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Wer hat Erfahrungen mit Kastenwagen Globecar Campscout


womo-45 am 02 Okt 2020 11:12:52

„Globecar Campscaut Elegance“ (6,358 m; Citroen)
Aus Altersgründen möchten wir auf einen Campingbus umsteigen. Nach einigen Besichtigungen würde uns dieses Fahrzeug „gefallen“ und hätten nun u. a. folgen-de Fragen an die, die dieses Fahrzeug schon fahren (wir reisen: mit 2 Personen u. kleinem Hund; Reisedauer von Wochenende bis 2-3 Monate, in Deutschland, Westeuropa u. insbesondere Skandinavien; dort sehr oft für 2-4 Tage freistehend, Tagesstromverbrauch je nach Jahreszeit 35 – 45 Ah/d; nur wenige Fahrten in den Wintermonaten, hatten bisher 3 Wohnmobile und ca. 20 Jahr Campererfahrung).
- Reicht die herstellerseitig angegebene Zuladung von 660 kg oder habt Ihr aufgelastet,
- Fachgerechter Einbau einer Tankflasche mit Außenbetankung in den vorhandenen „2-Flaschenschrank,
- Kühlleistung des Original-Absorberkühlschrankes oder besser Kompressor
- Erfahrungen mit der 4 kW-Truma-Umluft-Heizung mit CP-Plus-Steuerung
- Das von uns besichtigte Fahrzeug hatte eine Thetford Schwenktoilette ohne Keramik-Inlett (z.B. Dometic CT 4000?); Probleme mit der Sauberhaltung, Hygiene/zerkratzen der Plasteschüssel
- Probleme mit dem abgeteilten Bad/der Raumabteilung durch Trennrollo (Dauerhaltbarkeit, Kratzgeräusche beim Verschieben der Rollwände, besteht die Gefahr des Überlaufens beim Duschen, da der Überstand der Duschwanne nur wenige cm hoch ist?)
- Ist die Nachrüstung einer 2 Aufbaubatterie erforderlich; wo aufstellen; ist Ladebooster (Lichtmaschinenproblematik bei Euro 6d-temp) erforderlich,
- Gesamteindruck, Fahrleistung, Federungskompfort, Motorleistung ca. 130 Ps ausreichend, Ganzjahresreifen
- Welche Mängel/Störungen traten bisher auf; womit seid Ihr nicht zufrieden
Für Eure Antworten schon mal danke im Voraus.

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Hornberger am 02 Okt 2020 12:25:56

Hallo, Globecar Campscout ist weitgehend baugleich mit Pössl Roadcruiser, den ich kurze Zeit auf Basis des Fiat, Modellreihe 250, hatte.
Fahrzeug war insgesamt o.k. und einigermaßen durchdacht.
Zu den Fragen:
-Zuladung ausreichend (bei 2 Personen und normalem Gepäck
-Hatten in den Gaskasten einen Gastank mit Außenanschluß verbauen lassen, Tankflasche ist eine andere Problematik
-Kühlleistung Absorberkühlschrank ausreichend und für mich die bessere Wahl (Energiekonzept), hatten leider das kleine Modell
-Heizleistung der verbauten Truma Heizung (Gasausführung, Modell weiß ich nicht mehr) völlig ausreichend
- Verbaute Thetford Toilette war o.k., hat beim Drehen immer gequitscht, keine Langzeitnutzung
-Raumbad mit Rolladen war eine tolle Lösung, diente auch zur Raumabtrennung, Dusche problemlos nutzbar, störend war nur der Duschvorhang zur Abtrennung, keine Probleme während unserer kurzen Nutzungszeit
-2.te Aufbaubatterie (passt unter den Beifahrersitz) für mich zwingend notwendig, Einbau relativ problemlos
-Gesamteindruck positiv und jetzt kommt das "Aber"
Die Fiat "INSCHENSCHIÖHRE" haben ein Fahrzeug (Baureihe 250) in die Produktion geschickt, dessen Regenwasser direkt in den
Motorraum geleitet worden ist! Dadurch ständige Fehlermeldungen und Schäden im Motorraum.
"Lassen Sie die Glühkerzen überprüfen"" war nur eine der Meldungen.
Daneben ein Kombiinstrument mit Displayfehlern, das ausgetauscht werden mußte.
Wir hatten das Modell mit 3.0 Liter Hubraum und 180 PS. Ich denke, 130 oder 150 PS hätten völlig gereicht.
Je nach Motor (Fiat, Citroen) gibt es auch Steuerketten anstelle von Zahnriemen.
Von nassen Wiesen war mit dem Frontantrieb schlecht wegzukommen.
Meine Frau hat das Fahrzeug und die Innenraumaufteilung geliebt und ich habe die Fiatingenieure "gehasst", ob solcher
Konstruktionen. Schließlich haben wir das Fahrzeug nach kurzer Zeit verkauft, weil das Wasser immer wieder in den Motorraum lief.
Falls die Fiat Herrschaften diese Probleme beim Nachfolgemodell beseitigt haben sollten, dann wäre das
Fahrzeug mit den Längsbetten evtl. ein Fahrzeug, das wir noch einmal kaufen würden, allerdings nicht aus der 250er Baureihe.
Das Unvermögen der Regenwasserableitung hat mich damals sehr entsetzt und genervt, da die
Regenrinne z.B. in der Mitte durch Schaumstoff "abgedichtet" werden sollte, was erwartungsgemäß nicht funktionierte.
Für 2 Personen gesetzten Alters (bin auch Ü60) eine gute Innenraumteilung.
Aufgefallen ist mir auf Fotos, daß die Innenräume der Globecar Fahrzeuge "schicker" aussahen als die
biederen Stoffe in meinem damaligen Roadcruiser. Unsere Polster waren einfach nur häßlich.
Gruß Holger

Palmyra am 02 Okt 2020 12:39:01

Wir hatten auch mal gedacht uns neben dem grossen Wohnmobil damals ein grosser Dethleffs Doppelachser mit allem Drum und Dran einen "Kleinen" zu kaufen - war damals ein nagelneuer Pössl 2 Win .

Neben den anfänglichen Qualitätsproblemen ( Wasserhahn Waschbecken Schlauch nicht richtig drauf - Tausch des Kühlschrankes da keine 12V Leistung abgerufen werden konnte usw. ) war soweit alles okey.

Ich glaube wir haben das Fahrzeug nicht öfters als 3 mal kurzfristig benutzt - die Schiebetüre nur als Beispiel - man fühlt sich richtig eingesperrt - Klaustrophobie - dann sofort wieder verkauft - nie wieder haben wir uns geschworen.

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Alemanne am 03 Okt 2020 11:01:11

- Reicht die herstellerseitig angegebene Zuladung von 660 kg

Also da wäre ich ganz vorsichtig ! Mein (ziemlich baugleicher, aber nur 5,99m langer Malibu
bringt leer (mit Markise, 2 Gasflaschen, Tank halbvoll, Brauchwasser auch, etc.)) schonmal
3.100 auf die Waage ! Kommt noch Kleidung, Topper, Bier und Wein, Reise-Golfbag und E-Bike
dazu, dann liege ich bei 3.400 ... dann steige ich auch noch ein.
Bei den "herstellerseitigen" Angaben würde ich mir eine eletronische Waage in der Nähe
suchen und mal mit ganz wachen Augen drauffahren.

oder habt Ihr aufgelastet

Zweite Warnung: über 3.500kg wird Österreich (Maut, GO-Box) unglaublich teuer. Statt mit
einem 3,6Tonner über die Autobahn (Bregenz-Innsbruck und zurück) könnte man billiger fliegen ...

- Kühlleistung des Original-Absorberkühlschrankes oder besser Kompressor

Gebrauchsfrage ! Wenn nicht Gefrorenes unabdingbar ist, dann ist der Kompressor
gut aber in der Nacht laut; den Absorberkühlschrank kann man durchlaufen lassen.
Wer nichts einfriert schaltet den Kompressor abends ab und legt die im Gefrierfach
gestapelten (bei mir 3) Kühlakkus in den Kühlraum, das funktioniert bestens (war ein
guter Tipp hier aus dem Forum).

- Erfahrungen mit der 4 kW-Truma-Umluft-Heizung mit CP-Plus-Steuerung

Ich habe die TRUMA 6 verbaut und kann mit Gas oder Strom heizen; klappt bestens.

- Das von uns besichtigte Fahrzeug hatte eine Thetford Schwenktoilette ohne Keramik-Inlett
(z.B. Dometic CT 4000?); Probleme mit der Sauberhaltung, Hygiene/zerkratzen der Plasteschüssel

Hat zuvor schon einer beantwortet. Auch bei mir keinerlei Probleme, alles sauberst.

- Ist die Nachrüstung einer 2 Aufbaubatterie erforderlich; wo aufstellen

wurde auch beschrieben; würde ich auch nachrüsten.

mkiefer am 03 Okt 2020 18:26:03

Hallo,
wir haben uns im letzten Jahr unsere erste Weißware gekauft, davor haben wir 15 Jahre Pössl gefahren, immer einen 2Win.
Der erste war Baujahr 2005, das erste in Deutschland produzierte Modell. Viele Kinderkrankheiten ich kann gar nicht zählen wie oft ich in der Werkstatt war. Bei diesem Fahrzeug hatten wir Probleme dem Fiat Fahrwerk.
Nach 6 Jahren sind wir auf das neue Modell 250 umgestiegen und ich hatte überhaupt keine Probleme mit der Verarbeitung von Pössel. Nur einen Schaden am Frostschutzventil auch mit dem Citroen lief alles problemlos.
Zur Kloschüssel unsere war auch aus Plaste und drehbar. Reinigung und Bedienung lief immer problemlos trotz oder wegen reichlicher Nutzung. Der Absorberkühlschrank war klasse. Heute in den Euramobil mit 140l Inhalt bekomme ich keine 1,5l Wasserflasche in die Tür. Bei dem kleinen kein Problem. Kühlfach was eingefroren hineingelegt wird bleibt auch so.
Eine zweite Batterie hatten wir verbaut und auch 2-3 Tage frei gestanden.
Zum Gewicht, wir haben immer eine Menge Zeug mitgeschleppt, Sat Anlage, 2 Gasflaschen 11kg, Wassertank 100l, Diesel 120l, Busbiker Fahrradträger mit zwei sehr schweren E-Bikes zusammen 60kg. Ich war nicht nur einmal auf der Waage in den Jahren. Wir waren nie im roten Bereich, aber immer knapp dran.
Das Ersatzrad ist allerdings in der Garage geblieben. Wir sind bei allen Fahrzeugen auf Ganzjahresreifen gut und sehr gerne gefahren.
Ich würde heute noch einen Kasten fahren, aber meine Frau..... Ist halt ein Kasten, alles etwas kleiner. Ich kann dir nur empfehlen mal ein langes Wochenende mit einem Leihfahrzeug eine Testlauf zu machen.
Sonst kann ich Pössl/Globecar mit einem sehr guten Gewissen empfehlen
Michael

womo-45 am 03 Okt 2020 20:07:48

Erstmal herzlichen Dank für die schnellen und informativen Antworten.
Unser Beweggrund für den angestrebten Wechsel von einem 8 m langen, 3,23 hohen und 5,5 t schweren, super geräumigen WoMo zu einem 6,25 cm langen Kastenwagen ist die Beherrschbarkeit eines so großen Fahrzeuges für die nächsten Jahre (Ü 75).
Bisher haben wir mit unserem Integra weder eine Sizilienrundfahrt (Palermo), noch Durchfahrten durch Bergdörfer im Douro-Tal in Portugal (handbreiter Abstand der Seitenspiegel zu den Hauswänden und die herabhängende Wäsche schleift übers Dach …) noch die die berüchtigte, historische, einspurige Fernverkehrsstraße 569 (49 km) in Norwegen (viele längere, einspurige Tunnel, ohne Beleuchtung u. natürlich mit Gegenverkehr, da ist Rückwärtsfahren angesagt …) gescheut und ohne Blessuren „bezwungen“.

Eure Antworten haben unseren Entschluss gefestigt. Nun müssen wir nur noch das Zuladungsproblem lösen (bisher > 1,5 t !) und müssen uns entscheiden zwischen
- Auflastung (Maxi/Heavy 4,5 t ? Die Problematik > 3,5 t wie jährlicher TÜV, deut-lich höhere Maut, Geschwindigkeits-begrenzungen, Überholverbote usw., mussten wir bisher auch beachten). Frage: Wer hat schon u. wie aufgelastet (Verstärkung der Federn an der Vorderachse, Zusatzluftfederung der Hinterachse?)

- Fahren mit einem Kastenanhänger (z. B. mit Zuladung von ca. 0,75 -1 t; 1- oder 2-Achser; ist ein Mover u. welcher empfehlenswert?).

Bin gespannt auf Eure Antworten und herzlichen Dank schon im Voraus.

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