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Wohnmobilkauf und Anfängerfragen


MeJeMaLe am 24 Apr 2019 22:24:24

Hallöchen liebes Forum!

Nach langem Suchen und Informieren stehen wir nun kurz vor dem Kauf unseres ersten Wohnmobils. Es geht nur noch um ein paar Details, bei denen ich auf eure kompetente Hilfe hoffe... :P

Wir sind eine junge Familie, 2 Erwachsene und 2 Kinder, 3 und 7 aktuell. Außerdem haben wir 2 Hunde.
Das Wohnmobil soll nicht über 3,5 Tonnen wiegen, nicht über 7 Meter lang sein und möglichst viel Zuladung haben. Außerdem sollte es nicht zu alt sein. Momentan steht entweder Neukauf oder Rückläufer aus der Vermietung im Raum.

Festgelegt haben wir uns auf einen Forster A699VB, ein Alkoven mit Stockbetten. Zuerst dachten wir an einen Teilintegrierten mit Hubbett, diesen haben wir jedoch nach einigen Gesprächen verworfen, wegen dem umständlichen 2ten Bett und der dadurch unbrauchbaren Sitzgruppe / Tür. Der Gedanke war eigentlich, uns etwas zu holen das wir jetzt mit den Kids nutzen können und dann in 10-12 Jahren auch gut alleine unterwegs sind, ohne immer noch die Extra-Betten herumzufahren. Man sagte uns aber, das die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Wohnis auch ca. 10 Jahre beträgt und wir dann wahrscheinlich eh etwas Neues wollen... Somit also doch die kinderfreundlichere Variante. :nixweiss:

Was meint ihr hierzu? Ist das so korrekt?

Und noch 2 Fragen:
Die Stockbetten sind im Heck. Das untere Bett kann hochgeklappt werden, man hat dann eine größere Garage. Die Türen der Garage führen also bei normal genutztem unteren Bett quasi direkt in´s Bett. Nun sind die Schlößer da ja nicht so mega-sicher... ich überlege also, hier zusätzliche Schlößer zu montieren. Nicht, das Jemand versucht hier was zu Holen und dann eins der Kinder erwischt. :cry: Oder mache ich mir hier unnötig Gedanken?

Wir wollen auch im Winter unterwegs sein. Nicht zwingend in die Berge, aber schon bisschen Schnee und halt kalt. Reicht hier die normale Heizung (Truma Combi 4) oder sollte man die größere Variante (COMBI 6 EH inkl. Truma CP plus) wählen? Isolierter Tank ist auf jeden Fall geplant.

Danke für´s Lesen und ich freu mich über Antworten! :ja:

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gustavohellowien am 24 Apr 2019 23:05:01

Schau dir auch den Eura Aktiva One 650VB an. Der hat Doppelboden und ist in der kalten Jahreszeit deutlich besser. Die stärkere Heizung ist auf jedem Fall kein Fehler. Hat sich in unseren Eura 630LS bestens bewehrt.

Grüße
Robert

landmesser am 24 Apr 2019 23:15:13

Moin,

nichts zu eurer konkreten Planung. Rechnet aber mal das Gewicht aus zu Urlaubsanfang:

Voller Tank
Voller Wassertank
4 Personen samt persönliche Kram
4 Fahrräder
Ausstattung Wohnmobil - Gasflaschen, Markise, Fernseher, Tisch, Stühle, Geschirr, Lebensmittel, Fernseher, Autoradio
etc.

zusammen. Wir sind mit zwei Personen bei 3490 kg. Unser Kofferraum ist dann bis auf Tisch und Stühle noch leer. Wir sind ohne Personen und persönlichem Kram bei 3000kg gewogen. Teilintegriert ohne doppelten Boden.

Viele Grüße
landmesser

DonCarlos1962 am 24 Apr 2019 23:27:24

Wir haben auch die Truma Combi 6 E mit CP plus gegen Aufpreis genommen. Das ist schon recht kommod. Zum Einen, weil auch das Duschwasser schneller wieder verfügbar ist, zum Anderen, weil in der Übergangszeit die elektrische Zuheizung ausreicht und schließlich, weil es mit dem Timer in der kälteren Jahreszeit schon vor dem aufstehen warm in der "Bude" ist.

Ein WoMo mit Doppelboden ist im Winterhalbjahr sicherlich immer von Vorteil. Aber hier im Forum wurde auch schon von einfachen TI berichtet, die sich im Schnee, auch ohne großartige Isolierung der Tanks, gut geschlagen haben!

Der Hinweis auf das zu erwartende Gewicht ist wohl der Wichtigste und wird von Anfängern meist unterschätzt.

In jedem Fall würde ich das zu erwerbende Fahrzeug vor Kauf wiegen und dazu alles, was eingeladen werden soll. Inkl. der Bemannung.
Unsere Kinder wurden über die Jahre auch immer schwerer. Vielleicht lag es am Essen? Oder nur an dem Bedarf an Spiel- und Sportgeräten der Kinder. :lol:

Viel Spaß bei der Entscheidungsfindung!

LG Carsten

Carado04 am 25 Apr 2019 06:10:42

Wir sind auch eine Familie mit 2 Kindern. Haben und letztendlich für einen TI mit Einzelbetten hinten entschieden. Wollten ursprünglich auch unter 7m und unter 3,5t bleiben. Haben es aber auch nicht bereut jetzt 7,4m und 3,85t zu haben. Mit den Etagenbetten ist man bei einem Womo zu unflexibel. Während der Fahrt ist man vollgeladen und somit ist das untere Bett unnutzbar. Bei uns schlafen die Kinder hinten. So können wir Abends noch sitzen und danach das Hubbett runtermachen. Die Heckgarage ist sehr groß und trotzdem immer voll. 3,85t sind gerade so ausreichend. Hätte lieber 4t. Aber das werdet ihr sicher spätestens dann merken, wenn ihr vollgeladen mal auf die Waage geht. Bei den 7m habt ihr nur den Vorteil das die Fährpreise günstiger sind. Dann dürft ihr aber auch kein Fahrradträger hinten dran machen. An eurer Stelle würd ich mir das Ganze noch mal überdenken.
Truma CP Plus und Combi 6 ist für die kältere Jahreszeit in meinen Augen Pflicht.

chrisx9 am 25 Apr 2019 07:43:26

Hallo,

ein paar Anmerkungen: 2 Erwachsene mit 2 Kindern geht grundsätzlich in einem 3.5t Fahrzeug (machen wir selber seit Jahren). Viele 3.5t Fahrzeuge kann man ohne technische Änderungen auf 3.85t auflasten (und später ggf wieder ablasten). Jetzt kommt das "Aber": ihr müsst unbedingt schauen, ein sehr leichtes Fahrzeug anzuschaffen, damit 3.5t gehen. Forster haben wir auch angeschaut, die Fahrzeuge sind günstig, gut verarbeitet und schwer. Ähnlich wir Euramobil und andere. Schaut mal nach einem Leichtbau. Wir haben einen Knaus Van I mit 7m Hubbett vorne, Einzelbetten hinten. Das Teil wiegt leer irgendwas zw. 2800-2900kg.

Bei der Ausrüstung: natürlich nicht mit vollen Tanks fahren, das macht m.E. 0,0 Sinn, 120kg Wasser durch die Gegend zu fahren. Wasser gibt es überall, einfach eine Gießkanne mitnehmen und fertig. Wir fahren mit 20-30 Liter maximal. Bei Rest der Ausrüstung auch schauen und nicht alles einfach einpacken. Wir haben eine Winter und Sommerausrüstung (so circa zumindest). Und achtet auch beim Zubehör auf das Gewicht. Campingstühle z.B. gibt es mit 2kg und 10kg. Gasflaschen aus Alu wiegen ca 6-8kg weniger als Stahlflaschen, ggf eine Lithium Batterie einbauen (spart ca 25kg ggü 2 Gel/AGM Batterien). Etc etc. Dann geht es gut, wir nehmen z.B. im Sommer 4 Fahrräder (auch hier beim eventuell anstehenden Neukauf der Kinderräder mit auf das Gewicht achten!), Grill, Luftkajak, etc etc etc, passt alles. Im Winter dann Skiausrüstung etc.

Und mit den Hunden werdet ihr schauen müssen, ob das passt (die gibt es ja in recht unterschiedlichen Gewichtsklassen). Notfalls Hundepension.

Viele Grüße,
Christian

bigben24 am 25 Apr 2019 10:30:12

chrisx9 hat geschrieben:Hallo,

[.......] Jetzt kommt das "Aber": ihr müsst unbedingt schauen, ein sehr leichtes Fahrzeug anzuschaffen, damit 3.5t gehen. Forster haben wir auch angeschaut, die Fahrzeuge sind günstig, gut verarbeitet und schwer. Ähnlich wir Euramobil und andere. Schaut mal nach einem Leichtbau. [...............]
Viele Grüße,
Christian

Christian hat das WICHTIGSTE schon genannt. Bei 4 Personen und 3,5t ist LEICHT das Maß der Dinge. Bedenkt dabei auch noch, daß durch jedes verbaute Extra, Markise, 2. Batterie, Solar etc. Zuladung verloren geht. Sucht auch mal bei den betreffenden Herstellern nach den Angaben "fahrbereite Masse" (Achtung da sind schon Teilladungen an Sprit Fahrer etc. mit drin) oder das reine Leergewicht. Im Netz gibt es Ladetabellen, die kann man nutzen um mal das Abfahrtgewicht auszurechen.

Viel Erfolg

Bodimobil am 25 Apr 2019 10:47:25

chrisx9 hat geschrieben: Notfalls Hundepension.


Man merkt, dass du keinen Hund hast! :nein:
Warum nicht die Kinder zu Hause lassen - z.B. bei Oma+Opa oder gleich im Kinderheim abgeben? :stupid:

Gruß Andreas

RichyG am 25 Apr 2019 11:01:33

Bodimobil hat geschrieben:Man merkt, dass du keinen Hund hast! :nein:
Warum nicht die Kinder zu Hause lassen - z.B. bei Oma+Opa oder gleich im Kinderheim abgeben? :stupid: s

Hallo Andreas,
bei aller Hunde- und Tierliebe - aber Kinder sind nun mal gar nicht mit Hunden vergleichbar :wink:
Der Vergleich verbietet sich einfach. Von daher ist die zumindest die Überlegung legitim!
Und Christian schrieb: Notfalls!

chrisx9 am 25 Apr 2019 11:11:15

Hallo Andreas, das ist eine falsche Annahme und ehrlich gesagt auch ein wenig eine Unterstellung. Wir haben jahrelang einen Hund gehabt und ich kann das sehr wohl verantwortungsvoll einschätzen. Da Hundehaltung hier nicht das Thema ist, werde ich nicht weiter darauf eingehen. Viele Grüße, Christian

19grisu63 am 25 Apr 2019 11:12:20

Mal ganz abgesehen von der Hundethematik, für vier Personen wird es schwierig, unter 3,5t zu bleiben. Da kommt einfach zu viel "Gerödel" zusammen, das mitgenommen werden muss. Bei den Hunden kommt dann zusätzlich noch einiges dazu.

Ich würde mir das nicht antun und direkt über 3,5t suchen. Das erspart Euch hinterher die Diskussion mit den Kinder, wenn Fahrrad oder Roller und Spielsachen zuhause bleiben müssen.

RichyG am 25 Apr 2019 11:38:16

Grundsätzlich gebe ich erstmal Steffen recht!
Natürlich kommt es noch darauf an, in welchen Gefilden geurlaubt werden soll. Im sonnigen Süden geht das. Das haben wir selbst zu viert jahrelang in sechs- bis achtwöchigen Urlauben praktiziert.
Aber
MeJeMaLe hat geschrieben:Wir wollen auch im Winter unterwegs sein. Nicht zwingend in die Berge, aber schon bisschen Schnee und halt kalt.

...letztlich hier ist das Ende der Fahnenstange erreicht.

Sprinterklasi am 25 Apr 2019 11:48:37

Hallo,
wir sind nur zwei Personen, das 7m-Womo hat ein Leergewicht von 3000 kg und wir kommen mit den zulässigen 3500 kg nicht hin. Reisefertig mit 2 Fahrrädern und wenig Wasser ca. 3600 kg. Meiner Meinung gehen 3,5 to bei vier Personen auf keinen Fall. Natürlich werden die Fahrzeuge so angeboten, daß Wiegerisiko liegt dann beim Nutzer.
Schöne Grüße, klasi

Bodimobil am 25 Apr 2019 11:50:19

Ich gebe zu, dass ich mit dem Kindervergleich provozieren wollte. Und ja, auch ich mache einen Unterschied zwischen Kindern und Hunden.
Aber ich zitiere noch einmal einen Teil des Eingangstextes:
MeJeMaLe hat geschrieben:Wir sind eine junge Familie, 2 Erwachsene und 2 Kinder, 3 und 7 aktuell. Außerdem haben wir 2 Hunde.


Ich interpretiere das so - "Wir suchen ein Wohnmobil wo das alles reingeht!"
Meine weitere, zugegeben "freie" Interpretation lautet: "Die Hunde gehören zur Familie. Hätten wir keine Hunde könnten wir auch mit dem Auto/Flugzeug in den Urlaub fahren".

Ich finde es einfach unmöglich hier vorzuschlagen, dass man die Hunde zu Hause lassen soll. Ich denke die Botschaft ist angekommen.

Dagegen halte ich den Hinweis, dass das nicht "vernünftig" mit 3,5t machbar ist, für unerlässlich.

Gruß Andreas

MeJeMaLe am 25 Apr 2019 13:30:21

Hallo zusammen und erstmal Danke für euren Input!

Wir haben eine Tabelle erstellt und dort alles in´s Kleinste ausgerechnet, jedes Besteckteil, was in die Garage kommt, Klamotten, Kindersitze, Fahrräder, Kindersachen und Hundesachen (ja, die Hunde müssen mit :mrgreen: ). Der Forster hat eine Masse im Fahrbereiten Zustand von 2.875 kg. Markise, zusätzliche Ausstattung noch dazu. Da Fahrer, Gasflasche etc abgezogen und wieder korrekt draufgerechnet kommen wir mit unseren angesetzten Werten bei 3400kg raus. Da wir alles an Ausstattung neu kaufen müssen, werden wir natürlich auf die jeweiligen Gewichte achten und da so viel wie möglich einsparen. Also leichte Campingmöbel, leichte Handtücher, leichte Bettwäsche etc.

Über 3,5 T geht leider nicht, weil ich nicht den passenden Führerschein habe. Und den noch nachzumachen steht eigentlich nicht zur Diskussion. Ich will aber auch jeden Fall auch fahren können.

Man muss noch dazusagen, das der Große nicht immer dabei sein wird. Er ist aus erster Ehe und nicht jedes WE / Urlaub bei uns. Mit 4 Personen reisen wir dann weitere Wege (=mehr Gepäck) nur ca. 1-2 Mal im Jahr. Der Rest sind Wochenenden oder mal eine Nacht zum Wandern, das aber regelmäßig und dann entsprechend ohne volle Ausrüstung. Im schlimmsten Fall bleiben dann halt auf langen Strecken die Fahrräder daheim. Auch Essen kaufen wir lieber vor Ort als uns Zuhause schon das ganze Mobil vollzuladen. Lebensmittel-Shopping in anderen Ländern ist quasi unser Hobby. :razz:

ralle1967 am 25 Apr 2019 14:14:35

Ich wäre mit der Masse in fahrbereitem Zusatnd vorsichtig. In der Regel wird hier ein Fahrer von 75 kg, eine Gasflasche, zu 75% gefüllt, eine Kabeltrommel und ein wenig Wasser gerechnet. Der Frischwassertank ist mit 120/20 Litern angegeben, die 20 Liter ist die "Fahrmenge", d. h. diese Menge ist für die Ermittlung der Masse im fahrfertigen Zustand gerechnet worden. Dafür gibt es ja ein extra Ablassventil, welches diese Menge im Tank zurückhält.

Markise, eine größere Heizung, isolierter Tank, Isoliermatten für die Scheiben (unerlässlich im Winter, aber auch im Sommer), Fernseher & Antenne (falls gewollt), all das summiert sich in den Gewichten. Getränke und Lebensmittel für die Fahrt, Hundefutter, Decken / Körbchen für die Wuffels, auch nicht zu vergessen.

Ich will damit sagen, geht mal davon aus, daß es ein paar Kilo mehr werden, die ihr einladen werdet. Dazu kommt, daß die angebenen Gewichte der Fahrzeuge schnell mal schwanken, in der Regel nach oben. Ich habe mal gelesen, daß 3%, sogar 5% möglich und erlaubt sind. Da werden aus 2875 kg schnell 2960 - 3020 kg.

Geht nicht zu blauäugig an die Sache ran. Ihr nehmt viel Geld in die Hand. Überlegt gut, was ihr machen wollt. 10 Jahre Nutzung sind eine lange Zeit und dieses Forum ist voll von Stories, wo Kollegen die schmerzhafte Erfahrung gemacht haben, daß das zul. Gesamtgewicht nicht ausreicht.
Die Notlösung ist dann eine Auflastung oder ein Anhänger (für den dann wahrscheinlich auch eine Führerscheinerweiterung notwendig ist).

Ich persönlich habe die Erfahrung 1999 auch gemacht und bin dann im Jahr 2001 von 3,5 auf 3,85 Tonnen (damalige Maxi-Version) gewechselt. Mit 2 Personen und Hund, Fahrrädern und sonst keinerlei Sportgerät.

Das hatte zwei Effekte, die man auch mal beleuchten sollte:
1. größere Bremsen, die die Maxi-Version aufweist (echter Vorteil in den Bergen, bzw. Bergab)
2. tragfähigere Reifen, die nicht ständig an der Grenze belastet werden

Wir können alle nur Denkanstösse liefern, die Meinungen weichen auch sicherlich ab, da jeder seine eigene Situation und Vorlieben bewertet.

Die Entscheidung liegt letztendlich bei Euch.

Grüße,

Ralf

backspin am 25 Apr 2019 14:21:48

Ich bin sicher, dass es irgendwie unter 3,5to geht, zu 4. + Hunde, aber mann muss sich sehr einschränken und alles genauestens wiegen.

Der Forster hat eine Masse im Fahrbereiten Zustand von 2.875 kg

Meines Wissens nach dürfen die Hersteller bei ihren Gewichtsangaben eine Toleranz von +/- 5% einberechnen. Rate mal in welche Richtung die das vermutlich tun werden. 5% von 2875kg = 143,5kg !

Im fahrbereiten Gewicht sind vermutlich nur 20l Wasser enthalten. Bei 4 Personen und 2 Hunden kommst Du damit nicht mehr als einen Tag hin... Wenn Du zudem frei stehst und nicht regelmäßig entsorgen kannst, sammelt sich das Abwasser und der Toiletteninhalt an. Bei 4 Personen kann dann auch schnell eine zweite WC-Kassette erforderlich sein ...

Bodimobil am 25 Apr 2019 14:30:56

Ich verstehe nicht, warum so schnell der Führerschein "update" kategorisch ausgeschlossen wird.
Wir reden hier von Kosten die Peanuts sind im Vergleich zu den Gesamtkosten eines Wohnmobils.
Ich hatte vor 25 Jahren den LKW Führerschein (damals Klasse2) für einen Job gemacht obwohl ich wusste, dass das nur vorübergehend ist. Letztendlich habe ich ihn nur 3 Jahre genutzt. Es hat mir aber viele Möglichkeiten eröffnet die ich sonst nicht gehabt hätte. Und das war mehr Aufwand als der heutige C1. Jeder Taxifahrer/Motorradfahrer/Sportbootfahrer/Segler macht auch einen extra Führerschein. Man macht das ja nicht nur für sich selber sondern auch für die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer.

Gruß Andreas

MeJeMaLe am 26 Apr 2019 13:32:20

Der Führerschein kostet nochmal extra, muss alle 5 Jahre erneuert werden etc. Und auch aus anderen Gründen kommt ein Mobil über 7m und 3,5t nicht in Frage. Die Problematik mit der Zuladung ist uns bewusst (zum Glück) und es gibt schon einige Ansätze zur Gewichteinsparung, sodass wir am Ende hoffentlich auf die passenden Werte kommen.

Geplant ist: Optimierung am Fahrzeug (nicht benötigte Gurtrollen raus (sind immerhin 3 Stk.), nicht benötigter Tisch + Matratzenteile raus. TV wollen wir sowieso nicht, das Gewicht für die ganze Anlage fällt somit auch weg... Gasflaschen aus Kunststoff, leichte Campingausrüstung / Ausstattung, Essen etc. vor Ort kaufen, Küchenausstattung und Textilien mit wenig Gewicht... hatte ich ja schon genannt. Im schlimmsten Fall können wir auch auf die Fahrräder + Träger verzichten. Sowas kann man auch vor Ort mieten, wenn es dann tatsächlich mal eine Radtour sein soll. Denn grade mit den Hunden sind längere Touren sowieso ohne Anhänger am Fahrrad (oder Lastenrad) nicht drin. Wir sind eher Wanderer, die Schuhe wiegen nicht viel :P

Ich danke euch aber sehr für den mehrmaligen Hinweis, uns ist so nochmal bewusster geworden, das wir hier nochmal extra auf das Thema achten müssen, um keine Probleme zu bekommen!

Andiklos am 26 Apr 2019 14:27:26

Hallo,
hast Du Dir einmal Gedanken gemacht, einen Anhänger ans Wohnmobil zu hängen?
Wir werden unseren neuen T738 EB mit einer Anhängevorrichtung ausstatten, für uns wegen der Mitnahme des Motorrades und eines Rollers und Elektrofahrrädern! Ich habe noch den alten Führerschein und könnte alles fahren.
Unser beiden Kinder und deren Partner-innen haben nur den "B". Um mögliche Überladung ausschließen; wer weiß was die alles mitnehmen werden, können sie immerhin noch einen 750 kg Anhänger mitnehmen!

Gruß
Andreas

chrisx9 am 26 Apr 2019 15:29:51

MeJeMaLe hat geschrieben:Geplant ist: ...

Wir machen das genauso. Mit einer detaillierten Liste angefangen, 5% Toleranz der Gewichtsangabe anteilig kalkuliert, Sommer/Wintersetup betrachtet, etc, etc. Gut wäre (falls das Wohnmobil beim HÄndler steht), mit einer Handwaage hinzufahren und es zu wiegen. Geht sehr einfach. Wenn dann die Liste +/- in allen Varianten passt, solltet es gut gehen für euch.

Dann alles raus, was nicht benötigt wird; unser Wohnmobil ist kein Lager und kein Werkzeugkeller. Ja, und dann bei allem auf das Gewicht achten. Da kommt wirklich eine Menge zusammen. Z.B. haben wir keinen Fernseher und keine Sat-Anlage. Wir nehmen einen Laptop mit und haben immer Internet mit ausreichend Volumen, so dass Streaming genutzt wird (wir schauen allerdings wenig fern im Urlaub). Statt vieler dicker Bücher haben nutzen wir Kindle/eBook mit massig Literatur zum kleinen Gewicht. Solche Sachen. Wir bereits geschrieben, gibt es weitere Optionen wie den Tausch der Batterien gegen leichte Lithiumionen (was allerdings ordentlich kostet).

Wir kaufen auch immer viel vor Ort, nicht nur wegen des Gewichtes sondern auch, weil es einfach Spaß macht, lokal zu kaufen (und zu essen/trinken). Für 1-2 Tage nehmen wir mit, maximal. Getränke in Plastikflaschen, Bier aus der Dose, etc etc. Gut, muss jetzt auch nicht übertrieben werden. :D

Jedenfalls wünsche ich euch einen guten Start und eine tolle Zeit im Forster!

Viele Grüße,
Christian

AndiObb am 26 Apr 2019 23:26:47

Hallo "Abkürzungsgestöpselte/r" - scheinbar sind es ja die Anfangsbuchstaben von Euch vier Menschen :D

Wir standen (stehen) vor dem gleichen Problem vor 2 Jahren. Nach intensiven Recherchen ... bla bla bla ... kann ich absolut sicher sagen: DAS Mobil gibt es nicht, aber es gibt immer eines mit dem Ihr maximal glücklich werden könnt.

Die Frage nach der Größe der Hunde ist z.B. nicht unberechtigt, da dies Gewicht durch das Tier und das mitgeführte Futter bringt. Auch Kinder werden größer und schwerer... Abgesehen vom Gewicht: mit Hund/en braucht man ggf. auch einen speziellen Grundriss. Wohin mit den Wuffs während der Fahrt, in der Nacht, tagsüber?

Zu folgenden Aussagen stehe ich in dieser Hinsicht uneingeschränkt:
- Sunlight/Carado sind "billig/günstig" und dabei aber die Leichtesten
- Alkoven vor TI bei Gewicht
- in Eurer Konstellation kann >7m nicht funktionieren

Ohne dass ich Euch kenne: Ihr werdet das Womo sicher nicht 10 Jahre oder länger fahren. Die Bedürfnisse ändern sich einfach grundlegend in dieser Zeit. Die Kinder kommen nicht oder nicht mehr so oft mit, einer der Hunde ist nicht mehr dabei usw... Also auch diese Planung ist absolut individuell!

Mehr Text gibts gerne auf Anfrage :D
VG
Andi

MeJeMaLe am 27 Apr 2019 20:49:48

Ja, das sind die Anfangsbuchstaben :D Mir ist auf die Schnelle nichts besseres eingefallen.

Danke Christian für die Wünsche. Scheinen ja ganz ähnlich zu sein von der Einstellung 8)

Die Hunde wiegen gemeinsam 20kg. Sie bekommen eine leichte Faltbox für die Fahrt/Nacht, die super in die Extra-Dinette passt. Hundefutter macht natürlich einiges an Gewicht aus, aber auch das vor kann man sicher in den meisten Ländern vor Ort kaufen. Zum Glück sind sie nicht wählerisch und wechselnde Kost gewöhnt. 8) :P

Ein Anhänger ist auch eine Option und im Hinterkopf.

Ich denke wenn wir wirklich alle Vielleichts und Eventuells einplanen, dann kaufen wir am Ende garnichts. :( Es muss somit irgendwann eine Entscheidung geben. Der größtmögliche Nutzen.

Tinduck am 27 Apr 2019 21:58:09

Na ja, die eierlegende Wollmilchsau wurde hier im Forum schon oft gesucht und bisher noch nicht gefunden.

Bei Deiner Konstellation bleibt nur:

- einschränken und irgendwie unter 3,5 Tonnen bleiben (das wäre für uns kein Urlaub)

oder

- Ü 3,5 gehen und alle Optionen offen haben, auch was zukünftige Hobbies etc. angeht.

Meine 3 Kinder würden mir zu recht was pfeifen, wenn sie nur eine Unterhose (das ginge noch, sind Jungs :D ) und kein Spielzeug mitnehmen dürften. Und meine Frau weigert sich bei nicht vollem Wassertank loszufahren. Von daher war unsere Wahl klar.

bis denn,

Uwe

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