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Challenger C394GA, Aufbaubatterie zu schwach?


luckyklaus am 26 Jan 2021 23:35:48

Moin,

wir haben unser neues (EZ 2018) Womo am Freitag abgeholt und gleich mal am Samstag darin übernachtet.

Nach einer ca. 3 stündigen Fahrt, haben wir unseren Standplatz an der Elbe erreicht. Um ca. 15:30 stellte ich den Motor aus.
Ab jetzt lief nur die Dieselheizung ( Eberspächer) und die LED Beleuchtung. Wagen war gut vorgeheizt sodass die Heizung so gut wie nie auf Vollast lief. Temperatur bis zum schlafen gehen pendelte so um die 20 Grad (mit Infrarotthermometer gemessen), dann haben wir die Heizung auf gute 15 Grad runtergestellt. Morgens um 09:30 Uhr war so wenig Saft in der Batterie das die Heizung ausging.

Die Batterie war laut Bedienpanell (ich weiß, ist ein Schätzeisen) voll.

Marke: Solar Prof! Start, 110 AH. Mehr steht nicht drauf, auch nicht an den Seiten.

Ich würde die ganz gern testen aber ich kann beim bestem Willen nicht herausfinden was für ein Kälteprüfstrom angelegt werden muss oder kann man die nicht auf diese Art testen.

Anbei ein paar Bilder

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HeideMobil am 27 Jan 2021 10:00:22

Hallo,

ich fahre einen Chausson 640, ebenfalls mit 110 Ah. Und ja, das reicht in der dunklen Jahreszeit nicht so richtig. Mit dem BMV kann ich messen, was die Verbraucher so an Leistung ziehen. Vor allem ist es das Licht :!:

Da ich das TV neben der Tür habe, habe ich an der Küche das Licht mit einem 12V Schalter versehen und ausgeschaltet. Es blendete. Die Kabel sind hinter der Blende zu finden.

Am Gewürzregal und unten an den Sitzen habe ich es deaktiviert. Jetzt möchte ich noch das Licht am Spiegel mit einem Schalter versehen.

Letztlich muß ich das Licht ausgeschaltet lassen und die kleinen zusätzlichen LED über der Sitzgruppe nutzen wenn der Abend lang und dunkel ist und am nächsten Tag die Solaranlage nicht viel nachladen kann.

Im Sommer wechsel ich auf LifePo

Beste Grüße von Heidi

Tinduck am 27 Jan 2021 11:56:44

Eine Übernachtung ist natürlich schon recht wenig, mit 1,5 hätte ich gerechnet.... :)

Dieselheizungen sind notorisch stromhungrig, das haut im Winter richtig rein. Wenn die Batterie schon ein wenig schwächelt und ihr womöglich auch noch einen Kompressorkühlschrank habt, ist mehr als eine Übernachtung nicht drin.
Lösung: mehr Batteriekapazität. Anders wirds nicht gehen.

bis denn,

Uwe

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luckyklaus am 27 Jan 2021 18:38:27

Moin,

danke für die Antworten.

Ich würde die Batterie gern erst einmal testen, kann mir jemand einen Tipp dazu geben?
Denn selbst wenn ich zwei von denen einbauen würde, reicht das ja mal gerade eben für zwei Nächte.
Damit habe ich beim bestem Willen nicht gerechnet :roll:

Wie wäre denn die Situation wenn ich eine Lithium in der gleichen Stärke einbaue?
Was schätzt Ihr wie lange das dann halten würde?

Übrigens, der Kühlschrank läuft über Gas.

Nebenbei bemerkt, ich habe von diesem ganzen Solar und Lithium Kram null Ahnung, lese schon länger über dieses Thema aber je mehr ich lese, desto weniger Weiß ich :?:

Ich bin mal auf Eure Antworten gespannt, denn hier gibt es ja doch geballtes Wissen zu diesem Thema.


Gruß aus Hamburg
Kai

BiggiK am 27 Jan 2021 18:55:48

Hallo Kai,
Eine Lifepo Batterie kann deutlich mehr Energie abgeben als eine Bleibatterie. Von deiner Batterie sind nur ungefähr 50 % verfügbar, eine Lithium Batterie kann fast 100 % abgeben. Somit ist die Energieausbeute bei einer gleich großen Lithiumbatterie fast doppelt so hoch. Aus diesem Grund haben wir unser Bleibatterie direkt gegen eine 100 AH Lithiumbatterie austauschen lassen. Dazu 200 Watt Solar auf dem Dach, macht in den hellen Monaten autark. Im Winter ohne großen solarertrag und dieselheizung wäre selbst diese Batterie wohl zu klein bemessen.
Gruß Birgit

HeideMobil am 28 Jan 2021 09:31:38

Moin,

du kannst gleich den nächsten Thread starten: wer in deiner Nähe das macht. Geh bloß nicht zum Händler :(

Ich empfehle die Kombination lisunenergy und Peter's Womoservice hier aus dem Forum in der Rubrik gewerbliche Anbieter.

Beste Grüße

rkopka am 28 Jan 2021 09:47:36

luckyklaus hat geschrieben:Ich würde die ganz gern testen aber ich kann beim bestem Willen nicht herausfinden was für ein Kälteprüfstrom angelegt werden muss oder kann man die nicht auf diese Art testen.

Das klingt, als ob du eines der üblichen Testgeräte nutzen wolltest, das den Starterstrom mißt. Das bringt nichts (sehr wenig) für die Kapazität. Wenn der Startstrom niedrig ist, wird die Batterie wohl mies sein. Aber wenn er hoch ist, kann die Batterie trotzdem wenig Kapazität haben, z.B. weil der Womo vorher irgendwo eingeschaltet stand oder die Batterie nicht wirklich neu war oder einfach einen Schaden hat. Ich hab mal meine alte Aufbaubatterie gemessen. Die hatte vollen Starterstrom (laut Testgerät) aber nur noch etwa 20% der Kapazität (mit Belastung gemessen).

RK

Ginnes am 28 Jan 2021 10:07:20

Hallo,

Dein Laderegeler zeigt 12V - das ist nicht voll, das ist leer!
Sogar schon zu leer: Mehr als 50% entnommen, das schadet bereits der Batterie.
Ich schließe mich meinen Vorrednern an: Dieselheizungen brauchen ordentlich Strom wegen des Glühstiftes - dieser wird elektrisch zum glühen gebracht (nicht dauernd aber je nach Heizung getaktet).

Wenn Du ab&zu freistehen willst geht das nicht ohne dicke Batterie. Unter 100Ah nutzbarer(!) Kapazität kannste vergessen. Bei Blei ist allenfalls 50% nutzbar, je nach Temperatur sogar noch weniger.
Also LiFePo4 mit Minimum 150Ah (ich bau mir grad eine 280Ah Batterie ein - und ich hab ne stromsparende Gasheizung, will aber E-Bikes damit laden können). Je nach Fahrverhalten noch Booster oder Solar oder besser beides.
Bei LiFePo4 muß man technische Vorkehrungen treffen, daß sie nicht unter 0 Grad geladen wird. Oder man nimmt die teurere Variante mit Yttrium (Winston Zellen).



Und ja: das muß ordentlich geplant werden und es kostet... :eek:

Grüßle,
Ginnes

Tinduck am 28 Jan 2021 10:39:48

Die Batteriekapazität testet man über kontrollierte Entladung. Als erstes den Akku voll laden (über Nacht an Landstrom). Am einfachsten mit einem Wechselrichter und einem daran angeschlossenen Elektrogerät, das konstant Strom zieht, entladen. Strom auf der 12-V-Seite des WR mit Stromzange messen, Zeit bis zum Erreichen von z. B. 12 V Batteriespannung bestimmen, Strom in A mal Zeit in h ergibt die entnommenen Ah. Bei einer gesunden 110-Ah-Batterie bei nicht zu hohem Entladestrom (< 20 A) sollten da mindestens 55 Ah rauskommen, wenn die Batterie noch halbwegs was taugt. Mehr sollte man aus einem Bleiklumpen auch nicht entnehmen.

Der Winter ist halt so ein Problem im Womo. Kaum Solarleistung, hoher Stromverbrauch, da zählt nur noch die Energiemenge im Akku, wenn man nicht weiterfährt.

Mit einer 100-Ah-LiFePO kommst du doppelt so weit wie mit einer gesunden 110-Ah Bleibatterie. Ist natürlich immer noch nicht der Knaller. Ab 200 Ah macht Winterurlaub langsam wieder Spass.

bis denn,

Uwe

Pechvogel am 28 Jan 2021 10:59:50

Also erstmal braucht eine Eberspächer Dieselheizung etwa 40-50 Watt also bei 12V etwa 4A.
Wenn die Heizung 15-16 Stunden gelaufen hat ( wenn auch nicht durchgängig ) dann sind da bestimmt schon 30-40 Ah durchgegangen. Dann noch´n bisschen Licht, Wasserpumpe, vielleicht abends TV,...
So schlecht kann die Batterie also noch nicht sein!

Der Solarladeregler zeigt 12V. D.h. Batterie leer und kein Solarstrom ( was im Winter auch "normal" ist ).
Wenn Du auf LIXX-Batterie umbauen willst dann denk´ dran dass Du auch die Ladegeschichte mit anpassen mußt! Nur Blei-Batterie raus - neue rein geht nicht.



Grüße
Dirk

Michael08 am 28 Jan 2021 12:24:28

Pechvogel hat geschrieben:Also erstmal braucht eine Eberspächer Dieselheizung etwa 40-50 Watt also bei 12V etwa 4A.
Wenn die Heizung 15-16 Stunden gelaufen hat ( wenn auch nicht durchgängig ) dann sind da bestimmt schon 30-40 Ah durchgegangen.


In der Starphase zieht die Eberspächer 4-5A. Wenn sie dann durch läuft ja nach Gebläse Intensität dann 1bis 1,5A. Deshalb ist es besser, wenn sie auf niedriger Stufe durchläuft, als wenn sie laufend an und aus geht.

Gruß Michael

Womofreund2 am 28 Jan 2021 12:38:57

Hallo luckyklaus,

wegen dieser "Momentaufnahme" würde ich nicht gleich etwas ändern oder umbauen.
Als erste Frage: Hast du nach der Abholung des Fahrzeuges am Freitag die Batterie über Landstrom geladen, oder seid ihr gleich ohne laden am Samstag los gefahren? Wenn der Wagen beim Händler bereits eine Zeit stand und ihr dann nur 3h gefahren seid, dann kann die Batterie nicht voll gewesen sein. In diesem Fall würde ich das noch mal mit vollständig geladenem Aufbauakku probieren. Sollte es trotzdem nicht für eine ganze Nacht reichen, würde ich erstmal eine kostengünstige 2. Batterie dazu stellen bis du wirklich weißt wieviel Energie ihr so braucht. Evtl. kommt im ersten Jahr ja noch der eine und andere stromverbrauchende Wunsch dazu und dann baust du wieder um. Ich habe damals bei meinem ersten Womo auch gleich eine neue Batterie gekauft um dann festzustellen, daß es immer noch nicht reicht. :roll: Weil so dies und das dazu kam. ;D
Insgesamt hab ich meine Energieversorgung in 5 Jahren 3 mal umgebaut bis es gepasst hat.

schmiddi am 28 Jan 2021 18:41:30

Schau mal hier habe ich etwas gefunden was du dir mal durchlesen kannst, diese Stromprobleme gab es schon früher mit einer Dieselheizung. --> Link

HeideMobil am 29 Jan 2021 09:26:03

Meine Erfahrungen im Chausson sind aus der Praxis bei trübem Wetter mit 300wp auf dem Dach und einem Victron BMV. Heizen, Licht und TV bringen die 110 Ah Batterie an 70% bzw an die 11V Grenze, dann wird es eng. Das wird dann bei schlechtem Wetter nicht nachgeladen.

Ich habe durch Ein- und Ausschalten auf dem BMV gemessen was verbraucht wird und was am Abend über die Zeit rausgeht.

Auf Heizen, Licht oder TV verzichten :?: :!:

Oder mehr Kapazität einbauen ....

Beste Grüße von Heidi

gordan am 29 Jan 2021 10:56:11

Michael08 hat geschrieben:In der Starphase zieht die Eberspächer 4-5A. Wenn sie dann durch läuft ja nach Gebläse Intensität dann 1bis 1,5A.....Gruß Michael


Alle Diesel Standheizungen sind richtige Stromfresser grade in der Startphase. Da soll man nicht schön reden!? Eberspächer braucht in der Startphase 13A-15A und nur die Gebläse je nach Intensität 2A-4A. Das zeigen meine Messungen die übereinstimmen mit Eberspächer Technischen Daten. Da ist einfach auszurechnen wie hoch Stromverbrauch in etwa am Tag ist. :)

Gruß Gordan

Pechvogel am 29 Jan 2021 11:56:18

gordan hat geschrieben:... Eberspächer braucht in der Startphase 13A-15A und nur die Gebläse je nach Intensität 2A-4A. Das zeigen meine Messungen die übereinstimmen mit Eberspächer Technischen Daten...


Korrekt! :top:



Grüße
Dirk

luckyklaus am 01 Feb 2021 21:02:20

Noch einmal vielen Dank an die die sich so viele Gedanken zu unserem Problem gemacht haben. Ihr seid toll!

Letztes Wochenende haben wir noch einmal getestet.

Am Freitag war das Womo 6 Stunden am Landstrom.
Samstag sind wir dann durchs Alte Land gefahren, haben uns beim Obsthof Matthies zwei schöne Stücke Apfelkuchen geholt und uns dann einen schönen Stellplatz gesucht.

Ab ca. 14:00 Uhr haben wir mit Heizung an gestanden. Es war viel Kälter als das Wochenende zuvor (-3 bis -10 Grad Nachts). Gefühlt hat die Eberspächer nur das Gebläse geregelt aber ist nicht ausgegangen was dafür spricht das die Batterie bis Sonntag um 11:00 Uhr gehalten hat.

Unser Plan ist jetzt was auch ein zwei von Euch uns geraten haben. Ich werde jetzt eine zweite Batterie verbauen bis wir uns klar sind was wir denn überhaupt alles mit Strom machen wollen.

Ein zwei Fragen dazu:
Verbaut ist ja gerade eine Blei-Säure Batterie. Was macht mehr Sinn, eine 2. Blei-Säure dazu oder zwei neue AGM?
Ich glaube ein Ladebooster macht auch Sinn. Gibt es da aktuelle Empfehlungen?

Ich werde definitiv im Sommer mit Peters Womo Service in Kontakt treten um dann mal zu schauen was Sinn macht.


Und wieder einmal schönen Dank im voraus.

Schönen Abend und Gruß aus Hamburg
Kai

laichy am 01 Feb 2021 22:24:21

au ja, wieder ein Thread in dem gleich die Dieselheizumg verteufelt wird und als der/die Schudige hingestellt wird.
Besser mal wirklich das Datenblatt dazu checken - nach dem Anlauf kein Untereschied zur Gasheitzung!

Ich stand zwei Tage und zwei Nächte, Heizung lief durch, viel Beleuchtung abends, Solarertrag 40 Wh/d (also nix) und die 95 Ah AGM hielt durch (noch eine grünes LED am Panel!).
Also Batterie hinüber oder andere, nicht identifizierte Verbraucher.

luckyklaus am 02 Feb 2021 07:53:55

laichy hat geschrieben:au ja, wieder ein Thread in dem gleich die Dieselheizumg verteufelt wird und als der/die Schudige hingestellt wird.
Besser mal wirklich das Datenblatt dazu checken - nach dem Anlauf kein Untereschied zur Gasheitzung!


Moin,

ich verteufel die Dieselheizung gar nicht, sie hält wunderbar warm :lol:

Gruß aus Hamburg
Kai

Womofreund2 am 02 Feb 2021 10:48:42

laichy hat geschrieben:Also Batterie hinüber oder andere, nicht identifizierte Verbraucher.


Ich würde sagen weder noch. Sie sind beim ersten Ausflug einfach nicht mit einer vollen (vlt.fast leeren) Batterie gestartet.

an luckyklaus: Zum Thema aufrüsten wirst du hier die unterschiedlichsten Meinungen und Ansichten "erlesen" können. Von "...greif einmal tief in die Tasche und mach's gleich richtig" bis zu " nimm irgend eine andere günstige Blei-Säure und stell sie dazu".
Ich habe mir z.Bsp. damals zwei gebrauchte Telekom-Batterien a 105Ah gekauft und diese noch 5 Jahre bis zum Verkauf des Mobiles problemlos genutzt. Wir standen aber auch nie länger als 3 Tage frei und nie im Winter.
Das aktuelle Fahrzeug hat auch eine Eberspächer Dieselheizung und diese konnte im Oktober in Südtirol erstmalig seine Leistung unter Beweis stellen. Unsere 180Ah AGM hatten dabei in 2 Tagen incl.TV + SAT etc. gar keine Probleme, allerdings mit Solarunterstützung.

andwein am 02 Feb 2021 11:14:47

laichy hat geschrieben:au ja, wieder ein Thread in dem gleich die Dieselheizumg verteufelt wird und als der/die Schudige hingestellt wird.
Besser mal wirklich das Datenblatt dazu checken - nach dem Anlauf kein Unterschied zur Gasheitzung!

Ich verteufle weder Gas, noch Diesel, noch Strom. Sinnvoll eingesetzt macht alles warm.
Aber deine Aussage ist objektiv gemessen nicht richtig!
In der Startphase bracht der Glühstift erheblich Strom, das hast du auch geschrieben.
In der Betriebsphase hast du die Dieselpumpe und den Lüfter. Die Dieselpumpe benötigst du bei Gas nicht, sie trägt zum höheren Stromverbrauch bei. Beim Gebläse kommt es auf den Installationsort an. Im Fahrzeug verbaut sind Gas- und Dieselheizungsgebläse annähernd gleich. Hast du aber eine Unterflur Dieselheizung musst du das Gebläse stärker fordern um die Warmluft durch den Boden ins Innere zu befördern und dann zu verteilen.
Datenblätter sind schwierig zu interpretieren, denn sie geben keine Laufzeit (und damit den Stromverbrauch) an bis die benötigte Wärme gemäß der Norm die richtigen Strellen erreicht hat.
Gruß Andreas

Tinduck am 02 Feb 2021 11:45:28

Womofreund2 hat geschrieben:Das aktuelle Fahrzeug hat auch eine Eberspächer Dieselheizung und diese konnte im Oktober in Südtirol erstmalig seine Leistung unter Beweis stellen. Unsere 180Ah AGM hatten dabei in 2 Tagen incl.TV + SAT etc. gar keine Probleme, allerdings mit Solarunterstützung.


Oktober in Südtirol mit Solarunterstützung... ist ja noch mitten in der Saison.

Versuch das mal im Januar bei -15°C. Da pfeift deine 180 Ah AGM mit der Dieselheizung nach 2 Tagen aus dem letzten Loch.

Der höhere Stromverbrauch ist nun mal der zentrale Nachteil der Dieselheizungen, das lässt sich auch nicht wegdiskutieren. Egal sein kann das nur Leuten, die von Steckdose zu Steckdose fahren oder über eine der Freistehdauer entsprechende Batteriekapazität nachdenken.

bis denn,

Uwe

thomker am 02 Feb 2021 14:06:42

Hallo Luckyklaus,

So wie es aussieht, ist die Batterie unter einem Sitz verbaut. Wenn Du irgendwie dran kommst, öffne mal die Schraubdeckel (auch die unter dem Aufkleber) und schau nach dem Säurestand. Dann wahrscheinlich Auffüllen mit Dest. Wasser, Laden an Steckdose, Füllstand erneut prüfen, nachfüllen, noch mal laden. Wenn die dabei dann deutlich warm wird und "brodelt", hat sie's hinter sich, wenn nicht, würde ich es noch mal damit probieren.

Wenn die 2 Jahre alt ist, sollte die noch halbwegs in Ordnung sein. Leider ist es häufig so, dass solche Nassbatterien in schwer zugänglichen Bereichen wenig bis gar keine Wartung/Kontrolle genießen und dadurch alleine schon nach kurzer Zeit schwächeln, würde mir wahrscheinlich auch so gehen.

Wenn doch ein Austausch oder Kapazitätserweiterung ansteht, würde ich keinen Cent mehr in Bleitechnik investieren. ´

Gruß
Thomas

luckyklaus am 02 Feb 2021 14:08:35

Womofreund2 hat geschrieben:Von "...greif einmal tief in die Tasche und mach's richtig" bis zu " nimm irgend eine andere günstige Blei-Säure und stell sie dazu".Ich habe mir z.Bsp. damals zwei gebrauchte 105Ah gekauft und diese noch 5 Jahre bis zum Verkauf des Mobiles problemlos genutzt. Wir standen aber auch nie länger als 3 Tage frei und nie im Winter.


Moin, das habe ich auch schon bemerkt.

Ich habe jetzt tatsächlich 2 neue 110 Ah AGM batterien bestellt und bis diese beiden den Geist aufgeben, wissen wir beide was wir an Strom benötigen werden oder haben aber auch schon ein anderes Wohnmobil ins Auge gefasst.

Was mir momentan noch nicht klar ist ist: brauche ich mit meinem Ford Baujahr 2018, Motor Panther, 2,0, 170 PS, kein Start-Stopp Euro 6b
einen Ladebosster oder nicht?
Ich habe diese Frage aber auch schon in einem anderen Thread gestelt.

Das ist ein wirklich tolles Forum hier!

Gruß aus Hamburg
Kai

luckyklaus am 02 Feb 2021 14:11:27

thomker hat geschrieben:Hallo Luckyklaus,

So wie es aussieht, ist die Batterie unter einem Sitz verbaut.

Wenn doch ein Austausch oder Kapazitätserweiterung ansteht, würde ich keinen Cent mehr in Bleitechnik investieren. ´

Gruß
Thomas


Danke für den Tipp und ja, ich weiß das der Bleikram überholt ist.
Ich bin aber auch der Meinung das wir erst einmal für uns feststellen müssen welchen Stromverbrauch wir zukünftig benötigen und erst dann richtig Geld in die Hand nehmen.

Bis das soweit ist, müssen 2 110AH AGM reichen.

Gruß aus Hamburg
Kai

thomker am 02 Feb 2021 14:21:57

Hi,

um Deinen Stromverbrauch rauszufinden, investierst Du am besten erst mal in einen Batteriecomputer z.B. --> Link kostet nicht die Welt und verschafft einem einen guten Überblick über alle Verbräuche. Den kannst Du dann auch auf eine Säurebatterie, 2 AGM's oder LiFePO4 einstellen, ist also egal, welche Batterie verbaut ist, ist jederzeit um konfigurierbar und als einmal Investition auf Lebenszeit zu sehen.

Gruß
Thomas

thomker am 02 Feb 2021 14:32:30

Hab gerade im anderen Thread die Frage nach Booster gesehen... Die Notwendigkeit, oder nicht, kannst Du dann mit dem BMV auch gut beurteilen. Es werden dann plötzlich alle Lade- und Entladeströme transparent...

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