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Euro 7 - das Ende unseres gemeinsamen Hobbys? 1, 2, 3, 4


palstek am 24 Nov 2020 22:03:53

Oh! Mein! Gott!

Was hier über E-Autos verbreitet wird, zeigt mir, dass es noch einen hohen Informationsbedarf gibt. Ich will und kann gar nicht auf alle Punkte eingehen, sonst würde ich hier Romane schreiben müssen. Wer wirklich will, kann sich selbst informieren.

Wir sind überzeugte E-Auto-Fahrer und haben keinen Verbrenner-PKW mehr in der Familie. Trotzdem halte ich auf absehbare Zeit kein E-Womo für realistisch und würde auch keines kaufen. Stattdessen wird unser nächstes Womo ein sauberer Diesel. Trotz Euro 7 bin ich überzeugt, dass wir damit noch lange fahren können, da es im Nutzfahrzeugbereich auf absehbare Zeit keine Alternativen geben wird.

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Hobbyhein am 24 Nov 2020 22:21:34

Bei all der Diskussion zum Thema Umweltschutz bei der Mobilität frage ich mich ob Elektro mit Batterie nicht eine Sackgasse ist. 2025 oder ab 2035 rüsten wir den Euro PKW Bestand auf Elektro um. Unter 3,5 to sind das in Deutschland alleine 45 -50 Mio. Ohne LKW nur Deutschland. Atomkraftwerke sind abgestellt und die LKW denken auch schon elektrisch. Abgesehen von Batterien und Infrastruktur verlagern wir das Verbrennen vom Fahrzeug in die Kraftwerke. Meines Erachtens nicht sinnvoll bzw sinnvoll in der Zeit nicht umsetzbar. Langfristig müssen wir in den südlichen Ländern mit Photvoltaik aus Wasser Wasserstoff erzeugen mit der vorhandenen Gas Infrastruktur verteilen an der Tankstelle tanken und im Auto fast Umweltneutral wieder in Wasser verwandeln. Nur ein Denkansatz :idea:

willi_chic am 24 Nov 2020 22:22:44

Lancelot hat geschrieben:wir würden genau wieder das gleiche Auto wählen, nur moderner. Aber halt immer noch ein Verbrenner . Ob da eine dermaßen heftige Investition großen Sinn macht ... :nixweiss:


macht Sinn, zahlen alles deine Erben


grüße klaus

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rkopka am 24 Nov 2020 22:30:22

ManfredK hat geschrieben:Ja einiges ist unklar, einiges ist sicherlich auch kritisch zu hinterfragen - aber die Wertstabilität eines E-Autos liegt oberhalb eines Verbrenners - jetzt schon

Da habe ich aber gerade für heute das Gegenteil gelesen. Wer zu Anfang ein E-Auto gekauft hat, hat noch nicht so hohe Prämien bekommen, d.h. teurer. Die Akkus hatten weniger Kapazität als heute. Die Bordelektronik war noch einfacher. Heute bekommt man hohe Prämien, dazu einen neuen, größeren Akku und die modernste Technik. Da ist ein "altes" Auto mit unklarem, gebrauchten Akku, das nur wenig billiger ist als ein neuer(Prämien) unattraktiv. Das Akkutauschproblem wurde ja schon angesprochen. Irgendwann wird es vielleicht Nachbauakkus geben, aber heute ? Verschiedene Berichte, die ich gelesen habe, kamen zu dem Schluß, daß man heute ein gebrauchtes E-Auto fast nicht los wird, und wenn dann nur für kleines Geld. Wie das in 5 Jahren mit den heutigen Autos aussieht ? Die Entwicklung wird sicher nicht langsamer werden und wo sie hingeht, kann man heute nicht vorhersagen.

E-Betrieb für Städte mag sinnvoll sein, außerhalb weniger. Eine Form von Hybrid scheint mir am sinnvollsten. Nicht unbedingt unsere heutigen, aber eine Kombination von Techniken wie z.B. eine Brennstoffzelle mit nicht zu großem Akku für höhere Spitzenleistung oder Kurzstrecke. Dazu noch Plugin, wo es geht.

RK

dieter2 am 24 Nov 2020 22:30:50

Lancelot hat geschrieben:wir würden genau wieder das gleiche Auto wählen, nur moderner. Aber halt immer noch ein Verbrenner . Ob da eine dermaßen heftige Investition großen Sinn macht ... :nixweiss:


willi_chic hat geschrieben:macht Sinn, zahlen alles deine Erben


grüße klaus


Das zahlen heute schon die Länder wo die Zutaten für die Batterien gewonnen werden.

Läuft gerade eine Doko über "Umweltsüner-E Auto" auf Arte.

Gruss Dieter

Tinduck am 25 Nov 2020 10:12:56

Wo der ganze Strom für eine komplette PKW-Elektroflotte herkommen soll, wenn AKW und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, konnte komischerweise noch keiner derjenigen erklären, die diese Beschlüsse fassen. Scheint ein PAL (Problem anderer Leute) zu sein.

Wo die ganzen Laternenparker ihre Fahrzeuge laden sollen und wer die fetten Stromleitungen in jedes Wohngebiet legt, wenn sich der Stromverbrauch um ein Drittel erhöht, ist auch ungeklärt.

Elektroautos sind nett für Innenstädte, um dort die lokalen Emissionen zu reduzieren. Von der Ökobilanz her werden sie erst besser als Verbrenner, wenn unser Strommix keinen Kohlestrom mehr enthält.

Wir brauchen alles, E-Autos, Verbrenner, Brennstoffzelle... was wir nicht brauchen, ist verblendete Ideologie, die an der Realität vorbeigeht. Das gilt für alle Protagonisten!

bis denn,

Uwe

Gast am 25 Nov 2020 11:01:02

silent1 hat geschrieben:Ist es vielleicht sogar der Anfang vom Ende des Individualverkehrs?
Ich bin gespannt auf Eure Einschätzung?


Moin

Kurz und bündig: Nein!

Gruss
Jürgen

Lancelot am 25 Nov 2020 11:38:33

Lancelot hat geschrieben:wir würden genau wieder das gleiche Auto wählen, nur moderner. Aber halt immer noch ein Verbrenner . Ob da eine dermaßen heftige Investition großen Sinn macht ... :nixweiss:

willi_chic hat geschrieben: macht Sinn, zahlen alles deine Erben

Hi Klaus,

ja klar ... :ja:
Aber die sollen gefälligst noch gaaanz laaaang warten ... nach Möglichkeit .. :ja:


Tinduck hat geschrieben: Wir brauchen alles, E-Autos, Verbrenner, Brennstoffzelle... was wir nicht brauchen, ist verblendete Ideologie, die an der Realität vorbeigeht. Das gilt für alle Protagonisten!

Genau SO sieht´s aus ... :gut:
Alle radikalen Ideen dazu gehen ganz sicher in eine Richtung, die keiner möchte ...

rolfk am 25 Nov 2020 11:55:09

Solange wir nicht genug erneuerbare Energie haben, ist der Umstieg auf Elektroautos kompletter Humbug.
Genauso ist es mit dem ignorieren von Hybridtechnik, die jetzt schon Verbrenner ermöglicht, die der aktuellen CO2 Bilanz von Elektro gleichkommen. Als Übergangslösung auf jeden Fall besser als der Murks, den man jetzt verbricht.
Und vom ignorieren der LPG Technik rede ich erst garnicht.
Ich fahre CO2 neutral, mit LPG.

Marsu123 am 25 Nov 2020 12:08:30

rolfk hat geschrieben:Genauso ist es mit dem ignorieren von Hybridtechnik, die jetzt schon Verbrenner ermöglicht, die der aktuellen CO2 Bilanz von Elektro gleichkommen. Als Übergangslösung auf jeden Fall besser als der Murks, den man jetzt verbricht.
.


Hybrid ist doch nur Steuerbetrug.
Einen Porsche mit V8 Verbrenner 450PS und einem 25PS Elektromotor als CO2 Neutral darzustellen ist Schwachfug.
Hybrid ist der Murks schlechthin !

rolfk hat geschrieben:
Ich fahre CO2 neutral, mit LPG.


Dann fahre ich meinen Diesel CO2 Neutral. :roll:
Wie soll das gehen, mit Gas CO2 Neutral zu fahren ? Du verbrennst das Gas, dabei entsteht immer CO2.

Kopfschüttelder Gruß Ralf.

rolfk am 25 Nov 2020 12:40:19

Schau nicht die Proleten Hybrids an, sondern die kleinen von Toyota. Auris z.b.
Das ist nicht Steuerbetrug, sondern fast so niedrig im CO2 Anstöße, wie Elektro angeblich sein kann .... WENN er mit erneuerbarer Energie läuft.

Und LPG, da werden noch immer, und meiner Kenntnis nachyeit mehr als 20 Jahren, , 3 % der geförderten Jahresmenge (!) noch an der Förderstelle abgefackelt, es es keiner haben will. Solange das so ist, ist jeder LPG Mehrverbrauch faktisch CO2 neutral.
D musst du auch Mal Gesamtzusammenhang betrachten.

So sind auch jedes weitere Elektro Auto faktisch mit Kohlestrom fährt, nicht mit dem Energie Mix.

Ach ja, und unsere Diesel... leider sind die echt ziemlich übel.
Ein Benzin hybrid ist besser, in Schadstoffausstoss und in co2, in Verbrauch und in km kosten.
Und daran geht man vorbei....

palstek am 25 Nov 2020 15:15:32

Tinduck hat geschrieben:Wo der ganze Strom für eine komplette PKW-Elektroflotte herkommen soll, wenn AKW und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, konnte komischerweise noch keiner derjenigen erklären...


Wenn alle PKW von heute auf morgen elektrisch fahren würden, würden wir 15-20% mehr Strom brauchen. Da das aber nicht von heute auf morgen passiert, sondern im Laufe der nächsten 20-30 Jahre umgestellt wird, ist dies kein besonderes Problem, es liegt sogar unter der normalen Steigerung des Stromverbrauchs.

Als Nächstes muss der Strom intelligenter genutzt werden. Schon jetzt gibt es Zeiten, an denen Strom an Nachbarländer verschenkt wird oder an denen die Bahn im Sommer die Weichen heizt, um Strom zu vernichten, und dafür sogar Geld bekommt. Intelligenter nutzen heißt auch, die Last zu verteilen. Es geht jetzt schon: ich habe zu Hause einen variablen Strompreis, der sich jede Stunde ändert und auch ins Negative drehen kann (ohne Berücksichtigung der Netzentgelte etc.). Unsere Autos werden fast nur dann geladen, wenn es zu viel Strom gibt, vor allem dann, wenn es zu windig und/oder zu sonnig ist - und preiswert ist das sogenannte netzdienliche Laden obendrein. Man wird also dafür belohnt, Strom sinnvoll zu nutzen.

Es gibt noch mehr Konzepte zur intelligenten Nutzung und zur Lastverteilung, die ich hier nicht alle aufführen will und kann. Man muss sich einfach nur mal damit beschäftigen und eingefahrene Denkweisen verlassen.

Übrigens, mit der Energie, die allein für die Herstellung von Benzin oder Diesel für 100 km Fahrt benötigt wird, kann ein normales E-Auto schon plus-minus 50 km weit fahren!

Schon fast lustig ist es, wenn E-Auto-Gegner die Umweltfolgen der Batterieherstellung ins Feld führen - über die Folgen der Ölförderung und Verbrennung macht man sich aber keine Gedanken... Klar, keine Produktion ist umwelt"freundlich", man muss aber sehen, welche Technik in der Summe am wenigsten umweltschädlich ist, und da ist selbst beim derzeitigen Energiemix das E-Auto vorn (und wird ständig besser). Zur Lithiumförderung in Chile wird oft kolportiert, dass für eine Batterie von 60 kWh rund 4000 Liter Wasser verbraucht werden (übriges salzhaltiges, ungenießbares Wasser). Das ist etwa die gleiche Menge, die für eine halbe Jeans benötigt wird. Weitere Zahlen finden Interessierte beispielsweise hier: --> Link

mv4 am 25 Nov 2020 15:35:04

da bin ich fast bei dir...nur das es keine 20-30 Jahre dauert.

die deutschen Autohersteller haben doch schon angekündigt das die Produktion von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren spätestens ab 2025 ausläuft...weil es einfach keinen sinn mehr macht dort Unsummen von Geld in eine Technik zu investieren wo du nix mehr verdienen kannst.

rkopka am 25 Nov 2020 16:22:47

palstek hat geschrieben:Es gibt noch mehr Konzepte zur intelligenten Nutzung und zur Lastverteilung, die ich hier nicht alle aufführen will und kann. Man muss sich einfach nur mal damit beschäftigen und eingefahrene Denkweisen verlassen.

Das fehlt wohl noch die passende Gesetzgebung. Gerade war eine Doku, wo z.B. einer, der die Speicherung überzähligen Stroms in Wasserstoff entwickelt, meinte, sie müßten so hohe Abgaben auf den Strom zahlen, daß es sich nicht rechnet. Ebenso Wärmeenergiespeicher, die mit überflüssigem(!) Strom viel teurer zu heizen sind, als wenn sie einfach Gas verbrennen. Alte Solaranlagen brauchen gesetzlich teure Nachrüstungen, um dann einen Minipreis zu bekommen. Windturbinen brauchen so lange für Genehmigungen, daß die vorgesehene Technik nicht mehr am Markt ist und die ganze Genehmigung neu erfolgen muß. Alte Anlagen kann man nicht mehr aufrüsten, weil sich die Gesetze geändert haben und sie an der Stelle nur noch verschrottet werden können. Neue Anlagen und Stromleitungen will niemand bei sich haben, sie sind aber nötig. Die EU will Wasserkraft nur noch als Brückentechnologie, gleichwertig zu Atomstrom und ein englischer Neubau wird gefördert ? Norwegen ist nicht in der EU, lebt aber in großem Maß von Wasserkraft, Österreich immerhin bei 60%.
Manche der Punkte sind wegen Natur- oder Menschenschutz vielleicht sogar sinnvoll. Nur wie soll dann die Energiewende gehen, wenn man nur Abschalten will, aber nichts neues errichten darf ? Und gerade Speicher sind zwingend notwendig bei den meisten alternativen Energien.

RK

palstek am 25 Nov 2020 16:30:03

RK, da hast du allerdings Recht - es ziehen zwar alle an einem Strang, aber noch nicht in die gleiche Richtung.

bhomburg am 25 Nov 2020 17:08:22

Marsu123 hat geschrieben:Wie soll das gehen, mit Gas CO2 Neutral zu fahren ? Du verbrennst das Gas, dabei entsteht immer CO2.


Biogas. CNG-Autos verbrennen auch (weitgehend) CO2-neutrales Biogas. Gibts an den meisten CNG-Tankstellen heute schon, im benachbarten Ausland (Benelux) praktisch ausschliesslich und hat noch enormes Entwicklungspotential. Taugt wegen der schweren, grossen Drucktanks nur bedingt für Transporter/Wohnmobile (gibts aber, vor allem in Italien: Fiat Ducato BluPower), und das Ablaufdatum der Tanks (meist 20 Jahre) ist bei PKW und Transportern gleichbedeutend mit wegschmeissen weil der gesetzlich geforderte Tankaustausch extrem teuer ist (3000 Euro).
VW hat deswegen seine CNG-Modelle erneuert und auf quasi-monovalent umgestellt - die Karren machen sich gut im CO2-Flottenverbrauch.

palstek hat geschrieben:ich habe zu Hause einen variablen Strompreis, der sich jede Stunde ändert und auch ins Negative drehen kann. Unsere Autos werden fast nur dann geladen, wenn es zu viel Strom gibt, vor allem dann, wenn es zu windig und/oder zu sonnig ist - und preiswert ist das sogenannte netzdienliche Laden obendrein. Man wird also dafür belohnt, Strom sinnvoll zu nutzen.


Leider profitiert von diesen netzseitig regelbaren Tarifen derzeit ausschliesslich der Netzbetreiber/Stromanbieter, bei Endkunden sind die Preiseffekte homöopathisch und werden durch die hohen Grundgebühren der "intelligenten" Zähler und die Netzentgelte völlig aufgefressen. Und wenns dumm läuft steht man dann am frühen Abend wenn man spontan noch mal weg muss/will mit leerer Batterie da bzw. muss an einen teuren öffentlichen Schnellader weil der Ladevorgang 'intelligent ' gesteuert erst nach Abflauen des Abend-Verbrauchs-peak startet. Mal das Kleingedruckte in diesen Verträgen gelesen?

Hat auch noch andere Gründe warum ich hier den gläsernen Stromkunden nicht spielen will (siehe die Förderrichtlinien für Wallboxen wo es ohne entsprechende Schnittstellen und zukünftige Updatefähigkeit keine Förderug gibt) - wer glaubt dass die ReGIERung die Steuerbelastung für Fahrstrom bei den heutigen 2.05 Cent/kWh belassen wird glaubt auch an den Weihnachtsmann. Der Bundeshaushalt bekommt derzeit 40 Mrd/Jahr aus der Besteuerung von Kraftstoffen. Wenn der Verkehrssektor in Zukunft erfolgreich auf E umgestellt wird fehlen diese Einnahmen und müssen irgendwo kompensiert werden. Entweder kriegen wir dann eine Maut - und die wird richtig teuer - oder Fahrstrom wird erheblich höher besteuert.
Wie mans auch dreht und wendet - irgendwer wird das alles bezahlen müssen, und das wird der vielbeschworene 'kleine Mann' sein.
"E" wird vielfach als Heilsbringer dargestellt der ja soooo viel billiger wäre. Und das stimmt schlicht und einfach nicht bzw. nur so lange wie das Subventions-Füllhorn drüber ausgeschüttet wird. Und ein Strompreis von 30 ct/kWh für Fahrstrom (bzw. noch viel weniger wenn er vom eigenen Dach kommt und niemand da abgabentechnisch die Hand aufhält bzw. das überwacht/kontrolliert) ist nichts anderes als das.

Ich fahre (Verbrenner/Gas) PKW mit - Vollkosten - 17,8 Cent/km. Das habe ich noch nicht mal mit einem Tesla geschafft der NULL Kosten für Fahrenergie hatte weil die mit dem Kaufpreis pauschal abgegolten war (lifetime free supercharging). OK, der Vergleich ist unfair weil die Abschreibung für die 80k Preisunterschied zwischen beiden Fahrzeugen da mit drin ist, gebe ich zu. Aber bissle Polemik muss sein :)

palstek am 25 Nov 2020 17:37:10

bhomburg hat geschrieben:Und wenns dumm läuft steht man dann am frühen Abend wenn man spontan noch mal weg muss/will mit leerer Batterie da bzw. muss an einen teuren öffentlichen Schnellader weil der Ladevorgang 'intelligent ' gesteuert erst nach Abflauen des Abend-Verbrauchs-peak startet. Mal das Kleingedruckte in diesen Verträgen gelesen?


Sorry, falsche Horrorgeschichte. Für die Ladung ist einzig und alleine meine Intelligenz und die meiner Wallbox zuständig, kein Außenstehender kann dies steuern (bisher jedenfalls). Mein Durchschnittstrompreis im ersten vollen Jahr liegt bei 24,3 Cent/kWh inklusive allem, also Grundgebühren, Smartmeter usw. In meiner Region liegt die Ersparnis ggü. einem günstigen und seriösen Anbeiter bei ca. 250 Euro/Jahr.

rolfk am 25 Nov 2020 18:18:14

palstek hat geschrieben:Schon fast lustig ist es, wenn E-Auto-Gegner die Umweltfolgen der Batterieherstellung ins Feld führen - über die Folgen der Ölförderung und Verbrennung macht man sich aber keine Gedanken...

Auch lustig ist, wenn man jedem Gegner der E-Autos unterstellt, dass er Verschwendung/benutzung fossiler Energie unterstützt.

Ist dir eigentlich schonmal klar geworden, dass nicht der Verbrennungsmotor das Problem ist, sondern sein Treibstoff?
Ein Verbrennungsmotor mit "grünem" LPG wäre vollkommen CO2-neutral...

Unser Problem ist, dass wir mehr erneuerbare Energie brauchen, dann können wir sie auch verteilen und benutzen.
Aber die Anstrengungen dafür sind halbherzig, und man geht an grossen Potentialen einfach vorbei.

palstek hat geschrieben:Klar, keine Produktion ist umwelt"freundlich", man muss aber sehen, welche Technik in der Summe am wenigsten umweltschädlich ist, und da ist selbst beim derzeitigen Energiemix das E-Auto vorn (und wird ständig besser).

Ein E-Auto fährt kalkulatorisch mit Kohlestrom, denn es ist ein "Mehrverbrauch". Und welche Kraftwerke das herstellen, darfs du dir vorstellen.

palstek hat geschrieben: Zur Lithiumförderung in Chile wird oft kolportiert, dass für eine Batterie von 60 kWh rund 4000 Liter Wasser verbraucht werden (übriges salzhaltiges, ungenießbares Wasser). Das ist etwa die gleiche Menge, die für eine halbe Jeans benötigt wird.


Es hilft nix, schlechte Beispiele miteinander zu vergleichen.

Wir verschleudern zuviel fossile Energie, und wir beuten ärmere Länder aus. Pro Einwohner hier etwa 52 Menschen.

Da hilft es nichts, eine neue Ausbeutung incl. Kinderarbeit fürs Lithium schönzureden, nur um ohne schlechtes Gewissen E Auto zu fahren.

rolf51 am 25 Nov 2020 18:33:28

Hallo,
ich würde die Akkuherstellung morgen sofort stoppen. Es kann nicht sein, dass dafür Natur und Menschen in div. Ländern die Zeche zahlen und in wenigen Jahren die nächste Umweltkatastrophe auf uns zurollt.

rolfk am 25 Nov 2020 19:06:21

rolf51 hat geschrieben:Hallo,
ich würde die Akkuherstellung morgen sofort stoppen. Es kann nicht sein, dass dafür Natur und Menschen in div. Ländern die Zeche zahlen und in wenigen Jahren die nächste Umweltkatastrophe auf uns zurollt.

Das hilft garnichts.

Helfen würde: mehr erneuerbare Energie, neue Speichertechnologie.

Und selber aktiv werden.

rolf51 am 25 Nov 2020 19:15:00

rolfk hat geschrieben:[
Das hilft garnichts.

Helfen würde: mehr erneuerbare Energie, neue Speichertechnologie.

Und selber aktiv werden.


Da hast Du recht.
Nur, es gibt in der Bevölkerung leider widerstand.
Betreff aktiv, die Solarbesitzer werden demnächst zur Kasse gebeten wenn diese Strom einspeisen.

Jagstcamp-Widdern am 25 Nov 2020 19:20:44

die "alten" pv-betreiber, die vor knapp 20 jahren im "100 000 - dächer-programm" begonnen haben (so wie ich...) werden einen teufel tun und für ein paar cent einspeisen, geschweige denn dafür zu bezahlen...
als ergebnis werden in den nächsten 4 jahren (fast) 100000 private pv-anlagen vom netz gehen! :ja:
mein auto fährt auch ohne strom!

alleswirdgut
hartmut

palstek am 25 Nov 2020 19:36:21

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:als ergebnis werden in den nächsten 4 jahren (fast) 100000 private pv-anlagen vom netz gehen! :ja:


Warum vom Netz gehen? Die Anlagen sind mehr als bezahlt, haben Rendite eingefahren, können aber noch weiterhin Strom für den Eigenbedarf erzeugen - und vielleicht sogar ein E-Auto laden.


rolfk hat geschrieben:Auch lustig ist, wenn man jedem Gegner der E-Autos unterstellt, dass er Verschwendung/benutzung fossiler Energie unterstützt.
...
Ein Verbrennungsmotor mit "grünem" LPG wäre vollkommen CO2-neutral...


OK, stimmt, sofern die Herstellung nicht energieintensiv ist (kenne mich damit nicht aus).

Jagstcamp-Widdern am 25 Nov 2020 19:45:29

ja, die anlagen werden dann im eigenbedarf laufen - und nicht mehr "grünen strom" ins netz liefern.
dort wird er fehlen! :ja:

alleswirdgut
hartmut

rkopka am 25 Nov 2020 19:47:11

palstek hat geschrieben:Warum vom Netz gehen? Die Anlagen sind mehr als bezahlt, haben Rendite eingefahren, können aber noch weiterhin Strom für den Eigenbedarf erzeugen - und vielleicht sogar ein E-Auto laden.

Sie brauchen aber spezielle Zähler, die einiges kosten. Andererseits ist der Ertrag in Zukunft finanziell gering. Eigenbedarf wird AFAIK auch besteuert und funktioniert nur mit Speichern oder z.B. für E-Autos. Warum sollte jemand Verlust machen, wenn es viel billiger ist, einfach Kohlenstrom zu nutzen ?

RK

rolfk am 25 Nov 2020 19:47:53

rolf51 hat geschrieben:Betreff aktiv, die Solarbesitzer werden demnächst zur Kasse gebeten wenn diese Strom einspeisen.

Ich speise nicht ein.
Ich verbrauche ihn selbst.

thomas56 am 25 Nov 2020 19:51:04

und wo geht als Eigenverbraucher der Überschuss hin?

Jagstcamp-Widdern am 25 Nov 2020 19:53:49

entweder accuspeicher oder boiler...

alleswirdgut
hartmut

rolfk am 26 Nov 2020 09:42:43

thomas56 hat geschrieben:und wo geht als Eigenverbraucher der Überschuss hin?

Das ist der Punkt: ich lasse ihn ungenutzt.
Solange man das von oberer Stelle so will, nehme ich keine staatlichen Stellen Ernst, Umweltschutz zu wollen. Man verkauft uns Langsamfahren, russisches Erdgas (!) und Akkuautos als Umweltschutz..... und lässt riesige Potentiale liegen.

bigmacblau am 26 Nov 2020 11:10:48

palstek hat geschrieben:Warum vom Netz gehen? Die Anlagen sind mehr als bezahlt, haben Rendite eingefahren,

[


Interessant, könntest Du mir das mal vorrechnen? am besten per PN.

Fragend Wolfgang

rolfk am 26 Nov 2020 12:36:03

bigmacblau hat geschrieben:
Interessant, könntest Du mir das mal vorrechnen? am besten per PN.

Fragend Wolfgang

Wenn das notwendig wäre, gäbe es nicht so viele vermietete Dächer.

rkopka am 26 Nov 2020 12:39:15

Hier --> Link findet man einiges zu den Problemen.

RK

Marsu123 am 26 Nov 2020 12:41:51

rkopka hat geschrieben:Hier --> Link findet man einiges zu den Problemen.

RK


Hm ich habe da leider nichts zum Problem gefunden :
Euro 7 - das Ende unseres gemeinsamen Hobbys?


:thema:

Jagstcamp-Widdern am 26 Nov 2020 12:42:49

nicht per pn, da alles legal und dem fa bekannt:

meine hausdach anlage hat runde 30t€ gekostet, abzüglich 10t€ nicht rückzahlbarer zuschusz (100000 dächer-programm).
der 20-jahre vertrag beläuft sich auf 48,6ct/kwh.
bis jezz (18 jahre am netz) habe ich einen nettoertrag (ohne abschreibung) von 37t€, dabei sind alle kosten berücksichtigt.
die abschreibung war für mich (war immer selbstständig) gold wert (10 jahre)...

meine andere (wesentlich gröszere) anlage bringt 27 ct und läuft noch 11 jahre und ist in 2 bezahlt (abschreibung 8 jahre)...
meine anteile an einem privaten windpark (8 anlagen) verzinsen mit 4,8%.
wenn das jagstcamp (abschreibung 8 jahre) auch in die nähe dieser erträge kommt.... :roll: :lol:

alleswirdgut
hartmut
hartmut

Fledermaus am 26 Nov 2020 12:55:10

Servus
Sehe kein ende unseres Hobbys .
Egal welchen Antrieb die Womo´s haben , die werden am Markt bleiben. Da hängen viele Arbeitsplätze dran, Hersteller-Zubehör-Campingplätze

Unser Freizeitgesellschaft in der wir leben, brauchen die Bürger eine Beschäftigung,..

Sehe eher das Problem das es immer mehr werden und es dadurch zu rigorosen Regeln kommt, nichts mit Freiheit wie im Prospekt mitgeteilt wird,...

Locker bleiben und die Zeit genießen ;D

rolfk am 26 Nov 2020 13:06:33

Arbeitsplatz ist Imhof ein schlechtes Argument, denn sagt ein Kriegswaffen Hersteller auch.

Aber wenn die Zahl der Womofahrer nur gross genug ist, hat ihre Stimme auch Gewicht.

Wenn sie ihr eigenes Image nicht zerstören.

CaraLilly am 26 Nov 2020 18:29:26

Hallo, ich bin nach dem Artikel auch etwas entspannter. Darin geht es ja auch erstmal um Neuzulassungen ab 2025!
Der Link geht zu einem Beitrag bei N-TV.

--> Link

Grandeur am 26 Nov 2020 18:44:16

. Da hängen viele Arbeitsplätze dran, Hersteller-Zubehör-Campingplätze


Wen interessieren gerade die paar Arbeitsplätze in der Caravaning-Branche? Die Automobilindustrie und Allem was dran hängt interessiert doch gerade auch die Politik nicht und da arbeiten deutlich mehr.
Was glaubst Du was gerade bei den Herstellern und deren Zulieferern los ist?
Verbrennerentwicklung bei Daimler ist komplett gestoppt. Die Verbrenner kommen in Zukunft aus China. BMW beendet Verbrenner-Fertigung in D..
Und die Ingenieure, die bisher Verbrenner entwickelten schulen kurz um auf E-Technik.... :lol:

Nur ein kleiner Teil der Personalabbaupläne erscheint in der Presse! :roll:

Gruß Grandeur

rolfk am 26 Nov 2020 19:12:49

Das vollständige Ende des Verbrennungsmotors ist nicht mehr als ein schlechter Witz der Grünen.
Nutzfahrzeuge, LKW, Traktoren, Baumaschinen, Schiffe, Einsatzfahrzeuge....und auch wenigstens ein Teil der heute genutzten PKW werden Verbrenner bleiben. Was sie dann verbrennen, wird man sehen. Das geht auch in grün.

Dass es Menschen, und Anwendungen, gibt wo Elektroantrieb reicht ist richtig. Postfahrzeuge und andere Flottenfahrzeuge machen es vor.
Common Joe könnte als reines Stadtauto einen E benutzten.

Aber ob das jemals 30 oder 40 % des Gesamtanteils ernsthaft überlschreitet wage ich zu bezweifeln. Und ob das in 10 Jahren geht auch.

Gerade deswegen Frage ich mich, warum man nicht an eine vernünftige Über gangsloesung mit Hybriden denkt.
Und eine Antwort darauf ist, das nur Toyota sowas liefert und alle Deutschen Firmen auch das verschlafen haben.

Lancelot am 26 Nov 2020 19:26:41

rolfk hat geschrieben: Gerade deswegen Frage ich mich, warum man nicht an eine vernünftige Über gangsloesung mit Hybriden denkt.
Und eine Antwort darauf ist, das nur Toyota sowas liefert und alle Deutschen Firmen auch das verschlafen haben.

Wie kommst Du auf sowas ... :nixweiss:
Nahezu alle PKW-Hersteller bieten dazu heute entsprechende Modelle an : --> Link

schnecke0815 am 26 Nov 2020 19:59:57

Grandeur hat geschrieben:
Nur ein kleiner Teil der Personalabbaupläne erscheint in der Presse! :roll:



Die Zahl ist doch allgemein bekannt, mind. 400.000.
Dann sollen wir das also besser lassen?

Bergbewohner1 am 26 Nov 2020 20:19:19

Ist doch ganz einfach, Güterverkehr auf die Schiene, war gestern in der nähe von Berlin, LKWs Stoßstange an Stoßstange- es stellt sich die Frage-ist das notendig :?:
Es ist nun eben so- es regieren die Lobbyisten.
Das wird auch mit Habeck nicht anders, im Gegenteil.

rolfk am 27 Nov 2020 00:18:57

rolfk hat geschrieben: Gerade deswegen Frage ich mich, warum man nicht an eine vernünftige Über gangsloesung mit Hybriden denkt.
Und eine Antwort darauf ist, das nur Toyota sowas liefert und alle Deutschen Firmen auch das verschlafen haben.

Lancelot hat geschrieben:Wie kommst Du auf sowas ... :nixweiss:
Nahezu alle PKW-Hersteller bieten dazu heute entsprechende Modelle an : --> Link

Das sind PEHV, und genau die meine ich nicht.

Plugins sind Fakes, die dafür gemacht sind, unter der falsch gesetzten Förderung unserer notorisch technik-ahnungslosen Regierung verkauft werden zu können. Komplett albern.

rolfk am 27 Nov 2020 00:29:50

Bergbewohner1 hat geschrieben:Ist doch ganz einfach, Güterverkehr auf die Schiene, ....

Das höre ich jetzt seit 30 Jahren.
Und seit dieser Zeit ist das Schiennennetz schion komplett ausgelastetet, abgesehen vom ständigen Abbau von Strecken.
30 Jahre scheinen aber nicht gereicht zu haben, dass jeder das auch weiss.

Bergbewohner1 hat geschrieben:....war gestern in der nähe von Berlin, LKWs Stoßstange an Stoßstange- es stellt sich die Frage-ist das notendig :?:

Nein, ist es nicht. Wir karren Schweine zum Schlachten nach Italien, und die Hälften wieder zurück zum zerteilen, und weiter an eigene und ausländische Verbraucher.
Wir exportieren Schweinefleisch nach China.... und überdüngen die Felder mit Jauche.
Meiner Schätzung nach ist 50 bis 70 % des Güterverkehrs einzig das Ergebnis von Kaufleuten, die als einzige Form der Rationalisierung die Ausbeutung des Verkäufers kennen.

Bergbewohner1 hat geschrieben:Es ist nun eben so- es regieren die Lobbyisten.

Der Verbraucher KÖNNTE regieren, aber er macht es nicht.
Möchtet ihr wissen, wie mein Gasversorger auf die Anfrage "ich möchte kein russisches Erdgas" reagiert hat ? :D

Bergbewohner1 hat geschrieben:Das wird auch mit Habeck nicht anders, im Gegenteil.

Die Grünen sind zur Hälfte dringend notwendige Verfechter des Umweltschutzes, und zur anderen Hälfte kindliche, alberne, weltfremde Verbieter, denen die Änderung der Nationalhymne wichtiger ist als Demokratie, Verlässlichkeit und Bürgerwille.

hampshire am 27 Nov 2020 01:09:55

Nee, nicht das Ende unseres Hobbys. Es wird weiterhin teurer. Das Hobby wird sich ändern und unsere Verbrenner werden aussterben. Mit CO2 Abgabe wird zudem fossile Energie zunehmend teuer und unattraktiv. Das ist konsequent und richtig.
Die Diskussion erinnert zeitweilig an Kaiser Wilhelm, der prophezeite, dass Auto sich gegen das Pferd nicht durchsetzen könne.
Natürlich gibt es genug regenerative Energie für eine Energiewende inklusive Verkehrswende. Wer glaubt, dass sich dabei weder System-, als noch Verhaltensänderungen. Natürlich wird es Reisemobile mit nicht-fossilen Antrieben geben.

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Was habt ihr für das Womo gekauft und noch nie benutzt oder
Diebstahlsicherung für Wohnmobil
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