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Hallo Wolfgang, der Stromausfall im Münsterland ist absolut als Beispiel ungeeignet. Dieser war sehr Regional. Ein flächendeckender Stromausfall führt zu ganz anderen Problemen. Eines der Grössten ist hier noch nicht genannt worden: Das wieder Hochfahren des Stromnetzes. Ein Blackout, sei es auch nur eine Woche, würde die Welt wie wir sie kennen vermutlich auf den Kopf stellen. Egal ob man Vorräte für 14 Tage hat oder nicht. Wer sich dafür interessiert: es sind unzählige seriöse Studien zu dieser Thematik im Netz zu finden. Aber Du hast sicherlich recht. Wie jeder für sich selbst vorsorgt bleibt natürlich dem Einzelnen überlassen. Allerdings sind plötzliche Hamsterkäufe nicht wirklich hilfreich. Ich empfehle dringend den Kauf von Generatoren - damit wir auch im Falle eines Atomkrieges hier weiter diskutieren können. 8)
Hast du immer noch keinen? :D
Eben dem Zeitgeist entsprechend .. :? Je mehr Katastrophe und Krise und Medien Spektakel, um so besser und lukrativer .. :wall: Ja klar kann das alles ... aber der Himmel kann einem auch auf den Kopp .. :roll: Ich habe ein Dorfkind geheiratet, ;D der hatte die Sache mit der Vorratshaltung noch im Blut und das Einkochen ect und verwerten der Sachen die im Wald, auf dem Feld ect wachsen macht mir Spaß, die Regale sind gefüllt. Trockene Festmeter haben wir 100, wenn die Sonne scheint, kostet der Strom nichts. Gaskartuschen haben wir mit seinen zwei Kindern, die eh alles immer neu kaufen bevor sie mal kucken was noch im Keller steht, zur Genüge Unterm Schleppdach, das ist halb in der Erde, wenn hier kalt wird, dann richtig können wir einiegs lagern. Wenns jeeeeeeeeeeeeeee soweit kommen sollte das der Strom längers ausfällt, dann habe ich noch genug Weckgläser um im Gasofen, so ein normaler Herd mit Backofen und Gasflaschen betrieb das Fleisch einzukochen. Haben auch ein Trennklo mit Kurbel ;D und genügend Ziegel. Habe damals fürs Womo schon Batterie Radios gekauft, mit Akkus. 2 LiPo im Womo und ausreichend solar laden die Batterien auch immer wieder. Möchte mich aber nicht als Prepper bezeichnen, das war alles schon vorher da und beruhigt, wenn ich dann beim lesen entsprechender Seiten, in Gedanken ein Häkchen setzten kann Lese gerade mal wieder Outlander, manch einer könnte ja noch einen Erdkühli graben :)
Glaubt ihr das so ein Blackout nur auf Deutschland beschränkt eintreten könnte? Wo soll man mit dem Womo hinfahren? Gut die Heizung läuft erst mal und kochen kann man auch, aber das geht mit den Gasbuddeln auch nicht ewig.
Nirgends ! Ohne Strom gibt's auch keinen Diesel/Sprit :( Aber zuhause, vor der Bude, hast du wenigstens Wärme und Solar-Strom ... bis das Gas zu Ende ist. Haben wir schon 3 Wochen praktiziert, als unser Haus - vorübergehend - unbewohnbar war. Ein Notbehelf, aber deutlich besser als nix :) Mit vollem Womotank kommt man schon ganz schön weit. Es werden ja wohl nicht in ganz Europa gleichzeitig die Lichter ausgehen. Hubert Wenn in Deutschland flächendeckend die Lichter ausgehen sollten dann ist es auch im Rest Europas finster, die Stromnetze sind derart ineinander verschachtelt. Deutschland produziert ja nicht seinen „eigenen“ Strom zu 100% selbst ….. Moin, was ist denn hier los? War gerade ein paar Tage am Schwarzen Meer und habe doch tatsächlich nicht mitbekommen, dass hier in Deutschland schon die Welt untergeht. Da arbeiten die Leute ganz normal und im Supermarkt ist alles vorrätig . Hätte ich sie vorwarnen sollen? :kuller: Wenn ich höre „haben ist besser als brauchen“ oder dass die "Habenden" wohl sehr schnell von den "Bedürftigen" ausgeplündert würden, kann ich nur sagen: Dein Herz wird immer dort sein, wo Dein Besitz ist. Und was ist „Besitz“? Das, wovon Du glaubst, es sei dein. Dabei liegt die Betonung auf „glaubst“. Denn nichts ist Dein auf dieser Welt. Das letzte Hemd hat keine Taschen. Und in einer Welt, wo der Himmel auf die letzten Vögel gefallen ist und die Prepper mit der Flinte in ihrem Bunker sitzen, mag ich nicht leben. Denn die werden nicht länger leben… es wird ihnen nur länger vorkommen. Aber wir reden hier ja nur von einem Stromausfall. Oder?
Ja, wir reden hier "nur" von einem Stromausfall. Die Frage ist nur (!), wie lange er dauert und wie flächendeckend er sein könnte. Vergleiche mit: Das war doch im Münsterland auch mal - finde ich amüsant. Da fährt man halt zum Tanken um die Ecke und wenn es kalt wird zum Aufwärmen zur Tante der man dann gleich im Gegenzug die Kotelett bringt weil die eh gerade auftauen. Zur Not findet man dann in einer Sammelunterkunft ein Bett und THW, Feuerwehr etc aus den angrenzenden Gebieten bringt Notstromaggregate und Diesel. All das ist je ein nettes und spannendes Abenteuer über das man sich auch noch in 20 Jahren an Weihnachten lachend unterhält. Aber eben nicht wenn es nicht ein regionales Ereignis bleibt. Das europäische Stromnetz ist so verwoben und teils auch marode dass es ganz schnell zu einer Kettenreaktion kommen könnte. Und da waren wir schon mehrmals nahe dran. Kürzlich hatten wir ja das Thema schon einmal: --> Link Und auch heute bin ich der Meinung: Planen schön und gut, aber unterschätze das Raubtier Mensch nicht, das nach 2 Tagen die Krallen ausfährt und holt was es braucht und auch nicht wirklich braucht. Ganz nach dem Motto: Besser haben als brauchen. Und wenn dann das Licht angeht, dann könnten viele erstaunt sein, dass das Leben so schnell nicht mehr normal weiter geht. Die Versorgung mit Lebensmitteln dürfte empfindlich gestört sein. Ich habe mir schon einige Gedanken gemacht. Aber eine wirkliche Vorratshaltung habe ich noch nicht. Ich habe ein paar von den 8L Wasserflaschen aus Spanien mitgebracht, die ich mit Hilfe von Micropur etwas haltbar machen will. Einige Liter Benzin für Rasenmäher oder eben den Moppel lagern in der Gartenhütte. (Auch Benzin sollte nicht zu lange gelagert werden. Darum verbrauche ich es umlagernd.) Darüber hinaus versuche ich gerade ein Balkon-Solarkraftwerk zu kaufen. Bis max. 600W darf man ja via Steckdose einfach in das eigene Stromhausnetz einspeisen. Ist nicht viel, aber recht schnell rentabel und hilft vielleicht etwas, wenn sonst kein Strom mehr da ist. Auch habe ich meine zwei 100WP Semiflexsolarmodule, den Ersatzsolarregler und die AGM Batterien, die im Wohnmobil der Lithiumbatterie Platz machen mussten, für eine Inselanlage klar gemacht. Die Akkus sind dadurch immer voll. Mit dem neu erworbenen 1500W "Ersatz-Wechselrichter" kann ich die Gasheizung inkl. Umwälzpumpen ein kleine Weile betreiben. Auch Mobiltelefone und Taschenlampen kann man damit laden. Brauchwasser haben wir mehr als genug. Ich habe Quellen auf meinem Grundstück. Zwei Spatenstiche tief sprudelt das ganze Jahr klares Wasser aus der Erde. Aber irgendwie ist das weniger der "Prepper", als viel mehr das "Spielkind" in mir. Ach ja, ich habe noch mein altes CB-Funkgerät gefunden. Die Antenne auf dem Dach funktioniert nach über dreißig Jahren immer noch. Ist nicht mehr viel los im Äther, aber wer weiß was dann noch geht? Gaskartuschenkocher mit reichlich "Munition" liegt hier auch noch rum. Und aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass wir gut genährten Mitteleuropäer auch zwei Wochen ohne Essen überleben können. :lol: LG Carsten
Nö, denn wenn kein Netz mehr da ist, schaltet der Wechselrichter ab. Der WR benötigt das Netz für die Steuerung (Frequenz und Phasenlage). Grüße Das Balkonkraftwerk funktioniert nur wenn das Stromnetz funktioniert, nicht bei Stromausfall! Moin. Zum Thema des langfristigen und großflächigen Stromausfalls und seiner Auswirkungen empfehle ich diese Lektüre --> Link Viele Grüße, Andreas
Ein gutes Beispiel dafür, dass wir Menschen uns das Unvorstellbare nicht vorstellen können. Das Grundproblem wird das Ausbleiben von Information sein. Sagen wir, Du hast 800 Km im Tank, wohin wirst Du fahren? Norden, Süden, Westen, Osten? Es gibt weder Internet noch Fernsehen. Dein Autoradio funktioniert, dort gibt es auch den Hinweis auf Blackout. Es wird daran gearbeitet, alle verfügbaren Kräfte im Einsatz, Notfallpläne werden aktiviert, der Innenminister ruft zur Ruhe auf. Es wird keiner sagen, „am Bodensee gibts Strom, dort haben die Geschäfte auf, kommt alle dorthin“. Das Unvorstellbare ist, dass wir von der einen auf die andere Sekunde unseren gewohnten Lageüberblick vollständig verlieren und keinerlei Möglichkeit haben, diesen wiederherzustellen. Stell Dir vor, genau jetzt in dieser Sekunde geht das Licht aus. Du kannst zum Nachbarn gehen und gucken, wie es bei ihm ist. Kein Handy, da bist du der Viermillionste. Du guckst eine Strasse weiter, evtl. noch in den Nachbarort. Den Nachbarort machst Du vielleicht noch, dann wirst Du erstmal abwarten. Die Feuerwehr kommt mit dem Lautsprecher und sagt was von „großflächig“. Autoradio will, dass Du Ruhe bewahrst. Soweit so einfach, ab jetzt bewegen wir uns alle auf unbekanntem Terrain. Wie wird es sein, nach 36 Stunden ohne Information? Ich für meinen Teil habe keine Ahnung, ich weiß nur, dass langsam die Sauce aus dem Kühlschrank läuft. Und Du, fährst Du los? Ich hab immer nen Kasten Bier im Keller. Der Rest ist mir egal.
Im Regelfall absolut richtig! :gut: Aber ich kann ja die beiden 410WP Paneele an meine Inselanlage anschließen. Dann stehen bei mir insgesamt 1020WP zur Verfügung. Dadurch ist die Investition trotzdem nicht vergebens. Zumindest, wenn etwas Sonne scheint. :ja: LG Carsten
Das wäre in der Tat eine elegante Lösung. Hast Du gecheckt, ob dein WR mit der Spannung und Leistung umgehen kann? Perfekt wird‘s mit Notstromeinspeisung ins Hausnetz und natürlich Netzfreischalter. Nicht dass Dir die Anlage wegbrutzelt, sobald das Stromnetz zurückkommt. Wobei es so sein dürfte, dass ohne Netzfreischalter Deine Anlage sowieso sofort in die Knie geht. Für die Gastherme und die Pumpen wird’s aber allemal reichen. Musst nur noch aufpassen, dass Dir das Teil keiner wegträgt. Hallo, ich hätte nicht gedacht, dass so viele Angst vor dem großen Blackout haben. Aber das ist gut fürs Geschäft, werde jetzt im Nebenerwerb Notrationen und Wasser aus der eigenen Quelle verkaufen. Holz aus dem eigenen Wald verkaufe ich schon, werde aber die Preise drastisch erhöhen und nur noch im 10kg Pack verkaufen. Wir haben noch eingewecktes von vor 2 Jahren im Keller, auch dieses werde ich jetzt sicher für viel Geld los. Als im Ernst, drehen jetzt alle am Rad? Ich glaube manche können vor lauter Krisengeschwafel nicht mehr klar denken. Verstand schwindet mit zunehmender Angst und Hysterie.
Müssen all die Satelliten nachts eigentlich alle landen, zum Batterien aufladen? :mrgreen: Kritisch wirds, wenn lebenswichtige Medikamente nicht mehr lieferbar sind. Das Problem besteht jetzt schon teilweise.
Wer mal bezüglich dieses Themas einen spannenden Roman lesen/hören will: "Blackout" von Marc Elsberg Sehr zu empfehlen! "Von Bild der Wissenschaft zum spannendsten Wissensbuch des Jahres 2012 gekürt"
Ich habe das Buch gelesen, es ist gut, aber sicher kein Wissensbuch. Eher wird die DUH Hauptsponsor in der Formel 1 :D Lasst euch doch nicht so verrückt machen von ein paar Weltuntergangsverschwörern. Klar kann der Strom mal kurzfristig ausfallen, es ist auch gut eine kleine Reserve daheim zu haben, aber es gibt keinen Grund für eine Hysterie. Hallo, Schon interessant ...und das Buch Blackout habe ich gelesen. Was ich mich frage (und mich dabei hinterfrage): Wenn eine Familie mit einem Baby zu mir käme, die in einer kleinen Wohnung im Wohnblock gelebt haben: Würde ich die in mein Wohnzimmerlassen, das ich mit einem Holzofen heizen kann? Würde ich sie in meinem Womo das Babyfläschchen warm machen lassen? Was würde ich teilen? Nicht jeder ist so privilegiert, dass er Vorräte anlegen kann oder ein Womo besitzt. Schon alleine die Kosten für einen zweiwöchigen Vorrat können manche Familie finanziell überfordern. An Heizung, Gasflaschen oder Notstrom bruacht man gar nicht erst zu denken. Würde ich zuerst an mich denken: Ich habe mich vorbereitet, die anderen sollen halt hungern oder frieren, selber schuld? Ich weiß nicht, was ich machen würde ... :? :roll: Gruß Klaus
Das Teilen wäre (vermutlich) weniger das Problem, als die Angst, daß sie evt. dann nicht mehr teilen wollen. RK
Sollte gerade so noch passen. Aber die maximale Leistung geben die Solarmodule eh selten ab. Dann reicht es alle male.
Das möchte ich gar nicht. Darum speise ich auch in die AGM Batterien ein und verbrauche den Überschuss direkt mit dem Wechselrichter. Ich denke, es ist von Vorteil so eine Anlage möglichst einfach zu halten. Anstatt die Heizungsanlage am Hausnetz eizustöpseln, geht es dann eben in den Wechselrichter. (Meine Hausheizung steht im Dachgeschoss) Vorräte für ein paar Tage zu haben kann nicht schaden. Denn ohne Strom liegt alles flach. Sich deswegen aber verrückt machen finde ich überzogen. Dabei fällt mir ein, dass ich ja noch die Starklichtlampe HK 500 von Petromax und zwei Kanister Lampenpetroleum habe. :lol: Die macht warm und hell. :klatschen: Und wenn gaaanz viele Leute eine Solaranlage installieren, selbst wenn es nur ein Balkonkraftwerk ist, entlastet es das Stromnetz auch etwas. Und das Portemonnaie freut es auch auf Dauer.
Wo ist das Problem? Ein bisschen Wasser und ein paar Konserven einlagern kostet doch fast nicht, weil die Konserven dann nach einer Weile doch gebraucht werden und gegen neue ersetzt werden. Und wir Camper haben doch sowieso einen kleinen Plan B. ;D Als wir hier letztes Jahr das Jahrhunderthochwasser hatten und der Strom für einige Stunden ausfiel, bekamen wir einen kleinen Vorgeschmack auf solch ein Szenario! Pumpen für die Keller haben manche Nachbarn gehabt. Aber ohne einen Moppel blieben die stumm. In dieser Nacht war man froh über viel Licht, ganz besonders im Keller. Telefonakkus waren schnell leer. Unsere "just in time" Mentalität ist vielleicht nicht auf Dauer haltbar? Ich mochte noch nie den Tank im Auto bis zur Reserve leer fahren. Ganz besonders im Winter nicht. Dreht man deswegen dann auch am Rad? LG Carsten Hallo, habe heute „Die Anstalt“ geschaut, empfehle ich mal allen Blackout Sehern. :D :D :D Hoffentlich ist das nicht zu politisch für dieses Forum :mrgreen: Möglicherweise ist weniger der Blackout - als der "moderne" Mensch das Problem. Die Kriegsgeneration kann/konnte/könnte man mit ein paar Tagen ohne Strom wahrscheinlich nicht mal beunruhigen. Und den Jahreswechsel 78/79 haben wir auch überstanden - vielleicht, weil wir da ganz sicher nicht über Dinge wie "Wärmepumpe" "Solarsteuerung" "Internet" und "Netflix" nachgedacht haben. "Mensch ärger dich nicht" im Kerzenschein mit der Familie ........ und man war im Blackout vermutlich fröhlicher, als heut zu Tage so mancher ohne Blackout 8) Da hat unser Admin durchaus recht. Allerdings ist auch dies ein schlechter Vergleich. Die Abhängigkeit von elektrischer Energie ist seit besagtem Weihnachtsfest um das X-Fache gestiegen. Aber Panik ist wohl dennoch fehl am Platz.
Dazu dieses sehr interessante Video: --> Link Im NOTFALL ginge es bei mir also doch. LG Carsten Das ganze Leben ist ein Risiko, beginnend vor der Geburt, es endet üblicherweise mit dem Tod. Nehmt Euch nicht so wichtig, ihr seid nicht mal der Brösel eines Sandkorns. Natürlich kann man sich den Kopf zerbrechen, wie man 24 Stunden länger durchhält als der Nachbar und viel Geld verbrennen. Aber ehrlich, glaubt jemand an solche Szenarien? Ich nicht, und wenn ich untergehe bin ich halt nicht mehr dabei. Ich finde jeder sollte soviel vorsorgen, damit er anderen im Ernstfall nicht zur Last fällt. :)
Genau das ist der Punkt. Die ganzen Leute, die hier Panikmache oder 'hilft eh nix' propagieren, stehen dann nämlich im Ernstfall nach ein paar Tagen mit Kohldampf beim Nachbarn. Es liegt nicht in der Natur des Menschen, still und friedlich zu verhungerdursten, wenn woanders noch was zu holen ist. Mit Familie noch schlimmer. DEN möchte ich sehen, der nicht alle Register zieht, wenn die Kinder langsam blass und still werden. Es ist ja nicht so, dass nur Spinner vorsorgen - selbst die Bundesregierung empfiehlt hochoffiziell Vorräte für 10 Tage, generell, als Katastrophenvorsorge, plus einige andere Maßnahmen. --> Link bis denn, Uwe
Da wird keiner widersprechen. Jeder wird wohl ein paar Tage mit seinen Vorräten zuhause überleben. Ob man nun selbst ein paar Tage über die Runden kommt, oder problemlos die ganze Straße über 4 Wochen versorgen kann, muss jeder für sich entscheiden. Ich wundere mich eher über den technischen Aufwand, der wohl auch noch richtig Geld kostet, um einen Kühlschrank zu betreiben oder das Gefriergut zu schützen. Da wird es wohl größere Probleme geben, sollte der Super-GAU tatsächlich eintreffen. In meinem Falle und an meinem Ort herrscht ein großer Zusammenhalt unter den Bürgern und ein außergewöhnlich rühriger Bürgermeister besticht mit großem Organisationstalent. Ich denke, wir werden eine Zeit lang die Situation gemeinsam meistern. Apropos, was in den Erwägungen völlig fehlt, ist die öffentliche Seite. Ich denke nicht, dass man da völlig im Stich gelassen wird, auch wenn mein Vertrauen darin eher verhalten ist. Aber für ein paar warme Decken und eine Gulaschkanone/Wasser wird es längere Zeit reichen. Hallo, Ja, das liest sich immer gut: Vorräte für 10 Tage. Aber was macht die Familie mit 3 Kindern in einem Münchner Hochhaus? Da Getränke und Essen für 10 Tage bunkern? Altenheim und Krankenhaus, Wohngemeinschaften mit Menschen mit großem Betreuungsbedarf? Ich denke, dass einige sich da leicht tun. Aber sehr viele Menschen haben keine Möglichkeit zur Bevorratung. Natürlich kann man dann sagen, dass es darum umso wichtiger ist, dass diejenigen es tun, die es können. Es gibt Orte mit einem guten sozialen Netzwerk, aber das gibt es auch nicht überall. Was mir dabei eher Sorgen macht sind so Sätze, dass man auch die Mittel hat, um seine Vorräte zu verteidigen. Da stellen sich mir dann schon viele Fragen. Gruß Klaus
Das ist ohne Frage eine sehr kitzlige Problemstellung. Ich kann ehrlich gesagt auch nicht voraussehen, wie ich da reagieren würde... Erstmal ist es ja ein 'Nein', wenn jemand hungrig vor der Tür steht. Schon nicht ganz einfach, und auch nicht wirklich im Sinne der christlichen Nächstenliebe... Was dann passiert, wenn der das 'Nein' nicht akzeptiert? Puh. Schwierig. Am besten, man geht der Sache aus dem Weg, indem nicht offensichtlich was zu holen ist. Wie auch immer man das schaffen soll... bis denn, Uwe
Und wenn der/die dann "...still und friedlich [vor Deiner Tür] verhungerdursten..."? oder "...wenn die Kinder langsam blass und still werden..." die ihn begleiten? Das Thema ist extrem komplex. Es sollen auch keine Gut-Verhaltenspunkte verteilt werden... Deshalb auch mein Kommentar weiter oben zu denen, die dann mit der Flinte in ihrem Bunker sitzen. Denn spätestens ab einem solchen Zeitpunkt gibt es doch nur 2 Szenarien: Entweder siegt die Kultur oder es siegt "der Stärkere". Und es wird leider bei der bekannten Bevölkerung immer auf "das Recht des Stärkeren" hinauslaufen. DARAUF habe ICH keine Lust. Darum habe ich auch geschrieben, es interessiert mich nicht, mit denen dann 10 Tage länger leben zu müssen. Da DARF ich dann lieber früher gehen. Es gab da mal eine Diskussion in einer Tageszeitung, wo jemand schrieb, wie unsinnig es vom Orchester der Titanic gewesen sei, während dem Untergang weiterzuspielen... Ich halte jedoch gerade diese Leute für die wahren Helden. Niemand kann vorher wissen, wie er in der entsprechenden Situation reagiert, denn das Planen und Denken in unsrer jetzigen Situation geschieht natürlich in einer gewissen Sicherheit. Ob wir im Ernstfall/Notfall in Panik geraten, oder ruhig denken und reagieren, können wir erst hinterher sagen. Deshalb mach ich mir auch jetzt noch keine Gedanken. Wir wissen doch garnicht worauf wir uns vorbereiten sollen oder können. Wir haben im Hinblick auf Corona und die Quarantäne, und eigentlich sowieso, für 2 Wochen Vorräte im Haus. Und dann schau mer mal, dann seh mer schon.
Wie ist das zu verstehen? Du legst dich in die Ecke und verhungerst? Halte ich nicht für glaubwürdig. Oder du ziehst selbst vorher die Konsequenzen? Ist irgendwie keine Option, wenn noch Menschen von einem selber abhängig sind. Für mich zumindest nicht. Aber irgendwie treffen solche Endzeitszenarien ja gar nicht den Punkt. Es geht nicht um den Untergang der Welt, sondern darum, eine vorübergehende Krise (Tage oder wenige Wochen) vernünftig zu überstehen, ohne auf Hilfe angewiesen zu sein. Sich nach einer Woche Stromausfall zu erschiessen und nach 8 Tagen gehen die Lichter wieder an, wäre irgendwie ein bisschen tragisch :) bis denn, Uwe
Es ist der Unterschied bei den Werten. Ich würde mich nie mit jemand um sein letztes Brot streiten. Wegen mir braucht der nicht mit Flinte dasitzen.
Das ist aber meiner Meinung nach genau der falsche Ansatz. Wenn man sich vorher gedanklich mit Notsituationen beschäftigt, hilft das eben gerade dabei, nicht in Panik zu geraten. Ein Plan überlebt nicht immer den Kontakt mit der Realität, aber er ist eine Basis, auf der man aufbauen kann. bis denn, Uwe hallo,ich bin ja nach der Blockade geboren und meine Eltern haben mir eingetrichtert stets eine gut gefüllte Speisekammer zu haben,daran habe ich mich bis heute gehalten. |
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