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Hallo zusammen. Mein Mann und ich wollen uns ein WoMo zulegen haben in diesem Bereich aber keinerlei Erfahrungen. Wir haben vor mit dem WoMo auch längere Reisen zu Unternehmen z.b Osteuropatour bei der das Fahrzeug auch anderst belastet wird als bei einer Fahrt zu einem Campingplatz. Unser Budget liegt bei ca 15k . Da man zum Größtenteil Fiat Ducato Maschinen findet ist meine Frage Wie eure Erfahrungen sind. Halten diese längere Belastungen auf holperstraßen aus? Was wäre eurer Meinung nach eine gute Wahl für uns? Wir sind ziemlich ratlos und wollen unser Geld natürlich gut investieren. Wir sind auf der Suche nach einem Alkoven Modell Danke schonmal für eure Hilfe
Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, mit einem Budget von 15.000€ ein altes Wohnmobil zu kaufen, welches naturgemäß schon einiges auf dem Buckel hat, wenn man sich nicht auskennt und nicht selbst schrauben kann. Für reisen auf Pisten ist der Ducato eher nicht gedacht. Da sollte man vielleicht auf robustere Technik und zumindest Heckantrieb, besser Allradtechnik setzen. Aber das alles für 15K €? Das wird sportlich. Was noch gar nicht zur Sprache kam. Welche Größe und Ausrüstung soll das Teil den aufweisen? Was erwartet ihr vom Aufbau? Wieviel Geld steht zur Unterhaltung des Fahrzeuges zur Verfügung? Denn wer nicht selbst schrauben kann, muss diese Leistung einkaufen. Und wer ein altes Mobil kauft, braucht mehr Wartung, Instandhaltung und sogar mehr Treibstoff. LG Carsten Er sollte nicht länger als 6m sein, was sonst die Ausstattung betrifft sind wir nicht sehr anspruchsvoll. Schrauber kennen wir im Freundeskreis und Geld für den Unterhalt ist auch genug da. Wir haben einige Modelle gefunden mit knapp über 100.000 km (was mir sehr wenig erscheint) in dieser Preisklasse. Nur eben fragt sich was so ein Ding aushält und wie langlebig diese WoMos sind. So etwas hier z.b wobei dieser jetzt die meisten km hat --> Link Hallo Räuberle, vielleicht nutzt Du einmal die Suchfunktion dieses Forums und schaust unter "Hilpoltstein"? Könnte Euch weiterhelfen. Ansonsten viel Erfolg. Gruß Jürgen
Ihr wollt auf lange Touren gehen, fährt da euer "Schrauber" im Stauraum mit? Im Ernst, es geht ja darum, dass unterwegs etwas kaputt gehen kann. Gerade bei einem so alten Gefährt und schlechten Straßen ist das nicht auszuschließen. Ich meinte übrigens nicht Geld für den allgemeinen Unterhalt. Das habt ihr sicher im Griff und geht auch niemanden etwas an. Darum ging es nicht, sondern um Reparaturen unterwegs. Radlager, Turbo, Turboschlauch, Radaufhängung, Lenkung, Undichtigkeiten, Bremsleitungen und Kühlerdefekte durch die "Pistenfahrten".... Das sind schon "sehr beliebte" Teile. Auch wird es bei einem so alten Mobil schon manchmal schwierig unterwegs überhaupt noch Teile zu bekommen. Und wenn doch, können sie auch schnell teuer werden. Das ist kein Golf, für den man auch nach 20 Jahren noch Teile im Zubehörhandel bekommt und sie sich nach Osteuropa nachschicken lassen kann! Originalteile für den Aufbau sind sehr oft gar nicht mehr zu bekommen. Aber mangelnde Präzision erledigen wir mit Silikon. :lol: Äh, ich meinte Sika, aber das reimt sich ja nicht. Zu dem angeführten Angebot: In diesem Laden würde ich gar nichts kaufen. --> Link, Aber vielleicht habt ihr ja Glück. :lach: Ich glaube es wird sehr schwierig, ein wirklich geeignetes Mobil zu finden. Vielleicht noch eher aus gut gepflegter Privathand. Mit etwas Glück, ausreichendem Sachverstand (ggf. von einem befreundetem Schrauber) und vor allem auch mit einem Feuchtemessgerät bewaffnet, könnte das vielleicht doch noch etwas werden. Ohne so ein Messgerät würde ich mir kein so altes Fahrzeug ansehen! Amazon Link Sehr wählerisch darf man dabei aber nicht sein! LG Carsten Hallo, in dieser Preisklasse gebe ich immer den gut gemeinten Ratschlag umzudenken. Kauf einen jungen gebrachten Kastenwagen und bau den selbst aus. Es muss ja nicht unbedingt ein Designerausbau werden. Funktionell reicht aus und der Ausbau ist dann auch kein Hexenwerk. Grüße Thomas Servus Was versteht ihr unter Osteuropa? Welche Straßen Wege denkt ihr findet ihr dort? 15 000 ist halt für ein Womo schon recht wenig und es wird mit Reparaturen zutun haben, kann man alles lernen, sofern man dies möchte. Über denn Händler habe ich nichts positives gehört also je nach dem wie du beabsichtigst die Fuhre zu peinigen, würd' ich mir wohl eher um die Robustheit des Aufbaus und der Einbauten beim Standard Camper Gedanken machen, als um das Fahrgestell an sich. Leiden wird das zwar sicher auch, aber vermutlich nicht das erste sein was aufgibt ;) Ansonsten schließe ich mich mal den Vorschreibern an was deine Händlerauswahl angeht. Da solltest du vielleicht noch ein wenig recherchieren. Hallo! Hab mir vor vielen Jahren mal selbst nen T2 ausgebaut und superschöne Reisen abseits der damaligen Mainstreamrouten erleben dürfen. Würde mich einem "Vorredner" mal anschließen und einen Kastenwagen empfehlen. Da fliegt euch wenigstens keine Wand weg. Wenn man die Zeit hat und einigermaßen gut mit Werkzeug umgehen kann, bekommt man einen einfachen Ausbau schon hin. Für euer Vorhaben würde ich keinen Ducato nehmen, und schon 100x keinen, der im Budget von 15K liegt. Aus ner netten Reise wird ruckzuck ein Albtraum, wenn das Mobil nicht mehr will. Grüße Ebi Mein Duc ist jetzt 25 Jahre alt und hat 270.000 km auf der Uhr. Eine Wand ist mir auch noch nicht entgegen gekommen, kann allerdings daran liegen, dass immer noch nichts knarckst und knackt. Allerdings fahre ich keine Geröllstrecken, mit einer unbefestigten Straße hab ich keine Probleme. Durch Schlaglöcher sollte ich mit Allrad genauso langsam durchfahren, wie mit Hinter- oder Vorderradantrieb. Ob euch das jetzt hilft? Es sind halt immer persönliche Erfahrungen! Hilpoltstein würde ich meiden! Wir haben unseren j5 (baugleich mit Ducato) damals ziemlich gescheucht. Vorteil von altem Ducato in osteuropa: den kann dir da jede hinterhofwerkstatt billig reparieren wenn was kaputtgeht. Ich habe mal als ich nach Kroatien in den Urlaub gefahren bin einen zahnriemensatz eingepackt den mir da unten eine Werkstatt zu einem Viertel des hiesigen Preises eingebaut hat. Und ein bekannter hat für seinen Mercedes Bus die "originallackierung" in Bosnien machen lassen. >Danke für die Antworten Ich habe meinen Ducato schon seit Jahren und der ist OK. Fiat läst sich auch im Osten leicht instandsetzen besonders wenn man/frau die Standartverschleissteile mitnimmt. Bevor ihr euch was kauft, solltet ihr euch ein oder mehrere Mieten um zu sehen welches Wohnmobil zu euch passt. Kastenwagen...Alkoven...Teil integriert...jedes hat seine Vor und Nachteile. Das rate ich jedem der mit Camping Urlaub und Mobilen noch keine Erfahrung hat. Und ja ein Ducato ist durchaus als langlebig und robust zu bezeichnen. Du solltest ab Typ 230 schauen....und das ist bei deiner Preisvorstellung durchaus möglich. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Bauartgleich stimmt nicht.Der J5 hat eine völlig andere Maschine und ein anderes Getriebe verbaut,ansonsten stimmt das, was Du geschrieben hast. Gruß Bernd Das erinnert mich an unser erstes Wohnmobil, das sollte auch nicht viel kosten, es war glaube ich 15 Jahre alt und hatte 120.000Km auf dem Tacho. Wir haben bei einem Händler für 12.500 Euro gekauft und sind damit nach Italien gefahren. In der Schweiz zog die Lenkung nach links, Platten, den Ersatzreifen drauf und weiter Richtung Toskana, plötzlich zog die Lenkung nach rechts, wieder Platten! Nun hatten wir nur das kaputte Ersatzrad! Ich bin mit Warnblinker und Schrittempo die nächste Ausfahrt raus, es war Sonntag, alle Werkstätte dicht!...Am nächsten Morgen bin ich zu einer Tankstelle gelaufen... Endlich am Ziel angekommen bin ich um das Wohnmobil gelaufen und habe einen riesigen Ölfleck und dem Motor entdeckt!.... ich musste in die nächste Großstadt zu Reparatur... Ich hatte einen stressigen Beruf, es sollte eigentlich ein Erholungsurlaub sein... :) Ich habe das Wohnmobil nach dem Urlaub zum Händler zurück gebracht und habe 1500 Euro eingebüßt... (Lehrgeld bezahlt) Gruß Hans
Ich hoffe, du hast das mit „Hilpoltstein“ ironisch gemeint... sonst könntest du wegen Beihilfe zum Betrug belangt werden
Den verstehe ich nicht. "Beihilfe zum Betrug"? Wie soll das gehen, wenn er nur auf die Suche im Forum verweist? Oder hast Du in Deinem Beitrag das :lol: vergessen? LG Carsten Wobei ist es nicht so dass alte Autos viel langlebiger sind? Denn je mehr Technik sprich Elektronik desto mehr kann kaputt gehen und desto schwieriger dies zu reparieren.. Gerade in anderen Ländern. Viele alte Wohnmobile wurden von mehreren Vorbesitzern ausgebeutet, ohne mal etwas investieren, die fahren auf der letzten Rille! Da wurde, wenn überhaupt nur ein Ölwechsel gemacht, die Reifen und der Zahnriemen sind oft total überaltert. Das sieht man den aufgehübschten alten Wohnmobilen leider nicht ohne weiteres an. So war es bei meinem ersten Wohnmobil auch. Gruß Hans
nein, du siehst einfach bloß die überlebenden Karossen im Angebot... der vom Rost zerfressene Rest ist schon längst Sondermüll. Und ob die angebotene Antiquität noch irgendwie was taugt, hängt davon ab, wie sie in den vergangenen Jahrzehnten gepflegt, gewartet und behandelt wurde. Das herauszufinden erfordert dann halt schon auch ein wenig Expertise... aber die holst du dir ja hier :) ja genau... Es ist gar nicht so einfach das passende zu finden.. Am liebsten hätte ich sofort einen aber habe gemerkt das funktioniert dann doch nicht ^^ Hatte mich zuerst in dieses Modell verliebt, da Lkw Motor, sprich gibt wohl nicht so schnell den Geist auf. Habe aber fast keine Infos zu dem Modell gefunden... Dies gibt wohl Probleme mit Ersatzteilen?! Kennt jemand dieses Modell? --> Link
Das ist nur bedingt richtig. Klar, was nicht verbaut ist, kann auch nicht kaputt gehen. Aber die Behauptung, dass alte Autos viel langlebiger sind kann man nicht pauschal sagen. Einen Transit mit dem 2,2L Motor wollte ich nicht haben: --> Link Es gibt immer mal bekannte Schwachstellen bei allen Herstellern und Baureihen. Die können viele Bereiche betreffen. Motoren, Fahrwerk, Karosserie, Rost! Auch ist die Entwicklung moderner Motoren nicht nur für die Umwelt vorteilhaft! Passgenauigkeiten sind höher, Materialien besser. Wer will schon auf ABS, ESP und Airbags verzichten? Ein modernes Fahrwerk hat seinen Reiz und mehr Reserven. Ein moderner 3,5 Tonner bremst viel besser als ein Fahrzeug von vor 20 Jahren!!! Unabhängig vom ABS! Bei einem über 20 Jahre altem Auto sind auch die meisten Schläuche, Dichtungen, Schmierstoffe, Verschraubungen, Lager, Kabel u.s.w. der Alterung ausgesetzt. Da kann einiges scheuern, spröde werden, einreißen, verbiegen, undicht werden, einlaufen. Sogar unabhängig von der Kilometerleistung. Der Zahn der Zeit nagt immer. Und unser 170PS Diesel verbraucht einiges weniger als der 116PS FIAT in dem Dethleffs aus der Anzeige! Versprochen. Ganz besonders kommt der Langlebigkeit die Pflege zu gute. Wenn Du gebraucht kaufts, bist Du auf die Aussagen und vielleicht den Quittungen der Werkstätten/TÜV angewiesen. Der Rest ist Hoffen und Beten. LG Carsten Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Ja, :lol:
Hier gibt es ein paar Informationen zu diesem Modell: --> Link Verbaut ist der 3,0 Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit Direkteinspritzung, Ladeluftkühlung und 78 kW (106) PS der aus dem Nissan Patrol stammte. (Kein LKW-Motor!) Es gibt wohl auch noch einen Teil der Wartungsteile: --> Link Wie das aber mit Blech- und Fahrzeugteilen aussieht, weiß ich nicht. LG Carsten Hallo, wir fahren einen 230 Ducato, mittlerweile hat er 172000 km...ich würde den als robust bezeichnen...regelmäßige Ölwechsel und die fälligen Zahnriemenwechsel vorausgesetzt...natürlich geht das ein oder andere Teil mal kaputt, bei uns war es z. B. die Wegfahrsperre in Wales, aber ich glaube, wenn man ein etwas älteres Wohnmobil fährt, ahnt man schon, dass ab und zu was sein wird... Auch der Hymeraufbau bei unserem ist in Ordnung, aber auch hier gilt natürlich, dass immer mal wieder was sein wird... und man sich immer ein bißchen selber helfen können sollte... Ich glaube eigentlich schon, dass für 15.000 ein vernünftiger 230 zu erstehen ist...die Preise, die derzeit bei Mobile verlangt werden, sind in meinen Augen nicht realistisch...Ich würde meinen sicher nicht für 20.000 anbieten, so wie das im Augenblick bei vielen passiert...interessant wäre zu wissen, was tatsächlich bezahlt wird! Sollte es so sein, dass ich damit komplett daneben liege, gebe ich meinen für die 20.000 ab :lol: Wenn man vom viel gerühmten Schnäppchen mal absieht, bekommt man bei mobile schon einen ordentlichen Marktüberblick. Glaub nicht, dass das, was man da für das geplante Budget antrifft, für die vom TE geplanten Reisen passt. Zumindest nicht so, dass man ruhigen Gewissens losziehen kann. Und das Gefühl ist nun mal wichtig. Deshalb vielleicht Selbstausbau von Kastenwagen. Macht ein Freund gerade mit einem Sprinter, das sieht nicht übel aus. Oder vielleicht dann doch noch etwas warten und das Budget erhöhen. Dass alles möglich ist, auch ein grandioses Schnäppchen, ist ebenso langweilig wie unwahrscheinlich. Mobile sind neu oder gebraucht gerade extrem gefragt, fürs Geld bekommt man inzwischen auch weniger als noch vor 5 Jahren. Und, nochmal, die geschilderten Reisen mit einem Mobil von der Stange in dem Preissegment? Wäre nett, wenn man, sollte es zu einem solchen Vorhaben kommen, erfahren könnte, was dann draus geworden ist. Grüße Ebi Mal grundsätzlich: In ein Auto "verliebt" man sich nicht,das ist die völlig falsche Herangehensweise.Sachlichkeit,beiseite lassen von Emotionen und vor allem nicht "will sofort haben",sonst geht das garantiert schief.Zu einer Besichtigung möglichst jemand mitnehmen, der Ahnung hat und unparteiisch beiseite steht und Dich vor allem bremst, wenn es nötig sein sollte. Gruß Bernd
Da stimme ich zu. Ein Freund hat sich letztes Jahr ein Mobil nach "will sofort" gekauft. Über 40.000... Wieder verhökert, ohne eine Nacht darin geschlafen zu haben. Über 50% Verlust. Hallo Bernd Ja da hast du recht das kann einem zum Verhängnis werden, hatte ich schon mal Ja der neutrale Ratgeber ist schon organisiert da ich mich ja kenne. Auch wenn man manchmal negatives zu dem geliebäugelten Objekt nicht hören möchte ist es auf jeden Fall Ratsam Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Was für ein Baujahr habt ihr denn? Hi, ich denke, daß man kaum einen robusteren Wohnmobilantrieb für das geplante Geld finden wird. Einfach einen Motor mit einfacher Dieseltechnik am besten ohne Partikelfilter ins Auge fassen, dann kommt es zu keinen teuren Ausfällen, die im Ausland dann auch noch Televersorgungsproblem beinhalten könnten. Ich möchte ehrlich sein. 15k für ein WoMo ist halt echt wenig Geld. Wenn man dann noch eure Reiseziele ansieht bin ich noch weniger davon überzeugt, dass das ein gutes Ende nimmt. Ich würde schauen ob ihr mit einem 711 von Mercedes (oder so was) einen Selbstausbau hinbekommt. --> Link Irgendwas robustes was ihr mit einem wirklich einfachen Ausbau für euch fahrbar machen könnt. So ein Standard Mobil für den Preis fällt euch auseinander.
Was genau stellt Ihr Euch unter Osteuropa vor? In den meisten Teilen von Osteuropa ist die Infrastruktur auch nicht schlechter als hier, teilweise sogar viel besser. Die Leute fahren dort auch keine anderen Autos. Und die, die man früher dort fuhr, waren keinesfalls zuverlässiger. Ganz im Gegenteil. Die waren nur einfacher zu reparieren, aber dafür musste man das auch sehr viel häufiger tun, weil vor allem das Material nichts taugte. So was wie ein originaler Fiat war dann dagegen ein westliches Luxusauto.
Das ist - sorry - lachhaft. Das ist dann, unabhängig vom Reiseziel, eher etwas für die, die gern Abenteuerurlaub machen.
Wenn sie die deutschen Holperstraßen aushalten, dann auch die osteuropäischen. Man sollte sich keinen Illusionen hingeben, hier noch auf einem großartigen Niveau zu sein. Das Gegenteil ist der Fall. Reisen ins vermeintlich "rückständige" Osteuropa können da schon ganz schön die Augen öffnen... Nein, die osteuropäischen Straßen sind nicht Euer Problem (dort fahren die ganzen alten, hier schon lange ausgemusterten Ducatos schon seit Jahrzehnten herum), sondern Euer Problem ist das winzige Budget.
Ein sehr guter Beitrag von Bernd! Zum Angebot --> Link : Wenn ich nur so wenig Geld zur Verfügung hätte und nur Pisten fahren wollte, würde ich mir tatsächlich diesen Wagen ansehen. Mit Heckantrieb und Zwillingsbereifung an der Hinterachse traue ich ihm viel mehr die notwendige Robustheit für Osteuropareisen zu. Auch die Traktion wird um einiges besser sein, als bei einem Ducato, Peugeot, Renault und FORD. Wenn jetzt noch die Wartung nachvollziehbar und der Aufbau tatsächlich trocken ist, kann das schon ein Angebot sein. Es kommt halt sehr auf die Dichtigkeit des Aufbaues an! Verschleißteile für das Fahrgestell scheinen kein Problem darzustellen. Die gibt es zu einem normalen Kurs, wie es scheint. Es gibt aber auch Wermutstropfen: Das Wichtigste zu erst - Die Abgasnorm. Städtebesuche in den meisten europäischen Großstädten sind damit aufgrund der Umweltzonen kaum möglich. Bleibt da nur außerhalb zu parken und mit Öffis oder Fahrrad in die Stadt zu fahren. Ob es eine Nachrüstmöglichkeit gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich glaube es aber kaum. Das Mobil wird während der Fahrt vergleichsweise laut und durstig sein. Da der Motor zwischen Fahrer- und Beifahrersitz eingebaut ist, wird, neben der Geräuschentwicklung - auch Wärme abgegeben. Außerdem versperrt er den Weg in den Wohnraum. Drehsitze gibt es nicht. Ähnlich einem Expeditionsmobil. Auch kommt man schwer an das Aggregat heran. Hier ein Video, von dem ich allerdings kein Wort verstehe: --> Link Hier sieht man den Unterbau einmal nackig: --> Link Ausgelegt ist das Teil wohl für max. 4 To. Es braucht schon ein gehöriges Maß an Leidensfähigkeit, so ein Gerät zu lieben. Neben der Lautstärke und Wärme auch, weil es keinerlei Sicherheit in diesem Auto gibt! Bei einem Aufprall gibt es nichts was Fahrer und Beifahrer nur ansatzweise schützen könnte. Aber dieses Risiko muss jeder für sich selbst abschätzen. Richtig sicher sind zwar auch die neuen Mobile nicht, aber der Unterschied ist trotzdem gewaltig! LG Carsten Den Nissan Trade hatte der Threadstarter doch schon selber "vorgeschlagen"...
Richtig, auf diesen Vorschlag hin bezog sich auch der Beitrag. LG Carsten
Nein, das wird immer wieder gern behauptet, ist aber definitiv nicht so. Eine Reise von Leipzig nach Rostock mit den angeblich so zuverlässigen alten Kisten, insbesondere aus dem Ostblock, war damals schon ein Abenteuer - heute lacht man nur noch darüber. Ein Motor mit 100.000 km war da schon richtig alt. Manche Teile konnte man an den Mühlen fast jährlich wechseln (Auspuff beispielsweise). Die Materialien waren im Vergleich zu heute extrem minderwertig. Insbesondere Kunststoffe und Gummis waren von extrem schlechter Qualität. Trotz steigender Komplexität und Funktionalität sind nicht nur meine Autos, sondern auch die in Beruf und Familie seit den 90ern immer zuverlässiger geworden. Gleichzeitig aber auch teurer im Unterhalt. In der Automobilindustrie herrschen heute ganz andere Anforderungen an Fehlerraten und Ausfallraten als noch vor 20 oder 30 Jahren. Da liegen teilweise mehrere Größenordnungen dazwischen. Als Zulieferer bist Du heute bei den Fehlerraten eher im einstelligen ppm-Bereich (ppm = parts per million) als im dreistelligen wie früher. Kosten für Frühausfälle beim Kunden werden, je nach Alter, mehr oder weniger direkt durchgereicht... Das heißt nicht, dass es noch doch Baureihen mit konstruktiven Fehlern oder Schwächen geben kann (und bei manchen Herstellern mehr als bei anderen), aber im Allgemeinen bist Du mit heutigen Autos deutlich zuverlässiger unterwegs. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Also die Strassen in Rumänien sind schon abenteuerlich.. Ich war schon dort... Das ist - sorry - lachhaft. Das ist dann, unabhängig vom Reiseziel, eher etwas für die, die gern Abenteuerurlaub machen. Also ganz ehrlich wenn ich doppelt so viel Geld ausgebe heißt es nicht dass was ich bekomm sich doppelt so gut ist... Nehmen wir z.b einmal den t4 und t5 VW Bus als Vergleich. T4 ist älter, hat aber weitaus weniger Probleme als der t5. 15k sind jetzt auch gerade keine Peanuts und ich denke man kann auch für kleineres Geld etwas solides bekommen.. Aber ja jeder macht ja auch unterschiedliche Erfahrungen So nun mal was worauf ihr achten solltet: Nachweis regelmäßig Ölwechsel-Zahnriemenwechsel Motor trocken-neigen zum sappern Radlagerspiel Bremsen und Leitungen überprüfen Sind alle TÜV Protokolle da-wegen Tachostand Serviceheft-Gasprüfung Alle Geräte prüfen Feuchtigkeitaufbau messen-auf keine Aussagen verlassen-selbst ist der Mann Die Liste ist gut! Hier wird sie noch etwas verlängert: Die Spurstangenköpfe sind bei solchen Fahrzeugen oft schon müde. Wie gut ist die Hardyscheibe noch? Macht das Differenzial Geräusche? Sind die Bremsleitungen noch nicht brüchig? Alle Behälter und Leitungen noch dicht? Ein Blick unter den Verschluss im Ventildeckel kann zeigen ob die Zylinderkopfdichtung noch gut ist. Braune Pest wird teuer. Auch die Kühlflüssigkeit im Ausgleichsbehälter sollte in jedem Fall klar sein. Komplette Elektrik prüfen. Vom Auto und vom Aufbau. Da solle man sich Zeit lassen. LG Carsten P.S.: Ich kenne nur die Straßen im Kosovo und Bulgarien, was "Pisten" im Osten/Südosten angeht. Unser VW Touareg hat da teilweise gut was einstecken müssen. :lol: Vielen Dank Das wird mir eine große Hilfe sein Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Erstzulassung Dez. 2001, seit 2003 in unserem Besitz...2,8 idtd...Maxifahrwerk... |
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