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Schaut zu, dass Ihr einen der (zugegebenermaßen seltenen) Ducatos mit Erdgasantrieb bekommt, dann reinigt Ihr sogar die Luft und könnt mit bestem Gewissen Wohnmobil fahren. Klasse Rechner. Wir verballern 8,17t bei einem Durchschnitt von 11,6t. Da werden die 1000 Liter Urlaubsdiesel mit denen ich gleich Anfange nicht einmal eine leichte Röte in mein Gesicht treiben. Ich frage mich gerade, ob es vielleicht Sinn machen könnte, wenn wir hier gemeinsam ein Memo bzw. eine kurze Checkliste mit den uns am wichtigsten erscheinenden, praktischen Tipps für ein relativ umweltschonendes Womo-Handling erarbeiten. Dieses könnte weiteren Interessierten erste Infos und Anregungen vermitteln. Es wurden hier bereits viele und meines Erachtens sehr gute und praktisch umsetzbare Massnahmen genannt. Ich habe die Tipps mal unsortiert zusammengetragen. Und um ein paar neue Aspekte ergänzt. Hier mal ein erster Entwurf für ein - hier vielleicht sogar mehrheitlich getragenes - Statement: Herstellung, Unterhalt und Betrieb eines Wohnmobils sind und bleiben mit schädlichen CO2-Emissionen verbunden. Vorläufig wollen die meisten von uns auf ihr Wohnmobil nicht verzichten. Hier eine Zusammenstellung der uns wichtig erscheinenden Tipps zur Begrenzung der CO2-Emissionen rund ums Wohnmobil.
Tempo: So langsam wie möglich, so schnell wie nötig. Vorausschauend fahren. Gewicht einsparen. Beim Kauf leichte Wohnmobile bevorzugen. Auf gewichtstreibendes Zubehör verzichten. Nur das Nötigste einpacken. Reifen mit niedrigem Kraftstoffverbrauch und wenig Abrieb bevorzugen. Angemessen hoher Reifendruck spart Sprit. (Leichte) Solarpanels statt Landstrom verwenden. Sparsame Verbraucher bevorzugen (LED). Im Winter Raumtemperatur auch im Wohnmobil auf 20 Grad beschränken. Freistehen oder Stellplätze bevorzugen. Campingplätze haben durch ihre Infrastruktur eine schlechtere Energiebilanz. Statt PET-Flaschen Wasser beim Füllen des Tanks filtern. --> Link Leichtes Fahrrad statt schweren und mit Benzin betriebenen Roller mitführen. Trenn- statt Chemietoilette verwenden. Spart viel Wasser und schont die Umwelt. Verzicht oder nur eng limitierter Einsatz der Klimaanlage. Im Sommer Richtung Norden, im Winter Richtung Süden verreisen. Statt Wohnmobilkauf Miete oder Wohnmobil-Sharing in Betracht ziehen. Bei Abwesenheiten daheim Warmwasserboiler ausschalten und Heizung reduzieren bzw. ausschalten. Eigene CO2-Bilanz kennenlernen (--> Link). CO2 neutralen Lebensstil ansteuern. Eigene CO2-Emissionen kompensieren (--> Link). Was denkt Ihr dazu? Macht so ein Memorandum Sinn? Was fehlt? Was kann weggelassen werden? Was sollte wie umformuliert werden? Finde ich schon richtig gut! - Auf zusätzliche Aufbauten, die den Windwiederstand negativ beeinflussen können, verzichten. (Sat, Reling, Koffer z.B.) - Zusätzliche Isolierung des Fahrerhauses (spart Heiz- oder gar Klimaanlageneinsatz) - Lieber einen TI mit Hubbett, als einen riesen Alkoven kaufen. - Besser Gas, als Dieselheizung. - Im Süden Solaraußendusche nutzen. Auch zum abendlichen Abwasch! - Nur soviel Wasser wie nötig und erst vor Gebrauch erhitzen, gerade auch für's Duschen. Vielleicht kommen noch mehr Punkte hinzu. LG Carsten Fahrrad oder kleines Elektroauto, Zelt, Luftmatratze und einflammiger Gaskocher... DAS wäre ehrlich. Aber ich bin sicher, so weit reicht die Solidarität zum Umweltschutz dann doch nicht. Nicht was könnten wir machen sondern was machen wir zählt. Aber wenn ich das hier alles so lese, was manche schon einsparen (zumindest theoretisch), brauche ich keinen Scham haben wenn ich mit 120 km/h in den Urlaub fahre. Schon ein sehr eigenartiges Thema für ein Wohnmobilforum :) Ich muss mal ganz dumm fragen. Was bedeutet eigentlich Wasserverbrauch? Das Wasser wird m. M. nicht weniger und es handelt sich auch nicht um Trinkwasser, das "verbraucht" wird. Gruß, Stefan
Eigentlich nicht. Es geht in meinen Augen nur darum, dass man bewußt mit den Ressourcen umgehen sollte. Warum sollte man den Urlaub mit dem Wohnmobil dabei ausnehmen? Klar, man kann alles übertreiben. Aber ich verstehe schon, dass ich nicht mit 150Km/h auf der linken Spur mit meinem 3,5 Tonner unterwegs sein muß, um dann nur Minuten früher, aber mit riesiem Verbrauch, am Urlaubsort anzukommen. Und wenn man ein paar kleine Tips beherzigt, kann man der Umwelt schon einen Gefallen tun. Wenn jeder nur ein kleines bischen mitmacht, ist schon etwas erreicht. LG Carsten
Ich finde das Klasse, wie Du Dir zu dem Thema Gedanken machst, Deine Gedankenliste ist auch schon recht vollständig. Danke dafür! Streichen würde ich den Punkt: Womo mieten statt kaufen weil, die meisten Schreiber hier haben gekauft, müssen sich folglich um die Oprimierung kümmern. Ergänzungen fallen mir nicht ein. Wenn ich das richtig verstanden habe, soll hier aber keine Liste entstehen, wer was schon umgesetzt hat? Das wäre sicher nicht der von Dir angestrebte Zweck? Gruß Andreas
:daumen2: Richtig! Es geht außerdem nicht um das Verbieten von irgendetwas, sondern um den Wunsch von Vielen sich über vernünftiges Verhalten als Wohnmobilist auszutauschen
1. Danke für den Link! 2. Behalt Dein Womo und genieße es:-) Gruß Andreas Ich weiß nicht ob der Klimawandel am CO2 liegt, dass kann ich nur glauben. Aber ich sehe die trockenen Jahreszeiten, ich sehe den Dreck den Mensch überall hinterläßt und den Dreck, den Mensch mit allem was er braucht und verbraucht produziert. Ich sehe Autos die immer größer werden und schon durch die Masse immer mehr Sprit brauchen. Und noch ein Shirt und noch eine Hose. Ich hab ja erst 20. Wenn der Pullover ein paar Wollflusen hat, dann zählt er ja schon als schäbig. Das Problem ist wohl, dass wir immer mehr glauben zu brauchen. Nicht mehr reparieren, weil das zu kompliziert/teuer ist. Der Verschleiß ist ja schon eingebaut. In allem etwas runterschrauben würde sicher schon was bringen. Und ja, wir 2 Rentner haben 3 Autos. Das Womo und 2 PKWs. Gefahren wird trotzdem nur jeweils einer. Wir wohnen am Arsch der Welt. Mit dem Fahrrad einkaufen klappt gesundheitlich nicht mehr. Bahn gibt's nicht. Mit dem Bus gehts auch nicht. Weder zum Arzt noch zum Einkaufen. Da bleibt nur das Auto. Und meinen Kleinen fahr ich bis er auseinander fällt. Also fragen wir uns ob wir etwas wirklich brauchen bevor wir es kaufen. Viele Grüße Sabine Also ich schäme mich kein bisschen !!!! Weder für meine 3 Diesel-Fahrzeuge, noch für meine Lebensweise .
Da stimme ich dir voll zu. Ich bin ja auch für Umweltschutz, fahre mit meinem 3,5 Tonner auf der Autobahn auch nur 100 - 120, vermeide Plastik, schau wo meine Lebensmittel herkommen... Aber hier wird meiner Ansicht nach schon etwas übertrieben. Ich will ja auch noch leben, meine letzten Jahre genießen und nicht auf alles verzichten. Wenn es wenigstens was bewirken würde. Aber was wir/ich machen ist nicht mal der Tropfen auf dem heißen Stein. Deshalb habe ich auch kein schlechtes Gewissen und lass es mir auch nicht einreden, egal ob von Greta oder Politikern. Hallo, habe mal meine Co2 Bilanz berechnet, da komme ich ins Grübel, da ich kein Co2 Verbraucher bin, sondern noch 4t übrig habe. Soll ich jetzt ein Liner anschaffen :?
Ich würde evtl. noch einen Müll-Greifer (?) auf die Liste nehmen. Manchmal säubern wir unseren Stell-Platz (z.B. am Strand), und da möchte ich öfters rumfliegenden Müll auch nicht mit den Handschuhen anfassen. Gruß Peter
Ein Müllgreifer ist eine prima Idee! Wir haben das bisher immer mit Handschuhen erledigt. Werde ich mir anschaffen. Die Frage ist halt, wie umfangreich die Liste werden soll. Alles kann man eh nicht abdecken. Ich denke, das Limit liegt bei vielleicht 20 Tipps. Der Umfang hängt halt primär davon ab, wer mit dieser Liste adressiert werden soll. Soll sie breiter gestreut werden, müsste sie wohl so kurz und prägnant wie möglich ausfallen.
Auch Kleinvieh macht doch Mist. Auch für den unwahrscheinlichen Fall, dass sämtliche Mitglieder dieses Forums sich konsequent um die Reduktion der eigenen CO2-Emissionen bemühen würden, bliebe es bei einem Mini-Tropfen auf dem heissen Stein. Auch wenn Grossindustrien die Hauptverursacher von CO2 sind, heisst das ja nicht, dass es keinen Sinn macht, auch im Kleinen einen Beitrag zu leisten. Bin mir nicht sicher, ob man hier auch kritische Fragen stellen darf, ohne dafür gelöscht zu werden :roll: Habt Ihr Euch die Liste der Einsparungen schon mal durchgelesen? Wie realistisch ist sie in der Umsetzung im Alltag? Z.B. Da wäre es doch einfacher, die PET-Flaschen zu Hause mit Leitungswasser zu befüllen, statt Pumpe und lange Schläuche sowie Energieeinsatz und Kosten für die Materialien (umweltbelastung Herstellung) in Kauf zu nehmen.
Haben Campingplätze wirklich eine schlechtere Energiebilanz, als riesige Hotellanlagen welche mit gleicher Urlauberzahl belegt ist?
Ist dieser Ansatz nicht mehr als realitäsfremd :?:
Ich weis nicht, ob es Sinn macht :?: Wer im Alltag darauf achtet, die Umwelt möglichst wenig zu belasten, wird das auch im beim Reisen im Womo beachten. Grundsätzlich denke ich, das man auf Reisen sehr viel sparsamer mit Frischwasser, Strom und Gas umgeht, als zuhause.
Gute Frage! Wasserfilter: Die Pumpe braucht es nicht. Es reichen ein Keramik- und ein Kohlefilter. Kostet wenig. PET-Flaschen: Mit trinkbarem Wasser im Womo kann man zu 100 % auf PET-Flaschen verzichten. Das ist nicht nur umweltschonend, sondern äusserst praktisch, weil der Kauf, das Herumschleppen und die Entsorgung komplett wegfallen. Klimaanlage: Viele fahren ja sowieso ohne Klimaanlage. Auch im Sommer. Damit ist bewiesen, dass es durchaus möglich und damit definitiv nicht unrealistisch ist. Wie ich schrieb, macht wahrscheinlich auch bereits ein beschränkter Einsatz der Klimaanlage Sinn. CO2-Bilanz: Klar haben Hotels eine viel schlechtere Bilanz als Campingplätze. Ich nehme aber nicht an, dass Du Dein Wohnmobil im Hotel einquartieren willst. Es geht hier um den Vergleich von CP mit Stellplätzen und Freistehen. Und da bin ich mir ziemlich sicher, dass der CP i.S: CO2-Bilanz an letzter Stelle steht. Nebenbei: Viele der erwähnten Massnahmen sind im Womo-Alltag mit handfesten praktischen Vorteilen verbunden: Solarpanel statt Landstrom, Trockentoilette statt täglichem Chemiekassette schleppen, Temporeduktion und mehr Geld in der Tasche (z.B. für fein Essen gehen) usw. Echte Einschränkungen fallen mir jedenfalls keine ein. Hallo, hier meine Antworten dazu. Kilometerleistungen einsparen: Näher gelegenen Reiseziele bevorzugen. Auf Reisen Standzeiten erhöhen und einer wirtschaftlichen Routenführung Vorrang geben. > Nein, gerade mit dem Wohnmobil kann ich kostengünstig meine Reiseziele erleben und deshalb gekauft Tempo: So langsam wie möglich, so schnell wie nötig. Vorausschauend fahren. > wird seit Anschaffung so gefahren. Gewicht einsparen. Beim Kauf leichte Wohnmobile bevorzugen. Auf gewichtstreibendes Zubehör verzichten. Nur das Nötigste einpacken. > auch dieses, da ich bei 3,5t bleiben will Reifen mit niedrigem Kraftstoffverbrauch und wenig Abrieb bevorzugen. Angemessen hoher Reifendruck spart Sprit. > Nein, ich will nicht jedes Sandkorn spüren (Leichte) Solarpanels statt Landstrom verwenden. Sparsame Verbraucher bevorzugen (LED). > an Bord Im Winter Raumtemperatur auch im Wohnmobil auf 20 Grad beschränken. > kein Wintercamper Freistehen oder Stellplätze bevorzugen. Campingplätze haben durch ihre Infrastruktur eine schlechtere Energiebilanz. > wann möglich auf CP verzichtet Statt PET-Flaschen Wasser beim Füllen des Tanks filtern. --> Link > wir haben zwei 5l Kanister an Bord. Leichtes Fahrrad statt schweren und mit Benzin betriebenen Roller mitführen. > E-Räder nicht so leicht, wir abhängig vom Reiseland entschieden, z.B. in Frankreich nicht dabei gehabt. Trenn- statt Chemietoilette verwenden. Spart viel Wasser und schont die Umwelt. > habe mich dazu noch nicht durchringen können Verzicht oder nur eng limitierter Einsatz der Klimaanlage. Im Sommer Richtung Norden, im Winter Richtung Süden verreisen. > da wir auch keine große Hitze im Womo wollen, werden die Sommermonate gemieden Statt Wohnmobilkauf Miete oder Wohnmobil-Sharing in Betracht ziehen. > bei größer wie 90 Tage Nutzung im Jahr nicht vorteilhaft. Bei Abwesenheiten daheim Warmwasserboiler ausschalten und Heizung reduzieren bzw. ausschalten. > ist doch selbstverständlich Eigene CO2-Bilanz kennenlernen (--> Link). CO2 neutralen Lebensstil ansteuern. Eigene CO2-Emissionen kompensieren (--> Link). > habe eine Positive 4t Bilanz
Mir schon :) Mieten statt kaufen, im Sommer gen Norden, im Winter gen Süden reisen, in näherem Umfeld Urlaub machen usw. Stelle mir gerade vor, wenn noch mehr Womos in Deutschland herumfahren, wird’s eng auf den Stellplätzen und den Urlaubsorten. Dann müssen neue Flächen ausgewiesen werden, schadet auch der Umwelt. Und ist es umweltschädlich wenn meine Kassette über den Platz schleppe, um sie zu entleeren :?: Und das man, wenn man in Urlaub fährt die Heizung zuhause runterdreht muss man nicht als den großen Wurf beim Energiesparen verkaufen. Da achtet schon jeder selbst drauf, Kosten zu sparen. Mir geht einfach um den Aktionismus, der derzeit an den Tag gelegt wird. Gut Durchdacht können wir sehr viel für unsre Umwelt tun, auch im Kleinen. Hier ist es allerdings nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Vieles leben wir im Wohnmobil schon länger auch wenn das ursprüngliche Ziel gar nicht die CO2 Einsparung sondern die Autarkie war. Wer versucht möglichst Autark mit dem Wohnmobil zu sein, ist automatisch CO2 Vermeider und Umweltschoner. - Eigene Stromproduktion (Solar) - teilweise Ersatz von Gas durch selbst produzierten Strom (Kompressorkühlschrank) - sparsamer Umgang mit Wasser - sparsamer Umgang mit Warmwasser (Gas sparen) Wenn ich überlege wie mein Verhalten zu Hause ist, ist mein CO2 Verbrauch und Umweltverhalten Unterwegs im Wohnmobil auf jeden Fall positiver. Was mich im Wohnmobil noch stört ist die schlechtere Mülltrennung. In Spanien stehen im öffentlichen Raum genug Müllbehälter für alle Müllarten rum. Da könnten sich die Deutschen noch eine Scheibe von abschneiden. Oder kennt jemand in Deutschland Müllbehälter für Plastikmüll im öffentlichen Raum? Man müsste schon Recycling Höfe anfahren. Aber wer macht das schon in der Fremde? Gruß Andreas Konnte nicht mehr editieren, sorry
Lieber Andreas, wir waren ja gerade wieder ein paar Wochen in Spanien. Leider stehen da zwar hier und dort solche Mülltonnen herum, leider werden sie aber von den Spaniern und Urlaubern viel zu wenig genutzt!!! Wir haben uns sehr über die riesige Menge Plastik- und Dosenmüll entlang der Ausfallstraßen geärgert! Was da neben dem Lidlparkplatz und auch sonst in der Gegend herumlag, spottet jeder Beschreibung! Es ist vollkommen unverständlich, dass es weder Dosen- noch Flaschenpfand gibt. Plastiktüten im Meer? Klar, da gibt es jede Menge rechts und links der Straße. Der nächste Wind trägt es weiter. LG Carsten In unserem Land gibt es auf vielen kommunalen Stell- und Campingplätzen nichteinmal Mülltrennung. Auf den privaten Plätzen wird dagegen meist strickt getrennt und dies durch die Kommunen bzw die Abfuhrunternehmen teilweise auch noch kontrolliert.
Um so unverständlicher ist es mir das landwirtschaftliche Anwesen mit ihren großen Dachflächen nicht mit Zisternen ausgerüstet werden,schon diese einfache Maßnahme würde den Trinkasserverbrauch spürbar senken da Regenwasser zur Tränke ,Bewässerung und für Reinigungsarbeiten genutzt werden könnte,das gilt auch für Schlachthöfe.Ich habe hinter meiner Wohnmobilgarage 2 Tanks mit insgesamt 2000 L Fassungsvermögen,mit hilfe einer starken Elektropumpe wasche ich mit diesem Wasser meine Fahrzeuge und bewässere meine Aussenanlage wenn nötig.Für alle Neubauten sollte vorgeschrieben werden das eine Zisterne gebaut werden muß aus der die Toiletten versorgt werden,auch das würde große Mengen Trinkwasser einsparen. Gruß Bernd Es dürfte aber auch bekannt sein, dass in Deutschland kein Trinkwassermangel besteht ( Ausser evtl. während langanhaltender Dürre in einigen Gemeinden). Sondern dass sogar wegen der Trinkwassersparerei in vielen Komunen die Kanalisationen extra mit mehr Trinkwasser von Feuerwehr und Wasserwerken durchgespühlt werden müssen, als vorher gespart wurde. Ist natürlich sehr Umweltfreundlich und Wassersparend :lol: Ausserdem gibt es genügend Gemeinden, die aus genau diesen Grund explizit Regenwasser für die Toilette verbieten. Auch wenn hier auf Teufel komm raus Trinkwasser eingespart wird, hat niemand in z.B Afrika auch nur 1Ltr Trinkwasser mehr zur Verfügung. LG Robert Das hängt zumindest bei uns, damit zusammen das getrennt gesammelt wird. Sprich das Oberflächenwasser > Regen kommt in andere Kanäle wie die Abwässer und klar, die müssen dann vermehrt gespült werden wenn die Nutzer Wasser sparen. Das ist bekannt. Wenn man jetzt das Regenwasser zum spülen nutzen würde, verdienen ja die Gemeinden nichts mehr. Dieses Wasser läuft ja dann nicht über die Abwasser Uhr Moin, erst mal, ich schäme mich für gar nichts! Das Wort im Titel finde ich recht daneben, aber egal. Wir verbrauchen ca. 9 qm Wasser im Jahr, ca. 180 kg Gas für kochen, duschen und heizen. Wir gebrauchen Dinge bis sie kaputt gehen, Dinge werden repariert. Wir vermeiden Müll wo immer wir können. Klamotten werden erst dann neu gekauft, wenn sie hin sind. Wir kaufen oft lokal, essen nur wenig Fleisch. Unseren Strom produzieren wir vollständig selber über Solar. Wir leben im Womo und da hat Ressourcen schonender Umgang höchste Priorität! Da wir alle Zeit der Erde haben, fahren wir wirtschaftlich und vorausschauend, 80km/h sind schon schnell und verweilen Tage an einem Ort. Ohne Womo ist unsere CO2-Bilanz vorbildlich, selbst mit weit unterhalb des Durchschnitts. Zum Thread mit seinem Anliegen... Ich sage es mal drastisch, wer an die Umwelt denkt und die Liebe zum Womo ausleben möchte, muss schon darin wohnen. Womo-Fahren und umweltfreundlich geht nicht! Man kann versuchen, die Umweltbelastung zu minimieren, aber Belastung bleibt Belastung. Das Problem ist, dass Mutter Erde keine Belastung mehr verträgt! LG vom Mikesch Ich habs seit 12 Jahren optimiert. Durch Solar auf dem Dach lade ich jeden Tag kostenlos unseren Betriebsroller (2 Personen) schadstofffrei. Ist doch schon n Anfang, oder? :rofl:
Wenn immer alles Regenwasser in die Schmutzwasserkanäle eingeleitet würden, wären die Klärwerke überfordert. Entweder kommt dann ungereinigtes Wasser in die Flüsse oder die Klärwerke müssten deutlich größer ausgelegt werden. Willst du 100 Fach höhere Abwassergebühren zahlen, nur um sauberes Regenwasser auch zu reinigen ?
Bei uns haben das alle Bauernhöfe und Reitställe.
Ist doch alles schon gereglet : --> Link Regenwasser muss auf dem Eingenem Grundstück bleiben. Da müssen jetzt aber wieder viele Beiträge verschwinden :roll: weil man doch hier nur positive Dinge sammeln will statt über Sinn oder Unsinn zu diskutieren ......
Genau das ist ja das Dilemma! Und Zweck dieses Diskussionsfadens. Nämlich sich darüber auszutauschen, wie wir mit dem Womo umweltfreundlicher unterwegs sein können.
Hängt halt davon ab, wer adressiert werden soll. Ich denke, so ein Memo könnte auch für diejenigen interessant sein, welche sich einen Womo-Kauf überlegen. Zu diesem Zeitpunkt fallen auch i.S. Klimaschutz relevante Entscheidungen. Steht das neue Womo erst einmal vor der Tür, ist i.S. Klimaschutz vieles ja bereits gelaufen.
Wie wurde an mehreren Ecken erwähnt, Fahrweise etc. oder Menschen, die ressourcensparend dauerhaft im Womo leben und wenig fahren. Mit einer Lebensweise kompensieren... Aber unterm Strich bleibt aber immer, dass ein Womo bewegt wird und Schadstoffe frei setzt, die sind nicht weg zu diskutieren. Das Dilemma ist, das zukünftig, nein seit gestern, null weitere Klimagase frei gesetzt werden dürfen. Einsparen reicht nicht, null! Damit verbietet sich das Womofahren per se oder man entwickelt einen Motor ohne CO2-Abdruck. Und zu dem Verzicht auf das Womo-Fahren kommt die Lebensweise noch dazu! Wer ernsthaft den ersten Schritt wagen möchte, muss sein Womo verkaufen und sein sonstiges Leben auf den Kopf stellen. Die Klimadiskussion begann schon in meiner Jugend vor 50 Jahren, in den 80ern kamen dann die Grünen, aber die Rufe verhallten. Vielleicht war die Zeit jetzt reif für eine Gretel, jedenfalls hat sie etwas los getreten, das dramatische Folgen haben wird, für alle. Politisch, wirtschaftlich und sozial. Mir ist klar, dass ich im Moment Schrott im Werte eines Einfamilienhauses durch die Gegend fahre. In 10 Jahren fährt keiner mehr so zum Spaß mit einem Verbrenner durch die Gegend. Seinen CO2-Abdruck jetzt zu verkleinern ist löblich, wird aber nichts nutzen, die tolle Zeit ist vorbei, in jeder Beziehung. LG vom Mikesch Wahrscheinlich wird der Post auch gelöscht... :D
Moin Moin, Ich war gestern auf einer Veranstaltung wo (unter anderem) Brennstoffzellen vorgestellt wurden. Das wäre eine echte Alternative zum Verbrenner. Nachteil : noch kostet eine ausreichend große / Leistungsstarke Brennstoffzelle ca.35.000Euro :cry: Und frei zugängliche Wasserstoff Tankstellen gint es auch nur sehr wenige, in Deutschland habe ich nur 75 gefunden. Grüße Ralf.
Nichts nutzen? Vielleicht hast Du recht, ist weiss es nicht. Aber selbst wenn: In der Realität werden wir nicht um eine Politik der kleinen Schritte herumkommen. Klar ist, dass ein Memo, wie ich es vorgeschlagen habe, nicht missverstanden werden darf: Auch wer alle Punkte auf der Liste konsequent berücksichtigt, darf sich nicht der Illusion hingeben, damit sei alles "im grünen Bereich". Deine Meinung birgt m.E. das Risiko einer fatalen Schlussfolgerung: Wenn es nämlich nichts mehr bringt, seinen CO2-Abdruck zu verkleinern, brauche ich mich um diesen Thema eh nicht mehr zu kümmern....
Ich schrieb es ja schon mal weiter oben - wenn man mit Erdgas fährt, reinigt man in Summe sogar die Luft gegenüber nicht Fahren...
--> Link Zitat aus dem obigen Link: Die Umweltbilanz spricht für sich: Im Vergleich zu Euro-6 Diesel-Pkw emittieren Erdgas-Fahrzeuge über 95 Prozent weniger Stickoxide, ca. 23 Prozent weniger CO2 und die Hälfte der Feinstaubemissionen. Auch gegenüber Benzindirekteinspritzern ist der Klimavorteil klar: 35 Prozent weniger CO2, 67 Prozent weniger Stickoxidausstoß – und 99 Prozent weniger Feinstaubpartikel. Das man mit Erdgasfahrzeugen die Luft reinigt ist wohl eher heiße Luft :lol: =Abgas :razz: Das kommt auf die Sichtweise an. Erdgas wird nur sehr begrenzt lokal gelagert und das nicht verbrauchte wird ohne jegliche Nutzung oder Reinigung abgefackelt. Nutze ich Erdgas, sei‘s zum Heizen, Kochen oder Autofahren, wird die Energie sinnvoll genutzt und das Abgas manchmal sogar noch gereinigt. Und Erdgas fällt bei der Erdölförderung dauernd an im Gegensatz zu anderen fossilen Brennstoffen, die nur wegen der Nutzung abgebaut werden. Gegenüber dem ungenutzten Abfackeln also eine Verbesserung der Öko-Bilanz.
Hier siehst du welche gigantischen Mengen an Erdgas über sehr weite Strecken transportiert werden.Teilweise sogar quer über die Weltmeere. Nur als kleines derzeit aktuelles Beispiel, die Russischen Erdgaslieferungen an Deutschland und dazu das politische Hickhack wegen Erdgas aus den USA. Blöd am Erdgas ist einfach die Tatsache so Umweltfreundlich es sein mag: Aus der Zwickmühle der Umweltscham mit dem Wohnmobil hilft es nicht weiter zumindest nicht bei Fahrzeugen unter 3,5 To da die Speicherflaschen für eine Reichweite von über ca. 250 Km zu schwer sind --> Link
... aber das Abfackeln müsste man zur Erdgasbilanz dazu rechnen ... :oops: Oder das Nicht-Abfackeln. Das Argument mit den Speicherflaschen ist doch Unsinn. Es gibt Ducatos mit CNG-Antrieb und deutlich höherer Reichweite. Unser CNG-Auto fährt über 400 km auf Gas und wenn da nicht so’n Angsthasentank mit Benzin für 300 km drin wäre auch doppelt so weit. Zu den Transportwegen: jeder fossile Brennstoff wird weit angeliefert, bei Öl sogar noch mit den erheblichen Risiken massiver Umweltprobleme im Havariefall. Erdgas wird viel durch Pipelines transportiert, was ein weiterer Vorteil ist. |
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