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Wohnmobil über 7,5 Tonnen noch zeitgemäß? 1, 2, 3


rkopka am 13 Dez 2022 11:50:25

hampshire hat geschrieben:Wer ein eigenes Auto fährt, der bezahlt aus eigener Tasche die Verzinsung des eingesetzten Kapitals, den Wertverlust, und die Betriebskosten. Was er nicht bezahlt sind Folgen der Nutzung auf die Umwelt und Infrastruktur.

Steuern ? Macht immerhin einen großen Teil der Spritkosten aus. Dazu noch KfZ Steuer, MWST, Versicherungssteuer... Daß die nicht unbedingt sachgebunden sind, ist ein anderes Thema.

RK

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Navigatore am 13 Dez 2022 11:51:03

Max, deine philosophischen Beiträge sind doch immer wieder faszinierend. Doch was steckt eigentlich darin?

hampshire hat geschrieben:Aus dieser Sicht ist ein Wohnmobil über 7,5 Tonnen nicht mehr zeitgemäß.

Aus dieser Sicht dürfte ein Wohnmobil wohl per se nicht mehr zeitgemäß sein und man sollte mit Lastenfahrrad, Zelt und Landvergnügen-Stellplatzführer Urlaub machen.

hampshire hat geschrieben:Wird das "ökonomische Prinzip" aus dem eigenen Geldbeutel betrachtet, dann greift es nicht für ökologische sinnvolles Verhalten, denn die Nutzungsschäden haben keinen ökologisch angemessenen Preis.

Mit dem Satz hatte ich so meine ganz besonderen Schwierigkeiten, denn damit stellst du die sinnvolle Existenz des Homo Sapiens in Frage. Ob du das wohl gemerkt hast?

hampshire hat geschrieben: Daher braucht es Lösungen über die Gesetzgebung, die den ökologisch notwendigen "Verzicht" regelt. Es zeigt sich, dass das Meistern einer globalen Krise mit 195 anerkannten Nationalstaaten ein ziemliches "Brett" ist.

Ja, da hast du recht. Dann fangen wir doch mal mit den Ländern an, die ihren Müll immer noch in die Wüste kippen, die einen Kat für ein Segelboot oder eine Kläranlage für eine Grundschule halten. Aber nicht weil sie etwa dümmer als wir sind. Nein, sie sehen halt einfach nur keinen Änderungsbedarf.

So, nun lassen wir mal unsere mehr oder weniger inhaltslose Philosophiererei beiseite und wenden uns wieder der Frage zu, ob ein Wohnmobil über 7,5t noch zeitgemäß ist. Ich würde mal sagen, es gibt wie immer nur die eine Antwort auf so eine offene Frage:

es kommt ganz darauf an ... :wink:

hampshire am 13 Dez 2022 19:37:20

Navigatore hat geschrieben: Sicht dürfte ein Wohnmobil wohl per se nicht mehr zeitgemäß sein und man sollte mit Lastenfahrrad, Zelt und Landvergnügen-Stellplatzführer Urlaub machen.

Da ist was dran, wenn man es digital zuspitzen will. "Zeitgemäß" ist ja auch kein Bewertungsmaßstab, sondern bezieht sich auf Trends. Hoher Verbrauch (durch schweres Fahrzeug) ist eindeutig "out" und damit nicht zeitgemäß. Das war ja die Frage in der Überschrift. Wie gesagt: ich gönne dem TE ein Fahrzeug, welches ihm gefällt ob leicht oder schwer.

Navigatore hat geschrieben:Mit dem Satz hatte ich so meine ganz besonderen Schwierigkeiten, denn damit stellst du die sinnvolle Existenz des Homo Sapiens in Frage. Ob du das wohl gemerkt hast?

Das habe ich in der Tat weder "gemerkt" noch beabsichtigt. Die Existenz des Homo Sapiens sehe ich jetzt nicht so unmittelbar eng an den Geldbeutel geknüpft, damit hätte ich meine Schwierigkeiten.

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Russel am 15 Dez 2022 16:22:26

Was bedeutet den zeitgemäß? Ein Trend der Gegenwart, folge der Meinung einer bestimmten Mehrheit?

Sind die SUV zeitgemäß?
Wie groß darf mein Haus sein?
Wieviel Bier darf ich trinken?
Wie lange darf ich mich auf die Straße kleben?

Das muss und sollte doch jeder für sich entscheiden.

hampshire am 16 Dez 2022 10:43:30

Russel hat geschrieben:Was bedeutet den zeitgemäß? Ein Trend der Gegenwart, folge der Meinung einer bestimmten Mehrheit?

Wenn "zeitgemäß" sich an den Mega-Trends in der Gesellschaft festmachen lässt, ist es interessant sich mit diesen zu beschäftigen. Das Zukunftsinstitut forscht in diesem Feld und veröffentlicht sehr anschaulich z.B. hier: --> Link

bernds2 am 16 Dez 2022 16:12:56

Kuhtreiber hat geschrieben:dass der Unterschied von 8 auf 30l mehr als 2-3l sind :D

Wer redet denn von 30l ???

Das ist doch blanke Effekthascherei.

babenhausen am 16 Dez 2022 16:38:00

bernds2 hat geschrieben:Wer redet denn von 30l ???

Das ist doch blanke Effekthascherei.


Ein 15 To Allrad 4x4 mit Geländebereifung 14.00 r20 nimmt sich gerne 25 Liter solltest du mit einem 6x6 unterwegs sein darfst du tatsächlich mit 30 Litern rechnen, auf der Straße im Gelände kann das schnell das doppelte werden :D

Lancelot am 16 Dez 2022 17:00:15

babenhausen hat geschrieben: .. darfst du tatsächlich mit 30 Litern rechnen, auf der Straße im Gelände kann das schnell das doppelte werden :D

... und auf den 98% asphaltierter Strecke mit einem modernen MAN oder Atego mit normalem HA- Antrieb auch gern ein Schluck mehr wie die Hälfte :) . Also so um die 17 l sind der Normalfall, die 30 die vereinzelte Ausnahme.

bernds2 am 16 Dez 2022 17:02:56

Ich finde es unsinnig, sich die Frage nach "zeitgemäß" zu stellen. Was ist das überhaupt und wer ist so vermessen bestimmen zu wollen, ob das Fahrzeug das denn auch ist.

Man kann die Frage nur für sich selbst und seine Bedürfnisse stellen und beantworten. Niemand sonst sollte sich da einmischen.

Meine alte Wanderdüne ist 10m lang, 2,5m breit und 3,5m hoch. Kampfgewicht offiziell 7,5t (abgelastet).
Durch das Busfahrgestell mit Heckmotor und einen sehr kurzen Radstand ist die Kiste extrem wendig und es gab bis jetzt noch keinen Platz den ich hätte anfahren wollen, wo ich wieder umdrehen musste. Es geht immer irgendwie und nein, ich musste noch nie direkt hinter einer Schranke stehen.

Ich muss bei all solchen angeblichen Argumenten immer schmunzeln. Sie sind in der Regel falsch und kommen praktisch immer von den Leuten, die so eine Zweitwohnung noch nie gefahren haben. Sprich keine Ahnung haben.
Warum eigentlich? Doch ein wenig Neid? Man hat leider des öfteren das Gefühl.

Und nochmal zur Frage, ob man so eine fahrende Zweitwohnung braucht??
Klare Antwort: ich jaaaa !!
Ich will so reisen, meine Frau und ich wollen diesen Platz!
Ich stimme da "akany" voll und ganz zu und soviel Platz hat schon einen Suchteffekt :-). Und ja, es ist sicher eine Grundriss Frage. Wenn der Wohnraum 5cm hinter der Frontstoßstange beginnt und hinten mit selbem Abstand erst endet ist das Platz. Luxus zum entspannen für uns und die Hunde und zwischen Ami-Fersehsessel und 2m Sofa sind einfach mal 3qm nichts.... sozusagen unbebauter Raum, für alles was man da machen möchte.

Und somit nochmal zurück zur Frage des TE: ja, für mich ist das absolut zeitgemäß!

bernds2 am 16 Dez 2022 17:11:45

babenhausen hat geschrieben:
Ein 15 To Allrad 4x4 mit Geländebereifung 14.00 r20 nimmt sich gerne 25 Liter solltest du mit einem 6x6 unterwegs sein darfst du tatsächlich mit 30 Litern rechnen, auf der Straße im Gelände kann das schnell das doppelte werden :D
.

....im "Gelände" misst man auch nach Bh, nicht km.

Aber das hast Du Recht, nur ist ein solches Fahrzeug garnicht Bestandteil der Diskussion.
Eher, wenn ich den TE richtig verstanden habe, sowas wie ein Wohnbus oder ein ausgebauter Koffer-lkw zwischen 7 bis 12t.
Und dann reden wir, je nach Gewicht, Baujahr/Technik von 15 bis 21l. - Und das ist ja nun kein Schreckgespenst.

Navigatore am 16 Dez 2022 18:00:00

bernds2 hat geschrieben:Eher, wenn ich den TE richtig verstanden habe, sowas wie ein Wohnbus oder ein ausgebauter Koffer-lkw zwischen 7 bis 12t.
Und dann reden wir, je nach Gewicht, Baujahr/Technik von 15 bis 21l. - Und das ist ja nun kein Schreckgespenst.

15 Liter über 7,5t. :lach: :lach: Mein 7,5tonner braucht ja voll beladen schon ungeschminkte 17 Liter

Also wir haben ja wie bereits geschrieben so einen 12-Tonnen Brummer von Concorde in der Familie. Er ist auch neueren Datums, also von 2019. Unter 25 Litern geht da gar nichts.

rolf51 am 16 Dez 2022 18:13:21

Hallo,
auf die Frage vom TE zu Antworten, ja.
Ansonsten müsste man die Frage auch stellen, sind Wohnmobilreise, Flugreisen, Schiffsreisen noch zeitgemäß?

Lancelot am 16 Dez 2022 18:17:56

Navigatore hat geschrieben: 15 Liter über 7,5t. :lach: :lach:

Lies halt mal : --> Link

rkopka am 16 Dez 2022 19:14:51

bernds2 hat geschrieben:Durch das Busfahrgestell mit Heckmotor und einen sehr kurzen Radstand ist die Kiste extrem wendig und es gab bis jetzt noch keinen Platz den ich hätte anfahren wollen, wo ich wieder umdrehen musste. Es geht immer irgendwie und nein, ich musste noch nie direkt hinter einer Schranke stehen.

Wenn man den Platz entsprechend aussucht, mag das gehen. Ich war schon auf genug Plätzen, wo ich selbst mit meinem 6,7m Womo gerade so auf die Parzelle (teils sogar auf den Platz) gekommen bin. Und das lag weniger an Fahrkünsten (glaube ich), sondern schlicht an der Geometrie. Ein kleiner Wendekreis kann helfen, aber die Länge bleibt trotzdem. Und gerade in Kroatien konnte ich schon einige größere Teile auf den besagten Plätzen weiter oben beim Eingang sehen. Es kommt also immer drauf an, wie man sucht.

RK

bernds2 am 16 Dez 2022 19:23:13

Lancelot hat geschrieben:Lies halt mal : --> Link


Danke für den Link. Auch dort wird wieder mal klar, daß auch oder vor allem die Fahrweise sehr entscheidend sein kann bzw.ist.

Und natürlich auch die Streckenführung.

Kuhtreiber am 16 Dez 2022 19:32:58

rkopka hat geschrieben:Wenn man den Platz entsprechend aussucht, mag das gehen. Ich war schon auf genug Plätzen, wo ich selbst mit meinem 6,7m Womo gerade so auf die Parzelle (teils sogar auf den Platz) gekommen bin… Und gerade in Kroatien konnte ich schon einige größere Teile auf den besagten Plätzen weiter oben beim Eingang sehen.
RK


Lass es gut sein. Er WILL es nicht verstehen oder zugeben, es passt nicht in sein Weltbild. Ich habe es schon sehr oft beobachtet, aber es ist ja egal. Jeder soll fahren was ihn glücklich macht :D

Russel am 16 Dez 2022 19:35:10

Lancelot hat geschrieben:Lies halt mal : --> Link


Danke Lancelot.
Wir verbrauchen auch „nur“ im Schnitt 12,5 Liter auf 100km mit 7,49 t. Klar kann ich auch auf 17 Liter kommen aber warum?

Russel am 16 Dez 2022 19:46:06

rkopka hat geschrieben:Wenn man den Platz entsprechend aussucht, mag das, wo ich selbst mit meinem 6,7m Womo gerade so auf die Parzelle gekommen bin. Und das lag weniger an Fahrkünsten sondern schlicht an der Geometrie. Ein kleiner Wendekreis kann helfen, aber die Länge bleibt trotzdem.RK


Am Gardasee fuhr ich auf einen Platz mit 8,8m (camping Molino) wo sich KaWa- Fahrer nicht hingetraut haben oder gefüllt eine Ewigkeit brauchten mit 5 Einweisern…..
Ehrlicherweise muss ich zugeben das ich mir ernsthaft Gedanken gemacht habe wie ich da jemals wieder rauskomme. War aber kein Problem, Rückwärtsgangs, paarmal rangiert und draußen war ich.
Ja, da haben die anderen gestaunt. Habe davon ein Video das ich aber nicht veröffentlichen möchte.
Ja, ich habe den LKW Führerschein, daher bin ich vermutlich wesentlich entspannter.
Es geht mehr als man denkt.

wolfherm am 16 Dez 2022 19:48:51

Du bist eben ein wahrer Held am Steuer…. :D

mv4 am 16 Dez 2022 19:58:42

:lach: :lach: :lach: :lach: :lach:

Warum kann man den Herrn Hermann nicht Bewerten... :lach:

Kuhtreiber am 16 Dez 2022 20:00:18

wolfherm hat geschrieben:Du bist eben ein wahrer Held am Steuer…. :D


:lol: :lol: :lol:

Jagstcamp-Widdern am 16 Dez 2022 20:01:34

man kann son 10m eimer auch quer parken, dann braucht er nur 3.... :idea:

allesbleibt gut
hartmut

dietmardd am 16 Dez 2022 20:53:43

Jeder, der sein Geld ehrlich verdient hat, sollte es auch so ausgeben können, wie er/sie will, solange keine Gesetze verletzt und andere Menschen nicht unzumutbar belästigt werden. Wenn dem nicht mehr so wäre, wäre das Leistungsprinzip am Ende und damit eine wesentliche Grundlage unserer Gesellschaftsordnung. Ohne (echtem) Leistungsprinzip landet man in einer Kommandowirtschaft und das gesellschaftliche und das durchschnittliche private Vermögen gehen immer mehr den Bach herunter. Das ist in der Geschichte der Menschheit immer wieder nachgewiesen worden.

Verbote allein bringen dem Umwelt- und Klimaschutz keinen Nutzen. Solche Forderungen kommen in der Regel von den Grünen und den jugendlichen Umweltaktivisten und sind in Wahrheit neidgesteuert und bringen in der Regel kaum etwas bis nichts für den Klimaschutz.

Warum lernen die Klebeaktivisten im Besonderen und die Grünen im Allgemeinen keinen Beruf, mit dem etwas Nützliches für den Klimaschutz getan werden kann, z.B. Installateur für Solaranlagen und Wärmepumpen oder studiert etwas in diese Richtung? Die anderen sollen das Klima retten, aber selbst wollen diese keinen sinnvollen Beitrag dazu leisten. Warum müssen in der Regel andere in Windkraftwerke und Solaranlagen oder in eine gute Wärmedämmung investieren und nicht sie selbst?

wolfherm am 16 Dez 2022 20:55:38

:polit: :polit: :polit:

Das halt jetzt alles sehr wenig mit dem Thema zu tun. Jetzt bitte zum Thema zurück.

dietmardd am 16 Dez 2022 21:04:24

Das hat aber genau mit dem Kern dieses Treads zu tun, nämlich, ob man noch ein über 7,5 t Womo fahren darf.

Ich selbst würde zwar kein solch großes Womo fahren, da man nur wenige Stell- und Parkflächen der erforderlichen Größe findet, aber ich würde es niemanden verübeln, wenn er/sie mit einem solchen Womo glücklich sein will.

Dieses Threadthema ist eben in der Konsequenz hochpolitisch. Nun könnte man ja denken, dass man ja nicht zu den wenigen gehört, die ein so großes Womo fahren. Aber heute fordern die Umweltaktivisten das Verbot von > 7,5 t - Womos, morgen das Verbot von 4,5 t-Womos und übermorgen das Verbot aller Womos und genau das fordern schon einige.

wolfherm am 16 Dez 2022 21:09:11

Das brauchen wir jetzt nicht diskutieren. Deine politischen Äußerungen und Schlußfolgerungen passen nicht hier hin.

bernds2 am 16 Dez 2022 21:21:24

Kuhtreiber hat geschrieben: Er WILL es nicht verstehen


hmm, Du verdrehst gerade die Tatsachen... oder redest Du von Dir? :mrgreen:

Kuhtreiber am 16 Dez 2022 21:44:06

bernds2 hat geschrieben:
hmm, Du verdrehst gerade die Tatsachen... oder redest Du von Dir? :mrgreen:


Nein, ich meinte schon dich :D

Russel am 16 Dez 2022 21:52:25

wolfherm hat geschrieben:Du bist eben ein wahrer Held am Steuer…. :D


Held ist etwas übertrieben nur weil ich mein Womo kenne und bewegen kann .

HerrKalle am 16 Dez 2022 23:12:57

dietmardd hat geschrieben:Ich selbst würde zwar kein solch großes Womo fahren, da man nur wenige Stell- und Parkflächen der erforderlichen Größe findet, ....


Ich habe das Gefühl, das du solch ein Fahrzeug noch nicht gefahren hast, denn deine Behauptungen stimmen einfach nicht.

rkopka am 16 Dez 2022 23:27:45

dietmardd hat geschrieben:Ich selbst würde zwar kein solch großes Womo fahren, da man nur wenige Stell- und Parkflächen der erforderlichen Größe findet, ....
HerrKalle hat geschrieben:Ich habe das Gefühl, das du solch ein Fahrzeug noch nicht gefahren hast, denn deine Behauptungen stimmen einfach nicht.

Ich bin auch noch kein größeres Fahrzeug gefahren. Aber ich mußte schon genug Plätze sausen lassen, weil einfach physisch nicht genug Platz war. Oder andere, wo ich nur gerade so draufgepaßt habe. Mit 3m mehr sähe das noch ganz anders aus (abseits von SP,CP).
Ich schätze, das ist einfach eine Anpassung an die Größe des eigenen Fahrzeugs. Ich weiß, welche Plätze schon von vorhinein nicht infrage kommen. Also brauche ich die nicht beachten und schaue nur, was geht. Ich erwarte nicht, daß ich überall in der Innenstadt parken kann. Bei Einkaufszentren gibt es Bereiche, wo es eher geht. Bei anderen Parkplätzen muß man immer bedenken, wie man evt. zugeparkt wird, oder ob man an der anderen Seite auch wieder rauskommt, weil evt. eine schmale Kurve ist, die nur für PKW geeignet ist. Wenn dann noch die üblichen Parkverbote (für Womos noch mehr) sind, bleibt oft einfach nichts über. D.h. man stellt sich darauf ein und sieht die Gegend anders. Klar ist, mit 3m mehr Länge (und etwas mehr Breite) ist es schwerer, was zu finden. Wer das bestreitet, ist unrealistisch. Irgendwann nutzt auch das beste Fahrkönnen nichts mehr, wenn der Platz einfach nicht da ist.

RK

HerrKalle am 17 Dez 2022 02:43:35

Schon richtig, man sortiert von vornherein bestimmte Plätze aus. Ich fahre z.Zt. ein Womo mit 8,60m und finde das eigentlich recht handlich, aber ich versuche damit auch nicht auf einem Pkw-Parkplatz zu parken, das funzt einfach nicht. Ich kann mich aber nicht daran erinnern einen SP oder CP aufgrund der Länge nicht anfahren zu können.

Aber um aufs Thema zurück zu kommen.... Warum sollte ein Womo >7,5 t nicht zeitgemäß sein? Wenn dran Spaß hat einfach machen. Ich persönlich würde <7,5 t bleiben, weil es dann weniger Einschränkungen auch hinsichtlich des Führerscheins gibt.

BadHunter am 17 Dez 2022 09:58:21

Jeder soll letztendlich doch selbst mit seinem Fahrzeug glücklich werden!
Jeder hat seine eigenen Ansprüche, Wünsche und Vorstellungen.
Aktuell fahren wir einen Alkoven mit 6,5 m Länge und 3,85 t, also für heutige Verhältnisse eher klein, dafür häufig mit Motorradanhänger. Geplant war ursprünglich, in ein paar Jahren, wenn die Rente näher rückt und die Arbeitszeit reduziert wird, auf einen Integrierten, Größenordnung bis 9 m, So in Richtung Concorde, PhöeniX, N+B, umzusteigen.
Nun sind wir in den letzten Jahren verstärkt im Urlaub in Gegenden (Italien, Kroatien, Schweden usw) unterwegs, in denen mein Augenmerk immer wieder auf die Fahrzeuggröße gelenkt worden ist. Wir sind Strecken gefahren, die ich mit einem Fahrzeug der geplanten Größe nicht hätte fahren können oder wollen.
Im Hinblick auf möglicherweise mal erforderliche Pannenhilfe und die dabei häufige Begrenzung der Höhe beim Abschleppen habe ich auch gemerkt, dass die meisten der aktuellen Fahrzeuge dieser Größe auch höher als 3,20 m sind.
Nach reiflichen Überlegungen der letzten Jahre hat sich unsere Vorstellung dahingehend geändert, dass das zukünftige Fahrzeug unter 8 m, eher bis 7,5 m lang sein soll, und unter 3,20 m hoch. Das sind nun mal unsere Vorstellungen dessen, was wir uns wünschen, und da ist die Fahrzeugauswahl dann schon etwas eingeschränkter. So sind derzeit Fahrzeuge von Carthago meine Favoriten, aber ich will nicht ausschließen, dass sich das nochmal ändert.
So hat eben jeder seine eigenen Ansprüche und Wünsche, wie anfangs schon geschrieben, und soll damit glücklich sein. Und wer gern eine Größe über 7,5 t haben möchte, warum dann nicht?

Luppo am 17 Dez 2022 10:00:30

Eines der Hauptprobleme unserer „Welt 2.0“, wie ich die jüngsten gesellschaftlichen Entwicklungen nenne, ist der Umstand, wir sind zu viele und wollen zu viel.
Insofern kommt es jetzt auf ein paar wenige 7,5/18/38-Tonner auch nicht mehr an.
Ökologisch und ökonomisch natürlich völliger Unsinn, aber ich denke, die Natur und die zukünftigen Sachzwänge werden die Dinge regeln.
Daher soll jeder mit dem Kasten rumfahren, den er für richtig hält, solange es noch geht.

DonCarlos1962 am 17 Dez 2022 12:19:19

Dies wäre schon eine Einschränkung, welche vielleicht gegen ein großes Mobil spricht. Aber da ist die Grenze schon bei 3,5 Tonnen gezogen. --> Link

Ich hatte schon einmal ein Thema --> Link "Was taugen Liner light?" aufgemacht.
Weil auch wir darauf schielen uns zu vergrößern. Wir hatten da ein Mobil mit 8,80m in Visier. Aber auf der anderen Seite wollten wir nicht an die 7,5 Tonnen gehen.

Wir kämpfen immer noch mit der Entscheidung und wollen jetzt erst einmal den Markt beobachten, denn wir werden ja nicht zum Neukauf gezwungen, solange wir unser Mobil haben.

Aber unter dem Strich gesehen wird bei den Linern-light einfachere Technik mit weniger Stauraum und Zuladung geboten. Auch die Anhängelast ist recht beschränkt.
Auf der anderen Seite wird trotzdem viel Wohnraum offeriert und ein sparsames Basisfahrzeug verbaut.
Höhen unter 3m sind möglich, was oftmals Vorteile bietet.

Wenn es nur um den Wohnraum geht, ist das vielleicht eine Alternative? Warum mehr mitschleppen, als man wirklich braucht?

LG Carsten

Lancelot am 17 Dez 2022 13:00:48

DonCarlos1962 hat geschrieben: Warum mehr mitschleppen, als man wirklich braucht?

So gesehen könntest Du auch mit dem Fahrradanhänger losziehen ...




Ordentlich Platz zu haben, auch Gerödel mitnehmen zu können, das man nur "vielleicht" braucht, ist auch eine Art Luxus. Wir genießen das sehr .. :ja:

Kleinlaster am 17 Dez 2022 13:10:37

Mal kurz eine Bemerkung zum Thema, dass manche sagen dass große Wohnmobile ökologisch und auch ökonomisch "out" sind. Mit einem großen Wohnmobil kann man lange unterwegs sein. In der Zeit muss in der Wohnung in der Heimat kaum was verbaucht werden. Evtl. als Frostschutz etwas Heizung, aber das wars dann auch schon.

Dort wo ich bin, verbrauche ich nunmal Nahrung, Energie, was auch immer, inkl. Verschleiß. Egal ob Wohnung, Zelt oder Wohnmobil.


Schont jemand seine Wohnung weil er ein großes Wohnmobil hat, spart er damit auch letztendlich.

akany am 17 Dez 2022 13:29:57

DonCarlos1962 hat geschrieben:Dies wäre schon eine Einschränkung, welche vielleicht gegen ein großes Mobil spricht. Aber da ist die Grenze schon bei 3,5 Tonnen gezogen. --> Link

...



:roll:
Uralter Tröt mit einer abenteuerlichen, durch nichts zu haltenden Behauptung.
Ausserdem ist ein Durchfahrverbot für LKW >3.5t eben für... ja, rischtisch, LKW :)


Aber lieber btt:

Und da fällt mir bei diesen 2 laufenden Themen mit >7.5t noch zeitgemäss und dem mit alten WoMos auf, dass es echt Wenige gibt, die so ein älteres Gefährt kaufen und renovieren.
Das ist viel sinnvoller, wenn man schon die Umwelt betrachtet. Denn was nicht weggeworfen wird, muss nicht neu gebaut werden und verbraucht so nicht noch einmal Rohstoffe für den gleichen Nutzer.
Und ausserdem ist es so viel günstiger. Für Preise, die heute im "normalen" Segment aufgerufen werden, kann ich mir einen "kleinen" Liner Schraube für Schraube neu pinseln. Moderne (Sicherheits-)Technik inklusive.

rkopka am 17 Dez 2022 13:48:17

Kleinlaster hat geschrieben:Mal kurz eine Bemerkung zum Thema, dass manche sagen dass große Wohnmobile ökologisch und auch ökonomisch "out" sind. Mit einem großen Wohnmobil kann man lange unterwegs sein. In der Zeit muss in der Wohnung in der Heimat kaum was verbaucht werden. Evtl. als Frostschutz etwas Heizung, aber das wars dann auch schon.

Das kann man auch mit einem kleinen und sparsamer. Die Frage ist, wie die persönlichen Ansprüche sind und auch wo man hinfährt ? Manche sind mit dem VW-Bus oder Dachzelt das ganze Jahr bei uns unterwegs (wäre nichts für mich).

RK

Navigatore am 17 Dez 2022 13:49:19

Kleinlaster hat geschrieben:Schont jemand seine Wohnung weil er ein großes Wohnmobil hat, spart er damit auch letztendlich.

Steile These :top:

So einen "Liner" oberhalb der 7,5t gibt es, sagen wir mal sehr optimistisch gerechnet, neu ab 300.000 Euro und ernstzunehmende Gebrauchte ab ca. 100.000 Euro (wenn man von den Selbstbauten und amerikanischen Qualitätsprodukten einmal absieht) auf der nach oben offenen Skala. Da musst du deine Wohnung aber schon seeeeeeeehr viele Jahre "schonen", damit sich das amortisiert. Meine mir (hoffentlich) noch verbleibenden 30 Jahre Lebenszeit dürften dafür wohl nicht mehr reichen.
Und so ganz umsonst lässt sich so eine Brummer auch nicht halten. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet dürfte es sehr empfehlenswert sein, die Wohnung nicht zu "schonen".

pwglobe am 17 Dez 2022 14:47:09

Hallo, mir kommt es hier so vor als suche jeder nur nach Gründen warum sein Wohnmobil genau das richtige ist.
Der mit dem kleinen kompakten findet es das beste und alle sollten es ihm gleichtun und der mit dem großen Liner bedauert die mit den mickrigen Kasperbuden.
Soll doch jeder das Fahrzeug kaufen welches ihm am besten gefällt und zu seinem Lebensstil passt.
Warum soll man sich immer anpassen?

Deshalb einfach machen und nicht nach der Meinung von Anderen fragen, da bekommt man eh hur blöde Antworten.

Tinduck am 17 Dez 2022 20:32:52

pwglobe hat geschrieben:Deshalb einfach machen und nicht nach der Meinung von Anderen fragen, da bekommt man eh hur blöde Antworten.


Na ja, man kann schon fragen, aber man sollte die Antworten selektieren.

Wenn ich was über Liner wissen möchte, frage ich keinen Kawa-Fahrer. Umgekehrt genauso. Optimalerweise frage ich jemanden, der schon vieles länger genutzt hat, der kann dann über Vor- und Nachteile berichten.

Gemeinplätze wie ‚mit dem Liner findet man keinen Stellplatz‘ werden hier meist nicht von Leuten geäussert, die sich mit so einem Fahrzeug wohl fühlen. Es wird wohl eine gewisse Menge von Leuten geben, die sich mit der Fahrzeuggrösse überfordert haben (gibts auch schon bei kleineren Fahrzeugen…) und die dann meinen, das läge am Fahrzeug. Die sind aber nicht das Kriterium. Scheint insbesondere bei 7,5 Tonnern sehr verbreitet zu sein, warum nur…

bis denn,

Uwe

joekel am 17 Dez 2022 21:39:37

,Einen Liner übér 7,5 to für 300000 Euro…..? Allenfalls ohne Inventar ! Selbst ein Concorde mit 7,5 to liegt weit darüber…..
Jedes Fahrzeug hat seine Berechtigung und davon abgesehen kommt es auf die persönliche Situation an….
Ökonomisch kann das zur Zeit der ganze Wurf sein und von der Ökoseite fast schon genial wenn man vorher in einem Haus lebte…
Ich brauche nur die Müllmenge, Wasserbedarf und Strom sowie Heizkosten anschauen bzw. vergleichen.

bernds2 am 17 Dez 2022 21:44:20

Tinduck hat geschrieben: .....Scheint insbesondere bei 7,5 Tonnern sehr verbreitet zu sein, warum nur…


???

Ich habe mehr die Erfahrung, daß dieses Gezeeter eher von denen kommt, die solch etwas größeren Fahrzeuge noch nie gefahren sind bzw. sehr oft aufgrund des Fürhrerscheins auch garnicht fahren dürfen. - Da werden dann lautstark Argumente zusammenkonstruiert, die alles über 3,5t als ein sinnloses NoGo darstellen. Und das, wie so oft, ausgerechnet von den Leuten, die wegen fehlender Erfahrung garkeine Ahnung haben.

akany am 17 Dez 2022 21:52:15

Genau das hatta doch grad geschrieben :roll:

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