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Hallo, nach einer Kastenwagenmiete spielen wir nun mit dem Gedanken uns ein eigenes WOMO zuzulegen. Vorab würde uns aber interessieren welche jährliche Fixkosten denn hier in etwa anfallen? Wie z.B.: Steuer, Haftplicht-, Vollkaskoversicherung, TÜV, Gasprüfung, Kundendienst, Ölwechsel, Reifen, sonstige Wartungsarbeiten, Reparaturen usw. Gibt es hier eine grobe Hausnummer? Ach ja, in der engeren Auswahl ist gerade der Clever Celebration 2019 mit einem Citroen Motor mit 160PS für ca. 40.000,-€. Dies scheint für uns aktuell das beste Preisleistungsverhältnis zu sein, sind aber für alles andere noch offen! Vielen Dank schon mal für Eure Unterstützung. Gruß aus dem Schwabenland Hosche das sind so Fragen................ Welche Schadenfreiheitsklasse? Zehn Daumen, oder Selbermacher? wieviel km im Jahr? Sommer oder auch Winter? Sparfuchs oder Markenaffin z.b. bei den Reifen, Freisteher, Campingplatzfahrer? Reiseziele betreffs Maut? usw.usw. Also ohne ins Detail zu gehen, kalkuliere ich immer um die 2.000 bis 2.500 EUR jedes Jahr ein. Da unser mittlerweile 10 Jahre wird, steigen natürlich auch die Kosten an Reparaturen. In diesem Jahr waren es mit Versicherung, Steuer, kleinere Ersatzteile und bezahltem Parkplatz bereits 1.400 EUR. Es steht mindestens noch die Gasprüfung mit Austausch der befristeten Komponenten, TÜV, HU an. Weiterhin will ich mal wieder eine Dichtheitsprüfung machen lassen, der Bodenbelag im Fahrerhaus ist gerissen und muss getauscht werden (in Eigenregie am Wochenende, Material ca. 250 EUR). Gruß Vemi Hier --> Link gibts die fast idente Frage. Hier --> Link weitere Antworten. Und mit der Suche nach "Unterhaltskosten" noch zwei weitere Threads.
Das brauche ich schon ohne Investitionen und größere Reparaturen. €1500 allein für Kasko (Haftpflicht und Steuer brauche ich nicht) und Abstellplatz. RK
Wie geht denn das?
.... und mindestens die gleiche Summe noch mal als Wertverlust dazurechnen! :!: Das sind zwar nur fiktive Kosten, aber irgendwann muss ja die Kiste auch mal ersetzt werden und dann ist es schön, wenn man sich einen Batzen zurückgelegt hat. Die Meisten machen das sicher nicht.... ich auch nicht! :D Hallo hosche, das ist, wie "Mann" schon schrieb,so nicht zu beantworten. Fäng schon mal beim Fahrzeug an : groß, klein, alt, jung,neu ? Wo steht das Fahrzeug: zuhause oder in einer angemieteten Halle ? Versicherung dafür: wieviel %, VK, TK ? Das sind erstmal die Kosten die immer wiederkehren. Dazu dann Werkstattkosten und TÜV. Und dann kommt erst die variablen Kosten, sprich Stellplatz, Campingplatz, Freisteher, und wie oft und wie weit. Denn ob du mit dem Kastenwagen in die nächste Stadt fährst und dort auf dem großen Parkplatz übernachtest, oder du mit dem "Dickschiff" auf den 4 Sterne Campingplatz an der Adria fährst, sind natürlich schon Unterschiede. Ganz wichtig bei deiner "Berechnung" wäre auch ob du das Womo nur 2 mal im Jahr für den Urlaub benutzen willst, oder doch schon etwas häufiger. Du siehst da kommen Fragen über Fragen.
Wechselkennzeichen in A :-) Eigentlich müßte ich die Hälfte dazurechnen, aber das ist in meiner Kalkulation alles beim PKW, den ich sowieso habe. RK das kann man nicht vergleichen! Das kann sich nur jeder selber ausrechnen und dann stimmt das Ergebnis immer noch nicht, weil es beim Womo zu viele Unbekannte gibt.
Na ja, dagegen kann man die Kosten rechnen, die man ohne WoMo für's Verreisen auch hat.... .... es sei denn, man macht Urlaub in Balkonien.... aber das Leben zuhause kostet ja auch was! :D Jeder sollte sich im Klaren sein, dass ein WoMo ein Geld kostendes Hobby ist. Geld sparen tut man damit nicht und betriebswirtschaftlich kann man sich das auch nicht "schön" rechnen. Pro PS = 10 Euro pro Jahr Ergo 160 PS = 1600 Euro pro Jahr :-)
Stimmt. Allein schon das Abstellen. Der eine steht auf der Straße oder im Garten für €0, der andere braucht/will eine Garage um €100/Monat. Allerdings gibts einige Posten, die einfach Pflicht sind (wenn auch für jeden unterschiedlich), wie z.B. Steuer und Versicherung, TÜV, Reifen alle paar Jahre.
Wobei es hier ja nur um die Unterhaltskosten ging. Die tatsächlichen Reisekosten sollte man davon trennen, um eine vernünftige Übersicht zu bekommen, da sie je nach Ziel und Urlaubsart variieren und auch mal ganz wegfallen können. Der Unterhalt bleibt.
Stimmt. Das bringt höchstens für sparsame Langzeiturlauber einen wirklichen Vorteil. Aber auch das war nicht das Thema. RK Es ging in der Frage ja nur um die Fixkosten. Wenn ich die variablen Kosten mit dazu rechne, ist es kein teures Hobby. Wir haben in den letzten knapp 6 Wochen Frankreich keine 2.500 EUR für wirklich alles bezahlt, das bekomme ich mit einer dreiköpfigen Familie nicht mal bei 14 Tagen Spanien hin. Allerdings fallen nun oft Wochenendreisen an, die wir früher nicht hatten. Wenn ich unsere letzten 10 Jahre Revue passieren lassen und den Wertverlust einrechne, wir haben gebraucht gekauft, war es insgesamt billiger, als wenn wir jedes Jahr 2 x verreist wären. Aktuell wollen wir für 4-6 Wochen nach Schweden. wenn ich nur das Haus rechne was ich anmieten würde, läge ich mindestens bei 2.000 bis 3.000 EUR, nur für das Haus. Dazu kommt alles andere, was notwendig ist. Somit relativieren sich die Fixkosten schon wieder. Gruß Vemi
Bei mir sind das: Stellplatz 360 € Steuer 240 € Versicherung 530 € §29/Gas 70 € (140 € jedes 2. Jahr) Summe Fixkosten 1200 € Alles andere ist variabel, da von der Fahrleistung abhängig.
Der größte irreversible Fehler passiert beim Sparen meist ganz am Anfang: Das Chassis. Wegen grob 2000,- Euro würde ich nicht auf einen Citroen mit PKW-Technik gehen. Die Ducatos sind als NFz ausgelegt und wesentlich robuster und langlebiger. Da es den Celebration nur auf Citroen gibt, um billig zu sein, wäre das für mich ein Ausschlusskriterium. Vorsicht auch vor Falschbeurteilung des Wertverlustes. Die Vergangenheit ist kein Indikator für die Zukunft. Im Moment boomt der Markt und die Welt wird mit Kastenwagen geflutet. Daher hohe Gebrauchtpreise. Wenn der Zenit überschritten wird, und damit rechne ich in mittlerer Zukunft, steht einer sinkenden Nachfrage ein Meer an Bestandsfahrzeugen gegenüber. Als reine Fixkosten fallen bei uns z.B. an: - Versicherung: 450,- - Steuer: 340,- - TÜV (jährlich): 149,- - Scheune (Stellplatz): 500,- - Inspektion: 500,- Macht gerundet etwa 2.000,- pro Jahr. Da unser Schätzchen schon mehr als 10 Jahre auf dem Buckel hat, ist der Wertverlust nicht mehr so hoch. Dafür kommt die ein oder andere Reparatur dazu. Beides zusammen würde ich pauschal auch mal mit ca. 2.000,- ansetzen. D.h. ich bin sozusagen schon 4.000,- EUR los und bin noch nicht einen km mit dem WoMo gefahren und habe noch keine Nacht darin verbracht. Ciao ossi
Das stimmt so nicht! Den Citroen gibt's genauso mit Maxi-Fahrwerk oder als 4-Tonner, wie den Fiat auch. Ausserdem hat Citroen ab 120 PS Motoren mit Euro 6d temp.... da träumt Fiat noch davon! nur zur Info die kommen alle aus dem gleichen Werk in Italien. Fiat - Citroen - Peugeot und demnächst auch alle Opel Transporter. Darum werden die auch alle Sevels genannt. Jeder baut nur noch seine Hersteller Spezifischen Teile ein. Chassis und Karosse sind nahezu gleich. Gruß Micha Ich hab da mal in meine Kostenrechnung meines Womos geschaut. Ich habe bis heute rund 25.000 € für die Zeit vom 30.1.2014 bis heute ohne Anschaffungswert des Fahrzeuges gesteckt. Da sind alle Aufwendungen für das Fahrzeug, die Spritkosten, Steuer Versicherung Reifen und sonstige Anschaffungen Stellplatz und Campingplatzkosten ( zusätzliche Luftfederung) und ein paar Kleinigkeiten enthalten. Das sind bei derzeit rund 611 Nutzungstagen rund 41 Euro pro Nutzungstag, oder bei 68.500 km rund 0,37 € Kilometer. Bei Berücksichtigung der Anschaffung komme ich auf rund 61 Euro pro Nutzungstag bei einer linearen Abschreibung über 10 Jahre. Fazit: Wenn man es nutzt wie wir ( rund 130 Tage im Jahr) muss man schon ohne Anschaffung rund 5000 € im Jahr in die Hand nehmen. Ok dann kalkuliere ich mal für den Kastenwagen mit mind. folgenden jährlichen Fixkosten: Steuer + Versicherung ca. 1200€ TÜV + ASU ca. 150€ Gasprüfung ca. 70€ Inspektion + Sontiges ca. 600€ Gesamt ca. 2000€ Alle 3 Jahre neue Reifen ca. 600€ Die Benzin-, Maut-, Übernachtungskosten usw. … und der Wertverlust mit ca. 3000€ kommt natürlich noch dazu! Also für nen Kastenwagen unter 3.5to fallen TÜV, AU und Gasprüfung nur alle 2 Jahre an.
Vielleicht will er auflasten!? :nixweiss: Ansonsten schadet ein bissel Reserve doch nicht! :wink: Prima wenn für den Kastenwagen nur alle 2 Jahre TÜV anfällt!!!
Ja nee iss klar. Fahre mit dem Neiwagen auch die ersten 10 Jahre jedes Jahr zum TÜV. Hab ich dann die nächsten 10 Jahre Reserve? ![]()
Hallo hosche, ja aber nur bei unter 3,5to
Es ging nicht darum dass Citroen auch ein Heavy Fahrwerk hat. Das ist schon klar. Es ging auch nicht darum dass alles aus dem Sevel Werk kommen. Das ist auch klar. Es geht darum dass Citroen trotz beider oben geschriebener Tatsachen ein billiges und wenig robustes PKW-Motörchen und Getriebe und bislang wirkungslose Fake-Ad-Blue Technik verwendet. Nur zur Info.
Wer sprach von Maxi-Fahrwerk ? Es ging um die PKW-Technik (MOTOR, GETRIEBE) unter der Haube.
4 Reifen 600€ = Marke YingYangYung, würde eher 900,- Bis 1000,- ansetzen. Wertverlust 3000,- eher langfristig, in den ersten Jahren mehr. Ich sage mal pauschal man sollte nach dem Kauf min. 10k€ p.A. für das KAWa Hobby frei verfügbar haben sonst kann das nicht wirklich funktionieren.
Meine Vredestein GJR haben €552 gekostet (alles incl.).
Kommt sicher auch auf den Kaufpreis an, aber derzeit ist der auch am Anfang eher niedrig. Ich hab damals nach Alkoven unteres Preissegment gesucht und hab bei den Gebrauchangeboten ungefähr diese €3000/Jahr gesehen (ab Kauf).
Wenn man sehr viel fährt und das mit einrechnet und vielleicht noch eine Abschreibung bzw. Ansparen für den nächsten mit dazurechnet und Rücklagen für große Reparaturen, dann vielleicht. Sonst ist der Wert zu hoch. Ich hatte letztes Jahr etwas über €3000 für reine Womokosten plus nochmal das gleiche für die Reisen. RK ich habe jetzt auch mal meine Fixkosten zusammengesucht, natürlich ohne Wertverlust: 2018 = 1.720,47 2017 = 1.826,85 2016 = 4.023,80 2015 = 2.173,43 2014 = 2.380,72 also im Durchschnitt in den letzten Jahren rd. 2.500 EUR Gruß Vemi Mein kleines Alkovenmobil kostet uns jährlich: Steuer 290 (derzeit) Versicherung mit Vollkasko 474 (derzeit) TÜV und Gasprüfung 1/2 80 Zusammen 844 € Wertminderung 3.000 € Laufende Betriebskosten (Schnitt von 17 Jahren): 18 Ct/km als Kfz errechnet. (Diesel, KD, Rep. Fahrzeug, Reifen) Mehrkosten durch Womoausstattung und -Rep.: 1 Ct/km (zB Sachkosten Kühlbox, Bordakkus, Ladegeräte....) Errechnet bei 10.000 km Jahresfahrleistung: 844 + 3.000 + 1900 = 5.744 € Gesamtkosten/Jahr Oder: entsprechend bei 15.000 km: 844 + 3.000 + 2.850 = 6.694 € Gesamtkosten/Jahr Es steht kostenfrei im Carport unseres Grundstücks. Reparaturen am Fahrzeug weitgehend durch Fachwerkstatt. Reparaturen am Wohnmobilaufbau, Womotechnik und Einrichtung in Eigenleistung ohne Kostenansatz. Km Stand inzwischen ca 320 Tkm
Ich finde den Michelin Cross Climate für das Maxi-Fahrgestell nicht unter 200 ohne Montage :-(
Zwischen Angeboten und realem VK liegt noch einiges...und wie oben geschrieben derzeitiger Wertverlust ist bald ein Trugschluss, das wird sich ändern.
Wenn dann muss man die kompletten Systemkosten betrachten, incl. aller Abschreibungen. Sonst ist es ein Trugschluss und man lebt vom Eingemachten. Ich habe auch nicht geschrieben dass das Hobby immer 10k€/p.A. kostet, sondern das man allerallermindestens diese Summe p.A. dafür frei haben sollte. Bei größeren, teureren WoMos natürlich entsprechend mehr. wenn 10 k€/a echte kosten wären, würde ich kein Womo mehr fahren... karre inc ausbau: 13 nach 10 jahren bringt er noch 3, also wertverlust 1/a steuer/versicherung (ca. 7 monate zulassungszeitraum) 0,3 reparaturen/service/tüv 0,5 alle 6 jahre ein satz langling 0,5, also rund 0,1/a keine park oder unterstellkosten somit bin ich bei rund 2k€/a allesbleibtgut hartmut
Das kann man natürlich auch beliebig rauf- und runterskalieren, bis hin zum Igluzelt. Hallo, ich sag mal, bei mir Fixkosten im Jahr ca. 1300, bestehend aus gemietetem Carport zum Unterstellen, Versicherung und Steuer, allerdings Ganzjahreszulassung. Dazu kommen dann die Kosten, die nicht jährlich anfallen, z.B. letztes Jahr neue Reifen für 450, dieses Jahr, gerade letzte Woche, programmierte Wartung mit Klimaservice für 410 Euro. Und im Herbst noch TÜV, AU und Gasprüfung. Urlaubskosten, Sprit etc. und Unvorhergesehenes, z.B. Reparaturen, kommen OnTop hinzu. Dies lässt sich halt schlecht kalkulieren. Gruß Dieter Zins oder Zinsverlust 2%aus 40000 macht 800 Wertverlust min 5 % macht 2000 Versicherung und Steuer variieren 1000 Bei 10000 km im Jahr kosten für Inspektion Reifen TÜV usw ca 500 Euro Sprit ca 1300 Macht bei 10000 km ca 5500 Euro im Jahr Dazu kommt.mt event noch ein Hallenplatz mit ca 700 Euro nicht geplante Reparaturen und Extras die man seinem Auto gönnt ..dann noch maut und Campingplatz...also am Ende 8 bis 10 tausend Euro Und ich glaube ..das ist zu günstig gerechnet Lg Klaus Neben den Fixkosten, welche sich ungefähr budgetieren lassen, kommt wohl bei vielen von uns ein weiterer Kostenfaktor hinzu: Nämlich die Kosten für die kleinen und grösseren Verbesserungen und Ausbauten, die wir an unserem Womo vornehmen (oder vornehmen lassen). Also Ausgaben für Dinge, welche nicht wirklich notwendig, aber von uns halt erwünscht werden. Dazu zählen unter anderem: Grösserer TV, neue LED-Innenbeleuchtung, neues und besseres Bordradio, neues Bordgeschirr, bessere Rückfahrkamera, leiserer Kühlschrank, leistungsfähigerer Booster, Klimaanlage, komfortablere Matratzen, Erweiterung der Solaranlage, Umstieg von AMG- auf Lithiumbatterien, neue Vorhänge und Kissen und vieles mehr. Das eigene Womo wird dadurch quasi „personalisiert“, also zum ganz individuellen, mobilen Zuhause. Klar kann man auch jahrelang mit einem Womo „ab Stange“ durch die Welt kurven. Aber „verfeinert“ macht es mir jedenfalls mehr Spass und ist in vielen Fällen auch praktischer als der „Rohzustand“. Aber eben: Da kann einiges an Kosten zusammenkommen! Mir war das zu Beginn meiner Womozeit jedenfalls nicht bewusst. Hmmm Kosten - wenn man es genau nehmen würde, rechnet sich ein WoMo betriebswirtschaftlich sowieso nicht, es eben die andere Art zu reisen, die kostet ;-) Also ich weiß ja nicht wo Ihr Eure Fahrzeug versichert, meiner kostet derzeit mit VK €750/Jahr. Und die weitern Kosten halten sich doch im Rahmen, Reifen alle 3 - 4 jahre, Inspektion beim Ducato alle 48.000km, Gas, TÜV etc. ist ja relativ gering und verteilt sich dazu über Jahre. Maut, Sprit und Übernachtungskosten (CP;SP etc.) sind doch Sowiesokosten, die fallen immer an, egal ob ich mit dem WoMo, Auto oder Flieger verreise. Wertverluste sind keine laufenden Kosten, da die Karre bezahlt ist, interessiert mich von daher nicht. Überdachtes Winterlager sind 100,- /Monat. Im ersten 3/4 Jahr hat mich also mein WoMo hat mich mein WoMo inkl. Steuern, von der Anschaffung mal abgesehen, rund 1.200 Taler gekosten. Das finde ich völlig OK, insbesondere wenn ich mir überleg was ich damit schon alles gemacht habe. Gruß Nachtrag: Wertverluste: Jedes Fahrzeug hat Werverluste, das sind aber reine Buchwerte, da sie die Liquidität nicht beeinträchtigen. Anders wäre es wenn das FZ finanziert wäre, dann hätte ich monatliche Tilgungskosten, die reale und keine Buchwertkosten sind. Es macht daher keinen Sinn sich hinzusetzen und zu weinen, daß man m 1. Jahr 10.000 Taler Werverlust erlitten hat. Von daher zählen für mich als Jahreskosten, nur die reinen Betriebskosten (Steuer Vers. Winterlager, Inspektion und Wartungskosten) wo ich liquide sein muß. Wer sich gerne arm rechnen möchte, darf auch gerne xct/km aufmultiplizieren, aber was soll das bringen? Wie schon sagte: Ein WoMo ist eben betriebswirtschaftlicher Unsinn, aber es macht eben Spaß :-) Gruß Bei allen Rechnereien darf man einen ganz wichtigen Posten, nämlich den eigenen Stundensatz nicht vergessen. Der fällt bei einer Reise mit Aufenthalt in dem Fahrzeug täglich 24 mal an. Bei einem angenommenen Stundensatz von 20 € sind das täglich 480 €. Bei weiter angenommenen 30 Reisetagen sind das im Jahr schon 14400 €. Es ging hier - so habe ich es verstanden - nur um die jährlichen Fixkosten, die nach der Anschaffung regelmäßig auftreten. Ich genieße es, ein Fahrzeug zu haben, mit dem ich jederzeit losfahren kann. Und das ist es mir wert.
Und wer zahlt mir den ? Wo kann ich das beantragen ? RK :-)
Niemand
Ich würde nicht sagen das eine betriebswirtschaftliche Betrachtung Unsinn ist, sie macht nur deutlich wo die Taler hingehen. Die Beurteilung der Rechnung hast du ja in deinem 2 Halbsatz dargelegt, in dem du den Aufwand mit dem Nutzen ins Verhältnis gesetzt hast und für dich daraus ein Konsequenz gezogen hast. Ich gebe dir Recht, wenn man versuchen sollte alles betriebswirtschaftlich erklären und begründen zu wollen, dann fang schon mal mit dem Morgenkaffee an und setze Aufwand im Verhältnis zu einem Glas Wasser. Oder frage mal alle, die sich für den Morgenkaffee im Womo eine geeignete Kaffeemaschine zulegen, nebst Wechselrichter, große Solaranlage und Ladebooster. Der Kaffee, ist dann eigentlich unbezahlbar, unwirtschaftlich und größer Humbug Sehe es mal anders herum. Da ist ein Mensch, der hat Lust dazu sich ein Womo zuzulegen und möchte wissen, welchen finanziellen Aufwand es bedeutet, warum auch immer. Ich hatte für mein erstes Womo auch Lust und Bedarf es mir anzuschaffen. Beim 2. hatte ich zum Startpunkt mal Lust von Anfang an die Aufwendungen aufgeschrieben, es ist interessant aber nicht ausschlaggebend für meine Entscheidung damit meine Freizeit zu verbringen. Erst wenn am Ende jeden Monats nicht mehr genug auf dem Konto wäre, würde ich überlegen wovon ich mich trennen muss und da spielt dann auch eher die Rolle was man am wenigsten vermissen würde und nicht was die größten Kosten verursacht. so Ende der betriebswirtschaftliche Exkursion
Das Wohlergehen der Privatfinanzen ist nur so gut wie sein Plan. Es gilt immer langfristig und vollständig zu denken. Auch wenn "sowieso" Kosten "eh da" sind müssen sie bezahlt werden. Es nutzt auch nichts wenn fiktiv Kosten für Hotels gespart werden, die man nie gebucht hätte. Daraus ergibt sich für einen Kastenwagen wie oben von Klaus berechnet: Man sollte ihn nur anschaffen wenn die oben ermittelten 10k p.a. langfristig aus der Spielgeldkasse entnommen werden können. Udo, mit betriebswirtschaftlichem Unsinn meine ich ja, das es sinnlos ist, den Amortisationsgrad der Wechselrichterinvestition des morgendlichen Kaffee´s auszurechnen oder zu überschlagen, wieviele Urlaube und km man mit dem WoMo reisen muß, bevor man es sich schön gerechnet hat :-) Ich teile ja Deine Ansicht, daß man genau wissen sollte, wie hoch das finanzielle Engagement sein wird. Das ist aber das Einzige und das sollte man genau tun, Investitionskosten, ggf. Finanzierungskosten, sonstige und laufende Kosten, Versicherung etc.pp.. Nur das benennt einem die effektiven, die Liquidität betreffenden Kosten und NUR damit kann man kalkulieren. Da kann man gerne noch eine monatliche Rücklage für evtl. zukünftig kommende Reparaturen mit zurechen. Alles andere, wie Kosten / gefahrenem Kilometer, Wertverluste etc. sind alle irrelevant für eine reine Kostenrechnungen. Ich denke ,daß man mit max. Jahreskosten vo 2,5 - 3k€ gut dabei ist. Urlaubskosten sind Urlaubskosten und haben mit den (Betriebs-)Kosten des Wohnmobils, meines Erachtens nichts zu tun. [at]Ecki- wofür Du die 10k€ im Jahr ausgibst oder ausgeben möchtest, habe ich aber immer noch nicht verstanden. Gruß |
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