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Wieviel Prepper steckt in Euch? 1, 2, 3, 4, 5


Tinduck am 26 Okt 2022 11:45:00

akany hat geschrieben:Es ist der Unterschied bei den Werten.
Ich würde mich nie mit jemand um sein letztes Brot streiten. Wegen mir braucht der nicht mit Flinte dasitzen.


Das sagtst Du jetzt. Ohne Hunger und Durst.

bis denn,

Uwe

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hampshire am 26 Okt 2022 11:57:17

Ich bin kein Prepper. Allerdings erhalte ich gerne meinem Komfort und habe einen Drang nach Unabhängigkeit und das beim Hausbau berücksichtigt. Das Kraftstoffbetriebene Stromaggregat habe ich nicht nicht gekauft, in Sachen Wärmeenergie sind wir im Haus unabhängig. Nahrungsmittel reichen für einige Tage - es gibt dann eben nicht genau das worauf man gerade Heißhunger hat.
Was wir dazu noch haben ist eine ausgesprochen gute Nachbarschaft und Dorfgemeinschaft. Das wird oft unterschätzt.

BURAN am 26 Okt 2022 12:08:49

letztlich ist es die Frage wovor wir uns schützen wollen

hohe Gaspreise .. nun das wird für die allermeisten nicht wirklich existenziell sein wenn man ein Womo vor der Tür hat und in den süden fahren kann

Black out ... wenige Stunden werden keinen Kollaps erzeugen .. und das erwarte ich als worst case .. mehrere Tage .. ja , da wird es eng .. mit der allgemeinen infrastruktur aber deshalb wird es nicht zu zombiartigen Übegriffen und Plünderungen kommen

totaler dauerhafter Ausfall .. ist eigentlich nur im Kriegsfall denkbar .. da bin ich auf jeden fall weg .. wenn ich noch kann .. 1000 km komm ich mit dem womo .. event doch noch 100 l diesel bunkern ? ... nur wer will dann 300 mil europäer aufnehmen .. und DANN gibt es einen Kampf um Resourcen .. vermutlich gut wenn dann einige Jagdwaffen im Haus sind .

Atomkrieg ? .. ich fragte mich schon immer für was die Atombunker gut sein sollten .. gut .. event überlebt man einen atomaren Schlag .. aber wie lange ? und wie ? und wofür .. dann besser direkt verdampft

ich geh dann mal Toilettenpapier kaufen ... und whiskey :-)

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goldfinger am 26 Okt 2022 12:34:51

Früher war Kannibalismus in den Rettungsbooten unter den Überlebenden von Schiffsuntergängen nicht unüblich. Nicht nur an den Menschen, die ohne fremde Einwirkung verstorben sind. Es wurden auch Menschen vorsätzlich getötet um sie zu essen. Im Buch "Im Herzen der See" "--> Link" steht da einiges darüber.

Dass zeigt deutlich wie weit Menschen gehen um zu überleben. Nur die Vorstellung fällt einem schwer.


Andreas

Gast am 26 Okt 2022 12:54:08

Doppelpost

Gast am 26 Okt 2022 12:56:01

Leider entwickelt sich dieser Thread immer mehr zur Glaubensfrage. Ich denke wir alle können die Wahrscheinlichkeit eines längeren flächendeckenden Ausfalls nich abschätzen. Ich persönlich halte es für sehr unwahrscheinlich, mein Glaube halt.

Aber was ist, wenn es trotzdem passiert? Ich nehme allen hier ab, dass die ersten zwei Stunden komplett entspannt verlaufen. Meinetwegen die ersten fünf Stunden auch noch. Mich würde aber ehrlich interessieren, wie ihr es nach den ersten 24 Stunden seht. Nehmen wir an, 24 Stunden sind vorbei, es kommt kein Wasser aus dem Hahn und es wird dunkel. Was macht ihr, was sagt Ihr Euren Kindern? Vielleicht kann jeder zwei Sätze dazu hier reinschreiben, es würde mich ernsthaft interessieren.

akany am 26 Okt 2022 12:58:33

Tinduck hat geschrieben:...

Das sagtst Du jetzt. Ohne Hunger und Durst.

...



Niemand kann hier eine belastbare und beweisbare Aussage treffen. Denn wie sollte die eigene Ansicht bewiesen werden? Harakiri???
So werden also immer diejenigen als "das ultimative Recht habende" triumphieren, die verkünden, der Andere täte ja nur so als ob, aber wenn, aber dann, und wenn der Hunger, und wenn der Durst und so... ^^ what about...

Werte hat man oder man hat sie nicht. Das entscheidet sich nicht mit dem ersten Durst.

Darum gibt es eben nur eine eigene Wertetabelle, die man aber durchaus kundtun kann und darf. Das, wo die eigene Ansicht ihr Fundament hat.
Und in meinen Christlichen Werten die ich lebe kommt es eben nicht vor, Andere zu übervorteilen nur für eine Semmel. Auch nicht, mir aus dem Beinchen des Anderen ein Schnitzel zu schneiden...

Tinduck am 26 Okt 2022 12:59:55

Dann organisieren wir unsere Vorräte und treffen alle Vorkehrungen dafür, dass die möglichst lange halten.

Natürlich verlässt dann keiner mehr das Haus für Arbeit, Schule etc.

Für was vorgesorgt ist, hab ich im ersten Beitrag beschrieben. Ich geb aber keine Adresse raus :D

bis denn,

Uwe

Tinduck am 26 Okt 2022 13:02:05

akany hat geschrieben:Darum gibt es eben nur eine eigene Wertetabelle, die man aber durchaus kundtun kann und darf. Das, wo die eigene Ansicht ihr Fundament hat.
Und in meinen Werten, die ich lebe, kommt es eben nicht vor, Andere zu übervorteilen nur für eine Semmel. Auch nicht, mir aus dem Beinchen des Anderen ein Schnitzel zu schneiden...


In meinen auch nicht. Aber wie sagte schon Brecht, erst kommt das Fressen, dann die Moral. Das ist universell gültig, und man muss schon Mahatma Ghandi oder besser sein, um seine Werte so weit über seine elementaren Grundbedürfnisse zu stellen. Ich würde das nicht von mir behaupten, auch wenn ich das satt und warm anders sehe.

bis denn,

Uwe

hampshire am 26 Okt 2022 13:12:40

Znasch hat geschrieben:Nehmen wir an, 24 Stunden sind vorbei, es kommt kein Wasser aus dem Hahn und es wird dunkel. Was macht ihr, was sagt Ihr Euren Kindern?

Aufrichtig sprechen - z.B.: "Wir haben im Moment keinen Strom und Wasser gibt es im Moment nur aus Flaschen."
Es gibt ja nach 24h noch keinen Grund sich ernsthaft Sorgen zu machen. Daher würde ich die Gelegenheit nutzen den Kindern ganz lange währende schöne Erinnerungen zu schenken und dafür die kindlichen Vorzüge der Neugier und Verspieltheit altersgerecht nutzen. Ob man dann gemeinsam die Zähne ausnahmsweise mal mit Sprudelwasser putzt oder sich den Sternenhimmel ansieht, der ohne Umgebungslicht sicher prächtig ist (wenn wolkenlos) oder was auch immer: Es gibt ganz viel aus diesem besonderen Moment etwas dauerhaft Wertvolles zu schaffen.

pwglobe am 26 Okt 2022 14:49:30

Hallo,
Angst essen Seele auf!

Wenn man die Sach- und Fachlichen Informationen durchgeht und ohne Emotion bewertet ist mit einem großflächigem und langanhaltender Blackout nicht zu rechnen.
Lokal und zeitlich begrenzt kann es zu kontrollierten Abschaltungen kommen, aber auch diese ist eher unwahrscheinlich.

Ich gebe zu, dass ich als Landbewohner mit eigener Versorgung, vielleicht gelassener bin als ein Stadtmensch.
Fleisch habe ich über den Winter mehr als genug. :razz: und wo die sind gibt es noch viel mehr.

Elgeba am 26 Okt 2022 18:22:48

Und wie machst Du das mit den Trichinen?


Gruß Bernd

wolfherm am 26 Okt 2022 18:34:39

Elgeba hat geschrieben:Und wie machst Du das mit den Trichinen?


Gruß Bernd



Die werden überbewertet. :D
Schlimmer sind die Treffer, die nicht aufs Blatt gingen.……

mv4 am 26 Okt 2022 18:45:06

wolfherm hat geschrieben:
Schlimmer sind die Treffer, die nicht aufs Blatt gingen.……


:top: :lach: ....gut eine ist an Blutverlust gestorben.. 8)

wolfherm am 26 Okt 2022 18:47:59

War wahrscheinlich auf einer Drückjagd. Wenn man da nicht fix ist und weit genug vorhält, gibt es halt so Treffer. Hoffe, die Stücke lagen im Knall.

Elgeba am 26 Okt 2022 19:09:41

Ja, laufendes Ziel ist immer etwas problematisch.


Gruß Bernd

wolfherm am 26 Okt 2022 20:44:46

Elgeba hat geschrieben:Ja, laufendes Ziel ist immer etwas problematisch.


Gruß Bernd



Tja, da muß dann mal der Finger gerade bleiben.

Womofahrer55 am 26 Okt 2022 20:49:42

Tinduck hat geschrieben:...Ein Plan überlebt nicht immer den Kontakt mit der Realität, aber er ist eine Basis, auf der man aufbauen kann....


Sehe ich genauso!

Als bekennender Zivilisations-Pessemist, denke ich dass das Eis auf dem wir wandeln viel dünner ist, als viele Optimisten glauben. Nicht nur beim Strom. Die meisten Menschen, die von einem Blackout betroffen wären, kennen und "können" Krise nicht. Die Fähigkeit mit Krisen umzugehen ist im Verhältnis zur Anspruchshaltung reziprok proportional. Manche sehen das als einen Teil der Wohlstands-Verwahrlosung an. Man ist es gewohnt im Zweifelsfalle "die Politiker" verantwortlich zu machen, ohne eine eigene Mitverantwortung sehen zu müssen. Das würde bei einem Blackout aber nichts nützen. Gar nichts.

Wir haben seit viele Jahren Vorräte etc., aber nicht nur wg. evtl. Notfällen, sondern wg. der Freude am Luxus in den Vorratsraum gehen zu können, und dort viele z.T. selbstgemachte Gläser, Büchsen etc. für´s Essen vorzufinden. Davon abgesehen gehen mir die meisten Menschen in den Supermärkten, mit ihrer permanenten Panik irgendetwas nicht billig genug zu bekommen auf den Senkel. Ich gehe nicht mehr gerne einkaufen.

Wir wären für den wirklichen Notfall, auch länger als 10 Tage autark. Unser Dorf wäre mit ein paar blockierten Hängern o.ä. abzuriegeln, wg. den "marodierenden Banden", die Nachbarschaft hier würde sich helfen. ABER, wir hätten auch genug div. Ressourcen um an Menschen abzugeben, die nix mehr oder zu wenig haben. Und das würden wir auch machen. Wasser haben wir relativ viel, und ein großer Topf heiße Nudelsuppe o.ä. ist immer drin. Und mit dem Raketenofen z.B. --> Link geht das auch ohne Strom :wink:

Wer allerdings gesehen hat, wie Menschen u.a. wg. evtl. knappem Klopapier miteinander umgegangen sind, sollte nicht zuviel Hoffnung auf einen vernünftigeren Umgang in einer wirklichen Krise haben. :|

Machen wir das Beste draus.

akany am 26 Okt 2022 21:22:48

Womofahrer55 hat geschrieben:... Unser Dorf wäre mit ein paar blockierten Hängern o.ä. abzuriegeln,...



:lach: :kuller: :kuller: :kuller:

Geht auch ohne Strom:

--> Link



:versteck:

pwglobe am 26 Okt 2022 21:29:47

Elgeba hat geschrieben:Und wie machst Du das mit den Trichinen?
Gruß Bernd


Ich einen Tierarzt im Freundeskreis, auch Jöger.
Einen Zerlegelehrgang habe ich selbst.

pwglobe am 26 Okt 2022 21:36:51

wolfherm hat geschrieben:War wahrscheinlich auf einer Drückjagd. Wenn man da nicht fix ist und weit genug vorhält, gibt es halt so Treffer. Hoffe, die Stücke lagen im Knall.


Nein war keine Drückjagd, mein Hund war so nett, die 3 kamen aus einem Maisfeld und Nummer 3 ist nicht am Blutverlust gestorben.
Leider haben sie vorher einen schönen Schaden angerichtet, und da ich alleine war habe ich nicht alle erwischen können.

JTLorsch am 26 Okt 2022 21:54:50

Wieviel Prepper steckt in mir?
haha. Nicht mehr als zu Dienstzeiten. Wasser haben wir in in 5 Gallonen Containern. Die rotieren wir immer wieder. Pumpe funktioniert auch so.
WLAN aus ist natürlich das, woran wir sterben werden.

Dirkulation am 27 Okt 2022 20:45:02

Wie bei jedem Thema bin ich überrascht über die Aussagen.

Ich sag es mal ganz allgemein:

Hier tummeln sich ganz schön "schräge Vögel", was vermutlich bedeutet dass es Menschen sind, die komplett anders denken als ich.

Eigentlich würde ich das für mich schnell abhaken, aber wenn ich lese wieviel Aggression und Gewalt und wie wenig Menschlichkeit anderen zugetraut wird, dann sagt das schon viel über den eigenen Charakter des Aussagenden aus.

Womofahrer55 am 27 Okt 2022 21:31:06

Dirkulation hat geschrieben:...aber wenn ich lese wieviel Aggression und Gewalt und wie wenig Menschlichkeit anderen zugetraut wird, dann sagt das schon viel über den eigenen Charakter des Aussagenden aus.


Sehr interessanter Punkt, den Fachleute mit "Projektion" umschreiben

"Projektion bezeichnet in der Psychoanalyse allgemein – und von Schulen unabhängig – einen Abwehrmechanismus. Der Begriff Projektion umfasst das Übertragen und Verlagern innerpsychischer Inhalte oder eines innerpsychischen Konfliktes durch die Abbildung eigener Emotionen, Affekte, Wünsche, Impulse und Eigenschaften, die im Widerspruch zu eigenen und/oder gesellschaftlichen Normen stehen können, auf andere Personen, Menschengruppen, Lebewesen oder Objekte der Außenwelt. Die „Abwehr“ besteht dabei darin, dass durch Projektion vermieden wird, sich mit Inhalten bei sich selbst auseinanderzusetzen, die man beim anderen sieht...." (Quelle:Wikipedia)

Tinduck am 27 Okt 2022 23:15:53

Dirkulation hat geschrieben:aber wenn ich lese wieviel Aggression und Gewalt und wie wenig Menschlichkeit anderen zugetraut wird, dann sagt das schon viel über den eigenen Charakter des Aussagenden aus.


Menschen in Extremsituationen benehmen sich nun mal anders als Sonntags in der Kirche.

Hab ich jetzt nen schlechten Charakter?

bis denn,

Uwe

rkopka am 28 Okt 2022 00:53:23

Dirkulation hat geschrieben:Hier tummeln sich ganz schön "schräge Vögel", was vermutlich bedeutet dass es Menschen sind, die komplett anders denken als ich.

Anders ist vielleicht für dich schräg, aber nicht unbedingt schlecht.

Eigentlich würde ich das für mich schnell abhaken, aber wenn ich lese wieviel Aggression und Gewalt und wie wenig Menschlichkeit anderen zugetraut wird, dann sagt das schon viel über den eigenen Charakter des Aussagenden aus.

Was liest du da heraus ? Daß man selber aggressiv ist, weil man das den anderen zutraut ? Vielleicht ist jemand auch nur total sanftmütig und sieht daher mehr Aggression bei anderen, die das gar nicht mehr als solches bemerken. Oder man ist einfach eher pessimistisch, was Menschen betrifft, wenn man so die Nachrichten sieht. Und das muß nicht mal sein, was man von der Ukraine und anderen (offiziellen und inoffiziellen) Kriegsschauplätzen sieht oder aus der Geschichte weiß.

Sinnlose und grundlose Gewalt gibt es überall. Und in einer Notsituation sind Kontrollmechanismen verringert und die Schwellen sinken. Die christlichen Werte sind ja ganz schön, wenn man mal davon absieht, wieviele Menschen im Namen dieser und anderer Religionen gefoltert und getötet wurden und werden.

D.h. ich hoffe auf das Beste und befürchte das Schlimmste.

RK

Pechvogel am 28 Okt 2022 07:03:26

Tinduck hat geschrieben:Menschen in Extremsituationen benehmen sich nun mal anders als Sonntags in der Kirche…

Menschen die Angst haben benehmen sich anders!

Und die jetzige Situation ist doch das beste Beispiel dafür:
es wird eine Energiekrise propagiert und die Menschen kaufen auf „auf Teufel komm raus“ Holz und Briketts.
Vor einem Jahr hatten wir noch Angst vor der Klimakatastrophe und die fossilen Brennstoffe waren eher verpönt.

Oder zu Beginn der :virus: -Pandemie: es wurden die ersten Erkranken angefeindet aus Angst davor dass das Virus schon „vor der eigenen Haustür“ ist.
Und aus lauter Verzweiflung wurde, was ja ganz logisch war, Klopapier gehortet …

Es ist wohl eher die Angst vor dem was da auf mich zukommen könnte.
In einer wirklichen Extremsituation war „das deutsche Volk“ schon seit Jahrzehnten nicht mehr.
( Einzelne Teile Deutschlands, wie z.B. nach der sog. Flutkatastrophe, mal ausgenommen! )
Und die Medien tragen leider, zu einem großen Teil, auch nicht nur nicht „zur Beruhigung“ bei sondern eher zu dem ( gewinnbringenden ) Gegenteil.



Grüße
Dirk

hampshire am 28 Okt 2022 07:55:59

Dirkulation hat geschrieben:Hier tummeln sich ganz schön "schräge Vögel", was vermutlich bedeutet dass es Menschen sind, die komplett anders denken als ich..

Das ist mal eine schöne Definition: Wer komplett anders denkt als ich ist ein „schräger Vogel“. :lol:

Tinduck hat geschrieben:Menschen in Extremsituationen benehmen sich nun mal anders als Sonntags in der Kirche.

Pechvogel hat geschrieben:Menschen die Angst haben benehmen sich anders!

Ich habe Kirchenbesuche und das Benehmen darin schon als Extremsituation wahrgenommen, in denen sich gottesfürchtige Menschen völlig entgegen ihres Alltagswesens benehmen.

Pechvogel hat geschrieben:In einer wirklichen Extremsituation war „das deutsche Volk“ schon seit Jahrzehnten nicht mehr.
( Einzelne Teile Deutschlands, wie z.B. nach der sog. Flutkatastrophe, mal ausgenommen! )

Und da war der Anteil der sich gegenseitig Helfenden sehr, sehr hoch.

Pechvogel hat geschrieben:Und die Medien tragen leider, zu einem großen Teil, auch nicht nur nicht „zur Beruhigung“ bei sondern eher zu dem ( gewinnbringenden ) Gegenteil.

Die sozialen Medien bereiten mir die größere Sorge als Verstärker und Verbreiter von Aufregung, Angst und Aufruhr. Während die klassischen Medien sich in einem klaren Gesetzesrahmen bewegen müssen, sind in den sozialen Medien Informationsanbieter in Tarnkappen unterwegs und nutzen die über Algorithmen geförderte virale Verbreitung emotional aufwühlender Inhalte. Die auf diese Weise best-geförderte Emotion ist übrigens Wut, nicht Angst.

lonsome am 28 Okt 2022 09:34:08

Hallo,

manches wird dann auch zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Wenn man lange genug sagt, dass Menschen in solchen Krisensituationen gewalttätig werden, dann bereitet man sich oft äußerlich und innerlich auf Gewalt vor - und reagiert dann auch eher mit Gewalt. Was da geschürt wird, tritt dann auch leicht ein.

Der Einfluss vieler Beiträge in den elektronischen Medien ist enorm. Und ebenso groß der Einfluss, den man gewinnen kann, wenn man sich dieser Medien bedient. Hier kann geschickt von außen soziale Unruhe gestreut werden, Angst oder Wut. Schon längst ist klar, dass verschiedene Länder und auch Konzerne sich dieser Methoden bedienen. Die Beeinflussung durch Russland oder auch die USA ist längst erwiesen, durch bestimmte Kanäle und Nachrichten, egal ganz unwahr oder am Rande der Wahrheit. Und trotzdem fehlt so vielen Menschen die Distanz zu den Inhalten. Ein Buch erscheint mit dem Titel Blackout - und auf einmal glauben so viele: Ja, so wird es sein! Vielleicht lohnt sich ein Nachdenken: Wer hat Interesse daran, in Deutschland Angst oder Wut zu verbreiten? Wem nützt das? Wem nützt es, etwa die Solidarität mit der Ukraine auf diese Weise zu untergraben?

Gruß
Klaus

rkopka am 28 Okt 2022 09:48:56

lonsome hat geschrieben:Ein Buch erscheint mit dem Titel Blackout - und auf einmal glauben so viele: Ja, so wird es sein! Vielleicht lohnt sich ein Nachdenken: Wer hat Interesse daran, in Deutschland Angst oder Wut zu verbreiten? Wem nützt das? Wem nützt es, etwa die Solidarität mit der Ukraine auf diese Weise zu untergraben?

Was hat das eine mit dem anderen zu tun ? Vielleicht gibt es weniger Gas aus damit verbundenen Gründen, aber ein Blackout hätte sicher andere eher technische Gründe. Wenn dann müßte man eher die überhastete(?) Energiewende dafür verantwortlich machen. Und gewinnen tun derzeit hauptsächlich die Generatorhersteller und -händler.

Filme haben immer schon Ängste thematisiert, das ist nichts neues. Hier ein Blackout --> Link z.B. 2011(US). Davor waren es nukleare Angriffe, Eiszeit, Erdbeben und vieles mehr. Nach dem Weißen Hai wollten manche nicht mehr baden.

RK

Pechvogel am 28 Okt 2022 09:56:32

lonsome hat geschrieben:...manches wird dann auch zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Wenn man lange genug sagt, dass Menschen in solchen Krisensituationen gewalttätig werden, dann bereitet man sich oft äußerlich und innerlich auf Gewalt vor - und reagiert dann auch eher mit Gewalt. Was da geschürt wird, tritt dann auch leicht ein...

Ähnlich wie mit dem Klopapier in :virus: -Zeiten:
erst berichten die ( auch öffentlich-rechtlichen ) Medien davon dass viele Menschen sich mit großen Mengen an Klopapier eindecken und schon geht der Run los und eine Woche später sind die Regale leer.
Und ich habe selber bei vielen, teilweise auch weniger gebildeten Menschen, gesehen wie die "machen ja jetzt alle"-Mentalität um sich griff.

Eine gezielte Panikmache von Organisationen, Staaten ... würde ich jetzt aber nicht sehen.
Wohl aber das "auf den Zug aufspringen", auch von eben vielen Medien, um den Euro auch noch mitnehmen zu können.



Grüße
Dirk

UweHD am 28 Okt 2022 11:02:27

Dirkulation hat geschrieben: ...Eigentlich würde ich das für mich schnell abhaken, aber wenn ich lese wieviel Aggression und Gewalt und wie wenig Menschlichkeit anderen zugetraut wird, dann sagt das schon viel über den eigenen Charakter des Aussagenden aus.

Interessante Aussage. Als Kind der wohlstandsgeprägten 70'er in Westdeutschland würde ich dir eventuell zustimmen, aber wenn ich mal nachdenke...:
Meine Großeltern mütterlicherseits sind in den 2. Weltkrieg hineingeschlittert, u.a. mit 6 Jahren Feriencamp in Sibirien für meinen Großvater. Meine Mutter, Jahrgang '41, überlebte damals nur durch Glück und das eigene Schwein + Kuh im Garten
Meine Großeltern väterlicherseits sind in Ostpreußen entweder an der Front gefallen (Großvater) oder ebenfalls in Sibirien gelandet (Großmutter). Mein Vater, gerade mal 8 Jahre alt, konnte sich allein in den Westen durchschlagen und überlebte.

Doch das alles war ja "damals". Was wäre heute? Nun, meine Schwiegereltern sind 1990 mit meiner jetzigen Frau aus dem Gebiet der damaligen Sowjetunion aus Kherson in der Ukraine geflüchtet, mit $200 unter der Schuhsohle. Die Großeltern lebten uns leben weiter da, nachdem Großmutter schon in den 50'ern einige Jahre in einem stalinistischen Gulag verbrachte. Dort, wo jetzt gerade der Strom und das Wasser abgedreht werden. Heizung gibt es auch nicht mehr. Teile der Familie sind mittlerweile geflüchtet, andere harren weiter aus. Eine Tante hatte letzte Woche einen Schlaganfall überlebt, aber jetzt weder Krankenhaus noch Medikamente verfügbar in der Stadt. Und aus der hilfsbereiten Nachbarschaft ist mittlerweile eine Gesellschaft geworden, in der man sich vor dem Nachbar mehr fürchtet als dem russischen Besatzungssoldat.
Klar, in der Stadt herrscht Krieg, das ist was anderes als "nur" Stromausfall. Interessant nur, daß es erst seit dem Stromausfall dort so wirklich gefährlich wurde und die Ordnung zerfällt.

Wenn ich also mal nachdenke, dann bin ich der einzige der Familie, der (bislang) keine derartige Ausnahmesituation erleben mußte. Passiert mir bestimmt nie! Oder? :?

UweHD am 28 Okt 2022 11:16:39

pwglobe hat geschrieben:Hallo, ich hätte nicht gedacht, dass so viele Angst vor dem großen Blackout haben.
Als im Ernst, drehen jetzt alle am Rad?...

Wen du mal ehrlich bist, dann sollte dir klar werden, warum Du persönlich keine Angst vor einem möglichen Blackout hast (s.u.)
Das bist einfach bereits "vorbereitet", wenn auch wahrscheinlich aus ganz anderen Motiven. Deine Möglichkeit der Eigenversorgung ist dir sicher auch bewußt, und sowas beruhigt halt ungemein.

Du solltest aber nicht vergessen, daß der Großteil deiner Mitmenschen ganz andere Voraussetzungen hat, z.B. als Mieter einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus irgendwo in der Stadt. Und für diese sind doch Überlegungen hinsichtlich eines Notvorrates sicherlich nachvollziehbar, oder nicht?

pwglobe hat geschrieben:Hallo, kein Prepper.
Normale Vorratshaltung, Kartoffeln, Obst und Gemüse eingekellert bzw. eingemacht und eingefroren aus eigenem Anbau.
Wild habe ich im Wald, ebenso Holz und das ist auch am Haus gelagert. Pelletbunker ist voll, reicht für 2 Jahre.
Strom liefert die Photovoltaik in den Speicher, autark für bis zu 4 Tagen.

FastFood44 am 28 Okt 2022 12:57:21

Dirkulation hat geschrieben:Eigentlich würde ich das für mich schnell abhaken, aber wenn ich lese wieviel Aggression und Gewalt und wie wenig Menschlichkeit anderen zugetraut wird, dann sagt das schon viel über den eigenen Charakter des Aussagenden aus.


Arbeitest du im Gesundheitswesen? Bei der Polizei? Oder bringst du dich bei der Freiwilligen Feuerwehr ein?
Es gibt genug Bereiche in denen man immer wieder Erfahrungen sammeln kann wie asozial viele Menschen sind wenn sie nicht das bekommen was sie jetzt und sofort wollen.
Kommt man beim Arzt nicht kurz vor Feierabend dran obwohl man 3 Stunden vorher einen Termin hatte, wird einem gedroht. Ist man nicht bereit die Krankenkasse zu betrügen um Leistungen zu bekommen die so nicht bezahlt werden, wird man bedroht.
Wird eine Zufahrt von Rettungskräften versperrt wegen einem Notfall, dann kommt es zu Gewalt.
Glaube mir, wenn man in solchen Bereichen arbeitet dann ist man einiges gewohnt. Und das geht über den Hartz4-Empfänger bis zum Studienrat - quer durch alle Bevölkerungsschichten.

Nur weil man selber friedliebend ist, sind andere das nicht automatisch auch.
Nur weil man anderen wenig Menschlichkeit und Gewalt zutraut, ist man nicht selber so.

Ganz interessant fand ich die "Aufarbeitung" der Chaosnacht (oder wie auch immer man das nennen mag) in Stuttgart 2020.
Warum? - wurde oft gefragt. Zu schnell wurde die Antwort gegeben: Partyvolk das gelangweit war wegen der Lockdowns.
--> Link
Wenn man mich fragt: Weil sie es können und weil sie es wollen. Und weil man sie viel zu lange gewähren lässt. Denn Probleme gab es schon vorher und gibt es weiterhin. Derzeit wird ja geplant in Stuttgart in manchen Ecken eine Waffenverbotszone einzurichten.
Gelegenheit macht Diebe.
Macht mal die Augen zu und stellt euch eine deutsche Großstadt mit vielen Mietskasernen vor. Tagelanger und flächendeckender Stromausfall. Ich sehe da jedenfalls eher wenig Menschen die sich in Schicksalsgemeinschaften zusammenfinden um gemeinsam das beste aus der Situation zu machen. Ich hatte erst kürzlich das Vergnügen der Schicksalsgemeinschaft als ich mit anderen in einer Notaufnahme saß und hörte was Patient und Angehöre so sprachen: Waass? Der kommt vor mir dran? Jetzt warte ich schon 1 Stunde mit Knieschmerzen etc pp Das wird dann herrlich wenn es bei Stromausfall zu vielen Stürzen, Unfällen etc kommt.

Thema Großstadt und Stromausfall:
Wir haben zwar kein New York aber in Deuschland gibt es doch auch Stadtviertel bei denen man sich fragt wo man gelandet ist.
--> Link

lonsome am 28 Okt 2022 13:28:19

rkopka hat geschrieben:Was hat das eine mit dem anderen zu tun ?


Hallo,

dann habe ich mich schlecht ausgedrückt. Ich meine nicht, dass es wegen eines solchen Buches ein Blackout geben wird. Mir geht es darum: Wenn mir ständig vor Augengehalten wird: Alle Menschenw erden dann zuräubern, denken nur noch an sich, wollen dir dein Essen klauen ... Dann werde ich jemanden, der an meiner Türe steht, so sehen und vielleicht auch behandeln. Das gab und gibt es schon öfters, dass sich dann letztlich solche Dinge auf diese Weise erfüllen. Ich empfehle die Lektüre von "Andorra" von Max Frisch.

Und wer meint, dass über verschiedene Posts keine Stimmung gemacht werden soll in sozialen Netzwerken, dass die nicht gesteuert sind und manipulieren sollen, dass diese auch durch verschiedene Staaten eingesetzt werden, der sollte sich da einmal einige Dinge anschauen aus dem vergangenen Bundetagswahlkampf. Da wurde das schon klar, da wurden Medien finanziert etc..

Gruß
Klaus

hampshire am 28 Okt 2022 13:31:11

FastFood44 hat geschrieben:Thema Großstadt und Stromausfall:
Wir haben zwar kein New York aber in Deuschland gibt es doch auch Stadtviertel bei denen man sich fragt wo man gelandet ist.
--> Link


Neben den Plünderungen in einigen Stadtvierteln verdreifachte sich die Geburtenrate 40 Wochen später.
Wenn TV und Internet weg sind kommen Menschen auf alle möglichen Gedanken. Da möchte ich nicht in besonders dicht besiedelten Stadtteilen sein.
Bei Plünderungen ist es ein Phänomen, dass es sehr ansteckend wirkt und den Beteiligten wie auf einem Trip richtig Spaß macht. Hinterher wachen viele auf und wundern sich über die eigenen Handlungen. Menschen, die den einen oder anderen 1.Mai in Berlin miterlebt haben könnten das aus eigenem Erleben kennen. Das sind Menschen wie Du und ich plötzlich mittendrin. Gruppendynamik kann nicht unterschätzt werden!

UweHD am 28 Okt 2022 13:36:58

hampshire hat geschrieben:[ ...Das sind Menschen wie Du und ich plötzlich mittendrin. Gruppendynamik kann nicht unterschätzt werden!

Wer sich für so etwas interessiert, der kann sich auch mal mit der "Veneer Theory" von Frans de Wall vertraut machen. Deren Grundlegende Aussage ist, daß "...human morality is a cultural overlay, a thin veneer hiding an otherwise selfish and brutish nature..."

BTW: wir hatten gerade eben Stromausfall für ein paar Minuten :D

rkopka am 28 Okt 2022 13:38:51

rkopka hat geschrieben:Was hat das eine mit dem anderen zu tun ?
lonsome hat geschrieben:dann habe ich mich schlecht ausgedrückt. Ich meine nicht, dass es wegen eines solchen Buches ein Blackout geben wird.

Ich meinte eher den Ukraine Zusammenhang.

Mir geht es darum: Wenn mir ständig vor Augengehalten wird: Alle Menschenw erden dann zuräubern, denken nur noch an sich, wollen dir dein Essen klauen ... Dann werde ich jemanden, der an meiner Türe steht, so sehen und vielleicht auch behandeln. Das gab und gibt es schon öfters, dass sich dann letztlich solche Dinge auf diese Weise erfüllen.

Vielleicht würden sie sich aber auch so erfüllen, wenn du denjenigen freundlich empfängst. Oder du landest genauso freundlich vor deinem Haus ? Oder du bleibst ein deinem - dann leeren - Haus. Nicht alles Gute wird entsprechend zurückgegeben. Mit dem Glauben eines Amish wäre die Sache klar. Ich würde versuchen, so eine Möglichkeit eher zu vermeiden. Nicht weil ich gewalttätig werden würde, sondern aus Angst den kürzeren zu ziehen, weil ich eben nicht so reagieren kann/will, falls sich die Situation ergibt. Andererseits aber auch einen Selbsterhaltungstrieb habe.

RK

FastFood44 am 28 Okt 2022 15:22:38

hampshire hat geschrieben:Neben den Plünderungen in einigen Stadtvierteln verdreifachte sich die Geburtenrate 40 Wochen später.


Ein Mythos der allerdings komplett falsch ist. Ich wunderte mich schon beim ersten Lockdown dass manche echt dachten dass
es dann 9 Monate später mehr Kinder gibt.
Eine modere Frau die selber über ihren Körper verfügen kann wird nicht wegen einem Lockdown oder Blackout plötzlich Kinderwunsch verspüren den sie einen Tag davor noch nicht hatte
und ebenso wird sie deswegen auf Verhütung verzichten wenn sie bisher darauf Wert gelegt hat.
--> Link

hampshire am 28 Okt 2022 16:14:56

FastFood44 hat geschrieben:Ein Mythos der allerdings komplett falsch ist.

Danke für die Korrektur, ich habe mal mehrere Quellen angezapft (für was man nicht so alles Zeit hat, wenn man sich noch halbtrunken von Corona erholt). Gefunden habe ich eine amerikanische Studie dazu, die keine wesentlichen Auffälligkeiten zeigt, ebenfalls eine Studie, die Zusammenhänge von Geburtenrate und Stromausfällen in Ländern mit schwierigem Zugang zu Verhütungsmethoden zeigt.

FastFood44 hat geschrieben:Eine modere Frau die selber über ihren Körper verfügen kann wird nicht wegen einem Lockdown oder Blackout plötzlich Kinderwunsch verspüren den sie einen Tag davor noch nicht hatte und ebenso wird sie deswegen auf Verhütung verzichten wenn sie bisher darauf Wert gelegt hat.

Das sehe ich ganz genauso.
Ganz abgesehen davon denke ich, dass Neigung und Fähigkeit Dummheiten zu begehen geschlechtsübergreifend etwa gleich verteilt sind.

Ein*e Prepper*in wird auch dafür vorgesorgt haben...

Kuhtreiber am 28 Okt 2022 16:25:28

Jeder Mensch, abgesehen von ein paar Ausnahmen, ist für sich und seine Vorsorge selbst verantwortlich. Warum sollte ich einen Fremden, dem es egal war, der lieber Urlaub oder Party gemacht hat, im Notfall mit versorgen? Auch in einer Hochhauswohnung findet sich genug Platz für ein paar Lebensmittel und einen kleinen Gaskocher. Und wer es dann mit Gewalt versucht muss mit einer angemessenen Gegenreaktion rechnen.

akany am 28 Okt 2022 16:54:39

hampshire hat geschrieben:...
Ein*e Prepper*in wird auch dafür vorgesorgt haben...



Kinder auf Vorrat? :mrgreen: :scherzkeks:

Pechvogel am 28 Okt 2022 19:07:37

FastFood44 hat geschrieben:Ein Mythos der allerdings komplett falsch ist. Ich wunderte mich schon beim ersten Lockdown dass manche echt dachten dass
es dann 9 Monate später mehr Kinder gibt…

Hmm, Corona kam bei uns so ab März / April 2020.
Die Geburtenrate in 2021 ist zum ersten Mal seit mehreren Jahren angestiegen und lag 2021 über 22.000 Geburten über 2021.
--> Link

Auch das ist Statistik.



Grüße
Dirk

hampshire am 28 Okt 2022 20:22:29

Kuhtreiber hat geschrieben:Jeder Mensch, abgesehen von ein paar Ausnahmen, ist für sich und seine Vorsorge selbst verantwortlich. Warum sollte ich einen Fremden, dem es egal war, der lieber Urlaub oder Party gemacht hat, im Notfall mit versorgen?

Ganz einfach: weil dieses Benehmen, nämlich einander zu helfen ohne übereinander zu urteilen ein elementarer Bestandteil einer funktionierenden Gesellschaft ist. Letztlich profitieren alle.

rkopka am 28 Okt 2022 20:30:12

Kuhtreiber hat geschrieben:Jeder Mensch, abgesehen von ein paar Ausnahmen, ist für sich und seine Vorsorge selbst verantwortlich. Warum sollte ich einen Fremden, dem es egal war, der lieber Urlaub oder Party gemacht hat, im Notfall mit versorgen?
hampshire hat geschrieben:Ganz einfach: weil dieses Benehmen, nämlich einander zu helfen ohne übereinander zu urteilen ein elementarer Bestandteil einer funktionierenden Gesellschaft ist. Letztlich profitieren alle.

Aber nur solange es halbwegs ausgeglichen ist. Wenn 95% nichts machen, wie sollen dann 5%, die für sich vorgesorgt haben, diese anderen 95% durchbringen ? Dabei geht es weniger ums Urteilen als einfach um eine Frage der Resourcen.

RK

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