bernds2 am 07 Dez 2022 16:47:15 HalbvetteVenus hat geschrieben: Wir reden hier ja von Nutzfahrzeugen. Ich glaube, ich weiß wovon ich schreibe.
Ich u.a. auch. - Und ich fahre auch noch meine zwei aktuellen Oldtimer regelmäßig. Ein Pkw und einen 8,8 Tonner. Ich sage ja auch nicht, das es immer einfach ist. Aber so dramatisch schwierig wie auch hier oft behauptet, ist es nicht.
Tinduck am 07 Dez 2022 16:52:46 bernds2 hat geschrieben: Ich sage ja auch nicht, das es immer einfach ist. Aber so dramatisch schwierig wie auch hier oft behauptet, ist es nicht.
Das glaube ich sofort für normale PKW oder LKW. Aber ein alter Kawa, der als LKW zugelassen ist, auf Womo zugelassen werden soll und mit einem üblichen Vanlifer-Fichtenprofil-Ausbau plus Dieselheizung und Kompressorkühlbox beglückt wurde? Da bekommt man einfach ein H-Kennzeichen dran? Wahrscheinlich nicht bei jedem Prüfer... bis denn, Uwe
HalbvetteVenus am 07 Dez 2022 16:57:52 an bernd2: dann wissen wir ja beide, worum es geht :razz: . Ein 8.8 Tonner ist mit guter Basis vermutlich auch leichter zu finden als ein Kastenwagen. Und ohne Fachkenntnisse ist man meiner Meinung nach aufgeschmissen. Wer als Laie eine Werkstatt sucht, die Ventile einstellen oder eine alte Diesel-ESP prüfen, braucht Geduld (und Geld). Und wie "normale" Werkstätten mit dem Thema Rost umgehen, lässt sich ja z.B. an dem Thread mit dem Ducato 230 erkennen, der hier neulich diskutiert wurde.
bernds2 am 07 Dez 2022 17:18:53 HalbvetteVenus hat geschrieben: Und ohne Fachkenntnisse ist man meiner Meinung nach aufgeschmissen. Wer als Laie eine Werkstatt sucht......
Ja da hast Du Recht. Mein Fehler bei dieserart Diskussion ist es, daß ich davon ausgehe, das aktive Oldtimerbesitzer auch kenntnisreiche Selberschrauber sind. Sorry. Aber es ist schon lustig, oder eben nicht, daß hier einige (Du bist natürlich nicht gemeint) lauthals über Oldtimer, H-Gutachten und Zulassung schreiben, ohne selbst jemals etwas damit zu tun gehabt zu haben geschweige denn einen Oldtimer zu besitzen.
Navigatore am 07 Dez 2022 17:22:05 Schade, dass auch dieser Strang wieder in Rechthaberei ausartet. Dazu noch mit konstruierten Argumenten, wenn der eine beispielsweise völlig zu Recht von Oldtimerversicherungen spricht und der andere seine Argumentationslinie mit einer herkömmlichen Versicherung untermauert.
Es mag doch sein, dass es unterschiedliche Erfahrungen gibt, insbesondere zu so einem varianten- und interpretationsreichen Thema wie diesem. Das kann man auch einfach mal hinnehmen. Um Erfahrungen auszutauschen, ist ein Forum doch da. Nur einem Gutachter nachher mit dem Argument gegenüber treten, dass "Willibutz" aus dem "Wohnmobilforum" etwas ganz anders sieht, nur weil der vor zig Jahren mal dies oder jenes gemacht oder gehört hat, wird wohl von wenig Erfolg gekrönt sein :wink:
HalbvetteVenus am 07 Dez 2022 17:26:00 bernds2 hat geschrieben:Aber es ist schon lustig, oder eben nicht, daß hier einige (Du bist natürlich nicht gemeint) lauthals über Oldtimer, H-Gutachten und Zulassung schreiben, ohne selbst jemals etwas damit zu tun gehabt zu haben geschweige denn einen Oldtimer zu besitzen.
Da stimme ich Dir voll und ganz zu ! Aber ich selbst staune auf diversen Treffen immer wieder, was alles H-fähig ist: T1 Pritschen, die auf dem Boden schleifen dank verstellbarer Achsen. Oder Wohnbusse mit komplett neuen Innenausbauten. :P :P :P
pwglobe am 07 Dez 2022 17:31:00 Hallo, zu diesen ganzen Themen gibt aus auch viel zu lesen in einem anderen Forum, speziell für Busse. Namen darf ich hier nicht nennen.
mv4 am 07 Dez 2022 17:35:20 akany hat geschrieben:Was ist die Basis für diese Aussage, dass das heute nicht mehr gehen soll? Was sind die geänderten Bestimmungen? Hast Du einen Link (bitte nicht auf FB oder ein Forum...)? Hast Du eine H-Zulassung von einem Kastenwagen durchgeführt oder beantragt?
wenn du in meinen Album stöberst findest du zb. ein Fahrzeug...ich besitze mehrere und habe auch schon bei einigen Restaurationen massgeblich mitgewirkt ...einige davon kannst du im Museum in Zwickau bewundern. Und da war alles dabei vom Motorisierten Zweirad bis zum LKW. es geht hier nicht um die H Zulassung eines Kastenwagen,,,sondern um die H-Zulassunge eines Kastenwagens der selbst ausgebaut wurde. Und dieser wurde dadurch innen wie außen erheblich verändert...ergo nicht mehr im Originalzustand wie er ursprünglich ausgeliefert wurde. Und genau darauf wird jetzt bei der H-Zulassung wert gelegt. Das war vor einigen Jahren anders...da hat man vieles nicht so eng gesehen, und da war es möglich das zb. ein ehemaliges Feuerwehrauto ausgebaut zum "Campingfahrzeug" (soweit das innen möglich war) eine H-Zulassung bekommen hat. die Bedingung war damals schon das es von außen als ehemaliges Feuerwehr auto erkennbar ist. Ohne Zusätzliche "Camping" Fenster an den Seiten. aber innen eben komplett als Camping fahrzeug umgebaut wurde. Heute undenkbar. Und glaube mir ich habe einen guten Prüfer an der Hand der einiges möglich machen würde...und jeden Spielraum ausnutzt. und diese Beispiele von dem T1 und den verstellbaren Fahrwerk oder Wohnbus..die wurden mit Sicherheit nicht in den letzten 2 Jahren mit H -Kennzeichen und Gutachten ausgesattet..sondern sicher schon vor einigen Jahren wo sowas eben noch möglich war. Oder es wurde Nachträglich etwas geändert...auf die Gefahr hin das das H-Gutachten eingezogen wird wenn der TÜV Prüfer das bemängelt.
Inselmann am 07 Dez 2022 17:58:55 Tinduck hat geschrieben:Ist auch sicher nicht so einfach, eine 20 Jahre alte, funktonierende Heizung für den Aufbau zu finden... oder einen 20 Jahre alten Kühlschrank, weil baugleiches wird heute garantiert nicht mehr hergestellt. bis denn, Uwe
Truma S3004. Gibts sogar noch neu zu kaufen.
akany am 07 Dez 2022 18:13:21 mv4 hat geschrieben:... es geht hier nicht um die H Zulassung eines Kastenwagen,,,sondern um die H-Zulassunge eines Kastenwagens der selbst ausgebaut wurde. Und dieser wurde dadurch innen wie außen erheblich verändert...ergo nicht mehr im Originalzustand wie er ursprünglich ausgeliefert wurde. Und genau darauf ...
Ich glaube, es gibt hier ein wesentliches Missverständnis zum "WANN" wurde der Kastenwagen ausgebaut. Denn wir sprechen hier ja fast alle von Kastenwagen. Alles was ich schreibe, betrifft einen Kastenwagen der neu ausgeliefert wurde und dann sofort von mir selbst ausgebaut wurde. Dies heisst, der Ausbau war all die Jahre auch drin, als er nach 30 Jahren sein H erhielt. Was einige Wilde mit tiefergelegten T1 und sonstigen Gimmiks machen, verstehe ich nicht... und auch nicht, wie man sowas als "erhaltenswertes" Gut mit einem H verzieren kann. Und ein H kann auch aberkannt werden. Und ein H darf trotzdem im täglichen Verkehr genutzt werden wie egal welche andere Karre auch. Und ich darf auch zum Procedere noch anmerken, dass der Prüfer alles fotografiert hat und gesagt, das müsse er, denn er müsse sich dafür rechtfertigen können, hier ein H vergeben zu haben. Also nix mit "lau".
surfoldie11 am 07 Dez 2022 18:15:30 Spaßfrage: Wird bei der H-Prüfung auch darauf geachtet dass die Schiebetür - wie es sich für einen Ratsch-Bumm Karren gehört - anständig scheppert beim zuknallen????
bernds2 am 07 Dez 2022 19:21:16 Yepp, der ganze Stellplatz muß schlagartig aufwachen, ansonsten wird das H sofort aberkannt .... ;-))
Womofahrer55 am 07 Dez 2022 20:02:54 HalbvetteVenus hat geschrieben:...Aber ich selbst staune auf diversen Treffen immer wieder, was alles H-fähig ist...
Womofahrer55 hat geschrieben:...Die Erteilungen vom "H" werden meiner Meinung nach immer schwieriger. Das liegt wohl auch an dem "Ausreizen von Grenzen von H-Interessierten"...
Keine Sorge, Dein Staunen "was alles H-fähig ist" wird sich weiterhin sehr, sehr stark relativieren. :ja: :ja: :ja: Es ist nicht der erste Ast, den sich Manche absägen, weil sie nicht wissen wo sie sitzen... :? Schade. Und die Rechtsschutz-Versicherungen lehnen es auch immer häufiger ab, Klagen von H-Interessenten an Verwaltungs-Gerichten ö.ä., zu bezahlen :lach:
racky am 07 Dez 2022 20:25:32 Ohne Ratsch Bum wärst du früher aufgewacht wegen der Sorge das was nicht stimmt. Zumindest kurz nach Sonnenaufgang. Damals waren wir alle jünger und man musste Nachts nicht raus. Die wenigsten hatten ein WC dabei und morgens gab es Bedürfnisse. Ältere Camper gab es in den 80er Jahren wenig.
maxmara am 08 Dez 2022 17:22:00 Navigatore hat geschrieben:Schade, dass auch dieser Strang wieder in Rechthaberei ausartet. Dazu noch mit konstruierten Argumenten
Scheint wohl keine Ausnahme zu sein. racky hat geschrieben:Ohne Ratsch Bum wärst du früher aufgewacht wegen der Sorge das was nicht stimmt
Wir können auch bei dieser "Aussage" keinen Bezug zum Thema erkennen. Vermutlich müssen wir im Forum noch lernen zu ignorieren.
surfoldie11 am 08 Dez 2022 18:28:09 Ja, vor allem solch Hinweise.
Ich habe bereits 100 x den admin gebeten ALLE Texte die nicht unmittelbar zu allen Themen die hier anstehen ungefragt zu löschen....Muss er aber entscheiden. NIX!!! Aufschrei von 50% der User die gerne abweichenden Text mit einstreuen. Oft eben labern.... Der Vorteil wäre umgehend zu sehen: 50% der Beiträge wären kurz und fix beendet.
Ich wäre auch für eine Einblendung VOR einer Textveröffentlichung wie: Habe die BD gelesen, habe Google befragt und habe hier die Suchfunktion bemüht. Letzteres scheint bei einigen Usern unbekannt zu sein.....
KAWADO am 08 Dez 2022 19:10:37 surfoldie11 hat geschrieben:Ich wäre auch für eine Einblendung VOR einer Textveröffentlichung wie: Habe die BD gelesen, habe Google befragt und habe hier die Suchfunktion bemüht.
Spaßfragen werden dann sofort gelöscht :?: :gruebel:
akany am 08 Dez 2022 19:25:52 ...
....
...
bert am 08 Dez 2022 20:55:42 Was ist falsch daran die alten Teile am Leben zu erhalten? Finde es Gut, macht ja auch einiges an Arbeit. Auch bei uns fahren viele ältere Busse die oft nur minimal ausgebaut sind. Das H mag in Deutschland für einige eine wichtige Rolle spielen.
Bei uns in Österreich ist das schon mal egal. Da gibt es zwar auch einige Erleichterungen für historische Fahrzeuge aber nichts wesentliches.
Die sogenannte "Vanlife Szene" wird sich teils wieder auflösen. Wir haben auch mit einem alten VW Bus angefangen, hat sich halt noch normales Camping genannt. Viele sind durch den ganzen Covidwahn aufs campen aufgesprungen weil es vielfach die einzige Lösung war raus zu kommen. Den Rest hat es immer schon gegeben und es hat halt einen neuen hippen Namen bekommen. Durchs Internetz wird halt vieles schneller und weiter verbreitet.
maxmara am 10 Dez 2022 19:04:22 Für alle Interessierten ein aktueller Beitrag zum Thema: Beliebtheit alter Kastenwagen ( und alter Wohnmobile) --> Link
akany am 10 Dez 2022 20:49:15 maxmara hat geschrieben:Für alle Interessierten ein aktueller Beitrag zum Thema: Beliebtheit alter Kastenwagen ( und alter Wohnmobile) --> Link
Nun zählt für mich jemand der ein Fahrzeug bewusst beschädigt, nur weil ihm gesagt wird, der darf durch einen Geländeparcours fahren, nicht unbedingt als Ratgeber, sondern als Dünnbirne. So viel zu "Friso"... :flop:
Kleinlaster am 10 Dez 2022 23:09:41 Ob die Beliebtheit älterer Kastenwagen steigt oder nicht, kann ich nicht genau sagen.
Zwei Sachen würde ich gerne anmerken: Es gab ja hier schon H Kennzeichen Diskussionen und jemand schrieb er würde seinen Unimog nicht mit H Kennzeichen ausstatten, da dieser noch gewerblich läuft. So weit ich weiß ist eine gewerbliche Nutzung des historischen Fahrzeuges durchaus möglich. Ich sah sogar mal einen UPS Wagen der wohl mit H Kennzeichen regulär für UPS fuhr. Sogar das Thema "Dienstwagen/Geschäftswagen" mit H Kennzeichen wurde schon in der Presse diskutiert. Allerdings braucht ein Unimog auch evtl. ein solches Kennzeichen gar nicht.
Die zweite Sache: Ich habe so den Eindruck, dass im Bereich Kastenwagen Campingfenster bei den H-Prüfern nicht mehr gerne gesehen sind. Dachluken sind ja kein Problem, weil ein Bus (also für Personentransport) oder auch ein Transporter durchaus eine starke Belüftung oben haben dürfen. Außerdem fällt so eine Luke im Gesamtbild oftmals gar nicht so wirklich auf. Man muss also nicht ersticken, um es mal so zu sagen, wenn man ein H Kennzeichen hat.
Aber Campingfenster sind eben was spezielles und selbst Werkstattwagen haben oftmals zwar Dachluken aber eben keine Campingfenster.
Ich reite auf dem Campingfenster Punkt deswegen so herum, weil ich mir überlegt habe, in den nächsten Jahren, zB einen Mercedes T2 oder Vario zuzulegen. Egal ob H Kennzeichen oder nicht, ich möchte den Wagen dann zB als das was er war "erhalten". War er ein Rettungswagen, hat er ja sowieso schon Luken und kann belüftet werden. Da brauche ich keine extra Löcher in die Karosserie zu flexxen um Campingfenster einzubauen. Auf manchen Treffen der Freaks früher wurde sich beklagt "der sowieso hat ja viel zu wenig Fenster und deswegen nu dunkle Höhle". Ja, das nennt man dann "Originalzustand" oder so ähnlich. Tut mir leid jetzt meine Besserwisserei, aber irgendwie habe ich richtig Lust darauf, einen alten Kastenwagen zu nutzen und aber auch zu "erhalten". Gut ist es dann, wenn er zB ein Wasserwerke-Wagen oder ein RTW oder ähnliches war.
Dann möchte ich doch noch einen dritten Punkt anfügen. Es wurde diskutiert, ob in den letzten Jahren die Regeln für H Kennzeichen schärfer wurden.
Also mir hat ein GTÜ Prüfer vor einigen Wochen gesagt, er habe von oben den "Befehl" erhalten, härter zu prüfen, weil die Chefetage der Ansicht sei, dass zu viele """"Rostlauben""" , so Zitat, H Kennzeichen bekommen hätten. Also ich gönne jedem dass er das H Kennzeichen bekommt... einerseits, andererseits ist es aber auch nicht fair, dass wiederum andere dann viel Energie darin stecken müssen, jeden Lackschaden zu beseitigen, bevor sie das "H" erhalten.
Tinduck am 12 Dez 2022 10:11:03 Kleinlaster hat geschrieben:Also ich gönne jedem dass er das H Kennzeichen bekommt... einerseits, andererseits ist es aber auch nicht fair, dass wiederum andere dann viel Energie darin stecken müssen, jeden Lackschaden zu beseitigen, bevor sie das "H" erhalten.
Das ist aber ein generelles Problem bei den Prüforganisationen, auch bei normalen Fahrzeugabnahmen. Der eine Prüfer lässt einen mit dem gleichen Mangel neu vorführen, bei dem ein anderer die Plakette erteilt und sagt 'lassen sie es aber bald richten'. Die Materie ist einfach zu komplex, als das man alles haarklein über die Vorschriften regeln könnte, deshalb ist immer Ermessensspielraum, egal ob TÜV-Prüfung oder H-Abnahme. Und dann gibt es da noch solche Abnahmen, bei denen man sich fragt, ob der Prüfer das Fahrzeug überhaupt gesehen hat, gern diskutiert bei maroden Gebrauchtwagen... bis denn, Uwe
rkopka am 12 Dez 2022 10:36:38 akany hat geschrieben:Nun zählt für mich jemand der ein Fahrzeug bewusst beschädigt, nur weil ihm gesagt wird, der darf durch einen Geländeparcours fahren, nicht unbedingt als Ratgeber, sondern als Dünnbirne. So viel zu "Friso"... :flop:
Immerhin hat ihm der Chef der Firma, die das Fahrzeug baut, gesagt, er soll da fahren und war immer dabei. Wenn dann hat der da bewusst etwas gemacht. Mit seinem Schätzchen hätte Friso es wohl nicht gemacht. RK
pwglobe am 12 Dez 2022 10:42:30 Hallo, ich habe nicht gesagt, dass ich für den Unimog kein H-Kennzeichen bekommen würde, es macht nur keinen Sinn bei einer gewerblichen Nutzung. Eigentlich macht es auch keinen Sinn (Abschreibung) den Unimog so lange zu fahren, aber er ist nunmal da und läuft auch noch. Ich denke bei UPS sind die Fahrzeuge spätestens nach 2 Jahren abgeschrieben und werden verkauft, ein UPS Fahrzeug mit H- Kennzeichen wird wahrscheinlich privat genutzt.
babenhausen am 12 Dez 2022 10:43:11 Ich habe so den Eindruck, dass im Bereich Kastenwagen Campingfenster bei den H-Prüfern nicht mehr gerne gesehen sind.
Fenster sind auch kein Problem ,sie müssen nur zeitgenössisch sein z.B mit Alurahmen,ein Plastikrahmen kann der Showstopper werden,auch an den Lack werden höhere aber nicht unerfüllbare Anforderungen gestellt. Kritische Prüferhaben in meinem Bekanntenkreis aber auch schon Zicken gemacht wenn ein Nutzfahrzeug Überrestauriert war ...besser als neu! --> LinkAus obigem Link: Erhaltungszustand Seit November gilt: Oldtimer werden für die H-Zulassung nicht mehr in makellosen, guten, gebrauchten, verbrauchten oder restaurationsbedürftigen Zustand eingestuft, sondern es gibt nur noch eine einheitliche Zugangsschwelle: guter Pflege- und Erhaltungszustand, angemessene Gebrauchsspuren, kein Fehlen wesentlicher Teile und originale oder zumindest zeitgenössische Ausstattung
Kleinlaster am 12 Dez 2022 10:49:23 Das interessante ist ja auch: Wenn man nun 20 Jahre zurück geht, dann hat man schon einen "älteren" Wagen, der aus meiner Sicht schon recht modern ist. Also der Youngtimer ist nun schon fast ein junger Klassiker. So etwa der Sprinter "2000", der von ca. 2000 bis 2006 gebaut wurde. Geht man von 2022 ca. 30 Jahre zurück, dann hat man noch den T2 und den T1 (in seiner MOPF Version). Das sind dann Fahrzeuge eher alter Schule aber eben auch nicht aus den 60ern oder so. Spricht man also von "älteren" Kastenwagen, so ist dies ein weites Feld. Ich beobachte jedenfalls in der Öffentlichkeit, dass sich Leute zB Sprinter 2000 wieder schick gemacht haben und diese Wagen nutzen. Rost entfernt, neuer Lack teilweise. Mein Vito, 2006, wird von manchen mittlerweile auch schon als älterer Wagen angesehen. Für mich ist er aber noch recht jung und "modern". Die Frage der Ersatzteilversorgung und des Pflegeaufwandes wurden bereits besprochen, oder besser gesagt: Erhaltungsaufwand. Das ist ein sehr interessantes Thema. Hat man zB einen T1 ab 1989, dann muss man keine Ventile mehr einstellen. Vorher allerdings schon. Hat man einen T2, dann kommt es darauf an. Ihn gab es zuerst wohl auch mit OM 616, da müssen die Ventile dann eingestellt werden. Danach kam dann dort auch OM 601 und OM 602 mit Hydrostößeln. Diese "leichten" T2 sind aber wohl nicht so beliebt. Viele wollen die schwereren T2. Dort sind dann die leichten LKW Motoren verbaut und soweit ich weiß müssen dort die Ventile noch eingestellt werden. Gedanken über Gedanken. Vor einigen Jahren stand in verschiedenen Zeitschriften "Kaufen Sie doch einen Mercedes T1, preiswert, Platz satt und oft auch mit H Kennzeichen". Ja, stimmt, aber dass die Wagen gerne rosten und auch sonst so ihre Problemchen haben können wird bei solchen Zeitungsartikeln leider oftmals verschwiegen. ....und sollte ich mir einen T2 oder Vario zulegen, dann wird Rost für mich auch ein Thema sein. Mein Vito ist großteilig verzinkt, also die Karosserie. Also er in meine Familie kam, war er ca. 5 und hatte aber schon leichten Flugrost am Fahrwerk. Alles kein Problem, dagegen kann man was tun. Durchrostungen der Karosserie hingegen, sind übel. Ich mache von Zeit zu Zeit Hohlraumversiegelungen, um dem Vorzubeugen. In der Öffentlichkeit sehe ich in letzter Zeit auch viele VW T3 mit H Kennzeichen übrigens, aber Mercedes aus der Zeit weniger, außer eben PKW, die sind dann öfters unterwegs.
Navigatore am 12 Dez 2022 11:54:07 babenhausen hat geschrieben:--> LinkAus obigem Link: Erhaltungszustand Seit November gilt: Oldtimer werden für die H-Zulassung nicht mehr in makellosen, guten, gebrauchten, verbrauchten oder restaurationsbedürftigen Zustand eingestuft, sondern es gibt nur noch eine einheitliche Zugangsschwelle: guter Pflege- und Erhaltungszustand, angemessene Gebrauchsspuren, kein Fehlen wesentlicher Teile und originale oder zumindest zeitgenössische Ausstattung
Der Artikel ist von 2011 :muede:
pwglobe am 12 Dez 2022 11:56:32 Kleinlaster hat geschrieben:In der Öffentlichkeit sehe ich in letzter Zeit auch viele VW T3 mit H Kennzeichen übrigens, aber Mercedes aus der Zeit weniger, außer eben PKW, die sind dann öfters unterwegs.
Der Sprinter T1N war nicht verzinkt und entsprechend ist er auch Rostanfällig, besonders die Türen und diverse Träger am Unterboden. Unser Sohn hat so ein Teil und obwohl der James Cook vom Vorbesitzer nur im Sommer gefahren wurde mussten die Türen getauscht werden und auch der vordere Querträger wurde von uns erneuert. Nochmal der Hinweis, H- Kennzeichen und freie Fahrt in Umweltzonen gilt nur in Deutschland, dies mussten im Herbst Freunde von uns mit ihrem PKW Oldtimer schmerzvoll erfahren. In Frankreich gibt es in solchen Fällen null Toleranz.
maxmara am 12 Dez 2022 12:21:50 Kleinlaster hat geschrieben: Alles kein Problem, dagegen kann man was tun. Durchrostungen der Karosserie hingegen, sind übel
Rost ist ein großes Problem bei alten Fahrzeugen, davon sind Kastenwagen ebenso betroffen wir Limousinen. Natürlich bedeutet das für die Eigner oft hohe Erhaltungsaufwendungen. Kleinlaster hat geschrieben:Ich beobachte jedenfalls in der Öffentlichkeit, dass sich Leute zB Sprinter 2000 wieder schick gemacht haben und diese Wagen nutzen.
Häufig sind es auch jünger Camper, die diese alten Fahrzeuge für sich entdecken und als WM ausbauen. Kleinlaster hat geschrieben:dann hat man schon einen "älteren" Wagen, der aus meiner Sicht schon recht modern ist. Also der Youngtimer ist nun schon fast ein junger Klassiker. So etwa der Sprinter "2000", der von ca. 2000 bis 2006 gebaut wurde.
Auch diese Sprinter sind noch ohne die ganze Elektronik, welche heute in die Kästen verbaut wird und nicht selten für viel Ärger sorgt.
Kleinlaster am 13 Dez 2022 12:53:12 Alles sehr interessant. Leider liegen mir gerade keine Statistiken vor, darüber ob immer mehr jüngere Menschen Fahrzeuge kaufen, die ähnlich alt sind, wie sie selber.
Dann zu dem Umweltzonen: Die gab es ja ursprünglich in Deutschland und man ärgerte sich darüber aber in anderen Ländern scheint das ja mittlerweile auch wirklich zu "greifen".
Nochwas zu Elektronik: Die FAhrzeuge aus den frühen 2000ern haben sicherlich elektronische Motorsteuerung und noch ein paar Kleinigkeiten. Allerdings habe ich wenig Ahnung von den wirklich modernen Fahrzeugen und was da alles an Elektronik verbaut ist. Btw: Ich hörte, bzw. bekam den Eindruck, dass die Qualität von manchen Fahrzeugbaureihen ab ca. 2015 wieder abnahm. Auch bei der Marke mit dem Stern. Kann sein, muss aber nicht sein.
Die Rostthematik darf man nicht unterschätzen. Solange es keine heftige Durchrostung gibt, kann man evtl. selber noch was retten. Heute kann man ja im Internet schnell Abhilfe finden. Die jüngeren Leute bestellen sich dann womöglich größere Mengen Hohlraumschutz auf Knopfdruck.
Die jüngeren Leute sind da bestimmt recht findig, zumal man, wenn auch hier und da mit Fehlinformationen dazwischen, einiges finden kann. Auch Kaufberatungen etc.
Gast am 14 Dez 2022 13:03:35 maxmara hat geschrieben:ohne Feinstaubplakette in Umweltzonen zu bewegen immer die gleiche KFZ-Steuer an. Derzeit liegt sie bei pauschal 191,73 Euro im Jahr.
Keine Angst, das ändert sich noch. Die alten Verbrenner-Dreckschleudern werden über CO2 Abgaben und Treibstoffpreise von der Strasse vertrieben. Den H-Status für Wohnmobile zu vergeben halte ich ohnehin für kritisch, da sie keinerlei erhaltenswertes automobiles Kulturgut darstellen.
bernds2 am 14 Dez 2022 13:11:49 Gast hat geschrieben: Keine Angst, das ändert sich noch. Die alten Verbrenner-Dreckschleudern werden über CO2 Abgaben und Treibstoffpreise von der Strasse vertrieben. Den H-Status für Wohnmobile zu vergeben halte ich ohnehin für kritisch, da sie keinerlei erhaltenswertes automobiles Kulturgut darstellen.
Bei allem Respekt, aber ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen!
HalbvetteVenus am 14 Dez 2022 14:19:20 Gast hat geschrieben:Den H-Status für Wohnmobile zu vergeben halte ich ohnehin für kritisch, da sie keinerlei erhaltenswertes automobiles Kulturgut darstellen.
Na ja, wer fühlt sich dazu berufen, solche Kriterien zu beurteilen? Manchmal wäre es hilfreich, wenn jeder ein bisschen über seinen Tellerrand schauen würde.... :lach: Alles Alte ist in einer gewissen Phase unmodern, dann wertloser Müll und irgendwann wieder begehrt.
mowgli am 14 Dez 2022 14:49:54 ecki1932 Welche Fahrzeuge wären für dich erhaltenswert? Alte Ford Mustang? Fahren bei uns in der Gegend sehr viele mit H. Sind aber jetzt für mich kein deutsches/europäisches Kulturgut. Und ja. Die Kraftstoffpreise werden einiges berichtigen. Auch für die Fahrer von modernen Womo die 12/15l und mehr verbrauchen. mein Hochseedampfer ist mit seinen11l/100Kmnoch gut fahrbar :-D
Tinduck am 14 Dez 2022 17:21:17 mowgli hat geschrieben: Auch für die Fahrer von modernen Womo die 12/15l und mehr verbrauchen. mein Hochseedampfer ist mit seinen11l/100Kmnoch gut fahrbar :-D
Wenn der Unterschied zwischen 11 und 15 Liter auf 100 km ein Wohnmobil unbezahlbar macht - dann kann man es sich sowieso nicht leisten. bis denn, Uwe
Navigatore am 14 Dez 2022 18:32:51 Tinduck hat geschrieben:Wenn der Unterschied zwischen 11 und 15 Liter auf 100 km ein Wohnmobil unbezahlbar macht - dann kann man es sich sowieso nicht leisten.
Entschuldige, aber diese Argumentation klingt sehr überheblich und ist dazu ziemlich abgenutzt. Wenn man das Forum querliest, taucht sie immer wieder auf. Sie gilt neben dem Treibstoff wohl auch für Inspektionen, Dichtigkeitsprüfungen, Werkstattpreise im Allgemeinen, Versicherungen, Ersatzteile, Batterien, allerlei "lebenswichtiges" Zubehör, Maut, Stell- und Campingplatzpreise etc. Wenn man all das mal zusammenrechnet, dürften sich wohl nur die wenigsten dieses Hobby leisten können. Dazu hat es sich manch einer hier über Jahre mühsam vom Munde abgespart. Ich bin der festen Überzeugung, du weißt, wovon ich rede. Zu verschenken hat wohl niemand etwas und Gespartes könnte an anderer Stelle manchmal bitter nötig sein. Zumindestens habe ich diesen Eindruck gerade in letzter Zeit gewonnen. Sorry, dass es dich getroffen hat, aber das musste mal raus. Ich finde dieses Totschlagargument fürchterlich
Tinduck am 14 Dez 2022 18:43:58 Das war im Zusammenhang mit dem Zitat gemeint. Ich bin mir sicher, dass der Womo-Markt von allen möglichen Sachen abhängt - die Kraftstoffpreis-Erhöhungen werden da eher eine kleinere Rolle spielen, weil sie in den restlichen Unterhaltskosten so eines Mobils komplett untergehen.
Das Gejammer über die hohen Spritpreise ist genau das - nur konsequenzloses Gejammer. Die Strassen sind voll wie eh und je, auch mit Reisemobilen.
bis denn,
Uwe
rkopka am 14 Dez 2022 23:03:22 Tinduck hat geschrieben:Wenn der Unterschied zwischen 11 und 15 Liter auf 100 km ein Wohnmobil unbezahlbar macht - dann kann man es sich sowieso nicht leisten.
Navigatore hat geschrieben:Entschuldige, aber diese Argumentation klingt sehr überheblich und ist dazu ziemlich abgenutzt. Wenn man das Forum querliest, taucht sie immer wieder auf. Sie gilt neben dem Treibstoff wohl auch für Inspektionen, Dichtigkeitsprüfungen, Werkstattpreise im Allgemeinen,...
Viele der Punkte, bei denen Leute sparen wollen, lassen sich vermeiden oder verringern. Manche leicht, manche mit Risiko. Nur beim Sprit geht es nur, wenn man nicht unterwegs ist, was nun auch nicht der Sinn der Sache ist. Bei 10.000km/Jahr sind 4l Differenz (je nach Land) ab €700. Das ist nicht nichts, aber auch keine Unsumme. Ein Reifensatz, nicht ganz eine Überfahrt nach Schottland, weniger als meine Kasko, ein Zahnriemenwechsel. Daher stimmt die Aussage. Wer da schon Probleme hat, kann ein Womo nicht nutzen oder halten. D.h. nicht, daß man gern viel verbraucht, nur daß man das nur mit einem neuen Womo ändern kann (oder nicht fahren). Und ein neues Womo ist derzeit alles andere als eine günstige Option. Außer ein alter Hochdachkombi mit einer Matratze im Kofferraum. RK
bert am 15 Dez 2022 07:40:57 Sehe ich auch so. Für viele Leute ist es halt der letzte "leistbare" Luxus. Somit stimmt die Aussage schon.
Man kann es ja auch über den Gasfuß regeln. Wenn ich statt 130/140kmh nur noch 80kmh fahre kann ich auch um die 2-3l sparen bei meiner Kiste.
Ich mag die alten Dinger. Habe selbst zwei Youngtimer in der Garage. Das sind zwar keine Spritvernichter aber die werden eh zu selten bewegt.
Außerdem sind die Spritpreise ja nicht überall so unverschämt wie bei uns. Über die Grenze nach Slowenien und der Sprit war Teils um bis zu 50Cent günstiger. Dann richtet sich halt die Urlaubsplanung für Kurztrips danach.
Kleinlaster am 15 Dez 2022 10:38:35 Also wie gesagt, man könnte sich dazu Gedanken machen, was eigentlich ein "älterer" (Kasten-) Wagen ist.
Für manche ist ein Wagen von 2003 (oder wie meiner von 2006) schon "älter", obwohl CDI Technologie, Ölstand-Sensoren, elektronisches Kombigerät (Instrumenten-Anzeige). Und für andere ist ein "älteres" Auto ein Wagen aus den frühen 90ern, der noch die Technik aus den 80ern hat.
Zum Thema Spritverbrauch: Ein Hobbywagen darf/soll/kann meiner Ansicht nach viel Sprit verbrauchen. Ich erinnere mich, wie jemand in einem Mercedes Forum mal schrieb, er habe eine "Benzin Düdo" gekauft. Und zwar eine Variante als Fensterbus, glaube das heißt dann "O 30...irgendwas". Da kam dann direkt einer an und machte sich fast schon lustig, so nach dem Motto: "Dein Auto ist ein Spritfresser".
Ich habe ehrlich gesagt einen Hobby PKW, der im Notfall auch "einspringen" muss. Er verbraucht ca. 10 Liter Benzin, manchmal mehr. (Versuche gerade für ihn H-Kennzeichen zu bekommen übrigens).
Würde ich mit ihm jeden Tag unterwegs sein, wie mit dem Vito W639 109 CDI (mein "Sparwunder-Bus"), würde ich halt auf ein paar Sachen mehr im Leben verzichten müssen. Aber auch das wäre noch möglich.
In den 80ern war ein Benzin-Motor in Klein-Bussen noch durchaus angesagt, weil die Diesel waren, trotz Dämm-Matten-Nachrüstung, oft recht laut und langsam, besonders bergauf. Ab den 90ern und dann besonders 2000ern brauchte man Benzin-Motoren kaum noch, weil TDI und CDI etc. weit entwickelt waren dann.
Was ich sagen will: Man muss/sollte es aus der Zeit heraus sehen in der das Fahrzeug gebaut wurde.
Dann schrieb jemand, dass umgebaute Wohnmobile bzw. Kastenwagen "Umgebaut" eigentlich nicht erhaltenswert wären oder kein Kulturgut. Echt jetzt? Also ich bin ja jemand der möglichst wenig Campingfenster und ähnliches haben will. Aber mir ist es lieber ein alter Transporter/Bus "überlebt" mit ein paar Einbauten / Umbauten, als Wohnmobil, als dass er womöglich auf dem Schrott landet. Wohnmobile halten ja bisweilen recht lange, weil sie eben nicht einfach "benutzt" werden, sondern als Hobby/Liebhaberstück existieren. So gibt es dann die Möglichkeit, dass ältere und auch seltene Nutzfahrzeuge erhalten werden.
....und dabei spielt der Spritverbrauch tatsächlich eine untergeordnete Rolle.
Noch was zur "Beliebtheit": Von den Mercedes T1 (die ja bis Mitte der 90er gebaut wurden), sehe ich in meiner Gegend in der letzten Zeit kaum noch welche. Mag hier an den Umweltzonen liegen, aber ich hätte ja erwartet dass mir hier mal einige 208 D, von 1990 ca., jeden Tag über den Weg laufen, mit H Kennzeichen dann auch in den Umweltzonen.
akany am 15 Dez 2022 10:48:28 bert hat geschrieben:... Über die Grenze nach Slowenien und der Sprit war Teils um bis zu 50Cent günstiger. Dann richtet sich halt die Urlaubsplanung für Kurztrips danach.
Naja... Was ist ein "Kurztrip"? Mal 500km für ein langes Wochenende? Nur wenige kommen mit 500km bis nach Slowenien. Und dann "Kurztrip"? Wenn dann das Mobil 12-15 Liter verbraucht, dann sind das bei "50 Cent günstiger" 6-7.5€ auf Hundert, also rund 35 Euro "Ersparnis" für ein Wochenende in Slowenien anstatt in Italien, z.B? Und das, weil man es sich nicht leisten kann oder es "der letzte leistbare Luxus" ist? Ich bin mir nicht sicher, ob das alles dann so richtig ist... :roll:
Tinduck am 15 Dez 2022 11:51:40 akany hat geschrieben:Ich bin mir nicht sicher, ob das alles dann so richtig ist... :roll:
Das ist eben der Punkt. Wenn einmal Essen gehen teurer ist als der höhere Spritpreis auf dem Weg zum Ziel, braucht man da schlicht nicht drüber reden - insbesondere unter Leuten, die hohe fünf- bis sechststellige Summen für ihr Fahrzeug ausgeben, und dann noch ein paar Tausend Euro jährlich für den Unterhalt. Für nen Studenten, der mit Matratze und Gaskocher in nem alten Transporter haust, mag das anders aussehen. Und es gibt auch Leute, die aus Geldsparen einen Sport machen (aber nur da, wo sie es selber auch nicht ausgeben möchten). Aber das sind wohl eher Randgruppenbetrachtungen. Und wer sich (Bogen zurück zum Thema) eine alten Blechkasten, womöglich noch mit Benzinmotor, kauft, sollte eher nicht über Verbrauch reden. Oder sich zumindest nicht darüber beschweren. bis denn, Uwe
Kleinlaster am 15 Dez 2022 11:59:49 Ältere Benzin-Transporter können vor allem für Leute in den Ballungsgebieten mit Umweltzone ein interessantes Thema sein. Wollte das nur gerade mal beisteuern.
WoMoNK19 am 15 Dez 2022 14:45:55 Hallo, Kleinlaster hat geschrieben:Ältere Benzin-Transporter können vor allem für Leute in den Ballungsgebieten mit Umweltzone ein interessantes Thema sein. Wollte das nur gerade mal beisteuern.
..... wenn das Auto dann auch die richtige Umwelt-Plakette bekommt. Weil sonst ist das wieder nix. WoMo NK 19
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