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Hallo liebe Community, wir haben einen MB 508D (mittellang) gefunden mit 500000 km und EZ 1982. Der Nochbesitzer hat die alte Wohnmobileinrichtung komplett bis auf den Rahmen rausgerissen. Das Auto stand zwei Jahre auf seinem Hof rum und hat derzeit keinen TÜV. Der Besitzer hat notwendige Arbeiten an Motor (z.B. Öle wechseln) und an Bremsleitungen (wurden erneuert) machen lassen. Wie bei solchen Fahrzeugen üblich gibt es jede Menge Rost an der Karosserie und am Bodenrahmen. Der jetzige Besitzer möchte 8500 € haben und wird dafür einige Arbeiten an dem Fahrzeug ausführen: - Rost überall (Karosserie und Rahmen) entfernen, d.h.: Abschleifen, größere Roststellen rausschneiden, Rostumwandler verwenden, ggf. neue Bleche einschweißen etc.) - Rahmen mit 2K-Lack streichen - Alte Farbe am gesamten Mobil (außen und innen) entfernen und mit einem 2K-Primer neu streichen - Siebdruckplatten verlegen und den gesamten Unterboden mit einem Unterbodenschutz einsprühen - Minimale Arbeiten wie Scheibenwischer, Kupplungsgeberzylinder und "spring suspension bushings" reparieren - Neuer TÜV Der Motor läuft, eine Probefahrt gab es aber noch nicht und ist auch nur eingeschränkt möglich (auf dem Hof im Kreis), da er keinen gültigen TÜV hat. Das Fahrzeug wiegt momentan angeblich 2,3 t und wurde auf 3,5 t abgelastet. Wir möchten ihn zum Wohnmobil ausbauen zur Nutzung als Familie (2 Erwachsene, 2 Kinder). Haltet ihr einen Innenausbau (ohne Dusche) für 1,2 t inkl. Zuladung für machbar? Was sagt ihr zum Kaufpreis? Sind die geplanten Arbeiten für den Preis ein guter Deal? Und auch wichtig: Sind die 500000 km (zu) viel? Sind Ersatzteile einfach zu bekommen? Tausend Dank im Voraus für eure Einschätzungen. Nele und Stefan Nachtrag: Der Besitzer sagte er veranschlagt etwa 100 Arbeitsstunden, die er innerhalb von 10 Tagen erledigen kann. Eine Ruine mit 500.000km für 8500 Taler ohne Einrichtung - Das nenne ich dann mal ein Schnapper - Alle Achtung! Mit Verlaub, ich käme gar nicht auf die Idee, dafür noch 1 Euro auszugeben. Nur meine, völlig unmaßgebliche Meinung Gruß Lass es! Für einen fast 40 Jahre 508D 8.500 EUR hinzulegen ist Wahnsinn. Soviel kann der Verkäufer daran garnicht schweißen und konservieren, als dass sich der Kauf lohnen würde, zumal es ja eine „Rostlaube“ zu sein scheint. Ich hatte dieses Fahrzeug auch als WoMo umgebaut und in den letzten Lebensjahren dieses Fahrzeugs ewig daran rumgeschweißt, um es am Leben zu erhalten. Irgendwann im Alter von ungefähr 35 Jahren war dann aber wirklich keine Chance mehr, es durch den TÜV zu bekommen. Mit ca. 500.000 km ist der Motor resp. das Getriebe auch am Ende. Drüber hinaus darf man zumindest skeptisch gegenüber der Motivation des Verkäufers sein, nach dem Zustandekommen des Kaufs die Schweißarbeiten und die Konservierungsarbeiten an dem Fahrzeug und den neuralgischen Korrosionsstellen auch mit der nötigen Sorgfalt und auch wirklich fachgerecht durchzuführen. wie schon alle vorposter - er soll dir 1000€ geben, damit er das geraffel los ist. bei den kilometern gehts nicht nur um den toten motor, da ist alles tot. fahrgestell, antrieb, bremsen etc. wenn der besitzer die versprochenen arbeiten fachlich sauber durchführt, ist der aufgerufene preis, auch bei 500 tkm, marktüblich! düdos steigen seit 5 jahren deutlich im wert. aber dieses fahrzeug als 3,5 tonner geht gar nicht! alleswirdgut hartmut Hallo Nele und Stefan, bitte überlegt euch nur eine Sache im Vorfeld: Warum fährt der Besitzer das Fahrzeug dann nicht selber? Wenn er doch alles so super gut instandsetzt? Warum stand das zwei Jahre bei hm rum? Das scheint mir ne Bastelbude zu sein - tut euch das nicht an. Schaut lieber weiter und investiert lieber etwas mehr für bessere Grundzubstanz. Gruß Volker Ach nochwas: Habt ihr Bilder von der Bude? Nur interessehalber..... :-) Moin! Meine unmaßgebliche Meinung. Laßt es. Wenn man bei diesen Kfz nicht selber Hand anlegen kann, ist das ein Faß ohne Boden. Und wenn der Kollege da 100!!! Stunden investieren will, ist allein der Anteil an Arbeitsstunden am Preis wohl der größte Posten. Wenn Ihr unbedingt auf solch Kfz Bock habt, muß man sich intensiv damit auseinandersetzen oder Geld in die Hand nehmen und lange suchen bis ein relativ problemloses und vor allem nutzbares Kfz gefunden ist. Sonnigen weiterhin. Uwe Hallo Nele und Stefan, was den Preis anbelangt: streich ´ne Null weg und er passt. 500.000km können bei einem gewarteten Fahrzeug noch ok sein. Bremsen z.B. oder andere Fahrwerksteile halten sowieso nicht so lange, sind also schon mal ersetzt worden. Der andere Punkt: einen kompl. Selbstausbau plus Reserve für die übliche, spätere Ladung um fahren / wohnen zu können schafft Ihr mit 1,2t nicht. Mal ganz abgesehen davon ob der MB nur 2,3t wiegt oder nicht. Und bei 8.500,- Euro ( die die Basis bestimmt NICHT Wert ist ) plus den Kosten für den Ausbau, nicht vorhergesehene Reparaturen und "must haves" .... Kauft euch lieber eine billige "Torfbude" und macht die wieder fertig. Mehr Arbeit wird das auch nicht. Grüße Dirk
:) Das sehe ich genau so ! :) Wenn du das Fahrzeug unbedingt haben willst, so soll der Verkäufer erst die Arbeiten durchführen, dann kannst du dir das anschauen und neu entscheiden. Alles andere wäre ein nicht kalkulierbares Risiko. Und wenn er das nicht will, weißt du ja auch warum. Gruss von der schönen Mittelmosel Achim Ich würd's lassen, auch wenn der Preis nochmal nach unten geht. Zum einen halte ich die 3,5t bei einem Ausbau auch nicht für haltbar für 4 Personen, zum anderen steckst du dann da eine Menge Zeit und Geld in den Ausbau einer Basis, die ein Überraschungsei bleiben wird. Selbst wenn der Verkäufer da noch irgendwie frischen TÜV hinrepariert, bleibt das eine Baustelle bis auch wirklich alles durchrepariert sein wird. Und dann fängst du wieder mit der Rostbekämpfung an ... Und wie ein Vorschreiber schon schrieb, wenn's denn mit den zugesagten Reparaturen abschließend getan wäre, würde der Verkäufer die vorher machen und das durchreparierte Fahrzeug verkaufen Und einen Düdo ohne Ohrenschützer fahren geht garnicht,das kann zu einen Tinitus führen :ja: Vielen Dank für jede einzelne eurer Antworten. Hier sind ein paar Fotos des Düdos. Genauere Fotos vom Bodenrahmen haben wir leider nicht. Nochmal zum Rost: Der größte Rostfraß ist um die Radkästen herum und betreffen reines Blech. Das will der Besitzer durch neues Blech ersetzen. Des Weiteren gibt es ein Loch in einem Querträger, das wahrscheinlich auch nur durch ein neues Blech ersetzt werden kann. Der Rest sei Flugrost, sagte der Besitzer. So, nun noch der derzeit aktuelle Stand und ein paar Ergänzungen: Der Besitzer hat versichert, unserer Bitte nach einer Fotodokumentation der Arbeiten nachzukommen. Wir haben von zwei Sachverständigen die grobe Schätzung des Fahrzeugwerts auf etwa 1000€ bekommen. Wir kalkulieren an Materialkosten für die Arbeiten maximal weitere 1000€. Bedeutet, die übrigen 6500€ wären Arbeitslohn, bei 100 Stunden 65€/Stunde. Er ist kein Mechaniker. Wir würden gern den Stundenlohn auf etwa 30€ senken, dann wären wir bei 5500€. Das erscheint uns fair. Natürlich besteht ein Interessenkonflikt, wenn wir seinen Preis drücken und gleichzeitig größte Sorgfalt erwarten. Das mit der größten Sorgfalt ist aber eine Persönlichkeitsfrage, selbst wenn wir ihm den vollen Preis zahlen würden müssten wir ihm weitgehend vertrauen weil wir ihn und seine Gewissenhaftigkeit nicht kennen, trotz Fotodokumentation. Wir haben bei einer Ausbauwerkstatt angerufen und gefragt, ob die einen kompletten Ausbau für 4 von Dämmung bis zum Finish inklusive Zuladung im Gewichtsrahmen für möglich halten. Sie sagten, es sei möglich einen Ausbau in diesem Fahrzeug mit 700kg hinzubekommen. Damit blieben noch 500kg an Zuladung, was reichen sollte. Was wir ggf. rausfinden müssen ist: -Wie schwer ist der Bus tatsächlich? -In welchem Zustand befindet sich das Fahrzeug? Motor, Bremsen und alles was man checken kann. Wir würden den Bus gern in einer Werkstatt begutachten lassen, dafür bräuchte er aber TÜV. Was ja laut derzeitigem Besitzer kein Problem sein sollte, weil er nach eigenen Angaben alle notwendigen Arbeiten schon ausgeführt hat. Wir haben mehrfach an anderen Stellen gelesen, dass Düdos sehr zuverlässig sind, fast überall repariert werden können und die Motoren eine sehr lange Lebensdauer haben, die bei guter Pflege locker 1 Mio km erreichen können. Obwohl wir die vielen Hindernisse sehen, haben wir dennoch das Gefühl, dass das alles in allem ein guter Deal werden könnte wenn wir wissen dass der Bus in gutem Zustand ist und den Gesamtpreis drücken können... was denkt ihr? Ändert das Eure Meinung? Liebe Grüße, Nele und Stefan Meiner Meinung nach kann man solche Fahrzeuge nur haben, wenn man alles selbst machen kann und auch die entsprechenden Möglichkeiten hat. Fängt mit einer geheizten Halle an. Und wie soll den ein Facharbeiter mit 30€ die Stunde klar kommen? :roll: Wenn in den 65 schon die MwSt. drin ist, finde ich das günstig genug. Und das treibt einen dann wieder zu meinem ersten Satz. Die gekaufte Zeit ist systembedingt einfach viel zu teuer. Eigene Stunden bewertet man naturgemäß halt immer anders. :nixweiss: Gruß aus dem Norden Hein
Für 4 Personen? :eek: Was wiegen denn diese Personen? Und dann rechne mal ganz grob 100 kg je Person drauf. Und den Ausbau mit 700kg? Aber ICH habe noch kein Womo ausgebaut! Grüße Dirk
:lol: der ist gut! :D Grüße Dirk
Der jetzige Besitzer ist kein Facharbeiter, sondern macht beruflich etwas ganz anderes und würde das hier eher hobbymäßig nebenbei machen.
Stimmt, da haben wir uns nicht ganz klar ausgedrückt: Wir haben ein Baby (ein Jahr alt) und ein weiteres ist in Planung. Wir wiegen also zu dritt bzw. dann zu viert nicht so viel. ;) Ihr versucht euch das Projekt schoen zu reden und wollt die Argumente dagegen nicht wahrhaben. Aber gegen (eure) Glaubenssaetze ist kein Kraut gewachsen - und auch die Entscheidung kann euch niemand abnehmen. LG Bernd Moin, nun beiß dich nicht so an dem Fahrzeug fest. Das ist ein Fass ohne Boden, wenn du nichts selber machen kannst. :eek: Ups, der Bernd hat es schon auf den Punkt gebracht. Nabend ihr zwei, eigentlich wollte ich hierzu nichts mehr schreiben - da viele schon richtungsweisende Antworten geschrieben haben. Aber wenn ich mir die Bilder anschaue, wird mir Angst und Bange. Der ist Rott! Klar bekommt man das hin - es werden ja auch 60 - 70 Jahre alte Scheunenfunde wieder aufgebaut - aber das wird eine richtig aufwendige Komplettsanierung. Den muss man von unten bis oben komplett neu aufbauen. Und das soll der Besitzer nun für euch machen? Für das Geld? Obwohl er schon zwei Jahre das Ding auf dem Hof stehen hat. Meiner Meinung nach hat er sich das Ding vor zwei Jahren genau mit eurem Optimismus gekauft und ist dran gescheitert. Nun zu eurer Frage: Kaufen oder lassen? Meine Antwort ist klar. Gruß Volker Stefan, habe ich das richtig verstanden? Du möchtest einem Amateur den Auf- und Ausbau eines den Schilderungen nach offensichtlichen Wracks anvertrauen, weil Du selber davon keine Ahnung hast? Und dafür 8.500,00 Euro ausgeben und Dich dabei auf Fotos verlassen, die Du auch nicht beurteilen kannst??? Also selbst wenn ich das Doppelte komplett übrig hätte, wäre mir selbst die Hälfte dafür zu viel! Da ist doch Ärger und Frust vorprogrammiert. Tue bitte weder Dir noch Deiner jungen Familie den Kauf dieses Fahrzeugs an, wenn Dir am Bestand Eurer Beziehung etwas liegt. Diese Karre ist und bleibt doch eine potentielle, wandernde (oder eben liegenbleibende) Baustelle und Eurograb. Da würde selbst ein Kfz-Mechaniker keine Freude dran haben. Das Risiko, sehr viel Geld und Deine Partnerin zu verlieren, wäre mir zu hoch :!:
Ich wusste ja, irgendwann kommts raus :lol: :lol: Sorry 4 O.T., aber das war aufgelegt.
Ganz schön viele Konjunktive und Unwägbarkeiten, nicht war. Nein, meine Meinung ändert das ganz und gar nicht. Das Fahrzeug ist am Ende. Wie gesagt, ich hatte selbst dieses Modell ca. 10 Jahre gefahren und weiß wie es ist, wenn sich der Rost erst einmal durchgesetzt hat. Das von einem Vorschreiber genannte „Faß ohne Boden“ trifft das ziemlich genau. Mich interessiert noch, wo Du das Märchen von den locker erreichbaren 1.000.000 km gelesen hast. Im Übrigen gibt es noch deutlich mehr Komponenten an diesem Fahrzeug als den Motor. Ein Getriebe zum Beispiel, Bremsen, Radlager, Lichtmaschine etc. In welchem Zustand sind diese denn? Und zu den Sanierungsmaßnahmen des Verkäufers hat Solofahrer das in dem ersten Absatz seines Beitrags ganz gut zusammengefasst. Ich bin mal sehr gespannt auf Eure Entscheidung. Indiskutabel, lass Dich nicht von "will haben" leiten,das ist noch immer schief gegangen. Gruß Bernd Moin Moin, Die Prozedur hattet Ihr doch schon vor 2 Jahren durch :? --> Link Ich zitire aus dem damligen Thread =
Was ist denn da Eure Erkenntnis gewesen ? Ob Ihr das Fahrzeug kauft oder nicht bleibt Eure Entscheidung . Ich bin der Meinung das das Ganze eine Herrausforderung ist und ob ihr dem gewachsen seid ? Für 10000€ gibt es schon den Einen oder Anderen Kastenwagen der besser aussieht und schon ausgebaut ist ich gebe zu im Moment kaum zu finden aber mit etwas Geduld und Glück ................ ICH würde den 508 nicht kaufen . Viel Erfolg mfg Dieter. Moin! Das „Schönreden“ um das Haben-Wollen-Jetzt-Syndrom zu befriedigen ist & bleibt das ewige Hauptproblem. Hab da auch einige „Exemplare“ der Beratungsresistenten im Bekanntenkreis. Aber macht mal......wird ja nicht mein Problem. Sonnigen weiterhin. Uwe
. Das halte ich für ein Gerücht. Da sind zum Großteil Mechatroniker unterwegs. Ohne Schnittstelle ums Prüfgerät anzuschließen brauchst da garnicht aufschlagen. Man muss Mechaniker Ü50 finden. Fahre selbst einen MB410D Darf man mal fragen wo das Budget für alles liegen soll? Die Frage stellt sich wer ihn dann ausbauen soll, wennd du dich schon um die Karrosseriearbeiten drückst? Ich hatte mal so ein Teil. Hab einen ganzen Winter ihn ausgebaut. War schon ne Sauarbeit. Also 10000 Euro brauchste auf jeden Fall für den “einigermaßen Ausbau“. Als Oldtimer finde ich den schon cool, aber es ist halt schon ne alte Schüssel. Läuft auch nur ca. 90 km/h und am Berg hängste mit 40 rum. Außerdem schlucken die meistens viel Öl. Ich hatte zum Schluß ein ähnlichen Verbrauch wie an einem Zweitakter. Dann wäre auch noch entscheidend wie weit man weg fährt? Also ich denke da gibt es bessere Alternativen. Wenn Ausbauen, dann lieber was Jüngeres. Das Fahrzeug hat nur den Charme wegen dem H Kennzeichen. Wobei ich nicht weiß ob man das so einfach bekommt? Es gibt so Leute die stecken einen Visitenkarten ans Auto wo drauf steht kaufen für Export...... , selbst die Jungs würden den stehen lassen. Mal im Ernst, wie viele Vorschreiber schon angemerkt haben, lass es sein. Ohne das notwendige Wissen, Geld, Werkzeug, Halle usw. wird das nichts. Nehmt euer Geld und versucht mit Geduld eine vernünftige Basis zu finden. Das H Kennzeichen wird nur Fahrzeugen zugeteilt die sich in erstklassigem und damit erhaltungswürdigen Zustand befinden.Rostlauben haben da keine Chance, mein Wohnmobil wird nächstes Jahr 30 und bekommt das H Kennzeichen, der TÜV Ingenieur hat sich den alten Dampfer bereits angesehen. Weitere Bedingung ist das alles "zeitgenössisch" sein muss. Gruß Bernd Guten Morgen, ich reihe mich unter den genannten Bedingungen auch auf der Liste "stehenlassen" ein. Die Abnahme für das H-Kennzeichen sind momentan so, das Ding muss eigentlich aussehen wie neu. Hübsch mit der Rolle eingefärbt oder auf der Wiese druckluftgepinselt geht da nicht. Auch bei Blecharbeiten gilt, da wo ne Sicke drinnen ist muss auch wieder eine rein. Also Loch raus, Blech drauf, das geht auch nicht mehr. Das Fuhrwerk wird vielleicht TÜV bekommen, aber kein H. Zum Blech allgemein: Das bekannte Übel am Scheibenrahmen ist zu erkennen. Wenn´s richtig gemacht werden soll, dann werden es die ersten 50 cm von der Unterkante nach oben werden. Da haben bereits einige Künstler Hand angelegt. Bei Rost am Rahmen, da gilt es zu untersuchen, Längs- oder Querträger. Mit Quer gibt´s weniger Probleme, aber wenn einer durch ist, dann ist der nächste nicht viel besser. Zur Technik: Ja, die Dinger sind robust und einfach aufgebaut. Dennoch ist Fachwissen, Geschick und Können erforderlich. Ohne Pflege und Wartung gibt´s keine 1.000.000, nichmal 100.000.... Ersatzteilversorgung: Stelle doch mal eine Liste mit einer Handvoll Teile zusammen die für den Tüv benötigt werden, gehe zum Sternehändler und versuche zu bestellen. Zwar kann beinahe jeder Dorfschmid überall auf der Welt das Teil richten, aber die Teile wird er auch nicht selbst feilen... Für viele Teile gilt mittlerweile, gutes Gebrauchtteil oder etwas passendes neues nächtelang zu suchen, oder selbst bauen. Ohne ein gut gefülltes Regal kann das Fahrzeug nicht im Alltag bewegt werden. Zuladung und Ausbau: 3,5 geht nicht. Der Möbelbau muss filigran erfolgen, dann könnte es gaaanz dünne mit reichen. Filigran = teuer. Also auch hier nix mit Schaltafel oder ab zu IKEA und ins Fahrzeug spaxen... Kinder wiegen wenig, mit Zubehör werden die aber auch schwer. Ich denke da z.B an einen Fahrradwagen. Fazit: Nur für jemand mit Fachwissen und Können, Halle, Werkzeug, ein gut gefülltes Ersatzteilregal und Zeit. Die geplante Lösung geht in die Hose, selbst wenn das Ding mit Tüv fährt, dann nicht lange. Moin. Ein 508 ist natürlich vom Grundsatz her gut. Die Dinger stehen auch nicht mehr an jeder Ecke und haben Charme. 8500 ist natürlich als Abschreckung gemeint, gegen die Fahnenhändler mit nem Lambo auf der Karte die sie an einen PKW für 8K stecken. Auch in Afrika kriegst du den nicht mehr zugelassen. Trotzdem ist das Ding besser als jeder Sprinter. Außer du stehst auf richtig asoziale Werkstatt und Teilerechnungen. Wir hatten weder ne Halle noch Werkzeug. Haben wir mit unserem Rostfreien 1984 Womo zum Schnäppchenpreis wegen Scheidung gekauft, bzw erlangt. Da hatten wir schon keinen Bock mehr auch nur noch einen Tag nach "unserem" Womo zu suchen. All in one. Also.Nerven behalten und den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Keinen Sprinter oder Duc kaufen. Was die Einschätzung bezüglich der H Zulassung angeht...Tüv Nord/Hannover Thies Hader. Da mal Anfragen, der Mann ist Legendär wenn es um die Beurteilung des Gesamtbildes des KFZ und seiner Würdigkeit als technisches Denkmal geht. Aber gerollt ist bei ihm verboten. 2k Lack auch. LG Jan Ich will dem Verkäufer nichts unterstellen aber wie hoch ist die Motivation das richtig zu machen? Wenn du sowas nicht selbst machen kannst lass die Finger davon das gibt nur Ärger. Mit Garantie. Naja Jan, alles schön und gut, aber wenn man nix selbermachen kann, wird dieses Exemplar ne „nerverending-Story“. Wenn es unbedingt ein Düdo sein soll, sollte der TE weiter suchen und evtl.seine Finanzen checken. Sonnigen weiterhin. Uwe Moin Moin, als Einleitung, bin Bj.57 und lese hier und da mal bissl im Forum. Ich hab seit 77/78 bis dato 4 Düdos selbst ausgebaut und hergerichtet. Mein jetziger steht in Uruguay und wartet das Corona endlich Geschichte ist, wird aber noch einige Monate dauern. Nun zu dem Wunschprojekt, aus Erfahrung kann ich euch erzählen, auch wenn ihr den Wagen geschenkt bekommt, würde der Kaufpreis nicht reichen um den Wagen TÜV - H und reisfertig auszubauen. Das teil ist völlig runtergerockt, der OM 314 geht nie kaputt, wenn, wenn die Maschine bei ca 300.000 revidiert wird hält die locker 1 Mio. So wie der da steht mit 500.000 Km und nie was dran gemacht, verbraucht der locker 4-5 Liter Öl auf 1000 Km, faktisch im Eimer. Dann das Problem mit dem Gewicht, bevor ihr da rumrechnet, macht ne Führerscheinklasse größer und ihr habt einen ganz anderen Spielraum. Meiner wiegt aufgerüstet um die 4,5 Tonnen, was ihr da vorhabt klappr nie. Grundsätzlich solltet ihr überlegen wo schwerpunktmäßig euere Reiseziele sein werden um evtl. doch auf ein softeres Model umzusteigen. Ich will damit sagen, so ein 508er ist in erster Linie ein Nutzfahrzeug, laut, rauh, nüchtern dafür aber nix Elektronik, robust, schmerzlos einfach zu reparieren und läuft, allerdings sollte man sich trotz simple Technik mit dem Fahrzeug sehr gut beschäftigen, dann ist der Spaßfaktor auch unendlich. LG Tom Hi Nele und Steffan Was ist das Endziel? Wollt ihr damit nach Indien fahren? Drin leben? Oder ab und zu am WE an Oldtimertreffen fahren? Innenausbau: Was sollt ihr da machen? Die einen kommen mit Luftmatrazen, Wasserbeutel und einem Eimer aus. Andere haben andere Ansprüche. 100l Wasser wiegen halt 100kg und Kleinkinder und in 16 Jahren auch 75kg schwer ;-) Also, wenn du ein Hobby brauchst, Auszeit von deiner Familie brauchst, eine Werkstatt/Doppelgarage dein eigen nennst, die Wirtschaft ankurbeln willst, sowieso schon immer den 7.5to FZ machen wolltest. Dann hast du dein persönliches WoMo gefunden. ;-) LG, Sascha PS: Den Motor hat ich mal. Damit war ich in den 90er schon der Stauanfang ;-)
den Clou halte ich für ein Schnäppchen, sieht zumindest auf den Bildern gut aus. Aber mit 3,5t wird das nichts! Hatte auf meinem LP809 einen Wohnwagen raufgeschraubt, hatte nie gewogen, aber denke es war eine leichte Bauweise. Zitat aus Gebrauchtmarkt. . "Projektaufgabe , Da ich absolut zu wenig Zeit habe für mein Off-road Restaurationsprojekt , muss meine Aufbaukabine aus Gfk-Sandwich nun weg . Hersteller Alpha ( ähnlich wie Mabu)/ komplettes Wohnmobil Der ganze Aufbau ist komplett neu abgedichtet und das Dach bereits grundiert worden , neue Teppiche kleben schon überall und ein Fußboden wurde auch neu verlegt . Komplett Schreinergefertigter Ausbau , Elektrik steht komplett so wie Zu - und Abwasser . Hier und da sind noch Kleinigkeiten zu erledigen. Gesamtzustand bitte beachten . Thetford Toilette mit schwenkbarem Sitz , sep. Nasszelle , Truma 4000e Heizung , Kühlschrank von Elektrolux , Emaille Herd und Spülbecken , eig alles drin was man braucht . Ursprünglich sollte die Kabine auf einen Sprinter 4x4. Das aktuelle Fahrgestell, der Mercedes 307 möchte nicht starten , läuft aber auf Äther . Wahrscheinlich die Dieselpumpe oder Luft in den Leitungen ( habe sie erneuert ). Das Agregat wurde bei Mercedes bereits mal gewechselt . Ein Zweiter Motor ( ebenfalls vor einigen Jahren komplett überholt gibt es auf einer Europalette zusätzlich dabei ( Rechnungen und Belege vorhanden)) Der Motor ist ein 2.4 L Diesel . Motor lief (vor 5Jahren ) Ebenfalls , sollte die Kabine komplett lackiert werden und wurde bereist vollständig Entlackt und abgeschliffen. Tolles Projekt für jemanden der ein günstiges Womhnmobil sucht zum selber fertig stellen, oder für einen Weiterbau um die Wohnmobil-Kabine umzusetzen. Hinterachse luftgefedert, Fahrwerk vorne wurde mal überholt , Reifen sind auch noch mit sehr guten Profil, alle Fenster sind von Seitz , mit fliegen-und Verdunkelungsrollo( ein kleines ist leider defekt) . Der Preis ist inklusive Mercedes 307 Fahrgestell damit die Sache rollbar bleibt ( welcher dennoch eine solide Basis bietet für den Aufbau ) Gesamtgewicht: 3.4 to " Das ist eine Alkovenkabine. Wird für 3900 EURO angeboten. das ist aber ein bremer - kein düdo! alleswirdgut hartmut
Darin kann man aber was machen was man im Düdo nicht kann, sich während der Fahrt unterhalten :wink: Gruss Dieter Ähhhhh, ab 70 kannst du dich doch ein beiden nur noch per Bordfunk verständigen. LG
. Es geht ja primär um eine Kabine. Die kann man auf jede Pritsche montieren. . |
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