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Womo-Scham reduzieren 1, 2, 3, 4, 5


babenhausen am 27 Sep 2019 12:09:11

KaeptnBlaubaer hat geschrieben:Oder das Nicht-Abfackeln.
Das Argument mit den Speicherflaschen ist doch Unsinn. Es gibt Ducatos mit CNG-Antrieb und deutlich höherer Reichweite. Unser CNG-Auto fährt über 400 km auf Gas und wenn da nicht so’n Angsthasentank mit Benzin für 300 km drin wäre auch doppelt so weit.
.

lese doch mal diesen Test
270 kg Mehrgewicht für die Flaschen!!! Damit sinkt die Nutzlast zu einem Witz
Und nun denke doch über die Gewichtsproblematik der 3,5 to Womos nach

--> Link

ich kenne nun CNG-Fahrzeuge seit ca 10 Jahren und LNG aus einer Zeit in der es in D dafür noch keine Tankstellen vorhanden waren.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

KaeptnBlaubaer am 27 Sep 2019 12:34:50

Im Test steht, es gehen bei der CNG-Version ca. 270 kg Nutzlast verloren, nicht, dass die Tanks so viel wiegen (was ich mir auch kaum vorstellen könnte...)
So richtig gut recherchiert scheint mir der "Test" eh nicht zu sein, wenn ich schon von '40-Liter-Gastank' lese...
Der Verbrauch von 12 kg/100km erscheint mir auch exorbitant hoch, aber selbst wenn ich den zugrunde lege, käme man bei den beschriebenen 200 kg Gas (oder meint er wirklich Liter???) knappe 1700 km weit und nicht die beschriebenen 400. Alles ziemlich unschlüssig...

babenhausen am 27 Sep 2019 13:21:58

Die verbauten 5 Gasflaschen haben Volumen von ca 200 Ltr ,aber bedenke bitte 1 Liter Gas hat nicht 1 Kilogramm was man auch noch wissen muss :
nicht an jeder Erdgastankstelle wird mit gleichem Druck gearbeitet.Differenzen von 50 bar sind üblich, schon damit variiert die Reichweite erheblich.

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Bergbewohner1 am 27 Sep 2019 17:13:01

Wer sich über CO2 eine Kopf macht, der sieht offensichtlich nicht mehr wie es in der Welt aussieht. Ob wir einsparen oder nicht, die Menschheit killt die Erde und löscht die darauf lebenden Lebewesen aus.
Wir in Europa retten sie nicht mehr, im Gegenteil. wir machen ja auch noch Handeslabkommen mit Staaten die die Zerstörung in unvorstellbarem Maße voran treiben.
WoMo Urlaub, ist der sauberste Urlaub mit, noch sauberer wird es mit Holzvergaser, aber wer will das schon.
Wie man da von Scham reden kann .............

tomderbully am 27 Sep 2019 19:41:23

Hallo
also ich schäme mich nicht ein Wohnmobil zu fahren.Habe als Kind noch das Badewasser für das Samstagsbad mit dem Bollerwagen geholt. Abgetragene Kleider getragen. Die Milch in der Kanne geholt.Wir haben der nächsten Generation ein Sorgenfreies Leben dargestellt. Keiner muss Hungern oder Frieren. Und diese Generation meint jetzt, wir sind die Umweltverschmutzer. Mindestens jedes Jahr ein neues Handy. volles Unterhaltungsentertainment zuhause, mit entsprechendem Energieverbrauch. Markenklamotten welche regelmässig ausgetauscht werden.Schulausflug getarnt als Studienreise mit dem Flugzeug.Das alles verursacht einen enormen Energieverbrauch und Resourcenverschwendung.Da fällt meine Umweltbilanz mit dem Wohnmobil sehr Positiv aus .Anmerken möchte ich noch das ich schon über 100 Bäume gepflanzt habe, aber vor der ganze Co2 Hysterie.Aus diesem Grund werde ich so lange fahren wie mein FS Klasse 2 verlängert wird.
In diesem Sinne

andwein am 28 Sep 2019 12:10:16

Bergbewohner1 hat geschrieben:Wer sich über CO2 eine Kopf macht, der sieht offensichtlich nicht mehr wie es in der Welt aussieht. Ob wir einsparen oder nicht, die Menschheit killt die Erde und löscht die darauf lebenden Lebewesen aus..

Hiewr einmal ein paar Zahlen dazu:
Seit 1900 ist die Zahl der Erdbewohner "Mensch" von 1,6 Millarden auf 7,6 Millarden gestiegen, das sind 6 Millarden mehr
Jeder Mensch atmet 360 kg CO2 im Jahr aus.
Die Rechnung 6 Milliarden mehr bei 360 kg/CO2 pro Jahr = 2160 Milliarden Kilogram CO2 mehr in der Atmosphäre. Die zusätzlich benötigte Energie zu Heizung und Kochen ist darin nicht inbegriffen. Wenn man jetzt dazu den Verkehr und die Komforterhöhung gegenüberstellt ist unser Wohnmobil-CO2 Ausstoss bei 486.000 zugelassenen Wohnmobilen geradezu läppisch.
Aber über die Begrenzung des Faktors "Mensch" denkt keiner nach?? Wenn man "ergebnisoffen" diskutieren möchte würde das aber dazu gehören, oder?
Nachdenklich, Andreas

GeoHeiner am 28 Sep 2019 12:36:34

Doch schon:

--> Link

Einzelfahrer am 28 Sep 2019 13:20:40

Also, nachdem ich diesen Thread durchgelesen und alle sachlichen von polemischen Argumenten getrennt habe, kann ich nur sagen: ich schäme mich nicht, mit meinem Reisemobil unterwegs zu sein.

Gogolo am 28 Sep 2019 14:16:18

Ich schäme mich auch nicht - im Gegenteil, ich bin sehr gerne 300 Tage/Jahr damit in der Weltgeschichte unterwegs!


Habe die Ehre

Gogolo

Allradmobilist am 28 Sep 2019 15:57:20

GeoHeiner hat geschrieben:Doch schon:

--> Link

Die Frau hat absolut recht. Ich bewundere ihren Mut, auch öffentlich zu ihrer Entscheidung zu stehen. Hut ab!

fotoLux am 28 Sep 2019 15:58:45

Gogolo hat geschrieben:Ich schäme mich auch nicht - im Gegenteil, ich bin sehr gerne 300 Tage/Jahr damit in der Weltgeschichte unterwegs!


"...im Gegenteil" heisst, dass für Dich offenbar ein unangenehmes Empfinden i.S. Klimabelastung bei der Womo-Nutzung und Spass am Womo-Leben sich diametral gegenüberstehen.

Gilt das vielleicht auch für einige Verfasser der doch auffallend vielen und ausdrücklichen Bekundungen in dieser Diskussion, beim Womofahren keine Scham zu empfinden?

Falls ja, setze ich hinter diese Gegenübersetzung von "Womo-Scham" und Spass am Womo gerne ein grosses Fragezeichen.

Auch ich bin liebend gerne mit dem Womo unterwegs, wenn auch nicht 300, sondern nur ca. 120 Tage pro Jahr. Ich geniesse es aus vollen Zügen! Dafür lebe ich.

Und trotzdem empfinde ich auch bezüglich des Womos i.S. Klimabelastung ein gewisses Unbehagen.

Für mich schliessen sich Bemühungen um klimaschützendes Verhalten und Spass am Herumvagabundieren mit dem Womo in keiner Weise aus. Wenn dem so wäre, hätte ich nicht diesen Diskussionsfaden eröffnet, sondern mein Womo zum Verkauf ausgeschrieben.

Daher auch an diejenigen, die sich nicht schämen, die Klimaproblematik aber doch auch irgendwie ernst nehmen, meine Einladung, hier noch mehr Vorschläge (oder Kommentare zu Vorschlägen) einzubringen.

JACKYONE am 29 Sep 2019 00:02:29

Allradmobilist hat geschrieben:Die Frau hat absolut recht. Ich bewundere ihren Mut, auch öffentlich zu ihrer Entscheidung zu stehen. Hut ab!


Und noch besser wäre es gewesen, wenn ihre Eltern schon so gedacht und gehandelt hätten!!

LG Robert

KaeptnBlaubaer am 29 Sep 2019 00:22:40

babenhausen hat geschrieben:Die verbauten 5 Gasflaschen haben Volumen von ca 200 Ltr ,aber bedenke bitte 1 Liter Gas hat nicht 1 Kilogramm was man auch noch wissen muss :
nicht an jeder Erdgastankstelle wird mit gleichem Druck gearbeitet.Differenzen von 50 bar sind üblich, schon damit variiert die Reichweite erheblich.

Alles was ich zur Umrechnung gefunden habe ist 1 Liter CNG je nach Druck und Temperatur rund 150 Gramm. Das ergäbe etwa 6 kg Tankinhalt. Es wird also ein Standardzylinder wie in unserem PKW sein, der normalerweise 8 kg fasst. Dann kapiere ich den angeblichen Nutzlastverlust von 270 kg überhaupt nicht mehr.

DigiMik am 29 Sep 2019 02:13:09

Moinsen,
andwein hat geschrieben:Aber über die Begrenzung des Faktors "Mensch" denkt keiner nach?? Wenn man "ergebnisoffen" diskutieren möchte würde das aber dazu gehören, oder?
Nachdenklich, Andreas

vorsicht, Jehova ;-)

Genau das ist auch mein Reden, schon lange, das eigentliche Hauptproblem! Nur, traue ich mich dies nicht mehr öffentlich zu schreiben.
Wer will darüber befinden, wer sich noch vermehren darf, oder ob sich überhaupt vermehrt werden darf. Ein philosophisches und ethisches Problem, mal abgesehen davon, wie die immense Bevölkerungszahl reduziert werden soll. Da bewegt man sich schnell auf Glatteis ;-)
Letztendlich ist es aber genau das Problem, bzw. Lösung, weniger Menschen, die resourcenschonend mit ihrer Umwelt umgehen.

fotoLux hat geschrieben:Für mich schliessen sich Bemühungen um klimaschützendes Verhalten und Spass am Herumvagabundieren mit dem Womo in keiner Weise aus. Wenn dem so wäre, hätte ich nicht diesen Diskussionsfaden eröffnet, sondern mein Womo zum Verkauf ausgeschrieben.

Wie ich oben bereits erwähnte, liegst Du da m.E. falsch. Der Anteil an Treibhausgase darf sich nicht weiter erhöhen, dann bleibt auch nur vielleicht der Klima-Stand von heute bestehen. Einsparen ist da sinnfrei, da der Sterbensprozess der Menschheit nur hinaus gezögert wird, es wird ja dennoch unnütz CO2 freigesetzt. Der Anteil der Treibhausgase in der Atmosphäre muss verringert werden, um den Prozess des Klimawandels so weit wie möglich umzukehren. Die Nutzung eines Spaßvehikels kann nie mit klimaschützendes Verhalten in Einklang gebracht werden, weil die Umwelt immer belastet wird.
Entweder meint man es ernst und zieht Konsequenzen, oder versucht nur sein Gewissen zu beruhigen.

fotoLux hat geschrieben:Aber selbst wenn: In der Realität werden wir nicht um eine Politik der kleinen Schritte herumkommen.

Die werden nicht reichen, s.o. und schon gar nicht wegen ein paar Leute in D oder weniger anderer Länder in Europa. Alleine die Zeit für kleine Schritte ist nicht da.

fotoLux hat geschrieben:Deine Meinung birgt m.E. das Risiko einer fatalen Schlussfolgerung: Wenn es nämlich nichts mehr bringt, seinen CO2-Abdruck zu verkleinern, brauche ich mich um diesen Thema eh nicht mehr zu kümmern....

Ich kümmer mich weiter so weit möglich, wegen meinem Gewissen und weil mir Raubbau per se gegen den Strich geht. Aber seien wir mal realistisch, was nutzt es?
Warst Du mal länger in den USA? China oder überhaupt Asien? Blick mal nach Brasilien...
Weißt Du, wie die Menschen dort leben und welche Einstellung sie haben?
Glaubst Du ernsthaft, du könntest die Menschen dort überzeugen? Das musst Du nämlich, denn der Klimawandel, bzw. Umweltschutz ist ein weltweites Problem, ALLE müss(t)en hier an einem Strang ziehen, der Fliegenschiss Deutschland hat null Auswirkungen, selbst wenn D aufhören würde zu existieren. Sorry, das wird nichts, Darwin wird das später richten...

Aber um einen konstruktiven Vorschlag zu Deinem Fred zu leisten...
Es wurden bereits ausreichend Vorschläge zur Treibhausgasvermeidung und Umweltschonung gemacht. Da man aber immer noch einen deutlichen Fußabdruck hinterlässt, versuche den Auszugleichen.
Stichwort Brachland...
Brachland ist für wirklich kleine Kohle zu erwerben. Da eigentlich wertlos kannst Du tausende qm für nen Appel bis nichts erwerben. Das forstest Du auf, Setzlinge kosten auch nicht die Welt, Peanuts...
Nehmen wir an, du kaufst ca. 1.000 qm Brachland, dort pflanzt du 250 Bäume an, die binden dann nach ein paar Jahren um 2,5 T CO2/Jahr.
Damit könntest Du mit einem E6 Womo ca. 12.000 km/Jahr mit gutem Gewissen fahren.

LG vom Mikesch

andreasnagel am 29 Sep 2019 08:23:51

Moin.

andwein hat geschrieben:Aber über die Begrenzung des Faktors "Mensch" denkt keiner nach?? Wenn man "ergebnisoffen" diskutieren möchte würde das aber dazu gehören, oder?

DigiMik hat geschrieben:Wer will darüber befinden, wer sich noch vermehren darf, oder ob sich überhaupt vermehrt werden darf. Ein philosophisches und ethisches Problem, mal abgesehen davon, wie die immense Bevölkerungszahl reduziert werden soll. Da bewegt man sich schnell auf Glatteis


Darüber habe ich mir auch schon oft Gedanken gemacht, aber das ist in der Tat ein ganz heikles Thema. Hier gibt es zwei gute Artikel, die das Problem darstellen --> Link und auch möglichen Lösungen aufzeigen --> Link

Es ist allerdings fraglich, ob diese Lösungsansätze rechtzeitig wirksam wären, bevor es zur weltweiten Katastrophe kommt. Ich denke da nicht an Klimaprobleme, sondern an Kriege um die Ressourcen (Luft, Wasser, Nahrungsmittel).

DigiMik hat geschrieben:Darwin wird das später richten...

Das glaube ich nicht. Dafür ist unsere Wissenschaft (Medizin, Genetik, Pharmazie) zu weit entwickelt.

Ob der Einzelne etwas tun kann, um die Katastrophe zu vermeiden? Ich weiß es nicht, aber ich versuche es trotzdem. Ich weiß auch, dass ich nicht alles tue, was ich tun könnte, aber ich habe immerhin schon mal damit angefangen. Auch in Hinsicht auf Reisen und Wohnmobilnutzung.

Viele Grüße,
Andreas

Womofahrer55 am 29 Sep 2019 10:41:21

andreasnagel hat geschrieben:..Ich denke da nicht an Klimaprobleme, sondern an Kriege um die Ressourcen (Luft, Wasser, Nahrungsmittel)...


Diese Kriege haben schon länger begonnen. Mal mehr, mal weniger für Jeden zu sichtbar.

...Ich weiß auch, dass ich nicht alles tue, was ich tun könnte, aber ich habe immerhin schon mal damit angefangen. Auch in Hinsicht auf Reisen und Wohnmobilnutzung...


:daumen2:

andwein am 29 Sep 2019 12:35:12

andreasnagel hat geschrieben:....Ob der Einzelne etwas tun kann, um die Katastrophe zu vermeiden? Viele Grüße, Andreas

Dazu jetzt das Hammerargument:
Der Mensch braucht weder das Klima noch die Natur schützen. Beide schützen sich selbst, und zwar schon seit einigen Millionen Jahren! Der Mensch bekommt Fieber um lästige Viren/Bazillen los zu werden, das Erde erhöht halt auch ihre Temperatur. Aus Natur Sicht gesehen: Wenn der Störfaktor "Mensch" zu groß wird muss die Natur halt schauen wie sie diesen Störfaktor in Schach hält.
Das Bevölkerungswachstum zurückzudrehen, dazu ist es zu spät. Aber vielleicht lösen Pakistan, Indien, Israel, China, Amerika, Rußland oder Frankreich das Problem der Überbevölkerung.
Das war ein bisschen schwarzer Humor am Sonntagnachmittag, Fröhliche Grüße, Andreas

mercurius46 am 29 Sep 2019 13:06:51

Bergbewohner1 hat geschrieben:Wie man da von Scham reden kann .............


Nein, ich schäme mich wegen meines Kastenwägelchens nicht! Die Erderwärmung als solche ist sowieso nicht aufzuhalten, weil sich das in Zyklen von 10.000, 20.000 und mehr Jahren abspielt. Lediglich das Tempo lässt sich durch Reduzieren des CO2-Ausstosses verringern. Und da fangen wir doch mal gleich bei den Groß-Produzenten bei der Braunkohle-Verbrennung in der Lausitz und am Niederrhein an! Dann folgt der Wahnsinn mit den innerdeutschen und innereuropäischen Flügen und zum Schluss die weltweiten Großproduzenten bei der Schifffahrt und den Schwer-Lastfahrzeugen.

Und wenn wir dort bei 0,0% Ausstoß sind, dann brauchen wir Wohnmobilisten uns keinen Kopf mehr zu machen. Dank Link von Geo-Heiner weiss ich, dass ich mit meinen 12 Tonnen CO2-Jahres-Ausstoß zum (klimaneutralen) Durchschnitt der Deutschen gehöre...

Gast am 29 Sep 2019 13:22:04

Der Mensch braucht weder das Klima noch die Natur schützen.


Ich sage mal so: „Der Mensch muss sich vor dem Klimawandel und der Natur schützen“.
Sofern dies überhaupt möglich ist, die Natur gibt und sie nimmt ohne Rücksicht, auch nicht auf uns Menschen.
Für die Menschheit wird es wohl ein Kampf gegen Windmühlen werden.
Viele Küstengebiete werden verschwinden, die Niederlande, sozusagen unser Vorgarten, oder die Nordseeküste trifft es wohl zuerst, wenn der Meeresspiegel steigt.
Was wird uns dieser Schutz kosten?
Aber vor allem muss der Mensch lernen, sich vor sich selbst zu schützen.

GeoHeiner am 29 Sep 2019 14:55:59

Weite Teile der Niederlande liegen unter dem Meeresspiegel. Nicht erst seit heute. Durch Deiche, Küstenschutzmaßnahmen und Polder hat man dem Meer große Flächen abgetrotzt. In den Küstenschutz zu investieren ist sicher eine sinnvolle Maßnahme, das wird ja auch vernünftiger Weise gemacht. Das sind direkte Maßnahmen, die notwendig und sinnvoll sind und wo nicht über den Umweg einer CO2-Einsparung und Bepreisung, die nur Geld kostet aber nichts bringt sinnlos Geld verpulvert wird. Denn der Meeresspiegel wird ohnehin steigen, ob wir CO2 einsparen oder nicht. Er ist bereits in den letzten Jahrtausenden erheblich gestiegen. Unsere Vorfahren konnten nämlich noch vor ein paar tausend Jahren über die Doggerbank nach Großbritannien laufen. Erst mit dem Abschmelzen der Gletscher stieg der Meeresspiegel und zwar zum Teil rasant, ganz ohne zutun der Menschen, der zu dieser Zeit noch mit Keule und Speer unterwegs auf Nahrungssuche war und in Höhlen lebte. Dieser Prozess ist nicht zu Ende, er hat sich nur sehr stark verlangsamt. Mehrere Sturmfluten haben in den vergangenen Jahrhunderten dazu geführt, dass sich die Nordseeküste mit ihren Inseln stark verändert hat. Auch dies ist nicht darauf zurückzuführen, das der Mensch zu viel CO2 ausgestoßen hätte. Wenn ihr mal in Husum seid, dann geht mal ins Nissenhaus, dort ist das sehr schön dokumentiert und illustriert.
Aber die nächste verheerende Sturmflut, die irgendwann kommen wird, die wird man unserem Verhalten und unserer Lebensweise anlasten. Uneinsichtig wie wir sind, wird man nach noch mehr Gesetzen, Steuern, Abgaben etc. rufen und die FFF-Kids klatschen dafür begeistert Beifall und so mancher WOMO-Fahrer versinkt in Reue.
Wen interessiert schon die Klimageschichte und die zyklischen Aufs und Abs in Temperatur- und Niederschlagsentwicklung.

holger65 am 29 Sep 2019 15:08:53

Heiner,
du wirst diesen Hype nicht mindern können......ist halt jetzt "INN" jetzt :ja:

Wunderlich nur, dass man JETZT erst sich schämt ein Wohnmobil zu fahren :P

Warum sind solche Freds nicht schon vor einem halben Jahr gekommen? War das Klima sicher noch besser ......... :lach:

Grüße von der absaufenden Nordseeküste

Es regnet ununterbrochen in Strömen :ja:

andreasnagel am 29 Sep 2019 16:03:20

Moin.

Wir müssen uns nicht dafür schämen, mit dem WoMo zu reisen, wenn wir es Ressourcen schonend tun.

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Für solch eine Meinung sollte man sich sehr wohl schämen.

Viele Grüße,
Andreas

andreasnagel am 29 Sep 2019 16:19:36

Moin.

GeoHeiner hat geschrieben:Denn der Meeresspiegel wird ohnehin steigen, ob wir CO2 einsparen oder nicht.


Es ist aber ein großer Unterschied, ob dies mit unserer Verhaltensweise in den nächsten 50 bis 100 Jahren passiert, oder mit eingespartem CO2 erst in 10.000 Jahren.

Im übrigen ist Deine Annahme, dass der Meeresspiegel ohnehin steigt, reine Spekulation. Es ist auch denkbar, dass die Erderwärmung ohne unseren CO2-Ausstoss von ganz alleine wieder abnimmt.

Viele Grüße,
Andreas

pipo am 29 Sep 2019 16:41:30

In den 80zigern wurde ein Ozonloch entdeckt und von apokalyptische Szenarien wurde berichtet. Innerhalb von fast 10 Jahren wurde das FCKW verboten, Kühlschränke und Klimaanlagen wurden weitgehend ausgetauscht und siehe da, die Ozonschicht hat sich merklich erholt.
Nun ist es die Erderwärmung, die uns Menschen zu schaffen macht. Wieder gibt es klare Lösungsvorschläge und der Streit um die Umsetzung ist entbrannt. Ich halte wenig von Panikmache, wie sie damals beim Ozonloch beschrieben wurde. In Australien leben weiterhin Menschen, wir können im Sommer weiterhin auch in der Sonne Rasenmähen und die Hautkrebsrate ist nicht Menschheitsbedrohend angestiegen. Ja mag sein, wenn wir so weiter machen beginnt 2150 die Küste in Osnabrück, aber noch ist Zeit.
Jeder sollte in sich gehen, seine Lebensweise auf Nachhaltigkeit überprüfen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Wir sind es unserem Planeten schuldig.

holger65 am 29 Sep 2019 17:16:55

Peter, da hast du ja recht, aber man sollte bei den großen Verursachern anfangen und zwar rigoros.

Natürlich müssen und sollten wir alle resourcenschonend leben. Aber dann alle auf der Welt, sonst bringt das null komma null, aber genau da hapert es. Man braucht ja gar nicht so weit schauen außerhalb Deutschlands

Egal..........ich kann eh nichts ändern.

pipo am 29 Sep 2019 17:22:58

holger65 hat geschrieben:Peter, da hast du ja recht, aber man sollte bei den großen Verursachern anfangen und zwar rigoros.

Jeder sollte zuerst vor seine Türe kehren :!: :wink:
Mit Fingerpointing lösen wir kein Problem, egal welche Ausmaße dies hat..

Bergbewohner1 am 29 Sep 2019 17:33:12

pipo hat geschrieben: Wieder gibt es klare Lösungsvorschläge und der Streit um die Umsetzung ist entbrannt.

Peter, ich habe noch von keinem Politiker vernüftige Lösungsansätze gehöhrt, wo hast du das her ?
Bis jetzt kenne ich nur Ansätze wie man dem kleinen Mann zusätzliche Kosten auferlegen kann.
Wird das Klima besser, wenn der Sprit teurer wird ? Wer fährt schon bei der derzeitigen Verkehrssituation umsonst Auto ?
Das Thema ist Tage füllend, wenn sich im denken der Politik und Wirtschaft nichts ändert, dann wird es z.Bsp die Spritverteuerung auch nichts ändern.
Die derzeitigen Kriege tun ihr nötiges zur Erderwärmung bei. Es ist ja mittlerweile gesellschaftsfähig geworden Krieg zu führen, wer tut was dagegen, es stecken doch alle den Kopf in den Sand.
Wenn man gehässig wäre, könnte man sagen: es vernichtet auch Menschenleben, zum Glück ist es nicht der Grund für die ständigen steigenden Waffenverkäufe.
Wir könnten alle in Frieden auf diesem Planeten leben, wenn wir die Erde nicht vernichten würden.
Wenn mancher "Reiche" denkt, er könne auf dem Mars weiter leben, dann stellt sich die Frage-gehts noch :!:

Elgeba am 29 Sep 2019 17:41:57

Auch wenn ich mir jetzt einen Shitstorm einhandele: Kriege sind ein Aderlass den die Menschheit braucht weil die Übervölkerung der Erde damit wenigstens etwas gedämpft wird.Das klingt Brutal,ist es auch,aber es ist auch eine Tatsache die nicht wegzuleugnen ist.


Gruß Bernd

Gast am 29 Sep 2019 17:44:48

Euch ist schon klar, dass ihr durch eure Internetnutzung, natürlich zusammen mit dem Rest der Welt, mehr Dreck und CO2 verursacht als z.B. der gesamte weltweite Luftverkehr? Ein sehr großer Anteil übrigens durch das von der Jugend so beliebte Streaming. Aber sie brauchen ja eine Beschäftigung seit sie jeden Freitag schulfrei haben :D

Schämt ihr euch jetzt auch im Forum zu schreiben?

andreasnagel am 29 Sep 2019 18:00:33

Leberkas hat geschrieben:Euch ist schon klar, dass ihr durch eure Internetnutzung, natürlich zusammen mit dem Rest der Welt, mehr Dreck und CO2 verursacht als z.B. der gesamte weltweite Luftverkehr?

Ja, ist mir klar.

Leberkas hat geschrieben:Ein sehr großer Anteil übrigens durch das von der Jugend so beliebte Streaming.

Leberkas hat geschrieben:Schämt ihr euch jetzt auch im Forum zu schreiben?

Nein. Ich würde mich aber schämen, wenn ich Filme, Serien und Musik streamen würde. Tu ich aber nicht.

Viele Grüße,
Andreas

taps am 29 Sep 2019 18:34:43

Leberkas hat geschrieben:Euch ist schon klar, dass ihr durch eure Internetnutzung, natürlich zusammen mit dem Rest der Welt, mehr Dreck und CO2 verursacht als z.B. der gesamte weltweite Luftverkehr? Ein sehr großer Anteil übrigens durch das von der Jugend so beliebte Streaming.

Interessante These, kannst Du das mit belastbaren Zahlen untermauern?

Gast am 29 Sep 2019 18:46:07

taps hat geschrieben:Interessante These, kannst Du das mit belastbaren Zahlen untermauern?


Lies im Internet nach, ich kann mit dem iPad keine Links setzen. Übrigens erst vor kurzem in den Nachrichten. Flugverkehr ca 2,8%, Internet ca. 4%.

taps am 29 Sep 2019 18:49:28

Leberkas hat geschrieben:Lies im Internet nach,

ich dachte, ich bin hier im Internet...
Nicht? :lol:

nuvamic am 29 Sep 2019 18:51:13

Jeder zeigt auf den anderen und ist auf "dem eigenen Auge blind". Diese Wegschieberei und Florian, zünd andere an, Logik bringt letztlich nicht viel weiter.

Der TE wollte Ideen sammeln, um selber was zu tun, warum geht's nicht einfach damit weiter...

Übrigens meine ich mich zu erinnern, dass auch hier schon vom untertourigen Fahren die Rede war - in der Zusammenstellung aber nimmer. Bisher war ich der Meinung, das reduziert den Verbrauch, seht ihr das anders?

andreasnagel am 29 Sep 2019 19:09:42

nuvamic hat geschrieben:Der TE wollte Ideen sammeln, um selber was zu tun, warum geht's nicht einfach damit weiter...


Okay. Hier noch eine Idee:

Kaffeemaschinen für Kapseln und Pads im WoMo und/oder zu Hause ersetzen. Das spart Ressourcen, Müll und ggf. auch Strom.

Alternativen sollten bekannt sein, z.B.
  • Ganze Kaffeebohnen aus Fair-Trade.
  • Kaffeebohnen frisch mit der Handmühle mahlen.
  • Mit Papier- oder Dauerfilter aufbrühen.
  • French press.
  • Bialetti
  • usw.


Viele Grüße,
Andreas

pipo am 29 Sep 2019 19:15:14

Bergbewohner1 hat geschrieben:Peter, ich habe noch von keinem Politiker vernüftige Lösungsansätze gehöhrt, wo hast du das her ?

Hatte ich eine bestimmte Gruppe erwähnt? :nixweiss:

Elgeba hat geschrieben:Kriege sind ein Aderlass den die Menschheit braucht weil die Übervölkerung der Erde damit wenigstens etwas gedämpft wird.

Ich kann nicht erkennen, dass es im Nahen Osten oder in Afganistan & Co blühende Wirtschaftsräume entstanden sind oder die Überbevölkerung durch kriegerischen Aderlass deutlich dezimiert wurde. Dieses Argument wird sehr gerne genannt, wenn man hilflos glaubt in die Vergangenheit Europas die Lösung zu finden. Wir leben in einer globalen Gesellschaft. Kriege befördern betroffene Staaten in die Nähe der dritten Welt. Ich bin etwas schockiert so einen intellektuellen Unfug von Dir lesen zu müssen :roll:

Leberkas hat geschrieben:Übrigens erst vor kurzem in den Nachrichten. Flugverkehr ca 2,8%, Internet ca. 4%.

Der Energiehunger einer globaliserten Netzwelt ist gigantisch. Aus meiner Sicht muss man aber auch ehrlich gestehen, dass hier sehr viel unternommen wird. Wie oben geschrieben sollten wir aber nicht mit dem Finger auf Andere zeigenm sondern ersteinmal für seinen eigenen Mikrokosmos Lösungen finden.

friedrich45 am 29 Sep 2019 20:19:39

So ganz aus der Luft gegriffen ist das mit Krieg und Dezimierung nicht wirklich. Nehmen wir den 2. Weltkrieg, ca 50Mio Tote, Geburtenrate in der Zeit ca 5kinder je Frau. Nun 3 Generationen weiter, das hätte , auch mit sinkender Geburtenrate , mehrere 100mio Einwohner mehr in Europa gebracht. Geht man weiter zurück in die Vergangenheit ist jeder dort im Krieg, oder auch an Seuchen, wie die Pest, gestorbene im Grund ein Glücksfall für die (Über)Bevölkerung. Das hat nichts mit nicht intelligenten Aussagen ect zu tun sondern mit simpler Logik.

Gast am 29 Sep 2019 20:33:40

Moderation:So, jetzt bleibt mal bitte beim Thema! Diese abenteuerlichen Theorien vom Krieg usw. sind schon verdammt weit weg von einem praktischen Bezug zum WoMo und dem täglichen Leben, in dem wir alle, wenn auch kleine Beiträge zur Verbesserung des Klimas bzw. der Umwelt leisten können. Für philosophische Fragen ist das hier nicht der richtige Ort.


Administrator am 29 Sep 2019 21:00:09

bevor sich hier noch alle gegenseitig ausrotten ............

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