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MattEagle hat geschrieben:Die Billigluke ist mir schon nach der 1. Tour unangenehm aufgefallen. Mein Händler hat mir dazu erklärt, das müsse ziehen - wegen der Zwangsentlüftung. :scherzkeks:
Dein Link zu den Stegplatten funktioniert bei mir leider nicht.
JoergZ hat geschrieben: Also warum nicht das vorhandene nutzen und ich mag es halt, wenn es ausschaut wie gekauft :ja: Dazu habe ich einen Lichtleiter gekürzt um eine kleine grüne LED vorzusetzen. Wer das gerne haben möchte, jedoch den Umbau scheut, kann mir gerne in der Nutzungsfreien Zeit seinen Schalter zusenden. LG Jörg
Das ist natürlich noch viel besser. :top: Den Umbau traue ich mir wohl zu, dummerweise habe ich die schwarze Blende nun schon angebohrt.
Hat jemand eine Ahnung, ob und wo man sowas als Ersatzteil bekommt?
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eddan am 08 Apr 2022 12:30:42
JoergZ hat geschrieben:Die mini-LED grün hat 3mm und ich habe den Vorwiderstand 470 Ohm gewählt . Knapp über der Spezifikation aber schön hell. Getestet bis 16V. Im Schrumpfschlauch direkt an der LED im horizontalen Bereich kaum zu sehen
Danke !
Munter bleiben! . .
JoergZ am 08 Apr 2022 13:16:58
MattEagle hat geschrieben:Das ist natürlich noch viel besser. :top: Den Umbau traue ich mir wohl zu, dummerweise habe ich die schwarze Blende nun schon angebohrt.
Hat jemand eine Ahnung, ob und wo man sowas als Ersatzteil bekommt?
Vielen Dank. Der Initiator war ja heute morgen Nick64 - also nochmal auch an ihn Dank. Das einfachste wäre wohl Schusspflaster aber das haben ja nur die Sportschützen. Also mit schwarzem Klebeband verschließen
JoergZ am 08 Apr 2022 14:02:27
Philoucamper hat geschrieben:... b) kann man (so habe ich es gemacht) die 230V aus dem Fach unter dem Kühlschrank herbeziehen. Entnimmt man dort die Bodenplatte, findet sich nicht nur eine 12V-, sondern auch eine 230V-Verteilung...
DIese Leitung sollte aber nur genutz werden, sofern keine Netzvorrangschaltung/Wechselrichterkombi eingebaut wird. Denn in dem Falle muss diese Külschrank-220V-Leitung vor die Vorrangschaltung versetzt werden, damit der Kühli nicht mit am Wechselrichter und damit am Akku hängt. Man kann auch eine neue Leitung unter den Doppel-Boden zum Küchenbereich ziehen, dann hat man alle Möglichkeiten
JeMoTec am 10 Apr 2022 13:50:52
Moin zusammen… Heute gibt es hier mal meine Lösung für den kalten Kleiderschrank. Erste Versuch waren Löcher in den Ecken der Borten. Von der Garage zum Schrank und in der Borte drüber, wegen Luftzirkulation. War nicht wirklich besser. Gut, dann muss wohl oben über den Schranktüren ein Schlitz, eben auch - Luftzirkulation. Tolle Idee, aber auch weniger wirksam als gedacht.
Dann fand ich eine Idee die helfen könnte. Monate später endlich mal umgesetzt- und jetzt ist es auch gut temperiert im Schrank, der Rest ist Einstellungssache mit den Luftklappen. Bleibt so weil die richtige Lösung…
Liebe Grüße in die Runde Jens
Ich muss noch Beiträge üben- jedes Mal neu lernen- Entchuldigung bitte
nick64 am 10 Apr 2022 20:37:38
Hallo JoergZ,
deine Lösung bzgl. der Kontrollleuchte ist natürlich Königsklasse. So weit war ich investigativ gar nicht unterwegs. Die Möglichkeiten hätte ich alle gehabt. Gelegentlich bin ich da halt eher pragmatisch gestrickt, aber vielleicht mach ich das auch noch so. Jetzt hab ich halt das LED-Loch in der Abdeckung schon drin.
[at]MattEagle: wenn Du nochmal umbauen willst: die schwarze Blindplatte, wo jetzt deine LED drin ist, gibt’s bei inprojal auch.
Viele Grüße,
Nick
Challi250 am 10 Apr 2022 20:42:13
Hallo Heidi,
hab mir mal meinen 250 angeschaut. Bei mir ist zwar ein doppelter Boden, aber außer dem Auslass an der Toilette kann ich nichts finden. Gitter gibt es nur im Gepäckraum. Habe extra die Heizung wieder angeschaltet, aber richtige wärme sieht/fühlt sich anders an. :cry: Der Auslass ist auch fest in der Wand. Werde das bei der ersten Durchsicht gleich anmahnen. Wird jetzt hoffentlich Sommer, werden dann ist die Heizung auch nicht mehr so wichtig :lach:
Dann habe ich noch ein anderes Problem. Das Wasser komplett ablassen ist ja eine Wissenschaft für sich, die ich noch nicht verstanden habe. Das Ventil für minimal ist ja noch einfach, aber wie bekomme ich den Rest raus? Das schwarze Ventil am blauen Schlauch lässt sich nicht bewegen und über die Armaturen den Rest ablassen, ist sehr mühsam. Dazu kommt noch, dass sich der Frischwasserdeckel nicht aufdrehen lässt :x Verstehe nicht, weshalb man da nicht eine zweite Stellung am Ventil mit "komplett" vorgesehen hat. Dann könnte man das Wasser, ohne unter das WoMo zu griechen, problemlos ablassen. Löst zwar noch nicht das Problem mit dem Deckel, aber das Wasser wäre mal entleert. Vielleicht kann mir ja von euch jemand weiterhelfen, dass ich bis Ostern den Wasserbehälter mal richtig reinigen kann, danke schon mal.
Rhener am 10 Apr 2022 22:49:19
Ät JeMoTec
Genau diese Idee hatte ich auch, den Ausstömer aus der Garage in den Kleiderschrank weiterzuleiten. Was mich noch abhält ist die Staubentwicklung im Kleiderschrank. Hast du da schon Erfahrungen machen können?
MattEagle am 12 Apr 2022 11:40:44
nick64 hat geschrieben:[at]MattEagle: wenn Du nochmal umbauen willst: die schwarze Blindplatte, wo jetzt deine LED drin ist, gibt’s bei inprojal auch.
Hallo Nick,
besten Dank! :top: Ist schon bestellt.
Beste Grüße, Jens/MattEagle
JeMoTec am 12 Apr 2022 13:00:44
Für Rhener: Mehr Staub ist mir noch nicht aufgefallen… Aber wild Gedanken hab ich mir da auch nicht drüber gemacht… Aber ich werde trotzdem jetzt mal ein Stück Feinstrumpfhose über den Ansaugstutzen spannen. Das sollte helfen bei Staub, wenn es zu dicht ist such ich zur Not was anderes.
Gruß Jens
nick64 am 13 Apr 2022 09:12:48
Hallo Challi250,
ja das mit dem Wassertank und diversen Ablässen ist werksseitig m.E. wirklich nicht optimal gelöst. Das Problem mit dem festsitzenden Revisionsdeckel und dem Ablasshahn (im Original nur ein Stopfen, glaube ich) hatten wir auch. Letztlich hatten wir das Mobil in der Werkstatt und dort einen neuen Deckel einbauen lassen - dabei geht der vorhandene Deckel leider kaputt. Hier im Forum gibt es Leute (weiß grad nicht mehr genau wer), die sich entsprechendes Werkzeug selbst gebaut haben, um den Deckel zu lösen: z.B. ein Sperrholzbrett mit Griff und passendem Ausschnitt für den Deckel plus Nuten für die Stege. Den Ablass unterm Mobil haben wir auch umbauen lassen: der blaue Schlauch ist jetzt länger und ein vernünftiger Absperrhahn dran - dann geht das auch einigermaßen.
Viele Grüße, Nick
jara04 am 13 Apr 2022 10:28:37
nick64 hat geschrieben:Hier im Forum gibt es Leute (weiß grad nicht mehr genau wer), die sich entsprechendes Werkzeug selbst gebaut haben, um den Deckel zu lösen: z.B. ein Sperrholzbrett mit Griff und passendem Ausschnitt für den Deckel plus Nuten für die Stege.
Ich habe es so gemacht:
Und unten am Ablass auch ein Kugelventil, da ich nicht immer den Stopfen entfernen wollte.
Gruss Markus
Challi250 am 13 Apr 2022 21:44:53
Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.
Hallo Markus, danke für die Info. Aber kann es wirklich sein, dass ein Deckel nicht vernünftig abgenommen werden kann :evil: Bisher habe ich immer den Frischwassertank bei längerer Standzeit abgelassen und gereinigt. Dazu muss man doch den Deckel ohne "Spezialwerkzeug" abnehmen können. Auch das ablassen des restlichen Frischwasser ist nicht gerade Anwenderfreundlich. Jedes mal unter den Wagen zu griechen ist schon eine Zumutung. Wäre es nicht sinnvoll, wenn man das vorhandene Ventil für minimal/maximal nicht komplett umlegen könnte und der Tank läuft dann komplett ab. Hat hier vielleicht schon jemand das Ventil im Wassertank ausgebaut, bzw. weiß wie man da ran kommt :roll: Muss dazu der komplette Tank ausgebaut werden und kann man das Ventil dann an die tiefste Stell setzen, ohne gleich ein neues Loch in den Wagenboden bohren zu müssen. Danke für eure Vorschläge oder Lösungsansätze.
JeMoTec am 30 Apr 2022 21:44:41
Moin zusammen… Beim 260er und anderen ist ja dieses Lehnenteil nicht fest und rutscht und macht… Da hab ich heute mal Abhilfe geschaffen:-) 10mm Edelstahl Rundstab 550 x 450 x 550mm gebogen und die oberen 10cm noch etwa 15mm gekröpft, mit M4 x 30mm festgeschraubt durch 15 x 2mm Alustreifen. Gruß Jens
HeideMobil am 01 Mai 2022 09:03:20
Super, das mache ich nach :!:
Gast am 01 Mai 2022 14:20:36
Liebe Mitreisende,
der Zufall will's, dass ein neuer Beitrag meinerseits hier zur Verschriftung kommt. Er befasst sich mit dem Gewürzregal, das Trigano zumindest im Modelljahr 2020 für die in der Küche verbaute Varioschiene mitliefert:
Das Ding sieht elegant aus und ich wollte es damals auch unbedingt haben (bei den Ausstellern in Düsseldorf war das Teil regelmäßig geklaut), leider ist es unpraktikabel, weil nicht durchdacht gebaut. Die Stellhöhe mit der vorne hochgezogenen Rüttelkante ist zu knapp, die eingestellten Gewürze stehen nur ca. drei Zentimeter "sicher". Schon bei normaler Kurvenfahrt durch Mini-Serpentinen wie an der Mosel werden die Gewürze herausfallen, spätestens bei einer ersten satteren Bremsung auf der Autobahn. Moderne Gewürze kommen nicht selten in Glasbehältern daher, und wenn die auf der Scheibe des Herdes oder auf der Küchenarbeitsplatte einschlagen, gibt es entweder Scherben oder eine ordentliche Macke. Ich sage das als Leidgeprüfter - im alten Wohnmobil war mir der gläserne Pfefferstreuer mal beim Servieren aus der Hand gefallen, das Loch im Dinettentisch war fünfmarkstückgroß und bis auf die Unterseite durchschlagen. Der Originalersatztisch kostete bei Knaus damals knapp über 400,- brutto, und ich habe mir geschworen, dass mir so ein Mist nicht noch einmal passiert. Also wurde im Challenger nichts riskiert, und das Gewürzregal blieb als solches stets ungenutzt:
Am vergangenen Wochenende stieß ich beim ziellosen Herumstöbern im Netz plötzlich auf etwas, das meine Aufmerksamkeit erregte - ein wirklich *gutes* Gewürzregal für die Varioschiene, das auch optisch perfekt dort passt:
Dieses Exemplar ist tief genug, um Gewürze sicher festzuhalten:
Es handelt sich um Zubehör der Marke Sunlight (Dethleffs), das man hier für wenig Geld erwerben kann: --> Link Ich könnte mir vorstellen, dass auch andere Challenger-Piloten hier dran Gefallen finden könnten - oder solche anderer Marken, die auch diese Einhängeschiene im Fahrzeug haben. Man kann sicherlich auch andere Dinge drin aufheben, die man gern im Schnellzugriff hat - Spülschwamm, Schlüssel, Tränengas, Kondome... da sind der Phantasie gewiss keine Grenzen gesetzt.
In der kommenden Woche melde ich mich noch einmal mit einem weiteren Beitrag zum Thema "kann man die Polsterbezüge im Challenger 260 auch waschen?".
Der Umbau von Jens mit dem gebogenen Stock ist lobenswert, gefällt mir optisch sehr. Man könnte noch darüber nachdenken, nicht durch das Röhrchen zu schrauben, sondern die Bohrungen nur von hinten zu setzen und ein Gewinde hineinzuschneiden. Das muss aber auch von der Materialdicke möglich sein. Bemerkenswert finde ich hier die symmetrischen Biegeradien und die Kröpfung - warum kannst du das so gut, Jens? Spezielles Werkzeug vorhanden?
Joachim170 am 01 Mai 2022 14:54:07
Moin Phil, und natürlich auch alle anderen, mein Gewürzregal habe ich in diesem Beitrag kurz beschrieben --> Link hat sich bewährt, nur wie immer, zu klein.
gruß Joachim
Joachim260 am 01 Mai 2022 19:33:36
Hallo Phil
kann dir sagen, daß man die Überzüge waschen kann, zumindest beim 2019er. Allerdings war bei mir zischen Überzug und Schaumstoff eine Folie ähnlich Frischhaltefolie die zerfleddert war. Ich habe versucht Frischhaltefolie aus der Gastro um den Schaumstoff wickeln, was dann aber zu knistern geführt hat. Also Folie wieder weg und den Überzug über den Schaumstoff gezogen. Falls du auch den Fahrer und Beifahrersitz abzeihst, dann laß dich überaschen was darunter unter den Kopfstützen hervorkommt.
Gruß Joachim
Gast am 01 Mai 2022 20:57:12
Joachim260 hat geschrieben:kann dir sagen, daß man die Überzüge waschen kann, zumindest beim 2019er. Allerdings war bei mir zischen Überzug und Schaumstoff eine Folie ähnlich Frischhaltefolie die zerfleddert war
Jetzt verrat halt nicht alles vorher, du Spoilerkönig :-D
bigmacblau am 06 Mai 2022 10:27:19
So jetzt muss ich auch mal was dazu beitragen :razz: 1) Bad nicht warm genug. Da habe ich lange gesucht, Ursache ist folgende, zumindest bei mir, Unter der Küche verteilt sich die Heizung über ei Y - Stück. Ein Teil zum Auslass Stufe unter dem Bad und weiter unter den Kühlschrank bis zur Tür. Dieser Teil ist warm genug. Der 2. Strang geht zum beheizbaren Tank weiter zur Garage und dann erst zum Bad. Im Bad kommt dann kaum was an. Diese Verlegung habe ich umgeleitet. Der erste Strang geht direkt ins Bad und Stufe unter dem Bad. Der Rest (Tank, Garage, Tür) am anderen Strang. Klappt prima. 2) Kleiderschrank zu kalt. Wie schon vorher mal beschrieben mit einem HT Rohr vom Garagenauslass zum Kleiderschrank, Loch gebohrt. Zusätzlich habe ich einen Temperatur gesteureten PC Lüfter (60mm) in das Rohr gesetzt. Dieser geht an wenn die Heizungsluft ca.35°C hatt. Klappt prima. Mann darf allerdings keine Wunder erwarten.
Gruß Wolfgang
JoergZ am 06 Mai 2022 23:10:57
Peter hatte ja weiter oben beschrieben den Mitfahrersitz rechts ausgebaut und durch eine Truhenlösung ersetzt. Angegeben hatte er das Sitzgewicht mit 15Kg und das hat mich nicht ruhen lassen, denn wir wollen unter 3,5to bleiben und reisen ohnehin nur mit max 3 Personen. Diese Woche habe ich die Sitze rechts und links ausgebaut. Der 380er hat ja 3 Mitfahrerplätze und eingetragene 5 Plätze. Der 260er 4 Plätze und wenn ich mich nicht irre, auch die linke und rechte Klapplehne. Der Linke ist leider nicht so einfach auszubauen, da der Tank sich zwischen dem Stahlrohr befindet. Der rechte jedoch lässt sich sogar bei Bedarf innerhalb einer Stunde wieder einsetzen, was die Entscheidung leicht macht. Jeder Sitz wog bei mir inkl. Schrauben etc. 17,6 Kg. Als Ersatz-Sitzunterlage habe ich 60mm Styrodur und 2mm Sperrholzbeplankung im freien Bereich zwischen den Kästen und eine umlaufende (Heissluft-) Laminierung mit Decor-Folie, was ein Gewicht von 1,5Kg auf die Waage bringt. Somit ein Gewinn von 2x 17,6Kg - 2x 1,5Kg = 35,2Kg. Und das egalisiert immerhin die Markise :) Also, wer wie wir immer auf der Suche nach verzichtbarer Masse ist, kann hier fündig werden. LG Jörg
abemagnet am 07 Mai 2022 08:25:12
Ich habe die Befestigungsschrauben durch gleichwertige aber kürzere ersetzt. Nicht dass die Hilfskonsole unter dem Boden zu klappern anfängt.
JoergZ am 07 Mai 2022 08:59:43
abemagnet hat geschrieben:Ich habe die Befestigungsschrauben durch gleichwertige aber kürzere ersetzt. Nicht dass die Hilfskonsole unter dem Boden zu klappern anfängt.
Du meinst sicher die Stabilisierungsschuhe, die zwischen Rahmen und Boden geklemmt ist. Sicher keine schlechte Idee, die zu sichern. Ich habe allerdings nur die äusseren durch M12x90 ersetzt. Diese sollen verhindern, dass sich die Schuhe versetzen und womöglich herausrutschen.
abemagnet am 07 Mai 2022 09:11:22
Ja genau. Wär nicht schön wenn die wegfliegen....
DOpiele am 07 Mai 2022 20:59:36
Philoucamper hat geschrieben:Es handelt sich um Zubehör der Marke Sunlight (Dethleffs), das man hier für wenig Geld erwerben kann: --> Link Ich könnte mir vorstellen, dass auch andere Challenger-Piloten hier dran Gefallen finden könnten -
Danke für den Hinweis. Ich habe das Regal bestellt, es passte aber nicht sofort bei meinem Chausson 716, musste erst die "Befestigungslaschen" etwas abschleifen. Trotzdem ein guter Kauf!
SvenZ am 07 Mai 2022 21:32:49
DOpiele hat geschrieben: Danke für den Hinweis. Ich habe das Regal bestellt, es passte aber nicht sofort bei meinem Chausson 716, musste erst die "Befestigungslaschen" etwas abschleifen. Trotzdem ein guter Kauf!
Ich habe das Teil auch seit ca. einem Jahr in meinem Challenger hängen. Musste auch die beiden "Knebel" etwas abschleifen. Das Teil ist super, war neulich im Bayrischen Wald auf einem Campingplatz mit Zugangskarten für Sanitär und Schwimmbad. Wohin mit den Karten? Dann die Idee, ließen sich einwandfrei hinter das elastische Band an diesem Regal klemmen. Da ging dann die ganze Woche nichts verloren.
Gast am 08 Mai 2022 13:35:13
Werte 260er-Gemeinde,
die Polsterbezüge drehen gerade durch die Waschmaschine... aber bevor die Fotostory kommt, gibt es noch eine andere vorweg. Gern präsentiere ich noch einen kleinen Hack, den ich vor einigen Jahren schon einmal in einem anderen Forum gezeigt hatte - er befasst sich mit dem Gasherd im Fahrzeug. Das ist ist 260er Gen. 2020 dieser hier:
Es handelt sich um ein Thetford-Modell - wie seine Konkurrenten von Dometic bedient er sich zur Fixierung des Rostes einfacher Weichkunststoffbuchsen:
Leider halten diese Weichgummidinger nicht lange, wenn man gerne dort kocht und häufiger den Herd reinigt. Das liegt daran, dass sie beim Darüberwischen mit der Zeit abgeschert werden, das Herdblech wirkt da wie eine Klinge. Früher oder später sind sie kaputt und müssen ausgetauscht werden. Das ist zwar problemlos möglich, geht mit der Zeit aber ins Geld. Also muss eine stabilere Lösung her. Als erstes bauen wir den Kocher mal aus, damit wir gut an alles drankommen. Dazu lösen wir zunächst die Gaszuleitung im Unterschrank - selbige haben wir freilich vorher abgesperrt:
In diesem Fall ist es die hintere Leitung - die davor führt zum Backofen nebenan. Es empfiehlt sich, den Unterschrank auszuräumen, die Türe abzunehmen (zwei Schrauben) und die Besteckschublade herauszunehmen. Dann hat man daunten Platz zum Arbeiten. Als nächstes dreht der Akkuschrauber oben an den drei Verriegelungen mittels eines Torx10 den Herd frei:
Nach einigen Umdrehungen (schon so 20 bis 30) liegen die Verriegelungselemente untertisch so, dass der Herd einfach nach oben entnommen werden kann. Die elektrische Zuleitung für die Zündung muss noch abgesteckt werden:
Nun legen wir die Ersatzteile für die Gumminupsis bereit - es handelt sich um hochtemperaturfeste Gleitlager Typ Iglidur (Hersteller Igus), die ich bei Misumi bezogen habe. Befestigt werden sie mit Starlockscheiben 7mm (erhältlich bei Ebay):
Mit den Teilen kam ich vor einigen Jahren beim Dometic-Herd prima klar. Leider stellt sich hier heraus, dass beim Thetfordkocher die Löcher im Blech etwas größer sind. Da helfen Isolierbuchsen, die ich noch in der Werkstatt fand, bei denen ich aber leider nicht mehr weiß, woher ich sie bezogen habe:
Das passt prima ins Loch, wird von oben eingesteckt und von unten fixiert. Zum Ausgleich der Isolierbuchse muss unten noch eine U-Scheibe drauf, die man an einer Seite mit der Flex beischleifen muss, damit sie an die Stelle passt:
Optisch nicht gut gelungen, aber nach Einbau völlig unsichtbar, von daher - wurscht. Alles zusammengesteckt sieht dann so aus:
Jetzt kommt noch die Starlockscheibe drauf, die das Ganze an Ort und Stelle hält. Man muss sie vorsichtig mit dem konischen Dremel etwas anschleifen, damit sie gut auf das Gleitlager passt. Aufgeschoben wird sie mit einer Spitzzange:
Montage abgeschlossen - von oben sieht das nun so aus:
Das gefällt doch optisch, oder? Der Rost passt vom Durchmesser her ganz genau da hinein und sitzt spielfrei:
Jetzt wird der Herd wieder in die Einbaumulde versenkt - zuerst die Elektroleitungen anstecken, dann die Befestigungskrallen so weit anziehen, dass sie noch ca. 2cm Spiel haben und einklappen. Anschließend wird der Ofen in die Mulde eingelegt und die Befestigungskrallen werden angezogen. Wenn die vorher nicht zu viel Spiel hatten (also auf den letzten zwei Zentimetern der Torxschraube saßen), klappen die sich untertisch automatisch bis zum rechten WInkel aus und werden dort festgezogen, so dass man untendrunter gar nicht herumfummeln muss. Das hat sich Thetford nett ausgedacht, bei Dometic ist das etwas hakeliger, da muss von oben geschraubt und von unten händisch gekontert werden, damit die Krallen passend sitzen. Am Ende wird die Gasverschraubung wiederhergestellt und mit etwas Lecksuchspray geprüft.
Gast am 08 Mai 2022 19:17:07
Am frühen Sonntagabend mag ich mich nun der Frage zur Reinigung der Polster widmen. Diese nehmen im Laufe des Gebrauches eine Menge Verschmutzungen auf - Gerüche vom Kochen, sich absetzenden Staub, Schweiß im Sommer, Schmutz von nicht mehr ganz sauberer Kleidung (v. a. bei Kindern) und vielleicht auch mal ein Tropfen Rotwein, der beim Festmahle verschütt geht. Uns sind auch schon ein paar Tropfen Spülwasser von der Arbeitsfläche abgetropft, wenn man unachtsam war.
Polster lassen sich recht gut mit einem Nasssauger reinigen. Das habe ich sonst auch immer so praktiziert (wir haben sowas), und man wird auch fiesen Flecken mit Vorbehandlung durchaus Herr. Wirklich perfekt "tiefenrein" wird das aber nicht, es kann nie so gründlich sein wie eine zweieinhalbstündige Wäsche in der Maschine. Längst nicht alle Ausbauhersteller aber legen die Polster dafür aus. Das erkennt man oft an deutlich unterdimensionierten Reißverschlüssen, die lediglich zum einmaligen Gebrauche vernäht wurden - es handelt sich um "Montagereißverschlüsse", die sich zwar durchaus wieder öffnen lassen, aber keinen großen Belastungen standhalten. Trigano war da etwas freundlicher, die Reißverschlüsse sind durchaus stabilerer Natur, wenngleich nicht üppig dimensioniert. Man kann also, wie ein Vorposter es bereits erwähnte, die Bezüge tatsächlich abziehen und maschinell waschen. Ganz wichtig bei allem Vorgehen ist, dass man stets darauf achtet, so wenig Kräfte wie möglich auf die Reißverschlüsse wirken zu lassen, v. a. auf die empfindlichen Enden. Der Schaumstoffkern sitzt schon unter Spannung in den Bezügen, und so ein Reißverschlussende ist schnell auseinandergerissen, und dann ist der Zipper dahin (wenngleich man ihn in einer Schneiderei durchaus austauschen lassen könnte, das sollte problemlos gehen).
Ich habe immer drei oder vier Bezüge in der Maschine gereinigt. Ob es sich um Sitzpolster, Rückenlehnen oder diese länglichen Klötze für die Arme handelt, spielt keine Rolle, das Verfahren ist bei allen Komponenten im Wesentlichen gleich. Dieses Exemplar hier hat es besonders nötig, ich hatte vor Monaten dort Salatvinaigrette gekleckert:
Das Ding hat auf der Rückseite einen Reißverschluss:
Nach dem Öffnen desselben stellen wir das Polster hochkant und knicken es auf der Arbeitsfläche ein. Dann können wir die erste Kurzseite ein bisschen (!) befreien:
Jetzt machen wir auf der anderen Seite weiter und können dort schon einiges hervorholen:
Der Schaumstoffkern ist quer geschlitzt und besteht aus zwei Teilen, die an einer Ecke noch zusammenhängen. Man befreit also zunächst den ersten Teil, bevor es weitergeht.
So sollte man das Ganze nicht behandeln, ich habe nur kurz für's Foto die Hände weggenommen. Sobald man die Knickung des Schaumstoffkernes freigibt, spannt sich dieser und übt Druck auf den Reißverschluss aus, was ja nun nicht sein soll. Zwischen den beiden Schaumstoffkern-Teilen befindet sich eine Art eingenähte Zwischenwand, die an einer Polsterseite vernäht ist. Man kann sie also ganz einfach durch den Schaumstoffschlitz friemeln und dann den zweiten Teil des Kerns entnehmen. Diese Zwischenwand zeige ich gleich noch. Man hat dann also den Bezug und die ebenfalls bereits erwähnte Mülltüte - in Fetzen -:
Diese Mülltüten werden werksseitig über die Schaumstoffkerne gezogen, damit diese leichter in den Bezug gleiten (das machen alle Hersteller so). Dabei zerfleddern sie allerdings total, sie sind also ein Fall für den Müll. Wir brauchen sie auch nicht, es geht durchaus ohne sie. Bei zwei Sitzpolstern befindet sich noch ein Brett im Bezug - es handelt sich um die Polster, die an Stellen der Sitzbank aufliegen, wo sich kein Truhendeckel o. ä. befindet. Ohne das Brett würden sie durchsacken (es handelt sich um die Stellen am Kopfteil der hinteren Sitze, die flach abklappbar sind - 260er-Fahrer wissen, was ich meine). Man kann das Brett ganz einfach herausziehen und bekommt es auch hinterher wieder problemlos hinein (aber Vorsicht, es hat spitze Ecken, die den Bezug durchstoßen können):
Das ist nun der Schaumstoffkern - er ist geschlitzt bis auf etwa 5cm an einem Ende, wo die beiden Teile noch zusammenhängen:
Damit man beide Teile später nacheinander gut in den Bezug zurückbekommt, rupft man sie einfach komplett auseinander:
Jetzt ist es an der Zeit, die Bezüge zu waschen. Fiese Flecken werden normal vorbehandelt, man kann die üblichen Dr. Beckmann's nehmen (gerade bei meinem Salatölflecken) und Fleckenspray (das von Sil ist klasse). Eine Viertelstunde einwirken lassen, dann im Standard-Baumwollprogramm bei 40° waschen. Das dauert bei Mielemaschinen zweieinhalb Stunden, ich habe stets recht viel Waschpulver genommen und auf Weichspüler verzichtet. Die Bezüge sollten feucht aufgezogen werden, womit sich die Frage nach dem Trockner erübrigt. Schleudern ist kein Problem. Ich habe die Reißverschlüsse geschlossen, aber die Bezüge nicht auf links gedreht. Auch die an den Sitzpolstern vorhandene "Gummierung" auf der Unterseite nimmt keinen Schaden. Diese dient dazu, dass die Polster nicht so schnell verrutschen, wenn man draufsitzt.
Nach der Wäsche geht der Reißverschluss wieder auf, und beim Hineinschauen entdeckt man dann die erwähnte Zwischenwand, die zwischen den beiden Polsterteilen sitzt. Die meisten Polster haben das drin, ich vermute, dass sie zusätzliche Stabilität gibt:
Der Bezug war jetzt nur zum Zeigen auf links, jetzt geht es ans Rückbauen. Eventuell findet man im Inneren einige lose Schussfäden, die man vorsichtig mit der Schere beseitigen muss (nicht abreißen!). Diesbezüglich besteht jedoch kein Grund zur Besorgnis. Es geht los mit dem ersten Kernteil. Gut hingeschaut, wo oben und unten ist - die Oberseite ist mit einer Wattierung überzogen. Zunächst kommt die erste Ecke hinein - ganz tief reinstecken und schon halbwegs passend anwinkeln:
Jetzt wird der Kern wieder eingeknickt und das zweite Ende kommt nach Drehung des Objektes um 180° hinein. Sobald es einigermaßen sitzt, wird der Sitz des Bezuges auf dem Schaumstoff penibel kontrolliert, so dass Ecke auf Ecke und Kante auf Kante liegt. Dazu ist eine Hand innen im Bezug und zuppelt den Kern zurecht, die andere geht von außen am Bezug bei - wie gesagt: Ecke auf Ecke, Kante auf Kante. Die Nähte des Bezuges sollten gerade Linienverläufe zeigen, keine Pißbögen (typisch niederrheinisches Wort). Also so nicht...
Sondern so:
Nach Kontrolle an allen Seiten wird innen die Zwischenwand schon hochgeklappt, dann kommt das zweite Polsterteil auf identische Weise hinein. Je größer die Klötze, desto mehr Kraft ist beim Verformen aufzuwenden. Wir sind jetzt am Reißverschluss, also aufgepasst:
Ist das zweite Teil drin, wird innen die Trennwand auf der gesamten Polsterbreite korrekt gezogen (damit diese nicht verrutscht, hat sie T-förmig eine Art Kunstlederstreifen am Ende, der im rechten Winkel zur Trennwand parallel zu den Schaumstoffkernen auf diesen aufliegt - ist etwas schwierig vorzustellen bzw. zu erklären, aber wenn man dran ist, kapiert man sofort, wie es sein muss). Gleichzeitig wird eine etwaige Wölbung des Kerns ausgeglichen, das flutscht fast von alleine in die richtige Position. Und wieder alle Nähte und den Kern richtig zurechtzuppeln:
Beim Schließen des Reißverschlusses zieht man natürlich die Stoffseiten zusammen und zerrt nicht einfach an dem Zipper. Geschickte Menschen können auch das mit nur zwei Händen :)
Beim ersten Polster war ich freilich noch sehr zaghaft und explorativ unterwegs, aber je mehr man die Handgriffe kennenlernt, desto flotter geht es. Die Aktion kann man freilich nicht alle halbe Jahre durchführen, das hält das Material sicher nicht aus. Ich habe mal einen Turnus von drei Jahren eingeplant, wobei man sicherlich nach sechs bis acht Jahren (geschätzt) mal schauen muss, wie es den Schaumstoffkernen geht. Wer öfter an solchem Zeug herumgespielt hat, der weiß, dass die mit der Zeit altern und dann trocken und bröselig werden. Das ist nicht nur eine Riesenschweinerei, sondern kann beim erforderlichen Knicken und Verformen auch bald zum Bruch führen. Dann ist entweder Schluss mit Waschen oder es werden neue Kerne organisiert. Über kurz oder lang wird das eh Thema werden - bei meinen etwas über 100kg Lebendgewicht merkt man beim jetzt fast zweijährigen Fahrzeug schon, wo ich bevorzugt sitze. Die Schaumstoffkerne sind dort wesentlich weicher als anderswo - noch nicht durchgesessen freilich, aber schon deutlich spürbar belastet.
Und jetzt ist es so langsam Zeit für einen Corbières zum Sonntagabend... die Waschzeit wurde mit einem Besuch bei Jacques überbrückt :french:
JeMoTec am 08 Mai 2022 19:22:36
Moin zusammen... ät Phil (Philoucamper)... Betrifft die Lehnenstütze: Wenn du wüsstest :-) Das Ding ist ja 10mm Edelstahl stab, also Vollmaterial! Ich dachte auch, na mal eben biegen. Das war wohl nix. Da ich dafür kein Werkzeug habe müsste alles mögliche probiert werden und wR schon abenteuerlich - aber das Ergebnis zählt. War schon mit Schraubstock, (unpassenden) größeren Rohrstücken und anderem. Die Biegeradien sind eher Zufall- aber passt gut soweit. Learning by doing auch in der Mini Werkstatt.
Gruß Jens
JoergZ am 08 Mai 2022 20:39:47
Danke Phil für deine, wie immer sehr ausfühlichen Anleitungen. Gut zu wissen, dass das Waschen der Bezüge (relativ) problemlos klappt.
Challi250 hat geschrieben:... kann es wirklich sein, dass ein Deckel nicht vernünftig abgenommen werden kann :evil: Bisher habe ich immer den Frischwassertank bei längerer Standzeit abgelassen und gereinigt. Dazu muss man doch den Deckel ohne "Spezialwerkzeug" abnehmen können. Auch das ablassen des restlichen Frischwasser ist nicht gerade Anwenderfreundlich. ...
Das der Deckel sehr fest sitzt, liegt natürlich an der Position desselben. Nur Top-montierte Deckel können sich die Freiheit leisten, fingerfest angedreht zu werden. Bei uns besteht immerhin die Gefahr einer Überschwemmung... Darum das Spezialwerkzeug Dein 2. Problem ist eigenlich auch keines. Der Auslauf muss sich am tiefsten Punkt unter dem Tank befinden. Den dadurch umständlich zu erreichenden Stöpsel habe ich durch ein Ventil ausgetauscht: --> Link
Challi250 am 09 Mai 2022 21:24:18
Hallo JoergZ,
danke für deine Antworten. Ja das Ablassventil habe ich inzwischen ebenfalls so gelöst Amazon Link :) Beim Wasserverschluss hätte es eine "Deckelarretierung" mit einem Spannbügel vielleicht auch getan. Zum Werkzeug habe ich mir die Lösungen im Internet angeschaut. Da wird schon einiges dafür verlangt --> Link :eek: . Werde mal schauen, ob ich die Lösung mit dem selbstgemachten Holzschlüssel hinbekomme.
JoergZ am 09 Mai 2022 21:50:09
Das ist wirklich viel Geld. Ich habe mir nur einen Halbrundschlüssel gedruckt, der auf dem Deckel verbleiben kann. Materialkosten ca 1,5€ Könnte fürn 10er plus Porto angefertigt werden (wer keinen Drucker hat)
spechtinator am 09 Mai 2022 22:00:58
Challi250 hat geschrieben:Ja das Ablassventil habe ich inzwischen ebenfalls so gelöst Amazon Link :)
Genau diesen Kugelhahn hatte ich auch eingesetzt. Nach nun 2-3 Jahren ist er sehr schwergängig und sieht keimig aus. Außerdem reduziert er den Querschnitt nochmal um vielleicht 2/3. Wenn man daneben steht und auf den leeren Tank wartet kann die Zeit ganz schön lang werden :D
Am Wochenende habe ich ein Magnetventil --> Link und Tüllen --> Link mit 12mm bestellt. Das Ventil ist heute gekommen, die Tüllen kommen morgen. Im Cockpit habe ich einen Schalter eingebaut. So muß ich in Zukunft nicht mehr unters Fahrzeug krabbeln. Die 12mm Tülle habe ich genommen um nicht wieder was im Querschnitt zu verlieren. Ich hoffe ich bekomme sie in den Schlauch geschoben.
Da das Magnetventil relativ schwer ist, habe ich heute einen Kunststoffwinkel gebaut, damit es am Unterboden befestigt werden kann und nicht das ganze Gewicht am Schlauch hängt. Morgen wird eingebaut - ich werde berichten.
Bye Christian
JoergZ am 09 Mai 2022 22:14:30
Hallo Christian, ja du hast Recht. Alles vergrützt mit der Zeit. Da ich aber nicht so oft dran muss, sollte es erstmal reichen. Bin gespannt auf deine Lösung (Schlauch mit dem Heissluftfön erwärmen, sonst wird das nichts, aber 12mm?) LG Jörg
Challi250 am 10 Mai 2022 10:38:05
JoergZ hat geschrieben:Das ist wirklich viel Geld. Ich habe mir nur einen Halbrundschlüssel gedruckt, der auf dem Deckel verbleiben kann. Materialkosten ca 1,5€ Könnte fürn 10er plus Porto angefertigt werden (wer keinen Drucker hat)
Hallo JoergZ
das wäre es mir wert und würde gerne einen abnehmen wollen :) Müsstest mir nur Bescheid geben, wie ich dir den Betrag zukommen lassen soll, besten Dank schon mal :ja:
JoergZ am 10 Mai 2022 11:55:38
Ich habe den Schlüssel auf Thingiverse hochgeladen: --> Link Viel Spaß
JoergZ am 10 Mai 2022 11:56:25
Challi250 hat geschrieben:Hallo JoergZ
das wäre es mir wert und würde gerne einen abnehmen wollen :) Müsstest mir nur Bescheid geben, wie ich dir den Betrag zukommen lassen soll, besten Dank schon mal :ja:
Bitte schreibe mich direkt an. LG
JoergZ am 10 Mai 2022 12:27:23
spechtinator hat geschrieben:Am Wochenende habe ich ein Magnetventil --> Link und Tüllen --> Link mit 12mm bestellt. Das Ventil ist heute gekommen, die Tüllen kommen morgen. Im Cockpit habe ich einen Schalter eingebaut. So muß ich in Zukunft nicht mehr unters Fahrzeug krabbeln. ... Bye Christian
Hallo Christian, nach der Beschreibung bei Amazon wird es nicht funktionieren, da der Verschluss einen gewissen Druck benötigt. Darum der Pfeil auf dem Ventil. Abgesehen davon wird Messing nicht im Bereich Trinkwasser empfohlen, da es Blei enthält. Ob die geringe Menge jetzt für dich ein Problem darstellt, ist eine andere Sache. Ich bin auf die Funktion gespannt. LG Jörg
Challi250 am 10 Mai 2022 20:10:07
Bitte schreibe mich direkt an. LG[/quote]
müsstest du mich anschreiben. Ich darf leider noch nicht, zu neu
spechtinator am 10 Mai 2022 22:15:25
Ich habe zwar keinen Challenger 260 sondern einen Chausson 627GA, aber im Tankbereich unter dem Fahrzeug sollte es wohl kaum einen Unterschied geben.
Habe heute alles montiert und was soll ich sagen - funktioniert wunderbar. Das mit dem Blei im Messing ist in meinen Augen bei dieser Menge nicht kritisch. Das Magnetventil gibt es auch in Edelstahl, habe ich aber leider zu spät bemerkt und wollte nicht wieder alles zurückschicken. Da haben wir schon andere Sachen überlebt. Auch benötigt das Ventil keinen Druck um zu funktionieren. Es ist mit 0-7 Bar angegeben. Eine Feder hält das Ventil offen.
Unter dem Fahrzeug sieht es nach Abnahme der kleinen Abdeckplatte so aus:
Der Schlauch ist wie der Stopfen einfach nur gesteckt. Man muss den weißen Ring noch oben drücken und kann den Schlauch nach unten rausziehen. Damit das Ventil nicht nur an dem Schlauch hängt (es wiegt schon etwas) habe ich aus Kunststoff eine Halterung gebaut diese ausgeschnitten und mit dem Ventil verschraubt. Da dieses nirgends für eine Montage vorbereitet war, habe ich die vorhandenen 4 Schrauben durch längere ersetzt und konnte somit von unten die Halterung mit 4 Muttern befestigen. Oben habe ich einfach die Hutmutter gelöst und die Halterung mit dazwischen gesteckt.
Jetzt die Halterung noch abgekantet und einen Ausschnitt für den Schlauch angebracht. Das vorhandene Schlauchstück habe ich passend abgelängt, mit einem Fön erhitzt und die 12er Tülle reingeschoben. Ging super leicht rein.
Da die Originalbodenplatte nur knapp am Eck verschraubt war und die Schrauben teilweise ins Leere gingen, habe ich eine etwas größere Bodenplatte gebaut.
Diese dann ordentlich verschraubt...
... und das Konstrukt einfach von unten reingeschoben und nach oben verschraubt.
Jetzt noch Strom gelegt und im Fahrerhaus einen Schalter gesetzt (die beiden Kabel werde ich noch ein wenig schützen müssen):
und auf Knopfdruck läuft das Wasser in vollem Schwall :)
Den unteren Schlauch habe ich zum Schluss wieder entfernt. War mir etwas zu lang. Nachher bleibt man unterwegs doch mal irgendwo hängen und das macht dann mehr Schaden als es sein muss. Den Schalter im Cockpit kann ich wunderbar von Aussen erreichen und zur Not kann man sich in der Warteschlange zur Kontrollwiegestation mal vom Sitz aus um 100kg erleichtern :D Nur als Tip - Überladung trifft ja bei mir nicht zu 8) Ausserdem hat mir der Ort an der Handbremse viel Verlegearbeit gespart. Und auch das Bücken hat ein Ende. Achso, der Stromverbrauch liegt bei angezogenem Magneten bei ca. 1,8A.
Ich weiß ja nicht wie ihr das so macht? Ich habe ein Silbernetz im Wassertank und lasse das Fahrzeug immer mit (fast) vollem Tank stehen, aber wenn das Mobil länger als 2 Wochen steht leere ich den Tank, spüle etwas durch und befülle neu.
Mal sehen wie lange es hält und viel Spaß an alle Nachbauer :)
Bye Christian
Gast am 10 Mai 2022 22:52:25
Na, Kollege - das beeindruckt doch. Meine ausdrückliche Anerkennung! Ich hätte die Guß- und Drehteile und die größere Platte vor dem Einbau noch schwarz gelackt mittels Sprühdose.
Ich habe mir die Bilder jetzt mehrfach angeschaut und überlege sehr ernsthaft, das nachzubauen. Machst du mir auch so einen schönen Kunststoffwinkel fertig? So gut kann ich das nicht... :oops:
JoergZ am 11 Mai 2022 00:09:19
Super, daß es geklappt hat. Steht jetzt auch auf meiner Liste :)
Challi250 am 11 Mai 2022 13:24:57
Challi250 hat geschrieben:Bitte schreibe mich direkt an. LG
müsstest du mich anschreiben. Ich darf leider noch nicht, zu neu[/quote]
Hallo JoergZ,
hat sich inzwischen für mich erledigt. Konnte einen Bekannten auftreiben, der einen Drucker hat. Er will es mir drucken, besten Dank für deine Unterlagen und Unterstützung.