|
Hallo und noch noch ein frohes Fest im Nachhinein. Lieber Admin - ich hab leider nichts vergleichbares gefunden, sollte ich zu doof gewesen sein es zu finden - sorry. Wir haben seit ca 6 Monaten einen Adria Twin Supreme 640. Nun wollen wir eine Rollerbühne samt Roller montieren. Da sind wir dann schnell an der 3,5t Grenze. Wir denken über eine Auflastung nach, da Maxi Chassis und geplantem Einbau einer Luftfederung auch kein Problem. Nun kann man aber nichts darüber finden, wie sich das in der Praxis darstellt, wenn ich es nicht machen lasse. Wie häufig sind den Wiegekontrollen? Wer kontrolliert bei einem Kastenwagen ob der aufglastet ist oder nicht in Bezug auf die Maut z.B. in Österreich oder Italien. Ich kann mir nicht vorstellen, daß an den Mautstellen ein Kastenwagen kontrolliert wird. Pest oder Cholera...Mich würden vor allem echte Erfahrungen damit interessieren. Bitte keine allgemeine Hinweise.. verkehrstechnisch oder auch Hinweise auf rechtliche Lage grundsätzlich. Das ist alles sicher gut gemeint, ist uns aber bekannt und würde uns hier auch nicht helfen. Ich habe seit 2004 bis ins heurige Jahr drei Alkovenmobile. Wir haben in Summe 24 Länder bereist und sind bis jetzt nie gewogen worden. Vielleicht Glück? Aber das wichtigste war mir die technische Seite. Hatte zwei Transit mit Zwilligsreifen. Bei jeweils über 7m kann sich jeder vorstellen das es gut ausgereizte 3,5t waren. Natürlich ist das keine Anstiftung zu irgendwas. Jetzt haben wir auch einen Kastenwagen mit 6,4m und H3. Ist wieder auf 3,5t zugelassen, aber jetzt sind wir nur noch seltener zu viert unterwegs. bert In Deutschland kannst du das riskieren, insbesondere weil die Strafen relativ gering sind. In fasst allen anderen Ländern sind nicht nur die Strafen ziemlich empfindlich, das größte Problem ist, dass du nicht weiter fahren darfst. Willst du deinen Roller mitten in Frankreich stehen lassen? Das Risiko würde ich nicht eingehen, egal wie gering die Wahrscheinlichkeit ist. Hubert Ich kenne zig Fälle. Bußgelder sind die Folge (die Höhe kannst Du googeln) und abladen. Manche stellen ihr überzähliges Hab und Gut bei Abschleppunternehmern unter, andere rufen Freunde oder Verwandte an, die es abholen. Eine Rollerbühne mit Motorroller ist übrigens eine Aufforderung zur Kontrolle. Die wenigsten halten damit Gewichtsgrenzen vor allem auf der Hinterachse ein. Gewogen werden immer die einzelnen Achsen und anschließend nur zusammengerechnet. Und wenn es ganz dumm kommt, platzt Dir ein Reifen, weil die Tragfähigkeit das Zusatzgewicht nicht auffangen kann. Woher ich das alles weiß? Seit 2003 gehen diese und alle ähnlichen Fälle eines Präsidiums über meinen Schreibtisch. Kommt drauf an wie jung oder Risikofreudig du bist 2 Dinge die ich dir ans Herz legen will sind : Einmal wenn irgend etwas passiert und dabei ist es völlig egal ob du Schuld bist oder nicht, viel Spass mit der Versicherung im Streit-Gerichtsfall hast du immer die a,,,,Karte gezogen ,jeder Richter sagt dir sie hätten es, wenn sie nicht überladen gewesen wären zumindest wahrscheinlich verhindern können . Das 2e Wenn es harmlos abgeht (einem Kollegen erging es so ) du ladest aus bis das Gewicht passt bekommst ne Strafe und kannst dann weiterfahren , Hast du Glück Fährt deine Frau das Womo und du mit dem Roller weiter oder eben umgekehrt Bin selber zu alt um so ein Risiko einzugehen war aber als junger auch nicht gerade zimperlich und manchmal sagen wir es vorsichtig Leichtsinnig Heute Morgen von Füssen nach Reute wurde alles über 2,5t gewogen. Hatte genau 3,5t, alles gut gegangen :D Bedenke aber bitte dass es nicht nur um das zGG geht sondern auch um die Hinterachslast! Und je nach Roller, dessen Gewicht und der passenden Rollerbühne, dem zusätzlichen Überhang ( bezogen auf Gewicht zur Hinterachse ) macht das Fahren eines Ducatos dann keinen Spaß mehr! Daran ändert auch das Maxi-Fahrwerk nicht viel! Und überladen mit 160km/h über die Autobahn „zu eiern“… Grüße Dirk In NRW an den maroden Autobahnbrücken wird auch gewogen. Habe da schon einen Handwerker Ducato vor mir gehabt, der die Schranke ausgelöst hat. War auch optisch gut beladen und natürlich auf der 2,1m Spur unterwegs. Also, es kann dich überall treffen. Hallo Olli, wenn Du die A1 bei Leverkusen meinst, die misst auch die Breite über die Außenspiegel! Da bist du ganz schnell draußen! Grüße Dirk Hallo Olli, wohne in der Nähe der A1 Leverkusen. Diese Art von Problemen umgeht man mit einem LKW Navi.
Was hilft euch denn dann? Meine Empfehlung: Einfach mal an die Regeln halten. Dann lebt es sich beruhigter. Rollenden Verkehr überwachen: --> Link Österreich und Ungarn haben solche dinge schon in Funktion,das wird sich nun wenn Gerichtsfest auch in D durchsetzen, würde uns hier auch nicht helfen.[/quote] Was hilft euch denn dann? Meine Empfehlung: Einfach mal an die Regeln halten. Dann lebt es sich beruhigter.[/quote] Dem ist wohl nichts hinzuzufügen,da gibt es nichts zu pokern oder ähnlichen Nonsens. Gruß Bernd Da gibt es nichts zu pokern oder ähnlichen Nonsens,hier geht es um Sicherheit,und damit hört der Spaß auf. Gruß Bernd Warum willst du so ein Risiko eingehen? Wegen ein paar Euros? Mir würde der Urlaub keinen Spaß machen wenn ich immer im Hinterkopf hätte „Hoffentlich erwischen sie mich nicht ”. Und wenn deshalb bei einem Unfall jemand verletzt oder gar getötet wird würde ich mir mein ganzes Leben Vorwürfe machen und mein WoMo verkaufen. Mach es nicht, halte dich an die Regeln und genieße deine Ausflüge oder Urlaub :) Hallo Ein Fiat 640 mit maxi fahrwerk ist auch ohne Roller hart an der 3,5 t Grenze Ich hatte einen knaus freeway l5 h3 ..da musste ich schon mit dem Wasser sparen , wenn die Räder dabei waren Das wird beim adria nicht anders sein die leichten Roller wiegen mindestens 110 kg .. dazu der Träger 30 und die Lüftfederung 30.. Das sind dann min 5 % überladung ..und wird im Ausland teuer Ich denke das hat sich auch bei der Polizei rumgesprochen Mit roller würde ich auf jeden Fall auflasten . Das maxi fahrwerk schaft das sicher , in Verbindung mit dem kurzen Überhang , sollte das im Gegenteil zu mancher Weissware auch technisch kein Problem darstellen .. gibt Kästen die haben richtig schwere Motorräder dabei Und … letztlich ist es doch gar nicht schlimm Die Mehrkosten für steuer und Maut sind überschaubar .. tüv muss erst in 6 Jahren jährlich erfolgen Bleibt das thema Tempo … nun ..ihr habt sicher auch gemerkt .. ab etwa 115 wird es laut im Fiat .. und er beginnt zu saufen Wir hatten 150 ps .. damit lief der Kasten fast 170 … aber gefahren sin wir meist 110 bis 120n…und mit nem roller hinten drauf würd ich eh langsamer fahren ,,, verbrauch mit 100 …ca 9 l ,,, mit 140 .. ca 16 l … alles klar ? Lg Klaus
Wir sind mit unserem Wohnmobil je einmal in der Schweiz Nähe Genfer See und einmal hinter einer Mautstation in Frankreich gewogen worden. Österreich etc. mit unserem Wohnmobil noch nicht bereist. Ist schon sehr selten, jedoch haben wir erlebt das ein Niederländer in der Schweiz über 1000 Franken zahlen musste und natürlich nicht weiterfahren durfte. Servus, auf der Inntalautobahn in Tirol ist eine feste Kontrollstelle, vorwiegend werden LKW`s kontrolliert, aber zunehmend öfters mal auch Wohnmobile, egal ob Kastenwagen oder "Weißware". Hier kannst Du gerne pokern - die Chance zu verlieren ist dabei realistisch - es wird dann sehr teuer. Über das andere wurde vorher schon genügend geschrieben - ich kann es nicht nachvollziehen, wenn einer bewusst überladen fährt. Gruß Hans
Ärgerlich wer einen Führerschein macht, wenn er evtl. nie kontroliert wird? No risk-no fun. Regeln sind was für Fahrschüler nicht für echte Männer. Ne mal im Ernst. Das ist am falschen Ende sparen. Ich hätte keine Lust bei jedem Streifenwagen der meinen Weg kreuzt ins Schwitzen zu kommmen. Erholsamer Urlaub sieht für mich anders aus.
Servus Da man in Österreich schon bei 1% Übergewicht zahlt, das sind 20kg auf der Hinterachse, bei mir sind es manchmal 30-50kg wg denen ich mir nicht den Wohnraum volllade, umgehe ich diese Kontrollstelle, indem ich über den Achensee fahre, mit Stop im Bräustüberl in Tegernsee. Damit spare ich nicht nur einige km, sondern fahre die Abkürzung in einer wunderbaren Gegend, tanke billig am Achensee, und umgehe unter Umständen auch noch der Blockabfertigung Ab Wiesing fahre ich auf der Bundesstrasse bis Innsbruck Süd und spare auch noch die Maut. In diesem Sinn, Mittelfinger für Maut, wiegen und Strafe in Österreich, Daumen hoch für günstigen Diesel. Gruß Hallo, unser Sohn hat seinen Sprinter auf 3,8t aufgelastet, Grund war auch eine Motorradbühne. 1. Belastung auf der Hinterachse zu hoch 2. In D hat man zwar 10% Kulanz muss aber trotzdem ausladen. 3. Er hat den passenden Führerschein und die Versicherung ist jetzt günstiger. In allen Ländern Europas, außer Österreich, ist die Gefahr einer Kontrolle sehr gering, aber das Risiko fährt mit und man hat dann bestimmt ein ungutes Gefühl.
Die Kandidaten gibts tatsächlich. Liest man immer wieder in den Nachrichten: 15 Jahre ohne unterwegs... Ist aber offensichtlich ein Glücksspiel mit abzusehendem Ergebnis, wenn man nicht früh aussteigt. Ja, ich wurde auch schon gewogen(in A, 3,5t) und bin (für mich überraschend) nur durch die Toleranz durchgekommen. Die Polizisten kennen die Hinweise ja auch. Wenn sie ein Womo mit großem Überhang oder schwerer Rollerbühne sehen, das eine Vignette oder sonstigen Hinweis auf <3,5t hat, oder hinten tiefer liegt, fordert sie das geradezu zu eine Kontrolle heraus. Von den Stellen mal abgesehen, wo alle kontrolliert werden. RK Das Risiko erwischt zu werden und Strafe zu zahlen mag jeder einschätzen wie er will. Wenn eine Überladung nicht nur unzulässig, sondern auch technisch brisant ist, sehe ich das anders, denn hier werden Mitmenschen potenziell gefährdet. In diesem Fall bitte die technischen Maßnahmen treffen und beim Pokern keine anderen Menschen mit hineinzuehen.
Bei mehr als 5% geht es in D mit 10 Euro los. Die Diskussion hatten wir ja schon oft. Da gibts dann üblicherweise die Stock-im-Hintern Fraktion und die Wird-schon-nix-passieren Fraktion, die dann seitenweise drüber diskutiert. Ich kürz das mal ab. Österreich ist kritisch. Die ziehen oft alles über 2.8 Tonnen raus ( auch Kastenwagen ) und haben keine Toleranz. in diversen anderen Ländern kannst auch bis 5-10% drüber liegen ohne das was passiert.... Für mich persönlich ist auflasten keine Option, Go-Boxen etc. sind mir zu umständlich, manche Parkplätze und Durchfahrten sind mittlerweile schon auf 3,5t begrenzt ausserdem zahlst du dann stellenweise 4-fache an Maut. Da gibts auch echt lange Diskussionen die alle paar Wochen wieder neu aufgewärmt werden und bei denen sich nix ergibt, weils für jeden Standpunkt sinnvolle Gründe gibt. Wenn ich mal argwöhne zuviel Gewicht haben zu können, fahre ich ohne Wasser, mit halbleerem Tank und nur dem nötigsten in der porta potti ( die Achslasten sind bei mir grosszügig ) durch Österreich und kaufe erst in Italien Proviant ein. Deiner Frage nach zu Urteilen schätze ich mal nicht dass dir das reine Wissen darum eine Ordnungswidrigkeit zu begehen jetzt schlaflose Nächte bereitet. Dann kommt es jetzt drauf an wo du normalerweise hinfährst und wieviel du dann schätzt überladen zu sein, ob du unglücklich bist wenn du nicht deine deutschen Konservendosen und deine 2 Kästen Bier dabeihaben kannst . Da musst du dich dann informieren wie es mit den Gesetzen und der Umsetzung in den Ländern aussieht ( ich habe in 30 Jahren noch nie eine Gewichtskontrolle in Frankreich gesehen, in Österreich dauernd ). Dann kannst du dich entscheiden. Ich bin weiterhin überzeugt, dass in etwa 90% der entsprechenden Überlade-Anfragen hier der reinen Unterhaltung dienen sollen :wink: Schon mal jemand drüber nachgedacht wenn nicht die Polizei nachwiegt sondern die Versicherung infolge eines Unfalls, dann wird es mehr als unschön und hässlich !! VG Alf Hier mal ein schönes Beispiel für so einen unverantwortlichen Nonsens: --> Link Bevor man sich an eine Auflastung macht, sollte man sich zuvor ausrechnen (lassen) ob das auch tatsächlich den gewünschten Erfolg bringt. Eine Bühne mit Roller dürfte in etwa 150 kg wiegen. Die Hebelwirkung bringt jedoch ein deutlich höheres Gewicht auf die Hinterachse. Erst einmal - herzlichen Dank für die vielen Antworten. Ich bin echt geflasht. Sorry habe natürlich ein paar Angaben "unterschlagen" weil ich dachte, daß es eigentlich nichts zur Sache beiträgt: Wir werden die Rollerbühne mit Luftfederung und noch ein paar andere Dinge verbauen lassen- Kostenpunkt caf 4500€. Ich will damit nur sagen, daß es nichts mit falscher "Sparsamkeit" zu tun hat, wenn wir über die Auflastung nachdenken. Das hat ausschließlich praktische Gründe, vor allem die Nachteil bei den Geschwindigkeitsbeschränkungen und andere Einschränkungen, die ihr ja alle kennt. Auch ist technisch unser Fahrzeug nach einer "papiertechischen" Auflastung kein anderes Fahrzeug als vorher. Nochmals vielen Dank für die doch zahlreichen zielorientierten Beiträge- habt ein frohes neues Jahr 2022 lg aus der Oberpfalz Na dann. Wenn die Hinterachse dadurch eh aufgelastet wird. Dann halt schauen dass du auf der Fahrt nur das notwendigste dabeihast wenn du in Gewichtsunfreundliche Gegenden fährst. Musst halt da dann öfter Ver- und Entsorgen. Irgendeinen Tod musst du jetzt sterben. Entweder keinen Roller, kein heimisches Bier oder auflasten.
Und da wird dann wieder die Physik überlistet: ich weiß zwar dass ich mit mehr als 3,5t unterwegs bin aber an die 100km/h halten ist eher was für Angsthasen?!! Gibt es eigentlich abklappbare Rollerträger so dass man die Hecktüren beim KAWA noch öffnen kann oder wird an der Stelle die Funktionalität und die Bequemlichkeit auch eingeschränkt? ( nicht wirklich ernstgemeinte Frage ). Grüße Dirk Du kannst auch ein Womo über dreieinhalb Tonnen auf 3,5 zulassen. Nennt sich Ablastung ohne technische Änderung, du behälst dabei die Achslasten und die Fahrsicherheit. Deine Eingangsfrage musst du dir aber selbst beantworten. Kommt eben drauf an, was dir wichtig ist. Der Harz z.B. besteht bei Beachtung der LKW-Fahrverbote nur noch aus wenigen, uninteressanten Strassen. Das käme für mich nie infrage. Gruss Manfred
Von 3,5t (VA 1850; HA 2000) mittels Vollluftfederung (CS) technisch auf 4,0t aufgelastet und dann auf 3,5t abgelastet. --> Link Grüße an alle „Rechtschaffenden“ :ja: Klaus
Das ist exakt meine persönliche Einstellung zu dem Thema. Ich achte darauf, dass mein Fahrzeug technisch dazu in der Lage ist die 100 - 200 Kg Mehrgewicht zu verkraften und darüber hinaus noch Reserven übrig sind und fertig. Das immer wieder erklärte Gerücht, dass die Versicherung bei einer Überladung pauschal Leistungen ablehnen kann ist quatsch. Hierfür muss nachgewiesen werden, dass die Überladung ursächlich für den Unfall war und dieser ohne Überladung hätte vermieten werden können. Wenn Du wiederum darlegen kannst, dass aus rein technischer Betrachtungsweise keine Überladung vorgelegen hatte und Du nicht deutlich zu schnell unterwegs warst (Geschwindigkeitsbegrenzung bei über 3,5 to.) wird es für die Versicherung schwierig. In mehr als 30 Jahren bin ich übrigens noch nie gewogen worden, obwohl ich für jedermann erkenntlich auf dem Heckträger Motorräder bis 220 Kg spazieren fahre. Ich muss aber zugeben, dass ich in Österreich schon etwas aufpasse welche Strecken ich durch (nicht nach) Österreich fahre. Die Österreicher haben neben ihrem Kontrollwahn zusätzlich in manchen Belangen zusätzlich noch eine "primitive" Rechtsprechung. Wenn ich doch mal gewogen werden sollte und zu schwer unterwegs war dann bezahle ich halt :) . Wenn die Weiterfahrt untersagt wird dann wird das Frischwasser abgelassen, wenn dies nicht ausreicht dann eben auch das Motorrad. Spätestens dann kann die Frau weiterfahren und ich mit dem Motorrad ein paar KM hinterher. Gruß Thomas
Es gibt Leute die sind bei sowas ziemlich schmerzfrei. Über 1000kg zuviel sollte auch entsprechend betraft werden. Leider ist das für so ein Extrem viel zu billig. Sowas musste mal in Holland machen.
Ich würde "Kontrollwahn" durch "wirkungsvolle Kontrolldichte" und "primitiv" durch "vereinfacht" ersetzen wollen. Gesetze erleichtern ungemein das Gemeinschaftsleben und schützen vor Gefahren, die offensichtlich nicht jeder zu erkennen vermag. "Das habe ich nicht gewollt" sind dann immer die Worte der späten Erkenntnis an einer Unfallstelle. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung einfach mit einer Schätzung feststellen zu dürfen wie in Österreich würde manch ein unsinniges Verfahren erheblich verkürzen, statt mit Hilfe von Rechtsanwälten wider besseren Wissens Gerichte mit jedem einzelnen zu schnell gefahrenen Kilometer zu beschäftigen. Auch in Deutschland wird bereits weigh-in-motion geprüft. Es wird kommen, genauso wie in Österreich. Und das ist auch gut so. Sowohl im gewerblichen wie auch im privaten Bereich wird überladen, was das Zeug hält. Das von mir verlinkte Beispiel ist beileibe kein Einzelfall. In meinem Zuständigkeitsbereich gibt es eine 10-köpfige Truppe, die tagtäglich mit zwei mobilen Waagen unterwegs ist und nichts anderes macht, als verdächtige Fahrzeuge zu wiegen. Thomas, deine Lösung, ein paar Kilometer hinterherzufahren und dann wieder aufzuladen, ist nicht besonders originell und der Polizei nicht neu. Die Folge ist ein Vorsatzdelikt und die polizeirechtliche Sicherstellung Deines Motorrades. Hallo, ich antworte mal dem TE auf seine Frage. Seit 10 Jahren fast allen Europäischen Staaten besucht noch nie zu einer Waage raus gewunken worden. Gehe jährlich zu einer Wiegekontrolle, wird von der Polizei angeboten. Auf nachfrage, 100kg mehr, wird durchgewunken, bis 5% Überladung keine Strafe, es kommt auf die Achslasten und den Beamten an, ob ausgeladen werden muss. Vorredner, es darf nicht überladen gefahren werden, da besteht ihr vehement darauf, richtig. Dann hoffe, dass ihr nicht nur an das Gewicht denkt, sondern auch an die Geschwindigkeits Gebote, denn da passieren die meisten Unfälle, nicht durch eine Überladung. Einen guten Rutsch Rolf Das einzige mal das ich besher rausgewunken wurde war vor x Jahren mit einem Wohnwagengespann. Ich hatte die schweren Sachen wie immer im Zugfahrzeug und am Wohnwagen nur die Fahrräder auf der Deichsel. Ich wurde jedenfalls raus gewunken und sollte den Wohnwagen abhängen. Der Beamte versuchte dann die Deichsel des Wohnwagens anzuheben was ihm nicht gelang. Der zweite Beamte meinte ich sollte es mal versuchen. Das habe ich gemacht und hochgekriegt. Ich hatte zuhause noch gewogen. Es waren etwa 85kg bei erlaubten 75kg Stützlast. Der zweite Beamte hat sich einen gegrinst und meinte zum ersten Beamten " was ist los haste nix inne Arme" :mrgreen: Wirklich gewogen haben sie dann nicht mehr.
Natürlich. Da ist die Polizei technisch auch schon ein bisschen weiter. Das läuft fast überall in der Republik inzwischen 24/7 weitestgehend vollautomatisiert. Mal abgesehen davon dass ich, in Deutschland, schon mal aus dem fließenden Verkehr ( auf der Autobahn ) zum wiegen rausgezogen wurde obwohl wir nur mit einem PKW, ohne Anhänger o.ä., unterwegs war ( und alles ok war)… Hier geht es doch darum dass man weiß dass man hart an der 3,5t Grenze ist und ganz bewußt einen nicht unerheblichen Teil überladen WILL ohne sich dabei an die Einschränkungen ( z.B. Geschwindigkeit ) für das höhere Gewicht zu halten! Jeder LKW-Fahrer der mit 90km/h unterwegs ist ist ein unverantwortlicher Raser aber ein Womo-Fahrer, der wissentlich mit 3,9t und 120km/h unterwegs ist begeht eine Lappalie? :gruebel: Grüße Dirk Bin trotzdem echt überrascht- es steht 36:6 für die "Zeigefingerfraktion" - ich hab´s mal freundlich ausgedrückt...;-)) :razz: Herzlichen Dank an alle, vor allem aber an die , die mir von echten Erfahrungen berichten konnten.. lg
Tja, die Zeigefingerfraktion hält sich lieber an Recht und Gesetz. Wie heissen die anderen, Scheissegalfraktion? Oder lieber Egomanenfraktion? Nur Vorschläge… :D Als ob ein ü3,5 Tonner der Untergang des Abendlandes wäre… Wenn man hohe Ansprüche an die Zuladung hat, muss man halt die Kröte schlucken. Wasch mich, aber mach mich nicht nass funktioniert nie. bis denn, Uwe |
Anzeige
|