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Abstellen und Überwinterung eines Wohnmobils? 1, 2


pipo am 19 Okt 2021 12:53:36

andwein hat geschrieben:Also ich habe meine Womos seit 45 Jahren im Freien stehen und bin mit jedem auch im Winter gefahren.
Die haben es alle ohne Rost, Undichtheiten der Außenhaut und Fäulnis des Holzunterbodens ausgehalten

Hier meine 5Cent:
Alle, ausnahmslos alle Wohnmobile die ich kenne, die ohne Schutz über Jahre draussen Überwinterten, hatten nach ein paar Jahren erhebliche Mängel, die auf Regen, Frost, Dreck, Schnee und Wind/Sturm zurückzuführen waren. Zudem waren die Instandsetzungs-/Inbetriebnahmezeiten und -kosten deutlich höher im Vergleich zu Mobilen, die in Hallen/Carports standen. Ausnahmen bestätigen die Regel oder Du hast eben Deine Mobile alle drei Jahre weiterverkauft :wink:

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rkopka am 19 Okt 2021 12:57:01

Navigatore hat geschrieben:1976 gab es noch nicht einmal den Ducato.

Von dem war auch nicht die Rede.

Zu unserem Fuhrpark gehört ein 7,5tonner DB 814 von 12.1990 mit Saisonkennzeichen und Hallenplatz. Er hat ebenfalls noch überhaupt keinen Korrosionsschutz. Ohne intensive Pflege wäre der schon laaaaange auf dem Schrott.

Mein letztes Womo war von 1992 und zumindest bis 2013 (da wurde es verkauft) hatte es nur leichten Flugrost unten, ein Stelle oberhalb der Motorhaube und eine an der Starterbatterie. Das Fahrzeug stand immer im Freien, wurde aber im Winter nicht bewegt. Außerdem hat es nie nennenswerte Pflege gesehen, die über 1x Abspritzen im Jahr hinausging :oops: .

RK

Navigatore am 19 Okt 2021 13:16:08

rkopka hat geschrieben:Mein letztes Womo war von 1992 und zumindest bis 2013 (da wurde es verkauft) ... stand immer im Freien ... nie nennenswerte Pflege ...

verkauft oder verschenkt? :lach: :lach:

Das entwickelt sich hier langsam zu einem Wettstreit, wer sein Womo möglichst viel leiden lässt. Da kann man echt stolz sein, den ersten Preis zu bekommen.

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rkopka am 19 Okt 2021 14:39:03

Navigatore hat geschrieben:verkauft oder verschenkt? :lach: :lach:

€6000 (vor dem Hype)

Das entwickelt sich hier langsam zu einem Wettstreit, wer sein Womo möglichst viel leiden lässt. Da kann man echt stolz sein, den ersten Preis zu bekommen.

Das eine ist die Frage Halle oder nicht. Das ist je nach Ort u.U. gar nicht sinnvoll möglich (nur weit enfernt) oder sehr teuer. Carport oder Garage geht auch nicht immer. Haube wird immer wieder mal diskutiert.
Das andere ist die Frage der Pflege. Nicht jeder hat das Womo als Hobby, das gestriegelt und gestreichelt wird. Es wird benutzt und sauber gehalten. Meine haben bisher auch so sehr lang gehalten (ohne Winterfahren), daher sehe ich das locker.

RK

Bergbewohner1 am 19 Okt 2021 17:29:19

Navigatore hat geschrieben:.

Also, immer schön bei der Wahrheit bleiben :wink:

Das ist wohl wahr

andwein am 20 Okt 2021 11:10:37

Navigatore hat geschrieben:......Echt? 1976 gab es noch nicht einmal den Ducato. Davon abgesehen, dass die Fiats der 80er schon im Laden gerostet sind, hatten die alten Transit oder Mercedes der 70er noch nicht mal einen nennenswerten Korrosionsschutz,
Also, immer schön bei der Wahrheit bleiben :wink:

Na, ja dem Namen nach stammst du ja aus dem italienischen Raum und denkst zuerst an Fiat, aber es gibt auch andere und haltbarer konstruierte Töchter. Mein erstes Jahrzeug war ein MB 208, das zweite Fahrzeug war ein Ford und auf einem englischen York-Diesel aufgebaut. Damit sind wir im Jahr 1993 und da kauften wir uns dann auch den ersten Ducato, dann später einen Ducato Nachfolger und dann hatte ich die Schnauze voll mit der Fiat Repariererei. Jetzt fahre ich wieder Ford. Nichts desto Trotz, ich hatte bei den Ducs keine Rostprobleme. Für einen Winterfahrer ist es normal einen Unterbodenschutz aufzubringen, egal was der Hersteller vorher gemacht hat oder sagt.
Grinsend, Andreas

goorooj am 20 Okt 2021 11:52:58

Mein Dad hatte seit den späten 70ern Wohnmobile, die standen immer in München irgendwo auf der Strasse. Das waren teilweise seine Alltagsfahrzeuge, wenn Muttern gerade mit dem Jeep unterwegs war.
Erst Kastenwägen, dann umgebaute Reisebusse, Umgebaute ExpeditionsLKW mit Funkkoffer, irgendwann Hymer ( man wird alt )...

Man kann sich auch echt anstellen. Ordentlich pflegen, versiegeln, ab und zu mal Rost weg und gut.
Im Winter alle paar Wochen mal technische Vaseline aus der Spraydose auf Gummidichtungen und Dachkanten.

BadHunter am 20 Okt 2021 13:54:00

pipo hat geschrieben:ausnahmslos alle Wohnmobile die ich kenne, die ohne Schutz über Jahre draussen Überwinterten, hatten nach ein paar Jahren erhebliche Mängel, die auf Regen, Frost, Dreck, Schnee und Wind/Sturm zurückzuführen waren. Zudem waren die Instandsetzungs-/Inbetriebnahmezeiten und -kosten deutlich höher im Vergleich zu Mobilen, die in Hallen/Carports standen.


Naja, wie schon weiter oben beschrieben haben auch meine Wohnmobile alle immer im Freien gestanden, unser jetziger Concorde ist Bj. 1995, seit über 15 Jahren in meinem Besitz. Dass es günstiger ist, jeden Monat 100 € (oder auch nur 50) für einen Hallenplatz zu bezahlen, als 1-2 Mal im Jahr selbst eine gründliche Pflege mit Waschen und Polieren durchzuführen möchte ich hier mal anzweifeln.... Nach einer Politur im Frühjahr steht er jedenfalls jedes Jahr wieder glänzend da! Ohne Farbe zu verlieren.
Mit seinem Gesamtalter von 26 Jahren hat er kaum Rost, vor 2 Jahren musste zum erstem Mal der Einstieg auf der Fahrerseite geschweißt werden. Aber da unsere Fahrzeuge immer ganzjährig angemeldet sind und waren und wir auch im Winter gern mal losfahren wäre es einem Fahrzeug in dem Alter, dass zwischen den Fahrten in einer Halle steht, nicht unbedingt anders gegangen. Und wenn doch, dann kann ich die Kosten für die Schweißarbeit im Vergleich zu Kosten für einen Hallenplatz sehr gut verschmerzen.
Bisher ist noch keines der Fenster und keine der Dachluken undicht gewesen.
Ich möchte sogar soweit gehen, zu sagen, dass Undichtigkeiten in der Mehrzahl nicht auf das Alter zurück zu führen sind, sondern auf mangelhafte Verarbeitung oder Bauweise! Nicht umsonst hört man so viel von Fahrzeugen, die schon nach 2-5 Jahren massive Wasserschäden haben. Bei Fahrzeugen, die in Hallen untergestellt werden, zeigen sich solche Schäden erst später, da sie weniger Regen abbekommen, aber Wasser, dass während der Nutzung in den Aufbau gelangt oder unbemerkt in eine Wand, richtet nicht weniger Schäden an, es dauert nur länger, bis diese festgestellt werden...

Wie auch immer, zum Glück darf es ja jeder halten wie gewünscht. Im Frühjahr fluche ich auch manchmal über den Dreck, der sich über Winter trotz Nutzung am und auf dem Mobil gesammelt hat, weil die Reinigung dann immer so ein Saukram ist. Dann wünsche ich mir mal kurz, es hätte in einer Halle nur etwas Staub angesetzt, aber dann fällt mir wieder ein, dass ich unser Mobil ja jeden Tag vor unserem Haus sehen kann, jederzeit losfahren kann, ohne es irgendwo herholen zu müssen, und was ich an Kosten für einen Hallenplatz zudem spare. Dafür darf die Reinigung dann auch mal etwas länger dauern.

nrw1709 am 20 Okt 2021 14:18:53

Bei vielen Händlern stehen die Wohnmobile draussen, Zum Teil bis zu 2 Jahren ehe sie verkauft werden. Beim Verkauf werden sie gereinigt und dem Kunden übergeben. Scheint also einem Wohnmobil nichts auszumachen wenn es draussen steht.

klink_bks am 20 Okt 2021 14:31:02

nrw1709 hat geschrieben:..........Beim Verkauf werden sie gereinigt und dem Kunden übergeben. Scheint also einem Wohnmobil nichts auszumachen wenn es draussen steht.


:) Oder dem Händler nicht :lach:

Gruss von der schönen Mittelmosel
Achim

HenriP am 20 Okt 2021 15:22:00

Für die, die es interessiert.
Mein Womo steht in einer Halle für schmales Geld mit Strom, sauber, trocken, kameraüberwacht, ständiger Zutritt möglich.
Und es sind noch locker 7-8 Plätze frei. In der Nähe von 39261 Zerbst (4 km).
Ich könnte den Kontakt zum Vermieter herstellen. Der würde sich bestimmt freuen.

goorooj am 20 Okt 2021 16:26:50

HenriP hat geschrieben:In der Nähe von 39261 Zerbst (4 km).


Genau da ist das Problem: wenn du in München oder Hamburg wohnst, wo auch im erreichbaren Umland, dem "Speckgürtel", ein Kellerraum nicht unter 200 Euro im Monat hergeht, nutzt dir sowas nix.
Die paar Bauern bei uns die ich kenne die Wohnmobile unterstellen haben Wartelisten...
Mein Sommerauto steht in einer Tiefgarage 15 Kilometer weit weg, näher gab es nichts.
Um einen freien, bezahlbaren Hallenplatz als Münchener zu finden, musst du raus bis hinter Mainburg.

Das ist etwas was bei der ganzen Diskussion immer übersehen wird... wenn jemand in Bad Münstereifel davon schwadroniert wie er sein Wohnmobil einfach über den Winter in einer Halle abstellt, kann ein Münchner nur einmal kurz trocken lachen. Da gibts einfach nix, oder wenn dann zu Preisen da fällst du vom Glauben ab. Da lässt du gern mal mindestens 2000 euro im Jahr.

Und da ist es dann WIRKLICH günstiger du kaufst dir einfach alle 20 Jahre mal ein neues Wohnmobil.
So lange hält es auch draussen locker.

Navigatore am 20 Okt 2021 16:40:17

BadHunter hat geschrieben:Mit seinem Gesamtalter von 26 Jahren hat er kaum Rost, vor 2 Jahren musste zum erstem Mal ... geschweißt werden.

:lach: :lach:

Ein echter Brüller. Du bist nicht zufälligerweise von Beruf Autohändler so mit einem Container als Büro und vielen Fähnchen drumherum?

Pechvogel am 20 Okt 2021 16:42:53

goorooj hat geschrieben:...Das ist etwas was bei der ganzen Diskussion immer übersehen wird... wenn jemand in Bad Münstereifel davon schwadroniert wie er sein Wohnmobil einfach über den Winter in einer Halle abstellt, kann ein Münchner nur einmal kurz trocken lachen...

Man muss natürlich auch sehen dass der Lebensstandard in München entsprechend höher ist als, z.B. in Bad Münstereifel.
D.h. die Immobilienpreise ( sowohl mieten wie kaufen ) sind zwar entsprechend höher, die Einkommen aber auch.
Frag´ doch mal die Schweizer was die so bezahlen...




Grüße
Dirk

goorooj am 20 Okt 2021 17:01:21

Pechvogel hat geschrieben:D.h. die Immobilienpreise ( sowohl mieten wie kaufen ) sind zwar entsprechend höher, die Einkommen aber auch.
Frag´ doch mal die Schweizer was die so bezahlen...
Grüße
Dirk


Das gilt jetzt eher weniger für die Sachbearbeiterin und den Montagearbeiter mit Kindern, die es auch in München gibt, die von ihrem Einkommen 2/3 für ein 60qm Wohnklo abdrücken aus dem sie auch nur rauskommen wenn sie mit dem alten gebrauchten Wohnmobil am Wochenende mal weg können, da bleibt für die Halle nicht mehr viel übrig.
Muss man mal schon so sehen.

pipo am 20 Okt 2021 17:14:12

nrw1709 hat geschrieben:Bei vielen Händlern stehen die Wohnmobile draussen, Zum Teil bis zu 2 Jahren ehe sie verkauft werden.

Der Zeitraum ist sicherlich kein Problem. Aber mit dem Reise beginnt der Stress für den Aufbau. Und wehe das Wohnmobil steht über den Winter nicht gerade, dann sammelt sich das Wasser und findet oftmal einen Weg durch verwitterte Dichtungen.. Wers mag :roll:

Womofreund2 am 20 Okt 2021 17:20:01

Wenn ich das so lese, kann ich mich wohl mal wieder glücklich schätzen auf dem Land im unatraktiven Osten zu leben. Stellplatz in einer ehemaligen (stillgelegten) Komunalwerkstatt incl. Strom und aller noch vorhandenen DDR- Maschinen. Ständerbohrmaschinen, Schleifböcke, Werkbänke mit Schraubstock usw. für 2 Kästen Bier im Monat. Hier will halt kein Gewerbe her und das ist in diesem Fall gut für mich. Hab 5 Jahre lang Werbung gemacht, daß da noch was frei ist. Bedingung war Stellplatz ganzjährig mieten für 360,-€. War den sparsamen Ossis halt zu teuer. ;D Jetzt hat ein Motorradcrosser mit mehreren Motorrädern zugeschlagen.
Das erste Jahr stand das Mobil bei mir auf dem eingezäunten Land. War aber ganz schön feucht und dran arbeiten im Winter und bei Regen hat auch keinen Spass gemacht. Beim ersten zu behebenden Wasserschaden 2015 an unserem damaligen Mobil hab ich dann 200m von meiner Haustür entfernt gefragt, ob die Halle frei wäre und am nächsten Tag sind wir dort für 25,-€/Monat "eingezogen". Der jetzige Besitzer des Areals (ein ehemaliger Getränkegroßhändler) war froh, für die als Lager schlecht geeignete KFZ-Halle ein parr Euro zu kriegen. Das hat das vernünftige, zeitintensive Reparieren des Wasserschadens enorm erleichtert. Sämtliche Arbeiten am Auto sind um ein vielfaches einfacher zu erledigen. Dank Kettenzug mit Laufkatze brauchten wir beim Dach sanieren noch nicht mal eine Rüstung. Seit dem sind wir dort nicht wieder ausgezogen.
Für mich ist es kaum noch vorstellbar ohne diesen Stellplatz ein Womo zu haben. Der Vermieter hat schon mal was von "Ruhestand" und "verkaufen" erwähnt. :cry: Ich hab schon mal nach Lagerzelten und Leichtbauhallen geschaut. Ohne Unterstellplatz kann ICH mir nicht mehr vorstellen. Bin halt so'n verwöhnter Ossi vom Land. :ja:

andwein am 20 Okt 2021 17:58:01

pipo hat geschrieben:.......Der Zeitraum ist sicherlich kein Problem. Aber mit dem Reise beginnt der Stress für den Aufbau. Und wehe das Wohnmobil steht über den Winter nicht gerade, dann sammelt sich das Wasser und findet oftmal einen Weg durch verwitterte Dichtungen.. Wers mag :roll:

Aber es gibt auch die Scheune-Mäusefraktion und die Scheune-Batterie leer Fraktion!!!
Man sollte bei diesen Diskussionen beider Möglichkeiten wertfrei gegenüber stellen. Und wer 10 Jahre eine Wohnmobil selbst für den Spotpreis von 50 €/Monat in den Schuppen stellt (6.000 €) der könnte sich dafür auch nach 5 und 10 Jahren eine "Profi Vollreinigung inklusive Politur" leisten, dann ist der Winterdreck weg.
Einfach mal durchrechnen, Gruß Andreas

Womofreund2 am 20 Okt 2021 18:17:57

andwein hat geschrieben:Und wer 10 Jahre eine Wohnmobil selbst für den Spotpreis von 50 €/Monat in den Schuppen stellt (6.000 €) der könnte sich dafür auch nach 5 und 10 Jahren eine "Profi Vollreinigung inklusive Politur" leisten


Da hast du ganz sicher Recht Andreas! Aber bei Reparaturen kann man halt ganz geschmeidig bleiben. Scharnier vom Dachfenster gebrochen - ausgebaut und zum kleben mit in die Wohnung genommen. Kein provisorisches Zukleben des Daches nötig. Reifen an der VA erneuert - Womo kann aufgebockt so stehen bleiben. Scharniere der Aufbautür gewechselt - Tür konnte an die Wand gelehnt bis zum nächsten WE stehen bleiben. Und polieren mach ich selbst - in der Halle im Winter. Immer wenn ich Lust und Laune hab wieder eine Seite :ja:
Aber ja, mehrere Hundert oder gar Tausend Euro im Jahr macht das dann auch nicht mehr attraktiv.

Womofreund2 am 20 Okt 2021 18:27:12

Und um noch ein Beispiel für Akzeptanz im öffentlichen Raum zu bringen...
Ich hatte jahrelang als Fernfahrer meinen LKW bei uns auf der Dorfstr. stehen. Nie hat es jemanden gestört. Als dann nach mehreren Jahren ein 2. und das Jahr darauf ein 3. Lastzug dazu kamen, wurde es plötzlich zum Problem und vom Gemeinderat beanstandet. Ich hab mir dann auf meinem Grundstück eine Fläche befestigt und geschottert und war raus aus dem Spiel. Es ist immer eine Frage der öffentlichen Wahrnehmung was geht und was nicht. Das hört beim Abstellen nicht auf sondern es fängt dort an.

Navigatore am 20 Okt 2021 19:45:07

andwein hat geschrieben:[Und wer 10 Jahre eine Wohnmobil selbst für den Spotpreis von 50 €/Monat in den Schuppen stellt (6.000 €) der könnte sich dafür auch nach 5 und 10 Jahren eine "Profi Vollreinigung inklusive Politur" leisten, dann ist der Winterdreck weg.

Abgesehen von den ganzen anderen Nachteilen, die hier bereits hinreichend geschildert wurden, hast Du den Wiederverkaufswert vergessen.Wir haben unseren Eura 690 HB, Bj.96 in diesem Frühjahr nach 22 Jahren in unserem Besitz und mit 210.000 KM auf der Uhr für 17.000 Euro verkauft. 1999 hatten wir es für umgerechnet 30.000 Euro gekauft. Ein anderer hat hier gerade geschildert, dass er für seinen 11 Jahre alten Laternenparker gerade mal noch 6.000 bekommen hat.

Unser hatte immer bei Nichtgebrauch in einer Halle gestanden. Wir mussten in der ganzen Zeit nichts in Schönheitsreparaturen investieren und von Feuchtigkeitsschäden, Rost oder gar Schweißen waren wir noch ganz weit entfernt. Nur ein paar Zinkschrauben musste ich mal gegen Edelstahlschrauben austauschen. Selbst das Originaldekor war noch unverblichen vorhanden.
Wir konnten uns vor Nachfragen gar nicht retten und mussten Besichtigungstermine ablehnen. Unser Käufer ist aus Bremen in die Pfalz gereist, so viel war ihm das Womo allein wegen der Bilder wert und ich habe mit absolut reinem Gewissen verkaufen können.

Aber ich will niemanden überzeugen. Wer denn glaubt, seinem Wohnmobil Gutes zu tun, wenn es permanent draußen steht, soll es gerne tun. Doch dafür zu werben, halte ich in dieser Sache unerfahrenen Fragestellern gegenüber für unfair.

Fledermaus am 20 Okt 2021 19:56:44

Servus
Eine Frostfreihe Garage ist sicher für jedes KFZ besser. Und wen die noch auf dem eigenen Grundstück neben dem Wohnhaus ist es noch schöner .Man muss halt auch Abstriche machen, und bevor ich das Womo 50 km entfernt in eine Halle stelle, würde ich es bei mir auf den eigenen Grund stellen.
Um auch schnell zu verreisen, und im Winter eventuell durchheizen....

BadHunter am 21 Okt 2021 06:02:22

Navigatore hat geschrieben:[qu
:lach: :lach:

Ein echter Brüller. Du bist nicht zufälligerweise von Beruf Autohändler so mit einem Container als Büro und vielen Fähnchen drumherum?


Was für eine sinnfreie Frage/Aussage....
Nein, was Autos betrifft bin ich sowas von Laie und bringe meine Fahrzeuge (ob Autos, Wohnmobil oder Motorrad) jedes Jahr einmal in eine Werkstatt zur Inspektion und für alle möglicherweise anfallenden Arbeiten, möchte schließlich sicher unterwegs sein!

Ich möchte hier auch sicher nicht dafür "werben", sein Wohnmobil dauerhaft draußen zu parken! Nur anmerken, dass meine Fahrzeuge bisher alle draußen gestanden haben und dabei trotzdem, oh Wunder, sehr lange halten, ohne ständig etwas sanieren zu müssen!
Darfst gern mal vorbeikommen und unser Wohnmobil in Augenschein nehmen, vielleicht revidierst Du dann Deine Meinung, alle Fahrzeuge, die Jahrelang draußen stehen, wären vergammelte Bastelbuden.
Schon der LMC Alkoven auf Ducato, den wir 1996 (Bj. 1994, noch der Eckige) gekauft hatten und den meine Eltern noch bis vor 2 Jahren genutzt haben, ist nie irgendwo geschweißt worden! Rost hat man vergeblich gesucht, auch der Tüv hat höchstens mal die Beleuchtung oder die Bremse bemängelt und zuletzt immer gesagt, dass man sowas in dem tollen Zustand nicht oft zu sehen bekommt! Alles eine Sache der Pflege... Auch ohne Hallenstellplatz!

andwein am 21 Okt 2021 10:59:42

Navigatore hat geschrieben:Wir haben unseren Eura 690 HB, Bj.96 in diesem Frühjahr nach 22 Jahren in unserem Besitz und mit 210.000 KM auf der Uhr für 17.000 Euro verkauft. 1999 hatten wir es für umgerechnet 30.000 Euro gekauft. Ein anderer hat hier gerade geschildert, dass er für seinen 11 Jahre alten Laternenparker gerade mal noch 6.000 bekommen hat.

Das sind in meinen Augen ganz subjektive Vergleiche. Keiner von uns konnte die Fahrzeuge ansehen, was sollen wir mit dieser Info anfangen. Das du ein guter Verkäufer bist oder dass der andere einfach schlecht verkauft hat??
Auch ich bin kein absoluter Befürworter von "Laternenparken". Aber es ist eine kostengünstige Lösung. Heute habe ich 50m2 Hofeinfahrt und das Womo steht immer noch im Regen.
PS: was viele Vergessen: Die Originallackierung von Standard Womos ist "erdenlidrich und billig" was UV und "Lotusblüteneffekt betrifft, egal ob Blech oder GfK. Bei mir sind die Außenwände normal lackiert und Klarlack versehen. Vielleicht macht das den Unterschied??? Ist ein bisschen so wie mit dem Unterbodenschutz. Was man von Anfang an schützt muss man später nicht reparieren.
Gruß Andreas

goorooj am 21 Okt 2021 14:12:38

Ich muss dazu auch sagen:

hätte ich eine günstige Halle in der Nähe, würde ich es mir auch überlegen weiter auf der Strasse zu parken.
Natürlich ist das besser. Hätte ich ein Grundstück, würde ich ihm irgendwas bauen und ihn über den Winter auch abmelden.
habe ich aber nicht. und habe ich nicht. also parkt er draussen.

UweHD am 21 Okt 2021 14:33:11

Ich denke, dass ein Fahrzeug - egal welcher Bauart - besser unter Dach steht und auch überwintert, will sicher niemand bestreiten. Egal ob Sonneneinstrahlung und Hitze im Sommer, Regen, Hagel, Eis und Schnee... alles setzt einem Fahrzeug auf die Dauer zu. Mal mehr, mal weniger, je nach Bauart und verwendeten Materialien.

Dennoch kann ein Womo auch unter freiem Himmel recht unbeschadet altern, sofern die Qualität stimmt und man das Fahrzeug nicht unbedingt oft dem Streusalz aussetzt.

Viele müssen halt abwägen: Parken vor dem Wohnhaus, idealerweise auf dem Grundstück, oder in einer Halle etliche Kilometer entfernt und teilweise mit hohen Kosten verbunden? Ich hatte z.B. gerade das Angebot einer Garage in ca. 15km Entfernung, ganzjährig zu mieten für 210€/Monat netto + Steuer. Habe ich aus mehreren Gründen nicht wahrgenommen: Rund 3.000€/p.a. waren mir für eine Nutzung nur im Winter zuviel, und 15km Entfernung zum Wohnort zu umständlich, um es ganzjährig dort unterzubringen, da ich es auch oftmals spontan nutze.

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