|
Hallo zusammen. Ich habe bei mir im Eigenbau Wohnmobil eine 110Wp Solar Anlage die über den Schaudt ebl meine Batterie läd. Zu dem habe ich einen Ladebooster 50A der direkt an die Batterie angeschlossen ist. Batterie ist eine lifepo4 mit 125A. Nun habe ich bei der Kälte unter 5 Grad das Problem das die Batterie nicht geladen wird da scheinbar das BMS das laden nicht freigibt. Was kann ich dagegen tun? Zum einen habe ich mir überlegt den Stabdort der Batterie mit der Standheizung zu beheizen. Zum anderen habe ich eine Frage. Ich habe mir überlegt zärtlich eine andre Batterie einzubauen z.b. AGM oder andere die auch bei niedrigeren Temperaturen geladen werden kann. Ist das möglich? eine Kombi lifepo4 mit AGM, Blei oder anderer? "Hybrid" Batterie, hier im Forum. Ist die denn leer? Ansonsten hält die ohne Verbraucher locker bis zum Frühjahr durch...
Du gehörst zu den Glücklichen ! Nicht jedes BMS schützt den Akku ! ... aber wenn du bei -4°C voll reinhälst, ist das nicht gut: gibt galoppierende Alterung. - musst Du denn laden wenns kalt ist ? - was ist Dein Nutzerprofil im Winter ? - wo sitzt Dein Akku ? - was für einen LFP-Akku hast du (125A sagt nichts)? Kannst Du die Abschalttemperatur hochsetzen ? ... falls Du laden mußt: die Idee mit dem Heizen ist doch brilliant ! Oder du verkaufst Dein Akku an 03-10 - Sommercamper und kaufst Dir einen mit integrierter Zellheizung. Manche nehmen auch die Y-Droge ...: ist die sicherste Variante. Sorry, Korrektur: der schaltet ja wohl bereits bei +5°C ab - das ist einigermaßen safe. So muß das sein - je nach eingesetzten Zellen. Hallo, ich halte diese Idee:
für eine Krücke und alles andere als brilliant! Teure Akkukapazität einfach verheizen ist nicht zielführend! Unabhängig von LiFeYPO4 Zellen gibt es auch LiFePO4 Zellen, die eine Ladung unterhalb 0 Grad Celsius erlauben, nicht jede "Billig China LiFePO4-Zelle" aber es gibt diverse... Je weiter die Temperaturabhängigkeit ausgegeprägt ist, sollte dann über das BMS eine "Regelung" über die Kennlinie (Temperaturcharakteristik) erfolgen und wenn Heizung dann über das Lima aktiv/D+ Signal gesteuert erfolgen! Meine Meinung dazu!
Hi, - mit Heizen hatte ich zunächst mal Warmluft verstanden oder Warmwasser. Seine Idee. Das führt sehr wohl zum Ziel ! - welcher LFP-Akku heizt denn mit "teurer Akku-Kapazität" ! ? Ich kenne nur einen einzigen, den Hymer-BOS - und das ist ein Hybridsystem (teuer, schwer). Die heizen alle nur mit Ladestrom, der sonst mit dieser Zellchemie keine Verwendung finden würde. Grüße, Erhard
Ja, das stimmt - bei der Temperatur zählt jeder Zyklus etwa fünffach. Und man hat ja nur ein paar Tausend - wobei, wenn man das durchrechnet, ist das eher ein Problem der Erben oder dessen Erben.
LFP mit Yttrium ist bei tieferen Temperaturen noch in der Lage, ordentlich Strom zu liefern. Ist aber eher für Starterbatterien relevant, im Womo fehlt mir da die Anwendung. Dass die Technik auch den erhöhten Verschleiss bei tiefen Temperaturen vermeidet, halte ich weder für plausibel noch belegt. Gruss Manfred
Eine Standheizung benötigt keinen Strom?
Soso, gibt es das? Kannst du bitte mal so ein Datasheet dieser unter Null ladbaren Zelle hier verlinken, ich habe keins gefunden.
Warum hast Du keinen? Falsches Nutzerprofil oder ...
Wenn ein Wohnmobilist sich nur 130 oder 160 Ah wegen des Preises leisten will/kann oder die Einbausituation nicht mehr her gibt, dann hast du recht.
Doch natürlich: aber der busfan hat geschrieben, daß er nicht laden kann - Strom entladen geht ! ... man kann ja gar nicht nach der Fahrt das Auto mit leerem Akku hinstellen. Wie soll das gehen, Ladebooster hat er auch. Und ich bin auch wirklich sehr gespannt auf den Akku den Du hier als Lösung präsentierst, der nennenswert "erlaubter Weise" Strom reinlässt: aber bitte nicht ohne zugehörige Zell-Spezifikation. Grüße, Erhard
Mein Auto (Hymer MLT) hat ein beheiztes Batteriefach, daher brauche ich keine überspezifizierte Batterie. Schon die Zellheizung bei mir ist der Hosenträger nach dem Gürtel ... Hallo In meinem Womo steht die Aufbaubatterie im Innenraum unterm Sitz. Bevor wir losfahren, machen wir die Heizung an (ausser im Sommer). Wozu brauche ich dann eine Aufbaubatterie die unter Null geladen werden kann? Wenn es der Batterie zu kalt wird, friere ich schon lange und habe längst am Thermostat gedreht. Die Abschaltung des BMS dient nur dazu, die Batterie vor versehentlicher Fehlbedienung zu schützen. Ein Szenario, bei dem die eiskalte Batterie dringend geladen werden muss, kann ich mir nicht vorstellen. Mit freundlichen Grüßen Thomas Hallo,
Da ich bei der Materialwahl keine Kompromisse eingehe, nutze ich LiFeYPO4 Zellen für den Einsatz als: Aufbaubatterie --> Link Starterbatterie --> Link die Daten sind bekannt und können auch nachgelesen werden: Aber es gibt auch LiFePO4 - Zellen die bis -10 Grad oder auch -20 Grad Celsius geladen werden können, einfach Google bemühen!
Ja super, jetzt machst du einen doppelten Y-Abgang. Nach LiFePO4-Zellen für unsere Anwendung, die bei -10 oder -20°C mit nennenswerten Strömen geladen werden können, haben sich schon Generationen die Finger wundgegoogelt ... Alles klar, Grüße, Erhard
Meistens geht es ja nicht darum, dass unbeding Ladung rein soll, sondern dass eben keine rein soll! Und wenn man halt mit durchgekühltem Fahrzeug los muss (daily driver mit Laternenparkplatz z. B.), sollte man schon ein Modell wählen, dass die Ladung ab kann oder eben dagegen sperrt. Doof ist natürlich, wenn auch nix raus kommt und man deshalb z. B. auch die Aufbauheizung nicht betreiben kann. Die ganzen Problemchen und Befindlichkeiten überlegen sich aber leider anscheinend höchstens 10% der Kunden vor dem Kauf. Das Forum ist hier, wie bei vielen anderen Themen, nicht unbedingt repräsentativ. Zum Thema Y Laden bei Kälte: Winston spezifiziert im Datenblatt keine geringere Zyklenzahl bei verschiedenen Einsatzbedingungen. Insofern ist davon auszugehen, dass die Zyklenzahlen auch im Mischbetrieb, inklusive der Ränder des spezifizierten Betriebstemperaturfensters, erreicht werden. Im Industriekunden-Sektor gibt man sowas eher konservativ an, bevor man Kunden mit Grossaufträgen verliert... Lars‘ Gartenanlage wird das ganze Jahr über bei Umgebungstemperatur ge- und entladen, inzwischen seit sieben Jahren. Der letzte Kapazitätstest zeigte keine Leistungs- oder Kapazitätsverluste. Hat jemand andere Daten? bis denn, Uwe Moderation:Dein Beitrag beantwortet nicht die Frage des Themenstarters, beachte bitte unsere Postingregeln
Sehe ich auch so wenn die Batterie im Innenraum steht. Entweder das Fahrzeug steht ohne Nutzung, dann muss die Batterie auch nicht geladen werden. Verbraucher sollten dann eh abgestellt sein. Oder aber man ist mit dem Fahrzeug unterwegs. Dann hat man die Heizung an und die Batterie kann geladen werden. Sicher erst nach einiger Zeit der Wärmezuführung, aber ich mache die Heizung immer schon einige Zeit an bevor es losgeht, damit ich nicht frieren muss. Vielleicht habe ich jetzt nicht den einen Prozent bedacht wo es anders ist, aber so denke ich zumindest. Bye Christian
bin zwar nicht Mountainbiker, aber hier bitte... --> Link Ät Mountainbiker: bitte berichte bei Gelegenheit vom Startverhalten deiner Winstonzellen bei Minusgraden. ... und wie Manfred (fschuen) bereits schrieb, das Yttrium hat nichts mit der Fähigkeit zu tun, bei Minusgraden ohne Gefahr von Li-Plating zu laden. Das hat auch Winston nie behauptet. Yttrium erleichtert lediglich den Ionentransport an der Kathode. Es sind eher die geringe Schichtdicke des Aktivmaterials auf Anode und Kathode (= höheres Gewicht) und ein hoher Anteil Kohlenstoff-Nanoröhren im Aktivmaterial der Anode (= teurer), die das Laden bei Minusgraden ermöglichen. Ist auch so im Winston User Manual beschrieben. Der höhere Preis und das Gewicht der Winstonzellen haben also ihren Grund. Dazu kommt eine für tiefe Temperaturen geeignete Lösungsmittelmischung des Elektrolyt. Es ist komplexer als das Y, aber das Y eignet sich eben hervorragend fürs Marketing. A123 hat statt dem Y sein "Nanophosphat". Hat die gleiche Wirkung. Die Zellen sind aber nicht ganz so extrem für geringe Temperatur ausgelegt und dafür etwas kleiner und leichter. Meine Meinung was das Laden unter 0° angeht: von Sonderfällen abgesehen nur für die Starterbatterie wirklich interessant. Und da bleibt nur Winston, seit die A123 Rundzellen von Lithiumwerks hergestellt werden und sich die Spezifikation des Ladestroms unter 0°C geändert hat. Gruß, Stefan Ja, und als Starterbatterie steht die Winston bei mir auch auf dem Zettel, aber nur aus Gewichtsgründen und erst wenn meine Blei das zeitliche segnet. Grüße, Erhard Auf ne LiFeYPO4 Starter wäre ich auch neugierig, aber mehr aus Spieltrieb. Aber auf jeden Fall zumindest Balancer draufmachen! Ein vorlautes BMS, welches die Batterie u. U. wegschaltet, ist bei ner Starter natürlich nicht so ne gute Idee... aber Balancer dürften die Lebensdauer deutlich erhöhen. bis denn, Uwe Mal eine Frage von einem Unbedarften, der mit Liepo4 liebäugelt... Hier --> Link steht was von -5°C zum Laden. Ist mir bei anderen in dessen Beschreibungen auch schon aufgefallen. Kann man dem trauen? Das Laden bei unter Null kommt doch nur vor, wenn das Womo mal einen Tag nicht benutzt wird, Nachts -10°C und am Morgen scheint die Sonne und die Solaranlage will laden. Müsste ich dann jedesmal das Wetter im Auge haben und die Lifepo4 abschalten? Oder macht dann dass das BMS? Vorausgesetzt Temperaturfühler sind mit verbaut. Tschuldigung für Anfängerfrage! Hallo Erhard,
Du solltest hier mal Deinen Ton hier überdenken! Wie Stefan schon angedeutet hat liegen die Tieftemperatureigenschaften nicht am Yttrium, dies ist ein Seltenerdmetall und in so geringer Konzetration enthalten (sonst wären die Zellen unbezahlbar), dass dies hier keinen Einfluss hat. Es hat vielmehr den Grund der Langzeitstabilität (vor allem bei Hochlast) und der Degeneration, dass Winston Thundersky dies hier einsetzt. Erheblichen Einfluss hat die Zusammensetzung des Elektrolyten. Das Verwenden eines Tieftemperatur geeigneten Elektrolyten hat aber auch Nachteile, dies wird durch die etwas "andere" Zusammensetzung der Anode und Kathode kompensiert. Es ist nur leider so, dass nur wenige Firmen hier gezielt forschen und die meisten Zellen aus der "verlängerten chinesischen Werkbank" stammen ohne eigene Produktentwicklung! Warum sind diese blauen Becherzellen leichter. Das verwendete Gehäuse hat hier einen erheblichen Einfluß. Ein formstabiles Gehäuse hat ein erhebliches Gewicht. Auch die interne und externe Kontaktierung. Das bemerke ich bei meinen Selbstbauten immer wieder. Massive Kupferschienen und Pole sind sehr schwer! Diese Aluchbecherzellen sind auf jeden Fall durch einen formstabilisierenden Umbau und Isolierplatten zu schützen. Wenn man diese Faktoren berücksichtigt dann ist der Gewichtsunterschied fast ausgeglichen! Wenn man die Gewichtsangaben bei Calb (LiFePO4) ansieht wird dies bestätigt. Was ich hier immer mehr bemerke es geht nicht mehr um einen hochwertigen/robusten LiFePO4/LiFeYPO4 Akku sondern nur noch um eine möglichst "billigen". Darum ist auch A123 mit einen vielversprechenden Portfolio damals gescheitert und von Lithiumwerks übernommen worden. Meine Meinung dazu! ätt JokerFG: Das kann ein BMS übernehmen, vorausgesetzt, es wird richtig konfiguriert. Ob die Zellen das erfüllen, was der Verkäufer verspricht... keine Ahnung. Reklamation dürfte natürlich eher schwierig sein bzw. keine Chance, wenns Probleme gibt. In Will Prowse's Solarforum empfehlen sie, 'A'-Zellen zu kaufen, die kommen meist etwas teurer, sind aber vom Hersteller vorgetestet. Die billigsten Varianten neigen wohl schon mal gern zu intensiverer Zelldrift im 12-V-Verbund, weil sie alle relativ stark unterschiedliche Innenwiderstände haben können. bis denn, Uwe
Genau so sehe ich es auch, Erhard. Doppelter Y-Abgang gefällt mir. Ich warte immer noch auf den Beleg für die Behauptung.
Das ist keine Anfängerfrage, sie ist berechtigt, ich habe auch mal in diesem Sinne gefragt. Aber alle Antworten waren der Meinung es kommt entweder nicht vor oder das BMS regelt das. Klar, ein gutes BMS mit Temperaturfühlern zwischen den Zellen regelt das. Aber es verhindert oder begrenzt die Ladung. Wenn halt die kalte Li Batterie leer ist oder aus anderen Gründen geladen werden soll, hilft die BMS Begrenzung nicht weiter. Und auch die Frage, in wie weit die doch große Zyklenzahl einer Li Zelle durch eine Ladung bei Ladungen um 0°C minimiert wird ist belastbar noch nicht richtig beantwortet. Lediglich der Praxistest von Lars (Solarladung, Betrieb ganzjährlich) zeigt dass es geht. Was er allerdings nicht zeigt ist die Anzahl der durchlaufenen Zyklen (oder ich habe da was überlesen). Nur meine unmassgebliche Meinung als Leser, Gruß Andreas
Tut er nicht, denn der Lars hat eine Winston-Anlage mit Kaltladefähigkeit. Darum geht es hier nicht.
Da gibt es schon verschiedene Szenarien, wie man sowas hin kriegen kann. D+ oder Trennrelais hängen, Trennrelais wird manuell (fehl)geschaltet, Bypassrelais des Boosters ist aktiv, Fahrzeug wird mit Strom abgestellt, dieser wird über Nacht oder mehrere Tage/Nächte verbraucht und man geht eines morgens wandern, kommt zurück und die Bat ist ausgekühlt und leer, oder, oder, oder... Zugegeben, es ist ungewöhnlich. Aber sicher nicht unmöglich.
Ich fühle mich in meiner Meinung übergangen ;D die da lautet: es ist egal, wenn es vorkommt. Eine Verkürzung der Lebensdauer um den Faktor zehn ist zwar nicht schön, die tritt aber nur auf, wenn der Akku immer bei -10 °C betrieben wird. Bei 0 °C ist es nur noch ein Faktor 2 oder 3. Die meisten Wintercamper sorgen dafür, dass ihr Womo nicht einfriert, und ein paar Zyklen extra merkt man kaum. Du wärst also gut beraten, einfach das Skifahren zu geniessen und dir nicht so viele Gedanken zu machen. Bezeichnend ist ja auch, dass sich noch nie jemand mit dem "Problem" gemeldet hat. Dafür entbrennen regelmässig hitzige (sic) Diskussionen darüber, ob man das "Problem" besser über Heiz-, Schalt- oder sonstige Ydeen in den Griff bekommt. Funktioniert alles, weil Achselzucken ja auch schon reicht. Das BMS "regelt" übrigens gar nix. Das schaltet höchstens einfach weg. Ich finde diese Funktion noch nicht ausgereift - bei Kälte müsste auch der Motorstart verhindert werden - wegen Verschleiss - und alle Türen zu verriegeln wäre hilfreich, wegen Glatteis. Aber die Entwicklung bleibt ja nicht stehen, zukünftige BMS werden sicher regelmässig mahnende Worte in mütterlichem Tonfall an den Nutzer richten. Gruss Manfred
Wieso sollte man mit Akkukapazität heizen? Wenn man laden will, hat man Netzstrom, Solarstrom oder "Fahrstrom". Und dann sollte das bischen für die Heizung nun wirklich nicht ins Gewicht fallen. Auch für die gelben Zellen ist Laden bei Kälte keine lebensdauerverlängernde Maßnahme. Die Chemie ist lässt sich von bunten blumigen Werbeaussagen der Marketingabteilung meist nicht allzu sehr beeindrucken, das funktioniert nur beim entsprechend geneigten Kunden. Hallo,
wenn Du mit dem Aufheizen des Akkublocks beginnt wenn:
zur Verfügung steht, mußt Du den Ladevorgang unterbrechen/unterbinden bis die Zellen im Inneren "temperiert" sind, dass kann schon mal 0,5-1h dauern! Auf den Rest der Aussagen gehe ich erst gar nicht ein, wenn hier nicht mal Datenblätter und Produktdokumentation anerkannt werden!
Ist die Zeit nicht von der Temperatur abhängig, wie kalt der Akku ist? Und wie warm die Umgebung/Heizleistung? Hallo,
Natürlich, aber die Heizleistung muß limitiert sein, sonst hast Du an der Aluhülle >60 Grad Celsius und im Inneren noch unter Null Grad. Es sollte nur ein Anhaltspunkt darstellen. Du kannst dies aber gerne berechnen, Du must nur die Massen des Akkus ermitteln, die spezifische Wärmekapazität und die Wärmeleitfähigkeit der verwendeten Materialien und den Wärmeabfluss nach außen in Abhängigkeit der Temperaturdifferenz Akku innen zu Akku aussen! :D [quote="MountainBiker"][/quote] Und wie kannst Du dann Zeiten nennen :?:
Wie schnell meinst Du, dass ein 12-24kg schwerer Akkublock, bei einen stark limitierten Wärmeeintrag (Zellaussentemperatur max. 40 Grad) temperiert wird? Moin, Ich kann Zeiten nennen... Fahrzeug 3 Tage abgestellt, keine Heizung an, Akku Außentemperatur (im Doppelboden) 1,2°C (Laserthermometer). 1,5h Fahrt mit Fahrzeugheizung und Umluft Truma. Am Ende Wohnraumtemperatur 21.6°C, Akkutemperatur 3,2°C. Wurde während der Fahrt mit 25-30A geladen. Also wer glaubt, so ein Akku ist ohne zusätzliche Maßnahmen nach 1 Stunde warm... Gruß Thomas Mal eine kleine Beispielrechnug: Mein lifepo4 ist mit 3000 Zyklen angegeben. Wenn ich jetzt immer unter 0 Grad lade, was wohl kaum vorkommen dürfte, und von einem beschleunigtem Alterungsprozess von Faktor 10 ausgehe, bleiben mir 300 Zyklen. Meine lifepo4 ist jetzt ca 18 Monate alt und ich hab 38 Zyklen. Das macht gerundet 25 Vollzyklen pro Jahr. Das heisst, bei durchgehender Ladung unter 0 Grad würde der lifepo4 nach 12 Jahren (!!!) das Zeitliche segnen. Wobei ich davon ausgehe dass der Faktor 10 sehr konservativ gerechnet ist. Genaue Zahlen dazu habe ich leider nicht gefunden. Mir reicht eine Lebensdauer von +/-10 Jahren. Zumal die Technik sich weiter entwickelt. Das Problem ist ja nicht nur, dass Laden bei tiefen Temp. schädlich ist und daher von einigen BMS unterbunden wird. Wie aus vorgängigen Diagram ersehen werden kann, sinkt bei tiefen Temp. die Spg. bei Entladen massiv, ein Wechselrichterbetrieb ist kaum mehr möglich. Ich hab daher mein LiFeY... auf einer Heizmatte mit 20- 30W. Benötige ich die Batt., schalte ich Stunden bis 1Tag vorher diese Heizung ein, temp gesteuert bis 15Grad. Das reicht, um die Batt. zum Gebrauch auf Betriebstemp. zu bringen. Die dazu "verheizten" 10 - 30Ah sind sofort nachgeladen; die Batt arbeitet im idealen Temp. Bereich.
Sorry, es war nicht meine Absicht dich zuz übergehen, Tschuldigung. Und mit dem Wort regeln hast du vielleicht recht, ich habe in manchen Beschreibungen gelesen, dass man den Ladestrom "reduziert" Aber den Beiträgen nach ist das "Ladeverhalten bei Temp unter +10°C" zumindest ein Thema das einige beschäftigt. Gruß Andreas
Hat diese Aussage noch bestand? --> Link
Problem unter 0° ist Lithium-Plating. Dafür reicht bereits einmaliges Laden (mit entsprechend hohem Strom bei entsprechend geringer Temperatur). Da ist nichts mehr mit Faktor. Hallo,
Letztendlich geht es um die Zeitkonstante der Wärmeübetrgaung in den Akku. Hab ich hier schon irgendwo gelesen. Wer einen Fertigakku mit BMS und BT hat, kann es ja mal probieren: Akku im Haus aufwärmen, dann bei Kälte rausstellen und die fallende Temperatur beobachten. Haben sich 60 % der Differenz angeglichen, ist eine Zeitkonstate T verstrichen. Temperaturausgleich im gesamten Akku könnte man annehmen nach 2 Zeitkonstanten. Ich schätze eher 2+ als eine Stunde. Wer misst nach ?
So ist das. Da hilft die ganze Jammerei nix. Aber man kann einen Schalter installieren, wenn sich die Zellen aufblähen: Anzeige zum Neukauf... |
Anzeige
|