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Ich beschäftige mich seit wenigen Wochen mit dem Thema "US Schulbus zu einem Wohnmobil" umbauen - für mich ist so fast alles hier Neuland. Von daher bin ich mir nicht ganz sicher ob meine Frage hier so richtig reinpasst. Falls nicht, dann bitte verschieben oder schliessen - Danke.
Ich bin gerade am abklären ob ich mir einen US Schulbus kaufe und ihn dann zu einem Wohnmobil bzw. Tinyhaus umbaue. Ziel ist es, im Bus zu leben und zu reisen (Gleitschirm fliegen, Europatouren). So grob passt alles, allerdings habe ich noch keine Garage / Halle bzw. Scheune für mein Umbauprojekt gefunden. Trotzdem geht die Planung bereits weiter und da kommt ihr ins Spiel. Ich möchte im Sommer eine Klimaanlage im Bus laufen lassen und im Winter soll die Fussbodenheizung und der Kamin für Wärme sorgen - natürlich alles mit Strom, genauso wie das Kochfeld und Warmwasser. Da ich bei einer Buslänge von 11,80m genug Platz auf dem Dach habe, wären Solarpanels ideal für mein Vorhaben. Damit die Kosten allerdings nicht im 6-Stelligen Bereich landen (Kauf des Busses, Umbau auf EU-Recht und Innenausbau), habe ich auf der Arbeit die Möglichkeit ein oder zwei gebrauchte USV-Anlagen zu bekommen um zumindest hier schonmal etwas Geld zu sparen. Der Gedanke dahinter, nahezu keine Kosten für eine grosse Solaranlage mit entsprechenden Stromspeicher.
Das ganze ist bisher nur theoretisch, ich bin zwar Elektriker aber habe keine Erfahrungen mit Solaranlagen. Gedacht hatte ich mir, entweder zwei 5kW USV Anlagen zu verbauen oder ein 16kW USV-Modul. Ich möchte im Bus genug Reserven haben um z.B. die Klimaanlage, das Kochfeld, Licht, Musik, Warmwasserboiler und so laufen zu lassen. Das 16kW Modul ist erst ein Jahr alt, also praktisch neu und hat einen 3-Phasen Eingang. 400V/16A von der Campingplatzsteckdose wäre kein Problem, aber wie bekomme ich den Solarstrom in die Anlage rein? So ein Laderegler übernimmt ja eigentlich die Aufgabe der USV-Anlage, nur hat er nicht die Leistung die ich mir wünsche oder ist unbezahlbar teuer.
Meine Frage an euch, macht eine solche Konfiguration (kostenlose USV-Anlage) überhaupt Sinn oder wird das ganze drum herum zu teuer um das alles zum laufen zu bekommen? Ist eine "fertige" Lösung vielleicht doch die bessere und günstigere Lösung? Mir geht es darum, dass ich auch im Winter "genug Strom" speichern kann wenn es mal kein oder nur sehr wenig Sonnenlicht gibt. Klar, im Winter werde ich auch Strom sparen wo möglich, Klima brauche ich dann nicht. Primär soll der Kamin heizen, aber die Fussbodenheizung wird in irgendeine Art und Weise trotzdem mitlaufen. Gebrauchte "normale Blei-Akkus" (ein Jahr alt) kann ich ebenfalls immer wieder kostenlos von der Arbeit bekommen und so nach und nach defekte Akkus austauschen. Theoretisch ist es für mich ein sehr günstige Lösung, die Frage ist nur ob sie umsetzbar ist. Geplant ist es, die ganze Stromtechnik unter dem Bus zu installieren. Im Sommer werden die Akkus durch die Klima gekühlt und im Sommer mittels Elektroheizung erwärmt.
Viel Input, vielleicht kann mir ja trotzdem jemand weiterhelfen.
P.S. Den genauen Strombedarf wie ich ich ihn jetzt Zuhause habe kann ich noch nicht sagen. Habe mir erst die Steckdose zur Leistungsmessung bestellt und werde so nach und nach meine Bedarf ermitteln.
Gewagtes Projekt. So ein Bus besteht aus Metal und Fenstern, da kommt Wärme und Kälte sehr gut durch. Im Forum baut gerade eine Familie einen Bus um, vielleicht lohnt es sich da mal vorbei zu schauen.
USV haben alle einen Akku drin, den kannst du natürlich benutzen. Ich denke du wirst im Bus auf 24V gehen?
400V Starkstrom ist nicht so der Hit im Bus, da hast du viel Verlust beim Wandeln.
Bei 12m passt einiges an Solar aufs Dach, aber im Winter ist es meist zuwenig.
So einen Bus könnte ich mir in den Subtropischen Ländern gut vorstellen. 10-30°C wenn Deine gewünschte Temperatur bei 20°C liegt. Da musst du nicht viel dämmen.
Bei Frost musst du die Tanks schützen. Ich weiss nicht wie Salz empfindlich die AmiKisten sind, aber ich würde Streisalz und Meersalz vermeiden.
Viel Spass beim Bauen
Vielleicht kommt ja sowas dabei raus ;-)
LG, Sascha
Gast am 15 Jun 2021 20:12:20
Gratulier zum schönen Projekt, allerdings befürchte ich sehr stark, das Du den Strom für Deine ganzen Verbraucher (und das waren nicht wenige) nicht über Solar wirst erwirtschaften können, besonders im Winter oder wenn die Sonnen (morgens, abends) schräg steht. Dafür müsste man mal die Leistungen zusammenrechnen und da wird wohl ein kleines Kraftwerk bei rauskommen. Der Energieverlust(Fenster) ist bei der Größe schon enorm und das Ganze dann über Strom wieder aufzuheizen, halte ich für mehr als fraglich. Da werden Deine USVen lang nicht ausreichen. Es gab hier vor kurzem eine Diskussion, NUR eine Klimaanlage über Solar zu betreiben, leider finde ich das gerade nicht, aber soweit ich mich erinnere, sprach man da schon von einem LiFePO4 Akku mit 600Ah.
Ich denke unsere Stromexperten werden Dir das noch auf die Wh vorrechnen :D
Nein, im Ernst, ich denke, das Du mit einem Solardach und einem gescheiten Akku schon viel machen kannst, aber für eine (dauerhafte) Klimaanlage und Heizung wird das nicht reichen. Für die Heizung würde ich über eine Dieselheizung nachdenken, Kochen etc wird mit Strom gehen, für die Klima sehe ich nur einen externen Moppel oder etwas vergleichbares.
Viel Erfolg.
Gruß
Gruß
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Hannus am 15 Jun 2021 20:35:38
USV-Anlagen in deiner Leistungsklasse arbeiten in der Regel mit mehreren in Reihe geschalteten Akkus und Spannungen von 72V. Da du diese ja direkt aufladen musst, würde ich mich est mal schlau machen, mit welcher Spannung deine arbeiten. Du wirst dann wohl mehrere Solarregler in Reihe schalten müssen. Das währe zwar Strommässig von Vorteil, aber ob die Solarregler das können, musst du auch vorher prüfen.
Dennis76 am 15 Jun 2021 21:54:58
ät Sascha (sorry, kann den Klammer_affen nicht nutzen, das Forum meckert mit mir)
Für den kompletten Umbau des Busses rechne ich mit 1,5 bis 2 Jahren, es soll schon alles Hand und Fuß haben und dazu gehört natürlich auch eine vernünftige Dämmung (klar, die Fenster bleiben ungedämmt). Auch werde ich das Dach des Busses um ca. 30cm anheben, habe das bereits mit dem TÜV besprochen. Für ein Wohnmobil gibt es keine besonderen Anforderungen, für den gewerblichen Gebrauch sieht das schon wieder ganz anders aus. Nur das H-Kennzeichen werde ich nie bekommen :kuller:
Thema Solarpanels, da müsste man natürlich die Leistung und Größe der Panels kennen und optimal auf dem Bus platzieren - aber soweit bin ich noch nicht. Primär interessiert mich, ob ich die USV-Anlage einbauen kann oder ob das unmöglich ist (oder viel zu aufwändig, so dass es sich nicht mehr lohnt). Ich habe noch keine Ahnung wie hoch das zulässige Gesamtgewicht ist und wie schwer die ganzen Akkus werden (könnten) - alternativ soll eine Tesla Batterie "Second Life" echt gut im Bus funktionieren. Habe mit einem telefoniert der für sich einen kleineren US-Bus umgebaut hat. Er hat die Elektrik allerdings anders aufgebaut (Victron Energy EasySolar 3 kVA with Color Control panel), wobei ich denke, dass die 3kW bei mir nicht ausreichend sein werden :D :D Kenne den Wirkungsgrad der USV-Anlage gerade nicht, den kann ich aber in Erfahrung bringen. Verwechsel das Ding bitte nicht mit einer USV-Anlage, die man bei Saturn, MediaMarkt oder Amazon kaufen kann. Das ist eine industrielle Anlage und entsprechend dimensioniert. Auch hier nochmal die Frage, wie bekomme ich den Solarstrom in die Batterien, falls überhaupt möglich?
Anyway, bisher ist ja alles nur "Theorie", es steht und fällt mit einem geeigneten Platz für den Um- und Ausbau. Ich gehe mal etwas mehr in Detail. Ich gehe natürlich ganz normal arbeiten, die Klimaanlage würde nur Nachmittags laufen und auch nur wenn es heiß ist - so wie jetzt. Da sollten die Solarpanels natürlich etwas Strom erzeugen. Wenn der Verbrauch höher ist als das was wieder reinkommt, dann wird Strom aus den Batterien bezogen. Am nächsten Tag können die Batterien sich bis zum Nachmittag wieder aufladen. So wollte ich über den (heißen) Sommer kommen - soviel zur Theorie. Ich werde von Frühjahr bis Herbst in Frankreich als Dauercamper auf einem Campingplatz stehen und hänge da dann an einer Steckdose. Möchte natürlich so wenig wie möglich beziehen, aber möglich wäre es. Jetzt hier beim schreiben kommt mir die Idee, dass ich ja auch bis auf die Klimaanlage autark leben könnte und nur an den wenigen Sommertagen, wenn die Klima läuft, den zusätzlichen Strom aus der Steckdose beziehen kann. Würde so natürlich auch Sinn machen :confused: :schlaumeier: Im Winter ist der Platz geschlossen, da benötige ich den Strom von den Panels. Der "Kumpel" (ich kenne den nicht wirklich, habe nur einmal mit ihm telefoniert) kommt mit seiner Anlage aus. Allerdings hat er, wie von bigben24 empfohlen, auch eine 4kW Dieselheizung verbaut.
ät bigben24: Deswegen schreibe ich hier ja, ich habe eine Idee und kenne mich damit nicht aus. Möchte gerne pro und contra hören um die beste Lösung zu finden. Ich muss ja nicht alles mit Solar machen, würde sich bei dem 16kW Modul allerdings anbieten. Nur keine Ahnung ob der Bus genug Platz für die Batterien hat :freude: :loldev: Mein ursprünglicher Gedanke, ca. 10m Dach, beidseitig mit Solarpanels vollpacken = unendlich viel Strom und ich bekomme das Alles größtenteils kostenlos. Evtl. eine Konstruktion bauen, so dass die Panels auf der "falschen" Seite des Busses dann angehoben werden, damit die dann auch noch Sonne abbekommen und Strom erzeugen. Hier ging es jetzt erstmal nur darum meine Ausgaben "Elektro" zu senken.
Bin übrigens für jeden weiteren Vorschlag offen.
Besten Dank und Gruß Dennis
Gast am 15 Jun 2021 23:01:50
Dennis, Dein Ansatz ist KLASSE :-) prüfen , bevor man baut :mrgreen: das Forum ist echt Klasse dafür. Ich habe meine LiFe auch zur Diskussion gestellt und bin glücklich damit. Die Koryphäen (nicht ich) erden sich schon melden :D
Gruß
rkopka am 16 Jun 2021 00:44:05
Dennis76 hat geschrieben:Das 16kW Modul ist erst ein Jahr alt, also praktisch neu und hat einen 3-Phasen Eingang. 400V/16A von der Campingplatzsteckdose wäre kein Problem, aber wie bekomme ich den Solarstrom in die Anlage rein? So ein Laderegler übernimmt ja eigentlich die Aufgabe der USV-Anlage, nur hat er nicht die Leistung die ich mir wünsche oder ist unbezahlbar teuer.
Kennst du das Gewicht der USV ? Ich weiß nicht, wieviel Zuladung du erreichst, aber die wird sicher nicht unendlich sein. Die arbeiten doch meist mit Bleiakkus, da dürfte einiges zusammenkommen. Wie lang halten die Akkus ? Die sind normalerweise immer voll und werden fast nie belastet. Du willst sie aber ständig mehr oder weniger tief entladen. Wie sind die Verluste im Standby ? Die Anlage muß ja in kürzester Zeit aktiv werden. Da wird es kaum einen Ruhezustand geben. Zumal ja auch der Kühlschrank immer laufen muß. CP Steckdose mit Drehstrom mußt du aber erstmal suchen. Das hat kein normaler Platz, SP erst recht nicht. Vielleicht irgendwo bei einem CP Gebäude. Aber dann mußt du die erstmal überzeugen, dich dran zu lassen. Zähler ? Und wo kannst du dann stehen ? Irgendwo neben dem Klo, wo die Aussicht sicher bescheiden ist ? Bei Wechselstrom könnte man den Solarstrom mit einem kleineren Pufferakku über einen WR auf die USV geben. Allerdings hast du dann mindestens 3x Stromwandeln drin, was immer Verlust bringt. Gibt es sicher auch für Drehstrom, aber massig teuer. Außerdem hast du so einen Single Point of Failure, wenn alles darüber läuft. Ein eher konventionellerer Ansatz mit verteilten Geräten und Speichern wäre vielleicht nicht teurer und würde mehr Sicherheit bringen. IMHO ist das ganze Drumherum nicht wirklich sinnvoll und wird evt. Kosteneinsparungen schnell wieder auffressen.
RK
Dennis76 am 16 Jun 2021 07:07:57
Gewicht ist abhängig von Leistung und Autonomiezeit - geht laut Tabelle hoch bis 550kg. Vermutlich ist die Idee mit der Tesla Batterie doch besser, die wiegt "nur" 478kg :rofl: Wegen der Steckdose auf dem Campingplatz, hatten halt nur mit dem Besitzer drüber gesprochen - für mich war klar das es Drehstrom ist, werde ich nochmal nachfragen :gruebel: Siehste, gut das wir hier schreiben - wieder Input bekommen :top: :top:
Drei Wechselrichter wären kein Problem, allerdings sind im 400V Netz die Phasen um 120 Grad phasenverschoben. Die Elektronik eines Wechselrichters bekommt das schon hin, wenn ich allerdings drei manuell zusammenschalte, wird es aber einen fetten Kurzschluss geben. Ich wüste jetzt auch nicht wie ich die Phasenverschiebung erreichen könnte, zumal bei der Leistung.
Habe hier in der Firma mal auf ein Typenschild einer (mobilen) Klimaanlage geschaut, so ein Ding mit Schlauch nach draussen. Die hat 1,33kW elektrische Leistung :mrgreen: , mal schauen 8)
Rockerbox am 16 Jun 2021 07:44:35
Moin,
bei diesem Fahrzeug und der gewünschten Konfiguration würde ich auch mal über einen entsprechend gedämmten Dieselgenerator nachdenken .....
rkopka am 16 Jun 2021 08:43:58
Dennis76 hat geschrieben:Drei Wechselrichter wären kein Problem, allerdings sind im 400V Netz die Phasen um 120 Grad phasenverschoben. Die Elektronik eines Wechselrichters bekommt das schon hin, wenn ich allerdings drei manuell zusammenschalte, wird es aber einen fetten Kurzschluss geben.
Ich bin sicher es gibt Drehstrom WR, ist nur außerhalb meiner Liga :-). Mit Aufteilen meinte ich eher, daß man Akkus, Solar und WR jeweils mehrfach hat und für einen Teil der Geräte nutzt.
RK
Dennis76 am 16 Jun 2021 09:29:37
at Rockerbox: Bin gerade auf der Arbeit und habe "mal schnell" gegoogelt. Mein 3 Minuten Fazit lautet: Leise bedeutet um die 55db und teuer, laut bedeutet um die 90db und Ärger mit den Nachbarn - ich muss das die Tage mal in Ruhe angehen. Die Idee ist aber gar nicht mal so schlecht, den Generator einfach dazu schalten wenn extreme Verbraucher am Start sind. Habe ja auch nicht das ganze Jahr einen hohen Stromverbrauch, jetzt sind mal 10 oder 20 heisse Sommertage - dann ist es aber auch wieder "normal". Und auch dann bin ich auf der Arbeit, die Klima wird auch nur wenige Stunden laufen. Nachts lasse ich die eh nicht laufen, bekomme immer Halsschmerzen (Erfahrung aus Hotelurlauben).
at rkopka: Grundsätzlich gibt es für Geld alles, aber auch ausserhalb meines Budgets. Das ganze Projekt ist schon teuer genug, da kann man drüber reden wenn dann mal alles fertig ist und 10 Jahre später mal "renoviert" werden muss. Aber wer weiss was es bis dahin wieder alles gibt....
Ich denke, ich werde die Idee mit der USV-Anlage verwerfen, es scheint doch mehr Probleme als Nutzen zu geben. Durch einen Stromerzeuger benötige ich auch nicht mehr so viel Platz auf dem Dach für Panels, dann mache ich da halt eine Dachterrasse hin :D :D Spass beiseite, ich werde mir das mal durch den Kopf gehen lassen mit dem Aggregat.
babenhausen am 16 Jun 2021 09:42:23
Spannend wird die Heizerei im Winter mit Solarstrom wenn die Sonne bei einer stabilen Inversionswetterlage eine Woche nicht scheint :cry:
Bei der respektablen Aussenfläche eine Schulbuseses grob geschätzt ca 130 m2 und einem 220V Anschluß als Einspeisung könnte es bei eine Temperaturdifferenz von 40 Grad (-20 aussen +20 innnen) verdammt kalt werden.Da muss die Karre verdammt gut gedämmt werden .8) Einen CP mit Drehstrom als Standart ist mir noch nicht untergekommen aber dafür schon bei 220 Volt die respektablen Preise pro KW ,der Zähler rattert bei 380 Volt dann schon deutlich. Um eine Diesel oder Gasheizung wirst du nicht herumkommen,bei der Klima sehe ich das schon entspannter scheint viel Sonne hast du auch Leistung um die Anlage zu betreiben scheint sie nicht kann die Klima aus bleiben.
Wuidsau am 16 Jun 2021 22:17:50
Mit Strom im Winter heizen wird nix! Bau Dir einen Holzofen ein, dazu Diesel und evtl. Gas. Wenn im Winter eine Heizung ausfällt, hast Du Backup. Zum Thema PV schau Dir mal das PV Forum sowie Oeko-energie an. Thomas hat einige Erfahrung, interessant sind Solarfakten und Solarnonsens. Letzteres solltest Du vor Beschaffungen lesen!
Rockerbox am 17 Jun 2021 09:01:41
Dennis76 hat geschrieben:at Rockerbox: Bin gerade auf der Arbeit und habe "mal schnell" gegoogelt. Mein 3 Minuten Fazit lautet: Leise bedeutet um die 55db und teuer, laut bedeutet um die 90db und Ärger mit den Nachbarn - ich muss das die Tage mal in Ruhe angehen.
Moin Dennis,
da du den Bus ja eh selber ausbaust hast du alle/viele Optionen, einen "lauteren aber günstigeren" Generator entsprechend einzubauen und zu dämmen, da lässt sich viel machen! Wir hatten fürher was Vergeichbares mit unserem Tauchkompressor gemacht, der in einer gedämmten Alu-Kiste auf einem Anhänger transportiert wurde.
Dennis76 am 17 Jun 2021 14:22:25
at Wuidsau Den Einbau eines Holzofens hatte ich sowieso vor, vom Gas wollte ich eigentlich die Finger lassen. Gas zum grillen im Garten finde ich gut. Aber wenn ich damit heizen muss, denke ich, dass die Gasflaschen viel zu oft gewechselt werden müssen - oder irre ich mich dabei?? Wenn ich auf Gas wechsle anstatt auf Strom, dann könnte ich auch kochen mit Gas. Wie oft müssen dann die Flaschen gewechselt werden. kenne nur die zwei Grössen vom grillen, gibt es noch etwas anderes? Besten Dank für den Hinweis zum PV Forum, muss dann nur das Richtige finden - ich google mich mal durch :D . Lesen und dann machen wollte ich auf jeden fall machen, deshalb bin ich ja jetzt schon hier :wink:
at Rockerbox Auf der Arbeit haben wir einen "lauten" Kompressor. Neuerdings sitzt der in einem isoliertem Gehäuse - die heisse Luft kommt da übrigens auch nicht mehr raus. Bin mir nur nicht so sicher, ob das zu einer langen Lebensdauer beiträgt :gruebel: Aber da kann ich bei Zeiten mal einen neuen Beitrag schreiben bzw. hier auch das Forum durchsuchen. Ich will ja so viel wie möglich "unter" dem Bus montieren, da könnte dann auch der Kompressor im Gehäuse landen.
at Babenhausen ....wenn die Sonne eine Woche nicht scheint.... Meine Info ist, dass die neuen Solarpanels bereits bei sehr wenig Sonnenlicht relativ viel Strom erzeugen. Ich habe das bisher nur mal so zur Kenntnis genommen. Was genau bedeutet "wenig" Sonnenlicht und "relativ viel Strom". Ich habe bisher nicht wirklich drauf geachtet, aber kommt es denn vor das die Sonne eine Woche nicht scheint (die Frage ist ernst gemeint)? Klar, es wird spät hell und früh dunkel - ist das nicht ausreichend wenn genug Module auf dem Dach verbaut sind und die Akkus den Strom speichern können?
Wuidsau am 17 Jun 2021 19:50:39
Genau wegen der Einstrahlungsbedingungen und diverser Technikfragen empfehle ich das Fachforum sowie die Hp von Thomas Oberholz der durch seinen Vater eine extreme Erfahrung in PV hat, zum Einlesen.
Bei Gas gibt es mehrere Möglichkeiten, Tank unterm Fahrzeug oder Tankflaschen im normalen Flaschenkasten die einen Füllstutzen für LPG Tanken haben.
Mit einem Gastank von 200l oder mehr (bspw. Fa Wynen) bist Du einige Zeit autark, Kochen ist damit stromsparend, im Winter wird ein Kompressorkühler damit mehr Strom zur Verfügung haben. Schau Dir die Möglichkeiten mal an.
babenhausen am 17 Jun 2021 21:42:05
Ertrag einer Solaranlage du kannst im Dez und Jan tatsächlich davon ausgehen mehrere Tage hintereinander sehr schlechte oder auch 0 Erträge zu haben Du siehst hier den langjährigen Durchschnitt Ertrag in kwh/kwpeak Jan-Dez Mittelwert 32,29 61,45 98,60 118,59 117,88 127,59 134,22 125,26 103,77 71,88 38,82 35,01 1065,36 Anteil Jahr 3,03% 5,77% 9,25% 11,13% 11,06% 11,98% 12,60% 11,76% 9,74% 6,75% 3,64% 3,29% 100,00%
zum Vergleich 1 Liter Heizöl hat etwa 9,8 Kwh Heizwert