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Nachdem wir nun ein Balkonkraftwerk Zuhause installiert haben, komme ich auf die Frage, ob sich so ein Teil auch im Wohnmobil lohnen könnte. Das Grundprinzip ist ja, von den Solarpaneelen in einen speziellen Wechselrichter und von dort aus direkt in das 230V Hausnetz (hier Wohnmobil) einzuspeisen. Tatsächlich kommen wir unterwegs auch mit unserer Batterie und einen 12V-230V pure Sinus Wechselrichter klar, ich dachte eher an den Einsatz bei Langzeitaufenthalten wie z.B. beim überwintern. Die Preise für eine kWh sind hier sehr schwankend, teilweise aber auch sehr hoch. Solarpaneele sind eh auf dem Mobildach, es käme dann nur auf die Verkabelung/Schaltung an. Vielleicht hat sich jemand zu diesem Thema ja schon einmal Gedanken gemacht? LG Carsten
Du willst die vorhandenen Module statt über den Solarregler über einen Wechselrichter und dann statt direkt an die Batterie über die Außensteckdose anschließen? Grüße Dirk Nimm lieber ein dafür Vorgesehene Einrichtung. Wenn du ein Balkonkraftwerk über die Außen Steckdose anschließt, schalte dein Wohnmobil komplett auf außer Strom. Wenn die Solarversorgung passt ist ggfs. möglich Wenn der Wechselrichter in der Lage ist ein eigenes Netz mit entsprechender Frequenz aufzubauen. Das kann nicht jeder Wechselrichter. Wenn die Sonneneinstrahlung gerade mal nicht passt hast du halt kein Strom. Mir wäre das lästig. So'n Balkon-Kraftwerk braucht doch erstmal Strom aus der Steckdose, damit es überhaupt erst anspringt. Wenn man den Stecker zieht schaltet das Teil ab; sonst hätte man ja vorne am Schuko-Stecker Saft und bekäme richtig schön eine "gewischt" Hast du denn auf deiner Aussensteckdose Saft wenn dein jetzt schon eingebauter Wechselrichter 220 Volt liefert? Gruß Paul Ich verstehe den Sinn nicht :roll: Ein normaler Sinuswechselrichter im Womo erzeugt doch 230 V, wozu noch der extra Umweg ? Balkonkraftwerke bzw. ihr Wechselrichter können nur in ein bestehendes Netz einspeisen, da sich auf dieses syncronisieren müssen. Du müßtes also im Wohnmobil immer schon einen Sinuswechselrichter am Laufen haben, um dein Balkonkraftwerk nutzen zu können.
Nein, das geht nicht! Ein Balkonkraftwerk hat einen netzgeführten WR und dieser funktioniert nur wenn ein Netzversorger 230V Netzstrom liefert! Eine Womo Solaranlage hat einen Insel-WR, der 230V liefert wenn die Solarpanels was liefern. Das einzige was zu machen kannst ist die Womo-Panels parallel zu dern Balkonpanels anzuschließen, aber das auch geht nur wenn alle Panels die gleiche Ausgangsspannung liefern. Dann musst du halt ein Kabel vom Womo-Dach zu der Balkonanlage ziehen!! Fazit: Vergiss es Gruß Andreas Vielleicht habe ich das nicht verständlich ausgedrückt. Ein Einspeisen an der Außensteckdose des Wohnmobiles würde ich nicht machen, denn hier käme der Landstrom nach wie vor rein. Vielleicht hilft ein Beispiel: Ich stehe für drei Monate in Spanien zum überwintern und hänge am Landstrom. Kosten je kWh 63 Cent. (Als Beispiel entnommen der Preisliste von KIKOPARK Oliva/Spanien) Landstrom steckt im Wohnmobil, Balkonanlage an einer "Innensteckdose", beides hängt sowieso nur auf einer Phase. Dann wird der von meinem Solarpaneel erzeugte Strom vom Solarwechselrichter in 230V umgewandelt und von der Summe des 230V Bedarfes abgezogen. Der Rest wird weiterhin über den Landstrom bezogen. Vorteil wäre: Ich brauchte keine Netzvorrangschaltung und ich bezahle an den Campingplatz nur noch den Strom, den meine Solaranlage nicht liefern kann. LG Carsten P.S.: Wie ich in einem Video gesehen habe, könnte man auch einspeisen, wenn ein 12V/230V Wechselrichter die Referenzspannung erzeugt. Macht aber wenig Sinn und funktioniert nur wenn die Abnahmeleistung höher als die Einspeiseleistung ist. Ansonsten geht der Wechselrichter in Rauch auf. :lol: Damit ist diese Geschichte wohl sofort vom Tisch. Hier der Bericht über ein Balkonkraftwerk ohne Hausnetz. --> Link Nicht zum Nachmachen geeignet, denke ich. Aber sehr interessant. LG Carsten
Wer nicht das ganze Video sehen möchte gehe direkt auf Minute 27 - so sieht es aus wenn ein WR hoch geht weil er 230V "rein" bekommt. Hubert Wie sollte ein WR 230 V reinbekommen. Das kann nur passieren wenn eine Vorrangschaltung besteht. Der WR ist außen vor, hat nichts mit den 230V Netz zu tun. Wie oben beschrieben, Womo ist am Netz, Balkonkraftwerk in eine Womostekdose müßte gehen. Ist ja nichts anderes als wenn er das Zuhause in eine Steckdose steckt. Für alle die keine Lust haben das Video zu schauen: Die Wechselrichter von Balkonkraftwerken benötigen ein Netz (Referenz) damit sie starten. In dem Video wurde ein kleiner 500W Wechselrichter wie wir sie aus dem Womo kennen als Referenz genommen damit der eigentliche Balkonkraftwerks WR startet. Das Problem ist wenn der BalkonWR mehr Strom erzeugt als abgenommen wird geht der Strom in den kleinen 500W Wechselrichter und zerstört ihn. Hubert
Das würde zwar vermutlich so funktionieren, die Frage ist aber ob Du so viele 230V-Verbraucher hast. Wenn Du nicht viele 230V-Verbraucher hast oder diese nutzt wenn die Sonne noch nicht auf das Balkonkraftwerk scheint ( morgens beim Kaffee kochen z.B. ) könnte es evtl. sinnvoller sein den Strom der Balkonanlage, ohne dessen 230V-Wechselrichter, über einen Solarlader in die Batterie(n) "zu pumpen". Auf der anderen Seite: für das Geld was ein Balkonkraftwerk kostet kann man, auch bei 63 Cent / kWh, viel Strom verbrauchen. Zumal Du ja davon ausgehst dass das Balkonkraftwerk alleine nicht ausreicht und Du eingespeisten Strom ( auf besagtem CP ) nicht vergütet bekommst. Grüße Dirk Ich habe gerade meine beiden billigen 100Wp Semiflexsolarmodule an den Balkonwechselrichter angeschlossen, um zu sehen was damit erwirtschaftet werden könnte. Mein einfaches Energiekostenmessgerät zeigt mir einen Ertrag von ca. 115W, bei sonnigem Wetter und 45° Dachneigung an. Da sind dann schon alle Verluste weg. Gewicht der autarken Anlage: 2 x 1,9Kg für die beiden Solarmodule, 3,5Kg für den Wechselrichter (hier aber mit max. 600W) und abhängig von der Entfernung zum freien Himmel, die Kabel. Die einfachen Wechselrichter wiegen nur 1,6Kg - :lach: Vielleicht rechnet es sich kaum in Euro und Cent, aber vielleicht für die Umwelt? Und als Solarfelder können ja auch die auf dem Wohnmobil verbauten genutzt werden. Damit entfielen dann auch die 2 x 1,9Kg für die Flexmodule. :ja: Den Einwurf von Dirk finde ich sehr gut! Eingespeister überzähliger Strom wird nicht vergütet. Richtig, der ginge verloren. Darum gehört der auch weiter in die Bordbatterie. Ich bin zu wenig elektrotechnisch bewandert um zu sagen wie man das am besten bewerkstelligt, Manuell, also mit ablesen und umstecken/schalten, oder sogar automatisch. Im Sommer habe ich in Grömitz für 12 Tage Stromnutzung 50€ bezahlt, obwohl wir eigentlich nur den Kühlschrank mit Landstrom betrieben haben. Für den Rest haben wir fast ausschließlich die Batterie und den Wechselrichter genommen. So ein Wechselrichter kostet zwischen 160 und 310€, je nach Modell, Leistung und Qualität. Könnte sich vielleicht doch rechnen? LG Carsten
Na ja, bei einen Panel wird es wohl nicht zur Einspeisung kommen :wink: Was aber passiert, der Strom vom Balkonkraftwerk wird am Zähler weniger gezählt. So ein Balkonkraftwerk ist wohl mehr Hobby als alles Andere :ja: Das kann schon funktionieren. Wie hoch ist die Grundlast vom Womo wenn Kühlschrank und Ladegerät aktiv sind ? Sagen wir mal 300W Sagen wir mal man nimmt ein 560w Microwechselrichter und 600Wp Modulleistung wenn es passt vom Platz. Dann stellt der Landstromanschluß nur das Netz zur verfügung, das der Wechselrichter braucht um zu arbeiten. Das heist bei Sonne deckt das " Balkonkraftwerk locker die 300W Grundlast während die Sonne scheint. Und man hat 0 Euro verbrauch am Landstrom. Bezahlen muss man dann nur etwas wenn man höhere Lasten nutzt. z.B. 3000W Wasserkocher oder eine E-Herdplatte.Das was über ist verschwindet im Netz und schont die Umwelt. Der Vorteil dieser Möglichkeit ist das man nicht Tonneweise Akkus mitschleppen muß um Strom zu sparen,wenn man auf einem CP steht. 1. Technisch geht das einwandfrei, wie von dir beschrieben. 2. Rechtlich ist auch ein Balkonkraftwerk anzumelden. Wenn du illegal einspeist, vielleicht an einem Zähler ohne Rücklaufsperre, und dazu noch im Ausland, kannst du ziemlich viel Ärger bekommen. 3. Finanziell wird es sich eher lohnen, die Solaranlage und/oder Li-Batterien aufzurüsten, um ohne Landstrom auszukommen. Das hängt aber sehr von den zugrundegelegten Preisen ab. Ich nehme nur Strom, wenn er inklusive ist, um ein bisschen Gas für den Kühlschrank zu sparen. Das erspart mir rund 100 Euro im Jahr. Gruss Manfred Moin, es geht ja darum Stromkosten auf dem CP bei längerem Aufenthalt zu sparen (ob sich das jemals amortisiert, ist eine ganz andere Frage). Eine einfache Lösung die Stromkosten zu senken, ist ein simpler Ein-/Aus Schalter für das Bordladegerät. Das Ladegerät wird halt erst dann zugeschaltet, wenn die Bordbatterien gegen Ende gehen. So wird vermieden, dass das Ladegerät abends bei sinkender Batteriespannung 230V Landstrom in 12V Bordstrom wandelt. Die Ladung kann dann am nächsten Tag durch die vorhandenen Solarplatten erfolgen. Gerade bei unserem Mobil mit einem 12V Kompressorkühlschrank hat sich diese Vorgehensweise bewährt. Es gibt bestimmt für findige Elektroniker eine Möglichkeit das Ladegerät in Abhängigkeit von der Batteriespannung zu schalten.
Anmelden, naja. Da man vermutlich nicht alleine auf dem CP ist würde der Nachbar den Strom verbrauchen den ich einspeise?!? Und die Zwischenzähler auf dem CP sind vermutlich auch privat. Erst wenn der CP Strom in das öffentliche Netz einspeist, kommt der Ärger?!? Die Frage ist ob der CP-Betreiber ein Problem mit einer Fremdeinspeisung hat. Klar kann er den eingespeisten Strom an den Nachbarn für 63 Cent / kWh verkaufen. Aber er steht letztlich auch für den Anschluss "gerade". Grüße Dirk
Unsere Solaranlagen sind im Regelfall nicht so Dimensioniert, dass überhaupt etwas eingespeist würde. Nur die Grundlast würde reduziert. Ein rückwärts laufender Zähler käme also kaum vor, selbst wenn das technisch noch möglich wäre. Aber Du hast Recht, die rechtliche Seite wäre sicher zu betrachten.
Interessante Geschichte. Eine weitere 120Ah Lithiumbatterie kostet schon etwa das drei bis vierfache eines guten Wechselrichters und hält leider auch nicht ewig. Dazu kommt das höhere Gewicht und der Platzbedarf. (Stört aber nicht jeden.) Ich finde es nur schade, dass, wenn der Akku schon voll geladen ist, was bei uns meist sehr schnell der Fall ist, die restliche Sonnenenergie einfach verloren geht! Warum diese nicht für den Kühlschrank (oder für die Klimaanlage) nutzen, gerade wenn es mittags warm ist und sein Verbrauch am größten? Auch der Mittagskaffee und das heizen des Wasser in der Truma für den Abend kann lohnen, oder? Dabei geht es mir noch nicht einmal um den Kostenfaktor allein, sondern auch um den Verbrauch von Strom aus den Kraftwerken, den wir einfach vermeiden könnten. Nee, ich bin kein Klimaaktivist, aber ich mache mir eben Gedanken wie ich meinen Bedarf mit kleinen Möglichkeiten und ohne zu übertreiben, reduzieren kann. Das man damit auch Geld sparen kann, finde ich genau so gut. :lol: LG Carsten
Ob ein Zähler rückwärts laufen kann hängt vom Zähler ab! Aber rein rechtlich ist eine ( Balkon- ) Solaranlage bei der Netzagentur und beim Netzbetreiber anzumelden wenn denn eine Verbindung zum Netz besteht. Und ohne Verbindung zum Netz wird der Wechselrichter keinen Strom "produzieren". Ums Einspeisen geht es dabei erstmal nicht! Grüße Dirk Das mit dem Anmalden bei dem Netzbereiber gillt aber nur für Ortsfeste Anlagen/ Balkonkraftwerke. Soweit ich weiß.
Da irrst du. Ich habe so ein fertig konfektioniertes Balkonkraftwerk von Yuma bei uns an der Hallenwand in Südostausrichtung und 49 Grad vertikal montiert. Eingespeist wird in das Hausnetzwerk. Es produziert bei Sonnenschein selbst jetzt in den Herbstmonaten noch etwas mehr als die zulässigen 600W (gestern 604W). Da wir zunächst auch noch keinen digitalen Zähler hatten, ist der alte Zähler vor der Änderung ordentlich rückwärts marschiert. Bei bedecktem Himmel wie jetzt sind es allerdings nicht mehr als ca. 70W. Da lacht der Zähler natürlich nur drüber Es bestehen in D zwei Anmeldepflichten, einmal ins Marktstammregister und zum anderen beim Netzbetreiber. Die Anmeldung ins Marktstammregister ist nur aus statistischen Gründen erforderlich. Bei der Anmeldung beim Netzbetreiber geht es aber um Geld. Die potentielle Einspeisevergütung ist lächerlich und daher reagiert ein Netzbetreiber allergisch, wenn ihm schon gemachte Gewinne durch rücklaufende Zähler entgehen. Und es ist gleichgültig, ob so ein Balkonkraftwerk einfach so lose im Hof oder auf der Wiese steht oder ortsfest montiert ist. Die Anmeldung ist obligatorisch. Wie das im Ausland aussieht, dürfte hier im Bereich der Spekulation bleiben. Und ja, ohne Netzrückkopplung läuft das Balkonkraftwerk nicht. Darüber hinaus ist es aber Plug-And-Play. Ganz einfach an der Steckdose einstöpseln und los geht es mit dem Klimaschutz :wink: Die Dunkelziffer bei nicht angemeldeten Balkonkraftwerke ist sehr hoch. Viele scheuen den Anmeldekram und stecken einfach den Schukoster ein. Auch ein nicht angemeldetes Balkonkraftwerk schont die Umwelt :ja:
Darum habe ich mir gerade so ein Balkonkraftwerk mit 830Wp Solarleistung und gedeckelter 600W Ausgangsleistung auf das Carport geschraubt! Aber der Ertrag von einer auf dem Wohnmobil montierten Anlage ist sicher nicht der Gleiche wie Zuhause! Wie ich schon weiter oben schrieb, leisten meine beiden 100Wp Flexpaneele zusammen gerade einmal 115W bei guten Bedingungen. Eine gute Kleinanlage auf dem WoMo-Dach bringt vielleicht 200W unter günstigen Voraussetzungen? (Für Interessierte, unser Wechselrichter benötigt mehr als 25V Startspannung. Darum brauche ich auch zwei Felder, weil sonst die Spannung nicht ausreicht.) Mein Kühlschrank braucht etwa 160W/h. Gemittelt aus 3,9kW/24h. Tagsüber braucht er sicher mehr als nachts. Dazu kommen als Grundverbrauch vielleicht noch Ladegeräte und die Wasserpumpe, der Truma-Brenner/Ventilator und die Pumpe der Wasserversorgung? Deshalb gehe ich davon aus, dass ein Balkonkraftwerk im Wohnmobil nur den Verbrauch senkt, aber kaum etwas einspeisen würde. Und sollte dann doch noch mehr übrig bleiben, könnte man das Batterieladegerät mit laufen lassen. Damit ist dann die Batterie auch immer voll und eine Einspeisung quasi ausgeschlossen. LG Carsten
Dabei ist das wirklich einfach. Man muss nur die Leistung des/der beiden Module und des Wechselrichters bereitliegen haben und den Netzbetreiber kennen. Der Weg dahin führt dann über Tante G. auf den Seiten des Netzbetreibers und des Marktstammregisters leicht verständlich und automatisch durch die Menüs. Dafür muss man bei einem Balkonkraftwerk nicht studiert haben, das kann jeder und hat bei mir für beides eine knappe Stunde Zeit in Anspruch genommen. Nur eine Anmeldung bei einem Portal funktioniert übrigens nicht, dann meldet sich sofort das andere und beschwert sich, dass bei ihm noch keine Anmeldung erfolgte. Das Ganze kostet nichts. Selbst ein eventuell erforderlicher Wechsel des Zählers (falls der rückwärts laufen kann, was bei den älteren zumeist der Fall ist) ist kostenlos. Alles andere ist dünnes Eis, weil man die Module nunmal schwer übersehen kann.
Da ist aber doch schon der erste Denkfehler: :eek: Du kannst den Verbrauch des Kühlschranks nicht mit 3900W/Tag = 160W/Stunde ansetzen. Im Durchschnitt ja. Aber der Kühlschrank läuft ja nicht durch sondern schaltet sich ein und wieder aus. D.h. er verbraucht mal 320W und dann wieder nix ( ja ok, ist ein bisschen übertrieben ). Und wenn während der „nix Zeit“ auch noch die Batterie voll ist und Du gerade nicht am duschen bist wo sollen die 600W von der Balkonanlage dann hin?
Das hättest Du übrigens gar nicht mehr gebraucht! Seit Ende September darf man auch 600W-Module an 600W-Wechselrichter anschließen. Grüße Dirk
Ich glaub‘ das war eher hypothetisch:
Grüße Dirk
Lieber Dirk, ich denke, dass Du vom Wohnmobildach niemals 600W gewechselt bekommst! Vielleicht 200 oder 250W wenn die Anlage auf dem Wohnmobildach recht groß ist. Wahrscheinlich aber sogar etwas weniger. Darum mache ich mir in dieser Richtung erst einmal nicht so viel Gedanken.
Das weiß ich nicht, aber mein 600W Deye Wechselrichter hat zwei getrennte 13A Eingängen und eine Empfehlung auf zwei max. 415W Module. Bei den Mitbewerbern sieht es scheinbar nicht anders aus. (Hoymiles HM-600) Für eine Wohnmobilanlage braucht es aber keinen 600W Wechselrichter. Da reicht wohl ein 300W Wechselrichter und ein Eingang, weil die Module auf dem Dach ja im Regelfall nicht nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet werden. --> Link Somit würde der finanzielle Aufwand sehr überschaubar sein. Denn die Module sind ja auf dem Dach und die Kabel wären nicht all zu lang. In jedem Fall würde die Umwelt als erstes gewinnen. Aber irgendwann auch mein Geldbeutel. Mit 2,15kg wäre die Geschichte auch sehr leicht, zumindest besser als die Batterien aufzustocken. Selbst wenn ich meine beiden Semiflexmodule (zusammen 3,8Kg) mitschleppen müsste, könnte es sich beim überwintern vielleicht rechnen? LG Carsten P.S.: Ab 2023 braucht man für Solaranlagen wohl keine Steuer mehr zahlen, wenn man es richtig anfängt. --> Link.
:top: In einer ähnlichen Situation haben wir das auch so gemacht. Eine Sicherung vom Inverter war durchgebrannt und wir brauchten den Landstrom nur zum Pedelec-Laden. Damit die teuren kWh nicht nachts die Batterien laden, die am nächsten Tag sowieso per Solaranlage wieder gefüllt würden, haben wir das Landstrom-Ladegerät schlichtweg an seinem dafür vorgesehenen Taster ausgeschaltet. Ist bei uns zum Glück leicht von innen zu erreichen. Und mit einem eingeworfenen Euro mehrmals das Rad geladen. Ich denke, der TE kann das in Spanien ganz ohne Balkonkraftwerk genauso machen. Im Sommer habe ich allerdings so manches Mal gedacht, es wäre doch schön, wenn man die Solarpanele des wochenlang geparkten Fahrzeugs als Balkonkraftwerk zu Hause einspeisen lassen könnte. Technisch wahrscheinlich machbar, leider parken wir aber zu weit vom Haus.
D.h. Du willst doch die Module vom Womodach statt mit Solarladeregler an die Batterien anzuschließen lieber einen Wechselrichter nehmen und damit dann 230V ins Womo einspeisen? Und die Batterien über 230V laden?? Ich glaube das wird ziemlich unwirtschaftlich wegen der Verluste?!
Achso ich dachte Du hättest an die 70%-Regelung ( gesetzliche Vorgabe die gerade ausläuft ) gedacht und darum 830W Module und einen 600W Wechselrichter genommen… Grüße Dirk
Die Idee ist mir gekommen. Allerdings gilt es herauszufinden was praktikabel ist. Wie lange nutzt man den Solarladeregler, wann schaltet man auf den Wechselrichter zum einspeisen um? Ich habe festgestellt, dass meine Batterie bei schönem Wetter schon meist vor Mittag wieder voll geladen war. (Das 230V Batterieladegerät habe ich eigentlich nie eingesteckt.) Den Rest des Tages ging der Sonnenstrom ins Nirvana. Genau hier sehe ich eben die Nische für den Wechselrichter. (Übrigens habe ich auch reichlich Wandlerverluste, wenn ich erst die Batterien lade und ich dann über Spannungswandler 230V Geräte anschließe. Damit muss ich ja auch leben.) Und wer faul ist und genügend Solarpower vom Dach hat, der kann auch über den Wechselrichter das 230V Batterieladegerät betreiben. Trotz den Verluste. Immer noch besser als diesen Strom zu verschenken, oder? Die Kosten dafür sind ja überschaubar. Vielleicht muss man sich an den Gedanken erst einmal gewöhnen? Ein paar Test machen, Informationen zusammen tragen, Erfahrungen in dieser Richtung machen. Genau darum geht es mir in diesem Thema. Wenn man den Wechselrichter neben dem Solarregler platziert, könnte man mit einem recht einfachen Umschalter zwischen den beiden Betriebsarten hin und her schalten. Ganz findige Elektriker würden sicher auch noch einen Weg finden, wie man automatisch zwischen den beiden Betriebszuständen wechselt. Die findigen Elektroniker packen da sogar einen Raspberry rein und programmieren eine Routine. :lol: Ich bin gespannt, wann jemand einmal durchrechnet, ob es sich für ihn lohnen könnte. Mir ist es schon sympathisch, dass ich immer weniger Strom vom Kraftwerk brauche und die Solaranlage auf dem Dach noch effektiver nutzen kann.
Ich würde aber gerne die Grundlast, vor allem die des Kühlschrankes, auf den Wechselrichter übertragen. Nach einer Klimaanlage ist das wohl der größte Energievernichter an Bord, der gerade dann reichlich Energie schluckt, wenn die Sonne am höchsten steht. LG Carsten Ah, jetzt ja! Es geht Dir nicht darum weniger Strom aus fossilen Energiequellen zu verbrauchen ( zumindest nicht primär ) sondern darum das Deine Solaranlage nicht zu 100% ausgelastet ist. Da, wie Du ja selber gesagt hast, die Module auf dem Womo-Dach nur irgendwas im Bereich 200W liefern wird sich die Investition in einen Netz-Wechselrichter ( das ganze soll / muß ja auch mit Landstromanschluß funktionieren), der ja immerhin im Bereich 350-450€ liegt, vermutlich niemals rechnen. Zumal Du ja nicht allen Strom verbrauchen kannst sondern auch etwas in das CP-Netz einspeisen wirst wenn Dein Womo gerade nix braucht. Ob sich das unter Umwelt-Aspekten lohnt?? Jetzt kommt wieder der Spruch „so‘n Wechselrichter muss ja auch erstmal produziert werden, da steckt viel Aluminium drin, der Transport nach Europa, … schließlich fährst Du das Gewicht des WR ( auch wenn es nur ein paar hundert Gramm sind ) im Jahr ein paar Tausend Kilometer durch die Gegend,… Und dann ist die Frage wo steht das Womo wenn Du nicht unterwegs bist? Zu Hause mit Stromanschluss und der „neue“ WR arbeitet oder in einer Halle und der WR „gammelt vor sich hin“? Grüße Dirk
Warum lässt du den Kühli nicht auf 12 Volt laufen. Das wäre die effektivere Art des Betriebs. Ich mache das auch, bei Überschußstrom von der Solaranlage. Wenn auch händisch. Allerdings kühlt der auf 12 Volt genauso gut wie auf Gas. Leitung wurde Verstärkt vom Accu her. Braucht 10 A. Ist schöner Tag und wir sind mit den Bikes unterwegs und der Accu ist noch gut voll, Wird Gas abgedreht und auf 12 Volt geschaltet. Wenn wir dann abends ist der oft so kalt, das wir erst auf Gas stellen , vor dem Schlafen gehen. Wird heuer wenn wir in Spanien sind, öfter der Fall sein,weil ich die Solaranlage von 300 Watt auf 500 Watt erhöht habe.
Lass die doch über den eigenen WR laufen. Mach ich auch. Vor allem beim fahren. Bei Pause läuft die Klima weiter. Eigentlich bräuchtest du einen Multiplus. Den kannst du ja programmieren wieviel er vom Netz bezieht. So mein Wissensstand. Aber da bin ich selber noch am suchen. Wenn auch für eine Hausanlage mit 48 Volt. Noch ein Gedanke zu den Verlusten, die ja bei den WR aus 12 Volt entstehen. Eigentlich sind die mir egal. Weil die Primärenergie nix kostet. Im Prinzip hast du ja alles an Bord um die SR - Energie selber zu nutzen. Mit dem Equipment das du an Bord hast. Und dem Accu ist das vollkommen egal. Wenn der immer wieder auf 25 % entladen wird. Nächster Tag wird einfach dazu benutzt den Accu über die SR zu laden. Wenn du einen Umschalter hast, wo du zwischen Netz und eigenen WR wählen kannst. Brauchst du den Balkonkraftwerk nicht. Genaugenommen könnte man das über den BMV automatisieren. Einen Schütz anschliessen, der Umschaltet. Mit SOC den Schaltpunkt vorgeben. Und den Kühli auf 230 Volt laufen lassen. Eventuel einen kleineren WR mit hohen Wirkungsgrad anschliessen. Damit die Verluste geringer sind. Ich würde dieser Variante immer den Vorzug gehen. Bevor ich mir das mit einer Balkonanlage realisiere. Sind aber nur meine Gedanken dazu. Franz
Ich glaube das greift zu kurz! Die Energie, die durch die Verluste nicht mehr zur Verfügung steht, kauft man dann u.U. in Form von Landstrom nach. Ich hatte eben auch schonmal darüber nachgedacht den Kühli auf 230V über den WR und der Batterie zu betreiben. Die Batterie wird ja schließlich über Solar wieder geladen. Und mein Wechselrichter hat neben dem Batterieanschluss auch einen 230V-Anschluss ( nicht nur NVS ) und könnte die Batterie auch auf 230V laden. Aber nur, zu guten Zeiten, tagsüber. Nachts oder wenn die Sonne mal Pause hat dann hat der Wechselrichter halt seine Verlustleistung. Ein WR z.B. einer Balkonanlage schaltet sich nachts aber ( fast ganz ) ab und verbraucht dann ( beinahe ) nix mehr. Außerdem müsste man bei 230V über die Bordbatterie immer „das ganze System im Auge haben“ um nicht morgens feststellen zu müssen das nach drei weniger guten Tagen der Strom ganz weg ist weil man vergessen hat „umzustecken“. Beim Balkon-WR liefert dieser halt nix mehr und das Womo nimmt sich entsprechend aus dem CP-Netz was es braucht. Grüße Dirk
160W im Durchschnitt aus 3,9kWh / 24h oder 160Wh / h Wobei 160W als Momentanleistung schon recht nah an den üblichen Werten wäre !? Selbst große Absorber brauchen kaum mehr als 180-200W. D.h. der KS müßte ziemlich durchlaufen. War das sicher nur der KS ? RK
Korrekt. Aber irgendeinen Tod stirbt man immer. Es immer die Frage, wieviel spare ich.
Hier kannst du die Verluste sehr hoch ansetzten. Bringst du die Weg. Schaut die Rechung ganz anders aus. Was brauchst du dazu. Lithium Batterie BMV, Relais, 12 Volt Temperaturschwellwertschalter mit Externe Temperaturfühler. Hast du einen Multiplus, kannst du ja ins WOMO-Netz einspeisen. Den Multiplus kann ja Nulleinspeisung. Also lässt er nix ins öfentliche Netz. Stimmt, oder ich habe eine Wissenslücke. Brauchst aber noch den Microwechselrichter. Hast aber die WR Verluste. Und die erste Variante ist effektiver. Und sicher nicht teurer. Allerdings mehr Arbeit.
Darum den BMV. Lässt ihn halt nicht den Accu so tief entladen. Dann hast du mehr Reserve. Hast du AES am Kühli. Sind die 12 Volt weg, müsste der doch den Gasbetrieb aufnehmen.
Oder es Schaltet auf Gas um. Was vermutlich das Günstigste ist. Ein Bekannter ist auf einem Campingplatz. 365 Tage. Momentan kostet dort das KW 1,0 Euro. Der grosse Kühlschrank verbraucht lt. Hersteller 4,6 Kw in 24 Std. A scheiß Rechnung mit Strom. :cry: :cry: Franz
Ich denke beides ist wichtig! Sonst hätte ich nicht Zuhause auch so ein Balkonkraftwerk im Betrieb.
Da wäre ich mir nicht so ganz sicher. Ein guter 300W Wechselrichter kostet inkl. Versand 200€ --> Link Wobei sich die 300W nur auf den Ausgang des Wechselrichters beziehen. Eingangseitig können bis gut 400W angeschlossen werden.
Das wäre auszurechnen. Wer nur drei Wochen im Jahr unterwegs und meistens ohne Landstrom steht, wir das Geld verschwenden. Bei jemanden, der neben den Sommerurlauben auch noch im Süden überwintert, kann das vollkommen anders aussehen. Auch der aufgerufene Strompreis, der sehr oft höher als Zuhause ausfällt, spielt eine wichtige Rolle. Was ist schon jetzt solartechnisch auf dem Wohnmobildach? Reicht das, oder braucht es da noch weitere Investitionen? Lithium- oder Bleibatterie an Bord? Klimaanlage oder nur Kühlschrank? Andere Verbraucher am Tage? Das muss jeder für sich selbst ausrechnen. Bei mir wären genug Solarfelder vorhanden. Ich brauchte also nur einen Umschalter neben dem Solarregler zum Wechselrichter und einen Schukostecker. - Fertig. Kosten also ca. 200€ Bei voller Sonne kommen ca. 115 -200 W von Dach. Das würde für den Kühlschrank schon fast reichen, oder?
Ich habe ja nur 3,9kWh in der Beschreibung des Kühlschrankes gefunden und das der Einfachheit halber durch 24h geteilt. Aber das ist ja nur ein theoretischer Wert. Nachts wird er wohl nicht so viel wie tagsüber verbrauchen. Darum gehe ich auch davon aus, dass der erwirtschaftete Strom schon zum größten Teil hier vernichtet wird und deshalb nicht wirklich viel in das Netzt eingespeist wird. Damit würde sich der Ertrag gut nutzen.
So ein Wechselrichter hat einen Peak-Wirkungsgrad: 96,5%. Nicht schlecht, oder?
Ist die Frage ob das so einfach ist, würde ich gerne einmal ausprobieren. Helft mir einmal zu rechnen. Ich lege die 63Cent/kWh des Kiko-Park zu Grunde. (Spanienüberwinterer 60Tage) Ertrag 150W/h vom Dach für 5h am Tag - 5 Tage in der Woche, 2 Tage nur die Hälfte. Was gehört noch weiter in die Rechnung? LG Carsten
Hier wird es mit den Einheiten tatsächlich unklar. 150Wh in 5h oder 150W für 5h = 750Wh RK
Darum habe ich ja um Hilfe gebeten! :lol: 150W für 5h = 750Wh liest sich für mich richtig. :ja: Dankeschön! LG Carsten Dann rechne ich mal: 60 Tage Überwintern. 750W/h 5 Tage/Woche = (3.750 W/h) 375W/h 2 Tage/Woche 50% = (750 W/h) Summe 4.500 W/h Woche oder eben 27.000 W/h (27 kWh) x 0,63€ = 17€ Dazu kommt dann vielleicht noch etwas Ertrag vom Sommerurlaub. Hört sich für mich erst einmal nicht nach dem "Burner" an. Habe ich etwas vergessen, oder falsch gerechnet? LG Carsten
Wenn man schon rechnet, dann mit den richtigen Einheiten ! Am Ende steht ja auch die richtige ? W/h gibt es zwar grundsätzlich, hat aber im Womobereich keine Relevanz und ist etwas komplett anderes als Wh oder W 750Wh / Tag 5 Tage/Woche = (3.750 Wh) 375Wh / Tag 2 Tage/Woche 50% = (750 Wh) Summe 4.500 Wh pro Woche oder eben 27.000 Wh (27 kWh) x 0,63€ = 17€ RK
Kann ma so sehen, aber dann sieht man es halt falsch. Obwohl unser BKW noch ungünstig und provisorisch hängt, noch in senkrechter Stellung mit Kabelbindern am Geländer befestigt ist, seil ich auf die eigentliche Unterkonstruktion warte, liefern die 740Wp zur Zeit in der Spitze bis zu 480W laut dem Fritz Zähler. Dort, wo sie hängen, bekommen sie wegen eines Baumes erst ab 11:30 Sonne und wegen einer Loggia am Haus sind die um 16:00 wieder komplett beschattet. Trotzdem kommen da im Moment Abends rund 2Kwh weniger auf den Zähler, macht bei unserem jetzigen Preis knapp 80 Cent am Tag. Der Mikrowechselrichter ist größer ausgelegt und später sind die Module, die recht teuer waren fürs Wohnmobil gedacht, mit richtigen und fürs Haus gedachten Modulen wäre ich deutlich günstiger gewesen, aber selbst so wäre die Anlage nach 6 Jahren im Plus - zu den HEUTIGEN Strompreisen. Wenn man nicht alles beim Alibaba zusammen ramscht für Bestepreis bekommt man auch Module, deren Leistung für einen deutlich längeren Zeitraum garantiert ist. Mich hat das Teil überzeugt und bereits jetzt prognostiziert die Auswertung über 250 Euro weniger Stromkosten für ein Jahr. Hallo Kalle,
hast du denn Verbraucher, die die 480W auch sofort verbrauchen? Hast du die "rund 2Kwh weniger auf den Zähler" gemessen oder ausgerechnet? Viele Grüße Jürgen |
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