|
Hallo zusammen. Ich bin grade dabei, unser gebraucht gekauftes Womo (Dethleffs 5831) für die ersten Fahrten herzurichten. Nach den ersten Reparaturen habe ich auch einer Fahrt zum Supermarkt mal einfach den Truma-Boiler (Umluft) zum Heizen laufen lassen. Nach meinem Einkauf, so 1/4 Stunde, war komplett innen die Frontscheibe beschlagen. Zum zweiten Laden, wieder kurz eingekauft, wieder das gleiche. Ist diese feuchte Wärme normal? Ich hätte eher gedacht, es gibt richtig trockene Heizungsluft. Vielleicht sollte ich noch sagen, es war an diesen Tagen ja rundum feucht bis regnerisch und das Womo steht immer draussen, kann das der Grund sein? Natürlich. Wenn es drinnen wärmer wird, nimmt die Luft die Feuchtigkeit aus Polstern etc. auf und das kondensiert dann an der kalten Frontscheibe. Wenn man im Winter drin wohnt, wirds auch nicht besser (Kochen, Duschen, Atmen, Schwitzen...), deshalb muss man alle paar Stunden gründlich durchlüften, wenn man keine Tropfsteinhöhle will. Hilfreich ist auch eine Dachluke auf Spaltöffnung. bis denn, Uwe Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft. Bei steigender Temperatur (und gleichbleibender Feuchtigkeit) sollten also die Scheiben (Wärmebrücke) eigentlich nicht beschlagen (s. "Scheibenheizung" im KFZ). Höhere Temperatur kann aber auch dazu führen, dass die Lufteuchtigkeit steig (s. Kommentar oben) und diese am kalten Fenster kondensiert... Was du unbedingt ausschliessen solltest: Gelangen Abgase aus der Gas-Verbrennung ins Innere? Bei der Verbrennung von 100g Gas entstehen ca. 116g Wasser(-Dampf). Achtung: Das ist unter keinem Umstand normal! (Lebensgefahr!) Hast du vor dem Heizen ggf. etwas gekocht? Abgase aus dem Kocher werden ja i.d.R. nicht abgeführt - das Beschlagen der Scheibe wäre dann auf das Kochen zurückzuführen (und nicht auf die Heizung) Mach doch mal ein Hygrometer ins WoMo und beobachte den Verlauf der Luftfeuchtigkeit... Servus Ich würde auch trauf tippen das es feuchte Polster und Möbel sind. Einmal richtig durchheizen mit leicht geöffnet Dachfenster. Beschlagene Windschutzscheibe ist bei vielen ein Problem, bei uns keines, es ist immer ein Dachfenster leicht geöffnet, auch wenn es draußen -15° hat. Hallo, ich denke auch das es die Feuchtigkeit aus dem Mobil ist die jetzt in der warmen Luft aufgenommen ist und an der kalten Scheibe kondensiert. Heiz mal richtig durch das Auto und dabei lüften das die feuchte Luft erst mal rauskann. Irgendwann sollte es dann vorbei sein mit dem Beschlagen. Noch ein Tipp,da du grade am einrichten bist,wir haben bei uns ein fenster auf die erste verriegelung stehen und zusätzlich ganzjährig einen Luftentfeuchter unterm Tisch stehen. Noch ein Tipp,da du grade am einrichten bist,wir haben bei uns ein fenster auf die erste verriegelung stehen und zusätzlich ganzjährig einen Luftentfeuchter unterm Tisch stehen.
Hallo emmez, ich denke, dass Dein "Truma-Boiler" in diesem Fall wie eine Standheizung läuft? Sollte sie vielleicht als Wasserboiler laufen ist sie vielleicht defekt, kocht und erzeugt Dampf? Kenne ich so nicht. Wenn diese Heizung als solche ordnungsggemäß eingebaut ist, und Du neben der Position "Umluft" auch die "Frischluft" haben solltest, dann benutze zum trocknen des Innenraumes "Frischluft" nebst einer Möglichkeit, dass diese aus offenen, z. B.Fenster-, Spalten raus kann. Die angesaugte kalte Frischluft ist immer trockener wie die warme im Fahrzeug. Durch die Heizung angewärmt nimmt sie Feuchtigkeit leichter auf, wie als kalte und transportiert die nach aussen. Bei "Umluft" nimmt sie maximales an Feuchtigkeit auf die dann an kälterem, eben auch die Frontscheibe, kondensiert. Viel Spaß mit Deinem Womo. Px (pleip xunt) und sei aus Niederbayern gegrüßt Die Polster oder Textilien speichern Wasser, das beim Aufheizen von der wärmeren Luft aufgenommen wird. Ein Forenkollege hat während der Aufheizphase seines Campingfahrzeuges die Temperatur und relative Feuchtigkeit registriert. Während dieser Zeit befand sich niemand im Fahrzeug. Die Anfangstemperatur lag bei 3°C, die Luftfeuchte betrug 70%. Das entspricht einer Wassermenge von 4 g/m³ Luft. Nach ca. 1,5 Stunden Aufheizzeit betrug die Temperatur 20°C und die rel. Luftfeuchte 54%, was einem Wassergehalt von 10 g/m³ Luft entspricht. Der Wassergehalt hat sich mehr als verdoppelt. Die Luft hat sich zusätzlich Wasser geholt, denn ohne das zusätzliche Wasser, hätte die rel. Luftfeuchte auf 22% sinken müssen. Von außen konnte das Wasser nicht kommen, denn während der Aufheizphase vergrößert sich das Luftvolumen, wodurch Luft von Innen nach Außen strömt. Das Wasser kann nur aus den Postern und sonstigen Textilien, die Feuchtigkeit speichern, kommen. Die Daten während des Aufheizvorganges aus dem obigen Diagramm etwas anders dargestellt. Die rote Kurve zeigt den Verlauf der relativen Feuchte im Fahrzeug an. Wenn von außen und aus den Polstern keine Feuchtigkeit in die Luft gelänge, hätte die relative Luftfeuchte dem Verlauf der grünen Kurve entsprechen müssen. Die Differenz zwischen rot und grün entspricht der Wassermenge die in den Polstern gespeichert war. Die blaue Kurve zeigt wie viel Wasser die Luft aufgenommen hat. Hierzu ein Diagramm. --> Link Die Wassermenge hat um 6 g/m³ Luft zugenommen. Bei einem Luftvolumen von 50 m³ sind das 300 g Wasser. Gruß Scout Text und Diagramm aus: --> Link Regelmäßig habe ich nach längerer Standzeit im Winter das Problem mit der Feuchtigkeit. Einfach öfter stoßlüften, da die kalte, einströmende Luft beim Erwärmen Feuchtigkeit aufnimmt. Nach einigen Tagen, selbst wenn man im Wohnwagen wohnt, stabilisiert sich dass und nach einiger Zeit ist die Luft sogar eher zu trocken. An den Scheiben, vor allem wenn die Rollos zu sind, kann morgens immer etwas abgeschlagenes Kondenzwasser stehen. Ich Wische das einfach weg und auch das Problem ist an einigen Tagen gelöst. Polster mal in der Wohnung trocknen. my two cents Manfred Servus Was ich hier vermisse ist die Klimaanlage. Wenn ich angelaufene Scheiben bekomme, wird die Klimanlage eingeschaltet, und die feuchte Luft läuft in flüssiger Form unten raus. Gruß
Auf diese Weise trocknest du u.U. die Außenluft. Fenster auf und Lüften oder Fenster zu und entfeuchten. Das Grundproblem im Winter ist ja, daß die Luft im Innenraum, zeitverzögert die rel. Luftfeuchte der Außenluft annimmt. Hat man ein trockenes Kontinentalklima, ist wird sich das im Innenraum auch recht trocken anfühlen, ist draußen Dauerregen, kann die rel. Luftfeuchte dann auch mal bei 100% liegen. Wirft man dann di ehiezung an, passiert das was Scout so schön beschrieben hat. Die warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf und es wird quasi schwül -warm und zwar so lange bis alles durchgewärmt ist. Die Feuchtigkeit schlägt sich dann "nur noch" an den kalten Stellen des Fahrzeugs (z.B. Scheiben) nieder. Nicht zu vergessen, das wir durch unser Atmen pro Tag und Person auch nochmal 400ml "dazupacken" Regelmäßiges Stoßlüften hilft dann schon ganz gut und ist somit das Mittel der Wahl. Gruß
Servus Genau so ist es, und solltest du mit Klimaanlage fahren (weiß nicht mal ob du Eine hast), nicht vergessen die Aussenluft abzusperren. Gruß Erst mal herzlichen Dank für die super Antworten. Klimaanlage habe ich leider keine, aber ich werde das Womo morgen mal mit Heizung und spaltbreit geöffneten Fenstern den Morgen über laufen lassen und überschüssige Polster im Haus zum Trocknen bringen. Theoretisch kann ich auch die Dachluken leicht geöffnet lassen, ich hab den Parkplatz ja direkt am Haus. Dass ich eine Umluft- und Aussenluftfunktion habe wusste ich gar nicht, macht aber durchaus Sinn, ich werde das mal erforschen. Danke erst mal und Euch allen eine schöne Weihnachtszeit. :tannenbaum: Servus Bei der Truma hast du keine Möglichkeit um/zu Luft zu wählen. Bei der Klima vom Fahrzeug war dabei gemeint.
Jein, mit der CP Plus kann man schon nur auf Zuluft ohne Heizen schalten ....
Okay, kannte ich nicht. Sorry Hallo, die Vent Funktion der Truma Combi Heizungen ist eine reine Umluftfunktion, bauartbedingt hat die Combi keine Möglichkeit frische Luft von außen anzusaugen und über den Umluftmotor zu verteilen. In der Vent Funktion saugt der Umluftmotor Luft aus der Umgebung der Heizung an und verteilt sie über die Ausströmer, also wie im Heizbetrieb nur ohne zu heizen :D Servus Wurscht, der TE will jetzt richtig heizen, und lüften. Hoffen wir für ihm das es damit getan ist und das er keinen Wasserschaden oder Torf hat. :ja: Schöne Weihnachten
Servus Richtig, hatte ich im Wowa schon, da heißt es ..Airomatic,, weil es die kühlere Luft unter dem Boden ansaugt, ins Womo bläst, und die wärmere Luft nach oben drängt, wo sie durchs leicht geöffnete Dachfenster entweicht. Läuft bei mir immer an heißen Tagen. Bin bis jetzt immer ohne Klima ausgekommen, auch in GR, bei 40Grad...sind halt dann später ins Bett... :lach: :bia: :wein: Gruß
Das ist suboptimal, da du viel Heizenergie verschwendest. Besser ist es, bei geschlossenen Fenstern und Dachhauben gut zu heizen und dann 5 min alles aufreißen, Durchzug erzeugen und dann wieder schließen. Mach das drei bis 4 mal im Abstand von 2 - 3 Stunden, dann wirst du einen Efekt haben. Wenn Dein Womo am Haus steht, hast du event. auch Strom 230V? Warum stellst Du keinen Heizlüfter rein? Den Filter in der (Fiat-) Lüftung nicht vergessen. Wenn der dicht ist gibts auch beschlagene Scheiben. Bei einem neu gekauften Gebrauchten würde ich da definitv mal rangehen: --> Link
Das habe ich bei meinen Messungen nicht so gesehen. Mein Womo steht im Freien, Fenster etc. geschlossen und hat eine Meßanlage drin mit identischen Innen- und Außensensoren. Auch bei gleichen Temperaturen war der Abstand der Feuchte immer mindestens 20%, meist sogar deutlich mehr. Kurze Schwankungen im Sommer gehen fast gar nicht ein. Die Feuchte ist zwar mit beträchtlicher Verzögerung dem Außenwert gefolgt, hat aber nie solche Werte erreicht. Nur im Sommer bei um die 40% sind sich die Werte sehr nahe gekommen. Und wir haben hier bei uns jetzt schon wochenlang nur bedeckt, Nebel und keine Sonne bei aktuell ca. 62% und 0°C innen und 97% außen. RK Sehr interessant! Verwundert mich etwas, aber wenn Du das gemessen hast, will ich das gar nicht bezweifeln. Ich kenne das von "luftigen" Gebäuden wo die rel. Luftfeuchte, zeitverzögert der außen folgt. Es verwundert ich deshalb etwas, da ja alle WoMos Zwangslüftungen haben, über die ja eine permanenter Luft und damit auch Feuchteaustausch stattfindet. Ich werde mir Morgen mal das geeichte Messgerät aus der Firma ausleihen und die Tage mal messen gehen. Mein Womo steht zwar in einer Halle , aber "luftig" :-) Mal sehen, was die Erkenntnislage so bringt und Danke für den Hinweis. Man lernt wohl nie aus :-) Gruß Soderle, ich war heute noch mal kurz im Winterlager und habe dem WoMo noch ein paar Weihnachtskekse vorbeigebracht :mrgreen: Mein geeichtes Messgerät hatte ich dabei und damit gleich mal gemessen. Jede Messung über ca. 5 Minuten, damit sich das Messgerät an die veränderten Bedingungen anpassen konnte. Messgerät ELSEC 765 Draußen. rel. luftfeuchte bei 82,5% bei 5,7ºC Halle: 83,7% bei 6,8ºC Im WoMo: 74,7% bei 6,4ºC Bei uns ist es draußen schon länger relativ feucht, die Temperaturen sind in den letzten Tage etwas runtergegangen. Was man sieht: Im WoMo ist es etwas weniger feucht als draußen, da hat rkopka Recht, allerdings nicht um 20% sondern etwa um 10%, wobei meine Messung eine Momentaufnahme ist. Ich werde das irgendwann nochmal wiederholen. In welcher Zeit die Feuchte im WoMo der Feuchte draußen nacheilt, vermag ich aber nicht zu sagen. Es bleibt aber dabei: Wenn Ihr dann die Heizung im WoMo anwerft -> Durchheizen, bis alles warm ist, auch das "Gebälk", sonst schlägt sich die Feuchtigkeit an allen noch kalten Stellen nieder und das ist dann nicht gut. Gruß und ein frohes Fest #bleibtgesund
Aus diesem Grund bringen momentane Messungen auch keine Aussage. Man müsste über einen längeren Zeitraum kontinuierlich oder in einem bestimmten Zeitraster messen. Gruß Scout Hier mal ein Auszug aus meinen Womowerten. Leider fehlt mir noch eine Auswahl eines Zeitbereichs, daher ist die Skalierung vom ganzen Jahr. Die Temperaturen im rechten Bereich waren knapp über 0°C innen und außen. Man sieht hier den Abstand der Feuchtewerte (hellblau-außen, dunkelblau-innen). Es folgt dem Außenwert und vor allem der Temperatur, wenn die Sonne scheint. Ohne bleibt sie fast konstant, aber deutlich unter den Außenwerten. Bald danach mußte ich abbrechen, weil mangels Sonne nicht genug Energie da war. RK :tach: Hallo
Damit entzieht Ihr nur der Außenluft die Feuchtigkeit. :cry: Schade um das "teure" Calziumchlorid :lach: Ich kenne kein Wohnmobil welches wirklich dicht ist, wäre ja lebensgefährlich. :evil: Daher gibt es ja auch die Zwangslüftungsöffnungen an z.B. Dachluken und da ist ja auch noch die normale Fahrerhauslüftung... Da unsere "Bürste" im Winter in einer großen (trockenen) Garage steht, stellen wir fast alle Fenster auf "Lüftungsstellung", also nicht ganz zu. Durch die kleine Luftzirkulation kann nichts stocken (Polster und Matratzen sind aufgestellt, Schränke und Türen auch nicht dicht verschlossen). Nach dem Winterschlaf schließe ich die Fenster und dann für die letzten 4 Wochen kommt eventuell die Entfeuchtung zum Einsatz. Liebe Grüße aus Niederschlesien Klaus So, ich habe heute mal den ganzen Tag die Heizung Stufe 3 angelassen mit leicht geöffnetem Dachfenster. Es ist angenehm warm und trocken im Womo. Ich werde mir trotzdem mal ein Hygrometer besorgen und mich nach einem kleinen Heizlüfter umsehen, um wenigstens eine Min-Temperatur zu halten. Euch allen noch eine schöne Restweihnacht.
wir haben als Frostwächter einen Oelradiator der am Strom läuft und wir so über 5° im Womo haben und die Dachluke ganz wenig geöffnet und kontrollieren das regelmässig und haben so ein trockenes Wohnmobil, die Kästen sind geöffnet damit es da keinen Feuchtigkeitsstau gibt usw. Wir haben aber eine richtige Garage für unser Womo beim Haus. :tach: Kleiner Einwurf :!: Anderenorts wurde bereits sehr ausführlich zum Heizen im Winter diskutiert. Mit dem „bischen“ Heizen als Frostschutz hole ich mir geradezu die Feuchtigkeit an den Außenwänden und Kältebrücken herein. :evil: :cry: Also wenn Heizen, dann so das der Taupunkt nach außen verschoben wird :!: Sinnbildlich: die Außenhaut des Wohnmobils sollte eine höhere Temperatur haben als die Umgebung. Grüße Klaus Zur Vermeidung von Kondenswasser muss man bei einer Überwinterung nicht heizen. Zur Vermeidung von Kondenswasserbildung müssen innerhalb und außerhalb des Campingfahrzeuges die gleichen meteorologischen Bedingungen herrschen. Dazu muss das Campingfahrzeug gut belüftet werden. Die Fenster und Dachluken sollen soweit öffnen sein, damit ein Luftaustausch stattfindet. Gutes Lüften reicht also vollkommen aus. Bei Nebel, da ist die Luft mit Wasserdampf gesättigt, kann sich eventuell Kondenswasser bilden. Bei Nebelperioden kann es daher sinnvoll sein einen Luftentfeuchter einzusetzen. Ansonsten bringt der Einsatz von Luftentfeuchtern keinen Vorteil, auch keinen Nachteil - außer dass man zusätzlich die Scheune trocknen möchte. Heizen kann unter Umständen von Nachteil sein. Die warme Luft kann mehr Wasser enthalten dadurch kann sich an kalten Stellen der Außenwand Kondenswasser bilden. Gruß Scout Hierzu ein Artikel über Luftfeuchtigkeit im Campingfahrzeug. --> Link
Das mag in einer trockenen Scheune ganz gut funktionieren. Wenn man aber im Freien steht, wo es oft an die 100% Feuchte gibt mit Regen und Nebel, holt man sich doch die Feuchte erst ins Womo !? Der Austausch sollte zuviel Feuchte rausbringen. Nur wann hat man das denn im Winter solange das Fahrzeug nicht benutzt wird ? Siehe (bei mir) meine Messungen zuvor. Die Temperatur wird auch nicht viel differieren. Anders natürlich, wenn man drin lebt. Wenn man von Kellerentfeuchtungen ausgeht, sollte man nur dann öffnen oder evt. aktiv lüften, wenn die Feuchte innen wirklich höher ist. Sonst bringt es nichts positives. RK Hohe Luftfeuchte bedeutet nicht unbedingt auch die Bildung von Kondenswasser. Im Freien oder in der Scheune haben die Wände des Womo die gleichen Temperaturen wie das Womo. Damit auch die Feuchtigkeit der Luft sich ausgleicht muss man gut Lüften, Dachluken und Fenster soweit öffen, dass Luft zirkulieren kann. Deine Messungen sprechen nicht dagegen. Ich finde sie informativ mit der vollständigen roten Temperatur Darstellung wären sie besser zu interpretieren.
Unser Fahrzeug überwintert schon 20 Jahre im Freien, ohne Schaden. In einem Raum befindet sich immer Feuchtigkeit, es soll sich nur kein Kondenswasser bilden. Das kann man erreich durch Lüften, Lüften und nochmals Lüften. Gruß Scout
RK Danke für die neue Grafik, an der man den Zusammenhang zwischen Temperatur und rel. Luftfeuchte wunderbar erkennen kann. Kaum geht die Temperatur etwas nach oben, steigt sofort auch die rel. Luftfeuchte an. Ansonsten gebe ich SCOUT völlig Recht - Lüften, lüften, lüften. Die Feuchtigkeit in der Luft macht keinen Schaden, nur die, die sich irgendwo niederschlägt!! Gruß
Es bleibt ein sehr großer Abstand der Werte, auch wenn die Temperaturen innen/außen praktisch gleich sind, der sich auch nicht in absehbarer Zeit angleicht. Mit offenen Fenstern hätte ich viel mehr Feuchte im Fahrzeug. Der Innensensor lag auf dem Fahrersitz (wegen Stromanschluß) und hat dort bei Sonnenschein sicher mehr Temperatur gesehen als der hintere Teil des Womos. RK
Hallo, etwas off topic, darf ich fragen, mit welchem Programm du die Daten erfaßt und darstellst? Wir (mein Bruder und ich) sind gerade dabei, einen Datenlogger auf Basis des ESP32 zu bauen und haben für die Darstellung noch nicht das richtige gefunden. Dein Diagamm schaut schon sehr gut aus. Gruß spider53 Moin spider53, bin zwar nicht rkopka, aber als Programm für die Auswertung kann ich FHEM empfehlen. --> Link gruß Joachim Vielen Dank für das vollständige Diagramm.
In Abhängigkeit von der Temperatur müsste es umgekehrt sein. Bei höherer Temperatur sinkt die relative Luftfeuchte (rF, Humidity). Da die relative Luftfeuchte mit der Temperatur steigt ist hat sich der absolute Wassergehalt der Luft erhöht.
Die Temperaturen gleichen sich relativ schnell an, da ist praktisch nur von der Isolierung abhängig. Um den Wassergehalt der Luft anzugleichen muss Wasser von außen nach innen oder umgekehrt transportiert werden und das geht nur durch Öffnungen. Der große Abstand in dem Diagramm deutet darauf hin, dass die Öffnungen im Womo weitgehend geschlossen waren.. Ab Mon 07 war die Luft außen mit Wasser gesättigt (rF ca. 100%). Da waren die geschlossenen Öffnungen von Vorteil. Gruß Scout
Ja. Alles zu, eine Dachluke hat noch die Zwangsbelüftung.
Hier habe ich das System mal vorgestellt --> Link . Ich nehme die Daten mit dem ESP32 auf, schicke sie per http an einen Server, und der stellt die Daten dann mit der D3 Lib (Javascript) dar. Grundsätzlich Daten darzustellen geht recht schnell. Sie aber genau so zu sehen, wie man es will (incl. Skalierung und Zoom), kann länger dauern. Mir fehlt noch die Vorgabe von Anfangs- und Enddatum. Auf die Schnelle habe ich einfach die relevanten Tage herauskopiert und einen RPi als Webserver genommen. RK Hallo Rkopka, vielen Dank für die Antwort, den Thread kannte ich noch nicht. Da sind wohl mehrere auf eine ähnliche Idee gekommen. Der ESP32 bietet sich hierfür aber auch direkt an. Dann werde ich die neuen Infos mal durcharbeiten, hilft sicher weiter. Gruß spider53 |
Anzeige
|