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Womo-Scham reduzieren 1, 2, 3, 4, 5


jochen-muc am 25 Sep 2019 16:37:53

Moderation:Thema verfehlt - Beitrag gelöscht



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Ich stelle mir vor, dass Interessierte hier in diesem Diskussionsfaden konkrete Vorschläge für und Erfahrungen mit eigenen Schritten und Massnahmen zum Klimaschutz einbringen und diskutieren können.
Wer diesen Themen und Fragestellungen ablehnend gegenübersteht, möchte dies bitte nicht hier kundtun, sondern ein neues Thema eröffnen. Mir schwebt vor, mit Interessierten hier konzentriert und lösungsorientiert diskutieren zu können.

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Julia10 am 25 Sep 2019 16:42:19

Moderation:Thema verfehlt - Beitrag gelöscht



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Ich stelle mir vor, dass Interessierte hier in diesem Diskussionsfaden konkrete Vorschläge für und Erfahrungen mit eigenen Schritten und Massnahmen zum Klimaschutz einbringen und diskutieren können.
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fotoLux am 25 Sep 2019 16:57:50

nuvamic hat geschrieben:Sich schämen für etwas, was man falsch oder nicht gut genug macht, ist im Grunde ein guter Mechanismus. Genau wie ein schlechtes Gewissen. Diese Gefühle und Einstellungen sorgen für die Bereitschaft, etwas zu ändern. Genau, was wir derzeit brauchen...

Danke! Dem schliesse ich mich vollumfänglich an.

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Beduin am 25 Sep 2019 17:06:12

Das Auto, das ich nicht fahre weil ich nur das Womo habe, das verbrauchte beim bauen nix, weil es für mich nicht gebaut wurde. So sehe ich das. Sparte ungemein.
Mein Womo ist für mich nicht nur ein Fahrzeug um Urlaube zu verbringen sondern eine Lebenseinstellung :oops: ich werde richtig krank wenn es längere Zeit nicht vorm Haus steht und unleidig. Klar, werden viele den Kopf schütteln, aber manch einer wird mich verstehen

Das mit der Seife wollte ich auch bringen, ist ein guter Ansatz um sehr viel Plastik zu sparen. Die Haarseife nehme ich auch. Brauch zwar eine weile bis es schäumt, aber die Zeit nehme ich mir und den Haaren tuts gut. Spülung oder so, schon lange Geschichte, wie auch Weichspüler.
Müll machen wir auch wenig. Wenn je was weg muss, dann eben Ebay bzw Kleinanzeigen oder einfach vor die Türe gestellt mit Zettel drauf "Zu verschenken"
Unser Landkreis ist tatsächlich unter den ersten 10 was Müllmenge angeht. Wir hier machen alle wenig Müll :)
Auch wenn wir nur ein kleiner Ort sind, wir haben ein Bücher Tausch Regal. Das nutze ich oft. Bücher die ich über habe rein und neue die mich interessieren mit nehmen.

Ein anderer guter Weg, Warentauschtage. Da kann man brauchbares abgeben und schauen ob man selber was brauchen kann. Habe ich aber nicht oft gemacht, da gehts oft zu wie im Krieg :( und eigentlich brauche ich auch nix mehr, habe alles was ich brauche :)
eigentlich und fast

Lese auch grundsätzlich keine Sonderangebots Prospekte. Die generieren nur Wünsche die ich ohne gar nicht hätte und das bisschen was ich spare weil ich jetzt in die nächste Stadt muss um mir "unbedingt" was zu kaufe das ich eigentlich nicht brauche, nur weils im "Angebot"ist........................... das verbrauche ich wieder am Sprit.

Julia10 am 25 Sep 2019 17:13:38

nuvamic hat geschrieben:Sich schämen für etwas, was man falsch oder nicht gut genug macht, ist im Grunde ein guter Mechanismus. Genau wie ein schlechtes Gewissen. Diese Gefühle und Einstellungen sorgen für die Bereitschaft, etwas zu ändern. Genau, was wir derzeit brauchen...

fotoLux hat geschrieben:Danke! Dem schliesse ich mich vollumfänglich an.





Zitat: Definition von Scham :idea:

"Scham ist ein Gefühl der Verlegenheit oder der Bloßstellung, das durch Verletzung der Intimsphäre auftreten kann oder auf dem Bewusstsein beruhen kann, durch unehrenhafte, unanständige oder erfolglose Handlungen sozialen Erwartungen oder Normen nicht entsprochen zu haben".

Ich kann nach wie vor nichts finden, weshalb man sich schämen muss :!: Hört sich für mich eher wie eine erzieherische Maßnahme für Kleinkinder an.


Die Erkenntis, das sich etwas ändern muss und jeder dazu beitragen kann ist meiner Meinung nach ein Weg.

Jobelix am 25 Sep 2019 17:26:05

Reisen bildet und Reisen, gerade auch in entferntere, unbekannte Länder, lässt Vorurteile verpuffen.
Wer das Reisen einschränkt, verliert die Weitsicht.
Mark Twain hat schon gesagt: "Reisen ist fatal für Vorurteile, Bigotterie und Engstirnigkeit."
Ein Womo ist m. E. das umweltfreundlichste Verkehrsmittel dem nachzukommen und auch mal in entlegenere Ecken Europas zu kommen, deshalb will ich mir kein schlechtes Gewissen einreden oder gar schämen.
Über Plastikverzicht, langsameres Fahren und Stromautarkie hat bestimmt jeder Wohnmobilfahrer nachgedacht bzw. mehr oder weniger umgesetzt.
An den Stränden im Urlaub viel mir auf, dass immer mehr Camper den Wohlstandsmüll aufsammeln und (hoffentlich) entsprechend entsorgen.
Die Camper, für die man sich schämen muss, sind mir schon lange nicht mehr begegnet - zumindest in Ausland.
Ich finde die meisten unserer Zunft sind auf einen guten Weg das letzte bisschen Freiheit umweltfreundlich und naturnah mit ein wenig Restkomfort zu genießen.

Gast am 25 Sep 2019 17:27:01

nuvamic hat geschrieben:....oder ihre Scham auch in anderen "Over"-Bereichen wie Overtourism, Overkonsum oder was auch immer entdecken würden.

Darf ich einwerfen, dass hinter Allem, was in irgendeiner Form irgendwo konsumiert wird, auch wenn es "Over" ist, Arbeitsplätze stehen, wo Menschen arbeiten, die damit ihre Familien ernähren. Und das nicht nur bei uns im Land, sondern überall auf der Erde.

Wenn wir jetzt plötzlich in allen möglichen Bereichen den Stecker ziehen, dann treibt das Millionen Menschen in die soziale Abhängigkeit, die von den verbleibenden Arbeitenden nicht mehr zu finanzieren ist. Das kann niemand ernsthaft wollen!


Also, was haben wir gemacht bzw. machen es permanent:
- seit etwa 10 Jahren nicht mehr geflogen
- dieses Jahr zwei Euro 5 Diesel PKWs durch einen Euro 6d temp Diesel PKW ersetzt
- minimaler Fleischkonsum
- der Jahreszeit angepassten Gemüse- und Obstkonsum, regionale Produkte, max. aus Europa
- seit 2016 CO2 neutrale Pelletheizung im Haus
und.... und.... und.... noch viele Kleinigkeiten!

Also, das ist ja nicht nix! Und nein, schämen tue ich mich nicht, wenn ich mit dem WoMo rumgondele! :nein:

abnachlapalma am 25 Sep 2019 17:28:07

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taps am 25 Sep 2019 17:30:26

Julia10 hat geschrieben:Zitat: Definition von Scham :idea:

Na ja, vielleicht ist auch schlechtes Gewissen ein passenderer Begriff.

Ich wollte aber noch mal zu dem Argument kommen:
Man muss sich Umweltbewusstsein auch leisten können.
Kann ja jeder mal überlegen, was man alles tun kann, ohne dass es gleich mehr Geld kostet.
Was es vor Allem kostet:
den Willen zur Veränderung. Davor scheut man sich oft. Aber ist Veränderung nicht das, was unser Leben ausmacht?
Also raus aus der Komfortzone und wenn jeder nur etwas kleines tut, ist unsere Welt schon ein Stück besser.
Gruß
Andreas

Beduin am 25 Sep 2019 17:31:30

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Gast am 25 Sep 2019 17:36:34

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nuvamic am 25 Sep 2019 17:37:03

Ist halt "Trans-"Information.

Trotzdem danke für alle guten Ideen hier im Thread.

Gast am 25 Sep 2019 17:41:57

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babenhausen am 25 Sep 2019 17:43:11

Mal etwas über die Scham für inzwischen nahezu alles und jeden

--> Link

Ich persönlich habe unseren CO2 Ausstoß wesentlich verringert, auch mit dem Wohnmobil
Vormals KAT I mit 12,5 Ltr Hubraum und einem Verbrauch von wenigstens 35-40 Ltr /100 km nie darunter,15 Tonnen wollen bewegt werden..
Jetzt bleibe ich halt in Europa..
Auf meinem Dach produziere ich meinen Strom selbst und der PKW Diesel hat 6d.
Dazu wird das Haus Co2 neutral zumindest in unserer Anwesenheit mit Holz beheizt.Das erspart etwa das Verbrennen von 2500 Liter Heizöl im Jahr
Auf tierische Nahrungsmittel werde ich nicht verzichten auch aus gesundheitlichen Gründen,übrigens steigen die festgestellten Sojaallergien gerade stark an.

taps am 25 Sep 2019 17:43:27

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Julia10 am 25 Sep 2019 17:52:09

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BadHunter am 25 Sep 2019 17:57:26

Also Flurgreisen haben wir zwar im letzten Jahr gemacht, zu unserer Hochzeit in Schottland und als Hochzeitsreise nach Mexico, aber alle Flugreisen meines Lebens kann ich an einer Hand abzählen... Unser Ding ist eben das Wohnmobil. Und das jetzige wird so lange am Leben gehalten wie es geht, es hat keine Umweltplakette, keine Schadstoffklasse, verbraucht nicht merkbar unterschiedlich viel abhängig von der Beladung. Selbst voll beladen und mit beladenem 750 Kg-Anhänger hat es nicht mehr verbraucht als ohne, warum das so ist, fragt mich nicht! 12 l sind in meinen Augen überschaubar, da brauchen neuere Fahrzeuge in ähnlicher Größenordnung auch nicht weniger...
Und in meinen Augen macht es Schadstoff- und Ressourcenmäßig mehr Sinn, ältere Fahrzeuge länger zu fahren als auf ein neues umzusteigen, denn für die bei der Produktion eines neuen Fahrzeuges verbrauchten Rohstoffe, Emissionen und CO2 kann man umwelttechnisch ein altes Fahrzeug, das schon lange da ist, noch sehr viele Jahren fahren, die Umweltbilanz bleibt dadurch über viele Jahre positiv gegenüber der Produktion eines Neuen.

Nein, ich schäme mich keinesfalls, zumal wir auch gerade mal durchschnittlich 6.000 Km im Jahr mit dem Wohnmobil fahren. Wenn wir in 10 Jahren das Ende des Arbeitslebens genießen und mit dem Wohnmobil, dann wahrscheinlich einem etwas jüngeren, das den längeren Aufenthalten unterwegs mehr entspricht, viel mehr unterwegs sein werden, dann fallen aber auch unsere berufsbedingten Fahrten weg, immerhin müssen wir 2 PKW haben, da wir auf dem Land wohnen und beide arbeiten, ich dazu noch im Aussendienst. Zusammen fahren wir mit den beiden PKW ca. 50.000 Km im Jahr, das wird dann entfallen!

Wir achten im täglichen Leben immer mehr auf die Umweltaspekte, möglichst wenig bis kein Plastik, unnötige Fahrten vermeiden, haben seit ein paar Jahren eine sparsamere Gasheizung im Haus (die alte war sehr alt und hat entsprechend mehr verbraucht und war nicht so sauber), Strom wird auch gespart wo es geht, wir haben einen Öko-Stromtarif, der vielleicht ein paar Cent mehr kostet, dafür aber die erneuerbaren Energien fördert, und wir suchen und finden immer mehr Punkte, bei denen wir Umweltbewusster sein und handeln können.
Ich denke, viel mehr ist da die Industrie gefordert, durch neue Techniken und Entwicklungen im größeren Stil die Umwelt und die Atmosphäre zu schonen.

silent1 am 25 Sep 2019 18:03:08

:ironie: folgt

Ich schäme mich auch,

dafür das ich ein Elektroauto fahre (welches vermutlich in der Herstellung viele Ressourcen verbraucht hat).
dafür das ich mit meinem Wohnmobil im Schnitt nicht mehr als 2200km im Jahr fahre (weil der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen steht)
dafür das ich in den letzten 10 Jahren nur einmal einen Flieger genutzt habe (nervt mich einfach nur)

Aber ich denke mein Footprint ist ok. :wink:

fotoLux am 25 Sep 2019 18:05:26

Julia10 hat geschrieben:"Scham ist ein Gefühl der Verlegenheit oder der Bloßstellung, das durch Verletzung der Intimsphäre auftreten kann oder auf dem Bewusstsein beruhen kann, durch unehrenhafte, unanständige oder erfolglose Handlungen sozialen Erwartungen oder Normen nicht entsprochen zu haben". Hört sich wie eine erzieherische Maßnahme für Kleinkinder an.

Ich glaube, wir alle kennen Scham zuerst einmal aus der Erziehung: Wenn wir daheim oder in der Schule nicht gehorcht haben, haben wohl die meisten von uns in der Kindheit immer wieder zu hören gekriegt, "Du solltest Dich wirklich schämen!" Darauf folgte dann in der Regel noch eine Strafe. Scham wurde ja auch lange zur Unterdrückung sexueller Bedürfnisse eingesetzt.

Von daher kann ich ein grundlegend ablehnendes Gefühl gegenüber jeglicher Scham durchaus nachvollziehen.

Es gibt meines Erachtens aber auch andere Ebenen und Definitionen von Scham: So kann man Scham ja nicht nur bei Übertreten von sozialen Normen - wie etwa einem Ladendiebstahl - empfinden. Ich finde durchaus, dass es auch eine Scham der Natur gegenüber geben kann. Etwa wenn wir wider besseren Wissens das Auto statt das Fahrrad benutzen. Oder die Scham der eigenen Gesundheit gegenüber. Etwa, wenn wir mehr essen, als wir sollten oder uns wieder eine Kippe anzünden. Was soll schlecht daran sein? Das sind meines Erachtens Ebenen, welche nichts mit der Unterdrückung individueller Bedürfnisse zu tun haben, wie dies unter anderem in der Erziehung der Fall sein kann.

Diese übergeordneten Ebenen von Scham "pfeifen" uns zwar auch zurück und versuchen uns zu bremsen. Mit Blossstellungen etc. hat das indes nichts mehr zu tun. Etwas ins drin uns scheint uns schützen zu wollen. So sehe ich es jedenfalls. Ich wage sogar zu postulieren, das in der Perspektive der Evolution mit einer Scham beim Verletzen von Geboten der Natur und der Gesundheit ein Selektionsvorteil verbunden sein könnte. Denn wenn die Spezies Mensch die Natur und damit sich selbst schützt, werden die Chancen, nicht so schnell auszusterben, grösser. Falls es nicht schon zu spät ist.

Geben wir der Scham beim Verletzen der Geboten der Natur und der Gesundheit doch einfach eine Chance. Verlieren können wir nichts. Eher gewinnen.

Womofahrer55 am 25 Sep 2019 18:15:28

Julia10 hat geschrieben:...Wenn wir alle Errungenschaften der Technik zurückfahren, fahren wir demnächst mit Eselkarren und sitzen Abends bei Kerzenlicht.
Dann ists vorbei mit dem angenehmen Leben :!:


Pardon, aber das ist noch mehr als ein Totschlagargument. Außerdem stimmt das absolut nicht!

NIEMAND will ALLE Errungenschaften der Technik zurückfahren!!!

Aber Viele wollen inzwischen nicht mehr die Augen vor den Folgen der stetig wachsenden Ansprüche von uns allen verschließen, und fragen sich, wohin das noch führen soll.

Und der tröd-Eröffner will niemand anderen einschränken, sondern fragt sich und Gleichgesinnte wie man mit diesen Fragen umgehen kann. Und das ist gut so!

kawabenemsi am 25 Sep 2019 18:16:42

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spechtinator am 25 Sep 2019 18:18:57

Also wenn ich so manche Sportarten wie z.B. Traktor-Pulling, LKW-Rennen usw. ansehe, weiß ich, daß ich mich für meine 5.000 Womo-Kilometer im Jahr nicht schämen muß. Zumal ich stattdessen nicht fliege oder kreuzfahre.

So ein Traktor oder LKW stößt schon beim Anlassen eine Rußwolke aus wie unser Euro 5 Womo in mehreren Jahren nicht. Sprit ziehen die Dinger auch in ganz anderen Dimensionen. Und da habe ich noch keinen Fahrer gesehen der sich dafür schämt. Die stehen alle ganz stolz neben ihren Fahrzeugen. Wie ich neben unserem Womo :)

Einen Flieger habe ich bislang nur im Museum von innen gesehen.

Bye Christian

pipo am 25 Sep 2019 18:24:54

Ich schäme mich ehrlich gesagt nicht, dass in meinem Fuhrpark zwei Diesel stehen. Auf dem Land habe ich, wie schon beschrieben keine andere Wahl.

Ich finde es aber wichtig, dass man endlich über grundsätzliche Alternativen was die Lebensweise betrifft nachdenkt. Für uns gehört auch dazu, dass wir deutlich weniger Fleisch essen und wenn ja kommt es aus der Nachbarschaft. Ich habe mich schon immer geärgert, dass die Massentierhaltung letztendlich nur eine Geldmaschine für eine handvoll Profiteure ist. Dafür wird die Gesundheit der Menschen, die moralische Verantwortung gegenüber Nutztieren und das Klima maßlos geschädigt. Vielleicht denken wir ja in 10 Jahren nicht mehr über den Klimawandel nach, weil uns unser Wohlstandmüll um die Ohren geflogen ist. Ebenso ärgert mich, dass die Deutsche Bahn grad hier im ländlichen Bereich ihrer (moralischen) Pflicht zur Personenberförderung nicht mehr nachkommt.

rolf51 am 25 Sep 2019 18:29:28

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Womofahrer55 am 25 Sep 2019 18:39:25

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markgraefin am 25 Sep 2019 19:06:50

volki hat geschrieben:am meisten CO2 sparst du, wenn du dir einen geeigneten "Gebrauchten" kaufst.
.:


Stimmt schon, aber das ist auch nicht so einfach.

Schließlich muss der Rollstuhl reinpassen.
Und das ist in den meisten Kleinwagen nicht möglich.

Wir schauen uns am Freitag einen Sandero an.
Von außen betrachtet, sollte das klappen.

korikorakorinthe am 25 Sep 2019 19:10:52

Ähnliche Überlegungen wie der TE hatte ich auch schon angestellt und ich freue mich, dass noch mehr so denken.

Denn selbst wenn man die Klimaerwärmung als nicht menschengemacht ansehen sollte, kann doch auch ein Klimaskeptiker nicht leugnen, dass die Einsparung fossiler Brennstoffe grundsätzlich positiv ist, da diese nunmal erschöpflich sind und unsere Nach-Nachfahren ja auch noch was von diesem kostbaren Rohstoff haben wollen.

Bzgl. des Verbrauches habe ich festgestellt, dass das größte Einsparpotential in einer relativ niedrigtourigen Fahrweise und einer Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn auf LKW-Tempo (in der Ebene) liegt.
Ich fahre nur noch dieses Tempo und stelle fest, dass die allermeisten Womos (sehr) viel schneller fahren.
Das Gewicht meines Womos hat bei komischerweise keinen signifikanten Einfluss. Ich habe schon zigmal gemessen und komme auf einen Mehr/minderverbrauch durch Gewichsteinsparung (bei meiner sehr moderater Fahrweise !) von max. 0,2 Litern bei ca. 200-300 kg Gewichtsunterschied (bei 9,6 Litern/100 km Durchnittsverbrauch über 40 tsd. km).

Weiterhin habe ich mir folgendes vorgenommen:
-keine Flugreisen mehr (bisher ca. 5 Stk. gemacht)
-keine Kreuzfahrt (noch nie eine gemacht)
-mit dem Womo ins südliche Südeuropa oder ins nördliche Nordeuropa erst wieder wenn ich Rentner bin (falls Womos bis dahin noch erlaubt sind) und mehrere Monate Zeit habe (nach dem Motto: der Weg ist das Ziel).

Außerdem habe ich mir ein E-bike (Pedelec) zugelegt mit dem ich jährlich etwa 6 tsd. km zurücklege wovon ca. 5 tsd. km echte "Autoersatz-Fahrten" sind.

Übrigens:
Die Anschaffung dieses Pedelecs war für mich (noch vor dem Womo) die beste Anschaffung meines Lebens !!

Gruß
Stefan

Tinduck am 25 Sep 2019 19:35:53

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Gast am 25 Sep 2019 19:39:22

Was meint ihr, was ist Resourcen schonender? Wenn ich meinen 2004er Ducato mit Euro4 noch weitere 10 Jahre fahre oder wenn ich ihn verschrotte und ein nagelneues Womo mit 6d temp, das extra für mich produziert wird, kaufe?
Also viel CO2 kann man einsparen wenn man alle Produkte (nicht nur Womos) länger benutzt, kaputte Sachen repariert und nicht immer das allerneueste haben muss. Mir fallen dabei als erstes solche Sachen wie Handy und Fernseher, aber auch Autos ein.
Ich habe kein schlechtes Gewissen mit meinem "alten" Wohnmobil zu fahren.

Gruß Andreas

Karliblue am 25 Sep 2019 20:03:06

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taps am 25 Sep 2019 20:04:12

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pwglobe am 25 Sep 2019 21:05:26

Hallo
Den Klimawandel gibt es nicht seit gestern, sondern schon seit vielen Jahren, nur jetzt ist er durch die Freitagsdemos und die letzten heißen Sommer, zu Recht, in den Focus gerückt.
Ich persönlich habe daher schon seit 2006 eine Pelletheizung, die Pellets beziehe ich von einem lokalen Hersteller, weiterhin habe ich auf Ökostrom umgestellt. Nur LED Lampen im und am Haus stille Verbraucher werden abgeschaltet usw.
Ein Wohnmobilurlaub ist von der CO2 Bilanz besser als Flug- oder Schiffsreisen, damit ist meine persönliche CO2 Bilanz im grünen Bereich und ein schlechtes Gewissen habe ich auch nicht.
Zuhause bleiben und mich selbst kasteien ist für mich keine Alternative.
Ich appelliere nicht an meine Mitmenschen CO2 einzusparen, so vernünftig sollte jeder sein, sondern an die Wissenschaft und die Industrie das CO2 aus der Atmosphäre zu holen, die Technik gibt es.
Ich frage mich nur, warum man nicht in diese Technologien investiert?
Stattdessen wird nur gejammert und nach Schuldigen gesucht.
PS: Ich schäme mich nicht, weil ich im Rahmen meiner Möglichkeiten etwas getan habe und auch nicht zurück in die Steinzeit möchte.

starlight am 25 Sep 2019 21:08:13

Hallo,
Wie schon mehrfach vorgetragen, wird der Verbrauch von Diesel erheblich durch den Faktor Geschwindigkeit beeinflusst.
Ich bin jetzt auf meiner Urlaubsheimreise auf der kroatischen Autobahn wieder zig mal von anderen Wohnmobilen mit mindestens 110, wenn nicht 120km/h überholt worden. An Mautstellen oder Grenzübergängen aber auch an Tankstellen waren diese Fahrzeuge dann wieder in Sichtweite.
Ich fahre seit Jahren mit Tempomatgeschwindigkeit 92 km/h (nach NaviAnzeige) und überhole gelegentlich auch LKW‘s, wenn es sich anbietet.Bei meinem 3,5 to GG-Fahrzeug (Alkoven) und 156 PS komme ich mit knapp 11 ltr. auf 100km hin.
Am entspanntesten fährt es sich am Sonntag, wenn praktisch keine LKW‘s unterwegs sind. Hier sind auch mal ca. 10 ltr Verbrauch zu schaffen.
Die Politik muss schnellstmöglich für PKW‘s Autobahngeschwindigkeitslimit von 130km/h und für Fahrzeuge ab 2,8 to GG bis 3,5 to GG 100km/h, darüber hinaus 80 km/h bzw.. LKW-Geschwindigkeit (ca 90 km/h real) Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen einführen. Nur über gesetzliche Regelung mit entsprechenden Kontrollen funktioniert das.
So eine Maßnahme kostet quasi nichts.
Leider funktioniert es in unserer Gesellschaft nur über gesetzlichen Zwang und über den Geldbeutel.
Am Urlaubsort darf, wie daheim im täglichen Leben, das Fahrrad bewegt werden, um Ausflüge zu machen und auf Märkten verpackungsbewusst einzukaufen. Die Idee, am Urlaubsort im Zuge von Wanderungen Müll einzusammeln, finde ich gut und werde das in Zukunft auch tun.

Elgeba am 25 Sep 2019 21:40:25

Ich brauche nichts zu überwinden da ich keine solche Scham habe.Mein Fahrzeug wird besten falls an 40 Tagen pro Jahr bewegt,dabei kommen nicht mal 5000 km zusammen.Dafür entziehe ich aber mit den Bäumen und Sträuchern auf meinem Grundstück und den 15 Kleingärten der Umwelt eine wesentlich größere Menge an Co2 als ich mit meinem Wohnmobil erzeuge.


Gruß Bernd

jochen-muc am 25 Sep 2019 22:20:28

korikorakorinthe hat geschrieben:-mit dem Womo ins südliche Südeuropa oder ins nördliche Nordeuropa erst wieder wenn ich Rentner bin
Außerdem habe ich mir ein E-bike (Pedelec) zugelegt mit dem ich jährlich etwa 6 tsd. km zurücklege wovon ca. 5 tsd. km echte "Autoersatz-Fahrten" sind.

Gruß
Stefan


Sorry Stefan und auch FotoLUx aber ist das nicht weiterhin schön geredet ?

Fakt ist doch wir sind hier in einem Wohnmobilforum und dieses ZUSÄTZLICHE Fahrzeug ist doch IMMER eine Umweltbelastende Sache die die Natur die Luft etc belastet.
Ob man damit nun in den Süden oder Norden oder Westenb oder Osten fährt das wird immer im Vergleich zur Bahn oder einfach Nichturlaub schlecht abschneiden.

Genauso wie doch auch ein Pedelc Ressourcen verschwendet und die Natur belastet, oder meinst so ein Akku lässt sich locker mal über die Mülltonne entsorgen. Was spricht den gegen das gute alte normale Fahrrad in dem Fall ? Und wie verbrauchen wir am wenigsten fossile Brennstoffe ? Genau in dem wir gar nicht fahren :mrgreen:

Es ist und bleibt einfach die Bequemlichkeit und das Verlangen seiner persönlichen Freiheit seiner Lebensgestaltung. Und dafür soll ich mich jetzt schämen ? Ich finde nein dazu sollte man stehen !

Man sollte bei allen Vorschlägen aber wie Thomas auch schreibt auch in Betracht ziehen ob sich das tatsächlich positiv oder negativ auswirkt. Und es gibt extrem viele Parameter die da mitspielen

"Problemlos" dürfen da wohl nur solchen Sachen sein wie Strom selber erzeugen (auch wenn es sich nicht rechnet) Wasser einsparen durch z.B. Trenntoiletten Strom sparen und sicher noch ein paar andere Dinge.

Und ich finde es toll genug wenn man sich darüber Gedanken macht, aber für mich das ganze frei von Scham oder Selbstvorwürfen

Womofahrer55 am 26 Sep 2019 09:00:17

Wer sich Gedanken wegen einem evtl. erhöhten Wasserverbrauch als Wohnmobilist macht, sollte natürlich neben der Vermeidung von Wasserverschwendung, vor allem auf seine Ernährung achten. Wer z.B. nur 1- 2 mal auf die saftigen Rindersteaks auf dem Grill vor dem WoMo verzichtet, könnte als "Ausgleich" dafür z.B. öfter duschen. Mir persönlich z.B. war bis vor kurzem folgende Zahlen nicht klar


(Quelle: --> Link)

Marsu123 am 26 Sep 2019 09:10:14

Moin Moin,

ich glaube nicht das dort nur aufbereitetes Trinkwasser "verbraucht" wird.
Wenn in Argentinien das Wasser für die Rinder aus Flüssen oder Brunnen entnommen wird, würde ich das nicht als Trinkwasser bezeichnen.
Willst du mit Fluss oder Brunnenwasser Duschen, passt dein vergleich natürlich ;-)

Grüße Ralf.

Womofahrer55 am 26 Sep 2019 09:24:08

Ebenso, schönen guten Morgen,

ich denke ebenfalls dass es kein aufbereitetes Trinkwasser ist (das wurde allerdings auch nicht behauptet). Dann wären auch die Kosten für diese Lebensmittel wahrscheinlich viel, viel höher und es gäbe nicht das Kilo Fleisch für ein paar Euro.
Trotzdem haben die Wasserverbräuche (aus Brunnen, Flüssen etc.) oft dramatische Auswirkungen auf die jeweilige Bevölkerung/Landstriche. Im Moment betrifft das wohl besonders weite Landstriche in Chile, in denen Avocados (mit einem immensen Wasserverbrauch) für westl. Länder und China etc. angebaut werden. Dort trocknen jetzt ganze Gegenden aus.

Gruß

Peter

P.S. Ich habe mich früher manchmal mit Fluss- oder Brunnenwasser nicht nur geduscht, sondern das Wasser sogar getrunken. Heute allerdings nicht zur Nachahmung empfohlen!

Marsu123 am 26 Sep 2019 09:50:42

Womofahrer55 hat geschrieben:
Trotzdem haben die Wasserverbräuche (aus Brunnen, Flüssen etc.) oft dramatische Auswirkungen auf die jeweilige Bevölkerung/Landstriche. Im Moment betrifft das wohl besonders weite Landstriche in Chile, in denen Avocados (mit einem immensen Wasserverbrauch) für westl. Länder und China etc. angebaut werden. Dort trocknen jetzt ganze Gegenden aus.



Es kommt ja (wie du richtig erkannt hast) stark darauf an wo etwas Produziert wird.
Zuhause brauche ich für meine Tomaten oder Kartoffeln gar kein extra Wasser.
Auch denke ich, das unsere Bauern (Regional bei mir im Umfeld) wenig bis gar kein extra Wasser für ihre Rinder benötigen.
In trockenen Gebieten sieht das dann deutlich anders aus.
Also, immer darauf achten wo welche Lebensmittel herkommen, nicht nur wegen den langen Transportwegen, auch wegen dem Wasserverbrauch !

Guter Hinweis von dir :zustimm:

Womofahrer55 am 26 Sep 2019 10:28:40

Marsu123 hat geschrieben:...Auch denke ich, das unsere Bauern (Regional bei mir im Umfeld) wenig bis gar kein extra Wasser für ihre Rinder benötigen.


Ohne das mit Zahlen jetzt belegen zu können (kommt evtl. noch) denke ich, dass der "direkte Wasserverbrauch vor Ort" bestimmt niedriger als 16.000 Liter/Kilo ist. Wie es aussieht wenn der "indirekte Verbrauch" dazu kommt kann bestimmt herausgefunden werden. Interessant wäre in dem Zusammenhang aber auch, wieviel Soja z.B. verfüttert wird, das woanders angebaut wird, und wo man nicht sonderlich auf den Wasserhaushalt achtet.

Das meint der wwf dazu


(Quelle: --> Link)

Das meint Tim Mälzer dazu


(Quelle: --> Link)

...Also, immer darauf achten wo welche Lebensmittel herkommen, nicht nur wegen den langen Transportwegen, auch wegen dem Wasserverbrauch !...


Keine Frage :ja:

ABER, um nochmal auf den TE zurückzukommen, ich denke, dass bewusster Umgang mit unseren begrenzten Ressourcen der Knackpunkt ist. Und dieser "bewusste Umgang" sollte überall selbstverständlich sein. Gerade für uns Wohnmobilisten, die die Natur auch weiterhin genießen und bewundern wollen.

DonCarlos1962 am 26 Sep 2019 11:00:22

starlight hat geschrieben:Ich bin jetzt auf meiner Urlaubsheimreise auf der kroatischen Autobahn wieder zig mal von anderen Wohnmobilen mit mindestens 110, wenn nicht 120km/h überholt worden.
Die Politik muss schnellstmöglich für PKW‘s Autobahngeschwindigkeitslimit von 130km/h und für Fahrzeuge ab 2,8 to GG bis 3,5 to GG 100km/h.

Hallo Starlight, das ist Deine Sichtweise.
Unter 110Km/h kann ich nicht einmal in den letzten Gang schalten, weil die Drehzahl dann nicht ausreicht! Das wäre dann aber auch unwirtschaftlich.
Tacho 115Km/h bedeutet bei uns ca. 9,3L Verbraucht - bei 3,5to. (Gerade auf der Strecke Köln - Roses - Köln 2600Km gemesssen.)

Bitte also nicht immer von den eigenen Umständen ausgehen und daraufhin Forderungen stellen. Die Ausgangslage ist halt nicht immer gleich.

Trotzdem bin ich sehr bei Dir, wenn ein Tempolimit von 120 -130Km auf Autobahnen gefordert wird.

Vielmehr überlege ich, ob ich das Leben im Wohnmobil, welches viel umweltverträglicher als Zuhause ist, übertragen kann.
Unterwegs nutze ich Solarstrom und überall LED-Licht, Zuhause leider noch nicht. Hier läuft die Spülmaschine und sogar hin und wieder ein Wäschetrockner. Im Urlaub wasche ich hin und wieder nur verschwitze Wäsche auf der Hand durch und hänge sie in die Sonne, was auch viel sparsamer mit den Ressourcen umgeht.
Zuhause habe ich ein ganzes Haus zu beheizen, im WoMo nur wenige Kubikmeter. Hier nutze ich auch Innen- und außenisolierung über der Fahrzeugfront um noch weniger Gas zu verbrauchen.

Ich schäme mich eigentlich mehr, dass ich hier Zuhause umweltbelastender lebe, als im Wohnmobil. Ich denke daran, demnächst zumindest einen Teil meines Stromes zuhause selbst zu produzieren und ärgere mich über den in vielen Jahren angeschafften Wohlstandsmüll, der auch nicht glücklicher macht.

Im Urlaub kommen wir mit viel weniger Wasser/Abwasser, Strom, Gas, Vorratshaltung hin. (z.B. Tiefkühlschrank, Heißwasserbereitung)
Warmwasser produzieren wir, anders als Zuhause, im WoMo nur bei Bedarf und zudem viel weniger. Wir gehen mit dem Wasser und Gas unterwegs viel bewußter um. Leider.
Schade, dass wir überschüssigen Solarstrom nicht besser verwenden können. Dazu fehlt uns die Technik.

Wenn ich jetzt noch überlege, in Spanien zu überwintern, wird die Umweltbilanz vielleicht noch günstiger?
Dann kann das Haus auf Minimalerhaltung herunterfahren. Oder verkaufen und eine kleine Wohnung kaufen?

LG Carsten

thomas56 am 26 Sep 2019 11:17:36

DonCarlos1962 hat geschrieben:Wenn ich jetzt noch überlege, in Spanien zu überwintern, wird die Umweltbilanz vielleicht noch günstiger?
Dann kann das Haus auf Minimalerhaltung herunterfahren.


grob hatte ich diese Überlegung auch schon, die gesparten Energiekosten im Haus reichen zum Überwintern im Süden aus. Mein Antrieb wäre allerdings der eigene Geldbeutel und nicht die Umwelt!

Mein Womo steht vor der Tür und der Ertrag der 650Wp verpuffen ungenutzt. Viel Aufwand wäre es ja nicht, die Waschmaschine oder Geschirrspüler am Womo anzudocken, aber irgendwie bin ich wohl doch zu faul?

rkopka am 26 Sep 2019 11:31:02

thomas56 hat geschrieben:Mein Womo steht vor der Tür und der Ertrag der 650Wp verpuffen ungenutzt. Viel Aufwand wäre es ja nicht, die Waschmaschine oder Geschirrspüler am Womo anzudocken, aber irgendwie bin ich wohl doch zu faul?

Auch wenn das umweltmäßig ein guter Gedanke sein mag, sollte man vorher mal ausrechnen, was es bringt, was man dafür für einen Aufwand treiben muß und was man evt. sparen kann. Rein finanziell sind es wohl eher cent Beträge.

Ich habe ein 100Wp Panel über, das vermutlich noch geht. Der Gedanke war, das Teil am Balkon zu montieren und damit (Batterie) das Wohnzimmer (vorhandene 12V Lichtanlage) zu versorgen. Zum einen bräuchte ich eine Umschaltung auf "normalen" Strom, wenn die Sonne nicht mitspielt. Zum anderen hat man den Akku als Verschleißteil mit dabei. Und am Ende kam raus, daß ich im Jahr ca. €3,60 sparen könnte. Der Wert hat natürlich einen großen Unsicherheitsfaktor. Damit läßt sich nicht mal der regelmäßige Akkuwechsel alle 5-10 Jahre bezahlen, vom Rest ganz abgesehen. Bei den heutigen Strompreisen sehe ich da nicht wirklich ein Sparpotential, wenn man die Investitionen bedenkt. Am Womo gehts um Autarkie oder zu hohe Preise am CP, da sieht es ganz anders aus.

RK

tommes am 26 Sep 2019 11:44:06

thomas56 hat geschrieben:Mein Womo steht vor der Tür und der Ertrag der 650Wp verpuffen ungenutzt. Viel Aufwand wäre es ja nicht, die Waschmaschine oder Geschirrspüler am Womo anzudocken, aber irgendwie bin ich wohl doch zu faul?

Sowas --> Link direkt im Womo verbauen, nach Abstellen vor dem Haus CEE-Steckdose auf dieses Teil schalten, Solarmodule darauf umschalten, fertig. Ist allerdings nicht so ganz VDE-gerecht....

EDIT: Eingangsspannung mind. 50V - muss evtl die Verschaltung der Module geändert werden. Ist ja auch nur ne Idee...

apollonia am 26 Sep 2019 12:35:43

Noch zum Wasserverbrauch bei der Fleischproduktion:
Dieser rekrutiert sich nicht nur daraus, was die Tiere und die Produktion der Futtermittel aus machen.
Sondern auch aus der Verarbeitungskette. Die LKW werden sehr gründlich gewaschen. Das Schlachthaus wird gewaschen. Die Förderbänder der Weiterverarbeitung werden gewaschen. Die Kühlanlagen der Lebensmittel werden gewaschen. Die Kühlhäuser werden regelmäßig gewaschen. Und und und...

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