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Erfahrung mit Narkose-Gas-Warngeräten


Womofahrer55 am 11 Feb 2020 19:42:40

Im Allgemeinen ist es immer nur eine Frage der Zeit, bis tröds, in denen es rund um Womo-Einbrüche oder generell Sicherheit im WoMo geht, beim Thema "Narkose-Gas" landen. So auch hier --> Link

Da anscheinend immer mehr Womo-Fahrer deshalb Narkose-Gas-Warner installiert haben, würde mich mal interessieren

Bei wem haben diese Narkose-Gas-Warner bisher Alarm gegeben, und damit u.U. einen Einbruch verhindert ?

Gibt es da Betroffene?

Gruß Peter

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WomoTechnikService am 11 Feb 2020 19:47:33

Ich habe seit Jahren einen Gaswarner von Carbest (Reimo), damals installiert wegen dem Stromerzeuger im Außenstaufach, falls doch mal Abgas ins Innere kommen sollte. Warnt vor Propan, Butan, CO und Narkosegas.
Einmal hatte ich mitten in der Nacht Gasalarm, wo ich schon fast an einen Narkosegasüberfall dachte. Es war aber dann nur mein Hund, der im Gang nahe am Gaswarner lag und einen gelassen hatte... geht also auch bei Methan!

LG Peter

Womofahrer55 am 11 Feb 2020 19:49:23

Na, dann wurde zumindest kein Einbruch verhindert, sondern höchstens eine Bewußtlosigkeit, womit sich das Gerät ja schon gelohnt hat :wink:

Gruß Peter

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nulpe am 11 Feb 2020 21:06:51

WomoTechnikService hat geschrieben:Ich habe seit Jahren einen Gaswarner von Carbest (Reimo), damals installiert wegen dem Stromerzeuger im Außenstaufach, falls doch mal Abgas ins Innere kommen sollte. Warnt vor Propan, Butan, CO und Narkosegas.

Hattest du damals den Verkäufer gefragt oder steht in der Beschreibung, auf welche Narkose"gase" das Gerät reagiert?
NO, Flurane, Opoide?

WomoTechnikService am 11 Feb 2020 22:01:19

nulpe hat geschrieben:Hattest du damals den Verkäufer gefragt oder steht in der Beschreibung, auf welche Narkose"gase" das Gerät reagiert?
NO, Flurane, Opoide?


Nein...

LG Peter

Gast am 11 Feb 2020 22:02:48

ja es werden doch tatsächlich Narkose Gas Warngeräte angeboten. Der Wahnsinn. :D

--> Link

Grüßle

Grandeur am 11 Feb 2020 23:46:15

Ich denke CO oder eine Leckage in den Gasleitungen sind viel gefährlicher als Narkose-Gas, welches beim Einleiten ins WoMo nicht genau zu dosieren ist, d.h. nicht wirkt oder tödlich wirkt für alle.

Aber habt Ihr schon gehört, dass jetzt WoMo-Insassen mit vernebelten Ko-Tropfen aus der Pflanzen-Spritze willenlos gemacht und dann beraubt werden? :razz: :razz: :razz:

Gruß Grandeur

Werdenberger am 11 Feb 2020 23:55:25

Als, selber betroffener habe ich trotzdem den Gaswarner im Wohnmobil, um ein allfälliges Leck in der Gasanlage zu erkennen.
Auch hat der Vorfall im Sommer 2006 unser Übernachtungsverhalten verändert, aber Südfrankreich bereisen wir trotzdem immer wieder gerne.
Ich schildere hier mal den Vorfall so wie wir es selber erlebt haben und nicht vom hören sagen.
Wir habe auf einem sehr belebten , gut ausgeleuchteten Autobahnrastplatz etwas südlich von Sisteron übernachtet. Es war ein dauerndes An un an und kommen und Wegfahren.es war ziemlich laut. Ich konnte lange nicht einschlafen. Irgendwann aber hat wohl die Müdigkeit den Lärm überwogen. Die Isomatten für s Fahrerhaus, welche wir beim Fahren meist einfach auf das Alkovenbett legten , hatte ich nicht angebracht, sondern nur auf den Beifahrersitz runtergelegt. Am folgenden Morgen sind wir, also Frau und ich für uns ungewöhnlich spät aufgewacht. ich bin durch die Aufbautür nach draussen gegangen um eine Zigarette zu rauchen. Rechts von uns war ein Parkplatz frei. mir fällt auf, dass da auf dem Boden ein Satz Isomatten liegen und sage noch zu meiner Frau, schau mal was so alles weggeworfen wird, scheinen die selben Matten zu sein wie unsere. Erst als ich etwas weiter von der Aufbautür wegtrete, sah ich, das die beifahrertür nur angelehnt war. Auch war das Handschuhfach offen. die diversen Betriebsanleitungen usw was so im Fach lag , war auf dem Fahrerhausboden verstreut und es stellte sich heraus, dass die Matten draussen unsere waren. Im Aufbaubereich war nichts durchsucht und es fehlte nichts. Im Handschuhfach war ausser den Dokumentationen zum Fahrzeug nichts. Dass wir oben im Alkoven nichts bemerkt haben kann ich noch verstehen, dass aber beide Hunde , ein belgischer Schäferhund und ein Nova Scotia Duck Tolling Retriever, absolut nicht reagiert haben, kann ich auch heute noch nicht verstehen.
Ich habe mir die verlinkten Seiten mit den Argumenten, welche gegen Gas sprechen, durchgelesen und die Argumente scheinen auch mir plausibel. Bisher war mir das zu der Zeit öfter zitierte Gas Erklärung genug und hinterfragt hatte ich das nicht wirklich. der Vorfall hat uns auch nicht verängstigt sondern eher erstaunt. Auch sind wir wohl jetzt schon über das statistische Mass hinaus Opfer eines Womo Einbruchs geworden. Es wird also rein rechnerisch kein zweites Mal geben. Unser Verhalten habe wir etwas verändert und einen Knackerschreck hat es in Anbetracht, wie schnell ein Ducato 290er Türschloss geöffnet ist, auch gegeben. Wie gschrieben, der Gaswarner soll auf CO , Propan und Butan reagieren, ob da was von Betäubungsgas auf der Beschreibung stand weiss ich nicht mal.

m.f.G. Hansuli

Trashy am 12 Feb 2020 08:30:45

Die Isa hat das sehr schön beschrieben.
In der allgemeinen Urlaubshektik - wieso gibts im Urlaub eigentlich Hektik? - dürfte es ein Leichtes sein jedem Besatzungsmitglied K.O. Tropfen zu verpassen.
Wenn man die Dosierung halbwegs einschätzen kann:
- das Pichnick muss ja noch beendet werden, es darf ja keiner draußen umfallen
- der Hund muss als letzter einduseln
könnte das die Antwort auf gewisse Überfälle sein.
Deshalb runter von den Straßen in der Nacht.
Der Gaswarner im Auto macht natürlich trotzdem Sinn.

Gast am 12 Feb 2020 08:55:51

Trashy hat geschrieben:...dürfte es ein Leichtes sein jedem Besatzungsmitglied K.O. Tropfen zu verpassen...


Hm, auch wenn das nichts mit dem Gaswarner zu tun hat überlege ich gerade hin und her wie das mit den Tropfen funktionieren soll.

Ich bin zum Schluss gekommen, das du die Ironie-Tags nicht gesetzt hast.

Gruß, Holger

Friedhelm19 am 12 Feb 2020 09:51:51

Hallo,
und ewig grüßt das Murmetier :) Hansuli, das gleiche ist uns in Frankkreich zweimal mit Hund und Kind passiert, dass wir nichts davon mitbekommen lag definitiv nicht an eingesetztem Narkosegas :wink:

Gruß Friedhelm

Energiemacher am 12 Feb 2020 10:11:59

Friedhelm19 hat geschrieben:dass wir nichts davon mitbekommen lag definitiv nicht an eingesetztem Narkosegas :wink:


Sondern an ..... ?


Grüße

Womofahrer55 am 12 Feb 2020 10:24:48

Womofahrer55 hat geschrieben:...Bei wem haben diese NARKOSE-Gas-Warner bisher Alarm gegeben, und damit u.U. einen Einbruch verhindert ?...


Bisher bewegt sich die Zahl der persönlich Betroffenen gegen Null, würde ich sagen.

Gruß

Peter

RichyG am 12 Feb 2020 10:27:11

Und wer schon einmal eine schlecht dosierte Narkose erlebt hat weiß, dass es mit einem morgendlichen Brummschädel nicht getan ist :lach:

Friedhelm19 am 12 Feb 2020 11:00:02

Sondern an ..... ?

Hallo,

da muss jeder selbst in sich einkehren - Gründe gibt es genug, Übermüdung durch lange Fahrzeiten, der Schlummertrunk und und und aber sicherlich kein Narkosegas :lol:

Energiemacher am 12 Feb 2020 11:21:20

Friedhelm19 hat geschrieben:Sondern an ..... ?

Hallo,

da muss jeder selbst in sich einkehren - Gründe gibt es genug, Übermüdung durch lange Fahrzeiten, der Schlummertrunk und und und aber sicherlich kein Narkosegas :lol:


Schon klar, mich hätten aber die (Hinter-)Gründe bei euch interessiert. Insbesondere wenn ihr scheinbar schon 2mal Opfer geworden seid.

Friedhelm19 am 12 Feb 2020 12:10:29

"Schon klar, mich hätten aber die (Hinter-)Gründe bei euch interessiert. Insbesondere wenn ihr scheinbar schon 2mal Opfer geworden seid."

Bei uns war es jedesmal die Übermüdung durch zu lange Fahrzeiten. Leider haben wir erst nach zwei Erfahrungen etwas gelernt > nicht in Südfrankreich auf Raststätten übernachten und rechtzeitig die AB verlassen, um einen geeigneten Platz zum Übernachten zu finden. Außerdem hatten wir unseren Hund (Labradormischling) zur Ruhe auf CPs erzogen und ihm das Lautgeben abgewöhnt, ein unverzeihlicher Fehler :oops:

andwein am 12 Feb 2020 12:28:22

Friedhelm19 hat geschrieben:...Bei uns war es jedesmal die Übermüdung durch zu lange Fahrzeiten. Leider haben wir erst nach zwei Erfahrungen etwas gelernt > nicht in Südfrankreich auf Raststätten übernachten und rechtzeitig die AB verlassen, um einen geeigneten Platz zum Übernachten zu finden.

Diese Aufzählung trifft das ganze Thema "wir wurden narkotisiert" sehr genau. Deutschland - Südfrankreich, Durchfahrstrecke, da hat man am Ziel einen gesunden Schlaf!! Und nahe der Autobahn und mit übernachtenden Lkws die ihre Kühlgeräte laufen lassen hört man keine Kratzgeräusche.
Gleicher Meinung, Gruß Andreas

Womofahrer55 am 12 Feb 2020 13:00:36

Friedhelm19 hat geschrieben:...Bei uns war es jedesmal die Übermüdung durch zu lange Fahrzeiten. Leider haben wir erst nach zwei Erfahrungen etwas gelernt > nicht in Südfrankreich auf Raststätten übernachten und rechtzeitig die AB verlassen, um einen geeigneten Platz zum Übernachten zu finden. Außerdem hatten wir unseren Hund ...


Von mir ein "plus" für das Eingestehen, eigener Mitverantwortung. :ja:

Und wann man wirklich, nach wieviel Erfahrungen etwas lernt ist ein weeeeeiiiites Feld. Da könnte ich z.B. was zum flexen ohne Schutzbrille schreiben.... :lach: Aber da würde ich vom Thema abweichen. :wink:
Gruß
Peter

BadHunter am 12 Feb 2020 13:14:43

Ich weiß nicht, auf welche Gase das Gerät, das der Vorbesitzer in unser Fahrzeug eingebaut hatte, reagieren sollte, habe es jedenfalls von der Stromversorgung genommen, nachdem ich mal vor unserem Haus, wo das Fahrzeug immer steht, ein lautet piepen vernommen hatte...
Erstmal konnte ich nicht einordnen, woher das kommt, bin dem Geräusch nachgegangen, und siehe da: es war der Gaswarner... Das Ding war am Boden neben der Klappe zur Heizung/Boiler angebaut, in dem Schrank gibt es Öffnungen in den Zwischenboden, weil von dort die Gas- und Wasserversorgung sowie die Wasserverteilung in den Zwischenboden geht, wo die Tanks liegen, aber auch die Bordbatterien! Es war ein sehr heißer Tag, Landstrom war angeschlossen, somit lief das Ladegerät, und ich vermute mal, dass die Batterien etwas ausgegast haben und dadurch der Alarm ausgelöst worden ist.
Zu riechen oder zu merken war nichts, und weil ich die Sache mit Narkosegasen ebenso für Märchen halte habe ich dann das Gerät deaktiviert.

WoRo1 am 12 Feb 2020 19:33:34

Auch ich habe Erfahrungen mit Narkosegas-Warngeräten. Vor vielen Jahren haben wir auf unserer ersten Fahrt überhaupt auf einem Parkplatz in der Nähe von Würzburg übernachtet. Plötzlich heulte mitten in der Nacht der Gaswarner los. Und gleich danach hörten wir einen PKW schnell den Parkplatz verlassen. Also war alles scheinbar klar. Da es im Womo auch recht eigenartig roch, öffneten wir alle Fenster und Türen, um das Gas entweichen zu lassen. Am nächsten Morgen war zufällig ein Polizeifahrzeug auf dem Platz. Wir dahin und berichteten von der Narkose-Atacke. Die Polizisten haben alles untersucht und waren sich einig, dass das Gas durch die Außensteckdose in das Womo eingeleitet worden war. Also langes Protokoll und so kamen wir als Opfer des ersten Nakosegas-Angriffs in Bayern in die Kriminalstatistik des Landes hinein.

Weiter ging es auf die Autobahn gen Süden. Plötzlich heulte der Gaswarner wieder los. Bei 100 km/h ein Gasüberfall auf der Autobahn ? Irgendwie konnte das ja nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Ich also auf den Parkstreifen, um die Ursache zu finden. Und da lag sie. Unser Hund lag – offensichtlich wieder – mit dem Hintern unmittelbar an dem Gas-Sensor, roch reichlich unangenehm und sah uns mit unschuldigem Blick an. Also musste er sich etwas anders hinlegen, bevor die Fahrt weiter ging. Am Abend wollten wir uns dann auf den Schreck der letzten Nacht eine Flasche Sekt gönnen. Kaum aufgemacht, heulte der Warner wieder los. Damit hatte er das Ende seiner Daseinsberechtigung verkündet. Die Stromzufuhr zu ihm wurde gekappt und seitdem sind wir wunderbar ohne Gaswarner ausgekommen, zumal wir - aufgrund endloser Diskussionen hier im Forum - an die Möglichkeit von Gasüberfällen nie mehr geglaubt haben.

Womofahrer55 am 12 Feb 2020 19:54:57

WoRo1 hat geschrieben:...heulte mitten in der Nacht der Gaswarner los. Und gleich danach hörten wir einen PKW schnell den Parkplatz verlassen. Also war alles scheinbar klar. Da es im Womo auch recht eigenartig roch, öffneten wir alle Fenster und Türen, um das Gas entweichen zu lassen...


Auch dafür ein "plus" von mir. Alleine für "Also war alles scheinbar klar"... :wink:

Und damit keine Mißverständnisse aufkommen, ich denke wir Wohnmobilisten sollten immer wenn wir unterwegs sind eine gewisse Vorsicht walten lassen. Aber, ich denke auch, wir sollten aufpassen, uns unsere Reisen nicht von "Geschäftemachern der Angst" vermiesen zu lassen. Es gibt unterwegs genug reale (!) Gefahren. Die uns z.T. aus finanziellen Interessen vorgegaukelten Gefahren sollten wir weiterhin kritisch hinterfragen..

Gast am 13 Feb 2020 00:35:24

Womofahrer55 hat geschrieben:... wir sollten aufpassen, uns unsere Reisen nicht von "Geschäftemachern der Angst" vermiesen zu lassen. Es gibt unterwegs genug reale (!) Gefahren...


Schön formuliert! +

KaeptnBlaubaer am 13 Feb 2020 10:18:58

Als bei mir nachts eingestiegen wurde und ich das erst morgens bemerkte, wollte mich die Polizei auch auf die Gasüberfall-Schiene lotsen.

Bei dem Unfug mit angeblichen Gasangriffen auf WoMos kann man nur immer wieder auf diesen hervorragenden Artikel --> Link hinweisen.

surfbusalex am 13 Feb 2020 11:13:43

Ich habe dazu mal diesen Artikel gefunden, der ist vom Royal College of Anaesthetist of London:
--> Link

Hier die Google Übersetzung davon:
Trotz der zunehmenden Zahl von Berichten über die Vergasung von Menschen in Wohnmobilen oder Nutzfahrzeugen in Frankreich und der Warnung des Auswärtigen Amtes, dass Reisende sich dieser Gefahr bewusst sein sollten, ist dieses Kollegium nach wie vor der Ansicht, dass dies ein Mythos ist.


Nach Ansicht des Kollegiums wäre es nicht möglich, jemanden bewusstlos zu machen, indem er Äther, Chloroform oder eines der derzeit verwendeten flüchtigen Anästhetika ohne dessen Wissen durch das Fenster eines Wohnmobils bläst, selbst wenn er in der Wohnung schläft die Zeit. Ether ist ein extrem stechendes Mittel und ein relativ schwaches Anästhetikum nach modernen Maßstäben und wirkt sich sehr reizend auf die Luftwege aus, was Husten und manchmal Erbrechen verursacht. Es dauert einige Zeit, bis die Bewusstlosigkeit erreicht ist, auch wenn sie direkt auf das Gesicht eines Tuchs aufgetragen wird. Die Konzentration, die ein direkt in einen Raum verabreichtes Spray benötigt, wäre enorm. Der Geruch hängt tagelang herum und wäre für jeden am nächsten Tag offensichtlich. Sogar die leistungsstärkeren modernen flüchtigen Stoffe müssten von einem großen Kompressor in Tankladungen mit Trägergas gefördert werden. Potenzielle Agenten, wie sie die Russen bei der Moskauer Belagerung einsetzten, sind selten und schwer zu bekommen. Darüber hinaus wären diese Medikamente für den durchschnittlichen Dieb zu teuer.


Der andere wichtige Punkt, an den Sie denken sollten, ist, dass Vollnarkosen potenziell sehr gefährlich sind. Deshalb werden sie in Großbritannien nur von Ärzten verabreicht, die eine langjährige postgraduale Ausbildung in diesem Fach absolviert haben und während der gesamten Anästhesie bei dem bewusstlosen Patienten bleiben. Unbeaufsichtigte Patienten sterben wahrscheinlich an einer Verstopfung der Atemwege, wenn ihre Zunge zurückfällt. In Moskau starben ungefähr 20% der Menschen, viele wahrscheinlich an einer Atemwegsobstruktion, die in direktem Zusammenhang mit dem verwendeten Wirkstoff stand.


Wenn zu diesem Zweck ein absolut sicheres, geruchloses, wirksames und billiges Anästhetikum zur Verfügung stünde, würde die Ärzteschaft wahrscheinlich davon erfahren und dessen Verwendung in der Anästhesiepraxis untersuchen.


14. Juli 2014

Womofahrer55 am 13 Feb 2020 12:01:57

Womofahrer55 hat geschrieben:...Bisher bewegt sich die Zahl der persönlich Betroffenen gegen Null, würde ich sagen...


Ich wiederhole mich. Anscheinend gibt es nach wie vor keine persönlich Betroffenen. Das bringt mich aber zur nächsten Frage: Weiß jemand was die NARKOSE-Gas-Warngeräte für einen Umsatz bringen?

racky am 13 Feb 2020 14:14:47

Hallo

Also ich habe einen Gaswarner in meinem neuem Kasten. Einen Trigas oben in Kopfhöhe mit einem zweiten Sensor 5cm über dem Boden. Mein Sprinter ist aber gasfrei bis auf die kleinen Kartuschen für den Außenkocher.
Ob was hilft weiß ich nicht, aber es beruhigt mich und gibt mir ein Gefühl der Sicherheit.
In meinem alten Orbiter bin ich mal schlafend im Wald aufgewacht.Der Kasten wurde durchwühlt. Alles wertvolle war weg und die haben mich ca. 8km gefahren um in Ruhe alles zu durchsuchen.
Meinen neuen Kasten hätten die Diebe garantiert mitgenommen und mich im Wald abgelegt. Den Oldtimer wollten sie nicht haben.

Gert

Gast am 13 Feb 2020 16:02:07

racky hat geschrieben:Hallo

In meinem alten Orbiter bin ich mal schlafend im Wald aufgewacht.Der Kasten wurde durchwühlt. Alles wertvolle war weg und die haben mich ca. 8km gefahren um in Ruhe alles zu durchsuchen.

Gert


Sehr interessant, was es nicht alles zu erleben gibt. Diebe sind ins Womo eingestiegen und haben dich nach 8 km im Wald abgelegt. Und du bist auch noch schlafend im Wald aufgewacht. :D
War dein Schlafanzug schmutzig?

Grüßle

JACKYONE am 13 Feb 2020 17:37:09

racky hat geschrieben:Hallo
In meinem alten Orbiter bin ich mal schlafend im Wald aufgewacht.Der Kasten wurde durchwühlt. Alles wertvolle war weg und die haben mich ca. 8km gefahren um in Ruhe alles zu durchsuchen

Gert


Sicher dass das keine Ausserirdischen waren?

JamesBond am 13 Feb 2020 17:57:35

Es ist immer wieder süß, wie jedes Jahr zur ähnlichen Zeit das Thema Gas und deren Warner aufkeimt.... :lach:

Ich hatte es schon einmal geschrieben.

Jedes Verbrechen auf diesem Planeten, wurde mindestens einmal dokumentiert, die Täter erwischt und ganz wichtig, das Tatwerkzeug sichergestellt.

Nur komischerweise, sind wir bei Gasüberfällen zumeist auf Aussagen von der Freundin ihrer Schwester und davon der Vater angewiesen.
Und ganz wichtig dabei die Aussage: " der Vater ist sehr ehrlich, hat noch nie gelogen und wenn der das sagt, muss es stimmen" :lach:

Da dieses Thema ja in allen Foren irgendwann mal auftaucht, frage ich mich immer wieder, warum es keine Polizeiakten gibt, in denen Gasüberfallkriminellebanden dingfest gemacht wurden und das Tatwerkzeug sichergestellt wurde?
Dann wüssten wir auch endlich wie die Mischung für einen erfolgreichen Gasüberfall sein muss, wieviel Gasflaschen man bräuchte um die Insassen im Alkoven zu betäuben oder die Personen hinten im Heckbett oder den armen Hund im Fußraum.
Außerdem wüssten wir auch endlich wo man am besten das Gas einströmen lässt, ob es sich um gewöhnliche Propangasflaschen handelt oder um große Flaschen aus dem OP?

Fragen über Fragen... :lol:


Es wird Zeit, dass die Saison wieder startet.

Grüße von einem, der im Januar in Polen war und im März auf warmes Wetter für die Müritz hofft....

JamesBond am 13 Feb 2020 18:09:12

Und eines habe ich noch vergessen.

Irgendjemand, ich glaube er war sogar hier aus dem Forum, hatte mal den ADAC zu diesem Thema angeschrieben.
Die hatte ja auch von angeblichen Gasüberfällen berichtet und viele Menschen damit verunsichert.
Inwieweit der ADAC am Verkauf von Gaswarnern beteiligt ist, ist mir allerdings nicht bekannt.

Soweit ich mich jetzt erinnere, war die Antwort, dass auch der ADAC KEINE Beweise für einen bestätigten Gasüberfall hatte.

Vielleicht findet ja von Euch noch jemand diesen Artikel.

Meiner Meinung nach verdient sich die Industrie mit diesen Warner dumm und dämlich.

Und eines hat sich für mich mal wieder bestätigt.

Es ist wie in der Politik.
Man kann einfach irgendwelchen Blödsinn behaupten und anschließend permanent wiederholen.
Irgendwann glauben die Leute es, ohne es auf den Wahrheitsgehalt zu überprüfen…. :roll:

felix52 am 13 Feb 2020 20:24:39

Hou Peter. :D

Rockerbox am 13 Feb 2020 21:45:39

Ein Nachbar von mir war Wohnmobilfahrer und von Beruf Anästhesist. Der hat sich immer schlapp gelacht bei den „Gasüberfallgeschichten“ .......

mkiefer am 13 Feb 2020 23:55:54

Liebe WoMo-Freunde,
ich habe über 35 Jahre in der Anästhesie als Pfleger gearbeitet.
Bis heute gibt es kein geruchloses Narkosegas (da würde sich jeder Anästhesist freuen)
Wenn es jemand wirklich schafft eine ausreichende Konzentration von Narkosegas im Wohnmobil herzustellen, ist er ein armer Hund (Das Zeug ist nicht billig) und man braucht Unmengen und spezielle Verdampfer. Von den ganzen Nebenwirkungen (bis zum Atemstillstand) will ich gar nicht schreiben.
Zusätzlich würde man nichts über ausgeraubte Wohnmobile mit schlafenden Insassen lesen, sondern bei 90 % der Überfälle von toten Insassen in einem ausgeraubten WoMo.
Das einschläfern von einem Erwachsenen mit Narkosegas ist im Wohnmobil ohne Mithilfe des zu narkotisierenden und einem Narkosegerät neben dem Bett nicht möglich.
Aber mit Narkosegaswarnern ist gut Geld zu verdienen.

LG
Michael

Gast am 14 Feb 2020 00:21:34

Das hier Mitarbeiter oder gar Hersteller von Narkose-Gas-Warngeräten unter den User weilen ist nicht auszuschließen.
Bin gespannt was jetzt noch folgt :D

Grüßle

Womofahrer55 am 14 Feb 2020 10:08:50

Professor hat geschrieben:Das hier Mitarbeiter oder gar Hersteller von Narkose-Gas-Warngeräten unter den User weilen ist nicht auszuschließen.
Bin gespannt was jetzt noch folgt :D

Grüßle


ACHTUNG SCHERZ !!!Als TE mit kritischem Blick auf Narkose-Gas-Warngeräte wurde mir gestern unmoralisches ABER lukratives Angebot eines Herstellers gemacht, wenn .... ACHTUNG SCHERZ !!! :lach: ;D :mrgreen:

Für mich ist das Thema jetzt eigentlich durch. Auch wenn ich eigentlich nur nach "direkt Betroffenen" gefragt hatte, läßt es sich natürlich nicht vermeiden, dass die logischen Argumente/Entkräftungen gegen diese "Gas-Überfälle" noch einmal verstärkt werden.

Wenn ich nichts übersehen habe, hat sich NIEMAND gemeldet, bei dem ein Narkose-Gas-Warngeräte einen Einbruch/Diebstahl verhindert hat!?

Für mich ist die teilweise Fokussierung auf die Angst vor Narkose-Gas eine Verschiebung von anderen, von mir aus realistischeren Gefahren und Ängsten des "alleine draußen in der Welt unterwegs sein".

Außerdem habe ich jetzt irgendwo gelesen (weiß nicht mehr wo :? ), dass der "reine Diebstahl" aus einem Wohnmobil versicherungstechnisch anders gehandhabt/reguliert wird, als "der Diebstahl nach Überfall mit einem Gas". Aber mit Versicherungsfragen will ich mich in dem Zusammenhang nicht weiter beschäftigen.

Gast am 15 Feb 2020 15:41:36

Baisewäi: Geldautomaten, Bahnticket- und ähnliche Geräte werden ja schon gerne Mal durch Gaseinleitung gesprengt, um an den Inhalt zu gelangen. Hat das schon mal jemand er- oder überlebt oder kennt einen der einen kennt?

Gast am 15 Feb 2020 16:54:16

JamesBond" Peter,

Ist es dieser Beitrag, den du ansprichst?
--> Link

taps am 16 Feb 2020 20:27:14

Hallo,
die Platzierung des Themas im Februar und nicht erst zu Beginn der sommerlichen Reisewelle hat für mich nur einen Grund:
Die Saison ist eröffnet:-)
Warm genug ist es ja. :lol:
Gruß
Andreas

cbra am 16 Feb 2020 20:36:09

Womofahrer55 hat geschrieben:[....

Wenn ich nichts übersehen habe, hat sich NIEMAND gemeldet, bei dem ein Narkose-Gas-Warngeräte einen Einbruch/Diebstahl verhindert hat!?
....


geht ja auch garnicht das mit sicherheit zu beantworten - überspitzt gesagt kann man so auch fragen "bei wem hat ein funktionierendes bremslicht einen auffahrunfall verhindert"

ich kann nur sagen dass unser gaswarner vermutlich gesundheitliche probleme verhindert hat als abgase ins auto gelangten und das teil lärm gemacht hat. reicht mir.

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