, ansonsten freies Geleit. Da die beiden super hören und absolut fixiert sind, brauchen wir auch keinen Zaun oder 10 m Leine, am Standort ist eine magische 3m Linie ums Womo. Bei zwei Rottweiler würde die Welt schon anders aussehn. Ich hab aber auch schon Camper im T4 und zwei Schäferhunden gesehen, in Südtirol hatten welche einen eigenen älteren Wohnwagen für die Rottweiler, alles reine Organisation. Unser Australian Shepard hat sich zu Beginn drei Lieblingsplätze in der Wohnkabine gesucht, welche er bis zum Schluss beibehalten hat. Dies war völlig unabhängig davon, ob das Fahrzeug fuhr, ob es Nacht oder Tag war. Die Fahrerkabine war tabu und auch nicht interessant. Wenn er mal raus musste, hat er sich bemerkbar gemacht und wartend vor die Aufbautür gestellt. Luna, 26Kg Islandhund, mag das in Urlaub fahren gar nicht! Zunächst hatten wir eine dicke Matte zwischen Fahrer- und Beifahrersitz für den Hund gelegt. Mit Geschirr gesichert, sollte sie dann nahe bei uns Ruhe während der Fahrt finden. Aber das ging daneben. Sie kann sich nicht ablegen und findet keine Ruhe. Dann sind wir dazu übergegangen, einen Faltkernel im Wohnmobil, gleich im Eingangsbereich aufzubauen. Leckerchen rein und es darin schön ausgepolstert, aber Luna will nicht in´s Wohnmobil einsteigen! Man muß schon fast zwingen! Nur sehr widerwillig ging es in die "Kiste"! Auch nach langer Fahrt legt sie sich nicht ab, findet keine Entspannung. Heute sind wir gerade mit dem PKW fast 500Km gefahren und Luna lag hinten im Kofferraum, in ihrem Kernel, auf erhöhter Position und war über 5 Stunden ruhig und hat geschlafen! Wir nehmen an, dass die Geräusche im Wohnmobil die Ängste bei ihr auslösen. Jetzt wollen wir ein leichtes Beruhigungsmittel von Tierarzt bekommen. Wir sehen keine andere Chance. LG Carsten Oh - das liest sich nicht gut... Ich habe bei meiner Hündin gemerkt, dass die Vibrationen trotz Unterlage nervös machen. Inzwischen legen wir eine viscoelastische Matte (ähnlich Tem.ur) unter - darauf hat sie mehr Halt, weil der Körper leicht einsinkt und sie dadurch nicht hin und her rutscht beim Bremsen o.ä....... Sie liegt deutlich ruhiger so. lg, Marny Jaja ... Hunde im Wohnmobil, da kommen Geschichten zusammen. Meine erste Hündin liebte mein altes WoMo, sie fuhr unheimlich gerne überall mit hin. Abby hatte dagegen zuerst Berührungsängste, sie wollte nicht rein in das "Ding", fühlte sich unwohl, wusste nicht wohin. :eek: Inzwischen werden hinter dem Fahrersitz im Zwischengang einige Hundematten und Decken übereinander gelegt, Schalldämmung von unten, und der Hund dann mit einem separaten speziellen Rollengurt, der selber wieder ein einen Gurtadapter eingeklickt wird, und einem Hochlastgeschirr fixiert. So kann sie sich bewegen ohne sich im Gurt zu verheddern, beim kleinsten Ruck wird aber die Rolle gesperrt und der Hund fixiert. An das Motorgebrumme hat sie sich inzwischen gewöhnt, nach 30 Minuten schläft sie ruhig auf ihrem Deckenstapel. :ja: Tagsüber wenn wir stehen hat sie sich mein Bett als Aussichtsplatform ausgesucht, da sie dort aus dem Fenster sehen kann. Natürlich auf ihrer extra dafür dort liegenden Hundedecke. Nachts wird eine kleine "Burg" vor der Küche gebaut ... dumm nur dass ich dann nicht mehr an den Kühlschrank ran komme :? , das Bier muss da also vorher raus . Unter den Tisch mag sie nicht, sie ist kein Höhlenbewohner. Auch Transportboxen sind "bah", no way, da geht sie nicht rein, mag an ihrer Vorgeschichte liegen ... :roll: Da sie ein echter Jagdhund ist und sich das nicht abgewöhnen lassen will :twisted: , wird bei der Ankunft zuerst der Fixierspieß in den Boden eingedreht, dann kann sie an der 8m Leine nach Herzenslust Möwen jagen oder sich in die Leine einwickeln. :P Da sie vom Freßchen her sehr einfach zu handlen ist, reichen ausreichend Trockenfutter und ein paar Extradosen aus, Leckerchen aber nicht vergessen! Spielzeug ist nicht wirklich notwendig, es gibt doch genug Tauben und Möwen zum scheuchen, außerdem ist Nachbarn ausgucken schon aufregend genug :lol: Also, kurz gesagt: Don't panic! Solange der/die Hund(e) in der Nähe ihres Menschenrudels ist/sind, ist WoMo-Urlaub für sie was ganz tolles, außer der Motor ist so laut dass Hund während der Fahrt nicht schlafen kann 8) Unsere Zwei (Berner Sennen) lieben Autofahren und besonders Wohnmobilfahren. Unterwegs haben sie sich "ihre" Plätze gesucht. Die eine liegt, wie auch zuhause, gerne unter dem Tisch, die andere lang ausgestreckt im Flur. Wir können sie auch problemlos im Wohnmobil lassen, wenn sie einmal nicht mitkönnen. Sie betrachten das WoMo als ihr zuhause und bleiben ruhig. Da sie zuhause auch regelmäßig Trockenfutter bekommen ist auch die Fütterung kein Problem. Ich habe auch schon damit geliebäugelet einen Teil der Garage zum Hundebereich auszubauen, bezweifele aber noch ob sie das auch annehmen. Heinz Unsere beiden "Reisehunde" 42kg + 17kg genießen die Fahrt in ihrem Abteil, das wir ihnen in die Garage gebaut haben. --> Link. Der Dritte (gehört meiner Tochter, lebt aber zur Zeit meistens bei uns) ist schon recht alt (ca 16Jahre) und hat ein Problem mit Ortsveränderungen - er frisst dann drei Tage nichts. Daher bleibt er bei den Großeltern oder halt bei der Tochter. Die Hunde habe ihre Höhle in der Garage (mit Zugang vom Wohnbereich und von aussen) und fühlen sich dort auch während der Fahrt sehr wohl. Es gibt aber auch Hunde, die das gar nicht mögen auf/hinter der Hinterachse. Da ist es schon etwas schaukeliger als vorne... Unterwegs hatten wir bisher überhaupt keine Probleme. Klar, dass man nur CP anfährt auf denen Hunde erlaubt sind... Und wenn ein Bösewicht beim Auskundschaften unseren Großen gesehen hat, wird er sich wohl ein anderes Womo für seinen nächtlichen Besuch aussuchen! :lol: Vielen lieben Dank für Eure Ausführungen. Es sind einige Dinge dabei die mich zuversichtlich stimmen und die Vorfreude weiter steigern. Jedoch hat mich der Bericht, dass die Lautstärke die Hunde unruhig machen könnte, auch nachdenklich gestimmt. Eigentlich lieben unsere 2 Fellnasen die Fahrten im Auto und schnecken sich gleich zusammen und schlummern die ganze Zeit, wo wir bisher davon ausgegangen sind, dass sie dies auch im Womo tun werden. Wir sind am überlegen wie wir die Hunde nun unterbringen sollen. Das die Beiden festgeschnallt werden müssen steht für uns ganz klar fest. Das Womo was wir uns jetzt mit den Hunden mieten wollen ist ein Sunlight A72. Das haben wir uns extra ausgesucht, das wir den kleinen Zweiertisch zur Liegefläche umbauen und die Beiden dort Platz haben. Natürlich auch um sie dort anschnallen zu können. Doch leider wird die Fläche zu klein sein. Da würde dann nur das Etagenbett denoch funktionieren, wenn wir die Gurtboxen in der Garage befestigen und nach oben verlängern. Doch das empfinden wir noch nicht als die ultimative Lösung. Für diese eine Tour mag es vielleicht gehen, doch wollen wir in Zukunft auch gern ein Wohnmobil kaufen, wo eigentlich kein Etagenbett für die Hunde vorgesehen war. Eure Schilderungen sind toll zu lesen und ich freue mich schon auf alle die noch kommen. Was die Angst vor Geräuschen/Vibrationen oder dem Fahren allgemein betrifft kann ich dich in soweit beruhigen, dass das doch eher selten vorkommt. Und bei denen das vorkommt ist das nach einer Eingewöhnungsphase auch schnell vergessen. Insbesondere den Bericht von dem Hund der in einem PKW keine Probleme hat aber sehr wohl im Wohnmobil Probleme hat, halte ich für einen sehr seltenen Fall. Auch wenn ich nicht bestreiten möchte, dass es Hunde gibt die partout das Autofahren nicht mögen. Wir transportieren auch Hunde für den Tierschutz, also Pflegehunde die nur kurz bei uns sind oder manchmal nur eine Strecke von wenigen Hundert Kilometern. Dadurch haben wir relativ viel Erfahrung mit den verschiedensten Hunden. Es waren auch einige Hunde dabei die relativ ängstlich waren und/oder noch nie in einem Fahrzeug gefahren sind. Das passiert z.B. wenn wir Hunde direkt in spanischen Tierheimen abholen. Oder sie haben einen langen Transport mit Flugzeug oder Transporter hinter sich und wissen nicht wie es ihnen geschieht. Ein grundsätzliches Problem hatte von geschätzt 35 Hunden die schon in unserem Wohnmobil mitgefahren sind kein einziger! Was wohl vorgekommen ist, dass sie Probleme damit hatten weiter hinten in einer Box allein gelassen zu werden. Dann hat sich meine Frau daneben gesetzt und schon war Ruhe. Das könnte zum Eingewöhnen nötig sein. Bei kleinen bis mittelgroßen Hunden befürworte ich während der Fahrt immer noch den Platz zwischen den Vordersitzen oder gar im Fußraum des Beifahrers. So lange der Hund dort ruhig liegen bleibt geht es meiner Meinung nach auch ohne extra Sicherung. Wir haben dort ein Hundebett mit Viskoelastischer Matratze liegen. --> Link Unsere eigenen Hunde lieben das Wohnmobil. Sie warten gerne auf Fahrer/Beifahrersitz sitzend bis wir mit dem Einräumen fertig sind, was unsere Nachbarn immer wieder verzückt. Ein weiteres Problem kann es auf Stellplätzen geben. So wie wir Menschen uns an die Geräusche in der Nacht gewöhnen müssen (Wind, Regen, Geräusche vom Nachbarn oder Fahrzeugen, Geräusche vom Kühlschrank usw. ) geht es auch den Hunden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sie in der ersten Nacht öfter Anschlagen, sich dann aber relativ schnell daran gewöhnen. Um so menschenbezogener ein Hund ist um so mehr wird er das Wohnmobil lieben - nirgendwo sonst kann er 24 Stunden am Tag seinem Herrchen/Frauchen so nah sein. Und dann ist es ihm egal wie eng es ist. Manche Hunde können es gar nicht eng genug haben. Gruß Andreas In eine Box oder in die Garage wollen wir unsere Hunde nicht sperren. Das wäre nichts für sie und würde sie eher verschrecken. Die Idee mit der Matratze finde ich gut. Nur zwischen den Sitzen werden die Beiden keinen Platz haben. Dazu sind sie zu groß und ohne anschnallen geht bei meiner Frau nix. So muss ich immer schauen wo man die Hunde feststellen kann. Darf ich fragen welche Womos ihr Fahrt und wo Ihr die Gurte befestigt habt? Wir fahren einen Hymer ML-T 570 - der Schäferhund liegt beim Fahren zwischen den Sitzen - angeschnallt an der Dinette. Ansonsten darf er sich seinen Platz selber aussuchen - aber meist liegt er zwischen Aufbautür und Tisch. Er passt aber auch hervorragend in den Flur. Dann ist allerdings die unterste Schublade der Küche blockiert - weshalb wir darin nur selten Benötigtes aufbewahren. Was tut man nicht alles für die Bequemlichkeit des Fellnase. :D Es macht uns nichts aus, mal über den Hund zu klettern - dafür freuen wir uns über das schmale Fahrzeug z.B. auf Frankreichs Provinzstrassen.... :razz: Hallo Andreas, ich verfolge hier auch gerade alles und deine Idee mit der Matratze finde ich richtig klasse! Wird gleich umgesetzt, vielen Dank! Vielleicht hat hier ja noch jemand einen Tip für ein Beruhigungsmittelchen für unseren Hund? Wir dachten ja auch, dass sich LUNA schnell an das Fahren im WoMo gewöhnen würde. Aber alles zureden, streicheln und sich daneben setzen hat nichts geholfen. Auch über viele, sehr viele Km nicht. Vielleicht gibt es ja noch weitere Hinweise für uns. Wir nehmen das gerne auf. Der Platz unter dem Hund ist bei uns immer sehr gut gepolstert und unser WoMo ist grundsätzlich recht leise im Betrieb. Aber etwas knarzen die Schränke oder klappert der Inhalt doch einmal. Wir dachten ja auch, dass sie in im ihrem Kernel mehr Ruhe hat, aber es gab keinen Unterschied. Für den Fußraum des Beifahrers ist der Hund leider zu groß. Sie würde auch nicht ruhig liegen bleiben. Als wir letztes Jahr in Spanien ordentlich Wind bekamen und das WoMo auf dem Campingplatz etwas geschüttelt wurde, hat sich unser Hund auf die höchste für sie erreichbare Stufe zwischen unseren Betten gequetscht. Das hat nicht gerade vertrauensbildend gewirkt. ![]() Sorry, auf meinem Rechner ist das Bild richtig herum. Es läßt sich nicht anders drehen. Ich bekomm´s nicht besser hin. LG Carsten
Meine Frau macht mich gerade darauf aufmerksam, dass wir eine 9,5cm dicke Matratze und nicht 5cm wie in dem link oben haben. Hier - --> Link Andreas Toller Thread und für uns gerade passend, da wir Anfang Mai einen Hundewelpen bekommen. Habt ihr noch Tipps, wie man ihn möglichst direkt an das Wohnmobil gewöhnen kann? Und was wir alles anschaffen müssen für das Wohnmobil? Die Hundematratze sieht schon mal gut aus, da werde ich ausmessen, wie groß die bei uns sein darf. Wir haben noch einen Anschnallgurt frei und das Beste wäre es dann, wenn der Hund während der Fahrt (angeschnallt) unter dem Tisch liegen würde. Wir freuen uns schon so! Obwohl ich auch ein bisschen Bammel habe, da wir noch nie einen Hund hatten... Mache das Womo zum tollsten Platz der Welt für ihn. Also mit ihm drin spielen, füttere ihn im Womo und wenn er ein Lieblings-Spielzeug hat, dann bekommt er es nur im Womo. Dabei nichts überstürzen - keine Hektik - alles in Ruhe angehen. Negatives Verhalten des Hundes (zeigt Angst) "ignorieren" und positives Verhalten (zeigt keine Angst, verhält sich ruhig) belohnen. Dann wird das schon! Welpe ist ein Problem solange die nicht sauber sind. Wir haben erst im Januar einen Welpen aus Spanien mitgebracht. Im Prinzip ist es genau so wie zu Hause. Am besten man hat einen unempfindlichen Boden oder legt ein paar Schmutzfangteppiche rein. Dass ein Welpe ruhig unter dem Tisch liegen bleibt kannst du vergessen. Allein so ein Gurt oder Geschirr ist mit den spitzen Zähnchen schnell durchgebissen. Welpen benötigen viel mehr Aufmerksamkeit als erwachsene Hunde. Da sollte immer jemand ein Auge drauf haben ansonsten, insbesondere wenn sie noch sehr klein sind <1/2 Jahr immer in eine Box wenn man mal nicht drauf achten kann. Gewöhnen brauch man Welpen nicht - die sind in der Regel (Ausnahmen bestätigen die Regel :| ) glücklich wenn da Menschen sind die sich mit ihnen beschäftigen. Der Ort spielt da keine große Rolle. Wenn man steht hat man bei einem Wohnmobil den großen Vorteil, dass man mit wenigen Schritten draußen sein kann wenn der Welpe gerade ansetzt sein Geschäft zu machen. Was für ein Welpe soll es denn werden? Manche Welpen sind je nach Rasse mit 4 Monaten schon größer und schwerer als unsere ausgewachsenen Hunde.
Keine Panik!! Du hast es mit den Kindern hinbekommen (wahrscheinlich ohne vorher Kinderkrankenschwester und Erzieher gelernt zu haben) - dann kriegst du das mit dem Hund auch hin! Viel wichtiger als alle Hundebücher ist gesunder Menschenverstand und das Bauchgefühl! Eine Hundetrainerin sagte mal - es gibt seit Ende der 70er Hundeschulen, der Hund lebt aber seit ca. 10000 Jahren bei den Menschen. Der Umgang mit dem Hund ist dem Menschen in die Wiege gelegt worden. Er macht das intuitiv richtig. Erst wenn man tausend verschiedene Meinungen einholt fängt der Schlamassel an. Gruß Andreas
Moin, das ist mit Hunden wie mit kleinen Kindern. Die gehören zur Familie :ja: Damit die sich auch entsprechend so fühlen, müssen sie entsprechend "angelernt" werden - also möglichst immer dabei sein. Die Fahrten mit dem Wohnmobil langsam steigern. Regelmäßig Pausen machen. Einen Platz suchen, der dem "Nachwuchs" gefällt - gerade junge Hunde müssen in der Trennungs- und Findungsphase (altes Rudel, neues Rudel) besonders berücksichtigt werden. Nicht gleich hinten einsperren, wo er alleine sitzen muss :!: Unsere beiden (14 1/2 und 2 1/2) genießen das Fahren mit dem Wohnmobil. Sie haben gelernt, dass Taschepacken zum Reisen dazugehört. Das Reisen selbst ist ja auch toll, man lernt immer wieder neue Hunde kennen und überall gibt es eine neue "Zeitung zu lesen". Wonach das da immer riecht... Und was für schöne Ziele man hat! Man fährt morgens los wo es warm und grün ist.Nach einer Pause mittags ist man am Abend dann auf einmal im Schnee - Wuff, ist das wuuuuhuff! Oder man fährt in die Sonne ... Im Wohnmobil liegen sie während der Fahrt im Fußraum bzw. auf einer alten Kühlbox zwischen den Sitzen im Fahrerhaus, angeschnallt am Gurtschloss. Dort hat jeder ein Kissen, auf dem man schlafen kann. Während der Fahrt werden dann auch mal die Plätze getauscht :lach: Dann nimmt jeder immer ein Spielzeug mit, andere Spielsachen sind fix im Mobil deponiert. Hunderfutter und Leckerlis sind immer ausreichend vorhanden, die müssen wir nicht mit rüberschleppen. Schleppleinen, Handtücher, Krallenschere, Zeckenzange, Bürste, Haarschneider, Sonnenbrille ... haben wir auch doppelt. So kann man nix vergessen und hat es auch bei einem Wochenendausflug für alle Fälle dabei. Das erste Mal hatten wir vorher eine neue Decke gekauft und die zuhause schon in das Körbchen mit reingelegt. So konnte sie den Geruch annehmen und wurde dann gleich akzeptiert. Soviel zum Wohnmobil ... Was Andreas oben geschrieben hat, ist schon richtig. Allerdings möchte ich hier mal eine Lanze für die Hundeschulen brechen. Nicht dass die zwingend erforderlich sind, aber für manche nicht falsch. Gerade wenn man in der Nachbarschaft keine anderen Hunde hat, sind die nicht schlecht. Sie tragen doch zur vernünftigen Sozialisierung der Hunde mit bei. Unsere "Alte" war damals alleine auf weiter Flur, da war meine Frau dann einmal die Woche mit ihr zu einer "Hundeschule". Dort konnten die Vierbeiner alle miteinander toben, bis sie fix und alle waren. Hat garantiert keinem geschadet! Mir tun immer die Hunde leid, die einem beim Spaziergang begegnen, dicht an kurzer Leine geführt werden und nicht an anderen schnuppern dürfen. Dafür knurren und bellen sie sofort, wenn sie einen anderen Hund sehen. Denen fehlt, mMn, frühzeitiger Kontakt zu anderen Hunden und die Möglichkeit, auch mal mit anderen Hunden zu sprechen.
Max - alles richtig was du schreibst! Nur kurz - weil ich das Gefühl habe missverstanden worden zu sein: Ich wollte nicht sagen, dass die Hundeschulen nicht sinnvoll sind. Nur halte ich die Reihenfolge für wichtig - erst eigene Intuition und Bauchgefühl. Dann bleiben meist trotzdem Fragen weshalb man sich weiter informieren sollte. Dazu gehört die Hundeschule genau so wie Hundebücher, Internetforen usw. Gruß Andreas
Danke, Andreas (gebauchpinseltfühl :-o )
So habe ich das auch nicht gesehen! Ich wollte damit wirklich nur klarstellen, dass für gewisse Zwecke die Hundeschule durchaus angebracht sein kann. Nur wie Du schon geschrieben hast - Bauchgefühl ist gut! Nur in manchen Fällen reicht das eben nicht aus :( Bekannte von uns vereisen auch immer mit Hund. Der ist während der Fahrt "angeschnallt" damit auch alle sicher ist. Sie hatten noch nie ein Problem, als sie den Hund dabei hatten. Dadurch dass der Hund beim vereisen nicht im eigenen Revier ist, ist er anscheinend sogar "braver" wenn sie im WoMo vereisen (normal kommt hin und wieder, wenn auch selten, der Jagdtrieb beim Spazierengehen durch und dann ist der Wauwau erstmal ne halbe Stunde stiften was sie so erzählt). Er liebt Auto- und/oder WoMofahren.
Euer Hund schläft ja im PKW offenbar ganz ruhig, Ihr habt ihn erhöht im Kofferrraum in der Box transportiert. Mein nächster Versuch wäre im Womo, den Hund erhöht auf die Dinette zu legen - falls sich die zu einen Schlafplatz umbauen lässt und die Box drauf passt. Dann gibt es die Möglichkeit, Hunde zu pucken. Das würde ich versuchen - gugel mal: Hundeberuhigungsweste Die Beobachtung, dass Hunde den erhöhten Platz bei Sturm oder Gewitter suchen, habe ich auch gemacht. Ich denke, sie versuchen, sich vor Wasser/Schlamm instinktiv zu schützen in "ihrer Höhle". Diese Erkenntnis (siehe Dein Bild), dass Dein Hund aus Sicherheitsgründen gerne erhöht liegt, würde ich mir zunutze machen. Dass Ihr den Hund zunächst nochmal mit seinem Lieblingsfutter an das Womo gewöhnt, daran habt Ihr auch schon gedacht, nehme ich an. Im Womo füttern - ohne Motor anzumachen Hund wieder aussteigen lassen, belohnen mit Lieblingsspiel draussen, alles mehrfach über Tage, dann nur mal Motor an, wieder raus usw.... innen alles ohne Kommentar, ganz ruhig.. Medikamente habe ich bei einer Angsthündin auch probiert - man kann versuchen, schon ein paar Tage vor einer Reise mit dem Adaptil-Halsband beruhigend auf den Hund einzuwirken - oder Tabletten - oder Spray. Die harten Bandagen bekommt man ggf. beim TA - das muss man sich dann aber gut überlegen.... (P.S. die Viscoauflage, die ich für meinen Hund benutze, stammt von HSE (homeshopping) und ist eigentlich eine Bettauflage, die ich entsprechend zugeschnitten und doppelt in Kinderbettwäsche gesteckt habe. Dadurch recht günstig....)
Moin, Da gibt es verschiedene Methoden. Zum einen die chem. Keule vom Tierarzt oder rezeptfrei aus der Drogerie (Baldrian). Oder auch das rezeptfreie Medikament "Beifahrer" (das würde ich versuchen) ;D Oftmals mögen Hunde nicht die tiefend Frequenzen vom Dieselmotor. Der Tip, ihn auf der Dinette zu platzieren, ist schon mal nicht schlecht. Ich würde für die Gewöhnungsphase aber den Beifahrer dann auch hinten platzieren. Dann so, dass der Wauwi aus rausgucken kann, wenn er nicht mit dem Beifahrer kuscheln will. Das ganze erst einmal mit dem reinen Motorbetrieb im Stand beginnen, danach mit einer kurzen Fahrt um den Block fortsetzen. Dabei ruhig fahren, den Hund auch mal rausgucken lassen, dass er sieht was passiert und wo er ist! Die Strecken dann nach mehreren Tagen langsam steigern. Dabei immer ein Ziel suchen, das er kennt und das ihm gefällt, mit dem er schöne Erinnerungen verbindet. Auch etwas von zuhause mitnehmen, das er kennt und mag. Das gehört einfach ins Mobil. Dran denken: Wenn er zuhause aufs Sofa darf, muss er das auch im Mobil dürfen, sonst ist das eine unangenehme Sache für ihn! Im Verlauf der Zeit das ganze steigern. Es kann sein, dass er auch nicht alleine hinten mitfahren will. Dann muss man vielleicht auf den Beifahrerfußraum zurückgreifen! Wichtig: Auch Hunde/Katzen können die Reisekrankheit bekommen. Unsere Katze wird beispielsweise leicht seekrank, sie zeigt dann das gleiche Verhalten wie ein Mensch: Unwohlsein, Müdigkeit, Kotzen :muede: :krank: Der Hund von einem Bekannten wird auch seekrank. Die haben es schon mit Reisetabletten für Kinder versucht. Hilft nicht immer, aber manchmal. Vielleicht sollte man das so angehen, dass man vor Beginnt einer Fahrt kein Futter und nur wenig Wasser verabreicht :gruebel:
Du wunderst Dich? Für mich hört sich das an, als verstärkst Du die Angst des Hundes. Wenn Du ihm zuredest, ihn streichelst... und der Hund Angst hat, dann verstärkst Du seine Angst. Ich würde Dir lieber folgenden Tipp geben wollen: Gehe jeden Tag mit Deinem Hund ins Womo und füttere Ihn dort. Bis er das Womo als positiv verinnerlicht hat. Danach fahre nur wenige Minuten zum Gassi gehen. Wenn er Nervös ist oder zittert, spreche ihn nicht an und beruhige ihn nicht. Der Hund muss kappieren, dass das Womofahren etwas ganz normales ist. Beispiel: Mein Welpe hatte auch furchtbar Angst im Kofferaum des SUVs. Er hat gejammert und gefiepst... Ich habe 0 darauf reagiert. Sobald er etwas ruhiger wurde, habe ich das Auto abgestellt und gewartet bis wirklich kein Fiepsen mehr kam. Danach habe ich Ihn aus dem Auto geholt. Der Hund lernt so, dass seine Angst unbegründet ist. Würde ich auf sein Fiepsen reagieren und ihn rauslassen, dann lernt er nur. He, wenn ich Angst habe darf ich raus. Mittlerweile liebt er das Auto, er weiß genau, hey jetzt gehts los... noch ein Gedanke... Der Hund meiner Freundin fährt nur sitzend und sabbernd vor Angst in deren PKW mit. Die rast durch jede Kurve, der 40-kg-Hund fliegt hinten gegen die Gitter seiner Box...und sabbert, auch auf der Autobahn - in 5 Stunden bei 180 ein ganzes Handtuch voll....(die kann nicht langsam fahren :twisted: ) Wenn ich den Hund in meinen SUV lege - ohne Box - aber angeschnallt hinten, dann pennt er. Weil ich fahre wie ne Omma - auch durch Kurven so, dass es nicht diese ruckartigen Schlenker gibt, die Hunde nicht mögen... Im Wohnmobil sind wir ja oft auf kleineren, kurvigen Strassen unterwegs... :roll: Also - auch hundgerecht fahren ist wichtig - wie ne Omma eben. :lach:
Richtig - wir haben das beim schussfest training gelernt. und obwohl ich seit über 40 jahren hunde habe - hundeschule bzw. trainer ist immer wieder gut - weniger für den hund sondern für uns - verständnis, blick von aussen aber v.a. konsequenz sind da die schlagworte Naja, Hunde sind schon lärmempfindlich, und jedes neue Auto oder Wohnmobil ist eine neue Herausforderung. Meine Abby war bis letztes Frühjahr das komfortable Reisen auf der Rücksitzbank meines Jeeps gewohnt, mit eigenem Klimaanlagenausströmer (gedämpft!) und 1a Rundumsicht. Plötzlich kauft sich das Herrchen doch so eine große Rappelkiste bei der sie nicht mehr rausgucken konnte, Ergebnis: Die erste Tour war für sie eine Tortour! Besonders schlimm schien zu sein, dass der Motor nicht mehr vorne und weit weg von ihr (und 2 Zylinder mehr) war, sondern sie quasi auf dem Motor lag :? Jetzt habe ich einen zusätzlichen Fahrerhausteppich, so richtig dick und flauschig, drinnen, und an ihrem Liegeplatz zwischen den Sitzen sind dicke Decken gestapelt, damit sie die Fahrwerksschläge nicht voll abbekommt. Die Grand Cherokee Rücksitzbank ist ja nunmal bequemer, so ein verwöhntes Luder :P . Der Tip mit der Viskomatte ist OK! Ich habe zwar eine von Sabro für Ihren Schlafplatz aber die ist zu groß, passt nicht zwischen Tischbein und Seitensitzbank, da muss ich mal ausmessen was ich da nehmen könnte. Ansonsten: Einmal "Abyyyy.. einsteigen!" und zack ist sie drinnen, es geht wieder los mit Herrchen! *hechel*
Das sehe ich auch so. Schau mal wie man sich bei der Böllerei zu Silvester verhalten soll. Da wird auch immer wieder davor gewarnt den Hund nicht zu trösten. Lies das mal --> Link Es geht zwar um Silvester - aber es lässt sich auf viele Situationen übertragen wo der Hund Angst hat. Auch warum das Sedieren (Beruhigungsmittel) nicht gemacht werden soll wird hier gut erklärt. Gruß Andreas Hallo, Also Hund + WoMo war bei uns bisher kein Problem (Pia ist jetzt unser 5. Hund). Unser Mops ist schon wenige Tage nach dem wir Sie bekommen haben (8 Wochen alt) auf große Tour gegangen. Allgemeingültig wird man nicht viel nennen können. Unsere 5 haben (hatten) alle völlig unterschiedliche Charaktere. Wir fahren zum Gassi gehen immer ca. 3,5 km mit dem PKW (täglich). Pia quiekt und fiepst während der Fahrt mal mehr mal weniger, nicht vor Angst, sondern vor Freude weil es raus geht. Wenn wir mit dem WoMo fahren macht Sie das nicht :roll: Ach ja, und Hundeschule. Ich denke bei Problemen auf jeden Fall sinnvoll. Wie cbra schon schrieb, ist ja mehr ne Schule für Menschen. Siehe Link oben zu Martin Rütter. Schön, das hier so viele Tipps kommen. Unsere Hunde haben / hatten auch kein Problem mit dem Wohmobil. Allerdings sind sie im letzten Jahr plötzlich nervös geworden, vor allem der ältere von beiden. Warum, haben wir erst später heraus gefunden, an beiden hinteren Reifen hatten wir einen Karkassenbruch. Woher wissen wir nicht, aber die Anfänge davon müssen die beiden schon mitbekommen haben, lange bevor wir es feststellten und sie haben entsprechend reagiert mit Unruhe, Winseln usw. Demnächst fahren sie angeschnallt auf der Dinette, bzw. davor mit. Die Endlösung will erst noch gefunden werden, da probieren wir aus, was den Hunden und uns am besten passt. Vorher hatten sie im Längsstockbett hinten zwei Boxen eingebaut. Da waren sie während der Fahrt gut untergebracht. Bei der letzten Fahrt im Leihmobil, was den gleichen Grundriss hat wie unser neuer, schliefen sie während der Fahrt auf dem Boden hinter den Sitzen. Da waren die Plätze an der Dinette belegt weil wir zu viert unterwegs waren :D und sie haben sich mit den Decken auf dem Boden begnügt. Ich finde, die beiden haben vom bisherigen Zigeunerleben profitiert, viele neue Eindrücke, neue Menschen, neue Umgebung und sie mussten sich immer irgendwie damit arrangieren. Eigentlich haben wir nicht so viel Gefötte um die Hunde gemacht, sie mussten halt mit und sich anpassen. Das hat funktioniert. Hallo Carsten! Bevor Ihr es mit Beruhigungsmittel versucht würde ich Euch gern den Tipp geben mit einer Hundetrainerin das zu probieren. Manchmal hilft man dem Hund mit den einfachsten Dingen am meisten. Du hast geschrieben dass Ihr alles versucht habt indem ihr daneben gesessen habt und sie gestreichelt habt. Vielleicht habt Ihr es in diesem Moment aber auch gerade noch schlimmer gemacht. Wenn ein Hund Angst hat und man zu ihm geht und ihn streichelt und umsorgt versteht der Hund nicht das ihn beruhigen wollt. Er sieht nur..."Wenn ich Angst habe kommen die zu mir und streicheln mich. Dann muss ich das wohl richtig machen." Ein(e) Mitarbeir (in) von einer Hundeschule kann da sicher helfen. Ein Versuch wäre es wert bevor Ihr Luna Beruhigungsmittel gebt. Einer unserer Hunde hat dramatische Angst zu Silvester. Das ballern ist nichts für sie und sie tigert nur unruhig hin und her und kommt nicht zur Ruhe. Meist haben wir dann zu Silvester die Beiden in eine Hunde Pension weit draußen auf dem Land eingebucht. Dort hatten sie am Tage viel Zeit zum toben und in der Nacht hört man da nichts und alle Hunde sind ruhig. Als das mit der Pension mal nicht geklappt hat wollten wir uns beim Tierarzt etwas zur Beruhigung für sie holen, doch nach längerem Studium im Internet sind wir davon abgekommen weil viele Mittel wohl nur den Hund lahmlegen aber dieser noch immer die gleiche Angst hat, sich aber halt nur nicht mehr bewegen kann. Da sind wir ganz schnell von diesem Gedanken wieder abgekommen. Somit haben wir dann das Mittel vom Rütter versucht...Eierlikör. Natürlich keine Flasche aber einen Esslöffel voll. So 100%ig hat es aber bei unserer Kleinen nicht funktioniert. Ein Versuch war es aber Wert. Schaut erst nach anderen Möglichkeiten bevor Ihr nach der chemischen Keule greift. Manchmal helfen die einfachsten Sachen. Die Hunde denken da einfacher als wir. Es wäre schön wenn du uns auf dem Laufenden hälst wie es Luna weiter im Womo ergeht. Hallo ihr Lieben, danke für die vielen Anregungen und Tips! Allerdings haben wir schon einige davon ausprobiert. Z.B.: Das fahren im WoMo als Normalität erscheinen zu lassen. Kein besonderes streicheln, bemitleiden oder ähnliches. Füttern im Wohnmobil, um es mit etwas Gutem zu verbinden. Rein, füttern, raus, haben wir auch schon hinter uns. Die Hundehütte (Kernel) benutzt, die sie auch schon Zuhause gut fand, um sich darin zurück zu ziehen. Spielzeug interessiert unsern Hund leider gar nicht. Damit konnte ich sie noch nie locken. Sie hat eine eine schöne, weiche und dicke Unterlage im Kernel. Der FORD ist auch nicht gerade mit einem lautem Motor bestückt und wir fahren recht gemütlich und keinen Rally-Stil. Die üblichen Fahrgeräusche lassen sich aber nicht verhindern. Die sind genau so laut wie bei euch. Wie ich schon schrieb, ist LUNA für den Beifahrerfußraum zu groß. Da ging auch nichts, ist ja nur ein TI. Was ich tatsächlich glaube ist, das sie ruhiger wäre, wenn sie die Umwelt beobachten könnte. Leider ist das kaum darzustellen. In der Dinette kann man den Tisch nicht absenken oder wegnehmen. Alle anderen Plätze bieten wohl nicht genügend Platz für den Kernel. ![]() (Sieht auf dem Bild etwas größer aus, als es wirklich ist. Ist mit einem Superweitwinkelobjektiv aufgenommen worden.) Wir dachen schon den Kernel auf die Sitzbank zu stellen, aber wir können ihn da nicht sichern und Luna würde immer noch nicht aus dem Fenster gucken können. Das Fenster in der Aufbautür gegenüber wäre auch kein Lichtblick. Da es zu klein und abgedunkelt ist. Zuhause darf sie weder in´s Bett noch auf´s Sofa. Sie hat auch keinen Drang hoch zu springen. Mit ihren ca. 9 Jahren ist sie nicht mehr sehr tempramentvoll. Eher der ruhige, ausgeglichene, "laß´ mich in Ruhe" Hof-Hund. Die letzte lange Fahrt nach Spanien haben wir in 400Km Autobahn-Etappen gemacht, die Stellplätze so gewählt, dass sie dann schönen Auslauf im Grünen und genügend Ruhe hatte. Bei der nächsten Tour werde ich es noch einmal mit dem Geschirr und einer dicken Matte zwischen den Sitzen probieren. Beim letzten Versuch damit, hat sie sich sogar aus dem Geschirr herausgewunden, um weiter nach vorne durch zu kommen. Jetzt habe ich ein neues Teil gekauft, dass hoffentlich verhindert, dass sie sich herauswinden kann. Ich hatte schon Hoffnung auf ein Beruhigungsmittel der angemessenen und tiergerechten Art. Darum hatte ich danach gefragt. Oftmals gibt es ja bewährte "Hausmittel" die den Hund nicht belasten. Schöner wäre es in jedem Fall ohne. Wir werden uns weiter bemühen und hoffen auf den entscheidenen Durchbruch und weitere Hinweise und Tips. LG Carsten
Wollten wir ja auch nicht, aber der Hund geht nicht mehr mit zureden, schubsen, drücken oder Leckerchen ins Mobil. Ich muß sie regelrecht einfangen und auf den Arm nehmen, um sie in den Kernel zu setzen. Dann die nächsten Stunden mit einem Hund zu fahren, der sich nie hinlegt, ist kein schönes Gefühl. LG Carsten Hallo Carsten! Auf dem Foto sieht es so aus als könnte Luna von der Sitzfläche aus durchsFenster schauen. Kann man da nicht einen Gurt befestigen? Man kann es auf einer beruhigten Strecke probieren ob sie die Gegend betrachtet und sich vielleicht beruhigt. Wenn ja kann man an der Seite oder unter den Matratzen einen Gurt befestigen. Da ist es wieder mit zureden... Der Hund muss freiwillig ins Mobil gehen und erst wenn er freiwillig drin ist, wird er gelobt. Aber das wird nicht mehr von jetzt auf nachher funktionieren. Den Hund würde ich erstmal nur noch im Womo füttern oder besser erstmal vor dem Womo. Und das konsequent. Und kauft dem Hund ein besonderes Leckerli. Leberwurst..., auf das was er total abfährt. Aber die Schritte dauern eben, weil er gelernt hat seine Angst ist berechtigt. Und bitte macht nicht den Fehler gleich über Stunden zu fahren. Der Tipp mit dem Motor anlassen und nicht zu fahren ist gut. Aber erst wenn er ruhig ist und freiwillig ins Womo geht. Wenn er nicht freiwillig ins Womo geht, würde ich gar nicht fahren. Vermutlich weiß euer Hund auch schon wenn es los geht, wenn Ihr packt... Packt öfters das Womo ohne zu fahren. Der Hund merkt, dass Ihr angespannt seid. Ich glaube ein neutraler Hundetrainer der sich das ganze Vor-Ort anschaut, könnte helfen. Wenn der Hund immer nach vorne will ist er unsicher und sucht den Schutz des Rudels. Normale Gurtadapter sind aber dazu nicht in der Lage. Das hatte mir meine frühere Hündin auch gezeigt, also habe ich mir sowas zugelegt: Amazon Link Ab dann war Ruhe, auch die kleine Abby fährt gerne mit dem Rollgurt mit, so kann sie mal nach vorne kommen, um sich dann doch wieder auf ihren Deckenstapel zu legen. Wichtig: Hochleistungs-/Hochlastgeschirr, z.B. von RufWare oder Kleinmetall, verwenden, die Einfachgeschirre vom Freßnapf&Co. sind einfach zu billig gearbeitet. "Von der Sitzfläche aus durchs Fenster schauen..." Leider kann Luna da nicht aus dem Fenster gucken. Der Kernel ist nicht höher als die Bordwand unter dem Fenster. Allenfalls Richtung Tisch könnte sie sehen. Aber selbst durch die Frontscheibe, zwischen Fahrer und Beifahrer, könnte sie nicht viel sehen, außer den Himmel, da die Sitzbank niedriger ist als das Armaturenbrett. Wir haben Gurte an der Sitzbank, den Kernel damit gegen verrutschen zu sichern wäre sicher möglich. Aber der Hund würde bei einem Bremsmanöver oder gar Unfall gegen die Tischkante fliegen. Schade, nicht? LG Carsten
Das glaube ich auch. Sie versucht immer zu mir zu gelangen, was aber während der Fahrt nunmal nicht geht. Diesen Rollgurt behalte ich einmal im Hinterkopf. Ein gutes Geschirr ist sehr wichtig, da gebe ich Dir Recht! LG Carsten Ich hatte ohne Kernel gedacht, doch mit dem Tisch klappt das nicht. Und ins Bett? Könnte sie da liegen und rausschauen? Dort kann sie sich mit einem Gurt nirgends verletzen. Bett wäre eine gute Idee - WENN man den Hund dort irgendwo irgendwie sicher fixieren könnte. Da wäre basteln angesagt, um eine Gurthalterung zu montieren. Rausgucken ist immer gut, das lenkt den Hund ab.
Wir haben hinten Einzelbetten die sehr hoch sind. Da könnte sie leider gar nicht drauf. ![]() Mit dem langsam gewöhnen an das Fahrzeug mit Leckerchen und dann nicht zu fahren, damit die Verknüpfung eine bessere wird, sind wir wohl auf dem richtigen Weg. Allerdings steht das WoMo nicht auf unserem Grundstück, sondern ein paar hundert Meter weg. Also probepacken und auspacken wird etwas schwieriger, dagegen immer wieder mal im Wohnmobil füttern, wäre machbar und ein erster Ansatz, da ich bei der Morgen- und Mittagsrunde mit dem Hund daran vorbei komme. So werde ich ansetzen. Jeden Tag ein kleiner Schritt. Danke ihr Lieben! LG Carsten |
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