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Hallo wir sind eine vierköpfige Familie mit Baby und Kindergartenkind und möchten gerne ein Wohnmobil kaufen. Wir würden gerne nicht mehr als 40.000€ ausgeben und das Wohnmobil sollte nicht älter als 10 Jahre sein. Am liebsten kein Alkoven. Wir haben uns jetzt schon einige angesehen und gemerkt was uns gut gefällt und was weniger. Unser großes Problem ist aber, dass wir die Qualität der einzelnen Hersteller nicht einschätzen können. Wenn ich ein neues Auto kaufe, weiß ich, dass der Audi oder Mercedes hochwertiger ist als der Hyundai oder Dacia. Bei den Wohnmobilen können wir das gar nicht einordnen. Gibt es irgendwo eine Liste der Hersteller mit einer Einordnung der Qualität? Wir möchten halt keinen "Dacia" kaufen...
das glaube ich heutzutage eher schon lange nicht mehr, aber die Frage war ja eine andere. Mir ist keine Liste bekannt, aber der allgemeine Tenor lautet, lieber älter und hochwertig als neu und billig, würde ich persönlich auch so sehen.
Hm das ist ja aber genau meine Intention. Lieber den 10 Jahre alten Audi als den 3 Jahre alten Dacia Das Problem ist halt, ich weiß beim Wohnmobil nicht, welches der Audi und welches der Dacia ist. Also ob ich einen teuren Dacia erwische oder einen günstigen Audi. Wir hatten Modelle von Dethleffs, carthago, Knaus, Bürstner und Carado gesehen, die uns gefallen haben. Hymer war durchweg teurer. Welches wäre denn von den genannten Hersteller ein guter und welche weniger gut? Eine Liste gibt es nicht, aber mal eine subjektive Einschätzung von mir. Luxusklasse VARIO Oberklasse Concorde, Morelo und Phoenix Obere Mittelklasse N&B, Carthago Mittelklasse Eura, Hymer , Dethleffs Untere Mittelklasse Buerstner, Hobby Discount Klasse Forster, Sunlight, Carado, usw. Die Liste lässt sich noch beliebig erweitern. Noch oben drüber .. First Class Luxusklasse Top Line : Volkner, Ketterer :)
Super, vielen Dank. Sowas meinte ich. Wo wäre denn der Knaus anzusiedeln? Aktuell gefällt uns ein Knaus, ein Dethleffs und ein carthago ganz gut. Den Knaus können wir am Wochenende besichtigen und beim carthago warten wir noch auf eine Rückmeldung.
Naja, das liegt nicht mehr in unserem Budget Im Groben stimmt es was Peter geschrieben hat. Aber es kommt aber auch auf die Vorbesitzer, wie diese das WoMo behandelt-gepflegt hat. Das ist aber nicht gleich zu erkennen, ich habe mit meinem neuen Gebrauchten von Privat ganz schön daneben gegriffen. Bin aber optimistisch, dass es nun nur noch besser werden kann. Lieber alt u. höherwertig oder neu und billig - hierüber gab es in der Vergangenheit ab und zu mal Diskussionen, die meiner Erinnerung nach ergebnislos endeten. Meiner Meinung nach geht die höhere Qualität der verwendeten Aufbauten und Materialien nicht immer synchron einer höheren Mängelfreiheit. So gab es den ein oder anderen unzufriedenen Besitzer der Mittelklasse. Auch bei neuen Wohnmobilen hat man nicht selten den ein oder anderen Mangel...
Ich denke Knaus ist ähnlich wie Bürstner einzuordnen und Weinsberg zB wie Carado usw. LG HP Ist eigentlich ganz einfach. Nimm dir einen beliebigen, aber weit verbreiteten Grundriss (TI mit Einzelbetten hinten z. B.) und schau dir die Grundpreise für ne nackte Muddi (Null Ausstattung) bei den verschiedenen Herstellern an, dann hast du deine Rangliste. Bei einigen hochpreisigen Herstellern wirst du den Grundriss nicht finden, weil die keinen Massenmarkt bedienen, das merkst du dann schon. Im Einzelfall ist da vielleicht nicht in jedem Fall genau die richtige Reihenfolge, wenn die Preise eng zusammenliegen, aber im Groben passt das. Funktioniert auch bei Autos so. Ob da jetzt Audi, BMW oder Benz vorne lägen, ist relativ egal, es gilt ja nur, die Dacias auszufiltern und das geht zuverlässig über den Preis-Hochpassfilter :D Und das mit dem Alkoven überleg dir nochmal. Sag ich jetzt mal so von Familienvater zu Familienvater. bis denn, Uwe Hallo Jessi, bei den Herstellern gibts auch zum Teil noch Unterschiede. Vergleiche einen Dethleffs Trend mit einem Alpa oder einen Hymer Exsis 580 mit einer B-Klasse. Schau Dir die Modelle an, dann findest Du die Unterschiede, vorallem beim Möbelbau, bei den Installationen im nicht direkt sichtbaren Bereich und der Qualität der verbauten Teile. Wenn jede Schraube anders aussieht, sagt das auch etwas aus über die Fertigungsqualität. Bei den Herstellern kommen zum Teil die Modelle aus unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Qualitätssnsprüchen. Gruß Grandeur Hallo Jessi, leider muss ich Dich wieder ein wenig desorientieren. Ganz grob gesehen hat Peter natürlich nicht Unrecht. Aber eben nur ganz grob. Erst mal haben die Hersteller häufig unterschiedliche Produktlinien, die sich qualitativ deutlich unterscheiden (Ups, sorry Grandeur... d'accord) Dann, was noch viel, viel wichtiger ist, haben Konstruktion und Qualität in der vergangenen Dekade enorme Fortschritte gemacht. Hatte man zuvor vorwiegend noch auf Holzkonstruktionen, Schraubverbindungen, Styropor und Aluminium als Werkstoffe gesetzt, haben sich bis heute sukzessive hagelresistentes GfK, feuchtigkeitsresistente Dämmung, Kunstoffe und Verklebungen durchgesetzt. In den Jahren gab es so viele Zwischenstufen wie Hersteller. Manche setzen heute noch auf Holzteile in den Aufbauten. Wer jetzt seit wann was verwendet ist nur sehr schwierig heraus zubekommen. Da musst Du viel im Netz stöbern. Vertrauen darfst Du dabei nur seriösen Quellen wie z.B Fachpublikationen. In Foren werden sehr viel Halbwissen oder schnell gegoogelte Fakes über Werkstoffe und Verwendungszeiten verbreitet. Ich kann ein Lied davon singen, weil wir selbst nach einem hochwertigen Mobil mit passendem Zuschnitt gesucht hatten und sich manch eine Info als Mist herausgestellt hat. Nehmen wir mal als Beispiel unseren Dethleffs. Den 7,30m langen Alkoven gibt es schon seit 2013. Aber 2015 hat Dethleffs bei diesem Modell, nicht bei allen Produktlinien, radikal auf die neuen, modernen Werkstoffe umgestellt. Das war ein qualitativer Quantensprung, den man kennen und dann natürlich auch bezahlen muss. Und last but not least spielen manche Mobile zwar in der Oberliga mit, werden aber nur in Kleinstserie produziert und haben z.T auch und ganz besonders (teure) Fehler im Detail. Man braucht nur mal in die einschlägigen Produktforen zu schauen. Zusammengenommen ist es bei Wohnmobilen nicht so einfach, zwischen Mercedes und Dacia zu unterscheiden, wobei heute ja auch manch ein Fahrer eines Dacias zufriedener ist als Kunden der deutschen Traditionsmarke. Tja meine Frau hat einen Dacia Lodgy Bj 13 der hat außerplanmäßig zwei Zündspulen zusammen 80 Euro gebraucht aber bei LPG müssen die mehr leisten. Unser Wohnmobil ein Weinsberg 591 G (in deinen Augen ein Dacia) hat seit seiner Auslieferung 2006 außerplanmäßig ein Radlager vorne gebraucht. Ansonsten alles Top es klappert nicht der Holzboden ist noch Top, kein Rost, hat einen gekapselten, beheizten Abwassertank. Wir fahren ganzjährig vom Meer bis in den Süden. Ich glaube andere möchten unsere Probleme mit unseren Billigteil haben. Hm okay, scheint ja doch nicht so einfach zu sein wie wir dachten. Konkret geht es um einen Knaus Sky aus 2013 und einen carthago c tourer aus 2012 und einen Dethleffs 7150. Ich hab schon viel gegoogelt aber ich finde keine Testberichte zu genau diesen Modellen, lediglich Beschreibungen der Neufahrzeuge und das hört sich natürlich alles toll an
Wir wollten uns ursprünglich auch ein gebrauchtes „Edel-WoMo“ kaufen. Gott sei Dank haben wir uns dann für einen Sunlight (ein Jahr in der Vermietung) entschieden. Seit 2014 hatten wir ein einziges Problem. Das war das Rückschlagventil nach der Tauchpumpe. Sonst nichts, weder am Fahrgestell, noch am Aufbau. Bei Capron (Sunlight, Carado, Orangecamp) werden jährlich mehr als 7.000 Wohnmobile gebaut. Das schlägt sich auch in der Qualität nieder. Vergleich die Stückzahlen mal mit Phoenix, Morelo, Concorde & Co. Was ich damit ausdrücken will: Hab mal auch ein Auge auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Verklebungen sind bei Weitem nicht eine Qualitätsverbesserung gegenüber Schraubverbindungen, meist das Gegenteil. Auch verhindern bzw. erschweren Klebeverbindungen eine Reparatur. Aber Klebeverbindungen sind leichter automatisierbar und sind deshalb gut für die Effizienz und damit für Kosteneinsparungen beim Hersteller.
Na ja, billige Scharniere oder furnierte Pappe als Möbelbau werden auch bei höheren Stückzahlen nicht besser, nur wesentlich billiger - für den Hersteller. Wer mit seiner Günstigvariante zufrieden ist, toll, alles richtig gemacht. Aber da ist die Womo-Welt noch lange nicht zuende. bis denn, Uwe Da geb ich dir Recht. Die Highend-Lösung ist ein Selbstaufbau auf einem soliden MAN-4x4-Fahrgestell. An meinem Carthago aus 2004 klappert auch nichts. Der Aufbau ist bei Carthago schon viel länger komplett holzfrei mit Alu-Schaum-Alu Sandwich als Aussenhaut. Der Aufbau und die Möbel sind, nein waren damals, für die Ewigkeit gebaut. Auch bei Carthago ist inzwischen der Leichtbau eingezogen, zumindest in den einfacheren Serien. Aber immer noch besser als viele andere aus der Mittelklasse. Solltest du ein Womo bis 3,5t suchen musst du bei der Qualität immer Abstriche machen. Qualität hat immer etwas mehr Gewicht. Hubert Die Qualität ist eher zweitrangig, ich ein hochwertiges Fahrzeug runterrocken oder den Dacia pflegen. Bei 40000 würde ich mehr Wert auf den Zustand legen. Was nutzt ein 10 Jahre altes Premium Mobil das abgelebt ist? Ansonsten machtst du bei Carthago sicher nicht viel falsch.
Und was ist mit einem gepflegten hochwertigen Fahrzeug? Dazu kommt, dass die wohnmobilistische Entsprechung des Dacia sich auch wesentlich einfacher runterrocken lässt. Wenn Umleimer und Schraubenkaschierungen schon von allein abfallen, was ja durchaus die Regel ist, sieht die Kiste nach 2 Jahren aus wie 10 Jahre alt, wenn man nicht ständig hinterherrepariert. Und von rumfliegenden Schubladen und mieser Elektrik liest man hier auch oft genug. Der Sparzwang in den unteren Preisklassen hat natürlich entsprechende Auswirkungen, sonst wären sie ja auch nicht billiger.
Ganz einfach. Selbst, wenn das Premiumfahrzeug nicht mehr gut aussieht, ist die Substanz immer noch 10x so gut wie im Papp-Bomber (zumindest, was den Aufbau angeht). Bei Massivholz kann man ein paar Kratzer in den Möbeln verschmerzen und nen kaputten Scharnier auch mal erfolgreich austauschen. Bei billigem Möbelbau fällt das alles irgendwann einfach auseinander, schau dir mal Messefahrzeuge der üblichen Verdächtigen am letzten Messetag an, da hast du Klappen und Türen in der Hand, wenn du sie nicht mit Glacéhandschuhen anfasst. Und Schrauben halten in Pappe auch nur genau 1 x. Ergo wird das abgerockte Premiumfahrzeug noch lange seinen Dienst tun, wenn der Discounter schon lange beim Verwerter ist. Bei zu billiger Substanz hilft irgendwann alle Pflege nicht mehr. Das ist natürlich nach 5 Jahren kein Thema, aber wenns in Richtung 15, 20 Jahre geht, um so mehr. Wer sein Mobil nicht so lange fahren will bzw. nur neuere Baujahre kaufen will oder sein Mobil nur 2 Wochen im Jahr nutzt, kann da natürlich sorgloser sein. Zum TE: Knaus und Carthago kann man nicht wirklich auf eine Stufe stellen. Knaus ist Mittelklasse mit aktuellen Qualitätsproblemen, Carthago ist leicht abgestiegene obere Mittelklasse (Anfang der 2000er haben die deutlich solider gebaut). Dürfte sich auch beim Preis abbilden. bis denn, Uwe Naja, bei dem Budget wird es aber mit einem gepflegten hochwertigen in guten Zustand eng. Ich habe schon hochwertige abgerockte gesehen, die hätte ich nicht geschenkt genommen. Die Erfahrung einiger User hier zeigt ja das günstig nicht zwingend qualitativ schlecht ist. Ich hatte auch mal einen Carado, Probleme NULL. Dafür gabs halt keine beleuchteten LED Leisten und ein paar Steckdosen weniger. Was nutzt mir eine 10 Jahre alte Concorde wenn der Boden durch ist oder die Möbel ausgelutsct sind weil jemand 300 Tage drinnen verbracht hat? Pauschal kann das nicht beantwortet werden, dafür gibts zu viele Faktoren Wenn ich mal die Daten bei Mobile eingebe finde ich keinen einzigen Carthago Bis 40000, max 10 Jahre alt, gibts keinen Moin, wir standen auch vor der Entscheidung und haben uns für ein Neufahrzeug entschieden. Unser alter Frankia war 16 Jahre alt und der Möbelbau sicherlich besser als beim jetzigen Eura. Auch die Armaturen und Waschbecken sind beim Eura aus nicht vertrauenserweckend en Plastik, aber das kann man alles problemlos reparieren, wenn Mal was kaputt geht und zwar ohne das im Zweifel ein Urlaub abgebrochen werden muss. Der Vorteil eines Neufahrzeugs ist die Basis. Damit bleibe ich hoffentlich nicht so schnell liegen. Der Frankia stand öfter in der Werkstatt und das nervt und kostet eine Menge Geld. Also auch Mal an die Basis denken. Übrigens sind wir mir dem Eura sehr zufrieden, bis auf ein paar Kleinigkeiten. LG Fred
Mein Carado (gleiche Herstellung) von 2012 hatte auch nicht viel. Hauptsächlich der Differenzdrucksensor, und das kommt vom Fiat.
Ist auch meine Meinung. Die Discountmobile (die jetzt auch nicht SO billig sind), erreichen das durch weniger Optionen und Varianten, dadurch hohe Stückzahlen, und durch geringere Ausstattung (Steckdosen, 2.Fenster in Garage oder Alkoven). Allerdings scheinen da auch teurere Modelle inzwischen einzusparen, ohne billiger zu werden. RK
Das Preis/ Leistungsverhältnis war genau der Grund für den Kauf unseres Phoenix. Ich wiege an die 100kg und kann im Phönix hochhüpfen ohne das sich der gesamte Boden verwindet. Ich kann auch auf dem kompletten Dach laufen selbst mit 2 Personen kein Problem. Die Möbel sind super stabil, man kann auf dem Tisch stehen um aus dem Heki zu schauen. Steckdosen gibt es reichlich und sind einfach nachzurüstende, da Reservekabel vorhanden sind. In den Rohren sind überall Zugdrähte usw. Bevor man über die Qualität von Concorde, Morelo oder Phoenix spricht sollte man mal in so einem Fahrzeug ein paar Tage verbringen. Durch die dickeren Wände dringen auch weniger Aussengeräusche und man spart Heizenergie. Wir hatten vorher einen Karmann (Eura) und diverse Mietfahrzeuge anderer Hersteller, da liegen Welten dazwischen was Verarbeitung und Qualität anbelangt. Ich war früher auch nicht gewillt soviel Geld für ein Womo auszugeben, aber jetzt muss ich sagen das Fahrzeug ist jeden Cent wert, dies gilt zumindest für den Aufbau. Die Basis sind nur Nutzfahrzeuge und dementsprechend ist die Verarbeitung, aber dies trifft auf fast alle Womos zu. Nur mal zur Erinnerung: der TE sucht ein max. 10 Jahre altes Mobil für 40.000. Man empfiehlt ja einen Rat suchenden Autokäufer in der Golfklasse auch keinen Hummer
Genau... Lass es Mal 42.000 werden aber das Haus wollten wir dafür nicht verkaufen Aber Golf Klasse wäre genau das was wir suchen. Gebauer gesagt am liebsten Skoda Klasse. Qualität der VAG zum günstigeren Preis Über die Qualität möchte ich mich hier nicht äussern, aber die Ersatzteilversorgung ist bei unserem Hymer ausgezeichnet. Ich habe bis jetzt jedes benötigte Teil, entweder direkt beim Händler, oder innerhalb von 5 Tagen bekommen und das ist auch was wert ! Gruß Harald
Bin mal gespannt, wie lange noch. Die Amis lassen kein Lager ungeschoren, das ist 'totes Kapital'... bis denn, Uwe Guten Tag Du musst das Wohnmobil - analog eines Neubaues - anschauen. Mir hat einmal ein Spezialist gesagt: "Ein Wohnmobil ist erst fertig gebaut, wenn die Garantie abläuft". Daher sind Mängel, sicherlich auch der Handarbeit geschuldet, in den ersten zwei Jahren leider normal. Diese Regel trifft - wenn ich das Forum lese - auf alle Marken und Klassen zu.
Dann würde ich dir Karmann, Eura oder Hymer empfehlen. Nimm dir Zeit bei de Suche und auch bei der Besichtigung. Viel Erfolg
Dem ist in der Regel vorgelagert wie man einen Qualitätsbegriff definiert. Bei einem Wohnmobil sehe ich "Qualität" wie folgt: 1. Haltbarkeit - ich traue allen Herstellern zu die Aufbauten langfristig dicht und haltbar zu bauen. Der Möbelbau erfordert aufgrund der erforderlichen Leichtbauweise besondere Kenntnisse. Wie haltbar die Möbel sind ist im Wesentlichen von zwei Aspekten beeinflusst: Wie sind die gebaut und wie wurde mit denen umgegangen. Eine höhere Qualität verzeiht leichter Nachlässigkeiten im Umgang. Es ist halt alles etwas filigran in einem Wohnmobil. Die Fahrzeugtechnik ist bezogen auf die Haltbarkeit ausgereift, auch hier ist der Umgang mit dem Fahrzeug wie bei jedem Gebrauchtwagen noch wichtiger als der Hersteller. 2. Optik und Haptik - man kann Dinge unterschiedlich liebevoll gestalten. Die Hersteller unterscheiden sich in vielen kleinen Details von Dekor über Stoffe, Polsterung etc. Geh nach Deinem Gefühl und Geschmack. 3. Praxistauglichkeit - hier spielen bei einem Wohnmobil Grundrisse. Anordnungen im Abgleich zu den Anforderungen der Nutzer die entscheidende Rolle. Was ist als "eng" empfunden wird ist beispielsweise subjektiv. Wenn ihr als Neuliinge ein Mobil anschaut, versucht mal ein paar Alltagsdinge darin nachzustellen. Wie ist beispielsweise Duschen, Kochen, Abwaschen, Schlafen, auf Klo gehen, am Tisch sitzen... Sind gleichzeitige Tätigkeiten ausgeschlossen wie z.B. am Tisch sitzen während einer schon schlafen geht (Hubbett über Dinette)... 4. Technische Ausstattung (Handhabbarkeit aber auch Haltbarkeit) - das meiste ist auf vergleichbarem Standard - Heizung, Toilette, Wasserpumpen... Die Abweichungen sind nicht so signifikant, dass man hier große Unterschiede feststellen kann. 4. Marke - Marken leben vom Image, welches ihnen zugeschrieben wird. Wir verwechseln oft Haltbarkeit mit Haptik oder Komfort. In Sachen Haltbarkeit ist ein Audi keinen Deut besser als ein Dacia. Beide fahren bei guter Pflege jahrzehntelang und viele hunderttausend Kilometer.
Aber Womos sind keine individuellen Häuser, die sich stark unterscheiden. In einer Serie gibt es nur kleine Änderungen, viele Elemente und Verfahren sind über alle Modelle gleich. Viele Teile sind vorgefertigt, meist mit speziellen Werkzeugen oder computergesteuert. Lediglich das Zusammenfügen bleibt, wie man es auch noch beim PKW hat. Dort würde so eine Fehlerquote einen Hersteller ruinieren, wo schon kleine Spalte oder Flecken eine Katastrophe sind. Damit könnte sich ein Verteilung der Fehler ergeben. Die billigen Womos in hohen Stückzahlen müssen die Fertigungsprozesse optimieren und haben da eher einen Effekt, bzw. sind nicht so abhängig von der Qualität der Arbeiter, da sie einfacher sind und evt. mehr Arbeitsteilung haben. Die teuren Kleinstserien werden vielleicht aufmerksamer zusammengebaut, weil diese Kunden strenger sind und die Hersteller sich bessere Arbeiter leisten können, die sie auch brauchen. Die Mitte dazwischen kann von beidem nicht profitieren. D.h. viel Individualisierungen, damit weniger identische Stückzahlen und kein Geld für gute Arbeiter. Die Mängel sind nicht normal, sondern nur Ausdruck eines fehlenden Qualitätsmanagements, das die Profite optimiert ohne viel zu kosten, da alles auf den Kunden und zum Teil auf die Werkstatt abgeschoben wird und die Kunden leider sehr viel akzeptieren. Und es fehlen die Alternativen, da das alle Hersteller (nach den Beiträgen) gleich (schlecht) machen. Den Effekt sieht man immer mehr. Auch bei den Navis gibts keine wirklich bessere Alternative. Die Fehler unterscheiden sich nur. RK
Ja, leider gibt es noch den verbreiteten Glauben, dass ein gutes Qualitätsmanagement Geld kostet. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Gibt es eigentlich einen Hersteller bei uns am Markt, der Kaizen Strukturen in der Fertigung hat? Danke euch schon Mal für die Antworten und Tipps. Das hilft mir auf jeden Fall weiter. Qualität ist für uns u.a., dass beim Fahren nicht alles rappelt als würde das Teil gleich auseinander brechen. Wir sind einen Bürstner gefahren der allerdings auch nicht sehr gepflegt war. Jetzt stellt sich für uns die Frage, ist dieses rappeln einfach normal, liegt es am Bürstner oder liegt es speziell an diesem ungepflegten Fahrzeug?! Wir haben schon sehr viele Autos gehabt und auch dort ist es ja nun Mal so, dass das Fahrgefühl im Audi nicht mit dem im Dacia vergleichbar ist. Selbst wenn der Dacia noch so gepflegt ist, ist es da bei der Fahrt lauter und weniger komfortabel.
Schwer zu sagen. Sowas muss man als Zulieferer meist machen (wenn man selber noch nicht eingesehen hat, dass es was bringt) und dann damit auch in Audits glänzen, aber wer auditiert den OEM? Der TÜV ist fürs ISO9001-Audit ja schon zufrieden mit Absichtserklärungen... dass ein QM-System vorhanden ist, heisst ja nicht, dass das dann auch gelebt wird. Wenn man mal in vielen Serien-Womos so hinter die Verkleidungen schaut, dann arbeiten die noch nicht mal mit vorgefertigten Kabelbäumen etc., da ist es kein Wunder, wenn sich Fehler z. B. in die Elektrik einschleichen. Um so mehr, wenn keine Fachkräfte am Band stehen (die sind ja auch teuer). Und solche Heldentaten wie zu lange Spax-Schrauben durch hinter den Möbeln liegende Kabel zu jagen zeigt recht deutlich, auf welchem Niveau da teils gearbeitet wird. Vieles davon ist ja hier --> Link schön gezeigt, prall aus dem wahren Leben. Ein Fließband ohne gut geschulte Mitarbeiter und Poka-Yoke Montagemethoden ist eben aus Qualitätsgesichtspunkten nicht unbedingt ein Vorteil. bis denn, Uwe
Hallo Jessi, so eine riesige Schachtel wie ein Wohnmobil "arbeitet" natürlich im Fahrbetrieb. Dann kommen die ganzen mehr oder weniger losen Einbauten, wie Türen, Schubladen etc. noch dazu. Hier machen sich Qualitätsunterschiede deutlich bemerkbar. Ist zum Beispiel der Aufbau noch verschraubt, meistens nur einfach gespaxt, oder noch schlimmer geklammert (ist bei Holzaufbau üblich gewesen) dann lösen sich hin und wieder Verbindungen durch die ständigen Vibrationen. Und schon knarzt es bei Verwindungen. Einbauteile wie z..B. Schranktüren klappern, wenn nicht ausreichend Fixierungen vorhanden sind usw. Davor sind auch höherwertige Fahrzeuge im Neuzustand nicht ganz verschont. Du wirst hier auch nicht viele finden, die da ganz ehrlich sind. Die wenigsten Mobile sind vollkommen geräuschlos. Jeder behauptet natürlich von seinem, dass bei ihm kaum oder gar nichts klappert. Ich habe ganz gute Erfahrungen mit Eura gemacht, hatte aber auch eine Zeit lang Klappern im Aufbau. Das hat Eura aber in den Griff bekommen. Die Schiebetür zum Schlafbereich hat auch geklappert. Hier hat ein kleines nachträglich eingeklebtes Gummi für Ruhe gesorgt.Aber leicht geknarzt hat der Eura immer mal. Dann war es mal wieder Zeit ein paar Schrauben an bekannten Stellen nachzuziehen. Selbst unser jetzt nicht gerade günstiger Dethleffs benötigte zusätzliche Maßnahmen, damit die Türen der Duschen und die Schiebetür zum Fahrerhaus nicht mehr klappern. Die pflegeleichten Plastikauskleidungen der Dusche knarzen auch weiterhin. Da hat Dethleffs erst bei dem aktuellen Modell nachgearbeitet und darauf verzichtet. Fazit: bezüglich der Geräuschentwicklung kannst Du keine pauschalen Empfehlungen erwarten. Probefahren und Du weißt es sicher und ob Du damit leben kannst. Klar sind die Premium Marken um einiges besser, vom Carado zum Dethleffs und heute NiBi waren zwischen drin Welten in der Verarbeitung, dem Luxus usw. Die Frage ist aber ob man das braucht. Mit dem Carado für mitte 30000€ waren die Urlaube genauso schön wie heute mit dem NiBi für über 100000€. Gehalten haben alle, Probleme gabs bisher bei keinem, und wenn waren es Kleinigkeiten die selber behoben wurden. Die Reparaturfreundlichkeit war aber im Discounter wesentlich besser! Also, schau dir mal die Sunlight oder Carado an, da machst du nicht viel falsch fürn Anfang. Viel wichtiger als der Hersteller A oder B finde ich den Händler wo das Fahrzeug gekauft wird (Ausnahme Gebraucht von Privat). Insbesondere beim Neufahrzeug. Er ist dein erster Ansprechpartner und sollte entsprechende Möglichkeiten und Erfahrung haben. Da fahre ich auch gerne ein km weiter um den entsprechenden Service zu bekommen. Das Internet und ggf persönliche Erfahrungen/Kontakte helfen einem weiter einen kompetenten Partner zu finden. Da achte ich auch nicht auf den letzten Euro. Bei meinem WoMo ist mir wichtig alles aus einer Hand (lasse gleich noch ein paar Nachrüstungen machen) zu bekommen um weiterhin nur einen Ansprechpartner zu haben. Als zweites kommt das Basisfahrzeug. Dafür ist weder der Händler noch der Aufbauhersteller verantwortlich. Hier wird sicherlich jeder seine eigenen Vorlieben/Erfahrungen haben. So wie ich auch.
Also wenn ich so deine Beiträge der letzten Jahre so überfliege. Du greifst anscheinend immer voll daneben. Klage auf Klage, Rechtsanwalt auf Rechtsanwalt. Auseinandersetzung auf Auseinandersetzung. Also auch nur ein Griff nicht ins Klo. Der scheint dir nicht zu liegen. Also, wir haben jetzt zwei besucherzugeben Besichtigung: Sunlight T66 aus 2014 mit 70.000 km aus zweiter Hand (erste Besitzer hat vermietet) für 35.000€ und Knaus Sky i LG aus 2013 mit 90.000 km aus erster Hand für 45.000€ Optisch gefällt uns das Knaus auf den Bildern besser, 10.000€ Differenz ist aber auch nicht ohne. Was meint ihr zu den Modellen/Preisen, vorausgesetzt beide in gleichwertigem Pflegezustand?
Konfiguriere dir mal beide Fahrzeuge neu und dann überlege ob der Preis angemessen ist. Ich finde beide sehr teuer, aber es kann auch am aktuellen Boom liegen. Vielleicht habe ich auch unseren Gebrauchten vor 2 Jahren, zu billig verkauft. :rolleyes:
ich kenne beide nicht, würde aber wenn es mich betrifft mich immer für den Sunlight entscheiden, wird in Sachsen bei uns gebaut und man hört nichts schlechtes, anders bei Knaus, dass scheint mittlerweile das allerletzte betreffs der Qualität zu sein. |
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