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Hallo zusammen, meine Frau und ich haben uns die fixe Idee in den Kopf gesetzt in absehbarer Zeit auf unsere GROSSE TOUR zu gehen: Norwegen, Finland, über Moskau zum Baikalsee, Mongolei, dann irgendwie nach Japan und von dort sehen wir dann weiter. Aktuell fahren wir einen 2018er KNAUS Boxstar Solution 4. Wir haben die letzten Wochen überlegt, ob es sinnvoll ist ein neues, passenderes Fahrzeug zu erwerben, wenn es soweit ist oder beim Boxstar zu bleiben - mit dem wir gut zurecht kommen und glücklich sind. Aus Kostengründen ist der aktuelle Plan beim Boxstar zu bleiben. Nun die Preisfrage: Schafft man es aus diesem Fahrzeug, etwas zu machen, das diese Reise übersteht? Aktuell sehen sehen wir in unseren Überlegungen folgende u.a. folgende größeren Themen: - Umbau zum Allrad Fahrzeug (wir sind z.B. auf Dangel gestoßen) - Austausch der Truma 4 gegen eine Truma 6, Diesel - Austausch Dometic Toilette, gegen Trenntoilette (z.B. BioToi) - Austausch der Aufbaubatterien und Ladebooster, 200 Ah, kein Wechselrichter und kein Solar (wir werden regelmäßig und viel fahren) - Austausch des Dometic Kühlschranks, mit einem Kompressor Kühlschrank - Ausbau des verbauten Hubbetts - evtl. „Tuning“ der Motorsteuerung für etwas mehr PS (wir haben den 130 PS Ducato, keine Ahnung ob so etwas geht und erlaubt / sinnvoll ist) Wir sind noch neu im Forum und würden uns über Lücken in unserem Plan, sachdienliche Hinweise, Meinungen, Anregungen, Erfahrungsberichte, Anbieter freuen. Viele Grüße aus dem schönen Passau Mara & Marcus Als erstes mal eine negative Info: Dangel baut nur Neufahrzeuge um Trittstufe abbauen „Let‘s get Otter here“ schauen (YouTube) Solar würde ich empfehlen, manchmal steht man unfreiwillig… Grüße für Geld bekommt man fast alles… Hallo Mara & Marcus, ich bin mir nicht so sicher ob ich die Strecke mit einem softwarelastigen Fahrzeug machen würde. Aber prinzipiell geht das auch mit Fahrzeugen von der Stange. Gas gibt es in allen Ländern. Müsst halt die Flaschen selbst umfüllen oder / und mit Adaptern arbeiten. Somit würde ich nur wo Platz ist eine zusätzliche Diesel-Warmluftheizung einbauen. Kühlschrank kann so auch bleiben. Allrad? Naja, wie schon geschrieben baut Dangel definitiv nur noch Neufahrzeuge um. Aber wie sagt man so schön? "Mit Allrad fährt man sich da fest wo man ohne nie hingefahren wäre." Wir haben mit unserem Kasten schon üble Pisten absolviert. Ich würde eher unten alles wegbauen was die Bodenfreiheit einschränkt, die Ölwanne mit einer Platte versehen und auf robuste und überall gut zu bekommende Reifengrößen setzen. 200Ah Lithium und Booster ist sicherlich nicht verkehrt. Toilette iteressiert in den Ländern wo es keinerlei Infrastruktur für WoMos gibt auch niemanden mehr. Wir pumpen unsere Kassette mit einer 12V Fäkalienpumpe in einen Tank der je nach Nutzung nach 2 Wochen gelehrt werden muss. Ob ich es mit TT dann einfacher habe eine geeignete Entsorgungmöglichkeit zu finden? :nixweiss: Viel Erfolg Carsten Glückwunsch zu diesen Reiseabenteuer !! Allrad wäre super....wenn der Umbau nicht geht...dann mindestens das Differenzial umbauen....damit fährt er sich besser wie ein Hinterachsantrieb...weil dich beide! Räder vorn ziehen. Als Unbedingt sehe ich eine Höherlegung an. Soviel Bodenfreiheit wie es geht. Solar würde ich auch nicht verzichten...es ist immer besser mehrere Energiequellen zu Verfügung zu haben. ( Stell dir vor du stehst paar Tage in der Pampa und dein Motor geht nicht mehr....da reicht schon ein gerissener Antriebsriemen von der Lima. ...einen neuen bringt einer aus Irkutsk mit....sind nur einfache Strecke 2000km ...bis zu dir zurück 4000...also die 4-5 Tage musst du Strom-technisch überbrücken.) Die Toilette ist fernab von Zivilisation das geringste Problem. Ich hätte eher bedenken das euer Fahrzeug Zuwenig Zuladungsmöglichkeit hat...sowohl Raum wie auch Gewichtsmäßig. Du brauchst ne große Kiste mit Ersatzteilen....Keilriemen...Dieselfilter...Schrauben...2Ersatzräder ?
Kann man einen Frontkratzer mit Differentialsperre noch lenken? Hat einer was von einer 100% Sperre geschrieben? Oder hast du was von einer 100% Sperre gelesen? Ein Differenzial kann man in jeder Beliebigen Sperrwirkung bauen...da reichen schon 15-30% ...und schon ist es voll alltagstauglich. Geht problemlos! Ich habe in meinem alten Scirocco eine Sperre von Quaife. Fährt sich echt problemlos, nur am Stand schieben ist schwer. Das macht aber beim Bus ohne Sperre auch schon keinen Spaß. Muss mal sehen ob es die für den Duc auch gibt. Das wäre echt eine feine Sache. bert
Stimmt. Hast du gar nichts zu geschrieben. Und was schlägst du eigentlich vor? Dir gar nix... Dem TE schlage ich vor das er sich bei Interesse mit einen Herstellen von Torsen Sperrdifferenzialen in Verbindung setzt. Wenn er mehr wissen möchte kann er mich gerne per KN kontaktieren.
Sehr freundlich und hilfreich für alle Mitleser? Moderation:Vielleicht sollte sich der eine oder andere eine etwas kommunikationsfreundlichere Art der Nachfragerei überlegen oder sich hier raushalten. Vielen Dank. Sinnvoll sind dann auf jeden Fall die AT Reifen. Mit denen wird das Fahrzeug dann auch gleich höher. Fahren hier ja schon einige, sogar auf den Wohnmobilen. Ob du unbedingt ein Motortunig brauchst sei dahin gestellt. Leistung schadet nie, aber ob das auf diesen Straßen abrufbar ist? bert Hallo, wir planen eine ähnliche Tour. Die wichtigste Frage, die wir aktuell versuchen zu klären, gilt der Dieselqualität. Da die neueren Motoren ab Euro5/Euro6 nur noch maximal 10ppm Schwefelgehalt vertragen, wird die Situation in der Mongolei schwierig. Laut aktuellen Informationen liegt der Schwefelgehalt z.B in der Mongolei bei 5.000ppm. Ist von Euch jemand mit einem aktuellen Fahrzeug der Schadstoffklasse 5/6 in der Mongolei unterwegs gewesen ? Und hat Erfahrungen bzgl. der Dieselqualität ? Grüße Jan Das ist ein spannendes Vorhaben! Ich hätte glaube ich sorge, dass die neuen Motoren mit der vielen Elektronik bei einer Panne in fernen Ländern von den hiesigen schraubern nicht repariert werden können. Geht da irgendwo ein Sensor kaputt, dürfte es schwierig sein den Fehler zu finden und das passende Ersatzteil aufzutreiben. Wahrscheinlich würde ich für eine solche Reise einen alten LKW auf meine Bedürfnisse passend umbauen lassen. Also keine Kompromisse mit der Toilette, dem Wassertank, Heizung, Kühlschrank etc. Eben alles gleich passend für das Vorhaben aussuchen. Einiges kann man sicher mit etwas Geschick selber machen und für den Rest Profis engagieren. Und für den Knaus findet sich sicher ein Käufer, der einen guten Preis bezahlt. Hätte auch den Vorteil einer höheren Zuladung neben der robusten Technik. Ehemalige möbellaster oder ähnlich sollten doch günstig zu bekommen sein. Gruß Birgit Moin, wenn ihr kein Solar und keinen Wechselrichter, aber einen Kompressorkühlschrank und eine Dieselheizung haben wollt, würde ich über ein Notstromaggregat (z.B. Honda i10) nachdenken. Das wäre sozusagen Plan B, falls etwas ausfällt. Gruß Bruno Die Motoren vertrage den Diesel mit dem höheren Schwefelgehalt problemlos. Die Abgasreinigung aber nicht. Hier sollte idealerweise der Partikelfilter samt dazugehöriger Sensorik ausgebaut und aus der Motorsteuerung ausprogrammiert werden. Es gibt Firmen die das anbieten, Stichwort "DPF delete" oder "DPF off". Betrieb auf europäischen Strassen damit ist aber illegal. Motortuning würde ich unterlassen. Der Diesel dort hat nicht nur mehr Schwefel sondern auch geringere Cetanzahlen (schlechtere Zündwilligkeit), da eine Tuningsoftware mit höherem Ladedruck und schnellerem Druckanstieg zu fahren ist keine gute Idee. Grosse Höhen ist ebenfalls ein Thema, nicht nur beim Motor sondern auch bei der Heizung. Truma kann/muss man modifizieren, Stichwort "Höhenkit". Ich würde das jetzt auch nicht an Allrad festmachen. Allrad mit Untersetzung Ist sicher ein nice to have, andererseits ist bei Schlechtwegfahren auch das Gewicht maßgeblich. Der Tipp mit der Diffsperre ist sicher verfolgenswert und würde helfen. Aber viel entscheidender ist die Bodenfreiheit und ein gewisser Schutz des Unterbaus. Also bevor ich Unsummen in eine Allradnachrüstung investieren würde, wär das Geld in diese Maßnahmen sicher besser angelegt. Hallole, setz dich mal mit dem user Gogolo hier im Forum in Verbindung. Er hat Fernreiseerfahrung mit seinem bimobil. Oder Marios Werkstatt kann dir vielleicht auch helfen, die bauten schon Duc zu Allradduc um. --> Link Viel Erfolg wünscht Stegi Wow! Wir sind überwältigt. Vielen herzlichen Dank für die vielen Anregungen und Ideen. Hilfreich wären nun noch konkrete Anbieter, mit denen der ein oder andere von euch schon gute Erfahrungen gemacht hat. Idealerweise in Süddeutschland. Unser KNAUS Händler kann (möchte?) da leider nur bedingt weiterhelfen - ist halt eher ein Händler als ein Macher. Konkret: - Anbieter für Einbau / Umbau Solar + Aufbaubatterie + Ladebooster - Austausch Kühlschrank - Ein- / Ausbau TRUMA Diesel (auf Bildern sehen beide Aggregate sehr ähnlich aus... aber geht das überhaupt?) - Unterbodenschutz Wir versuchen mal ein bisschen was zu beantworten...
Ist notiert. Die Otter sind ja klasse! Genau so haben wir uns das auch vorgestellt.
Wir haben jetzt mal konkret bei einem Anbieter für Allrad-Umbauten in Österreich angefragt. Mal sehen, was da als Antwort kommt. Was wir bisher gar nicht auf dem Schirm hatten, waren AT Reifen ohne Umbauten am Fahrzeug. Wenn man den Berichten auf Google und YouTube glauben darf, kommt man alleine damit ja schon recht weit - zumindest weiter, als wir bisher gekommen sind.
Mit dem Gewicht könntest du Recht haben. Da müssen wir mal überlegen. Bezüglich Platz ist die Hoffnung, dass wir eine gute Lösung für das Fahrerhaus finden, sobald das Hubbet raus ist. Im Kofferraum wollen wir jeden Millimeter nutzen und schielen in Richtung RG Regalbau. Ein Ersatzrad gibt es zum Glück bereits unter dem Fahrzeug. Zum Thema Differential: Wir haben ehrlich gesagt nicht so super viel Ahnung von Autotechnik. Hast du dazu eventuell einen Link zum Thema Torsen Sperrdifferenziale? Was bewirken die Differentiale genau? Wer würde solche Umbauten machen?
Danke für den Hinweis. Wahnsinn, was mit einem Ducato alles geht! Afrika soll die "Abschlusstour" für unseren werden.
Danke! Ist notiert.
Das war auch unsere erste Idee. Es gibt ja fertige Fahrzeuge, die angeblich All-Terrain geeignet sind (z.B. der Independent von CS-Reisemobile), aber leider kosten echt eine Stange Geld. Für Eigenausbau fehlt uns leider das Geschick / Platz / Werkzeug / Vitamin-B.
Was würde man da zum Schutz des Unterbaus machen? Wir sind 2017 über Russland/Mongolei nach Ulaanbaator gefahren wo wir dann feststellen durften, das die Einreise nach China mit eigenem Fahrzeug nur sehr schwierig, teuer ist und nur mit Begleitung erfolgen konnte. Wir sind dann von Ubaat nach Peking ein- und wieder ausgeflogen, das Wohnmobil hatten wir bei der Polizei abstellen dürfen. Unser Fahrzeug war ein Ducato Daily ohne Modifikationen, paar Solarzellen, Dixie Klo, Warmwasser über Strom mit Boiler 10 Liter 230 Volt 800 Watt, Kocher und Heizung Wallas Diesel, hat nie verheimlicht, mit welchem Brennstoff er arbeitet. Eine der ersten Erfahrungen war, das da überall ganz normale Autos rumfahren und so gut wie überall durchkommen, wir haben in 8 Monaten nicht einmal Allrad, gepanzerten Unterboden, Flutlichtbeleuchtung, Wasseraufbereitung oder sonstige Gimmicks gebraucht. Wenn Du natürlich Deutsch detailverliebt an sie Sache rangehst, nur zu. Oder tendierst Du zu dieser Ansicht der Allradfahrer - sich da festfahren wo andere garnicht erst hinkommen. Nachtrag - --> Link sehr schön zu lesen und vor allem *grusel* schau mal mit welchem Auto der unterwegs war
Hallo, auch wir waren schon in China, allerdings besaßen wir damals noch kein Wohnmobil. Aber ich habe den Aufpasser und Führer / Übersetzer gefragt. Er kennt zwei Reiseunternehmen, denen es gelingt, geführte Touren mit eigenem Womo, ohne individuellen Aufpasser und Fahrer, anzubieten. Einen sehr interessanten Reisebericht, von einem Mitglied dieses Forums, habe ich hier auch schon gelesen. Ein Unternehmen ist SeaBridge, der Name des anderen Reiseanbieters ist mir momentan entfallen. Da die Strecke Moskau - Ulaanbaatar auf 100km - 200km nicht optimal sei, wäre zumindest Hinterradantrieb hilfreich. Unserem Reiseführer / Aufpasser, der übrigens immer um 17 Uhr die Brocken fallen ließ, war es bisher allerdings noch nicht erlaubt worden, diese Strecke zu testen. Es geht aber auch umgekehrt. Denn auf einem Rastplatz der A1, habe ich zwei junge Männer gesprochen, die mit einem L300 - Nachbau unterwegs waren und auf dem Messeparkplatz in Düsseldorf standen auch zwei Wohnmobile von Ehepaaren aus China. Alle Fahrzeuge waren nicht unbedingt expeditionstauglich! Es geht also! Das Problem sind die chinesischen Behörden und Reisebüros mit guten Connections. Konkret bedeutet dass, die Anbieter müssen Leute kennen, die Ausländern, auch älteren Fahrern, chinesische Führerscheine ausstellen. :idea:
Sehr schön, ich würde es wieder machen. Aber der TE fragt ja nach dem Landweg nach Japan, da bietet sich ja eher der Weg über Wladiwostok an. Da fällt mir ein, ist schon mal jemand mit der Transsib dahin gefahren? Hallo Reddi, meine wichtigste Info war, bezüglich des Führerscheines und des Aufpassers! Bei vielen Fahrten muss der Aufpasser im Fahrzeug sitzen und will nachts im Hotel schlafen!! Außerdem ist es wichtig, die richtige Agentur zu wählen, sonst gibt es keinen Führerschein und man muss einen Fahrer mieten. Der will natürlich auch nur in einem Hotel übernachten! Wir waren vor Ort und haben genau nachgefragt! Der Rest des Textes war nur zur allgemeinen Unterhaltung / Belustigung. :idea: Hallo Mara & Marcus, macht Euch nicht all zu viel Kopf und lasst Euch nicht irre machen von Leuten, die das "große Abenteuer" nur von der Theorie her kennen. Wir waren in Südamerika unterwegs und haben unseren Sprinter ebenfalls bis ins letzte Detail pimpen lassen. Das Ergebnis der ganzen Geschichte war: fast nix war zwingend notwendig. Lediglich das Entfernen des DPF mit entsprechender Umprogrammierung (wegen der Höhe in den Anden) und die erhöhte Bodenfreiheit (Sprinter-Allrad + größere Reifen) waren vermutlich kein Luxus. Wir haben sehr viele Reisende mit LKW-Expeditionsmobilen getroffen, die in ihren Reiseblogs zwar ihre Fahrzeuge in den Himmel loben ("...man möchte das Ding ja wieder verkaufen und wenn ich in meinen Blog die ganze Wahrheit schreibe, werde ich das Teil nicht mehr los"), aber abends bei einer Flasche Bier oft ganz anders reden. Und ein anderes Paar war z.B. mit einem Serien-Wohnmobil auf Ducato-Basis unterwegs (ohne Umbau!!!), die haben es von Feuerland bis Costa Rica ohne Probleme geschafft (in Costa Rica war der Traum wegen Corona zu Ende). Ansonsten wirst Du feststellen, dass in allen Ländern der Erde die Einheimischen mit ganz normalen Autos rumfahren. Denkt auch mal an die Kosten des Umbaus, für das Geld könnt Ihr Eure Reise sicherlich um Monate verlängern. Schaut Euch vielleicht mal folgende Geschichte an: --> Link , ist vielleicht ganz interessant für Euch. Viel Spaß bei Eurer Reisevorbereitung. Liebe Grüße Hubert Mara & Marcus, lasst euren Boxstar fahrwerkstechnisch so wie er ist. Nicht verrückt machen lassen. Solar, Batterien ja, Dieselheizung? Bis zum Baikalsee und weiter kommt man mit normalen Duc immer. Siehe Webseite von mir oder bei Jessi und Jens --> Link. Die haben auch eine FB Seite.
ja, das hört man öfters. Ganz, ganz heikles Thema ;) kann mich dem Posting von Hubert uneingeschränkt anschliessen, je exotischer du dein Basisfahrzeug hier verbasteln läßt, desto schwieriger werden unterwegs reparaturen sein. Gruß Tom Eure tollen Anregungen, Ideen und Links haben dazu geführt, dass wir uns mit der Thematik noch einmal eingehend befassen und uns genauestens überlegen, was wirklich zwingend notwendig ist. Momentan denken wir an eine bessere Stromversorgung (größere Aufbaubatterie + Solar), andere Reifen (wenn's mal vom Weg abgeht), Dieselheizung und ggf. eine Höherlegung. Alles andere scheinen eher Luxusprobleme zu sein. Nachdem man mit dem Ducato schon in der Standardausführung sehr weit kommt, sind Zeit und Geld besser in Reiseplanung und die Vorfreude investiert. Oder um bei Hubert zu bleiben...
Oder man schaut mal einige TopGear Folgen, wo sie mit ganz normalen (oft alten) Autos durch unmögliche Gegenden fahren (Wüsten, Urwald...). RK [quote="rkopka" Oder man schaut mal einige TopGear Folgen, wo sie mit ganz normalen (oft alten) Autos durch unmögliche Gegenden fahren (Wüsten, Urwald...). RK[/quote] Du siehst aber nur das was du sehen und glauben sollst, Den Tross hinter der Kamera der dies alles ermöglicht und auch die Karren am laufen hält siehst du nicht. Nennt man auch Drehbuchrealität.
Manchmal sieht man sie schon oder sie kommen sogar aktiv vor. Aber natürlich ist das nicht 100% real. Dafür fahren sie Strecken, wo man kein normales Wohnmobil langschicken würde. RK
Das nennt sich Unterfahrschutz und deckt den Motorraum und die Ölwanne von unten ab. Der ist beim Ducato glaube ich normalerweise 3 teilig. Bei manchen Fahrzeugen ist der auch dran, bei anderen fehlt der mittlere Teil. Ist von den Kosten und dem Aufwand her eigentlich recht überschaubar. Ansonsten finde ich es eine gute Entscheidung auf die Allradnachrüstung und das ganze Geöttel zu verzichten. Ein wirklich geländegängiges Fahrzeug wird das auch damit nicht, und eine gewisse Schlechtwegetauglichkeit läßt sich auch erheblich günstiger realisieren.
Richtig denn die Fahrzeuge sind nach Drehende reif für den Sondermüll und die Herrschaften fliegen erste Klassen zurück. Das will und kann sich der Durchnittswomobesitzer kaum leisten.Darum wird ein vernünftiger Mensch kaum die Mandara Seen mit einem VI besuchen. Hallo, bringt Euer Schätzchen technisch richtig auf Vordermann, spart unnötiges Gewicht weg und macht Euch auf den Weg! Ihr könnt zwar auch schon in Niederbayern einen geländegängigen Abschlepper benötigen, bis Ihr auf einer Langreise an vergleichbare Situationen kommt, habt Ihr in der Regel schon soviel Erfahrung gewonnen, dass Ihr die besser zu vermeiden gelernt habt. Ende August 2020 schrieb ich aus meiner Erfahrung von der anderen Seite: ====================================================================== rolandderaeltere aktives Mitglied Kurznachricht Album Beiträge: 144 Registriert: Februar 12 Wohnort: Niederbayern Dieser User hat 100% positive Bewertungen Hallo, die hier angesprochenen Probleme können wir mit absoluter Sicherheit mit jeder Art Fahrzeug und Ausstattung genießen! Meine „Eierlegende Wollmilchsau“ fahre ich jetzt seit gut 30 Jahren. Die erfüllt sämtliche in dieser Diskussion angestrebten Wünsche. Dieser, mein VW T3 Syncro, verfügt über zuschaltbaren permanenten Allradantrieb (kein 4 Motion), zuschaltbares Sperrdifferential beider Achsen, „AT Reifen“, eine vernünftige Bodenfreiheit und transportiert permanent 2 „Sandleitern“, 2 Schneeketten und einen Luftkompressor mit sich. Eigentlich sollte da doch alles abgedeckt sein. Denkste! Hier ist einiges zu lesen, was wir mit dieser heiligen Kuh angestellt und in diesem Forum berichtet haben: --> Link Der wichtigste Faktor ist doch immer das eigene Verhalten. „VW Syncro- da stecken bleiben, wo keiner mehr hin kommt“, hat unserer mit so manch anderen Syncros irgendwo dran stehen... Wir brauchten doch auch mal noch einen rettenden Traktor! Ob es jetzt der starke Regen in der Nacht oder anderes ist, wir müssen uns immer auf Überraschungen einstellen, wenn wir z. B. einen Schlafplatz beim „Freistehen“ suchen. Sicherstellen nie stecken zu bleiben können wir hauptsächlich, bevor wir uns für eine bestimmte Wegstrecke entscheiden! Da helfen im Falle fehlender Traktion dann alle Mittel. Von der Fußmatte über Allrad- bis zum Traktor. Jeder eben mehr oder weniger. Dass alle immer wie gewünscht an ihr Ziel kommen und PX (Pleipt Xunt) wünscht wieder aus Niederbayern grüßend Rolandderältere, mit Reisemobil VW T3 15" Syncro, seiner heiligen Kuh, und 74 seit 1971 mit VW Bulli bereisten Ländern ================================================================================================================== Sicher könnt Ihr Pech haben. Oft könnt Ihr damit aber enorme Fähigkeiten ferner Werkstätten bewundern. Gewisse Probleme „hochgerüsteter“ modernster Fahrzuge gibt es noch mit den aktuellen Euronormen für Motoren und so... Da kann es dann schon mal abenteuerlich werden. Expedition? Dafür braucht man heute eben keine Macheten mehr... Am Baikalsee kam uns dieser französische Renault R4 Fahrer entgegen, der die Mongolei 3 mal quer durchfuhr: ![]() ![]() Wenn Ihr mein "Baikal, Mongolei und so" --> Link hier nachlest, kommt noch einiges dazu. Viele Grüße wieder einmal aus Niederbayern und p. x., Hallo Mara und Marcus Wir waren 2019 in der Mongolei, auf der Hinreise via Russland, Rückreise über Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan und Georgien sowie immer wieder Russland. Eigentlich wollten wir dieses Jahr nochmals in die Mongolei, via Pamir-Highway, leider war/ist es nicht möglich. Hier ein paar unserer Erfahrungen zu den diversen Fragen. Dieselqualität - Euro 6 - AdBlue: Wir haben ein Bimobil EX366 auf Mercedes Sprinter mit Euro 6, brauchen also AdBlue. In all den Ländern kriegt man guten Sprit und AdBlue, am einfachsten in Russland. Wichtig ist, dass man immer nur bei den grossen (russischen) Markentankstellen in diesen Ländern tankt, d.h. Rosneft, Lukoil, Gasprom etc. Nur ganz im Osten von Russland, in Ulan Ude fanden wir kein AdBlue, aber dann wieder in Ulan Bator/Mongolei bei Mercedes. Wichtig ist, dass man nicht erst eine (gute) Tankstelle sucht, wenn die Tankanzeige kommt, sondern bereits wenn der Tank etwa halbleer ist. In Usbekistan gibt es nur in der Hauptstadt Taschkent eine Lukoil-Tankstelle, sonst haben wir immer mit Hilfe der App iOverlander die guten Tankstellen gesucht und hatten nie Probleme. Neben uns waren noch diverse andere Fahrzeuge mit Euro 6 unterwegs, auch Fiat Ducatos, keiner hatte den Partikelfilter ausgebaut, keiner hatten Probleme wegen Euro 6 (wie der weiter oben erwähnte Gogolo waren wir mit Abenteuer Osten unterwegs). Allrad - Diff-Sperre - Unterfahrschutz: 4x4 und Diff-Sperre ist grundsätzlich nicht notwendig für diese Reise. Unterfahrschutz würde ich empfehlen, ebenso ein zweites Reserverad oder ein Rep-Set um ein Leck durch einen Nagel oder eine Schraube zu beheben (viele, auch wir machten mit Nägel und Schrauben Bekanntschaft). Sowie die schon von andern erwähnten AT-Reifen auf möglichst grossen Felgen. Truma Gas oder Diesel: In den von uns durchfahrenen Länder kriegt man überall Gas. Optimal ist eine Alugastankflasche zu haben. Gas hat Vorteil in grossen Höhen, d.h. ab 3000 Meter, den Nachteil, dass es in gewissen Länder Südamerikas und Afrikas nicht so einfach zu erhalten ist. Trockentrenntoilette: Können wir nur empfehlen. Wir haben unsere Kassettentoilette auch gegen eine TTT ausgetauscht. Wir haben die Nature's Head, die putztechnisch einige Schwächen hat, dafür sehr komfortabel zum Sitzen ist. Die Biotoi ist technisch sehr interessant, hat auch einen grösseren Urintank, man sitzt aber nur auf einem schmalen Rand. Deshalb unbedingt versuchen "probe zu sitzen". Kompressorkühlschrank: Sobald es konstant über 30 Grad ist, hat er viele Vorteile. Wichtig ist: Bringt seine Vorteile nur, wenn er genügend Luft bekommt, sich die warme Luft nicht staut. Dies war bei unserem Fahrzeug nicht gut gelöst und so hatten wir ab 35° immer wieder Probleme wegen Überhitzung des Kompressors. In der Zwischenzeit haben wir Zusatzluftschlitze eingebaut, es war aber nie mehr so heiss... Japan: War auch einmal ein Ziel von uns. Es ist aber fast unmöglich, das eigene Fahrzeug nach Japan einzuführen, denn es muss an die japanischen Vorschriften angepasst werden. Deshalb fliegen die meisten ohne Fahrzeug nach Japan und mieten sich dort etwas. Was wir aber ins Auge gefasst haben: Von Vladiwostock fahren regelmässig Fähren nach Südkorea. Von dort gibt es RoRo-Fhren nach vielen weitern Ländern. Ich hoffe, diese Infos helfen euch etwas weiter. Liebe Grüsse Reto |
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