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LKW Womo Versorgung LiFePo4, Solar, Victron Multiplus 1, 2, 3, 4, 5, 6


stoppie am 28 Mär 2020 16:46:35

bubblemaker hat geschrieben: ....
Mir wurde hier mitgeteilt, daß 2,5mm² Pflicht seien?! Also laut irgendeiner Norm gefordert sind....


Da kann ich Dich beruhigen. Das trifft nicht zu!

Die maßgebliche Norm für das "Errichten von Niederspannungsanlagen in Caravans und Motorcaravans" (so heißt das Werk in gekürzter Form, in Wahrheit ist die Überschrift dieser Norm wesentlich länger :) ) ist die DIN VDE 0100-721.
Bezüglich des Mindestquerschnitts steht unter dem Punkt

721.524 Querschnitte der (elektrischen) Leiter
721.524.1 Der Querschnitt eines jeden Leiters muss mindestens 1,5mm² betragen.

Das kann man auch genau so glauben und auch handhaben. :idea:

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stoppie am 28 Mär 2020 17:05:14

bubblemaker hat geschrieben:..... zwei Solarregler wegen der Redundanz......
Da tue ich mich etwas schwer. Gehen die wirklich ständig kaputt??? …

Nein, tun sie nicht. Die Victron-MPPT-Regler sind ausgereifte Produkte. Man muss halt sehen, was einem wichtig ist, hohe Sicherheit mit einem etwas höheren Budget oder Standard mit einem Standard-Budget.

stoppie am 28 Mär 2020 17:10:00

bubblemaker hat geschrieben:….. Ich habe ja auch keinen 2. Wechselrichter……

Auch da darf man aus denselben vorgenannten Gründen drüber nachdenken. Zwei kleinere Wechselrichter, z.Bsp. die Multiplus 3 kW sind allemal vorteilhafter als ein Multiplus von 5 kW.

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stoppie am 28 Mär 2020 17:12:11

bubblemaker hat geschrieben:….. Bei 6 Modulen wird es - nach meinen bisherigen Ergebnissen der Planung - schwierig und doch auch erheblich teurer, 2 oder 3 SR zu verwenden. ……

Schwierig überhaupt nicht und ein Solarregler mehr ist bei Deinem Vorhaben nicht „erheblich teurer“.

stoppie am 28 Mär 2020 17:17:54

bubblemaker hat geschrieben:….. Vielleicht auch 2 Regler, einer für eine 4-er Gruppe 2P / 2R und eine 2-er Gruppe ….. in Reihe. Dann bräuchte ich aber verschiedene Regler. ……

So täte ich es machen. Das mit den verschiedenen Reglern spielt keine Rolle, wenn die beide aus derselben Typenreihe kommen, z. Bsp. MPPT 100-70 und MPPT 100-50. Die Regler vertragen sich, keine Angst.

stoppie am 28 Mär 2020 17:22:08

bubblemaker hat geschrieben: .... Und den Regler für 2x2 dann unter Umständen abschalten?.....

Da brauchst Du im Normalbetrieb nichts abschalten. Die Regler lassen sich für viele erdenkliche Betriebsweisen programmieren und kommen sich nicht "ins Gehege". Das funktioniert so bei hunderten von Anlagen.

bubblemaker hat geschrieben: .... Eigentlich sollte die Anlage auch ohne ständige Beobachtung vor sich hin laufen/funktionieren. Ständig Ladestände kontrollieren, Regler ab- und wieder zuschalten(!)... das ist eigentlich nicht das, was ich will....

Das will niemand und brauchst Du auch nicht – siehe weiter oben.

bubblemaker am 28 Mär 2020 19:53:28

stoppie hat geschrieben:Da kann ich Dich beruhigen. Das trifft nicht zu!

OK, wieder was gelernt. Dann also 1,5mm². Obwohl, so viele Leitungen sollen da eigentlich nicht verlegt werden(230V), vielleicht nehme ich dann doch 2,5mm².
Gruß´, Norbert

bubblemaker am 28 Mär 2020 19:57:55

stoppie hat geschrieben:Auch da darf man aus denselben vorgenannten Gründen drüber nachdenken. Zwei kleinere Wechselrichter, z.Bsp. die Multiplus 3 kW sind allemal vorteilhafter als ein Multiplus von 5 kW.

Ich werde wohl sowieso auf einen 3kw Multiplus umschwenken. Eventuell dann noch einen WR zusätzlich nur für Kühlschrank(Kompressor) und Licht. Dazu kommen wir noch :roll:

bubblemaker am 28 Mär 2020 20:01:57

stoppie hat geschrieben:... ein Solarregler mehr ist bei Deinem Vorhaben nicht „erheblich teurer“.

Naja, wenn ich 3 Module in Reihe schalte, habe ich eine Spannung von über 150V! Der nächstgrößere SR nach dem 150-er ist der 250-er. Der kostet über 900 €, 2 Stück dann das doppelte!
Im Gegensatz dazu der 150/100 ca. 780€...

bubblemaker am 28 Mär 2020 20:05:37

stoppie hat geschrieben:So täte ich es machen...

In etwa so(?):

28853

Stimmen die Berechnungen?

Gruß, Norbert

eemixer am 28 Mär 2020 20:22:22

Moin moin

noch eine Anmerkung zum MultiPlus, in der Anleitung: Punkt 4. Installation steht, "Empfohlene DC-Sicherung 400A".
Die Sicherung fehlt in dem Schaltplan zum einen.
Zum anderen sind die beiden LiPo Stränge "nur" mit 200A agbesichert.
Wenn also der MultiPlus anläuft und noch ein anderer Verbraucher da ist, na dann :lol:

Ich hatte mal auf einem Schiff Victron Blöcke verbaut, aber an den Strom nicht gedacht und musste noch ein Paar Blöcke paralle Schalten.

Gruß
Christian

bubblemaker am 28 Mär 2020 20:51:53

Moin Christian
,
eemixer hat geschrieben:Die Sicherung fehlt in dem Schaltplan zum einen.

Hab ich geändert.
Zum anderen sind die beiden LiPo Stränge "nur" mit 200A agbesichert.

Wie groß sollten die Sicherungen sein? Max. Entnahmestrom der Lifeypo Zellen? Der liegt ja bei den ausgewählten Zellen bei 2000A! Normaler Entladestrom 600A. Sicherung?

...noch ein anderer Verbraucher da ist, na dann :lol:

Ja dann ???

Gruß
Norbert

bubblemaker am 28 Mär 2020 21:41:42

Ich habe den Plan jetzt noch mal angepasst:

28854

Gruß
Norbert

gespeert am 28 Mär 2020 23:44:43

GAK = Generatoranschlußkasten.
Das ist ein UV fester Kasten wo eine Reihenklemme montiert ist. Dies ist die Sammelschiene der Module. Die Modulanschlüsse sind jeweils mittels Dioden entkoppelt oder über PV Sicherungen gegen Rückströme im Fehlerfall gesichert (Kurzer im Modul verursacht eine Einspeisung der restlichen Module auf das defekte Modul). Das Dimensionieren erfolgt mit Kenntnis von Istrangmax. Der Anschluß der Module kann über Stecker erfolgen deren Gegenstücke fest am Kasten montiert sind. Im Störungsfall kann man das Modul abstecken und mit Blindsteckern die Wasserdichtigkeit beibehalten oder einfach werkzeuglos tauschen.

Istrangmax legt die zulässige Strombelastbarkeit des Moduls fest. Meist 10A, 15A oder 20A, je nach Tragfähigkeit der Leiterbahnen oder Bypassdioden im Modulanschlußkasten.

gespeert am 28 Mär 2020 23:48:43

Gute Solarteure montieren Anlagen ggf. auch mal mit beim Campinghändler oder haben selbst Erfahrung damit.
Schließlich ist das mit dem Wind und der el. Montage Grundlage, egal ob 100W mobile Insel, oder 100 kW Dachanlage.

stoppie am 29 Mär 2020 01:16:27

bubblemaker hat geschrieben:......In etwa so(?):

28853

Stimmen die Berechnungen?

Gruß, Norbert


Diese PV-Modulverschaltung meine ich und die SR-Auswahl passt so auch.

Die überschlägig berechneten Spannungs- und Stromwerte stimmen in etwa. Bei den Ladeströmen zur Batterie sind die Verluste noch nicht berücksichtigt. In der Realität wären die Ladeströme geringer.

HartyH am 29 Mär 2020 01:32:29

bubblemaker hat geschrieben:Ich würde die Anlage splitten...
Eigentlich sollte die Anlage auch ohne ständige Beobachtung vor sich hin laufen/funktionieren. Ständig Ladestände kontrollieren, Regler ab- und wieder zuschalten(!)... das ist eigentlich nicht das, was ich will.

Vorschlag: 2 separate Anlagen, 2x2 ParallelReihe und 2x Reihe,
und laß alles automatisch vor sich hin laufen, das funktioniert. Die Regler sind so programmiert, das sie automatisch erst auf Absorptions- und dann auf Floatspannung gehen, sobald der Akku voll ist.

bubblemaker hat geschrieben:Geht allerdings auch über deine schwache LM.
Die soll eigentlich nur zusätzlich Strom liefern, wenn ich sowieso fahre.

bei dieser großen Anlage wird die Lima selten ins Spiel kommen.

bubblemaker hat geschrieben:Es ist nicht gerade Effektiv wenn der Multiplus permanent laufen muß. Wegen dem Kühli. Hier würde sich anbieten, einen Kleinen WR einzubauen.
Muss ich dann noch mal sehen. Eventuell ist 5KW doch bisschen oversized...

wenn du nicht unbedingt elektrisch kochen mußt, dann reicht der 24/3000er, selbst ich habe unterwegs überlegt, ob der 5000er nicht etwa zu groß ist. Selbst wenn wir unsere Waschmaschine und den Induktionsherd in Betrieb haben, komme ich nicht an die Leistungsgrenze.

bubblemaker hat geschrieben:...das blödeste was dir bei Ausfall des Multiplus passieren kann, keinen Strom für den Kühli ok, das wird berücksichtigt.

Ich habe unterwegs gelernt, dass des Europäers Eigenart ist, alles abzusichern. Warum eigentlich?
Mich hätte es nicht gewundert, wenn hier jemand noch über eine Versicherung der elektrischen Anlage geschrieben hätte. :lol:
Victron-Geräte bekommst du weltweit, auf alle Fälle in den Yachthäfen.

bubblemaker am 29 Mär 2020 02:26:15

stoppie hat geschrieben:Diese PV-Modulverschaltung meine ich und die SR-Auswahl passt so auch.


Schön. Dann werde ich es wohl so machen.

bubblemaker am 29 Mär 2020 02:36:17

HartyH hat geschrieben:Vorschlag: 2 separate Anlagen, 2x2 ParallelReihe und 2x Reihe...

so wird´s gemacht! :)

bei dieser großen Anlage wird die Lima selten ins Spiel kommen.

Das wäre schön! Als Option möchte ich diese Möglichkeit aber trotzdem nutzen.

wenn du nicht unbedingt elektrisch kochen mußt, dann reicht der 24/3000er

Das denke ich nun auch. Wenn Batterie voll, kann elektrisch gekocht weden, wenn nicht, mit Gas.

Mich hätte es nicht gewundert, wenn hier jemand noch über eine Versicherung der elektrischen Anlage geschrieben hätte. :lol:

Nun hast Du es versaut ;)

Victron-Geräte bekommst du weltweit, auf alle Fälle in den Yachthäfen

Sehe ich auch so. Ein paar Tage ohne Strom werde ich auch überleben! Ein 2. Wechselrichter hat auch seinen Ruhestromverbrauch. Bei der Größe der Anlage sollte es im Normalfall keine Probleme mit dem Stromverbrauch des Multiplus(II, 3000-70-32) geben, oder?
Gruß, Norbert

bubblemaker am 29 Mär 2020 02:39:47

gespeert hat geschrieben:GAK = Generatoranschlußkasten.

Braucht man/brauche ich das unbedingt? Kann ich nicht einfach die Module auf dem Dach mit MC4 Steckern/Buchsen/Y-Verbindern verkabeln und dann mit 2x2 Leitungen hinunter über die DC-Schalter in die Regler gehen?

Stocki333 am 29 Mär 2020 07:43:04

HartyH hat geschrieben:Ich habe unterwegs gelernt, dass des Europäers Eigenart ist, alles abzusichern. Warum eigentlich?
Mich hätte es nicht gewundert, wenn hier jemand noch über eine Versicherung der elektrischen Anlage geschrieben hätte. :lol: .

Mann sollte immer die Realation sehen. Wenn man alles auf 230 volt auslegt, so wie Norbert. Auch den Kühlschrank, der auf diese Spg. angewiesen ist. Man sollte nicht vergessen. Norbert hat in so einem Fall keine Alternative. Wie 24 Volt oder Gas.
Einen kleinen NoName WR, der nicht viel kostet, einbauen, als Reserve.
Was kostet so ein Teil. Keine 200.- Auch wenn die Victron Geräte sehr zuverlässig arbeiten. Aufallen kann jedes Gerät. Meisten fällt das Teil aus, wenn man irgendwo in der Pampa steht. Weit weg von Yachthafen oder sonstigen Einkaufsmöglichkeiten. Und wenn ich 300 Km fahren muß auf Verdacht, das ich dort etwas bekomme.??
In grosser Hitze taut auch ein A++ Kühlkombi schnell auf.
Gruß Franz

Stocki333 am 29 Mär 2020 08:10:50

Hallo Norbert
Ein Punkt wurde Angesprochen:
Das Problem der Verwindung der Basis ... mit nem Fahrzeugbauer angesprochen...

Mach dir keinen Kopf. Das ist ein Kühlkoffer. Da kannst du dir eine Rohrbahn innen noch montieren, um Schweinehälften zu transportieren. Wenns dir Spass macht. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Ständig Ladestände kontrollieren, Regler ab- und wieder zuschalten(!)... das ist eigentlich nicht das, was ich will.

Hier habe ich das wohl zu ungenau beschrieben, wie ich das meinte.
Das Ausschalten eines Regler bezog sich auf folgende Situation.
Entweder dein Accus sind fast Leer: Also unter 10%. Oder dir hat die Sicherheitseinrichtung den accu abgeschaltet. LVP.
Sollte dir das einmal passieren. Der Accu sollte mit kleinem Strom geladen werden. Auf ca. 25-30%. Bevor du Feuer frei gibst. Beim Laden. Kein Lithium Accu mag es mit hohen Strom geladen zu werden. Wenn Leer. das führt zu Aufblähen der Zellen. Kritisch vor allem, wenn LVP auslöst.
Alternative bei nur einem Regler. Gurten über die Module zu werfen, damit die Leistung nicht zu Hoch wird. Denn eines darfst du nicht übersehen. Deine Solaranlage, die hat Power.
Das sollte man immer im Hinterkopf haben. Man sollte sich immer zu helfen wissen.
Sorry, wenn ich dir Kopfzerbrechen gemacht habe.
Gruß Franz

stoppie am 29 Mär 2020 09:13:37

eemixer hat geschrieben:.....noch eine Anmerkung zum MultiPlus, in der Anleitung: Punkt 4. Installation steht, "Empfohlene DC-Sicherung 400A".....
Die Sicherung fehlt in dem Schaltplan ....

Norbert möchte sich den Multiplus 3000 in der 24V-DC-Variante zulegen. Da ist eine 200A-Absicherung die Richtige.

stoppie am 29 Mär 2020 10:04:22

bubblemaker hat geschrieben:Ich habe den Plan jetzt noch mal angepasst:

28854
.....


Das wird vermutlich nicht das letzte mal sein, bis alles steht. :wink:

- die Sicherung in der Zuleitung zum Wechselrichter sollte 200A betragen. Du hast ja den 24V-WR.

Die 225A-Sicherung an der Stromschiene in der Leitung zum Cyrix-Relais soll welchem Zweck dienen?

Dient diese Leitung dem Laden der Aufbaubatterie durch die Lichtmaschine? Dann wäre die Sicherung an dieser Stelle falsch positioniert und überdimensioniert.

Oder dient diese Leitung der Starthilfe des Fahrzeugs, falls mal die Starterbatterie leer ist? Der Taster „Start-Assist“ lässt darauf schließen. In diesem Fall wird die Sicherung beim Startvorgang vermutlich auslösen, falls Du beim Starten des LKW-Motors mal „orgeln“ musst. Ich weiß jetzt nicht, welches Basisfahrzeug Du Dir anschaffst. Die Anlasserströme bei LKW-Motoren gehen deutlich über diese 225A hinaus. Deshalb sind im Übrigen trotz des oben angeprangerten Absicherungswahns der Deutschen die Anlasser-Zuleitungen nie abgesichert. D.h. - diese Sicherung sollte entfallen.

Für den letzteren Fall der Starthilfe gibt es drei Lösungsmöglichkeiten.

1. ein separates Starthilfekabel, welches nur im Bedarfsfall an beide Batterien angeschlossen wird. So oft wird der Bedarfsfall ja nicht auftreten und der Aufwand hierfür hält sich in Grenzen. Die Ladeleitung vom Cyrix-Relais zum Verteiler kannst Du dann mit angepasstem Querschnitt so belassen. Du überbrückst dann quasi diese Ladeleitung im Fall der Starthilfe mit dem vorgenannten Starthilfekabel.

2. Die o.g. Verbindungsleitung ohne Sicherung verlegen und anschließen. Das wäre eine Variante, wenn die beiden Batteriebänke nebeneinander liegen und deshalb diese Leitung sehr kurz ausfällt. Das Auftreten eines Kurzschlusses mit dem Einhergehen einer Brandgefahr für diese Leitung ist in diesem Fall stark begrenzt.

3. Die Königslösung auch im Sinne der Sicherheit wäre die Verwendung einer kurzschlussfesten Leitung mit ausreichendem Querschnitt.

gespeert am 29 Mär 2020 10:36:13

Wie schon geschrieben, brauchst Du bei der Anlagengröße einen Überstromschutz für die Module.
Bei einem Defekt eines Moduls wird dieses zur Senke, dadurch speisen alle parallel geschalteten Module darauf ein.
Bei Y Steckern geschieht dies ungesichert, so daß eine Überhitzung auftreten kann oder wird.
Der Regler merkt nichts, im Gegenteil, es kommt weniger Leistung vom Dach (größere Victron können zwar 6 Terminals PV seitig haben, die überwachen das nicht weil nur zur Stromverteilung hinsichtlich Eingangswiderstand der Reglerplatine).
Im Idealfall enthält der GAK neben dem Blitzschutz auch die Durchführung ins Womo, so sind Querschnitte wie 10 oder 16 qmm dann kein Problem.
Und die Module auf dem Dach sind so leicht tauschbar, da Standard (evtl. Verlängerungskabel für mobile Module sind ebenfalls leicht steckbar). Das beinhaltet dann bspw. das Ziehen/Auslösen der jeweiligen Sicherung auf dem Dach bei selektiver Abschaltung im Fehlerfall, die Anlage kann weiterbetrieben werden. Bei y Steckeen merkst Du es erst bei Feuer oder Komplettausfall. DC Leistungstrenner vor und hinter dem Regler brauchst Du auf alle Fälle!

gespeert am 29 Mär 2020 10:51:49

Beispiel:
Du hast 6 Module verbaut. Impp sind 6A, Isc sind 8A. Istrangmax der Bypass-Dioden ist 10A, die Zellverbinder sind undefinierbar.
Im Normalbetrieb liegen pro Strang (Modul) 6A an.
Gesamt also 36A.
Nun versagt ein Modul, bspw durch Blitzschlag in die Satschüssel daneben, was die Bypassdioden im MAK durchlegieren läßt.
Nun speisen 5 Module auf den defekten Strang ein, gesamt also 30A. Da wird was warm wenn es ungesichert über die y Stecker läuft. Im GAK würde aber der defekte Strang mittels PV Sicherung automatisch isoliert. Du siehst den Leistungsverlust dann im Reglerdiagramm. Plötzlich ist die Batterie nicht mehr voll wie immer sondern es braucht noch Zeit.

andwein am 29 Mär 2020 11:15:13

bubblemaker hat geschrieben:....Naja, wenn ich 3 Module in Reihe schalte, habe ich eine Spannung von über 150V! .

Aus elektrotechnischer Installations und Betriebssicherheit sind Spannungen über 120 V DCaus der PV Anlage nicht sinnvoll. Die gesamte Installation gilt dann nicht mehr als Kleinspannung und unterliegt anderen VDE Bestimmungen (VDE 0100-700)
Bei Wechselspannungen unter 25 V oder Gleichspannung unter 60 V kann gänzlich auf einen Schutz gegen Berühren verzichtet werden; diese Spannungen gelten auch für Tiere und Kinder als ungefährlich. In Bereichen der Feuchtraum-Installationen gelten andere Bedingungen: auf Isolation gegen Berühren kann nicht verzichtet werden und Wechselspannungen sind auf 25 V bzw. 12 V und Gleichspannungen auf 60 V begrenzt.
Meine Empfehlung: Bleibt bei Spannungen unter 60 V DC. Meine Bitte: Fangt jetzt nicht wieder eine Diskussion über den Sinn von VDE und die Berührungssicherheit der Steckverbindern an und diskutiert bitte nicht ob das Womodach als Feuchtraum gilt! Grins
Gruß Andreas

geralds am 29 Mär 2020 11:36:27

gespeert hat geschrieben:Wie schon geschrieben, brauchst Du bei der Anlagengröße einen Überstromschutz für die Module.
Bei einem Defekt eines Moduls wird dieses zur Senke, dadurch speisen alle parallel geschalteten Module darauf ein.
Bei Y Steckern geschieht dies ungesichert, so daß eine Überhitzung auftreten kann oder wird.


Wenn ich das richtig gelesen habe, kommen 2 Solarregler zum Einsatz.
An einem hängen 2 parallele Stränge, am anderen nur einer.
Selbst bei dem Regler mit den beiden parallelen Strängen kann also bei dem sehr unwahrscheinlichen Defekt, bei dem ein Rückstrom auftritt, also nur ein Strang in den defekten einspeisen. Es fließt also max. der Kurzschlussstrom des einen Strangs. Da verkraftet das defekte Modul, eine Sicherung ist überflüssig und würde auch nicht auslösen. (Nur der Strom des einen nicht defekten Moduls fließt.)
Aber selbst wenn 3 Stränge parallel hängen, können nur 2 Stränge in den defekten Strang einspeisen, ich kenne keine Module, die das nicht vertragen.
Frauenhofer hat das mal bei handelsüblichen Modulen getestet. Alle Module haben den 3-fachen Strom vertragen.
Außerdem hängen 2 Module in Reihe, es müssten also schon 2 Module in Reihe den Defekt haben, sonst sperrt das noch intakte Modul den Strom. Auf einem Womo hat der Modulrahmen (im allgemeinen) keinen Massekontakt, so dass ein Schluss des Moduls zum Rahmen keinen Strom fließen lässt.
Strangsicherungen sind daher nach meiner Meinung für diese Anwendung überflüssig.
Der Vergleich zu Hausanlagen (der hier gelegentlich zu lesen ist) hinkt ein wenig. :)

Noch ein Wort zum Akku.
Ich halte den verlinkten Akku für ungeeignet.
--> Link
Warum?
Lithium-Titanat-Akku´s haben eine andere Kennlinie wie LiFe..Akku´s. LiFe-Akku´s haben über einen weiten Kapazitätsbereich eine sehr konstante Spannung, LTO-Akku´s nicht. Siehe als Beispiel diese Zellen: --> Link
Kennlinien im Bild rechts unten.
Bei 10 in Reihe geschalteten Zellen fällt die Spannung recht schnell unter 24V.
LiFe..Akku´s sind also besser geeignet.

Gruß Gerald

bubblemaker am 29 Mär 2020 12:24:32

Stocki333 hat geschrieben:Was kostet so ein Teil. Keine 200.- ...

Ja, ich werde wohl noch einen integrieren. Jetzt wollen wir/möchte ich aber erstmal die Solargeschichte beenden.
Gruß, Norbert

bubblemaker am 29 Mär 2020 12:36:26

Stocki333 hat geschrieben:...
Mach dir keinen Kopf.

:) Danke! ;)

Denn eines darfst du nicht übersehen. Deine Solaranlage, die hat Power.

OK, danke für die Tips. So wie ich die Anlage jetzt konfiguriert habe, kann ich ja 4 Module abschalten und dann eine langsamere Ladung über 2 Module beginnen.
Kann man die SR nicht so programmieren, daß sie bei Batterieladezustand = x% mit max xA lädt? Ladekennlinie anpassen?

Sorry, wenn ich dir Kopfzerbrechen gemacht habe.

Ich zerbreche mir gerne den Kopf!!! :)

Gruß, Norbert

bubblemaker am 29 Mär 2020 12:38:56

stoppie hat geschrieben:Norbert möchte sich den Multiplus 3000 in der 24V-DC-Variante zulegen. Da ist eine 200A-Absicherung die Richtige.

Habe das in dem aktuellen Plan schon geändert, also Multiplus II 24 3000 70 32. Neuer Plan kommt nachher noch...

bubblemaker am 29 Mär 2020 12:49:20

stoppie hat geschrieben:Das wird vermutlich nicht das letzte mal sein, bis alles steht. :wink:

;) Nee... Nachher schicke ich noch mal einen geänderten Plan.

Die 225A-Sicherung an der Stromschiene in der Leitung zum Cyrix-Relais soll welchem Zweck dienen?

Das habe ich von der Victron website, glaube ich. Ich denke, sie ist für die Starthilfe per Knopfdruck...?

Für den letzteren Fall der Starthilfe gibt es drei Lösungsmöglichkeiten...3. Die Königslösung auch im Sinne der Sicherheit wäre die Verwendung einer kurzschlussfesten Leitung mit ausreichendem Querschnitt.

Ich weiß ja noch nicht genau, wie lang die Verbindung Starterbatterie/Aufbaubatterie ist. Ich werde sie aber so kurz wie möglich halten.
Diese ganze Geschichte mit Laden der Aufbaubatterie über Lichtmaschine, Starthilfe, Laden Startbatterie laßt uns man später diskutieren. Ich lasse das im Plan auch erstmal so, wie es ist.
Trotzdem Danke für Deine Ausführungen!!!

bubblemaker am 29 Mär 2020 12:53:40

gespeert hat geschrieben:Im Idealfall enthält der GAK neben dem Blitzschutz auch die Durchführung ins Womo...

Hast Du vielleicht mal einen link für ein infrage kommendes GAK?

DC Leistungstrenner vor und hinter dem Regler brauchst Du auf alle Fälle!

Vor dem Regler auch noch??? Also brauche ich dann 4 DC Trenner?

Gruß, Norbert

bubblemaker am 29 Mär 2020 12:57:17

gespeert hat geschrieben:Beispiel:...Im GAK würde aber der defekte Strang mittels PV Sicherung automatisch isoliert...

Also bräuchte ich dann so einen GAK, der 6 Anschlussmöglichkeiten für die Module bietet und diese jeweils einzeln absichert?

gespeert am 29 Mär 2020 13:21:13

At geralds
Ab welcher Strangzahl richtet sich nach der Istrangmax. bzw. Irueckmax. Als Faustregel nimmt man an 3+ da man dann im Grenzbereich ist und schnell 10A überschreitet. Viele Module haben eben 10A.

Warum brennen immer wieder Gebäude mit Hausanlagen ab, obwohl die auf Ziegel montiert waren?
Überstrom beschädigt die Stecker und Leiterbahnen, dann bilden sich Lichtbögen.
Und die sind bei DC gefährlich weil nicht selbstlöschend!!!.Das ist im Haus oder der mobilen Insel dasselbe.

At bubble
GAK baue ich immer nach Anforderung.
Je nach Anlagengröße wird der Alukasten gewählt, die Gehäusestecker MC4 und Reihenklemmen mit Sicherungshaltern montiert und verdrahtet. Blitzschutzgruppe dazu und dann am Ort verbaut.
Es muß nur +&- eingeführt und geklemmt werden. Je nach Montagerahmen noch nen Potentialausgleich oder Erdung, kommt auf die Anlage an.

Ja, die Trenner vor und hinter dem Regler erlauben ein schnelles Ab- oder Freischalten des Reglers im Service oder Störungsfall

Stocki333 am 29 Mär 2020 13:27:04

Kann man die SR nicht so programmieren, daß sie bei Batterieladezustand = x% mit max xA lädt? Ladekennlinie anpassen?

Ups, 1:0 für dich.
Das habe ich übersehen.
die max Ampere geht nicht. Aber im Modus Ausgleichladung nimmt er den Ladestrom zurück. Allerdings erst wenn die eingestellte Konstantspannung erreicht ist.
Das triffft nur auf das Szenario mit LVP nicht zu. aber Abschalten über die Trenner, in diesem Fall, absolut in Ordnung.
Gruß Franz

gespeert am 29 Mär 2020 13:42:52

Ich würde zwei identische Haupt Regler verbauen.
Als Notfalllader dann evtl ein PV Modul kleinerer Leistung plus SR.

HartyH am 29 Mär 2020 14:40:04

gespeert hat geschrieben:Blitzschutzgruppe dazu und dann am Ort verbaut.
Es muß nur +&- eingeführt und geklemmt werden. Je nach Montagerahmen noch nen Potentialausgleich oder Erdung, kommt auf die Anlage an.
Ja, die Trenner vor und hinter dem Regler erlauben ein schnelles Ab- oder Freischalten des Reglers im Service oder Störungsfall

ok, das trifft auf alle Fälle auf Hausanlagen zu.
Wie würdest du im Wohnmobil die Blitzschutzgruppe installieren?
Wie würdest du im Wohnmobil den Potentialausgleich oder Erdung installieren?
Ein GAK vereinfacht zwar das Zusammenschalten verschiedener Strings, aber dafür mehrere Hunderte von Euro auf den Tisch legen?
--

bubblemaker am 29 Mär 2020 15:03:04

andwein hat geschrieben:Meine Empfehlung: Bleibt bei Spannungen unter 60 V DC.

Dann könnte ich die Module ja nur Parallel verschalten. Jede Kombination in Reihe bringt ja mehr als 60V... Ich dachte, wir wären mehr oder weniger fertig mit der Solarkonfiguration?! :nixweiss:

bubblemaker am 29 Mär 2020 15:14:13

geralds hat geschrieben:Wenn ich das richtig gelesen habe, kommen 2 Solarregler zum Einsatz.

Richtig!

An einem hängen 2 parallele Stränge, am anderen nur einer.

An einem hängen 2 Parallele Stränge mit je 2 in Reihe geschalteten Modulen, am anderen 2 Module in Reihe!

Strangsicherungen sind daher nach meiner Meinung für diese Anwendung überflüssig.
Der Vergleich zu Hausanlagen (der hier gelegentlich zu lesen ist) hinkt ein wenig. :)

Gibt es zu diesem Thema noch andere/gleiche Meinungen?

Ich halte den verlinkten Akku für ungeeignet.

Wo hast Du den Link gefunden ;) Ich hatte inzwischen kommuniziert, daß ich mir einen 24V/200Ah aus Winston LiFeYPo4 Zellen bauen möchte.

Gruß, Norbert

andwein am 29 Mär 2020 15:20:44

bubblemaker hat geschrieben:...."Meine Empfehlung: Bleibt bei Spannungen unter 60 V DC."
Dann könnte ich die Module ja nur Parallel verschalten. Jede Kombination in Reihe bringt ja mehr als 60V... Ich dachte, wir wären mehr oder weniger fertig mit der Solarkonfiguration?!

Sorry, du konfigurierst!! Ich habe nur meinen Senf zu deiner 150V DC Konfiguration gegeben.
Man geht nicht mit 150 V DC Verbindungen am Dach eines Womos. Man wechselt damit ein eine andere Größenordnung von Installationsvoraussetzungen und Betriebssicherheit. Aber das ist eher eine auf Praxis basierende Ansicht, technisch ist das durchaus realisierbar, aber natürlich unter Beachtung der techn. Normen. Ich verstehe ehrlich gesagt nie, wenn alle Techniken/Möglichkeiten einer Hausdachanlage oder einer gewerblichen Photovoltaikanlage auf eine Womo Installation übertragen werden.
Aber jeder wie er möchte, solange er der Einzige ist der damit in Berührung kommt, Gruß Andreas

bubblemaker am 29 Mär 2020 15:23:38

gespeert hat geschrieben:Ich würde zwei identische Haupt Regler verbauen.

Die sind ja quasi identisch. Den 150/35 könnte ich doch auch anstelle des 150/70 verwenden, nur daß dann natürlich der Ladestrom auf 35A begrenzt wird. Richtig?

Als Notfalllader dann evtl ein PV Modul kleinerer Leistung plus SR.

Da kann ich noch mal drüber nachdenken. Platz für ein kleines Modul mit max. 50cm Breite hätte ich noch...

bubblemaker am 29 Mär 2020 15:34:19

HartyH hat geschrieben:Ein GAK vereinfacht zwar das Zusammenschalten verschiedener Strings, aber dafür mehrere Hunderte von Euro auf den Tisch legen?--

Also, wenn das nicht zwingend notwendig ist, spare ich mir diese Ausgabe natürlich auch gerne ;)

Gruß, Norbert

bubblemaker am 29 Mär 2020 15:49:10

Hier der aktuelle Plan:

28866

Gruß, Norbert

gespeert am 29 Mär 2020 17:01:30

At Harty,
ich kann den Blitzschutz konstruktiv mit einbauen (ist in der Planung mit zu berücksichtigen), oder ich versuche das hinterher zu kompensieren, allerdings ohne große Gewissheit oder Erfolg!!
Wenn ich das im GAK berücksichtigt habe sind spätere Nachrüstungen oder Erweiterungen der Anlage um weitere Module, bspw Faltmodule im Winter, kein Problem.
Und man braucht nur eine Dachdurchführung. Mehrere hundert Euros kostet das nicht, andererseits soll das auch kein Billigschrott sein, da Du darin problemlos leben willst -->sollte schon mal ein PV Fachmann drübergucken und kein Hobbybastler.

Zwei gleiche Kreise in Redundanz erleichtern die Ersatzbeschaffung und sind ausfallsicher da gängiger Regler und somit halbe max. Leistung sowie flexible Stringplanung gegen Verschattung bei kompletter Parallelschaltung (bei Problemen auf dem Modulfeld, Blitztreffer, Astschlag zerstört die Module), außerdem kann ich auf dem Dach nach Freischaltung der Regler ggf. trotzdem neue parallele oder serielle Gruppen bilden falls notwendig. Mit GAK und Steckanschlüssen kein Problem und werkzeuglos möglich.
Keinesfalls über 60V gehen!

Ein kleines Modul das direkt auch bspw. auf den Kompressorkühler geschalten werden kann (Danfoss Steuerung ) und sonst unabhängig ist, sehr gut. Nimmt keinen Platz weg und ist weitere Redundanz.

Also zimmere 6 Module aufs Dach, stecke die an sinem GAK an, der wiederum intern zwei Bänke Reihenklemmen mit PV Sicherungen hat und gleichzeitig die Dachdurchführung für beide Kreise beinhaltet.
Im Mobil gehst Du über die Trenner an SR 1 und 2 mit je 3 Modulen. Sekundärseitig nochmal 2 Trenned zum Freischalten batterieseitig. Natürlich muss OVP die Regler sperren können um die Ladung unterbrechen zu können.

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