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Hallo, Ich fahre zur Zeit einen selbst ausgebauten Iveco Daily, habe aber Lust auf was größeres! Ich habe alle Führerscheine und fahre gelegentlich zur Aushilfe Omnibusse. Allerdings muss ich bei der Arbeit dann auch nicht die Kosten tragen. Aber es macht halt riesig viel Spaß. Ich suche hier ein paar Leute, die mir Erfahrungswerte weitergeben können, wie teuer bzw. billig es wirklich ist, so ein Monster zu unterhalten und es regelmäßig als Wohnmobil zu nutzen.Und ich bitte um ehrliche Zahlen. Meine Busfirma will mir nichts machen, weil die keine Zeit dafür haben, vor allem wegen Personalmangel. Und im Zeitalter des Klimawandels , der CO 2 Bepreisung und der explodierenden Energiekosten, ob das noch sinnvoll ist? Ich bitte um Meinungen und Erfahrungswerte. Gruß von Thomas Die Frage ist doch, ist das nur das "Haben wollen Gen" oder steht da auch ein Sinn hinter. Wenn Du damit auf Weltreise gehen willst, dann ja, aber mit Allrad, willst Du damit nur durch Europa schippern, dann würde ich es eher lassen. Ich habe auch schon manchmal ausgebaute Busse gesehen, viel Platz drinen, viel Spritverbrauch........aber braucht man das? Du kannst ja nur die großen Straßen benutzen, CPs und SP´s sind zu klein, Parkplätze auch, alles andere ist damit unerreichbar. Mir würde der Sinn dafür fehlen - aber jeder, wie er mag. Grüße
Die Fragestellung sollte nach den Beschlüssen der Koalition lauten: WM ab 3,5t noch zeitgemäß? "Die Ampel-Koalition hat sich in einem Streit um die LKW-Maut geeinigt. Der Weg für das Mautänderungsgesetz sei frei, teilten die Koalitionsfraktionen mit. Demnach wurde sich darauf verständigt, dass eine Mautreform zum 1. Januar 2024 kommt. Dazu gehörten dann die Ausdehnung der LKW-Maut auf Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen und eine CO2-Maut. Bislang gilt die LKW-Maut ab 7,5 Tonnen." Quelle: ntv 11.12.22
Wohnmobile auch über 3,5 To sind nicht Mautpflichtig ! Wir haben mit eine Schweden gesprochen er sagte die Kosten sind hoch. Stellplätze dünn gesäht man steht meist am Rand. Wir haben ihn noch zweimal in Norwegen getroffen. Wenn du dir schon über die Kosten gedanken machst vergiss es. Die Grundkosten Steuer, Versicherung, Dieselverbrauch, Fährkosten, Maut findest du im Inet. Ersatzteile Bremsen, Reifen usw. kannst du auch googeln. Hallo, unser EC hatte bis vor einem Jahr 8,6t, mich hatte die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Landstraßen in D gestört, vom Raumangebot können wir uns ein kleineres Fahrzeug nicht mehr vorstellen. Der Verbrauch moderner LKWs hällt sich in Grenzen, der EC benötigt bei unserer Fahrweise 16 - 18l/100km. Freunde von uns haben einen Arocs 4x4 der benötigt um die 30l/100km und mehr auf der Straße. Ein 12 Tonner Atego 1230 Concorde Cruiser kommt laut einem Bekannten auf 18 -22l/100km. Die Liner liegen im Verbrauch immer etwas drunter. Wir hatten noch nie Probleme einen schönen Stellplatz zu finden und an den Rand gedrängt wurden wir auch noch nicht. Enge CPs fahren wir sowieso nicht an, da wir lieber auf Stellplätzen stehen, der Vorteil eines großen Wohnmobils ist, dass man lange autark ist. in unserem Fall ca. eine Woche. Wir haben so einen 12m-Brummer in der Familie. Super Wohnkomfort, da kann man wirklich nicht jammern, aber ... Die Verfügbarkeit von Stellplätzen ist deutlich eingeschränkt. Wenn wir mit unserem 7,30m Womo unterwegs sind und uns treffen wollen, ist das jedes Mal ein lästiges Thema. Campingplätze sind sogar ein Graus. Wenn überhaupt werden wir in der Regel irgendwo in der Nähe der Schranke untergebracht und ohne Buchung geht nichts bis gar nichts. Letztes Jahr in Italien haben wir es aufgegeben und haben uns getrennt. Meine beiden Lieben und ihre Bellos sind wieder nach Deutschland zurückgefahren. Über die Fahrten in städtische Hotspots brauchen wir nicht zu reden. Das geht gar nicht. Als Zugeständnis an diese Bedürfnisse musste dann ein Smartie her, der in der Garage des Womos Platz findet. Am allertollsten finde ich die Entsorgung bei den Beiden. Die meisten Bodeneinlässe können sie nicht anfahren und wenn es mal auf einem CP passt, ist das immer eine Mordsrangiererei. Mittlerweile benutzen unsere beiden Helden ihren Schwarzwassertank kaum noch. Nun steht immer eine Kassette unter den Abfluss und mein Bruder leert sie jeden Abend dort, wo wir sie alle hinbringen. Und über die Entsorgung des Grauwassers will ich hier lieber nicht reden. Das gibt dann gleich wieder einen Aufschrei der Entrüstung. Über Spritverbrauch spricht man in dieser Fahrzeugklasse nicht mehr und die Wartungskosten sind eben Lkw-Like. Entweder man hat es oder man hat es nicht. Das Gleiche gilt für die Außenreinigung. Das hat mein Bruder nur einmal gemacht. Jetzt kommen mindestens einmal im Jahr zwei "Wagenpfleger", die sich das gut bezahlen lassen. Fazit: So ein Brummer ist nicht gerade günstig und mit vielen Einschränkungen verbunden. Das muss man wirklich wollen (und können). PS: Peter, wir sind mit unseren 7,30m auch eine Woche autark. Nur wo parkt man einen 12m-Womo in der freien Natur, ohne dass einem Freunde und Helfer gleich weiterhelfen? :wink: Na ja : das Gewicht und die Größe/Länge sind doch 2 Paar Stiefel ... :? Es gibt auch > 7,5 to mit 8 - 9 m Länge, da hast Du (fast) keinen Unterschied zu < 7,5 to. Der Aufbau kann nahezu identisch sein, oft sind die "großen" etwas breiter (bis zu 2,55 m). Der Unterschied liegt am Fahrgestell. Wir hatten einen MAN mit 8,8 to, abgelastet auf 7,49 to : der war 8,5 m lang und 2,55 breit, kurzer Radstand. Der fuhr sich wie ein (großer) PKW, war sehr wendig, mit dem haben wir locker überall Platz gefunden. Einschränkungen diesbezüglich KEINE ! Aber der Motor/Drehmoment war eine Klasse für sich : Tempomat auf 100 km/h und die Fuhre lief auf der BAB völlig unbeeindruckt von topografischen Gegebenheiten mühelos einfach durch ... :razz: .. ein Traum !! Warum da die Entsorgung schwierig sein soll ... :nixweiss: Notfalls muß halt ein längerer Ablaßschlauch (der bei Festtank-Toi eh "Pflich" sein sollte) dabei sein. Wenn´s ganz blöd kommt auf eine separate Zerhackerpumpe ausweichen. Ob das alles "zeitgemäß" ist ... :nixweiss: Aber die Frage stellt sich doch für ein Womo mit < 7,5 to genau so ... ob Du jetzt 2 oder 3 Liter Sprit mehr brauchst .. Hallo Navigatore, wir hatten ich nie Probleme bei der Ver- und Entsorgung, und den Fäkaltank musste ich noch nie mit einer Kassette entleeren. Wir mögen aber auch keine Campingplätze und den Smart haben wir auch mit, damit kommen wir in jede Stadt und haben auch kein Parkplatzproblem. Ich freue mich immer wenn ich die Kassettenschlepper sehe, dass ich das nicht mehr muss und einfach nur den Hahn öffnen muss und dann ist wieder eine Woche Ruhe. 8) für uns wäre das nix (nichtmal über 3,5t), aber ich seh das relativ easy. in der klasse sehe ich an den stränden viele umgebaute LKW in denen "aussteiger" lange zeit unterwegs sind - meist mit sehr wenig kilometerleistung. alles wunderbar von der kostenseite - wer wenig fahrt braucht nicht viel. bei ausbauen nicht aufs gewicht achten zu müssen macht es halt wesentlich einfacher, und ggf billiger. zumindest ist das mein zugang - wenn ich mit meinem auto über 3,5 gegangen wäre hätte ich einen ähnlichen ausbau viel billiger umsetzen können. zeitgemäss finde ich das allerdings nicht unbedingt. einfach mal einen alten reisebus oder LKW umzubauen ist halt ohne gewichtslimite einfacher und billiger - und dem serienhesteller gehts ähnlich - einfach siebdruckplatte statt leichtem sandwich, und das dann als "wertigkeit und qualität" vermarkten. vom gewicht abgesehen geht es dann natürlich um länge, breite und höhe - die kannst du auch mit 3.5 - 7,5 t genauso haben. wir sind regelmässig froh uns ab 6,5x2,1m beschränkt zu haben - andere wollen es grösser und sehen da nur vorteile. wenn du busse fährst geht es wohl nicht ums fahrkönnen, aber da wo wir gerne stehen ist es oft eng bzw. kurz - die enstcheidung kannst du nur alleine treffen. sind wir bei den kosten - du fähst ja jetzt schon. rechne einfach deine aktuellen kosten mit dem entsprechenden faktor für vervrauch, maut und ??(service, stellplatzkosten, whatever) gegen. da brauchst auch keine busfirma, nur selbsterkenntnis. wird es änderungen im reiseverhalten geben - weniger hin und her wegen pension oder so - dann gibst einen abzug zur sicherheit würde ich noch überlegen auch als LKW zu rechnen, ohne den sehr speziellen abzügen in GER für wohnmobile, kann ja sein dass die ml fallen. und ausserhalb von GER sieht das ggf auch anders aus - verstehe dass das deine busfirma nicht machen will ;) Die Frage ist halt brauche ich eine Zweizimmerwohnung im Urlaub? Fühle ich mich nur wohl wenn ich den Komfort von daheim auch unterwegs habe? Wir waren heuer im Sommer 10000 km in Norwegen und Schweden unterwegs. Bei einen Verbrauch von 25 - 30l, der Preis pro Liter ca €2,50, würde ich mir das überlegen. Ganz abgesehen von der Umwelt, auf den Straßen mit einem LKW zu fahren ist auch nicht immer angenehm. Wir hätten dann auf vieles verzichten müssen und nicht gesehen. Deshalb noch einen PKW mitnehmen geht für mich garnicht. Aber jeder sieht es anders, hat andere Ansprüche, was auch ok ist. Ganz einfach: ja, ist noch zeitgemäß wenn du das willst. Die heiligen Einschränkungen sind da, da muss man evtl. vorher mehr/anders planen. Es gibt ja auch Foren für größere Wohnmobile…… Die Größe hängt entscheidend (zu 85%) am fahrerischen können und Mut, mein Freund hat eine Spedition und fährt mit seinem Palace Liner (12m, 18t) auf Plätze an die ich nicht anfahren würde, da lacht er immer und sagt: einfach trauen. Wenn du das möchtest kaufen, das leben ist zu kurz zum lange überlegen. Meine persönliche Grenze würde bei 10m liegen, da könnte ich alle, für mich schönen Plätze noch anfahren.
Meine Antwort wäre eindeutig JA, bzw. sehe ich keinen Grund darauf zu verzichten. Der Mehrverbrauch von 2-3 Litern sind beim gesamten Urlaub preislich vernachlässigbar.
Mit dem passenden LKW Navi kein Problem und große Stellplätze gibt es überall.
Genauso ist es, wer schon LKW oder Reisebus gefahren ist, kommt auch mit dem Wohnmobil bestens zurecht.
Wir hatte auch überlegt bis zur Rente zu warten, aber warum? Es ist immer dann zeitgemäß wenn ich es will und die Größe eines Wohnmobils ist ein Zeiten von mobilem Arbeiten auch ein Argument. Bei uns war nicht die Größte das Limit sondern die Ersparnisse und meine Finanzministerin lehnte eine Fremdfinanzierung ab. :wink: Kann mich also den Ausführungen von Russel nur anschließen. Eben, manchmal einfach machen und nicht Zuviel nachdenken. Wenn ich 70 bin…… wer weiß was da ist. Vor allem: wenn außer dich interessiert s ob das Womo zeitgemäß ist? Ich fahre noch ohne AdBlue, nicht zeitgemäß aber wesentlich angenehmer….
Na ja, ich war beim Abi in Mathe nicht der Beste, aber trotzdem kann ich erkennen, dass der Unterschied von 8 auf 30l mehr als 2-3l sind :D Hallo Tommym65
Meine Meinung: wenn man schon überlegt ob ein Wohnmobil Urlaub CO2 neutral und sinnvoll ökologisch ist, dann muss man konsequenter Weise gleich zu Hause bleiben. Weil ein Ressourcenverbrauch findet im Urlaub immer statt - egal ob ich hinlaufe oder hinfahre. Man könnte ja, ähnlich wie beim Flieger auch, eine Ausgleichszahlung für die Wiederaufforstung des Amazonas Regenwald spenden. Das bringt die Erde aber auch nicht vorwärts, sondern bietet auch nur ein ruhiges Gewissen. Jeder 7 Arbeitsplatz der Erde hängt direkt oder indirekt am Tourismus. Viele Länder wie Österreich, Südtirol, …… waren noch in den 50 Jahren bitterarme Gegenden. Der Tourismus hat die Gegenden und die Bevölkerung dort reich gemacht. Teilweise so reich, dass man heute gerne wieder „… die alten Zeiten …..“ zurück haben möchte. Was immer man sich darunter auch vorstellt. Länder wie z. Bsp. Nepal leben nur vom Tourismus. Dort gibt es keine andere Industrie. Dein Urlaub dort ist gelebte Entwicklungshilfe. LkW große Wohnmobile mit ihren Verbräuchen jenseits von 20 Litern sind genau so ein „Unding“ wie ein Sportwagen. Man kauft sich sowas nicht für die Fahrt von A nach B sondern wegen der Straße von A nach B. Und einen Magelano kauft man sich, weil man es sich die Größe leisten kann und nicht, weil man mit so einem Auto ganz toll das rückwärts einparken üben kann. Insofern, jeder Wohnmobilist - ich auch - träge einerseits mit dazu bei, dass wir Ressourcen verbrauchen, bietet aber auch den Menschen in den besuchten Gegenden die Möglichkeit Geld zu verdienen und davon zu leben. Und dann kommt noch was dazu: Wer in anderen Gegenden und Ländern unterwegs ist, wird sicherlich sehr schnell merken, das Leute, die wieder nach eigener Autonomie und Kleinstaatentum rufen völlig auf dem Holzweg sind. Das wir in einer globalen Welt leben sollten, begreife ich jedesmal aufs Neue, wenn ich eine Grenze überquere wo ich nicht mehr kontrolliert werde. WoMo NK 19
Ich habe mir schon öfters die Frage nach der „richtigen“ Grösse bei meinen (Freizeit-)Fahrzeugen gestellt. Die Antwort ist für mich eigentlich ziemlich rationell: Wenn ich mit einem Wohnklo weg fahre, bin ich im Vergleich so oder so angeschmiert, was das zügige Vorwärtskommen angeht, wie ich es von meinen PKW-Reisen kenne. Dann kann ich also auch dieses Handikap derart akzeptieren, dass ich dann wenigstens nicht noch am Ziel in einer Dackelbude leben muss. Anfangs habe ich das umgesetzt und das, was einige als „grosses Wohnmobil“ bezeichnen, mit meinem SUV gezogen: 8,5 Meter Doppelachser Wohnwagen. Als Gespann kommt dann schon ein wenig Länge auf die Bahn… und die Breite von dem Teil war auch 2,5 Meter. Aber, siehe oben, wenn schon angesch… miert, dann richtig und dann soll es sich am Ziel auch lohnen. (Nicht erst) Beim Wohnmobil habe ich bemerkt, dass es enorm auf den Grundriss ankommt. So sehe ich Grundrisse in der 7,5Plus Klasse, wo absolut nicht mehr Platz als in meinem 5,5t ist. Ich hab die auch zur Probe gefahren, aber war nicht meins. Weil Führerhaus nicht nutzbar, weil zu schmal, weil kein Stauraum und was-weiss-ich. So gehe ich etwas pragmatischer an die Sache ran. Da ich also (die 35 Jahre Bulli nebenher für die kleinen Fluchten mal aussen vorgelassen) von der Schlepp-Fraktion komme, weiss ich, was es heisst, so eine Fuhre zu bewegen. Ich glaube, ich war auch unter den Ersten, die einen Mover hatten… die Leute scharten sich um den Wohnwagen, wie der den Hang hochfuhr… Heute glaube ich, die eierlegende Wollmilchsau gefunden zu haben. Dadurch, dass es ein Busfahrgestell mit Heckmotor ist, kann ich aufrecht bis zur Frontscheibe laufen. Breite von 2,35 Metern vereint die Vorteile der Breite ohne die Nachteile der Breite… und beim Integrierten auf einem Busfahrgestell sind eh die Fahrer- und Beifahrersitze weit, weit auseinander, da die Installation nicht vom Fahrgestell vorgegeben ist. Und der Grundriss lässt eine sehr lange Blickachse, über die gesamte Länge des Fahrzeugs. Dazu viele und grosse Fensterflächen, und das Raumgefühl ist für mich perfekt. Ich kann bei schlechtem Wetter Tage drin verbringen ohne mich eingesperrt zu fühlen. Und „autark“ ist eigentlich nur durch die Grösse des Weinkellers begrenzt… der geht immer als erstes zur Neige. Aber ein Wort war hier wichtig: „Raumgefühl“. Denn viel an der Grösse ist persönliches Gefühl. Wohlgefühl. So auch Handling auf Parkplätzen und in der Stadt. Wenn ich in entsprechenden Foren lese, dass Dickschiffe nicht zur Wasserablassen bewegt werden, weil zu viel Gekurve und stattdessen ein langer Ablassschlauch quer über den Platz gelegt wird... nuja... jedem das Seine... ^^ Vom Gefühl her muss es stimmen und auf die eigene Nutzung passen. Das Gewicht ist dann eher zweitrangig. Und die Meinung der Anderen eh banane.
Mein Sprung war von 7,49 t auf > 7,49, nicht vom VW Bus zum Omnibus
Sorry, aber was meinst du genau? In jedem VI ist das Führerhaus voll nutzbar, bei mir sind sogar drehbare Sitze drin die ich zum Sitzen nutze. Welches Busfahrgestell hat 5,5 t? Ich kann fast bis zur Frontscheibe laufen, fehlen ca. 40 cm an Armaturenbrett.
Schlüsselwörter hier in meinem Text sind "für mich" und "Raumgefühl". Also bestimmt nix, was universalen Gültigkeitsanspruch versprüht.
Wenn der Grundriss direkt hinter dem Fahrersitz eine vis-à-vis Sitzgruppe hat, dann ist der Fahrersitz schon mal aussen vor. Idem bei Bad, WC etc... Wenn bei den Grossen in der Mitte ein grosser Motorraum thront, dann ist da schon nix mehr mit Sitze drehen. Wenn auf der Beifahrerseite eine vis-à-vis Gruppe hinter dem Beifahrersitz ist, ist das Drehen auch obsolet. Wenn die Sitze vorne auf einer anderen Ebene sind als der Rest des Raums, idem. Und klar, bei mir drehe ich beide Sitze und wir können mit 5 Erwachsenen drin sitzen und jeder kann dabei die Beine übereinander schlagen.
meins ;D
Wie oben geschrieben: Bei den Grossen ist da der Motor in der Mitte. Wenn ich über "Grosse" schreibe, dann meine ich kein Transporter-Fahrgestell mit Haube davor... wobei dann ja der Platz der Haube in der Länge auch weg ist. Aber wäre ja dann kein Integrierter. Da ist auch bei den Meisten die Frontscheibe elend weit weg und das Ganze neckisch mit riesigen Dreiecksfenstern zwischen Seiten- und Frontscheibe ausstaffiert... also ich brauche kein Bett auf dem Armaturenbrett. vielschichtiger als man meint leider hat der TE nicht geschrieben in welche richtung er will - was ist "etwas grösser" die hier oft angesprochenen Riesen - Liner / VI ein umgebauter Bus - wo ihm sein busunternehmer beim kalkulieren hilft alternativ - ein umgebauter LKW oder - am ehesten meins - was expeditionsmässiges auf LKW basis ? Ich hatte gedacht, man könnte sich einfach auf ein Reisebusparkplatz stellen, die es ja reichlich bei jeder Sehenswürdigkeit gibt. Beim Eifelturm z.b direkt daneben. Wer hat das schon mal gemacht und Erfahrungen damit? Kommt drauf an, was man ansonsten mit 7,49 Tonnen fahren will. Ein Mini-Liner auf Daily kann Sinn machen. Ein auf 7,5 Tonnen abgelasteter 10-Tonner hat die gleiche Krankheit wie ein 7 m 3,5 Tonner - keine Zuladung. Der Vorteil von ü7,5 ist, dass man dann vernünftige Allrad-LKW-Fahrgestelle nutzen kann, ohne nur mit Unterhose und Zahnbürste zu reisen. Oder eben nen Riesen-Liner, was aber nicht unseres wäre. Aber so‘n 1224 mit Allrad, Sperren und nem schönen Koffer drauf, Leergewicht 8-9 Tonnen - da könnt ich schon schwach werden. Die Leute, die mit sowas in 8-X m Länge nicht klar kommen, fahren mental halt noch PKW. Zuviel rangieren zum Entsorgen? Goil… die hätten bestimmt auch mit nem Smart beim Einparken Probleme. bis denn, Uwe
Ja, mit den Erfahrungen ist das so eine Sache. Jetzt bekommst du bestimmt gleich wieder Antworten von Leuten, die mit < 3,5t auf einem Supermarkt- oder Waldparkplatz gestanden haben und damit nur gute Erfahrungen gemacht haben :lach: Spaß beiseite. Das funktioniert allenfalls bei Parkraumraumüberschuss. Damit würde ich am Eiffelturm oder dem Atomium eher nicht rechnen. Es klopfen erst die Reisebusfahrer mehr oder meistens eher weniger höflich an deine Scheibe und danach die Flics. Das ist auch verständlich. Die Busfahrer müssen nämlich sehen, wie sie ihre Fahrgäste sicher an ihr Ziel bringen und wieder abholen können. Die sind nämlich im Gegensatz zu uns Mobilisten nicht zum Spaß dort :wink: Zeitgemäß ist es schon - und es werden zunehmend mehr Womos in der Klasse um die 10 m und drüber. Wir hatten einen 9,50 m Liner abgetastet von 8,8 t auf 7,49 t. Ich habe zwar den LKW Führerschein aber die Ablastung war schon beim Kauf. Wir kamen zu zweit damit gut zurecht und waren oft zur Kontrolle auf der Waage. Der Unterhalt beim MAN war o.K. aber wir mussten immer häufiger feststellen dass uns unsere Wunsch-und Stellplätze nicht aufnehmen konnten oder wollten. Wir haben uns dann nach 10 Jahren Liner (erst Phoenix dann Concorde) nun wieder verkleinert auf 7,40 m. Auf unserer Schweden Tour im Sommer hätte es auf den ausgewählten Stell-und Campingplätzen auch oft Probleme mit dem Platz und der Entsorgung gegeben. Für uns war das diesmal sehr entspannend und wir wollen inzwischen so ein großes Fahrzeug nicht mehr haben. Bei längeren Touren nehmen wir auch schon einmal einen leichten Anhänger mit - der lässt sich bisher immer leicht unterbringen. VG Egbert.
Ist nur die Frage, ob man das braucht, wenn man irgendwo in Europa auf normalen Straßen unterwegs sein möchte. Jeder der so ein großes und schweres Wohnmobil hat schreibt jetzt natürlich, dass er nie Probleme mit SP oder CP hatte. Alle anderen haben vermutlich schon mehrfach beobachtet, dass sie am Rand oder außerhalb standen, oder gar nicht rein durften. Ist immer das Gleiche, jeder verteidigt sein Fahrzeug als das ultimativ Beste :D
Hier eine Meinung: So ein großes Fahrzeug ist weder "sinnvoll", noch "zeitgemäß. Kann trotzdem es eine richtig gute Entscheidung für Dich sein auf so ein großes Fahrzeug zu wechseln. Kosten - das ist eine Frage des Verhältnisses von Willen zu Geldbeutel. Demnach ist auch diese Betrachtung sehr individuell. Es ist ja schön, das es Leute gibt, die sich ein so großes und (für mich) unzeitgemäßes Mobil leisten können - (gegönnt) um von einem Platz, wo alle sind, dahin zu fahren, wo alle sind, um am Ende da zu bleiben, wo alle sind und danach wieder nach Hause zu fahren - auch gegönnt. Mein WoMo Leben spielt aber da wo nicht alle sind, wenn alle da sind und zu 2/3 meiner Ziele kommen die dicken Dinger erst gar nicht hin. Das sind eben völlig unterschiedliche Philosophien, die Dicken fahren irgendwo hin, die anderen Reisen, erleben und sehen die Welt - also zumindest ein kleiner Teil davon Also wir sind demnächst 18 Monate in der Welt unterwegs, da werden wir nie einen "Dicken" sehen, außer den Dicken 4x4. .aber jeder wie er mag :D Grüße
Selbst wenn du dort stehen darfst, wird es Länge mal Breite kosten. Ich wollte mal auf den SP in Padua, der leider weg war. Am Busparkplatz hätte man übernachten können, aber der Preis ware astronomisch. Wenn ich die Website richtig verstehe €64 für 7-24h. RK
Das sehe ich wie Navigatore: das gibt schnell und völlig zu Recht Ärger. Man sieht ja zusätzliche Fahrzeuge am großen Wohnmobil. Das würde das Parkplatzproblem an den großen Sehenswürdigkeiten besser lösen, wenn es die Öffis nicht sein sollen.
Du forderst von Menschen, die sich Gedanken zum Fußabdruck ihrer Urlaubsform machen 100% Konsequenz? Klingt nach "Selig sind die Gedankenlosen". Es gibt schließlich auch so etwas wie "Maßhalten". Über das, was dann dieses "Maß" ist lässt sich immer noch trefflich streiten. Es ist total legitim, dass der TE sich darüber Gedanken macht - zu welchem Maß auch immer er findet.
Zustimmung. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn Leute sich ein neues Euro 15X Womo kaufen und sich dann selber auf die Schulter klopfen, wie umweltfreundlich sie doch unterwegs sind. Auf den Gedanken, dass ihr CO2-Abdruck wesentlich niedriger wäre, wenn sie einfach ihr altes Mobil weitergefahren hätten (oder ein Gebrauchtfahrzeug gekauft), kommt anscheinend kaum jemand. Und 2 L weniger Verbrauch auf 100 km beim neuen Mobil fährt niemals, auch nach 30 Jahren nicht, den CO2-Verbrauch der Produktion des Mobils wieder rein. So gesehen ist selbst ein 30 Jahre alter LKW mit Wohnbox drauf umweltfreundlicher als ein flammneues 6-Meter-Wohnmobil. Einziger Vorteil des neueren Fahrzeugs (umwelttechnisch gesehen) ist die geringere lokale Umweltbelastung mit Feinstaub oder Stickoxiden. Was aber fast irrelevant ist, weil hier der Hotspot die Städte sind, und da fährt ein altes Womo nicht gerade viele Kilometer. Teils auch, weil es da nicht mehr hin darf :) Und der alte LKW macht auch kaum Feinstaub, eher Rußklötze - ein Vorteil der alten mechanischen Einspritzpumpen und 'niedriger' Einspritzdrücke... bis denn, Uwe Hallo hamshire,
Genau an diesem Punkt bin ich 100% bei Dir. Natürlich ist mein Ganz-oder-gar-nicht Standpunkt in der Debatte auch nicht wirklich hilfreich. Aber wo ist die goldene Mitte zwischen ökologisch und umweltschädlich? WoMo NK 19
Keine Ahnung. Ich weiß nicht einmal ob es so eine "goldene Mitte" gibt. Wir haben einen gesetzlichen Rahmen, der eine Handlungsbandbreite ermöglicht. Dieser Rahmen bildet in einer Demokratie einen breiten gesellschaftlichen Konsens ab und enthält immer einen gewissen Anteil an "Verzerrungen". Über die Ausprägung des gesetzlichen Rahmens kann und muss man streiten. Jemand mit einem RiesenWomo bewegt sich ebenso im gesellschaftlich vereinbartem Rahmen wie jemand, der nur zu Fuß geht. Beide finden ein persönliches Maß im vorgegebenen Rahmen. Ich begrüße den Verzicht auf gegenseitige Vorhaltungen, die die Gesellschaft nur spalten.
Ich denke mal, dass es auch hier eine Art "ökonomisches Prinzip" gibt und dieses anwendbar sein sollte. Uwe (Tinduck) hat es so schlecht nicht beschrieben, wenn eben "alte" Wohnmobile weiter genutzt werden (sollten) anstatt das ewige hast-du-mich-gesehen Gehabe mit neu, besser, schneller, schöner, breiter, höher, geiler... Der Welt geht es ja nicht dadurch schlecht, dass Ressourcen genutzt werden, sondern dass sie sinnlos verbraten werden. Selbst wenn Greta jetzt vielleicht schluckt, aber im Endeffekt würde sie nicken :mrgreen: ökonomisches Prinzip, halt. Ich würde mich selbst einfach fragen, wieviel Platz und Komfort brauche ich? Was bin ich gewillt dafür aufzugeben (kleine Stell- Camping- und Parkplätze die manchmal sehr schön sein können!) und wie viele Tage im Jahr nutze ich das Gefährt? Dann käme die Kosten-/Nutzenrechnung noch hinzu. Ob das Zeitgemäß ist, spielt dann eine untergeordnete Rolle. Es muss auf die persönlichen Gegebenheiten passen. Wir mögen die Handlichkeit unseres 3,5 Tonners bei 7,5m, weil er gerade so auf fast alle Plätze passt und es beim Fahren nur wenige Einschränkungen gibt. Mein Schwager mag seinen Concorde, weil er sich um Zuladung keine Gedanken machen muss und ist gerne bereit dafür andere Rahmenbedingungen einzuhalten. Jeder wird auf seine Weise glücklich. Ich wüsste schon gar nicht, wo ich das >7,5To Mobil bei Nichtbenutzung abstellen sollte. Sicher gibt es eine Möglichkeit etwas weiter weg. Ich habe mein Mobil aber nur 100m vom Haus stehen. Spontan ein Wochenende los zu fahren ist dann schon sehr viel einfacher. Auch die kleinen Wartungsarbeiten, die wir alle kennen, gestalten sich viel einfacher, wenn man nicht eine halbe Stunde bist zum Abstellplatz fahren muss. Zum Schluss frage ich mich, was mache ich im Wohnmobil? Da wir überwiegend im Sommer unterwegs sind, nicht viel. Die meiste Zeit verbringen wir davor unter der Markise oder mit Ausflügen, um die Gegend zu sehen. Und da ist es eigentlich vollkommen egal wie groß das Wohnmobil im Rücken ist! Die Betten sind wichtig. Wer gut schläft der gut lebt. Aber auch hier ist es egal wie groß das Mobil ist, entsprechende Bettenmaße gibt es in allen Kategorien. Und wenn mir dann tatsächlich das Gewicht oder der fehlende Platz Probleme macht, kaufe ich mir einen Kastenanhänger. Dann bin ich flexibel und kann das Teil abkuppeln wenn es notwendig ist. LG Carsten
DAS wäre meine erste Frage .. :D Der "Full-timer" mit Afrika-Ambitionen hat da sicher andere Vorstellungen/Bedürfnisse wie der Sommer-WE-Fahrer zum nächsten Badesee. Insofern ist die Frage nach "zeitgemäß" eher weniger bedeutsam - solange man "reisen" nicht als solches ganz in Frage stellt. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Daher schrieb ich ja VI! Selbst die Größeren haben den Motor nicht in der Mitte. Das Raumgefühl im VI ist kaum zu toppen, außer vom Alkhoven mit Rundsitzgruppe. Die von dir genannten Grundrisse sind sicher nicht die Regel oder die Mehrheit. Welches Busgestell hast du den?
hiermit ist eigentlich alles gesagt. Welche Hausgröße ist den heute noch zeitgemäß?
RVI hat zusammen mit CVR um die Jahrtausendwende ein Pusher Fahrgestell bis 6.5t entworfen, was sich aber wohl nicht durchsetzen konnte. Jedenfalls kenne ich kein anderes Fahrzeug auf diesem Fahrgestell. Schade, denn so ein Heckmotor ist nicht nur akustisch sehr angenehm sondern bringt auch sonst einiges an Vorteilen.
Wer ein eigenes Auto fährt, der bezahlt aus eigener Tasche die Verzinsung des eingesetzten Kapitals, den Wertverlust, und die Betriebskosten. Was er nicht bezahlt sind Folgen der Nutzung auf die Umwelt und Infrastruktur. Wird das "ökonomische Prinzip" aus dem eigenen Geldbeutel betrachtet, dann greift es nicht für ökologische sinnvolles Verhalten, denn die Nutzungsschäden haben keinen ökologisch angemessenen Preis. Genau das brachte und bringt uns in die Lage in der wir jetzt sind. Aus dieser Sicht ist ein Wohnmobil über 7,5 Tonnen nicht mehr zeitgemäß. Ich gönne es den Menschen trotzdem. Niemand möchte gerne sparen wo es ihm selbst weh tut, das ist einfach nur menschlich. Daher braucht es Lösungen über die Gesetzgebung, die den ökologisch notwendigen "Verzicht" regelt. Es zeigt sich, dass das Meistern einer globalen Krise mit 195 anerkannten Nationalstaaten ein ziemliches "Brett" ist.
Ich kenne jetzt nicht Deine eigene Interpretation des ökonomischen Prinzips, aber bei meiner eigenen ist die Seite mit dem "geringst möglichen Aufwand" durchaus sehr wichtig, bevor der "grösstmögliche Ertrag" kommt. Denn da lernt man mitunter, dass bei weniger Aufwand sogar grösserer Ertrag möglich ist als der, den manche einfahren, indem sie den Juchee machen. Riebesehl lässt grüssen... Ich übersetze es auch ungern damit, dass um ein Omelette zu machen, eben auch Eier zerschlagen werden müssen. Aber das trifft es schon irgendwie. Ohne Eier kein Omelette. Und wenn das Ganze dann behutsam gemacht wird und eben nicht im Raubbau, dann passt das schon. All die, die so Sprüche raushauen wie "das braucht kein Mensch" oder "Acht Milliarden Menschen sind genug", die sind für mich... humm, wie sag' ich das jetzt diplomatisch? ...nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Niemand, absolut niemand, hat das Recht, dem Anderen das Leben abzusprechen. Und was "kein Mensch braucht", das sollte nie durch Vorschriften ergängelt werden, sondern durch schlüssige Argumentation aufgezeigt - ohne Rohrstock. Was der Menschheit fehlt, sind nicht Gesetze und Vorschriften durch/mit den Eiligen, die diese gerne zwangsumsetzen mit Gewalt, sondern WISSEN und BILDUNG. Bis jetzt reicht es bei der dem Schwarm die Richtung vorgebenden Mehrheit leider nur zu Halbwissen und Einbildung.
Ja, den sehe ich schon eine Weile. Das war immer mein Beuteschema, als ich auf der Suche nach meinem war. Da gibt es übrigens auch Modelle mit Unterflur. Das mit einer Allison, das wollte ich immer. Nuja, nu isses der Kleine. Ich wollte auch nicht über 7,5t weil ich nicht diese Alterskontrollen machen will und dann plötzlich Zelten. Etwas Altersstarrsinn muss schon sein :mrgreen: :lach: Somit könnte die Frage, ob über 7,5t "zeitgemäss" ist, eben auch mit der Lebenszeit beantwortet werden. |
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