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Wie sicher ist die Fahrt im Wohnmobil? 1, 2


kielius am 14 Nov 2021 16:58:12

Ein Bericht über Crashtests und Unfallhäufigkeit mit dem WoMo.
--> Link

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DoReNo am 14 Nov 2021 17:48:21

Bei einem richtigen Crash so um 0, bei Teilintegrierten etwas besser. Kommt halt auch darauf an wo es kracht, hinten, seitlich, vorne?

Es gibt wenig Unfälle mit Womo's weil ja auch viel weniger als Autos auf den Straßen sind und die WoMo's langsamer fahren auf den Autobahnen als normale PKW's.

Also ich stufe die Sicherheit bei einem schweren Unfall bei WoMo's gering ein!

Was hast Du denn vor?

Bergbewohner1 am 14 Nov 2021 18:46:46

Was sagt die Unfallstatistik aus :?: Wir rasen nicht und sind vorsichtiger unterwegs.
Habe ja mal eine Statistik gelesen, dass viele Ältere Wohnmobileigner sind und damit auch Fahrzeugführer.
Das würde aber der doch recht verbreiteten Meinung widersprechen, viele Ältere sind nicht mehr richtig in der Lage ein Fahrzeug zu führen.

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pwglobe am 14 Nov 2021 19:17:34

Hallo,
dies entscheidet jeder selbst indem er defensiv und vorausschauend fährt.
Das Restrisiko, dass uns ein Anderer reinfährt ist dann minimal.

ulysser am 14 Nov 2021 19:25:20

Aber, wenn es zum Unfall kommt ,wird es immer böse ausgehen und mit hohen Kosten verbunden sein.
TI bist du im Fahrerhaus noch etwas sicher, aber im VI ist es sicherlich gleich null ! Ist ja eigentlich nur Holz und Pappe !
Allzeit Gute Fahrt und immer Unfallfrei !

maxmara am 14 Nov 2021 20:55:38

Hallo,
in Erinnerung ist noch der vom ADAC durchgeführte Crashtest vor ca. 1-2 Jahren. Es ging um einen Frontalzusammenstoß zwischen Fiat Ducato und C5 mit einer Geschwindigkeit um die 60km/h beider Fahrzeuge, wenn die Erinnerung nicht täuscht???? Beide Fahrer erlitten schwere Verletzungen. Der Ducato drohte sogar zu kippen. Die Testresultate sind nicht auf andere Unfallsituationen übertragbar. Vielleicht bieten Sprinter oder Crafter mehr passive Sicherheit, beiden Modelle sind neuere Konstruktionen. Der ADAC versäumte beim Kastenwagencrashtest das phy. Gesetz der sich aufzehrenden Kräfte zu erörtern. Schwere Kästen mit sicheren verletzungsentschärften Fahrgastzellen bieten c.p. im Falle eines Falles hohe passive Sicherheit. Der SPIEGEL hat das Thema WM-Sicherheit seinerzeit auch aufgegriffen und über die hohe Kopfverletzungsgefahr, durch sich unfallbedingt lösendes Inventar, bei teilintegriert Wohnmobilen berichtet.

Gast am 14 Nov 2021 21:14:57

pwglobe hat geschrieben:Hallo,
dies entscheidet jeder selbst indem er defensiv und vorausschauend fährt.
Das Restrisiko, dass uns ein Anderer reinfährt ist dann minimal.

So isses: " Jeder ist seines eigenen Crashes Schmied" hieß do so, oder? :mrgreen:


Gruß

rkopka am 14 Nov 2021 22:38:08

Bergbewohner1 hat geschrieben:Habe ja mal eine Statistik gelesen, dass viele Ältere Wohnmobileigner sind und damit auch Fahrzeugführer.

Das gibt ja schon die Logik vor. Junge haben weniger Geld, dürfen noch gar nicht leihen (Mindestalter) oder urlauben anders. Ältere haben eher genug Zeit fürs Womo und haben vieles andere vielleicht schon durch. Eigentlich ist das Urlauben mit dem Womo ja auch viel bequemer. Ein paar Sache einladen, einige Zeit gemächlich fahren, stehenbleiben und da sein (schlafen, essen...). Mit dem Flieger dagegen ist das für mich der reinste Streß. Die meisten brauchen auch das Auto vorher (ich könnte inzwischen zu fuß zum Terminal gehen :-)). Dann einchecken, fliegen, auschecken, Bus/Taxi o.ä. suchen, am Ziel erstmal auspacken. Wenn man mehr will, wieder Leihwagen oder Bustouren. Am Ende das ganze zurück.

Das würde aber der doch recht verbreiteten Meinung widersprechen, viele Ältere sind nicht mehr richtig in der Lage ein Fahrzeug zu führen.

Hier kann man nicht verallgemeinern. Mancher 70jährige sollte es wohl lieber lassen, ein anderer 90er hat keine Probleme. Vielleicht läßt man es auch eher, so eine große Kiste durch Europa zu fahren, als den Kleinwagen zuhause im Ort. Meine Mutter wäre nie mit dem Womo gefahren (Wowa vorher schon). PKW dagegen noch jahrelang. Dabei war sie am Ende nicht mehr so sicher und ist auch keine größeren Strecken mehr gefahren, hin und wieder mal ein Anrempler. Die Gesundheit hat sie dann davon abgehalten, aber der Wunsch war noch da. In einer Großstadt hätte sie vermutlich noch früher aufgehört/aufhören müssen/können (sie lebte am Land).

RK

Russel am 15 Nov 2021 06:44:55

Relativ unsicher, ist mir aber egal.

Zum Glück bin ich Optimist, über so was mach ich mir keine Gedanken, kann mein Womo ja kaum sicherer machen.

Und wenn, ist der größte Gegner der LKW, hier ist es egal ob der 40 Tonner in ein sicheres oder unsicheres Womo rauscht.

maxmara am 15 Nov 2021 08:48:04

Hallo,
dass ein Wohnmobil so sicher ist, wie der Fahrer am Steuer fährt ist nur die Häfte der Wahrheit und die gilt nur, wenn kein anderes Fahrzeug beteiligt ist. Darüber kann man subjektiv spekulieren. Faktisch überprüfbar ist jedoch die passive Sicherheit des WM.

Pechvogel am 15 Nov 2021 09:28:07

Ist schon merkwürdig wie es hier sofort heißt "...ich fahre entspannt und defensiv und bin daher viel sicherer unterwegs wie die Crashtests vorgaukeln,... "

Klar kann man mit einem Womo wohl eher weniger aggressiv im Straßenverkehr auffallen und die meisten fahren wohl auch langsamer als mit ihrem PKW ( obwohl sich hier im Forum ja auch welche tummeln die sich damit brüsten mit 160km/h in den Urlaub brettern zu müssen... ), aber wir sind nun mal nicht alleine auf den Straßen unterwegs und den anderen passieren auch mal Fehler!
Wenn da einer "der Anderen" meint doch noch bei "ganz dunkel orange" über die Ampel fahren zu müssen dann hat man den in der Seite auch wenn man vorschriftsmäßig bei "grün" gefahren ist.
Oder der "Depp" der auf der Landstraße den Traktor überholen muß obwohl ihm ein Womo entgegen kommt...
Und wenn man mit einem PKW am Stauende steht und der LKW von hinten "pennt" dann ist die Distanz bis zum Vordermann zwar kürzer als beim Womo, dafür ist die Fahrgastzelle aber stabiler. Ein Womo hat keinen "Käfig" ( zumindest die meisten nicht ).

Natürlich auch technische Mängel an Wohnmobilen, die halt älter werden als die Handwerker-Basis-Fahrzeuge. Das fängt bei Reifenplatzern an, von denen es hier im Forum auch den ein oder anderen Bericht gibt.

Fakt ist nun mal dass ein Wohnmobil nicht nur ein bisschen "gefährlicher" ist als ein PKW sondern die absolut allermeisten Wohnmobile sind, im Falle eines Unfalls, sehr unsichere Fahrzeuge. Und falls da noch ein Einwand kommen sollte: das gilt auch für Kastenwagen.
Schon allein jedes eingebaute Möbelstück, dass sich im Falle des Falles lösen, kann stellt eine tödliche Gefahr dar.

Und WIR wissen dass!
Wir nehmen dass bei jeder Fahrt billigend in Kauf!
Ok, man kann auch 2.000km mit dem Womo am Stück in Urlaub fahren und wenn man am Zielpunkt aussteigt kommt von hinten ein PKW und überfährt einen.
Das ist halt Lebensrisiko!

Das einzige ist, das Beste draus zu machen!
Der Kasten Bier im Gang hinter dem Fahrersitz ist da eher eine "blöde Idee". Genau wie das Tablett in der Ablage hinter dem Kopf des Fahrers.
D.h. wir müssen unsere Womos nicht noch unsicherer machen als sie sowieso schon sind!




Grüße
Dirk

pwglobe am 15 Nov 2021 09:32:01

maxmara hat geschrieben:dass ein Wohnmobil so sicher ist, wie der Fahrer am Steuer fährt ist nur die Häfte der Wahrheit und die gilt nur, wenn kein anderes Fahrzeug beteiligt ist. Darüber kann man subjektiv spekulieren. Faktisch überprüfbar ist jedoch die passive Sicherheit des WM.

Dann darf man 90% der Wohnmobile nicht kaufen, da sie bauartbedingt nicht mal einem leichten Crash standhalten.
Selbst wenn der Kindersitz dank isofix sicher ist werden die Kinder von der umherfliegenden Einrichtung erschlagen.

Also lieber defensiv, vorausschauend und langsamer fahren. Dies senkt zumindest das Risiko.

babenhausen am 15 Nov 2021 09:49:42

Dann darf man 90% der Wohnmobile nicht kaufen, da sie bauartbedingt nicht mal einem leichten Crash standhalten.
Selbst wenn der Kindersitz dank isofix sicher ist werden die Kinder von der umherfliegenden Einrichtung erschlagen.



leider ist das so ,es gibt zwar umfangreiche Vorschriften zur Ladungssicherung wie und mit welchen Festigkeiten diese gesichert werden muss abernahezu nichts zu Einbauten.
Nehmen wir eine Schubladenschrank, steht er im Fahrzeug zum Transport muss er mit Gurten usw gesichert werden nach Lasi Vorgaben
Steht er aber mit zwei 4 Millimeter Schrauben in die Aussenwand gedreht und als Einrichtung bezeichnet im Fahrzeug ist nichts weiter zu sicheren auch wenn der Schrank mit 70 kg Konserven gefüllt ist.

Pechvogel am 15 Nov 2021 10:04:12

babenhausen hat geschrieben:...leider ist das so ,es gibt zwar umfangreiche Vorschriften zur Ladungssicherung wie und mit welchen Festigkeiten diese gesichert werden muss abernahezu nichts zu Einbauten...

Jein:
die Befestigung eines Kindersitzes oder ein Rollstuhl in dem eine Person transportiert werden soll, müssen laut Vorschrift eine negative Beschleunigung von -10G und eine positive Beschleunigung von +8G aushalten.
Das gilt aber eben nicht für den Hängeschrank oder den Fernseher.




Grüße
Dirk

nap1d am 15 Nov 2021 10:51:44

Laut Anleitung müssen auch die meisten Tische im Wohnmobil während der Fahrt abgebaut werden. Ich habe noch niemanden persönlich kennen gelernt, der dies umsetzt.

Tinduck am 15 Nov 2021 11:01:33

Eigentlich ist es ganz einfach.

Wenn man passive Sicherheit ernst nimmt, kauft man sich kein Wohnmobil, sondern einen Wowa und zieht den mit einem modernen PKW.

Wenn man bereit ist, ein gewisses Lebensrisiko einzugehen, darf man auch Womo fahren.

Statistisch gesehen fahren Womos wesentlich sicherer als jede andere Fahrzeugklasse. Unfällen mit PKW kann man selber gelassen entgegensehen (Masse etc.), doof für den Unfallgegner. Nur wenn der 40-Tonner reinrauscht, siehts schlecht aus. Und man sollte vermeiden, seine Pappschachtel mit Fahrfehlern aufs Dach zu drehen, siehe defensive Fahrweise.

ICH kann mit diesen Wahrscheinlichkeiten leben. Muss aber jeder selbst entscheiden.

bis denn,

Uwe

Pechvogel am 15 Nov 2021 11:02:50

nap1d hat geschrieben:... Ich habe noch niemanden persönlich kennen gelernt, der dies umsetzt.

Dann sollten wir beide uns mal persönlich treffen! :mrgreen:
Ich baue den Tisch ab!!



Allerdings weil ich den Platz für unseren Hund brauche, der da gut aufgehoben ist! :D



Grüße
Dirk

rkopka am 15 Nov 2021 11:27:22

nap1d hat geschrieben:Laut Anleitung müssen auch die meisten Tische im Wohnmobil während der Fahrt abgebaut werden. Ich habe noch niemanden persönlich kennen gelernt, der dies umsetzt.

Stimmt. Immerhin ist ein Reiz gerade, daß man einfach stehenbleiben, sich hinsetzen, etwas essen kann. Ohne Tisch ist das etwas blöd oder umständlich. Ich hab ihn auch nur abgenommen, als ich das Womo als reinen Transporter benutzt habe. Wenn ich richtig vollgepackt zu einem Treffen fahre, hätte ich auch kaum einen sicheren Platz frei. Höchstens am Boden verzurren. Das ist ebenso sinnvoll wie die 20l Tankfüllungen zusammen mit dem Bild vom unabhängigen, freien Stehen in der Natur.

Ist man bei der Sicherheit von anderen abhängig - ja. Oft kann man aber auch selber etwas dazu tun (im Zusammenhang mit anderen). Z.B. die möglichen Reaktionen der anderen Verkehrsteilnehmer antizipieren. Manchmal merkt man schon, daß da jemand "nicht normal" fährt und evt. als nächstes die Spur wechselt oder für eine Ausfahrt stark bremsen wird. Oder man erwartet auch unerlaubtes oder unkorrektes Verhalten. Beispiel: auf ein rechts blinkendes Fahrzeug verlasse ich mich praktisch nie. Der Blinker kann noch von vorher eingeschaltet sein, vergessen oder erst für die übernächste Abzweigung gelten. Man achtet beim Bremsen auch auf die hinter einem.
Das mit der Geschwindigkeit ist ein anderer Punkt. Meiner geht gar nicht so schnell, daher habe ich da wenig Probleme. Aber auch wenn das Womo 150km/h kann, ist es dabei sicher unsicherer unterwegs (Fahrdynamik, Wind) als ein PKW mit 150km/h.

RK

goorooj am 15 Nov 2021 12:02:19

Wenn ich sicher verreisen will fahre ich mit den Öffis und der Bahn und nehme mir am Urlaubsort ein Hotel.
In diesem prüfe ich alle Sicherheitsvorkehrungen, Notausgänge und gehe Abends nicht mehr auf die Strasse.
Sportausrüstung, Fahrräder, Roller leihe ich mir vor Ort.

Irgendwo muss ich immer Abstriche machen. Wenn ich eine komplette Wohnung in einer Sperrholz- und Plastikkiste auf einem Lieferwagengestell mitschleppe... ¯\_(ツ)_/¯ Yolo.
Dafür bin ich halt unabhängig und kann jederzeit kurzfristig überall sein und alles dabeihaben was ich so zum Glücklichsein brauche.

Wenn ich nur 3 Wochen im Jahr wegfahre, lange vorher fest den Campingplatz buche, die ganze Zeit auf dem selben Campingplatz bleibe und wieder zurückfahre ist Nutzen/Risiko halt ein bisschen verschoben.
Muss jeder selber wissen.

cbra am 15 Nov 2021 12:09:31

VI wäre für uns undenkbar, ggf selbstausgebauter kastenwagen.

wir fahren ja im eigenbau und da fühlen wir uns schon relativ sicher.

gefahren wird in der iveco doppelkabine - oriinalsitze. in der zweiten reihe ist die hundebox, stühle und fahrrad gesichert. im wohnbereich ist niemand wenn gefahren wird.
ist natürlich eine spezialsituation als 2 pers fahrzeug und eigenbauer.

sich auch "ich fahre defensiv" zu verlassen ist ja schön und gut, nützt aber oft genau garnix.

einerseits wird die sicherheit immer weiter auf die spitze getrieben (frontgesaltung zur fussgängersicherseit, zig airbags, etc. pp) und dann werden VI's zugelassen wo man mehr oder weniger im freien sitzt - kann ich nicht ganz nachvollziehen.

maxmara am 15 Nov 2021 12:34:54

Hallo,
wer es mit der Sicherheit beim WM-Reisen sehr ernst nimmt, kann das in seine persönlichen Entscheidung einfließen lassen. Das Wichtigste ist vor allem das vielfach genannte defensiven Fahren, mit einer der Verkehrsituation angepassten Geschwindigkeit. Sehr sichere WM kosten im allgem. auch sehr viel Geld. Schwere evtl. off-road-taugliche WM, mit z.B. vom Wohnbereich getrennten Fahrerhaus, werden von kleineren Herstellern auf dem Markt angeboten. Der hohen passiven Sicherheit dieser WM stehen jedoch andere Nachteile(Anschaffungs- und Unterhaltskosten, Geschwindigkeitsbegrenzung, alter PKW-Führerschein, Fahrcomforteinbußen usw.) gegenüber.

cbra am 15 Nov 2021 12:40:19

maxmara hat geschrieben:Hallo,
wer es mit der Sicherheit beim WM-Reisen sehr ernst nimmt, kann das in seine persönlichen Entscheidung einfließen lassen. Das Wichtigste ist vor allem das vielfach genannte defensiven Fahren, mit einer der Verkehrsituation angepassten Geschwindigkeit. ...


keine frage, aber manchmal frage ich mich ob das immer so verstanden wird ;)

aus einem anderen thread

RaGu hat geschrieben:Fährst du 100 (mit Womo) musst du Strasse gucken auf Landstrassen, fährst du 80, kannst du Landschaft gucken...(zumindest öfters..)

WomoToureu am 15 Nov 2021 12:49:37

maxmara hat geschrieben:... mit z.B. vom Wohnbereich getrennten Fahrerhaus...


Auch die ständige Wiederholung das VI unsicher sein, erhöht nicht den Wahrheitsgehalt.

cbra hat geschrieben:aus einem anderen thread...


Ich denke mal, dass Du da etwas zu sehen glaubst, was der Kollege nicht meinte, mit Landstraße siehst Du Landschaft. Auch wir verzichten häufig auf eine Mautautobahn nicht nur wegen des Geldes sondern weil wir auf der Reise etwas sehen und erleben wollen. Beim Bäcker anhalten, an einer schönen Stelle Pause machen und bei der Fahrt die wunderschöne Landschaft genießen.

Das der Fahrzeugführer hier Unaufmerksam fährt, unterstellst Du zu Unrecht.

pwglobe am 15 Nov 2021 13:34:40

WomoToureu hat geschrieben:
Auch die ständige Wiederholung das VI unsicher sein, erhöht nicht den Wahrheitsgehalt.
.


Leider ist es aber doch so, VI Womos sind unsicherer als Fahrzeuge mit einer Serienfahrgastzelle.

Für die ECE-Homologation sind umfangreiche Berechnungen und Crash Tests nachzuweisen und werden entsprechend geprüft.
Auch während der Produktion müssen Nachweise erbracht werden.
Bei den VI Womos ist dies nicht der Fall, da diese einen anderen Genehmigungsprozess durchlaufen bzw. Unter Kleinserie fallen.
Kein VI hat einen Crash Test nach ECE Norm durchlaufen und wenn man sich die Konstruktion anschaut, werden sie diesen auch nicht bestehen.

cbra am 15 Nov 2021 13:41:42

naja - ob ich in einem abgetrennten fahrerhaus sitze das diverse zulassungskriterien erfüllen muss oder von ein bisserl billigsandwich umgeben bin sollte schon ein erkennbarer unterschied sein. und das abgetrennte fahrerhaus wird auch weniger gefahr darstellen von umherfliegenden möbelteilen, geschirr und sonstigem kram erschlagen zu werden

und wenn wo ein ;) gesetzt ist ist das ein altbekannter hinweis nicht alles auf die goldwaage zu legen - wobei die erfahrung zeigt dass schon einige rumgondeln und sich nicht nur vom bäcker ablenken lassen. haben wir bei uns in der gegend sehr oft, dann erkennt man es schon beim nachfahren ...ui ein berg, ui, noch ein berg, aaaahhh ein see - so scheee. gerne noch mit handyschwenk ;)

babenhausen am 15 Nov 2021 13:45:46

hier etwas zu lesen Crash Test Integriert und TI
Zusammengefasst : Bei beiden sehr gefährlich:
Zitat:
Das Ergebnis der beiden Crashtests ergibt für die Insassen laut „ Trafikverket“ ein „hohes Risiko“, bei einem solchen Unfall-Szenario zu sterben. Grund dafür sei unter anderem die transportertypisch kurze Knautschzone an der Front sowie der Gefahr durch sich lösende Einbauten. Schon das teilintegrierte Wohnmobil wurde beim Crashtest fast völlig zerstört. Das vollintegrierte Modell kollabierte vollständig, der Aufbau löste sich komplett vom Fahrgestell.
--> Link

huohler am 15 Nov 2021 14:03:48

würde man die Wohnmobile so bauen dass sie einen Crashtest überstehen, wäre es das Ende der Womos <3,5t. So meine Vermutung.
Aber das wird mit dem Wechsel auf Batteriegetriebene Wohnmobile sowieso kommen.

Hubert

Russel am 15 Nov 2021 14:41:01

Wie schrieb hier erst kürzlich jemand:

Ich schau mir auch keine Videos oder Berichte von Hai Angriffen an bevor ich schwimmen gehe.

WomoToureu am 15 Nov 2021 14:44:18

Der Kollege "kielius" hatte im ersten Beitrag einen link gesetzt, dass in der Praxis d.h. im wirklichen Leben sowohl die Zahl der Unfälle als auch der Todesopfer verschwindend gering sind.

Es dürfte sehr selten sein das ein Wohnmobil ungebremst mit 64 km/h in einen Betonblock fährt, wenn doch dürften Personen in fast allen Fahrzeugen zu Schaden kommen. Da sollte man vieleicht einen Panzer als Wohnmobil umbauen, wenn man Wert drauf legt. :D

rkopka am 15 Nov 2021 15:13:28

WomoToureu hat geschrieben:Es dürfte sehr selten sein das ein Wohnmobil ungebremst mit 64 km/h in einen Betonblock fährt, wenn doch dürften Personen in fast allen Fahrzeugen zu Schaden kommen. Da sollte man vieleicht einen Panzer als Wohnmobil umbauen, wenn man Wert drauf legt. :D

Wenn der Block stand hält, hat man aber keine Knautschzone. D.h. die Folgen wären anders, aber nicht besser. Und die Feuerwehr würde sich u.U. noch schwerer tun, die Insassen rauszuschneiden :-).

RK

Fledermaus am 15 Nov 2021 15:27:52

Servus
Egal ob KAWA, TI oder VI alle haben die gleich Knautschzone, die ist nämlich nicht der Fahrgastraum sondern der Motor und die Streben die verbaut sind.
Egal ob von vorne oder seitlich, solange es sich um das Fahrerhaus handelt.

Richtig ist das der Fahrgastraum beim VI nur aus Papier ist, ohne Überschlag sehe ich nicht viel Unterschied von den drein.
Airbag und Beifahrerairbag haben auch alle drei.

Und auf der Autobahn zwischen zwei LKW möchte ich mit keinem Auto dazwischen sein.

Sollte es mich erwischen, dann sollte es entweder mit keinen oder leichten Verletzungen sein oder aus sein, auf keinen Fall möchte ich irgendwie meine Eigenständigkeit verlieren und auf eine 2. Person beim Essen, oder Toilettengang, etc. angewiesen sein.

Angst vor dem chrasch habe/hatte ich in keinen von den drein.

rkopka am 15 Nov 2021 16:04:09

Fledermaus hat geschrieben:Airbag und Beifahrerairbag haben auch alle drei.

Sicher ? Beifahrerairbag ist bei vielen nur optional. Bei manchen VI sogar der Fahrerairbag.
"Das erste Luxus-Wohnmobil mit Airbags hat der rheinland-pfälzische Hersteller Niesmann und Bischoff nun auf den Markt gebracht. " (2018)

RK

Pechvogel am 15 Nov 2021 16:08:07

WomoToureu hat geschrieben:...Es dürfte sehr selten sein das ein Wohnmobil ungebremst mit 64 km/h in einen Betonblock fährt...

Was ist denn wenn Dich ein entgegenkommendes Fahrzeug, seitlich etwas versetzt, erwischt? Beide bremsen, haben evtl. jeweils noch 32 km/h an Geschwindigkeit....



Grüße
Dirk

Fledermaus am 15 Nov 2021 16:13:02

Servus rkopka
Ja da hast recht... Bei den Sonderbauten, .....
Nicht verwechseln wo das Original Armaturenbrett verwendet wird von Fiat und Co , sind auch die Airbag vorhanden.

Ich kann den Beifahreraibag genauso im KAWA, TI,VI bestellen, wenn er nicht schon Serie ist.

Meine Aussage bezog sich auf den Vergleich zwischen KAWA, TI und VI, wobei ich die Liner außer Acht gelassen habe.
Obwohl die wieder andere Vorteile haben, meist höher,......

Pechvogel am 15 Nov 2021 16:16:33

Ist zwar OT aber trotzdem:

Fledermaus hat geschrieben:...auf keinen Fall möchte ich irgendwie meine Eigenständigkeit verlieren und auf eine 2. Person beim Essen, oder Toilettengang, etc. angewiesen sein...

SORRY aber dass impliziert doch dass Du den Menschen, egal welchen Alters, die auf eine 2. Person angewiesen sind, ein lebenswertes Leben absprichst!?!
( ok, überspitzt dargestellt! )

Und bei solchen Überlegungen: wo soll der Arzt, der Verwandte der evtl. die Vollmacht hat, den "Strich" ziehen? Nur wenn ein Bein "ab ist", oder auch bei einem Arm,...??
Nach 3 Wochen Kur oder 3 Jahren Rehabilitation?...




Grüße
Dirk

Fledermaus am 15 Nov 2021 16:24:14

Servus
Ist OT
Du kennst schon die Bilder, von dahinsichenden Personen, und das war damit gemeint. Nicht ob ich eine Hilfe brauche um in das Behindertengerechte Wohnmobil einzusteigen und fahren zu können.

Man kann sich auch bemühen um das zu verstehen was ein Forumkollege schreibt :ja:

rkopka am 15 Nov 2021 16:35:41

WomoToureu hat geschrieben:...Es dürfte sehr selten sein das ein Wohnmobil ungebremst mit 64 km/h in einen Betonblock fährt...
Pechvogel hat geschrieben:Was ist denn wenn Dich ein entgegenkommendes Fahrzeug, seitlich etwas versetzt, erwischt? Beide bremsen, haben evtl. jeweils noch 32 km/h an Geschwindigkeit....

Das macht keinen Unterschied. Die Geschwindigkeiten addieren sich nicht einfach. D.h. 32km/h gegen Wand ist gleich wie 32km/h gegen 32km/h gleiches Fahrzeug. Da keines der Fahrzeuge das andere wegschieben kann (gleicher Impuls), wirkt das jeweils andere Fahrzeug wie eine Wand.

RK

WomoToureu am 15 Nov 2021 17:03:39

rkopka hat geschrieben:.. Bei manchen VI sogar der Fahrerairbag...


Unser Hymer B 514 Bj 2011 hat Fahrer und Beifahrerairbags, aber wenn man diese benötigt ist es sehr schlecht. Die meisten LKW wo der Fahrer ganz vorn sitzt, kleine Elektrofahrzeuge usw. sind alle nicht für schwere Unfälle gebaut.

Pechvogel am 15 Nov 2021 17:29:13

rkopka hat geschrieben:...Da keines der Fahrzeuge das andere wegschieben kann (gleicher Impuls), wirkt das jeweils andere Fahrzeug wie eine Wand.

Wirkt wie eine Wand die mit 32 km/h auf das Fahrzeug zufährt. Die "Wand" enthält in dem Fall ja auch kinetische Energie die vernichtet werden muß.
Klar sind bei zwei Fahrzeugen auch zwei Knautschzonen vorhanden die die Energie aufnehmen sollen und auch klar dass man die Geschwindigkeiten nicht einfach addieren darf ( war nur der Einfachheit halber ) aber nur die "eine Energie" von einem Auto ist da auch nicht im Spiel. Zumal die höhere Geschwindigkeit ja auch eine andere Energiedichte erzeugt. Die ist ja auch nicht doppelt so groß bei doppelter Geschwindigkeit.

Außerdem müssen die beiden Fahrzeuge ja nicht gleich schnell sein, die gleiche Verformungsenergie aufnehmen ( können ),...

Es ging doch nur darum dass man zwar eher selten mit einem Womo mit 64 km/h vor eine Betonwand fährt, es aber trotzdem zu Unfällen kommen kann die der Energie der Crashtests ähnelt.



Grüße
Dirk

Bergbewohner1 am 15 Nov 2021 17:56:48

Ein Sattelzugmaschine die ungebremst auf einen Auflieger fährt, überlebt auch fast kein Fahrer, gerade vorige Wochen passiert.
Feuerwehr hatte Stunden gebraucht um den eingeklemmten zu befreien, dann war nicht mehr am Leben.
Bei VI mit Airbac habe ich bestimte auch keine geringere Überlebensschance als dieser LKW Fahrer.
Außerdem hat die Feuerwehr leichtes Spiel bei einem VI den Verunfallten zu bergen.

WomoToureu am 15 Nov 2021 18:06:21

Pechvogel hat geschrieben:Es ging doch nur darum dass man zwar eher selten mit einem Womo mit 64 km/h vor eine Betonwand fährt, es aber trotzdem zu Unfällen kommen kann die der Energie der Crashtests ähnelt.


Nein!

Die Test sind Praxisfern, was die Menge der Unfallvorgänge angeht, absolut selten.

Hatte ich bereits mehrfach geschrieben, stand auch im Link des ersten Beitrag und auch in anderen Internet Beiträgen zu dem Thema. Der Grossteil der Unfälle mit Wohnmobilen sind in Stadtverkehr mit niedriger Geschwindigkeit, insgesamt wie gesagt sehr niedriges Unfallrisiko.

Mit dem recht seltenen Frontalunfall, auch das hat man Dir ausreichend erklärt, jedem Fahrzeug ist in der Regel nur seine Geschwindigkeit zuzurechnen. Keinesfalls so wie Du geschrieben hattest.

Russel am 15 Nov 2021 18:07:50

Wenn ich hier noch weiter mitlese verkaufe ich mein Womo besser, oder ich werde Dauercamper (-:

Hoffentlich fällt mir kein Asteroid auf den Kopf, hab meinen Helm nicht immer auf.

goorooj am 15 Nov 2021 19:10:40

Ich finde den Thread schon ganz passend hier im Forum.
Manche Wohnmobilfahrer sind mit dem Motto "mir kann eh nix passieren, ich bin grösser" unterwegs.
Nur einen Einzigen dazu gebracht nachzudenken, vorsichtiger zu fahren und damit einen Unfall zu verhindern ist den Speicherplatz wert.

maxmara am 15 Nov 2021 20:55:41

Hallo,
Zustimmung, oder sich vor dem Kauf nach aktiven und passiven Sicherheitsmerkmalen erkundigen und evtl. die Ausstattungsliste um das eine oder andere Extra (z.B. oft gehört der Beifahrerairbag nicht zu Serienaustattung) ergänzen.

gordan am 15 Nov 2021 21:43:08

Den Thread könnte man noch erweitern mit den Fragen z.B.:
„wie sicher ist die Fahrt mit dem Fahrrad“, oder „wie sicher ist eigentlich zu fuß zu gehen“?
Dann soll man am besten nur im Bett bleiben, aber da bist du auch nicht ganz sicher!?
Im Bett, sterben nämlich meiste Menschen!? :mrgreen:

Gruß Gordan

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