|
nur so nebenbei: Heute Abend gibt es einen Beitrag über Tiny Houses in den Tagesthemen in der ARD... :!: :-o Gruß, Martin Nachtrag, 22:50 Uhr: Ok, hat sich nicht gelohnt. Es ging um eine junge Öko-Aussteigerin, die in ein Tiny House gezogen ist - in der Erwartung, das Ding dann mitten in der (Vor-)Stadt abstellen zu können. Unerwarteterweise hat da das Bauamt nicht mitgespielt... :roll: Vielleicht nicht so die Situation, die hier im Forum diskutiert wird. Gruß, Martin Ich kann mir vorstellen, dass sich die Gemeinden schon Gedanken zu solchen Tiny-House-Siedlungen machen. Aber nicht alle wären damit so glücklich. Hier im ländlichen Bereich gibt es z.B. ein paar Beispiele, durch die die Idee schnell kaputt gemacht wird. Es gibt hier am Waldrand Hütten, die man wohl als "frühe Tiny-Houses" bezeichnen könnte. Die Bewohner bekennen sich zur "alternativen Lebensmöglichkeit". Das gefällt aber den anderen Bürgern nicht besonders. Ich habe jetzt leider keine Fotos hier, aber rund um die Hütten, die ganzjährig bewohnt werden, hat sich ein riesen Haufen Schrott und Müll angesammelt. Die Stadt hat sich schon mit Verfügungen und Absperrungen gewehrt. Wird der Geschichte aber nicht Herr. Scheinbar wird hier vollkommen autark gewohnt. Ohne Wasser/Abwasser, Strom, Müllabfuhr oder Gas. Die vorbeifließende Agger liefert das notwendige Wasser. Ebenso auf einem Campingplatz in der Gemeinde. Auch hier gibt es einen kleinen Teil Dauerbewohner. Vielleicht auch durch die nicht ausreichende Platzleitung begünstigt, ist hier auch eine, vielleicht als heruntergekommene Situation zu bezeichnende Lage aufgetreten. Die Stadt hat natürlich ein Auge darauf und hat gleichzeitig Angst, dass sie sich mit einer ganzen Tiny-House-Siedlung einen Floh in den Pelz setzt, auch wenn die Idee eine Gute und vielleicht sogar richtungsweisend ist. LG Carsten Wenn Mobilhome`s und Tinyhäuser nicht an das Wasser-und Abwassersystem, natürlich auch Strom angeschlossen werden, dann sind sie wohl für eine Ganzjahresbewohnung nicht so sehr geeignet. Was du mit deinen Hütten meinst, ist sicher eine Ausnahme. Dort will bestimmt kein Interessent wohnen, der einen hohen 5stelligen Betrag für sein Mobilhome ausgegeben hat. Wir haben ein großes Steinhaus mit einem noch größeren Grund mitten in der Stadt. Ich könnte mir vorstellen das Haus z.B. zu vermieten oder auch an eins der Kinder zu verkaufen und dann an einem Eck des Grundstücks so ein Mobilhome hinzustellen. So hätte man 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen, behindertengerechtes Wohnen, ev. Betreuung durch Angehörige im Alter, die gleiche Umgebung mit gut zu Fuß erreichbarer Infrastruktur. Der gewohnte Garten wäre immer noch da, bzw. man könnte ihn entsprechend abtrennen, damit sich die Brut nicht beobachtet fühlt ;D :lol: Eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus fürs Alter ist momentan für uns keine Option, aber mit so einer Alternative könnte ich mich anfreunden. Vor allem wär dadurch gleich noch der Abstellplatz fürs Womo gesichert :mrgreen: Hallo, ich habe mich schon häufiger mit dem Thema TinyHouse auseinander gesetzt. Finde es völlig ausreichen da der Platz dort ideal genutzt wird. Man wird automatisch dazu gezwungen, minimalistischer zu leben und sich von unnötigem zu trennen. Das kann sehr gut tun. Problematisch ist es allerdings, ein Grundstück dafür zu finden. Die Städte mit ihrem ohnehin schon knappen Wohnraum geben die flachen ungern für TinyHouses ab. Schade wie ich finde. LG
Als Womofahrer sollte man das ja eigentlich gewohnt sein !? Für mich kann ich es aber auch noch nicht sehen. Für das reine Leben brauche ich nicht viel Platz oder Zeug. Nur die Hobbys und das ganze Zeug dafür brauchen viel Platz, damit man sinnvoll was machen kann. Sammler sollte man auch keiner sein :-). RK
Dafür gibt's dann bestimmt bald das Tiny-Doppelhaus ;) Nee, das Tiny House IST das Hobby. Und die Lebenseinstellung. Ist wie mit Van Life und Veganern :) bis denn, Uwe
ja, scheint irgendwie ein bisschen ein Zeichen der Zeit zu sein, dass jedes Bedürfnis gleich so identitätsstiftend aufgeladen werden muß. Wo ist nur der gute alte Pragmatismus geblieben ... ?!? Ich denke, man muß da trotzdem auch ein wenig unterscheiden zwischen so einem zwanghaften Frugalismus, sich ungeachtet der Lebenssituation in eine 10qm Holzhütte zu zwängen, weil's angeblich dem Planeten nützt (und wenn schon nicht dem, dann wenigstens dem eigenen HipFaktor ;)), und einer nicht ganz von der Hand zu weisenden Überlegung, dass sich in unterschiedlichen Lebensphasen halt auch andere Bedürfnisse an die Wohnsituation ergeben. Und in dem Zusammenhang finde ich es ja erst mal nicht verkehrt, wenn sich auch differenziertere Wohnmodelle jenseits von Eigentumswohnklo und wartungsintensivem Einfamilienpalast mit umgebender Parklandschaft ergeben. Da muß ja nicht gleich ein Lebensmodell draus gemacht werden, ein wenig mehr Vielfalt würde doch schon reichen.
die Angehörigen werden sich bestimmt freuen, nach der Kinderzeit gleich anschliessend die Eltern pflegen zu dürfen ... ;) Also, wenn du sowas planst, dann solltest du die Verplanten wenigstens vorher in deine Pläne einweihen, sonst kann's böse Uberraschungen geben. Mein' ja nur...
Betreuung und Pflegen sind schon etwas unterschiedlich. Mal einen Einkauf machen, Rasenmähen oder einfach nur kurz besuchen vs. 24h Pflege mit Waschen... Eigentlich Back-to-the-roots - früher nannte man das Austragshaus, in dem der Altbauer wohnte, wenn der Sohn den Hof übernommen hatte. RK
Ich (wir) nennen so etwas "Familie" oder Eltern - Kind ganz wie ihr wollt :)
damit hast du bestimmt recht. Ist halt nur so, dass da die Grenzen schon auch fließend sind, bzw. im Laufe der Zeit werden. Und ich meine eben, dass man sowas bereits im Vorfeld mit allen Beteiligten gut absprechen sollte, auch wie man verfährt wenn's dann halt doch für eine Seite zur übermäßigen Belastung wird. Sonst wird das schnell zur Falle für alle Beteiligten. [url=https://www.wohnmobilf Upload: orum.de] [/url]Von meinem Esszimmerfenster-dieser Blick. Meine Nachbarn haben sich MEINEN Traum erfüllt. 80 qm Wohnfläche. Vom Zimmerer gefertigt. Innen und Außen Top! Leider fehlt mir der Platz :( Moderation:Es ist mal wieder symptomatisch: Hier sollen User über ihre Erfahrungen mit Mobilheimen und ihre Beweggründe für ihren Umzug und das Kleinersetzen berichten. Und was passiert? Jede Menge Beiträge von Leuten, die keine praktischen Erfahrungen haben. Mit den ca. 80m² sind wir aber schon eine Ecke vom Mobilhome oder Tinyhouse entfernt - aber ganz bei unseren Vorstellungen für einen Altersruhesitz. Der Anteil der Single und Pärchenhaushalte steigt in Deutschland kontinuierlich an. Der Wohnungsmarkt kann diesen Bedarf aber nicht mehr decken. Und da kann ich mir für diesen Trent auch hochwertige Mobilhome- oder Tinyhouselösungen vorstellen. In der Eifel gibt es eine Ferienhaussiedlung, die sehr wohl gefallen kann. Allein die etwas abgeschiedene Lage wird das dauerhafte bewohnen der Häuser schwierig machen. --> Link Obwohl es auch hier schon genügend Modelle gibt, bei denen Homeoffice und reduzierte Büroanwesenheit so ein wohnen im Grünen schon möglich macht. (Hier liegt die Entfernung nach Koblenz bei ca. 40Km und einer halben Stunde Autofahrt. Nach Bonn sind es 60Km und 45 Minuten. - Stau nicht gerechnet.) Die hier gebauten Ferienhäuser sind sicher recht hochpreisig und entsprechen vielleicht nicht ganz dem Bedarf der jungen Pärchen- und Singlegeneration, können aber als Beispiel für wohl überlegte Konzepte dienen. So könnte ich mir auch hier im Kreis sehr wohl eine Siedlung mit kleinen Grundstücken, ggf. auch durch die Stadt als Erbpacht vergeben, vorstellen. Aber die Städteplaner sehen das wohl noch anders. LG Carsten P.S.: Lieber Wolfgang, sollte dieser Beitrag zu weit vom Thema sein, bin ich nicht böse, wenn Du ihn einfach löscht. LG Carsten Gibt es eigentlich eine Größendefinition ab wann es kein Tinyhouse mehr ist, sondern z.B ein kleines Ferienhaus ?
nicht wirklich, der Unterschied zwischen kleinem Haus und tiny house ist vom Ursprung her eigentlich eher der gedankliche Hintergrund zum Umzug ins Kleine. Der Begriff tiny house kommt aus dem Zusammenhang mit Tiny House Movement: --> Link An eigentlichen Größenbeschränkungen gibt's auf vielen Stellplätzen die 50-60qm (liegt an deren Baugenehmigungen für Ferienhäuser), ansonsten gilt halt die Baunutzungsordnung. Feste Größendefinitionen was jetzt was ist gibt's da nicht. Für einen guten ersten Überblick zu rechtlichen Grundlagen: --> Link at Wolfgang: Reichen als persönliche Erfahrung so knapp 2 Jahre Wagenplatz (wenn auch schon zig Jahre her), oder muß es eine Dusche haben ? Das war mir durchaus bewusst! Dachte das eine Alternative für manchen interessant wäre . Nimm meinen Beitrag doch einfach raus. lieber Wolfgang...irgendwie fühle ich mich durch deinen ROTEN Kommentar auch angesprochen. Bitte erklär mir bzw. uns doch mal genau was mit dem Titel " Leben im Mobilehome oder Tinyhouse" definitiv gemeint sein soll, den du ja nicht mal erstellt hast 8) Dieser Begriff sagt doch nur aus, dass man über dieses Thema diskutieren kann, und zwar in jede Richtung. Wenn du der Meinung bist dass man da nur drüber sprechen kann, wenn man sowas schon besitzt, dann änder doch bitte den Betreff in "Berichte der Betroffenen über das Leben im Mobilehome oder Tinyhouse" natürlich mit vorheriger Absprache des Threaderstellers ;D Vorschlag einer Universalexpertin :lol: :hallo: Servus Wenn die Bauordnung kein Mobilheim zulässt, könnte man sich doch auch ein Haus vom Baumeister/Zimmerer nach den Plänen vom Mobilheim bauen lassen, oder vielleicht noch Eigenleistungen einbringen und kosten Sparen. Oder gibt es in der Bauordnung min. Größe? denke nicht,...
also es gibt die Landesbauordnung, die schreibt schon mal bestimmte Eigenschaften eines Wohngebäudes vor, dann gibt's die Baunutzungsordnung, und es gibt die kommunalen Bebauungspläne, die ihrerseits wiederum einschränken können, wie ein Grundstück bebaut werden darf. Also durchaus auch Mindestgrößen. Früher ging das soweit, dass teilweise selbst die Dachfarben und die Dachneigungen da festgelegt waren ... wir sind schließlich in Deutschland, wär' ja noch schöner, wenn man da einfach mal so bauen könnte ohne das noch 15 Stempel notwendig wären ;) Diesen ganzen Verordnungen und Plänen ist es ziemlich egal, ob du deine Hütte als Mobilheim, Fertighaus, Tiny House, Architektenhaus oder sonstwie bezeichnest oder ob sie auf Rädern steht. Entscheidend ist, wo du das hinstellen willst und dass sie dauerhaft als Wohngebäude benutzt werden sollen, dann gelten auch deren Regelungen. Servus xiquadrat Ich bin in Österreich und viele andere auch. :ja: Es ging um min. Größe, und wenn die Bauordnung es nicht zulässt das die Hüte Räder hat, dann halt vom Baumeister. Und bei uns sind genauso min. Anforderungen egal ob Dachfarbe Wärmedämmung oder WC,...... :lach: Mir ging es um einen Gedankenanstoß
sorry wenn ich mich unklar ausgedrückt habe. Wenn das geplante Gebäude (ob mit Rädern oder ohne) die Anforderungen an ein Wohngebäude an diesem Ort, in Einklang mit dem geltenden Bebauungsplan und der Landesbauordnung erfüllt, dann darfst du es auch bauen, bzw. hast zumindest eine Chance, dass dem Bauantrag stattgegeben wird. Wenn's zu klein sein sollte, ist es das mit oder ohne Räder ... Die Ablehnung beruht in der Regel ja nicht darauf weil's Räder hat, sondern weil es nicht mit den Vorgaben des lokalen Bebauungsplans (Stichwort Gesamtbild) bzw. der Baunutzungsordnung übereinstimmt, oder aber andere bauliche/infrastrukturelle Anforderungen an ein Wohngebäude nicht erfüllt. Es steht nirgends, dass ein Wohngebäude grundsätzlich keine Räder haben darf, ob du's allerdings tatsächlich auch irgendwo hinstellen und bewohnen darfst, hängt von obigen Einschränkugen ab. Und die sind eben lokal unterschiedlich.
Also nach meinem Kenntnisstand max. 8,8 Millionen :P
Hi Fledermaus, In der Bauordnung gibt es den Bebauungsgrad, das ist das Verhältnis der bebauten Fläche zur Bauplatzfläche und die Bebauungsdichte, das ist die Verhältniszahl, die sich aus der Teilung der Gesamtfläche der Geschosse durch die zugehörige Bauplatzfläche ergibt. Beides wird grundstücksbezogen im Bebauungsplan von den Gemeinden festgelegt. Der Bürgermeister ist Baubehörde erster Instanz und gibt sicher gerne Auskunft. Ja, es gibt Mindestgrößen beim Wohnbau selber und auch bei den gewidmeten Grundstücken. LG Bernd Schaetzelein Ansch, warum fühlst du dich eigentlich angesprochen? :D Verstehe ich jetzt nicht. Die Intention des TE geht aus dem ersten Beitrag hervor. Da sind insbesondere auch die Links von Bedeutung. Und jetzt bitte wieder zum Thema zurück...... My 2 Cent: Die Tiny-House Idee finde ich auf der einen Seite ein ganz interessante Sache für einen mal etwas anderen Lebensentwurf. Nur würde ich nicht lange überlegen müssen um zu entscheiden ob Wohnmobil oder Tiny House. Mit einem Tiny House ist man halt lokal ziemlich festgenagelt. Zwar nicht wirklich sehr viel geräumiger, aber trotzdem das Gegenteil von einem Wohnmobil sozusagen. Dazu scheint mir die Diskussion gezeigt zu haben, dass man der Bürokratie und Vorschriften mit einem Tiny-House nicht mehr einfach davon fahren könnte. Bleibt für mich als einer der monatelang in seinem Wohnmobil lebt die hypothetische Frage, ob ein Tiny-House eventuell als Winterquartier sinnvoll sein könnte? Glücklicherweise brauche ich mir in der Realität diese Frage aber nicht zu beantworten. Kommt vermutlich auf Dämmung, Heizsystem und ähnliches drauf an. Wobei die Frage unbeantwortet bleibt ob Besitz einer Immobilie nicht dann doch schon wieder belastet. Wie erwähnt sind das allein meine Gedankengänge zu diesem Thema. Das kann und wird jeder ganz individuell auch völlig anders sehen und beurteilen. Und das ist auch gut so.... :lol: Mir ist nicht ganz klar, warum man ein Tiny House braucht, wenn man schon ein Wohnmobil hat. Welchen Vorteil bietet die Holzhütte ohne Räder gegenüber einem ordentlichen Womo? Wenn man das Geld statt es in ein Tiny House zu stecken dazu verwendet, ein ordentlich winterfestes Womo zu haben, sehe ich da überhaupt keinen Nachteil. Ein Mobilheim ist natürlich vom Wohngefühl her schon was anderes, aber auch damit steht man wieder auf einem CP oder etwas ähnlichem rum, was auch mit dem Wohnmobil geht... bei zugegebenermaßen weniger Wohnraum. Vielleicht ein Grundstück auf einem Fest-CP mit festem Vorzelt, an das man das Womo ranfährt, wenn man da ist? Das wäre ein guter Kompromiss zwischen Kosten und Wohnraum. bis denn, Uwe
Nicht grundsätzlich, aber zumindest örtlich kann man schon davonfahren, was bei einem Stein/Holzhaus nur schwer möglich ist. RK Moin. Für uns ist die Antwort auf die Frage"Wohnmobil oder Mobilheim" ganz klar: Beides! Und so wird das hier auf dem Wochendpark von mehr als der Hälfte der Dauerbewohner gehandhabt. Unter diesen Wohnmobilen sind die meisten Wintertauglich und die Größe reicht von Kastenwagen bis Morelo. Wir haben auch mal Wintercamping ausprobiert, haben aber festgestellt, dass das nichts für uns ist. Und nach spätestens acht Wochen wird es uns auch im Sommer im Wohnmobil zu eng. Nun werden wir im Winter und in der Sommerhochsaison unser neues Mobilheim genießen. Viele Grüße, Andreas Wir wohnen in einem relativ kleinen Haus. Nur Erdgeschoss mit Keller. Das Bad ist Behinderten gerecht renoviert, die Haustür zwar über 3 Stufen zu erreichen, ein ebenerdiger Zugang wäre aber ohne großen Aufwand zu verwirklichen. Wir wohnen am Rand einer Kleinstadt, mit guter Infrastruktur und guter Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Gartenafbeit ist noch gut zu bewältigen. Da könnte man aber bei Bedarf über eine Umgestaltung oder Hilfe von außen nachdenken. Außerdem haben wir das Wohnmobil, mit dem wir so oft wie möglich unterwegs sind. Ich könnte mich durchaus mit dem Gedanken an ein solches Tinyhaus oder auch Wochenendhaus auf einem attraktiven Grundstück mit See- oder Flussblick und vor allem gut erreichbar und nicht hinterm Mond anfreunden. Gerade in der derzeitigen Situation nützt ja das Wohnmobil mit seinen Rädern überhaupt nichts. Dagegen wäre mit einem solchen Wochendgrundstück ein Tapetenwechsel möglich, Urlaubstage mit schöner Aussicht in den eigenen vier Wänden. Akut ist eine solche Überlegung nicht, bin mit dem was ich habe zufrieden. Aber nachvollziehen kann ich den Wunsch nach Verkleinerung und Optimierung der Wohnverhältnisse gut.
Das muß ja keine Frage des Entweder-oder sein. Spricht ja nichts dagegen, dass man in einem kleinen Haus lebt, und trotzdem eifrig mit dem Wohnmobil unterwegs ist. Wenn es aber auf die Frage des dauerhaften *festen* Wohnens hinausläuft, dann spricht schon einiges dafür in einem Mobilheim oder sonstwie kleinem Haus zu leben, als im Wohnmobil. Angefangen von der Infrastruktur - Plätze für dauerhaft bewohnte Wohngebäude müssen erschlossen sein -, über das Platzangebot, bis zum Komfort. Und nicht zuletzt ist es auch eine Frage des Preises. Und dann gibt's da natürlich auch noch ein paar bürokratische Hürden, solltest du dein Wohnmobil als Erstwohnsitz anmelden wollen. Grundsätzlich ist das zwar möglich auf Plätzen, die einen Erstwohnsitz ermöglichen, dann darf das Fahrzeug aber nicht mehr regelmäßig bewegt werden ;) Damit fällt das Hauptargument für ein Wohnmobil als festen Wohnsitz eigentlich weg, und es bleiben die Nachteile übrig. Kann man zwar alles irgendwie ignorieren und umgehen (in Haft kommt deshalb vermutlich keiner), aber schlußendlich streßt so ein halblegales Dasein doch auch irgendwie. Aber das ist vielleicht auch eine Mentalitätsfrage. Für mich wär's jedenfalls nix.
also zu deiner Information....ich habe niemals das Wort pflegen benutzt, es ging um eventuelle Betreuung. Dann möchte ich mich noch bei dir bedanken....wenn du nicht erwähnt hättest dass ich das meinen Kindern vorher sagen muss, dann hätt ich`s total vergessen :ja: :flehan: :respekt: Jetzt isse aber zintig die Ansch :mrgreen: Ich kenne aktuell jemanden der aus einem Haus in ein Tinyhouse gezigen ist. Warum ? Nun ja die Frau wohnte zusammen mit Ihrem Mann in einem keinen "normalen" Häuschen. mit Keller / Wohnzimmer / Esszimmer / Küche und 3 weiteren Zimmern im 1. OG plus Wintergarten Nachdem Ihr Alter mit einem jungen Luder (Zitat) durchgebrannt ist, hat sie einfach keinen Sinn mehr gesehen so ein großes Haus an der Backe zu haben. Weist Jochen ich sitz auf der Couch zum Fernsehen oder Koche mir was aber meistens bin ich auf der Terrasse oder im Wintergarten Jetzt hat sie sich ein zweistöckiges Tiny House machen lassen genau nach Ihren Wünschen mit einer Terrasse vorn dran hat zusammen mit Ihrer Freundin ein Grundstück für 99 Jahre gepachtet und beide sind da mit Ihren Tinys und voll glücklich. Kein überflüssiger Balast keine hohen Unterhaltskosten etc aber alles was sie brauchen Und die Häuser sind sicher problemlos im Winter zu bewohnen (auch hier im kälteren Bayern) Ob sie so eine Mobilhome in Erwägung gezogen hat weis ich nicht, aber ehrlich gesagt wüsste ich z.B. gar nicht wo solche Dinger stehen. Tinys sieht man aber immer mehr (sogar im Stadtgebiet München) Was mir aufgefallen ist - diese Tinyhouses sind im Vergleich zu so einem Mobilhome oder den Containerhäusern ziemlich teuer, oder?
Hallo Uwe, bei uns geistert die Idee rum, weil wir als Rentner einen festen Ort außerhalb des Wohnmobils möchten. Und weil wenn wir nicht mehr arbeiten müssen aus der Stadt raus wollen. Ein großes festes Steinhaus ist für uns nicht erschwinglich und auch nicht erstrebenswert. Allerdings in so einer Siedlung mit lauter Mobilhomes möchten wir nicht leben, da kannste auch gleich Dauercamper werden. Fazit: kleines bezahlbares Grundstück mit Tiny House und Stellplatz fürs Womo... Gruß Andreas
Ja, so hat man seine Träume: kleines, erschlossenes, bezahlbares Grundstück mit Bauerlaubnis für ein Tiny House und Stellplatz fürs Womo. Bei uns ginge das nicht. entweder Haus (Dachform) im Baugebiet oder Freigabe im unerschlossenen Randbereich durch die Komune. Gruß Andreas Moderation:Dein Beitrag beantwortet nicht die Frage des Themenstarters, beachte bitte unsere Postingregeln Moderation:Dein Beitrag beantwortet nicht die Frage des Themenstarters, beachte bitte unsere Postingregeln Moderation:Dein Beitrag beantwortet nicht die Frage des Themenstarters, beachte bitte unsere Postingregeln Was ist denn der Unterschied zwischen einem Tinyhaus und einem Mobilhome? Und gibt es unterschiedliche Bestimmungen wo was aufgestellt werden darf? Ich dachte das seien alles im Grunde nichts anderes als Fertighäuser nur halt viel kleiner und ohne Bodenplatte oder Keller drunter?
ja, da muß man wohl schon sehr weit in die Pampa ziehen. Oder sehr viel Geld in die Hand nehmen, wenn's mit dem gut erschlossenen, attraktiven Seegrundstück in Metropolnähe was werden soll ;) Und es ist ja auch ein - meiner Meinung nach berechtigter - Kritikpunkt an diesem Tiny House Gedanken, dass der Flächenverbrauch gegenüber anderen Wohnformen schon recht groß ist. Also wenn man den Planeten retten möchte, ist es vielleicht doch nicht ganz das richtige. Andererseits reicht's für manche vielleicht ja auch erst mal aus, sich selbst aus einer unbefriedigenden Wohnsituation zu retten, und dabei einen unter ökologischen Gesichtspunkten vielleicht nicht optimalen, aber eben auch nicht katastrophalen Kompromiss zu wählen. Und da kann manchmal halt auch eine Verkleinerung eine sinnvolle Lösung sein. Die one size fits all gibt's da sowieso nicht, und das ist ja auch gut so.
Ein Mobilhome ist nur bedingt transportfähig. Man benötigt in der Regel einen Tieflader, der dann als Schwertranport (wegen der Überbreite) das Mobilhome von einem zum anderen Ort transportiert. Dort ist das Mobilhome dann dank der Achse(n) und der Räder auf dem Gelände zur endgültigen Platzierung transportfähig. Ein Transport kann mehrere tausend Euro kosten. Ein Tiny House ist, wenn es eine Straßenzulassung bekommt, auch von einem geeigneten Zugfahrzeug trailerbar. Es ist also einfacher von A nach B zu transportieren. Das Aufstellen beider Arten ist in geeigneten Campingparks oder Mobilheimparks grundsätzlich kein Problem. In Baugebieten mit Bebauungsplan scheitert ein Aufstellen häufig an den Bauvorschriften des Bebauungsplanes. Außerhalb von erschlossenen Baugebieten ist das eine sehr individuelle Entscheidung der zuständigen Behörden. Glaubt man den einschlägigen Foren, ist das fast überall schwierig bis nahezu unmöglich.
ein Mobile Home ist meist auf Stahlträgern gebaut damit es transportabel bleibt. Der Unterschied zwischen Tiny House, kleinem Haus, Mobile Home ist kein rechtlicher, sondern im Fall von Tiny Houses kommt der Begriff eben aus dem Tiny House Movement. Da gibt's im Grund keine festen Definitionen was jetzt was ist. Auch ein Tiny House kann beispielsweise transportabel konstruiert sein. Die rechtlichen Bestimmungen richten sich primär danach ob das ein dauerhaft genutztes Wohngebäude werden soll. Dann muß es eben die Anforderungen, die vor Ort für solche Gebäude gelten, erfüllen. Unabhängig davon ob es ein Mobilheim oder nicht mobiles kleines Haus oder eine Villa ist. |
Anzeige
|