Tinduck hat geschrieben:
Und, wann kommt die Rechnung?
Der Gedanke, wer die Kosten trägt, kam mir auch.
Grüße
Der Gedanke, wer die Kosten trägt, kam mir auch. Grüße
das mit den Kosten ist ne gute Frage, da es ja auf deinem Grundstück gelandet ist. Musst du dich da beteiligen oder wird das ohne Kosten entsorgt ? Gibt es für dein schwimmendes Domizil auch eine Wohngebäudeversicherung und eine Haus-und Grundbesitzerhaftpflicht ? Also die Rechnung übernimmt die Gemeinde und wurde von der Regierung angeordnet, weil auch keine Berufschiffsfahrt mehr möglich war. Ansonsten liegen die Kosten bei ca 450 Euro pro Monat inkl. allem wie Versicherung, Steganlage, Wartung, Strom, Wasser, Abwasser, Gas... Was in den Kosten natürlich nicht enthalten sind, war der Kauf hört sich fair an. Da sind 450 € monatlich nicht viel, wenn sämtliche Nebenkosten abgedeckt sind. Wohnst du denn jetzt ganzjährig dort, ist das erlaubt ? Du hast glaub ich geschrieben dass du deinen Wohnsitz nicht dort anmelden kannst. Also nutzt du das Hausboot als Ferienwohnung ? Also man kann ganzjährig drin wohnen, da sagt keiner was. Viele der Häuser sind ganzjährig vermietet. Ich kann da keinen Wohnsitz anmelden, da nicht erlaubt. Hat im Grunde genommen ja keinen Briefkasten. Und da man am Wasser wohnt, ist es bei Hochwasser, vielleicht auch eine Versicherungsrechtliche Frage. Aber die Rezeption nimmt meine Post, wenn ich etwas bestelle an. Also offiziell geht es nicht, dass ich mich in Deutschland abmelde und in Holland dort anmelde. hört sich gut an. Wohnsitz offiziell in Holland würd ich auch nicht unbedingt anstreben. Hast du denn vor auch mal zu vermieten ? Das reduzierte Leben hat schon was. Wir versuchen das Beste aus zwei Welten zu vereinbaren und haben das in Architektur gegossen. Wir wohnen nun seit 2 Jahren in einem (nicht tiny) Holzhaus am Waldrand zu zweit in einem Raum, der zum Wohnen, Kochen, Essen und Schlafen dient. Der Eingang ist gleichzeitig Waschküche. Die Haustechnik ist in einem Kellerraum, der nur von außen zugänglich ist. Es gibt ein GästeWC und ein Badezimmer. Da unser Wohnraum über 2 Etagen geht (Hanglage) haben wir sehr viel Luftraum, Licht und eine tolle Anbindung nach draußen. Wir kommen mit wenigen Habseligkeiten gut aus. Beim Umzug vor 2 Jahren haben wir uns von gut 70% unserem Kram getrennt. Die volljährigen Kinder wohnen prinzipiell autark nebenan und haben jeder eine eigene Haustüre. Wenn die ausziehen haben wir 2 Ferienappartments und nicht zu viel Raum, den wir selbst bewirtschaften müssen. Tut wirklich gut.
und ihr geht euch, so ohne Ausweichmöglichkeit, nicht auf den Geist ? Seid ihr beide noch berufstätig ? Dann geht das ja schon, aber wenn beide zuhause sind, kann ich mir das nicht so gut vorstellen. Also wir beide brauchen Rückzugsmöglichkeiten.
Nein, tun nur sehr selten und dann hilft auch keine Tür dazwischen. Haben über 30 Jahre Übung miteinander und wussten was wir tun. Dank Akustikdecke und Zweigeschossigkeit unseres Raumes gibt es zudem die Möglichkeit sich im selben Luftvolumen befindend aus dem Weg zu gehen. Bei gutem Wetter ist draußen recht viel Platz mit vielen Lieblingsorten zum Niederlassen.
Nur ich bin berufstätig, was nicht heißt, dass ich nicht mehrere Tage am Stück zu Hause bin und arbeite. Mir reichen Hirn, Laptop und Telefon. Manchmal gehe ich in den Kastenwagen.
Das geht vielen so. Wir können uns gegenseitig so lassen wie wir gerade sind und kommen mit eingeschränkter Rückzugsmöglichkeit wunderbar klar. In "Notfällen" gäbe es einen hübsch eingerichteten alten Bauwagen, das Wohnmobil und den auch im Winter nutzbaren Whirlpool auf der unteren Terrasse. hört sich gut an und ich wünsch euch beiden dass es auch so bleibt. Wir haben 20 Jahre zusammen gearbeitet, also waren Tag und Nacht zusammen und sind jetzt insgesamt 45 Jahre verheiratet. Da braucht jeder mal Platz nur für sich. In den jetzigen Coronazeiten hockt man halt noch mehr aufeinander als sonst. Aber eure Aufteilungen sind bestimmt super, jedenfalls hört es sich so an. Um den Whirlpool beneid ich euch grad a bissle :lol:
genau, Verzicht muß man sich leisten können ... :mrgreen: Munter bleiben! . .
Da ist was dran. Ich kenne den Unterschied zwischen Reduktion und Verzicht. Wir haben die Anzahl unserer Besitztümer und die Anzahl der Räume reduziert. Das tut uns gut. Dabei müssen wir auf nichts verzichten und sind uns in bewusst, dass es uns ausgesprochen gut geht. Dafür sind wir dankbar. Hallo, wir überlegen unser viel zu groß gewordenes Haus zu verkaufen und ein Mobilheim zu kaufen und dann auf einem Campingplatz in der Nähe dauerhaft zu wohnen. Aber wir wollen keinen Stress. Der Campingplatzbetreiber sagt es sei kein Problem aber wir hätten keinen Abwasseranschluss und im Winter könnte es sein, dass der Wasseranschluss wegen Frost stillgelegt wird. Wo kann man sich wirklich rechtssicher informieren? Danke!
Das ist eine gute Frage, und ich fürchte, da mußt du tatsächlich die einzelnen Plätze abklappern. Viele Campingplätze tolerieren zwar das ganzjährige Wohnen dort, aber es ist dann in einer rechtlichen Grauzone. Oft ist eine Nutzung der Flächen des Campinglatzes nur zu Freizeitzwecken erlaubt. Es hängt dann von der Gemeinde ab, ob dann beispielsweise ein Erstwohnsitz akzepiert wird. Und es hängt natürlich vom Campingplatz ab, welche Infrastruktur der zur Verfügung stellt. Zwischen der legalen Situation und der vorhandenen Infrastruktur gibt's dann halt viele mögliche Kombinationen. Es gibt aber auch ein paar Plätze bei denen das Wohnen im Mobilheim legal mit Erstwohnsitz möglich ist, und wo die Stellplätze voll erschlossen sind. Die haben dann aber oft relativ strikte Vorgaben, was die Größe und die Beschaffenheit der Mobilheime angeht.
Letztlich beim Einwohnermeldeamt. Hier ein interessanter Link zum Umziehen auf einen Campingplatz: --> Link Ich weiß ja nicht aus welcher Ecke in D ihr kommt, aber hier wird so etwas angeboten (mehr ist mir nicht bekannt): --> Link
Die Frage, die ich mir stelle: Wie muß man sich das dauerhafte Wohnen in einem Mobilheim ohne Abwasseranschluss vorstellen? Permanent Abwassertank auspumpen lassen und das Klo über'n Hof?
Gibt da, so weit ich weiß, Anmeldemöglichkeiten über Anbieter, die dieser Problematik häufiger begegnen (Anbieter für digitale Nomaden oder dann Obdachlosen-Hilfsorganisationen). Dein Haus auf dem Wasser ist wirklich sehr schön, aber was da so alles anschwemmen kann, dies vielleicht wiederholt, ist sicher nicht lustig. Vielleicht auch mal eine Leiche, so wie das beim Wasserkraftwerk bei uns am Fluss öfter geschieht. Ich würde irgendetwas vorbauen, ein Gerüst als Rechen, damit genug Meter frei bleiben zu Deinem Wasserhaus. |
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