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Käme für mich selbst als Single nicht infrage,da bekäme ich Platzangst.Ich habe einen Bungalow mit 160 Quadratmetern Wohnfläche und 1600 Quadratmetern Grundstück drum herum,ist Arbeit das in Ordnung zu halten,aber wenn ich dann auf der Terrasse sitze....würde ich niemals gegen eine andere Wohnform tauschen.Und ich freue mich jedes mal,wenn ich nach zwei oder drei Wochen auf Tour mein Wohnmobil wieder in seine Garage gefahren habe und wieder richtig Platz um mich herum habe,den ich mit niemand zu teilen brauche. Gruß Bernd So unterschiedlich sind die Bedürfnisse. Ich bin froh, dass ich das Ganze los bin. War für mich zuviel Balast. In einer Mietwohnung würde ich mich aber auch nicht wohlfühlen.
Stimmt, der aus dem 8. Stock einer 35m² Wohnung in der Plattenhaussiedlung kommt, sieht das anders als der, der aus dem 200m² EFH Haus in einer gepflegten Einzelhausanlage kommt!
Kann man nicht verallgemeinern, finde ich. Ich hatte auch ein 1200 qm Grundstück mit einer Wohnfläche von über 150 qm. Ich vermisse es nicht, auch wenn es ein wunderschönes Haus mit einem tollen Garten und Teichanlage war. Ich habe mich da deutlich verkleinert und mein Leben hat nun eine völlig andere Qualität, weil ich es nicht nur an materiellem messe. Zum Einen muss ich mich weniger um das große Objekt kümmern. Zum anderen muss ich weniger Geld und somit Zeit opfern, weil ich eben auch Strom, Heizung... einspare, ohne das Haus zu vermissen. Am liebsten wäre es mir, nur mein Hausboot zu haben um darauf zu wohnen und mit dem Womo zu reisen. Leider bekomme ich beim Hausboot keinen Erstwohnsitz. Okay sind auch Luxusprobleme, irgendwie.
Dein Hausboot scheint ja auch echt cool zu sein, vor allem aufgrund der Lage. Ich kann mir schon vorstellen, dass man für soviel Individualität auf etwas Platz verzichten kann. Vergleiche das jetzt mal mit einem der sog. Tiny Houses, das in der Realität aufgrund von Bauauflagen wohl eher irgendwo dicht an dicht gedrängt in einer Vorstadt-Parzelle steht anstatt vor einer Bilderbuch-Naturkulisse in den Bergen... In Hamm kann man im Tinyhaushotel urlauben. Es stehen verschiedene Häuser in idyllischer Lage zur Auswahl. Zum Probewohnen ideal. Ein Hausboot als Dauerlösung kann ich mir in unserer Breiten nicht vorstellen. Ich hatte mal eine Wohnung, da war nach hinten raus die Nordsee und nach vorne raus ein Binnenhafen ... nun das Wasser reichte natürlich nicht direkt bis ans/unters Haus, da lag ein nach hinten Deich und nach vorne eine Strasse dazwischen. Was ich aber sagen möchte ist, das es bei dieser Lage der Wohnung immer kühler/kälter war als anderswo und ich hatte dort immer das 'Wetter' aus erster Hand ! Während andere schon in Shorts unterwegs waren, stellte ich von Lang- auf Kurzarm um. Nee, so idylisch die Prospektfotos auch sind, als Dauerwohnung nicht 'meer' mein Ding. Neulich erst kam ich mit einem Sportbootfahrer ins Gespräch, irgendwann sagte er was wie 'immer kalt' ... dann doch lieber eine, wenn auch kleine, kuschelige Wohnung und ab und an mal in den WoMo-Hafen shippern. Ich wohne an der südlichen Nordsee aber eben nicht in der Südsee :mrgreen: Munter bleiben! . . Ist halt immer eine Frage, wie es so rundherum aussieht. Die Werbebilder mit Tinyhouses mitten in der Natur sind sehr schön, aber wenn dann auf einem städtischen Grundstück statt einem EFH drei Tinyhouses stehen, kann ich keine Verbesserung der Lebensqualität erkennen. Und, das sollte inzwischen jedem Womo-Fahrer klar sein, es gibt nicht für alle und jeden ein idyllisches, einsames Stück Natur, das sind Werbemärchen. Es sei denn, man stellt sein Tinyhouse in Lappland auf. bis denn, Uwe Es gibt allerdings manchmal auch tolle Baugebiete für solche Häuschen in fortschrittlichen Gemeinden. Mal im Inet recherchieren…..
Aber geht es nicht um persönlichen Minimalismus ? Um Einschränkung des Wohnraums ? Wenn jedes Tinyhouse einen Garten wie ein EFH und das mitten in der Natur aber mit allen Anschlüssen, Straße und möglichst noch einem Supermarkt fußläufig hat, geht das doch eher in die andere Richtung ? RK Sehe ich auch so. Tiny House macht dann Sinn, wenn man gewillt ist minimalistischer zu Leben. Das hat Vor und Nachteile. Mittlerweile überwiegen bei mir die Vorteile. Auch aus Umweltschutzgründen haben die kleinen Häuser einen großen Vorteil. Die Tochter meiner Freundin und deren Freund, haben evtl vor einen Schiffscontainer umzubauen. Aber das wird noch dauern, da man dfür ja auch entsprechend genehmigte Plätze braucht. Dennoch haben die beiden erkannt, dass ein grosses Haus eben oft auch eine Finanzierung über 20 bis 30 Jahre bedeudet. Die beiden sind in einem VW Bus ein Jahr lang herumgereist. Und fühlen sich im Bus wohler, als in Ihrer 80 qm Wohnung. Ich kann das gut verstehen, weil man in einem mobilen Zuhause, eben mehr erlebt, viele Dinge in der Natur sieht und nicht nur die eigenen 4 Wände oder den eigenen Garten. Ich bewundere das. Vor allem wenn man zu zweit ist und das erlebte teilen kann, ohne sich auf den Geist zu gehen.
Bei den Energiekosten habe ich so meine Zweifel. Ein kleines Haus hat eine größere Oberfläche. Und die meisten haben kaum 30cm oder mehr an Dämmung sondern eher 5cm. Besonders bei den fahrbaren. Tür und Fenster dürften im Verhältnis zur Größe auch mehr Fläche einnehmen. Ein kleiner Ofen ist auch meist weniger effizient als ein größerer. RK
Hallo, wir planen zurzeit ein Tiny House und müssen auf nichts verzichten, man muss nicht zwingend minimalistisch leben. Grundsätzlich sind Tiny Häuser in der Umweltbilanz pro Kubikmeter viel schlechter als größere Häuser. Besonders die mobilen Varianten oder Container Häuser haben eine zu dünne Isolierung. Wir haben uns aus diesen Gründen für ein kleines Holzhaus entschieden, als Passivhaus oder Nullenergiehaus mit entsprechender Isolierung. Mit Photovoltaik und Brennstoffzelle werden wir sogar noch mehr Energie erzeugen als verbrauchen, dann ist es ein sogenanntes Plusenergiehaus. Die meisten Tiny Häuser sind aus Energie und Umweltsicht vollkommen sinnfrei, bzw. sogar kontraproduktiv. Die Träumer die sich ein solches Haus kaufen oder bauen sollten erstmal rechnen lernen. Moin. Damit hier nicht weiter spekuliert werden muss: Wir (2 Personen) haben in unserem Mobilheim mit 60 m² von Ende Oktober bis jetzt ca. 720 Liter LPG für Heizung, Kochen und Warmwasser verbraucht. Wer mag, kann ja mal die Vergleichsrechnung (natürlich in kWh) aufmachen. Viele Grüße, Andreas
also die Dämmung muß ja auch bei Tiny Häusern die Anforderungen an Wohngebäude erfüllen. Und das tun die in aller Regel auch. Was allerdings stimmt, ist dass eben das Verhältnis von Aussenfläche zu umbautem Raum meist etwas ungünstiger ist, so dass unterm Strich tatsächlich der relative Energiebedarf vielleicht sogar etwas ungünstiger ist, als bei größeren Gebäuden. Relevant ist aber doch immer noch was eben zum Wohnen tatsächlich an Energie verbraucht wird. Wenn also beispielsweise die 200qm Hütte 2000l Öl braucht im Jahr, das 30 qm Hüttchen aber nur 500, dann ist zwar die große Hütte relativ zur Größe günstiger, unterm Strich werden bei der kleinen aber trotzem 1500 l weniger verbraten.
Hallo Andreas, für mich wären dies 720 Liter zu viel. Unser Ziel ist es, wie auch mit dem Womo vollkommen autark zu sein. Für die Heizung soll auch kein CO2 erzeugt werden, deshalb auch keine Gasheizung, bzw. eine Heizung mit fossilen Brennstoffen. Im Womo habe ich übrigens die Stromversorgung so geändert, dass ich warmes Wasser mit der 1kw Einstellung an der ALDE elektrisch erzeuge. Batteriekapazität und WR schaffen dies locker. Ich bin kein Umweltfreak, ich möchte nur das technisch Machbare mit vertretbarem Aufwand realisieren. Der Diesel als Antrieb fürs Womo steht für mich außer Diskussion, da sehe ich aktuell keine technisch gute Alternative. Moin.
Ich finde Deine Einstellung zur CO2-Erzeugung gut. Allerdings war es für uns aus verschiedenen Gründen nicht möglich, dieses Ziel mit unserem Mobilheim zu erreichen. So wie es für Dich nicht möglich ist, dieses Ziel mit dem WoMo zu erreichen. Ich möchte aber gerne auf den Vergleich der Energieverbräuche zurück kommen:
Inzwischen habe ich heraus gefunden, wie die Umrechnung von 720 Liter LPG in den dazugehörigen Brennwert funktioniert: --> Link Demnach haben wir mit 720 Litern LPG einen Brennwert von 5160 kWh verbraucht. Hier gibt es ein paar Zahlen zum Energieverbrauch von Einfamilienhäusern: --> Link Viele Grüße, Andreas Also meine Aussage, dass ein kleines Haus wie ein Tiny Haus viel umweltfreundlicher ist, wird auch deshalb nicht unwahrer, weil die Kosten pro Quadartmeter etwas schlechter sind. Der Umwelt ist das letztendlich völlig egal. Es geht ja immer um die Gesamtmenge, welcher jeder einzelne verbraucht. Und ich bin überzeugt, dass man hier sehr viel spart. Allein schon, das schnelle aufheizen im Winter. Und dämmen kann man so ein Haus ja auch gut, damit nicht all zuviel Wärme verpufft. Man kann kleine Häuser relativ schnell aufheizen. Also wenn man nicht zu Hause ist, reicht es nur soviel zu heizen dass nichts einfriert. Bei einem grossen Haus dauert es ewig, bis das Mauerwerk die Wärme dann aufnimmt. Auch ein Hochleistungs- oder Rennmotor hat einen besseren spezifischen Kraftstoffverbrauch als ein Alltagsfahrzeug, deshalb ist er nicht umweltfreundlicher. Hinzukommt, dass ein Tiny House viel weniger Emissionen/Rohstoffe beim Bau benötigt. Und mit Solar etc bekommt man so ein Haus auch schnell autark, sofern man genug Platten aufstellen kann/darf.
Aber die nötigen Isolationdicken werden nicht viel anders sein als bei einem großen Haus !? Und das geht eben bei einem fahrbaren Tinyhouse nur, wenn man innen viel Platz verliert. Von 2,5m Breite 60cm in die Isolierung zu stecken, wäre nicht ideal.
Aber dazu gehört immer auch die andere Seite. Das kleine Haus wird auch viel schneller kalt als das große. Und die Leitungen sind viel näher an der Außenseite. D.h. ich muß (vermutlich) tatsächlich die meiste Zeit durchheizen, damit nichts einfriert. Kennen wir ja vom Womo. Und durch die unterschiedlichen Größen wird beim Öffnen der Tür vielleicht schon das halbe Tinyhouse auf Aussentemperatur gebracht, weil eben nicht soviel Volumen ist und innen auch nicht viel die Wärme hält.
Auch für Heizung im Winter ? Oder wenn es wie letzten Winter wochenlang trübe und duster ist (ich hab das bei zwei solarversorgten Installationen gesehen, die bei üblicher Auslegung damit nicht mehr zurecht gekommen sind) ?
D.h. ihr habt absolut soviel Energie verbraucht wie ein recht gut isoliertes neues Haus, das aber mehr als das Doppelte an Fläche bietet oder simpel gerechnet pro m2 soviel wie ein Haus vor 2000. Das ist absolut nicht schlecht, aber auch keine tolle Ersparnis. D.h. statt einer vernünftigen Isolierung macht man das Haus so klein, daß man nicht soviel Fläche heizen muß. Eigentlich wäre eine Kombination der Maßnahmen für die Umwelt sinnvoller. D.h. ein kleines sehr gut isoliertes Haus. RK Moin RK. Dann mach doch mal Butter bei die Fische! Theoretisch kann man viel erzählen. Und wie sieht die Praxis aus?
Wieviel kWh verbrauchst Du denn in einem großen Haus in einem vergleichbaren Zeitraum? Viele Grüße, Andreas Bei einem fahrbaren Tiny Haus, hast Du recht. Das ist schlecht dämmbar. Es gibt aber auch Tiny Häuser die keine Räder haben, weil diese auch fest stehen. Ich denke die kann man gut isolieren, so dass wenig Wärme verloren geht.
Die Frage war doch: Ist es Umweltfreundlicher in einem kleinen Haus (Mobilheim/Tinyhouse) zu leben, oder in einem normalen Steinhaus? Bei gleicher Wohnfläche ist es, je nach Baujahr des Hauses durchaus vergleichbar. Gegenüber einem durchschnittlichen Steinhaus mit 140 qm schneidet das Mobilheim deutlich besser ab. Viele Grüße, Andreas Hallo, viele Tiny Häuser verbrauchen auch viel Energie und mit 2 oder 3 Kindern wird es auch sehr eng. Zitat „Die IG Passivhaus zeigt am Messestand diesen Wandaufbau. Mit einer Wandstärke von 50cm wird u=0,1 erreicht.“ ![]() Dies ist bei mobilen oder Container Tiny Häusern einfach unmöglich, bei dreifach Verglasung bricht die Achse. Ein 200qm Passivhaus ist Energietechnisch diesen Tiny Häusern weit überlegen. Unser Wohnhaus (gedämmter Altbau) hat aktuell u=0,3 bei einer Wandstärke von ca. 40cm, bei einer Wohnfläche von 160qm auf 2 ½ Stockwerken brauchen wir ca. 2t Pellets pro Jahr. Zumindest zeitweise wird es von 4 Personen bewohnt, davon haben 2 Personen den doppelten Verbrauch an warmem Wasser. Brennwert Holzpellets 4,8 kWh pro Kilo 9600kWh Ergibt 60kWh pro qm, CO2 neutral oder 2400kWh pro Person Tiny Haus Andreas 5160kWh ergibt 86kWh pro qm. oder 2580kWh pro Person Normalerweise müsste man allerding pro Kubikmeter und nicht pro qm rechnen, da unsere Räume wahrscheinlich auch noch höher sind als in einem Tiny House. Unser geplantes Tiny Passivhaus 0kWh Energiezufuhr von aussen Mein Fazit Mobile Tiny Häuser und Container Häuser sind Energietechnischer Nonsens. Diese Rechnung hinkt meiner Meinung nach. Du rechnest die 200 qm mit 4 Personen um auf einen Verbrauch von 2400 kwh pro Person zu kommen. Also Pro Person rechnest du dann mit 200 / 4 = 50qm pro Person Würdest Du das mit 2 Personen rechnen lägst Du bei 4800 kwh pro Person also deutlich mehr als bei dem 2 Personen Tiny House Nicht falsch verstehen, so ein Tiny House ist evtl nichts für ne grössere Familie. Aber wenn man den ungeheizten Platz nicht braucht, macht ein kleines Haus durchaus Sinn. Und wenn man das Ganze dann noch mit den Herstellungsemissionen rechnet, wird es noch vorteilhafter.
Wobei dann noch die Frage ist, wie sich die Lebensdauer herausstellt. Ein Tinyhouse kann (relativ) wenig Energie verbrauchen. Aber nur durch die massive Einschränkung von Fläche und Raum. Technologisch ist es bei der Wärmedämmung weit zurück, teils durch äußere Randbedingungen (fahrbar), teils durch Kosten oder Ästhetik. D.h. man spart nicht durch Technologie sondern durch Reduktion. Das ist sicher auch eine Möglichkeit, aber eben nicht der alleinige Weg. Man sollte auch noch bedenken, daß wie hier immer von Einfamilien- oft Einpersonenhäusern reden. Nicht zufällig gibt es viele Doppelhäuser und Wohnsiedelungen, wo man energietechnisch sicher noch mehr machen kann, allein weil es weniger Außenwände gibt. D.h. als Lebensstil ist es sicher eine Antwort. In Sachen Raumbedarf eingeschränkt je nach Randbedingungen. In Sachen Energie (Betrieb) nur durch die Größe halbwegs sinnvoll. In Sachen Energie(Herstellung) sicher besser, aber das müßte man mal mit allen Randaspekten durchrechnen, wie gut es tatsächlich ist. Außerdem hängt es auch wieder sehr vom Stellplatz und der Art des Hauses ab. Wenn ich erst noch eine 500m Asphaltstraße mit Leitungen und ein Betonfundament dafür brauche, bleibt da nicht viel über. Wenn ich es wirklich mal autark irgendwo hinstellen darf, wo sonst nichts gebaut werden darf und es keinen weiteren Aufwand benötigt, sieht das anders aus. Wobei die Autarkie in manchen Bereichen noch relativ leicht ist (Strom), in anderen (Wärmeenergie, Wasser) entweder schwer oder nur scheinbar ist. RK
Deshalb werden wir auch in ein Tiny House ziehen, aber in ein Passivhaus mit 0kWh
Deine Rechnung hinkt auch da, ein altes Haus hat die Emission bei der Herstellung schon lange kompensiert. Von der PU-Schaumisolierung der mobilen Tinyhäuser zu unserem Tinyhouse aus Holz will ich gar nicht reden. Das Holz, die Dämmstoffe und die Zimmerei sind aus der Region, den längsten Transportweg haben die Fenster. Ich möchte mit meinen Ausführungen nur sagen, dass man Objektiv bleiben muss und auch bei den Tiny Häusern alle Aspekte berücksichtigen sollte.
also schlußendlich ist es für die CO2 Bilanz ziemlich wurscht durch was die Reduktion erzielt wird. Und dann darf man halt auch nicht Äpfel mit Briketts vergleichen. Dieser ständige Verweis auf mobile Tiny Houses und die dann mit 'nem super duper energetisch optimierten Neubau zu vergleichen hinkt doch total. Wenn dann sollte man schon Gebäude vergleichen, die nach denselben Bedingungen erstellt werden. D.h. ein Tiny House, dass du auf einen Bauplatz stellen möchtest, und das zu dauerhaften Wohnzwecken genutzt werden soll, unterliegt denselben Anforderungen an Dämmung und anderen Eigenschaften wie andere Wohngebäude auch. Das kannst du doch nicht mit zusammengezimmerten Wohnwägen, Ferienwohnungen u.ä. vergleichen, für die du nie und nimmer eine Baugenehmigung als Wohngebäude kriegen würdest. Und wie PwGlobe glaubhaft versichert, ist es mit entsprechendem Einsatz von Technik und Geld ja durchaus möglich auch bei einem Tiny House eine positive Energiebilanz zu erreichen. Das machen halt nicht alle Bauherren von Tiniy Houses, sowenig wie jeder neugebaute 200qm Kasten dem technischen und energetischen Optimum des Machbaren entspricht. Also bei aller Skepsis, ein bisschen sollte man bei den Vergleichen schon auch auf dem Teppich bleiben.
Ein etwas seltsamer Bericht, wie ich finde. Das eine Tiny House auch eine Infra Struktur und ein Grundstück benötigt, hätte ich jetzt nicht gedacht.
Deshalb bauen viele Ihr THoW auch mit 300cm Breite - Transport ist ja kein Problem zumal man ja eh nicht jeden Tag umzieht...
In den Berichten sind meist die 250cm(?) der entscheidende Punkt, damit man noch normal auf der Straße fahren kann. Bei mehr braucht man wohl einen Sondertransport mit allem Drum und Dran, der sicher nicht billig ist. Also eher für Häuser, die jahrelang wo bleiben sollen. Da sind die zusammensetzbaren Containermodule ein Zwischending, das noch relativ einfach zu transportieren ist. RK Moin. Man muss wohl ganz deutlich zwischen Mobilheim und Tinyhouse unterscheiden. Ein Mobilheim ist größer, besser isoliert, dafür aber nur mit dem Tieflader als Spezialtransport zu bewegen. Ein Tinyhouse wäre mir persönlich zu klein und unkomfortabel. Viele Grüße, Andreas
Bis 300cm ist gar kein Problem und wird auch häufig gebaut - die meisten Spediteure haben eine Dauergenehmigung für Transporte bis 300cm , man kann diese Genehmigung aber auch selber beantragen. Erst über 300cm wird es wirklich kompliziert...
mir bleibt die Spucke weg....wie toll ist dass denn :daumen2: :klatschen: alles richtig gemacht gratuliere :bia:
Ja ist wirklich toll dort. Aber auch hier ist nicht alles Gold was glänzt. War ja ziemlich schlimmes Hochwasser an der Maas. Das Wasser war wochenlang zugemüllt. Zum Glück hat das Hochwasser der Steganlage und dem Hausboot nichts anhaben können und jetzt ist wieder alles schön. aueija...ja an sowas muss man jetzt auch denken. Zum Glück nichts passiert, das freut mich für euch. Das hat echt den Vorteil, dass die Häuser ja mit dem Wasser ansteigen. Aber das Gerümpel kann halt auch einiges anrichten. Ist in dem Fall zum Glück nicht passiert. ![]()
Nicht erst jetzt. Hochwasser und schwimmender Unrat sind keine neue Erscheinung. Grüße In diesem Ausmaß aber bisher schon.
wenn du was zitierst, dann solltest du es nicht verändern. Du hast ein Wort in fettgedruckt verändert, das ist nicht mein Geschriebenes. :schlaumeier: Also obachtbassa... :abgelehnt:
wurde denn alles abgeholt oder hat es sich weiter verflüchtigt ? Das ist ja ne ganze Menge boah....
Alles ok bei dir? Ich habe genauso zitiert wie von dir geschrieben, nur ein Wort hervorgehoben auf das ich mich bezogen habe. Ziemlich üblich .... also einfach tief durchatmen. :-) Das weiter zu erläutern macht da eh keinen Sinn. :mrgreen: Grüße
Wurde mit spezial Equipment geholt und gereinigt. Da die Gefahr bestand, dass man durch das Befahren rund um die Hausboote dann den Unrat gegen die Hausboote drückt. Es wurde sehr viel vom Wasser aus gekrant.
Und, wann kommt die Rechnung? (Nur so ein Gedanke...) bis denn, Uwe |
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