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Neupreise von ca 20 Jahre alten Wohnmobilen 1, 2, 3


botego am 18 Okt 2020 19:26:40

Ach das ist schon in Ordnung. So hab ich aber schon mal einen Anhaltspunkt bekommen.
Wir selber haben 2017 erst mit Wohnmobil angefangen. Haben damals einen Eura aus der Vermietung gekauft. Er war ein halbes Jahr alt. Nach zwei Jahren haben wir ihn verkauft und haben genau 1000 €
weniger bekommen.

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thomas56 am 18 Okt 2020 19:28:26

botego hat geschrieben:Vielleicht kann sich noch jemand erinnern. :)


Meine Schwacke erinnert sich an alles!

Von welchem Fahrzeug genau hättest du gerne den Preis aus 2000?

botego am 18 Okt 2020 19:37:35

thomas56 hat geschrieben:
Meine Schwacke erinnert sich an alles!

Von welchem Fahrzeug genau hättest du gerne den Preis aus 2000?


Ich wollte nur allgemein das Verhältnis auf 20jahresbasis erfahren, weil ich mich halt gewundert habe, dass dann noch solche Preise aufgerufen werden.

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botego am 18 Okt 2020 19:43:07

Da aber sehr viele Faktoren da mit reinspielen, glaub ich nicht, dass dieses Preisverhältnis über so einen langen Zeitraum weiter so bleibt.

selbstschrauber am 18 Okt 2020 19:58:09

Unser Challenger Alkoven kostete 2002 neu, ohne Zubhör 37k Euro und wir haben ihn nach 12 Jahren inkl Zubehör (2 Batterie, Satantenne, Markise, 2 Klokassette, Winterreifen auf Felgen etc pp) für knapp 22k verkauft. Der Käufer hätte ihn 2- Jahre später wohl zum gleichen Preis weiterverkaufen können, so stiegen die Gebrauchtpreise. Der Wagen war allerdings top gepflegt und ohne jede Beschädigung und hatte nur ganz geringen Gebrauchsspuren.
LG

Selbstschrauber

thomas56 am 18 Okt 2020 20:01:13

botego hat geschrieben:Da aber sehr viele Faktoren da mit reinspielen, glaub ich nicht, dass dieses Preisverhältnis über so einen langen Zeitraum weiter so bleibt.

bleibt es auch nicht, das Blatt wird sich ins Gegenteil wenden......nur weiß keiner wann das ist!

huohler am 18 Okt 2020 20:14:12

Wer den Wertverlust eines Womo mit dem eines PKW vergleicht hat etwas grundsätzliches nicht verstanden.
Mein Womo kostet 2004 75k Listenpreis ohne alles. Mit voller Ausstattung ca. 85k. Damals gehörte es schon zu den besseren Mobilen mit absolut holzfreiem Aufbau.
Ich habe es 12 jährig für 33k erstanden. Reingesteckt habe ich ca. 2500 in Fahrzeug Technik und 7000 in die modernisierung der Aufbautechnik. Jetzt ist ist 16 Jahre alt und sicherlich noch an über 30k Wert da der Aufbau alleine schon so viel Wert hat. Selbst größere Investitionen am Fahrzeug wie z.b. ein neuer Motor würden sich immer lohnen wo man bei einem gleichaltrigen PKW keine Sekunde drüber nachdenken würde.
Wer hier erzählt er würde für ein 20 Jahre altes Womo höchstens 500€ geben leidet deutlich an Realitätsverlust.

Hubert

Gast am 18 Okt 2020 23:48:23

Tinduck hat geschrieben:Na, gegen was soll man denn einen Womo-Urlaub gegenrechnen? ..... Für die Kosten, die wir mit dem Womo gegenüber ‚normalen‘ Urlauben (6 Wochen im Jahr, immer Hauptsaison) einsparen, können wir locker die Abschreibung für das Womo stemmen, und noch einiges darüber hinaus. Rechnet sich mit 5 Personen halt besser als mit Zweien....

Uwe

thomas56 hat geschrieben:Es muss nicht mal die Hochzeitssuite sein, mit Kindern ist es rechnerisch nun mal günstiger im Womo als im Hotel.....


Wenn ich das so lese, stellt sich mir die Frage:" Warum fahrt Ihr mit dem WoMo in den Urlaub?" Weil es rechnerisch günstiger ist als als ein "normaler" Urlaub oder eine Pauschalreise, oder weil das Reisen mit dem WoMo individueller, schöner, anders oder eben kein Massentourismus ist (jedenfalls wo wir uns bewegen)
Wenn´s nur wegen "günstiger" ist, ist es auch völlig in Ordnung, das muß jeder mit sich selbst ausmachen, ihr scheint ja (s.o.) offensichtlich so zu rechnen. Mir sind die Kosten eigentlich ziemlich egal - die Karre ist bezahlt und der Urlaub damit kostet was er kostet - Hauptsache er ist individuell und weit weg vom Massentourismus und WoMo Hotspots ;-)

Gruß

Tinduck am 19 Okt 2020 09:15:54

Es könnte ja auch einfach beides zutreffen, günstiger UND schöner... oder isses nur schöner, wenns auch richtig kostet? Ich kann deine Argumentation ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.

bis denn,

Uwe

rkopka am 19 Okt 2020 09:35:14

Schon vor 8 Jahren hat es mich gewundert. Ich habe mein 20jähriges Womo mit ein paar Macken um 5500 verkauft. 10 Jahre davor 15.000 gezahlt. Zur gleichen Zeit wurde das gleichartige Womo (Alter, Zustand) um meinen damaligen Gebrauchtpreis angeboten, nur halt 10 Jahre älter. Ob er es bekommen hat ?

bigben24 hat geschrieben: Komischerweise funktionieren die Mondpreise nur bei Wohnmobilen, bei allen anderen dagegen eher nicht.
thomas56 hat geschrieben:das ist nicht richtig, das funktioniert mit allem was knapp oder in kurzer Zeit nicht zu bekommen ist. Also auch bei Immobilien, da gehen sogar schon die Mondpreise in Richtung Himmel.

Angebot und Nachfrage. Wenn wenig Womos verfügbar sind, bzw. die Nachfrage sehr hoch ist, steigen die Preise. Bei Immobilien ist es nicht anders. Ich hab gerade in einem beliebten Ort verkauft, wo fast nichts angeboten wird und auch Baugründe kaum zu finden sind. Dadurch war der Preis nicht schlecht :-). Wäre das irgendwo am Land gewesen, wäre kaum die Hälfte rausgekommen, wenn überhaupt jemand hätte kaufen wollen. Und jetzt habe ich das gleiche Problem mit einer Großstadt :-(, wo wohl preislich nur das weitere Umland möglich sein wird.

Tinduck hat geschrieben:Es könnte ja auch einfach beides zutreffen, günstiger UND schöner... oder isses nur schöner, wenns auch richtig kostet? Ich kann deine Argumentation ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.

Günstiger in meinem Fall fast nie, da ich allein reise. Die reinen Reisekosten wären zumindest nicht höher als mit Hotel oder sogar günstiger. Wenn man Womopreis und Erhaltung einrechnet, sieht es ganz anders aus, zumal ich ja nur begrenzt Urlaub habe. Aber manches ginge so einfach nicht mit Auto und Hotel oder nur sehr umständlich. Hier verläßt man also die monetär bezifferbare Kostenrechnung.

RK

Gast am 19 Okt 2020 10:20:35

Tinduck hat geschrieben:Es könnte ja auch einfach beides zutreffen, günstiger UND schöner...

Na klar, aber Ihr habt ja nur vorgerechnet, wieviel preiswerter ein WoMo ist, aber nichts von der "anderen" Art des Reisens geschrieben, deshalb habe ich es nochmal erwähnt.

Tinduck hat geschrieben:oder isses nur schöner, wenns auch richtig kostet?


Natürlich nicht, Ich habe doch nur geschrieben, das mich die Kosten nicht interessieren, bzw. ich mir nicht vorrechnen will / muß ob die Reise mit WoMo günstiger oder teuerer ist als eine andere Reiseart, weil ich eben individuell Reisen möchte und es mich von daher nicht interessiert, ab der wievielten Reise ich mir die Kosten meines WoMo´s schöngerechnet habe ;-)

Tinduck hat geschrieben:Ich kann deine Argumentation ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.

bis denn,

Uwe


Versuchs noch mal ;-)

Gruß

Grandeur am 19 Okt 2020 10:47:54

Hallo zusammen,

ein Bekannter von mir hat vor 8 Jahren eine damals 10 Jahre alte Hymer B-Klasse mit 70 tkm gekauft für € 18000. Die könnte er heute ohne Wertverlust verkaufen. Er hatte in der Zwischenzeit also theoretisch keinen Wertverlust, den hatte nur der erste Besitzer. :wink:
Seit dem Kauf mussten nur die undichten Dachluken, Installationen und Fernseher modernisiert werden und Dichtfugen erneuert werden. Dann waren noch Matratzen und Polster zu erneuern. Die Batterien im Fahrzeug mussten auch schon mehrfach getauscht werden. Mit der manuellen Satverstellung kann er leben. Dazu kamen normale Fiat-Servicekosten mit Verschleissteilen + jährlichen TÜV.
Er reparierte alles selbst, d.h. Lohnkosten werden „verschwiegen“ und es vielen nur Ersatzteile an.

Dieses Wohnmobil hat keinen Wertverlust „mehr“.

Dennoch wollte ich nicht mit so einem 18 Jahre alten Lauten, Klappernden, Vintage Mobil, ohne Klima, ABS, Airbags,... unterwegs sein.

Warum fahrt Ihr mit dem WoMo in den Urlaub?" Weil es rechnerisch günstiger ist als als ein "normaler" Urlaub oder eine Pauschalreise,


Rechnerisch günstiger können die Urlaube sein, wenn ich nicht alle Kosten des Fahrzeugs berechne und nur auf kostenlose Stellplätze fahre oder idyllisch (einige Wohnmobilfahrer lieben Industriegebiete/Parkplätze,...) irgendwo illegal campen. Was die Kosten senkt, sind auch die Passagiere im Wohnmobil. Alleine sind Stellplatzkosten/Campingplätze auch ein Kostenfaktor.

Irgendwann findet ein Wertverlust statt. Die ersten 20-25% vom BLP sind im ersten Jahr weg. Vielleicht sind es auch nur 15%, wenn nicht noch fahrzeugspezifische Umbauten, wie Photovoltaik, Fahrradauszug, Schonbezüge, Thermomatten,... angeschafft wurden und in der Regel beim Verkauf mit dazugegeben werden. :wink: :wink: Nach dem ersten Jahr kommt es drauf an. Teure Liner haben dann immer noch einen prozentual geringen Wertverlust, aber 10% von 200t€ sind halt auch 20t€. :lol:

Ich denke am günstigsten fährt man mit einem gut geschnittenen und gepflegten Einstiegsmodell.
Da ist der Wertverlust vielleicht auch bei 5% im Jahr, aber bei einem Restwert von 40t€, sind das halt nur 2t€. Dazu kommen evtl. etwas mehr Kosten zur Pflege der einfacheren Aufbauten/Möbelbau (Holzboden, Scharniere, Installationen,...)

Ich sehe es als Luxushobby, was einfach Geld kostet. Wenn ich alle Kosten realistisch zusammenrechne, wären 30 Tage im 4-5 Sterne Hotel bzw. Pauschalreisen günstiger, als der monetäre bzw. Zeitaufwand der das eigene Wohnmobil mit sich bringt.

Gruß Grandeur

rkopka am 19 Okt 2020 10:57:34

Grandeur hat geschrieben:Dennoch wollte ich nicht mit so einem 18 Jahre alten Lauten, Klappernden, Vintage Mobil, ohne Klima, ABS, Airbags,... unterwegs sein.

Ich hatte ja auch so was. Mit den angeführten Punkten hatte ich kein Problem. Mir fehlt der Stauraum(Garage), und vor allem waren die sich häufenden Motorprobleme (Turbo, Ölpumpe...) ein Grund für einen Wechsel. Sowas passiert natürlich immer im Urlaub und nervt dann gewaltig.

RK

Tinduck am 19 Okt 2020 11:38:31

Grandeur hat geschrieben:Wenn ich alle Kosten realistisch zusammenrechne, wären 30 Tage im 4-5 Sterne Hotel bzw. Pauschalreisen günstiger, als der monetäre bzw. Zeitaufwand der das eigene Wohnmobil mit sich bringt.

Gruß Grandeur


Das gilt für dich, und wahrscheinlich auch nur, wenn das Luxushotel in der Nebensaison angefahren wird.

Ausserdem ist 30 Tage Nutzung ziemlich wenig für ein Womo, wir kommen eher auf das doppelte. Und, wie du schon sagtest, mit mehr Personen an Bord sieht die Rechnung dann schon ganz anders aus.
2 Wochen Malle Pauschal kosten mit 5 Personen mindestens 6000 Euro in der Hauptsaison, und das ist dann beileibe kein Luxushotel. Dafür machen wir mit Womo 60 Tage an verschiedensten Zielen, mindestens die Hälfte auf CP, nix Industriegebiet.

Für 2 Personen stimmt sicherlich, was du schriebst.

bis denn,

Uwe

wolfherm am 19 Okt 2020 11:42:00

:thema: :thema:

marlboroman am 19 Okt 2020 12:51:07

Neupreis in 11.1998 155.000 US$ zzgl. Shipping, Tax und Einfuhrumsatzsteuer zzgl. Umrüstung auf deutsche Standards = ca. 200.000 €
Preis heute für ein vergleichbares Motorhome mit ähnlicher Ausstattung ca. 420.000 US$. zzgl. Shipping, Tax und Einfuhrumsatzsteuer ca. 460.000 €

Marktpreis in DE nach ca. 20 Jahren in einem relativ guten Zustand zwischen 55.000 und 75.000 €

Finden ist das Problem :wink:

andwein am 19 Okt 2020 13:22:24

Tinduck hat geschrieben:Na, gegen was soll man denn einen Womo-Urlaub gegenrechnen? Gegen gar keinen Urlaub? Uwe

Das finde ich jetzt ein wenig polemisch!
Man will und macht Urlaub, die Frage nach den Investitionen kann man aber schon stellen.
Man kann vergleichen "eigenes Mobil gegen Mietmobil", oder Mietmobil gegen Flug/Hotelurlaub, vielleicht auch Mobil gegen Ferienwohnung oder, oder, oder.
Egal gegen was man vergleicht, Mann/Frau macht sich Gedanken, denn das Geld für alle Urlaubsvarianten muss erst einmal verdient werden (jedenfalls in meiner Generation). Wenn man nur sagt "ich brauche kein Geld, meine Bank hat genügend davon" hat sich das Thema erledigt.
Gruß Andreas

macagi am 19 Okt 2020 13:39:10

marlboroman hat geschrieben:Marktpreis in DE nach ca. 20 Jahren in einem relativ guten Zustand zwischen 55.000 und 75.000 €


Welches Fahrzeug?

botego am 19 Okt 2020 13:59:40

Also ich wollte mit diesem Thema gar nicht erreichen, dass man sich darüber Gedanken macht ob sich die Investition lohnt, weil man beim Urlaub wieder Geld spart oder nicht. Es ist doch einfach Geld, dass für's Hobby ausgegeben wird.
Aber mir haben die Beiträge geholfen, einen Überblick über die damaligen Neupreise zu bekommen. Wollte diese lediglich ins Verhältnis zu den jetzigen Gebrauchtpreisen bringen.
Vielen Dank an euch.

marlboroman am 19 Okt 2020 14:07:30

macagi hat geschrieben:
Welches Fahrzeug?


Solche wie meine; Monaco Knight, Diplomat, Windsor etc.

Wake am 19 Okt 2020 23:29:41

marlboroman hat geschrieben:Marktpreis in DE nach ca. 20 Jahren in einem relativ guten Zustand zwischen 55.000 und 75.000 €

Finden ist das Problem :wink:


In Osteuropa gibt es jede Menge solche US-Importe auf dem Markt.
Nur sehr schwer zu verkaufen. Gesucht werden aber ausschliesslich alte: Vario, Phoenix, Concorde, Morelo, Clou- WoMos.

marlboroman am 20 Okt 2020 05:51:23

Aber auch wenn man sie aus Osteuropa hat, müssen sie auf deutschen Standard umgerüstet werden, da sie dort meistens noch mit US-Standard betrieben werden.
Auch das kostet einiges an Geld.
Alles hat seinen Markt :P

chewbacca am 28 Okt 2020 20:17:53

Moin,

habe im März ein Robelmobil Bj. 97 auf t4 Zustand 2 etwas Wartungsmangel (Abdichtung) ohne besondere Extras (z.B. Solar)
für 20.000Tsd gekauft, Neupreis damals kenne ich leider nicht, heute kostet sowas über 100.000TSd.

20.000 Einfach mal 1:2 umgerechnet ergeben 40.000 DM,
wofür ich im Jahr 2000 ein kleines Appartement in Spanien in Strandnähe kaufen hätte können, Wert heute mindestens 250.000 Euro abzüglich Steuern die beim Verkauf anfallen können, zzgl. mögliche Rendite durch Vermietung.
Also ein Womo als Wertanlage wäre nicht gerade Rentabel, wobei die Steuern, Versicherungen, Reparaturen wahrscheinlich ähnlich hoch wie bei einem Appartement wären.

Die Frage ist natürlich, was waren 20.000 Euro inflationsbereinigt tatsächlich Wert bzw. wie hoch wären die Finanzierungskosten.

Zurzeit wäre ich sehr zurückhaltend mit Investitionen, da durch den vorgeblichen Corana-Lockdown eine deflationäre Phase ausgelöst werden könnte.
Falls ich mich irre und demnächst sich tatsächlich die Leichen auf den Friedhöfen stapeln, werden leider auch deshalb einige Wohnmobile neue Besitzer finden müssen - andererseits ist ein Wohnmobil ja auch eine hervorragende Quarantäne-Station.

Ich wünsche euch jedenfalls beste Gesundheit, um nicht zynisch zu sagen, dass ich kein Interesse am Preisverfall meines Womos habe.

Peter

Grandeur am 28 Okt 2020 21:15:42

Moderation:Dein Beitrag beantwortet nicht die Frage des Themenstarters, beachte bitte unsere Postingregeln
und verzichte auf Postings, die vom Thema abweichen - oder die die Motivation des Themenerstellers
werten. Wir wünschen uns sachliche und hilfreiche Antworten im Forum - und keine Vorwürfe,
Belehrungen oder Spott. Sowas hilft niemandem weiter.


chewbacca am 29 Okt 2020 02:27:06

Moderation:Dein Beitrag beantwortet nicht die Frage des Themenstarters, beachte bitte unsere Postingregeln
und verzichte auf Postings, die vom Thema abweichen - oder die die Motivation des Themenerstellers
werten. Wir wünschen uns sachliche und hilfreiche Antworten im Forum - und keine Vorwürfe,
Belehrungen oder Spott. Sowas hilft niemandem weiter.


Gast am 29 Okt 2020 13:18:27

Was muß man eigentlich nehmen, um sich so einen Unsinn aus dem Hirn quälen zu können?

Kopfschüttel

wolfherm am 29 Okt 2020 14:23:25

Moderation:Diskussionen zu Corona und dem Sinn und Zweck von Maßnahmen gehören hier nicht hin. Wer sich nicht an unsere Corona-Regeln hält, kommt in Quarantäne......


OnTour am 29 Okt 2020 20:38:22

Interessant wäre natürlich auch zu wissen, ob die inserierten Preise tatsächlich erzielt werden.
Wir wollten uns auch ein gebrauchtes Womo kaufen (5-10 Jahre alt), die Preise waren uns dann doch sehr hoch. Ehrlich gesagt, kam es aber auch mit keinem Anbieter zu konkreten Verhandlungen. Dadurch könnte ich meine Frage selbst beantworten.....
Als wir dann das Neufahrzeugangebot unseres Wunschmodelles mit den Preisvorstellungen von Jahresmodellen mehrerer Vermieter verglichen, fiel die Entscheidung leicht.
Der Händler gab uns auf den Listenpreis knapp 10 Prozent, die Vermieter hätten sogar noch was draufgeschlagen.

Viele Grüße und bleibt gesund
Martin

swedish24 am 30 Okt 2020 10:38:34

Hallo zusammen, war noch nie in einem Forum oder so also, hoffe ich das ich das so richtig mache;)..
Wir haben uns ein Wohnmobil zugetan, ein Peugeot J5 Pilote R 450, und jetzt müsste ich für die Versicherung den Neupreis wissen, bin schon seit 2 Tagen am suchen, aber man findet nichts mehr.. kann mir jemand weiter helfen?? der Link den Jemand hier reingestellt hat sind die Pilote modelle ab 1996 aufgeführt..

Vielen dank für die Hilfe!

wolfherm am 30 Okt 2020 10:44:28

swedish24 hat geschrieben:Hallo zusammen, war noch nie in einem Forum oder so also, hoffe ich das ich das so richtig mache;)..
Wir haben uns ein Wohnmobil zugetan, ein Peugeot J5 Pilote R 450, und jetzt müsste ich für die Versicherung den Neupreis wissen, bin schon seit 2 Tagen am suchen, aber man findet nichts mehr.. kann ....



Hier bist du mit deiner Frage total falsch. Mache doch bitte hier: --> Link ein eigenes Thema dazu auf.

Grandeur am 30 Okt 2020 13:58:13

Hallo zusammen,

aber was bringt die Info über Neupreise vor 20 Jahren? Die Zeit ist vorbei. :razz:

Info kann evtl. helfen, um die zu erwartende Langzeitqualität vergleichen zu können d.h. Premium vs. Einstiegsmodelle?

Die Marktpreise und auch Wunschvorstellungen von Verkäufern können auch stark abweichen.
Völlig unrealistische Preise werden auch nicht bezahlt und die Fahrzeuge bleiben viele Monate ausgeschrieben bis irgend ein völlig Unwissender kauft oder einfach der Preis keine Rolle spielt.

Dass Freunden von mir vor Kurzem ein Eura Mietwagen-Rückläufer mit 10% vom LP angeboten wurde, zeugen von dem überhitzten Markt. Zum Vergleich wurde der Listenpreis fürs neue Wohnmobil „angeboten“.

Dieses Vorgehen stabilisiert auch die Gebrauchtpreise und lässt dann ältere Gebrauchte günstig aussehen.

Gruß Grandeur

Tinduck am 31 Okt 2020 09:23:00

Ältere Gebrauchte sind im Moment alles andere als günstig, und so aussehen tun sie nur für Leute, die keine Ahnung haben.

Da im Moment Jedermann, sein Hund und dessen Cousin ein Wohnmobil haben wollen, ist die ‚normale‘ Preisgestaltung völlig ausgehebelt, die Händler haben ihre Schwacke-Listen mit Sicherheit schon aus dem Fenster geworfen... letztens noch gesehen: ein Fahrzeug, dessen real gezahlter Neupreis Mitte 2020 52.000 Euro betrug, wurde vom Händler in Zahlung genommen und steht jetzt für 58.000 Euro bei Mobile drin. Damit ist der halbjährige Gebrauchte 15% teurer als das Neufahrzeug. Die langen Wartezeiten für Neufahrzeuge machens möglich.

Ich beneide niemanden, der jetzt ein gebrauchtes Womo kaufen will. Und ärgere mich ein wenig, dass wir wegen Eigenbedarf nicht verkaufen können :D zumal man ja für das erhaltene Geld dann nichts Gleichwertiges als Ersatz bekommt. Wenn man auf ein Neufahrzeug umsteigen will, wäre jetzt allerdings wohl der richtige Zeitpunkt.

bis denn,

Uwe

7xy am 31 Okt 2020 10:23:24

Wir haben 2001 einen Bürstner Alkoven A 576-2 aus der Vermietung gekauft für 50.000 DM. Neupreis 70.000 DM
Das wären heute 25564,59 € bzw. 35790,43 €

Fledermaus am 31 Okt 2020 10:58:47

Servus
Wird bei den ganzen Vergleichen auch eine Inflation der letzten 20 Jahre berücksichtigt :?:
Ein Vergleich bei den jeweiligen Womo Hersteller ist schwer durchzuführen, und darauf zu bauen das die eine oder andere Marke Preisstabil ist.
Ständig wechselnde Eigentümer geben kein Vertrauen in die Zukunft.

akany am 01 Nov 2020 22:27:26

bigben24 hat geschrieben:Auch hier ist Differenzierung wichtig. ... Vielleicht verlangt jemand für ein 20 Jahre altes WoMo noch 15k€ , aber WERT ist es das definitiv nicht, es ist eher fast wertlos. ...
Gruß


Einspruch.
Es gibt nicht "ein Wohnmobil". Es gibt enorme Fertigungs- und Basisunterschiede. Sonst gäbe es ja nicht so extreme Unterschiede bei den Neupreisen.

Die schnell zusammengenagelten Buden aus den 2000ern mit Holzlatten, Styropor und Plastkfilmchen oben drauf sind sicherlich wertlos nach 20 Jahren.
Ein 20 Jahre alter N+B oder RMB aber sicherlich nicht... und die werden auch dementsprechend, zu Recht, gehandelt.

xiquadrat am 02 Nov 2020 02:24:05

akany hat geschrieben:Die schnell zusammengenagelten Buden aus den 2000ern mit Holzlatten, Styropor und Plastkfilmchen oben drauf sind sicherlich wertlos nach 20 Jahren.
Ein 20 Jahre alter N+B oder RMB aber sicherlich nicht... und die werden auch dementsprechend, zu Recht, gehandelt.

ich frag mich immer wieder, weshalb es eigentlich so schwer zu verstehen ist, dass sich der Wert eines Fahrzeugs einfach daraus ergibt, was du zu einem bestimmten Zeitpunkt am Markt für dein Fahrzeug erzielen kannst.

Die Idee, dass da irgendein intrinsischer Wert dahinter stecken würde, ist, mit Verlaub, ein wenig naiv. Wenn's keiner kaufen will, dann ist es eben schlichtweg wertlos. Selbst mit Platinfelgen ;) Anders herum, wenn du dein zusammengenageltes Mobil für einen bestimmten Betrag verkaufen kannst, isses eben auch was wert. Zumindest in monetärer Hinsicht, und ich denke darüber reden wir gerade.

mv4 am 02 Nov 2020 07:00:09

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Dafür ein positiv von mir. Genau so ist es... Der Preis von allen Produkten richtet sich rein nach der Marktlage ...was du bereit bist dafür zu bezahlen ist der Betrag was es dir Wert ist.

Gast am 02 Nov 2020 08:33:23

xiquadrat hat geschrieben:ich frag mich immer wieder, weshalb es eigentlich so schwer zu verstehen ist, dass sich der Wert eines Fahrzeugs einfach daraus ergibt, was du zu einem bestimmten Zeitpunkt am Markt für dein Fahrzeug erzielen kannst.

Das ist mir zu holzschnittartig betrachtet.

Man muss sich die Frage stellen, warum jemand eine gebrauchte Sache erwerben möchte.... er hat nicht genug Geld für ein Neuteil.... er will nicht so viel ausgeben.... er braucht das Gerät wenig.... da gibt's viele Gründe.

Der Gebrauchswert oder Nutzwert einer gebrauchten Sache ist im Idealfall für ihn 100 %, d. h. er kann, jetzt konkret auf's Wohnmobil bezogen, mit einer gebrauchten Kiste für 20k € das gleiche machen wie mit einem neuen Fahrzeug für 200k €.... er kann rumfahren, reisen, er hat ein Dach über'm Kopf, er kann darin wohnen, leben, kochen, duschen.

Zwischen diesen willkürlich festgelegten 20k und 200k € liegen unendlich viele Varianten, warum und warum nicht.... Bequemlichkeit, Komfort, Sicherheit, Luxus, Imponiergehabe.... alles Bedürfnisse, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt sind.

Und hier schliesst sich der Kreis zu den gegenwärtig aus der Sicht mancher "Experten" überhöhten Gebrauchtfahrzeugpreisen.... durch hohe Nachfrage und lange Lieferzeiten sind Neufahrzeuge nicht schnell und ausreichend genug verfügbar, also kauft man sich ein Gebrauchtfahrzeug.... wie gesagt, der Nutzwert ist im Idealfall genauso 100 %, auch wenn man nur 40, 60 oder 80 % des Neupreises bezahlt.

rkopka am 02 Nov 2020 10:04:24

tztz2000 hat geschrieben:Der Gebrauchswert oder Nutzwert einer gebrauchten Sache ist im Idealfall für ihn 100 %, d. h. er kann, jetzt konkret auf's Wohnmobil bezogen, mit einer gebrauchten Kiste für 20k € das gleiche machen wie mit einem neuen Fahrzeug für 200k €.... er kann rumfahren, reisen, er hat ein Dach über'm Kopf, er kann darin wohnen, leben, kochen, duschen.

Grundsätzlich ja, allerdings bleiben Faktoren wie das Alter und die km des Motors oder die Euro Einstufung, die gleich oder in (naher?) Zukunft die Nutzung einschränken oder beenden können. Auch wenn die generelle Nutzung genauso ist, altert die ganze Technik und die Wahrscheinlichkeit für Probleme unterwegs steigt, was dann auch den Preis relativieren kann.

RK

botego am 02 Nov 2020 11:06:28

Es ist ja auch richtig, dass die Marktsituation und die hohe Nachfrage den Preis bestimmen.
Außerdem kann sich solch ein Preis auch nur durchsetzen, wenn es Menschen gibt, die den Preis bereit sind zu zahlen.
Ich würde natürlich auch versuchen möglichst viel bei einem Verkauf rauszuschlagen.

Aber wenn man ganz ehrlich ist, .... Nur weil es im Moment wenig Immobilien im Angebot gibt kaufe ich ja auch kein hundertjähriges Haus zum Neupreis.

Ich wollte mit dem Themenstart einfach nur mal einen Überblick bekommen, was früher Wohnmobile gekostet haben, da ich mit der Materie vorher noch keine Berührung hatte.

partliner am 02 Nov 2020 11:41:57

Um hier nochmal Zahlen sprechen zu lassen:

mein letzter Concorde Alkoven (8,40m lang) kostete im Kaufjahr 2000 ca. 120TDM, entsprechend ca. 60T€.
Für diesen Kaufpreis tut man sich schwer, heute einen neuen Knaus, Bürstner, Weinsberg oder Dethleffs zu erhalten. Und die sind qualitativ sicher deutlich unter dem alten Concorde angesiedelt, den ich 2016 mit 150Tkm für immerhin 36.500€ verkaufen konnte.
Die aktuelle Preisliste bei Concorde beginnt mit dem Einsteiger-Credo bei 152T€, also ca. Faktor 2,5 - 3 zum NP in 2000.

PaulMax am 02 Nov 2020 20:44:47

Hallo

Irgendeiner hatte ja die Frage nach den damaligen Neupreisen gestellt weil das die Versicherung wissen wollte.
So wars bei meiner Versicherung auch und ich habe dann einfach mal 40.000 Euro für ein 2006er Ahorn Camp 550 auf Dukato-Basis genannt.
Ob das hinkommt kann ich nicht sagen, daher wäre es wirklich mal interessant zu erfahren wo man die Neupreise für olle Mobile in Erfahrung bringen könnte.
Nicht das man am Ende noch "unterversichert" ist :?

Gruß Paul,
der natürlich auch weis, das Urlaub woanders billiger ist. Aber "Geschisse druff", das letzte Hemd hat keine Taschen und Kinners hamwernich :mrgreen:

akany am 02 Nov 2020 21:12:29

xiquadrat hat geschrieben:...
ich frag mich immer wieder, weshalb es eigentlich so schwer zu verstehen ist, dass sich der Wert eines Fahrzeugs einfach daraus ergibt, was du zu einem bestimmten Zeitpunkt am Markt für dein Fahrzeug erzielen kannst.

...


Volle Zustimmung.

Natürlich bestimmen Angebot und Nachfrage den Markt. Aber deshalb "Anfänger" abzocken mit Mobilen, die allenfalls eine schöne Farbe :roll: haben, ist einfach unfair. Es gibt nunmal Unterschiede im Aufbau einer Wohnmobilwand, von denen "Anfänger" nicht unbedingt viel wissen. Unterschiede in der Basis. Im Equipment. Im Schein und Sein.

Und dann stehn sie da, mit ihrem neuen alten Mobil, mit aufgequollenen Wänden, Decken, Böden, und sehen dass sie für eine "zusammengenagelte Bude" den gleichen (!) Preis gezahlt haben als den, den ein Qualitätsmobil, vielleicht älter, aber resistenter, gekostet hätte.

Das (!) will ich mit meiner Aussage hervorheben.
Es gibt einfach zu viele billige Trittbrettfahrer auf dem Reisemobil-Boom. Und selbst die älteste Karre wird dann als "Weltreisemobil" oder "Expeditionsmobil" nochmal angeboten mit den entsprechenden zehntausenden (!) von Euro mehr... ^^

partliner am 02 Nov 2020 21:46:59

PaulMax hat geschrieben:So wars bei meiner Versicherung auch und ich habe dann einfach mal 40.000 Euro für ein 2006er Ahorn Camp 550 auf Dukato-Basis genannt.
Ob das hinkommt kann ich nicht sagen, daher wäre es wirklich mal interessant zu erfahren wo man die Neupreise für olle Mobile in Erfahrung bringen könnte.

die findet man in der Schwacke-Liste Caravan&Reisemobile.
Dort steht der Ahorn Camp 550 auf Ducato mit 110 PS als 2006er mit einem damaligen Neupreis von 30150€.

PaulMax am 03 Nov 2020 01:22:56

Danke für den Tipp mit der Schwacke-Liste.
Von den 110 PS kann ich aber nur träumen, mein "Krabbenkutter" hat leider nur 84 PS, dafür hab ich aber den Neupreis etwas zu hoch geschätzt!

Gruß Paul

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