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Bescheidenes Fahrwerk oder bin ich einfach nur empfindlich 1, 2


andwein am 28 Apr 2019 11:26:40

Alter Hans hat geschrieben:....Andreas: Die Umrechnung von Bremswegen aus 80 nach 100 km/h ist recht einfach (ohne Reaktionsweg) und dürfte plus/minus ca 3% zutreffen.

Du hast vollkommen recht! Aber wer rechnet schon wenn er die Tabellen gedruckt vor sich sieht.
Aber eines möchte ich nach der Erfahrung von 4-5 Fahrtrainings, auch mit dem Wohnmobil, einfach mal in den Ring werfen.
Die meisten Autofahrer bremsen nicht richtig und verschleudern die Möglichkeit ihrer Bremsen. Fast keiner steigt mit voller Kraft in die Eisen, die meisten drücken halt. Und bei den meisten greift noch nicht einmal das ABS, ein Zeichen, dass der Pedaldruck zu gering ist. Erst auf den letzten drei Metern merken sie dann dass er nicht reicht, anstatt von Beginn an richtig zu bremsen und sich über den Abstand zu freuen.
Sorry für die Abschweifung, musste aber auch mal gesagt werden bei so einer Bremswegdiskussion.
Nur meine Erfahrung, Gruß Andreas

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Tinduck am 28 Apr 2019 15:24:33

Alles richtig. Aber unnötige Vollbremsungen sollte man auch eher vermeiden, das Material wird einem danken, und der Hintermann auch.

bis denn,

Uwe

Gizmo am 28 Apr 2019 16:09:32

Das Thema "Bremsweg" hatten wir schon mal: --> Link

Gruß, Gizmo

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taps am 28 Apr 2019 16:13:25

Hallo,
mal wieder zurück zum Thema:
Habe jetzt die neuen Räder von ORC mit vorn 2,8 bar, hinten 3,0 bar. (bei 1610 kg Achslast bzw. 1710kg)
Was soll ich sagen:
Es ist als wurden über Nacht die meisten Straßen Deutschlands ausgebessert!
Wunder hatte ich nicht erwartet, aber der Unterschied ist deutlich.
:-)
Hatte bei der Aktion auch Gelegenheit, mal wieder mit meinem alten Detleffs auf FORD (bei meinem Sohn) zu fahren.
Gut, der ist 400kg leichter und 1m kürzer (6m).
Aber was für ein Unterschied!
Das FORD-Fahrwerk ist einfach besser abgestimmt und Querrillen z.B. bei Brückenübergängen merkt man längst nicht so wie beim FIAT.
Auch das kleine FORD-Lenkrad und der Antrieb vermitteln ein direkteres Fahrgefühl, mehr PKW-Feeling.
Der Unterschied: FIAT 150PS, behäbig aber bei höheren Drehzahlen guter Durchzug.
FORD: Gaspedal antippen und schon springt er an.
Hat Jemand ähnliche Erfahrungen auf FORD mit 7m-Mobil?
Gruß
Andreas

DonCarlos1962 am 30 Apr 2019 10:43:38

Ich habe leider keinen direkten Vergleich zu einem aktuellen FIAT mit 180PS, zu meinem FORD mit 170PS. Aber zumindest zu dem letzten Fiat Ducato (aber nur mit 130Pas-Motor) kann ich sagen, dass der Ford ein gutes Stück PKW-ähnlicher fährt und bremst.

Vielleicht sollte man vor einem Kauf tatsächlich eine Probefahrt machen und selbst entscheiden.

LG Carsten

rkopka am 30 Apr 2019 10:51:27

DonCarlos1962 hat geschrieben: Aber zumindest zu dem letzten Fiat Ducato (aber nur mit 130Pas-Motor) kann ich sagen, dass der Ford ein gutes Stück PKW-ähnlicher fährt und bremst.

Aber braucht man das oder ist das überhaupt sinnvoll ? Immerhin fährt man mit dem doppelten Gewicht (oder mehr), einer Schrankwand und einem 3m hohen großen Kasten im Rücken rum. D.h. ich muß/sollte sowieso anders fahren. Wenn ich es übertreibe, gewinnt die Physik, auch mit Helferlein.

RK

babenhausen am 30 Apr 2019 11:19:00

rkopka hat geschrieben:Aber braucht man das oder ist das überhaupt sinnvoll ? Immerhin fährt man mit dem doppelten Gewicht (oder mehr), einer Schrankwand und einem 3m hohen großen Kasten im Rücken rum. D.h. ich muß/sollte sowieso anders fahren. Wenn ich es übertreibe, gewinnt die Physik, auch mit Helferlein.

RK


Auch ich verstehe die immer wiederkehrenden Vergleiche mit einem PKW nicht,oder umgekehrt will jemand die Beschleunigung oder den Platzbedarf von einem Womo bei seinem PKW?
Überholverbot ab 3,5 To? Einschränkungen bei Durchfahrten ab z.B Höhe etc ?
Ganz davon abgesehen dass die Konstruktion einen Wohnmobilfahrgestells nahe zu nichts mit einem PKW gemein hat?

MountainBiker am 30 Apr 2019 11:48:39

Ganz davon abgesehen dass die Konstruktion einen Wohnmobilfahrgestells nahe zu nichts mit einem PKW gemein hat?


Wenn es gut gemacht ist schon, dann hat es in der Tat nichts mit PKW-Bauweise zu tun! :)

PKW - > selbsttragendes Blech
LLKW/Wohnmobil -> Leiterrahmen, ...

Alter Hans am 30 Apr 2019 11:59:35

babenhausen hat geschrieben:
Auch ich verstehe die immer wiederkehrenden Vergleiche mit einem PKW nicht,oder umgekehrt will jemand die Beschleunigung oder den Platzbedarf von einem Womo bei seinem PKW?
Überholverbot ab 3,5 To? Einschränkungen bei Durchfahrten ab z.B Höhe etc ?


Es geht doch darum, darauf hinzuweisen seine Fahrweise im Wohnmobil den technischen Unterschieden zum PKW anzupassen um zB am Stauende Auffahrunfälle zu vermeiden.
Wohnmobilneulingen sind diese Unterschiede erst mal nicht bewusst. Sie sollten sich nicht erst durch Unfälle offenbaren sondern bei der Fahrweise (Geschwindigkeit und Abstand) berücksichtigt werden. Dazu muss man die Unterschiede kennen.

rkopka am 30 Apr 2019 12:04:01

Alter Hans hat geschrieben:Wohnmobilneulingen sind diese Unterschiede erst mal nicht bewusst. Sie sollten sich nicht erst durch Unfälle offenbaren sondern bei der Fahrweise (Geschwindigkeit und Abstand) berücksichtigt werden. Dazu muss man die Unterschiede kennen.

Wie sehen das Neulinge wirklich ? Kann wohl kaum einer hier noch beantworten :-). Ich glaube mich zu erinnern, daß ich sehr vorsichtig gefahren bin, eben wegen der Unterschiede. Andererseits mußte ich einen Freund, der es mal fuhr, etwas einbremsen. Vielleicht wirkte es aber nur von rechts schlimmer ? Zwei andere Freunde sind recht normal bis vorsichtig gefahren.

RK

DonCarlos1962 am 30 Apr 2019 15:42:30

Ich sehe das etwas anders.

Wenn ich mir für relativ viel Geld ein Fahrzeug anschaffen möchte und ich im Rahmen meiner Möglichkeiten verschiedene Modelle zur Verfügung habe, suche ich mir das für mich passende heraus.

Der Themenstarter fragte nach dem Fahrverhalten, wozu vielleicht auch das bremsen gehört.

Wenn ich dann die Wahl zwischen einem Bremsweg von 41 oder 49 Meter habe, kann das schon ein Argument sein, oder?
Hier geht es ja um reproduzierbare Messwerte und keinen Popofaktor!

"Mit einem Wohnmobil muß man eben vorsichtiger fahren", klar, das ist immer richtig, aber deshalb einfach mit schlechterer Technik zufrieden geben, nur weil es am Markt (zum vergleichbaren Preis!) nicht viel Auswahl gibt?

Jeder legt seinen Schwerpunkt auf etwas Anderes. Mir war der Fahrkomfort und gute Bremsen auch wichtiger, als den Marktführer zu fahren. Auch die AdBlue Einspritzung war mir wichtig, die der Fiat nicht hat. Vielleicht setzt der Nächste andere Prioritäten. Jedem das Seine.
Doch ich bin sehr zufrieden mit dem Fahrverhalten des Transit. Das so ein rollendes Wochenendhaus kein PKW ist, ist auch dem Themenstarter klar, denke ich.

Darum ist vielleicht die Probefahrt unerlässlich.

LG Carsten

teuchmc am 30 Apr 2019 20:56:26

Moin! Vielleicht hilft es ja, sich zum "eingrooven" in die Materie, einfach mal für ein paar Stunden, einen Tag bei div.Autovermietern
sich nenn Pritschenwagen zu leihen. Kastenwagen ist schon wieder anders m.M.n. Kost zwar Geld, aber lieber vorher mal testen, bevor nach dem Kauf
der große Frust etc. geschoben wird. Weil es für den Großteil nicht mal so Portokasse ist. Der Kaufpreis.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Meister_Ede am 01 Mai 2019 15:07:20

Ich habe bei unserem Lido M45SP (auf Fiat Basis und Light Tiefrahmen chassis mit querstabilisator Hinten) einen von Goldschmitt komplett Paket CamperPLUS+(besteht aus 8zohl Zusatzluftfederung Hinten und Komfortfederbeine Vorne) verbaut und die 215/70R15 gegen 225/70R15 getauscht.
Die 225 Reifen auf verstärken Alus drauf gezogen von Ramto, Reifendruck VA auf 4,0 und HA 4,2
bar angepasst.
Ergebnis: man hat Gefühl ob einer über Nacht die Straßen Neugeteert hat, die Querfugen sind
kaum spürbar, das untersteuern ist jetzt viel später da und nicht plötzlich, sonder man merkt wie die Vorderachse langsam ins Rutschen kommt und nicht nur beim Bremsen sonder auch beim beschleunigen, man kann viel früher aus der Kurve beschleunigen(Autobahnauffahrt oder Kreisverkehr) die Vorderachse hebt nicht mehr so raus, dadurch bessere Traktion der Vorderräder.

Warum nicht 16“? Weil die sind gut 4 - 5 Kilo pro Rad schwerer und ich hatte bei der Bestellung Allwetterreifen bestellt und geliefert wurden Sommer und der Händler hat dann nur die 15“
Reifen nachgeliefert.


Liebe Grüße
Meister Ede

NewXGO am 02 Mai 2019 09:30:18

Wenn man die "Anhebbarkeit" des Hecks nicht benötigt,
dann wirken Zusatzschraubfedern an der Hinterachse in Bezug auf Fahrkomfort und Seitenstabilität gefühlte Wunder.

Und sie kosten nur einen Bruchteil der (Zusatz-) Luftfederung.

dieter2 am 02 Mai 2019 10:15:30

NewXGO hat geschrieben:Wenn man die "Anhebbarkeit" des Hecks nicht benötigt,
dann wirken Zusatzschraubfedern an der Hinterachse in Bezug auf Fahrkomfort und Seitenstabilität gefühlte Wunder.



Aber diese Aussagen wie "Läuft wie auf Schienen o.wankt nicht mehr " sind natürlich auch nur "gefühlt" :D

Die Zusatzfedern haben keinen Einfluß auf die Wankneigung, das macht der Stabilisator.

Trashy am 02 Mai 2019 10:48:35

NewXGO hat geschrieben:Und sie kosten nur einen Bruchteil der (Zusatz-) Luftfederung.


Nö, die Luftfedern hinten sind einen Hundi günstiger. Lt. Aussage von Goldschmitt weil davon mehr verkauft werden.

VolkerT am 12 Mai 2019 17:33:05

Danke für die rege Beteiligung in meinem Thread.
Es würden viele Aspekte / Tipps für Verbesserungen des Fahrgefühls aufgeführt.
Mir ist natürlich klar, dass ich von einem Womo kein Fahrkomfort eines guten Mittelklasse Autos erwarten darf, schließlich ist ein Womo ein LLKW mit dem cw-Wert einer „Ikea-Schrankwand“.
Dennoch möchte ich versuchen, den für mich wichtigsten Aspekt beim Kauf eines Womo so optimal wie möglich umzusetzen.
Prio 1: Ein für mich optimal abgestimmtes Fahrwerk welches mir ein sicheres und komfortabeles Fahrgefühl verleiht.
Prio 2: Danach kommt erst der Grundriss des Womo.

Ich weiß „sicheres und komfortabeles Fahrgefühl“ ist sehr subjektiv da jeder ein anderes Fahrempfinden hat.
Für mich heißt das, welches Fahrwerk / Basisfahrzeug verleiht einem ein Fahrgefühl bei dem man
    • komfortabel mit Geschwindigkeiten zwischen 100 – 130 Km/h fahren kann und sich dabei „sicher“ fühlt.
    • Schlingern beim Überholen oder in Spurrillen auf Autobahnen kaum wahrgenommen werden bzw. gar nicht erst auftreten
    • möglichst hohe Seitenwindstabilität
    • möglichst hohe Verwindungssteifigkeit des Womo
    • das Womo sagen wir mal „wie auf Schienen fährt“ und möglichst nah an den Fahrkomfort eines PKW heran kommt
und all dies natürlich unter der Voraussetzung einer angepassten Fahrweise und Beladung des Womo.

Meine Idee ist deshalb, erst das Basisfahrzeug / Fahrwerk auszusuchen und dann zu schauen welche Grundrisse verfügbar sind. Fokus soll hier der Bereich des zul. Gesamtgewichtes im Bereich 3,5 – 4,5 t sein. Lassen wir bitte einmal die Anschaffungskosten unberücksichtigt.

Hier sind die Alternativen zahlreich:
    • Ducato Maxi Fahrwerk mit angepassten Reifendruck, ggf. Zusatzluftfedern, ein Quersatabilisator hinten, ...
    • ALKO Tiefrahmen mit angepassten Reifendruck, ggf. Zusatzluftfedern, ein Quersatabilisator hinten, ...
    • HYMER ML-T mit Mercedes Sprinter 414 CDI als Basisfahrzeug mit Heckantrieb, ESP, Seitenwindassistent. Hier ggf. ebenso Zusatzluftfedern, ein Quersatabilisator hinten
    • HYMER B-Klasse MC-T mit Mercedes Sprinter 314 CDI als Basisfahrzeug mit einem sogenannten Komfort-Sicherheitsfahrwerk, ESP, Seitenwindassistent. Hier ggf. ebenso Zusatzluftfedern, ein Quersatabilisator hinten
    • ….
Wozu würdet ihr mir raten?
    • Sind die Mercedes Sprinter Basisfahrzeuge besser als die Ducato Maxi bzw. ALKO Fahrwerke?
    • Wenn ich z.B. eine Voll-Luftfederung einbauen lassen würde, ist es dann nicht egal welches Basisfahrwerk ich habe Ducato, ALKO, Mercedes, ….?

andwein am 12 Mai 2019 18:46:14

VolkerT hat geschrieben:.....Wozu würdet ihr mir raten?
• Sind die Mercedes Sprinter Basisfahrzeuge besser als die Ducato Maxi bzw. ALKO Fahrwerke?
• Wenn ich z.B. eine Voll-Luftfederung einbauen lassen würde, ist es dann nicht egal welches Basisfahrwerk ich habe

Jetzt musst du nur noch angeben wo du fährst:
Auf Wegen zum Strand oder zum Wandern sind Tiefrahmenchassis schlicht ungeeignet da sie zu wenig Bodenfreiheit haben und der Stabilität wegen wäre ein Leiterrahmenchassis gut.
Bei Überwiegend Autobahn und Komfortcampingplatz ist eine Zusatzluftfederung und angepasster Luftdruck hervorragend und das Tiefrahmenfahrwerk bietet Platz im doppelten Boden und ist gelenkschonend bein Ein/Aussteigen (etwar für Ältere??).
Bei unebenen Standplätzen hilft eine Vollluftfederung die Unebenheiten auszugleichen, dann muss man nicht auf Keile fahren um das Fett gleichmässig in der Pfanne zu halten.
Fahrst du auf Autobahn, Feldweg, Komfortcampingplatz und Strandstellplatz ist es egal, weil irgendwo rumpelt es immer.
Gruß Andreas

VolkerT am 12 Mai 2019 19:24:18

andwein hat geschrieben:Jetzt musst du nur noch angeben wo du fährst:


Unsere bevorzugten Reiseziele sind:
- die nordischen Länder (Dänemark, Schweden, Südengland und ggf. Schottland).
- dazu noch Holland, Frankreich und ggf. Richtung Süden nach Spanien, Sardinien.
- für Kurztrips gerne auch mal Deutschland

Gefahren wird eher auf Autobahnen bei längeren Strecken. Ansonsten Bundes- und Landstraßen
Wir werden mit Sicherheit nie in die Berge zum Skifahren gehen da meine Frau die Kälte meidet und ich Höhenangst habe.
Weiterhin werden wir wohl eher selten direkt auf dem Sand eines Strandes parken noch unbefestigte Feldwege fahren.
Ein Doppelboden wäre schon eine tolle Sache.

Tinduck am 12 Mai 2019 20:30:05

Fahr mal nen Iveco Probe. Nicht so hart wie der Ducato und nicht so wankelmütig wie der Sprinter, ohne jede Fahrwerksoptimierung. Gute Bodenfreiheit und Heckantrieb hilft auf dem Feldweg. Fahrgefühl allerdings eher LKW-mässig, ausser in grossen VIs.

Wenn man richtig Geld ausgeben möchte, den gibts auch mit ner ZF-Achtgangwandlerautomatik, soll ein ziemliches Sahnestück sein.

Deine Wunschliste strotzt aber leider vor Zielkonflikten, vielleicht doch lieber mit dem PKW zur Ferienwohnung fahren :D ? Wohnmobile sind keine PKWs und auf andere Dinge als optimales Fahrverhalten optimiert.

bis denn,

Uwe

Gast am 04 Jun 2019 16:59:57

Alter Hans hat geschrieben:
[....].
Wohnmobilneulingen sind diese Unterschiede erst mal nicht bewusst. Sie sollten sich nicht erst durch Unfälle offenbaren sondern bei der Fahrweise (Geschwindigkeit und Abstand) berücksichtigt werden. Dazu muss man die Unterschiede kennen.


Also also ;-) Wohnmobilneulingen generell eine solch Naivität zu unterstellen, den Unterschied, inkl. anderem Fahrverhalten, zwischen einem PKW und einem WoMo nicht zu kennen, halte ich jetzt mal für arg weit hergeholt. Wer mal 7,5t oder öfter große Sprinter etc. gefahren hat dürfte damit kein Problem haben und wer zum ersten Mal ein WoMo fährt, wird das schon im Eigeninteresse vorsichtig angehen. Zu dem gilt, wer Autofahren KANN, also wirklich im Sinne von KÖNNEN, kann am Ende jedes Fahrzeug sicher bewegen, wenn er sich daran gewöhnt hat. Fahren KÖNNEN hat auch nichts mit "Neuling" oder "Alter Hase" zu tun und hat genauso wenig mit dem Alter an sich zu tun, zumindest so lange man mit dem Alter noch nicht "tüddelig" geworden ist ;-) Wer in jungen Jahren ein guter Fahrer war, vorausschauend und weitsichtig gefahren ist, der wird das auch im Alter noch können, wer in jungen Jahren schon nicht fahren konnte, wird das im Alter auch nicht mehr lernen. Dafür habe ich schon zu viele Leute im gut "gesetzten" Alter gesehen, die ohne Einweiser(in)mit ihrem WoMo "verloren" gewesen wären ;-)

Nur mal so meine subjektive und völlig unmaßgebliche Definition von FAHREN können: Vorausschauendes Fahren, Geschwindigkeiten, Abstände und die eigenen Bremswege sicher einschätzen können, Fahrzeuggröße zur Umgebung einschätzen, Engstellen mit eingeklappten Spiegeln durchfahren können, ggf. auch mal Rückwärts, Rückwärts fahren mit Spiegeln, inkl. rückwärts einparken (auch ohne EinweiserIn) Fahrverhalten des Fahrzeugs richtig einschätzen, Kurvengeschwindigkeiten richtig einschätzen (was geht, was nicht mehr) und das am besten unverkrampft und entspannt ;-) ...................kann man noch fortsetzen ;-)
Das das natürlich auch etwas mit Motorik, Gesundheit und Fitness zu tun hat versteht sich von selbst, aber das ist ein anderes Thema.

Gruß

Sorry für OT, aber musste jetzt sein ;-)

Gast am 04 Jun 2019 17:19:25

VolkerT hat geschrieben:• komfortabel mit Geschwindigkeiten zwischen 100 – 130 Km/h fahren kann ....

Das heißt sich aber irgendwie :roll:

VolkerT hat geschrieben:Fokus soll hier der Bereich des zul. Gesamtgewichtes im Bereich 3,5 – 4,5 t sein.

VolkerT am 04 Jun 2019 19:36:03

Das ist mir schon klar, ich bin davon ausgegangen, dass die Interpretation meines Satzes wie folgt ist:
3,5 t = max. 130 km/h, schneller habe ich nicht vor zu fahren, schliesslich fahre ich nur an meinen freien Tagen und da möchte ich primär relaxen
>3,5t bis max. 4,5t = max. 100 km/h
> 4,5t werde ich kein Womo kaufen

Tinduck am 04 Jun 2019 20:48:06

130 km/h mit dem 3,5-Tonner ist kein relaxen. Egal wie gut dein Fahrwerk ist, ne schöne Böe Seitenwind nach dem überholten LKW treibt dich bei der Geschwindigkeit eine Spur weiter nach links. Es ist nun mal kein PKW.

bis denn,

Uwe

rkopka am 04 Jun 2019 21:01:00

Tinduck hat geschrieben:130 km/h mit dem 3,5-Tonner ist kein relaxen. Egal wie gut dein Fahrwerk ist, ne schöne Böe Seitenwind nach dem überholten LKW treibt dich bei der Geschwindigkeit eine Spur weiter nach links. Es ist nun mal kein PKW.

Er schreibt auch max. 130km/h.
Das muß aber schon ein ziemlicher Sturm sein. Dabei dann noch mit 130km/h und anscheinend ohne auf die Umgebung zu achten oder zu reagieren, dann könnte das vielleicht passieren. Da der vernünftige Womofahrer das aber nie alles zusammenkommen läßt, ist es lang nicht so kritisch. Natürlich bei sehr starkem Wind am Meer eine Brücke über ein Tal ist schon etwas adrenalinfördernd. Und je nach Stärke des Windes bin ich nur gewappnet oder nehme lieber die mittlere Spur bzw. was halt geht dafür. Wobei ich selbst bei so extremen Verhältnissen noch nie weiter als eine halbe Spur abgetrieben wurde.
Es ist nun mal kein PKW.

RK

Dennis86 am 04 Jun 2019 21:25:01

Tinduck hat geschrieben:130 km/h mit dem 3,5-Tonner ist kein relaxen. Egal wie gut dein Fahrwerk ist, ne schöne Böe Seitenwind nach dem überholten LKW treibt dich bei der Geschwindigkeit eine Spur weiter nach links. Es ist nun mal kein PKW.

bis denn,

Uwe


Bei unserem ehemaligen Malibu T440 konnte man die 130 km/h ganz entspannt fahren.
Der lag "gefühlt" wirklich wie auf Schienen. Auch Kurvenreiche Landstraßen etc. konnte man mit PKW Geschwindigkeit fahren.

Ganz anders jetzt unser Dethleffs Esprit. Der ist dagegen eine Wanderdüne :D

Sprinterklasi am 04 Jun 2019 21:33:03

Hallo ropka,
um mit einem serienmäßigen Sprinterfahrwerk eine halbe Fahrbahn zu versetzen braucht es längst keine 130 km/h und schon garkeinen Sturm, da reicht schon eine unerwartete mittelmäßige Windbö. Ich kann niemand einen Vorwurf machen, wollte ja unbedingt Sprinter fahren, aber ein Vergnügen bei schlechtem Wetter ist dieses Auto sicher nicht. (Gilt zumindest für mein Bj. 2012 bei 7m Länge)
Schöne Grüße, klasi

rkopka am 04 Jun 2019 22:25:10

Sprinterklasi hat geschrieben:um mit einem serienmäßigen Sprinterfahrwerk eine halbe Fahrbahn zu versetzen braucht es längst keine 130 km/h und schon garkeinen Sturm, da reicht schon eine unerwartete mittelmäßige Windbö.

Ich dachte eigentlich, daß die modernen Fahrzeuge alle besser sind. Mein alter Bürstner (1992) hat trotz Luftzusatzfederung auch solches Verhalten gezeigt. Da war schon ein Bus, der überholte, ein Problem. Der neue 250er mit der größeren Spurbreite hinten läßt dagegen nichts davon spüren. Da habe ich mich (wenn auch langsamer) in Kroatien auf der Küstenstraße selbst bei (gemessenen) 8 Windstärken sicher gefühlt (bis mich der Polizist ins Landesinnere geschickt hat).

RK

Roman am 04 Jun 2019 22:31:35

Das sind ja die reinsten Horrorgeschichten, die ich hier lese....möglicherweise, habe ich einen "Montagssprinter" im positiven Sinne erwischt, da unserer bezogen auf die Fahrzeugklasse mit den o.g. Modifikationen, wie das berühmte Brett auf der Straße liegt.

Wenn wir auf franz. Autobahnen unterwegs sind, stelle ich den Tempomaten auf 130 km/h und fahre so völlig relaxed bis zur Abfahrt, egal ob Wind oder nicht. Und wir sind 3,05m hoch !

Wir hatten in Südfrankreich eine Situation, in der uns der Mistral zu schaffen machte. Ganz bewusst habe ich kaum gegengelenkt, da ich einfach mal wissen wollte ob, wann und wie der Seitenwindassistent eingreift. Eine einzige heftige Sturmböe hat es dann geschafft ihn zu aktivieren und er tat das wozu er da ist. Ansonsten haben wir unsere Fahrspur nie verlassen (damals noch ohne Zusatzluftfedern und ohne Marquart Dämpfer)....

Gruß
Roman

Gast am 04 Jun 2019 22:48:35

Sprinterklasi hat geschrieben:
um mit einem serienmäßigen Sprinterfahrwerk eine halbe Fahrbahn zu versetzen braucht es längst keine 130 km/h und schon garkeinen Sturm, da reicht schon eine unerwartete mittelmäßige Windbö.


hättest halt einen Ducato kaufen müssen. Bei unserem Exsis-T mit Maxi FW und Einzelradaufhängung hinten versetzt bei 3,5t nichts, auch nicht wenn man im Sturm mit 90km/h Windböen aus DK zurückfährt und auch nicht neben einem LKW. Und auf der Autobahn gehen 130km/h völlig entspannt. Aber so unterschiedlich sind die Autos und die Empfindungen, für den einen ist 100 Stress für and 130 noch nicht ;-)

Gruß

DonCarlos1962 am 05 Jun 2019 22:36:58

Roman hat geschrieben:Wir hatten in Südfrankreich eine Situation, in der uns der Mistral zu schaffen machte. Ganz bewusst habe ich kaum gegengelenkt, da ich einfach mal wissen wollte ob, wann und wie der Seitenwindassistent eingreift. Eine einzige heftige Sturmböe hat es dann geschafft ihn zu aktivieren und er tat das wozu er da ist.


Der Mistral in Nordspanien und Südfrankreich hat uns letztes Jahr auch ganz ordentlich gebeutelt. Aber das der Seitenwindassistent eingegriffen hat, haben wir nicht erlebt. Vielleicht muß es schon wirklich heftig kommen, bis er eingreift?
Wie/was ist es denn dann zu spüren, wenn der Assistent aktiv wird?

LG Carsten

Roman am 05 Jun 2019 22:53:15

DonCarlos1962 hat geschrieben:...Wie/was ist es denn dann zu spüren, wenn der Assistent aktiv wird?...


Ich wusste ja bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht wie und ob man das überhaupt merkt. Daher dachte ich schon, dass er vor dieser einen extem heftigen Sturmböe vielleicht schon unmerklich seiner Arbeit nachgegangen ist.... :wink:

Als er dann tatsächlich eingriff, wusste ich dass er bis zu diesem Zeitpunkt nicht aktiv war.... :D Es werden ganz offensichtlich gezielt bestimmte Räder abgebremst, um ihn auf Spur zu halten oder wieder auf Spur zu bringen. Wenn man damit nicht rechnet erschreckt man zunächst schon mal.... :eek: Da wohl gleichzeitig das ABS aktiviert wird, damit keines der Räder blockiert, vibriert die ganze Kiste janz schön...aber kurz...

Gruß
Roman

DonCarlos1962 am 05 Jun 2019 23:06:14

Danke!
Da bin ich ja froh, dass es mich noch nicht überrascht hat! Ich hätte mich sicher sehr erschrocken!

Trotz des kräftigen Mistral, konnten wir mit ca. 80-90Km/h Heim fahren. Aber ich habe das Lenkrad doch gut festhalten müssen.
Aber ich war mit dem Fahrverhalten eigentich insgesamt sehr zufrieden. Das FORD-Fahrgestell ist da inzwischen scheinbar gar nicht mal so schlecht.

Gut zu wissen, dass man im Ausnahmefall trotzdem nicht ganz alleine da steht.

LG Carsten

Spiritofharley am 28 Jul 2019 07:20:57

Im „Bordbuch“ von unserem Hymercar steht ausdrücklich VA: 3,5 und HA: 4,0 bar. Man solle auf keinen Fall die Luftdrücke von Fiat oder den maximal möglichen Druck des Reifenherstellers fahren. Bis jetzt kann ich die Diskussionen über die schlechten Fahrwerke nicht nachvollziehen. Allerdings hat der Kasten auch erst 8tkm auf der Uhr. Da er ständig voll beladen ist wird sich das vermutlich noch ändern. Daher versuche ich bei längerer Standzeit zu Hause die Beladung möglichst gering zu halten. Es ist doch schön dass man nach und nach das Fahrzeug an seine Bedürfnisse anpassen kann, es quasi erwohnen kann im Lauf der Jahre. Deshalb kommen ja im Fahrzeug immer wieder neue Gadgets dazu und andere weg.
Ich verstehe dass manche hier vom ersten Tag ab das Optimum haben wollen. Aber woher weiß ich denn was für mich das Optimum ist wenn ich kaum Erfahrung habe? Klar, wenn Geld keine Rolle spielt haue ich alles rein was der Markt hergibt und denke später: das hätte vielleicht doch nicht sein müssen. Jeder wie er mag.
Gruß Rainer

andwein am 28 Jul 2019 10:50:01

Spiritofharley hat geschrieben:Im „Bordbuch“ von unserem Hymercar steht ausdrücklich VA: 3,5 und HA: 4,0 bar. Man solle auf keinen Fall die Luftdrücke von Fiat oder den maximal möglichen Druck des Reifenherstellers fahren. Gruß Rainer

Diese Aussage ist bedingt richtig und falsch. Die Drücke im HB und der Aufdruck auf dem Reifen sind sicher suboptimal, weil sie nicht der individuellen Situation angepasst sind. Die im HB beziehen sich außerdem nur auf die Erstausstattungsreifen!
Am besten geht man mit urlaubsfertigem Fahrzeug auf die Waage (Raiffeisen, WLZ, Schrotthändler) und lässt VA und HA wiegen.
Mit diesen Angaben fordert man vom Reifenhersteller den dafür emphohlenen Luftdruck an.
Nur so gehts und dannpasst es auch mit dem Komfort, Gruß Andreas

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