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Bei meinen Fahrten habe ich folgendes Problem: Wenn man auf einer schmalen Straße fährt und ein größeres Fahrzeug (Bus, LKW, Womo ...) entgegen kommt, muß man so weit wie möglich an den Straßenrand fahren. Nicht selten ist direkt am Straßenrand ein Graben oder eine Mauer. Ich frage dann meine Frau, wieviel Platz noch ist, aber ehe diese antwortet, ist das entgegen kommende Fahrzeug schon vorbei. Ich könnte mir folgende Lösung vorstellen: Anbringen einer Kamera rechts hinten oben in Fahrtrichtung und Anzeige auf einem Monitor. Dann erkennt der Fahrer, wieviel Platz zum Ausweichen noch ist. Wer hat für sein Womo eine Lösung für dieses Problem gefunden und welche? mein iveco daily hat geteilte aussenspiegel, am unteren kann ich den abstand zum fahrbahnrand etc sehr gut sehen Hallo, ich habe mir bei Caratec zusätzlich fünf Kameras einbauen lassen. Vorn, Hinten, Rechts, Links und Unten. Wo bei die Hinten auf den digitalen Innenspiegel geht, die andern auf das Entertainmentsystem von Mercedes. Die Seitenkameras werden noch über den Fahrtrichtungsanzeiger getriggert, Links Blinken = Linke Kamera im Display. Ist nicht nur in der Stadt sehr praktisch, auch beim rangieren auf der Fähre usw. mfg. Mario Servus Kamera die rechts seitlich nach vorne schaut einbauen. Und Bildschirm an der rechten A-Säule. Kostet nicht die Welt beim selber machen. 2Personen erforderlich für das einstellen . Wollte ich auch machen, ist am Hochformatigen Bildschirm gescheitert.Mitlerweile sollte es funktionieren . Gute Kamera die dir ein ordentliches und überschauliches Bild liefert. Und für Dauer Betrieb ausgelegt ist
Ehrlich Antwort: a) ich versuche mit dem Wohnmobil nicht auf engen Strassen zu fahren. b) ich fahre schon 50 Jahre Wohnmobil bzw. LKW oder Transporter und weiß wie weit ich rechts fahren kann. c) ich konnte das alles direkt nach der Geburt auch nicht, musste es lernen. Einfach mal mit Frau irgendwohin fahren wo es ruhig ist und es lernen. Frau aus dem Fenster sehen lassen und soll Dir berichten wieviel Platz da noch ist. d ) Dir Frau kann wirklich nichts dafür, dass muss normalerweise auch während der Fahrt allein vom Fahrzeugführer entschieden werden. e ) Alternativ wirklich mal die Routenplanung überdenken. Gute und Unfallfreie Fahrt. ![]() Oder: Frau fährt und Mann schaut rechts raus 8) Funktioniert bei uns seit Jahren.
Hallo Dietmar, wir haben eine der angesprochenen 360 Grad Kameras. Da sieht man sehr genau, wie viel Platz noch zum Rand ist. Aber, im realen Fahrgeschehen muss ich gestehen gucke ich eigentlich nicht auf den Bildschirm. Zum einen habe ich den rechten Spiegel so eingestellt, dass ich den Fahrbahnrand sehe. Was mir am besten hilft, wenn ich normal sitze habe ich einen Punkt auf der Scheibe (Ende vom linken Scheibenwischer). Den Punkt auf der Straße, den ich da sehe, an dem fahre ich im nächsten Moment vorbei. Muss gestehen, dass ist das was mir am meisten geholfen hat, ein sicheres Gefühl zu bekommen, wieviel Platz zum Rand ist. Im Zweifel Kleb Dir einen kleinen Aufkleber an die Frontscheibe, der den Punkt markiert, an dem Du fahren wirst. Hoffe das war verständlich!? Wenn ein aktuelles Garmin Camper Navigationsgerät vorhanden sein sollte.... ich habe eine rein kabellose Garmin Kamera (BC40) auf der rechten Seite montiert (Akku-Betrieb, keine Kabel notwendig, Darstellung auf dem Navibildschirm) . Aufnahmewinkel etwa 160°. Ursprünglich gedacht um an Einmündungen von rechts kommende Fahrzeuge im nicht sichtbaren Bereich erkennen zu können, hilft aber in solchen Fällen von knappem Platzangebot auf der rechten Seite.
...aber wozu hast Du Außenspiegel - schaut man da rein, sieht man doch wieviel Platz dort ist, oder? Wozu will man dann noch etwas haben, was einen von den Realitäten der Straße ablenkt? Gruß
Man sieht, wieviel Platz hinter einem ist. Das paßt aber nur, wenn die Seite gleichmäßig bleibt. Beim langsamen Manövrieren nutzt es nur bedingt. Ich hab mir einen kleinen Spiegel angebaut, mit dem ich einen engen Bereich neben dem Reifen sehe. Ist nicht toll, aber wenn es eng wird, kann ich zumindest etwas sehen. Beifahrer habe ich fast nie.
Der Spiegel lenkt mindestens so sehr ab. Wenn ich auf engen AB Baustellen dort den seitlichen Abstand kontrollieren will, habe ich immer ein ungutes Gefühl, weil die Konzentration dann ganz darauf und der Interpretation des Gesehenen liegt. RK Hallo, wenn man mit der Einschätzung der Fahrzeugbreite Schwierigkeiten hat, würde vieleicht ein sog. Rampenspiegel (wie bei LKW vorgeschrieben) helfen. "Hallo zusammen Oliver hat genau das richtige Bild. ;-) Stell einfach deinen rechten Spiegel richtig ein und du siehst genau wie weit du mit deinem Reifen noch gehen kannst. Alternativ mach den ADAC WoMo Kurs, da wird es dir auch beigebracht. LG, Sascha
f ) Augen zu und durch HG R.
Würde ich nie einem Kollegen empfehlen, ganz im Gegenteil erwarten alle Verkehrsteilnehmer eine sichere Handhabung des Fahrzeugs vom Fahrzeugführer. Ist ja nicht schlimm es nicht zu können, aber dann muss man es lernen! Womit wir dann wieder da sind, wo der Gesetzgeber ( zur Recht ? ) die normale Führerscheinklasse auf 3,5 t begrenzte um Fahrzeugführern größerer Fahrzeuge zu zwingen, entsprechendes Wissen sich anzueignen.
Völlig zu recht, denn Sicherheit im Straßenverkehr ist nun mal überlebenswichtig. Nur würde er die Grenze bei 4 to. ziehen, würde dies der Sicherheit noch mehr zuträglich sein, eine viertel Million überladene Wohnmobile hätten ab Werk Fahrwerk und Bremsen für 4 to. an Bord. :thema: :thema: :thema: Hallo, ich würde dir empfehlen:Stell deinen rechten Spiegel oder Weitwinkelspiegel so, dass du dein rechtes Hinterrad siehst. Ein Fahrsicherheitstraining würde auch viel bringen um die Abmasse des Fahrzeugs besser kennen zu lernen. Ich bin seid 28 Jahren als Berufskraftfahrer mit Lkw und Bus unterwegs und habe bisher mit derrechten Spiegeleinstellung immer gute Erfahrungen gemacht. Somit könntest du dir die Kamera sparen. Allzeit gute Fahrt Gruss Manfred Hallo ich weis nicht was für ein Womo der TE sein eigen nennt, aber man sollte auf keinen Fall außer Acht lassen, daß viele Womo's hinten eine breitere Spur als vorne haben. Nur auf das Vorderrad zu achten kann da leicht mal schief gehen. Gruß Joachim
Na ja, die Räder stehen i.d.R. weiter innen als die Außenhaut und das Fahrzeug ist meist vorne und hinten gleich breit (VI) und der TI vorne sogar etwas schmaler und das kann man mit den Spiegeln wunderbar erkennen. Außerdem hat man die Breite des Fahrzeugs irgendwann einfach "im Blut" Es steht mir ja nicht zu, über die Fahrfähigkeit der Anwesenden zu spekulieren, von, daher kann ich nur aus den persönlichen Erfahrungen von 3,5 Jahren WoMo Reisen berichten und da habe ich Leute fahren sehen, denen auch 10 Kamerabilder nicht weitergeholfen hätten. Beim Parken, beim Fahren, etc......... Gerade im Osten beim Durchfahren der wunderschönen, aber oft auch recht schmale Alleen, wo so mancher WoMo Protagonist so bis zu 1m Sicherheitsabstand nach rechts beansprucht hat, sich die Spiegel berührten, wobei ich schon rechts auf dem Randstreifen gefahren bin. Am Ende muß das jeder für sich selber entscheiden, was er braucht, oder was er nicht braucht. Ich persönlich halte das alles, bis auf eine vernünftige Rückfahrkamera für überflüssig, aber wie gesagt nur meine Meinung. Ich kann bei mir auch das Bilder der RüFaKa auf das Alpine bringen, habe ich auch schon mal gemacht, nur drauf gekuckt habe ich nie, denn mir reicht völlig was ich in den Rückspiegeln sehe. In diesem Sinne - Kollisionsfreie Fahrt Gruß 1) Wenn man das nicht im Gefühl hat, ist man eh verloren. Das Gehirn 'weiss' eigentlich, wie breit das Fahrzeug ist, wenn man sich daran gewöhnt hat. Passiert aber leider wohl nicht bei jedem. 2) Bei langsamen Geschwindigkeiten hilft ein Rampenspiegel auf der Beifahrerseite. 3) Wenn man denkt, es passt nicht, anhalten. bis denn, Uwe Servus Die Größe vom Fahrzeug sollte man schon kennen, geht es jedoch um den cm Bereich ist ein guter Spiegel oder Kamerasystem schon sehr von Vorteil. Kameras sind kleiner wie Spiegel. Ich verwende auch beim Abwasser einen Spiegel um cm genau das Abwasser abzulassen, bin ich deswegen ein schlechter Fahrer. Ich wollte bei meinen großen Umbau einfach eine Kleine Retourkamera entweder an den Spiegel nach unten montieren oder Seitlich oben wie der TE auch. Beim Spiegel konnte ich die vordere rechte Ecke gut einsehen. Die Kamera war von Zenec glaub ich mich zu Erinnern und war ca 2,5cm groß Bei diversen Test hatte ich erkannt das ich dafür einen hochformatigen Bildschirm brauche, den ich nicht auftreiben konnte, um sich leicht zu orientieren. Der auch bei der A Säule Platz hat. Leider kann ich dem TE nicht mehr helfen, würde mich freuen wenn sich ein günstiges System finden lässt. Sind die Womos mit Beschädigungen von schlechten Fahrer bedient worden :?:
Weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass ich im Alltag jeden Tag dutzenden Fahrern begegne, die keine Ahnung haben, wie breit ihr Fahrzeug ist, und das sind nur PKW. Da wird z. B. im Begegnungsverkehr panisch an den Straßenrand gefahren und angehalten, obwohl die Fahrbahn für 2 40-Tonner ausreicht... OK, wenn mans nicht hinbekommt, besser am Rand anhalten als in der Mitte auf Kollisionskurs gehen, mit 1,50 m Abstand zum Straßenrand (das ist die andere Spezies). Oder beim Überholen von Radfahrern... man glaubt es kaum, aber 1,50 m Abstand scheint schon gegeben zu sein, wenn man den Radfahrer so gerade eben nicht mit dem Aussenspiegel touchiert. Da ist komischerweise kaum jemand vorsichtig, wahrscheinlich, weils ja nur ein weiches Hindernis ist. Goldene Regel ist, wenns eng wird, muss es auch langsamer werden. Wann das der Fall ist, muss man eben abschätzen können, sonst gibts entweder Gehupe von hinten oder man hat einen Aussenspiegel weniger. bis denn, Uwe Hallo, klar sollte man mit den Abmessungen seines Fahrzeugs vertraut sein, aber wenn man mal ein Fahrzeug mit BirdView gefahren hat, besonders beim Rechtsabbiegen oder beim Rangieren auf engem Raum, möchte man es nicht mehr missen. Deshalb würde ich empfehlen, wenn man schon an eine Nachrüstung denkt, gleich ein BirdView zu installieren, gerade für Alleinfahrer eine super Sache Es muss nicht Dometic für 1800€ sein, beim Sprinter meines Sohnes haben wir ein System von Ali für ca. 300€ eingebaut. Aufwand ca. 1 Tag inkl. Kalibrierung. Also ich komme mit dem Außenspiegel gut klar, da seh ich schon wie weit ich rechts bin. Wenn ich das Gefühl habe das es zu eng wird wenn mir ein LKW etc. entgegenkommt, dann halt ich an. Zumindest ist er mir dann ins stehende Auto gefahren :-) Bis jetzt ging es immer gut und zum Glück kommt es ja nicht so oft vor. gute Fahrt und bleibt gesund Achim
Die Bilder mit den Rampenspiegel wurden ja schon gepostet. Ein Hinweis noch: prüf bitte immer wie tragfäig der Fahrbahnrand ist. Das ist nicht immer so stabil wie man sich wünscht. Wir haben in userem Womo eine Radlast von 3 - 3,5t dann drück man schnell das Bankett weg. Aber auch leichtere Fahrzeuge können in solche Probleme kommen, gerade auf kleineren Straßen. Grüße Michael
Kopfkino.... Bin unterwegs auf Landstasse (eng), hab Gegenverkehr, Spiegel oder Beifahrer sagt, hast noch 10cm. Ich halte an, steige aus, "prüfe" den Rand (wie eigentlich, hüpfen?). Hmm.... Hallo Dietmar, es gibt vielleicht noch eine preiswerte Lösung, die Dir helfen kann. Dafür wäre es aber hilfreich zu wissen, ob Du einen Monitor mit Rückfahrkamera verbaut hast. Wenn ja, so kann man meist mit wenig Aufwand eine weitere kleine Kamera zu Beispiel am rechten Außenspiegel befestigen. Ansonsten wäre so ein Teil schnell verbaut: Link zum eBay Artikel Ist nicht das tollste Gerät, aber es ist zumindest am Tage ausreichend um Dir die Seite mit Weitwinkel zu zeigen. LG Carsten Vielen Dank für Eure Ratschläge.
Wie schon angemerkt wurde, sieht man im Außenspiegel nur nach hinten, also, was schon vorbei ist. Wenn auf enger Straße etwas großes entgegen kommt, muß man etwas zum Straßenrand fahren. Der Rückspiegel zeigt noch viel Platz, aber da das Womo gerade etwas schräg zur Straßenachse fährt, ist vorn viel weniger Platz als hinten und außerdem haben manche Straßen keinen geraden Rand, sondern z.B. Einengungen an kleinen Brücken, Verkehrszeichen usw.. Ich fahre seit 14 Jahren Womo und habe daher einige Erfahrungen inklusive LKW-Führerschein. Ich habe aber auch schon mehrere linke Außenspiegel eingebüßt, weil der Entgegenkommende nicht wie ich etwas Richtung Straßenrand ausgewichen ist und voll durchgebrettert ist. Ohne linken Außenspiegel zu fahren ist ein gewisses Sicherheitsrisiko, denn ein Womo besitzt keinen Innenspiegel, mit dem man Sicht nach hinten hat. Dummerweise passiert so etwas immer, wenn man über 1000 ... 2000 km von zu Hause weg ist. Entgegen kommende PKW haben ihre Spiegel niedriger, so daß die Spiegel nicht kollodieren können. Aber andere Womos und LKW haben Spiegel in gleicher Höhe. Manche Womo-Fahrer haben noch nicht so viel Erfahrungen, fahren deshalb aber meist umsichtiger. Bisher hatte ich nur Probleme mit LKW-Fahrern, die aus Zeitnot immer durchbrettern, koste es, was es wolle und noch kein LKW-Fahrer hat danach angehalten.
Derartige Unfälle im Begegnungsverkehr gehen in der Regel 50 / 50 was die Haftung angeht und Du bist da nicht der einzige Betoffene. Wir hatten vor einigen Wochen ebenfalls auf der Brücke über dem Fluss El Fluvia in Sant Pere Pescador ( GIV-6303 ) obwohl wir Vorfahrt hatten und ein PKW mit Wohnanhänger Wartepflichtig war einen Schaden durch sein Rücksichtsloses durchfahren. Auch er ist nicht angehalten und wegen 150 € haben wir uns den Stress nicht gemacht. Deshalb hatte ich ja auch geschrieben, dass wir versuchen solche Strassen zu vermeiden. Es ist unglaublich wie viele Angeber sich stets bei solchen und ähnlichen Themen zu Wort melden. Da kommen Bemerkungen wie "das muss man schon im Gefühl haben", mach ein Fahrsicherheitstraining, als ehemaliger LKW-Fahrer spreche ich aus Erfahrung, stell den Spiegel richtig ein usw........ Den Oberschlauen wünsche ich, dass sie ihr Auto mal so richtig an einem Felsvorsprung etc. aufschlitzen. Niemand hier ist in der Lage ohne jegliche Hilfsmittel die komplette rechte Fahrzeugseite von vorne bis hinten und von unten bis oben gefühlsmäßig abschätzen zu können um zentimetergenau an niedrigen Mauervorsprüngen, Felsbrocken etc. heranfahren zu können. Auch nicht mit dem Weitwinkelspiegel. Dem TE-Ersteller möchte ich empfehlen sich wenn es eng wird nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Im Zweifelsfall stehen bleiben und einweisen lassen.Hektik führt schnell zu Schäden. Ein einfaches und günstiges Hilfsmittel ist ein oder zwei Rampenspiegel und ein guter Weitwinkelspiegel. Mit dem Rampenspiegel ist erkennbar wie viel Platz recht im vorderen Bereich des Autos noch vorhanden ist und nach hinten hilft der Weitwinkelspiegel. Kamerasysteme gibt es bestimmt auch gute. Erfahrungen habe ich damit nicht und kann so etwas deswegen nicht empfehlen. Gruß Thomas Schon interessant, dass jeder, der nicht deiner Meinung ist, 'oberschlau' und 'Angeber' ist. Über die Einstellung solltest du mal in Ruhe nachdenken. bis denn, Uwe
Auch meine Meinung. Zudem hat ein Fahrsicherheitstrainung meist andere Themen und kann nur ein paar Hinweise geben. Sicher hat ein LKW Fahrer, der praktisch auf der Straße lebt, mehr Gefühl dafür. Nur sind das hier nur wenige(?). Wer aber nur ein paar Wochen im Jahr mit dem Womo unterwegs ist und sicher nicht die ganze Zeit fährt, kann das nie so gut.
Das ist nett, wenn man praktisch steht und langsam aneinander vorbeimanövriert. Und einen Einweiser (dem man auch vertraut) muß man erstmal haben. Wenn aber beide Fahrzeuge schneller unterwegs sind und der LKW immer näher kommt, kann man schon physikalisch nicht einfach sofort stehenbleiben. RK
... nur muss man sich in so einem Fall auch fragen, ob man nicht zu schnell unterwegs war. Ein Womo braucht zum Bremsen von allem mehr als ein PW: mehr Breite (Fahrzeugbreite mit Spiegeln), mehr Länge (Bremsweg) und mehr Zeit (da mehr Masse zu "entschleunigen" ist). Dies bedingt, dass man viel defensiver unterwegs sein muss als mit einem PW, gerade wenn es enge Verhältnisse sind. Klar, wurde auch schon von LKWs überrascht, oft musste ich mir aber eingestehen, dass ich einfach vorwärts kommen wollte und deshalb vielleicht ein Tick zu viel Risiko eingegangen bin. Bisher hatte ich das nötige Glück, aber immer darf ich mich nicht darauf verlassen... Zum Thema: ich gehöre auch zur Fraktion die sich auf die bestehenden Aussenspiegel verlässt. Der rechte wird immer etwas tiefer eingestellt, so dass ich das Rad gut sehe. Ein Rampenspiegel zu montieren kam mir bisher nicht in den Sinn, scheint mir aber eine tolle Sache zu sein. Eine Kamera kommt sicher nicht hin: ich will nicht noch mehr Elektronik, die irgendwann kaputt gehen wird, sei es weil sie dauernd dem Wetter ausgesetzt ist, sei es weil sie irgendwann zu enge Bekanntschaft mit einem Hindernis machen wird. Low Tech scheint mir hier sinnvoller. Noch ein Tipp, wie man sich mit der Breite des Fahrzeugs vertraut machen kann: ich mache mir einen Spass daraus, mit den rechten Reifen die Gullis zu überfahren (natürlich wenn der Platz vorhanden und der Verkehr nicht vorhanden ist). So lernt man relativ schnell, die Breite des Fahrzeugs einschätzen zu können und ich habe auch eine gewisse Routine bekommen, um in kritischen Situationen rasch reagieren zu können. Gruss Pallas
Das ist ein sehr guter Tipp, dafür nen Guten. In Abwandlung davon z. B. trainieren, in AB-Baustellen wirklich mal ganz rechts zu fahren (Aufbaukante auf rechter gelber Linie) und ähnliches. Dann lernt das Unterbewusstsein ganz von allein, wie breit das Auto ist. Viele Sachen beim Fahren müssen automatisch gehen. Wenn man dafür nachdenken oder sich bewusst drauf konzentrieren muss, sollte man besser seeeehr vorsichtig unterwegs sein. Gibts viele Beispiele für. Ein sehr schönes ist das Rückwärtsfahren mit einem Zweiachs-Anhänger (Drehschemel-Lenkung). Geht kognitiv zum Verrecken nicht :) ... und 'passt' oder 'passt nicht' gehört auch dazu. Das gilt natürlich nicht im mm-Bereich, aber für die Entscheidung 'fahr ich weiter oder halt ich an, weil es zu eng ist' muss das schon funktionieren. bis denn, Uwe Zu Torst5: Das du hier etliche Angeber nennst die hier Vorschläge machen ist meiner Meinung ganz schön unverschämt. Im allgemeinen wie gesagt ist mein Vorschlag rechten Aussenspiegel so stellen das ich das Hinterrad gut sehen kann. Fahrsicherheitstrainings schaden nie und man kann immer etwas mitnehmen an Erfahrung sei es beim Bremsen oder wenns mal eng wird. Als Berufskraftfahrer mache ich in regelmässigen Abständen eins, weil es 1. Spass macht und immer etwas dazu lernt. Ich habe auch schon zweimal eines Hockenheimring gemacht mit Reisebus das ist dann schon ganz schön heftig und zeigt einem auf was die Fahrsicherheitssysteme hergeben. Wenn man sich unsicher ist runter vom Gas und notfalls stehen bleiben. Allzeit gute Fahrt Gruss Manfred
Getroffene Hunde bellen...... darüber kannst du ja mal in Ruhe nachdenken. :ja: Grüße
Ich seh hier zum Glück nirgendwo Hunde. Geh irgendwo Energie machen. bis denn, Uwe
Was ist zu schnell ? Ich gehe da von normalen Landstraßen aus, wo man eben 80-100km/h fährt, die Breite aber gerade so ausreicht. Wie willst du da defensiv fahren, wenn du irgendwann mal ankommen willst ? Bei jedem entgegenkommenden Fahrzeug eine Vollbremsung oder nur mit 20km/h ? Was u.U. auch nichts nutzt, wie weiter oben beschrieben, wenn der LKW nicht bremst und den Spiegel einfach mitnimmt.
Das habe ich durchaus erwogen. Nur ist mir unsympathisch, außen am Alkoven etwas anzukleben oder zu schrauben. Drunter geht es nicht, weil da die Tür aufgeht. Oder sonst weit vorne, was irgendwie komisch aussieht, fast wie ein Horn :-). Eine Kamera wäre unauffälliger, evt. besser zu sehen (am Monitor), leichter zu montieren aber dafür müßte man Kabel ziehen.
Das nenne ich nicht Spaß. Das hatte ich in Schottland zur Genüge. Auf einer engen Landstraße, bei der immer wieder LKW entgegenkamen, mußte ich ganz an den Rand. Und da waren alle paar huntert Meter tieferliegende Gullis, die jedesmal einen Schlag gaben. Und das über viele km. Wenn ich also nicht die ganze Strecke im Kriechgang fahre, rumple ich bei jedem Gegenverkehr da rein.
Gerade bei Baustellen bin ich vorsichtig. Ich bin schon zweimal (1x PKW) nah ran an die Begrenzungsmarken gefahren, weil es eng war, und dann stand da plötzlich eine Marke etwas weiter in der Straße. Ein Spiegel war ab, beim anderen hing das Glas noch am Kabel und ich hatte Glück. Seit dem halte ich da lieber etwas mehr Abstand. RK
Das muß irgendwann von ganz alleine gehen, das man seine notwendigen und wenigen cm Abstand von / zur der gelben Linie hat. In einer Baustelle hat man gar nicht die Zeit permanent nach rechts auf den Abstand zur gelben Linie zu gucken, das muß sitzen! Das nach vorne schauen und den fließenden / überholenden Verkehr zu beobachten, ist viel wichtiger denn da spielt die Musik. Da möchte ich nicht auf irgendwelche Monitore gucken müssen, um zu sehen, wo man sich befindet. Gruß
Stimmt, das ist nicht einfach. Aber es ist ja nicht immer eine Linie. Manchmal sind es die geformten Betonblöcke, an denen evt. noch was montiert ist - Leitplanke, Schilder. Wenn da was vorsteht, evt. in Höhe der Spiegel... Wobei das auf der AB noch einfach ist, weil es keinen Gegenverkehr gibt und die relative Geschwindigkeit eher klein ist. Und manchmal ist es einfach zu eng. Wir hatten hier eine AB Baustelle, wo die Spuren (auch rechts) so eng waren, daß immer wieder mal LKW auf die Mittellinie fuhren (2 Spuren), damit sich nicht noch ein PKW da auf wenige cm vorbeipreßt. Dort habe ich festgestellt, daß mein neues Womo 15cm breiter ist :-) Man muß ja bei dem Nahranfahren auch noch bedenken, daß es Bodenwellen oder Böen geben kann, die einen versetzen. Da sind schnell mal 20-50cm weg. RK also das abschätzen der breite mittels kanaldeckel, leitlinien etc mach ich sowieso immer - macht doch spass. fahrtechniktraining ist auch immer gut - mit dem pkw sowieso regelmäsig. wenns ein neues auto gibt auch. mit Womo erst einmal auf dem richtigen platz, aber man kann die hütte ja auch so mal etwas fliegen lassen ;)
wars da so schmal dass zwei spiegel gelitten haben oder hast du auf einer seite doppelte spiegel? naja - irgendwie sind spiegel ja ein wenig verbrauchsmaterial - oder ? ;) Servus Nachdem wir wissen wie man sich an die Größe vom Womo gewöhnt..... Da es Technisch möglich ist sich Rampenspiegel oder Kameras ans FZ zu montieren, der TE bereit ist Geld auszugeben, einige Überlegungen.... Nachteil vom Rampenspiegel ist die optische Größe, der Vorteil ist immer verfügbar ohne etwas einschalten zu müssen...... Die Kamera kann ich besser platzieren, nachteilig braucht immer Strom, und die Kabelverlegung..... |
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