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Welches Balkonkraftwerk ? 1 ... 3, 4, 5, 6, 7


dietmardd am 11 Mär 2026 17:58:00

Gibt es Komplettsysteme oder einzelne Speicher mit LiFeYPO4-Batterien?

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Tinduck am 12 Mär 2026 09:29:33

Hab ich noch keins gesehen.

Es gibt allerdings ein System von einem deutschen Hersteller, bestehend aus WR/Solarcontroller und einem generischen BMS, an das man beliebige Akkus als Speicher anschliessen kann. War allerdings nicht ganz billig.

Ausserdem gibt es im Netz massig Videos mit DIY-Lösungen, die auch funktionieren und auf generische Akkus als Speicher zielen. Dafür muss man aber etwas Basteltalent und -willen haben.

Nach diesem Winter kann ich aber sagen, dass das nicht unbedingt nötig zu sein scheint, auch wenn ich ein großer Fan von LiFeYPOs bin.

Meine Anker SB3 hat eine Zellenheizung (LiFePO-Zellen) und zeigt auch in der App, wenn die läuft. Bei niedrigen Temperaturen wird anstehender Solarüberschuss zuerst dazu genutzt, die Zellen aufzuheizen, und dann wird der Speicher geladen. Man hat dann natürlich einen Ertragsverlust gegenüber einem warmen Aufstellort, wo die Heizung nicht gebraucht wird, kann aber so eben auch einen nicht isolierten Dachboden, eine Garage o. Ä. als Aufstellort nutzen.

Natürlich muss man dabei dem Hersteller vertrauen, dass er das vernünftig gelöst hat (Grenztemperaturen, Platzierung der Temperatursensoren etc.). Aber dafür hat das Ding ja 10 Jahre Garantie, dann gibts Anker hoffentlich noch :)

bis denn,

Uwe

wurzelseppel am 12 Mär 2026 10:02:30

Unser Zendure Speicher hat auch eine interne Heizung. Gibt ein gutes Gefühl, dass der Akku bei passender Temperatur geladen wird. Viel mehr ist es aber auch nicht, da in den Frostmonaten eh kaum Ertrag vom Balkonkraftwerk kommt. Der Speicher läuft bei uns dann die meiste Zeit im Bypass-Modus. Ob sich also für die paar Tage mit der Kombi guter Ertrag + Kälte der Mehrpreis eines Y-Akku lohnt, wage ich zu bezweifeln.

Grüße

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silver34 am 13 Mär 2026 08:28:00

wurzelseppel hat geschrieben:Ob sich also für die paar Tage mit der Kombi guter Ertrag + Kälte der Mehrpreis eines Y-Akku lohnt, wage ich zu bezweifeln.


Das sehe ich genauso!
Lieber die Kabel verlängern und die Akkus an einen Frostfreien Ort!

Intressant ist vielleicht auch die Lösung von EcoFlow STREAM , mit der Möglichkeit die Akkus dezentral zu plazieren (an diversen Verbrauchern) und diese über Bypass mit bis zu 2300W zu versorgen!

Ist vielleicht nicht die Effektivste, weil ja die Energie übers Hausnetz umgeschaufelt wird, aber man kann/bleibt legal da man ja man wenn nur 2000Wp und die Teile nur 800W ins Hausnetz einspeisen...

Allerdings ist die Frage wieviel das noch mehr bringt!
Ich habe mit meinem Balkonkraftwerk (1900Wp/800W/16kWh) im Sommer bis zu 85% der Strombedarfs damit gedeckt!
Allerdings versuche ich auch die Verbraucher zu strecken!
Nachts laufen dann halt Zeitgesteuert die Spülmaschine/Waschmaschine/Trockner... jeweils Nacheinander.

Aber der größte Verbraucher ist halt der Grundverbrauch von 2kWh am Tag und dafür ist das Balkonkraftwerk halt gut geeignet.

Tinduck am 13 Mär 2026 11:08:58

Das Problem an den Streams ist, dass man für jeden Verbraucher(standort) zwei eigene Geräte benötigt, wenn man über 1200 Watt braucht. Mal abgesehen von dem miesen Wirkungsgrad, bei AC-Speichern kann man locker 15-20% Verluste einrechnen.

Wie soll sich das jemals rechnen??

Das Ecoflow-Konzept ist auf den ersten Blick bestechend, macht für mich aber von den Kosten her flächendeckend überhaupt keinen Sinn.

Solange man mit einem BKW bis 2000 Watt arbeitet, kann man eine komplette Stromdeckung energiehungriger Verbraucher kaum umsetzen. Was man damit in den Speicher reinbekommt, kann man auch über den ganzen Tag verteilt wieder 'zufüttern', dem Zähler im Keller ist es egal, wo die kWh im Haushalt verbraucht wird.

Interessant würde es, wenn man das System skaliert. Also ein BKW am Netz für die Grundlast und dann an jedem großen Verbraucher 2 ACs mit eigenen Solarpanels angeschlossen, das gilt dann als Inselanlage und davon kann man sich so viel installieren, wie man lustig ist.

Allerdings müsste man dann, wenn die Akkus leer sind und man das Elektrogerät trotzdem betreiben will, manuell den Gerätestecker von der AC in die Steckdose umstecken und dann wieder mit Netzbezug arbeiten. Ist jetzt irgendwie auch nicht die komfortableste Lösung.

bis denn,

Uwe

wurzelseppel am 14 Mär 2026 17:37:54

Mir sind die Ecoflow einfach zu teuer. Auch die Homepage im Temu-Stil geht mir schwer auf den Keks.

Rate aktuell zu einer Kombi aus Zendure Solarflow Pro 800 (unter 400 Euro idealo.de), Shelly Pro 3EM 120A (oder anderem Smartmeter je nach Zählertyp) und 4x500 Wp Panelen. Mit ein paar Kabeln hat man dann für gut 700 Euro das Maximum an Balkonkraftwerk ausgeschöpft. Der Speicher kann per AB2000X noch mehrfach erweitert werden. Die sind aber noch kaum günstiger als das Hauptgerät, aber das ändert sich ja regelmäßig, kann man abwarten. Notstromfähig bis 1000W ist das Teil auch noch. Bin damit sehr zufrieden.

Grüße

BikeAir am 14 Mär 2026 18:50:48

In wenigen Wochen, sofern der Dachdecker dann Ziet hat, kmmen meine 4 neuen Heckertpanel auf das Dach, angeschlossen werden sie an eienn Marstek mit 2kW Speicher, später möchte ich noch ein Shelly Pro nachrüsten. ich denke damit bin ich preiswert und sehr gut aufgestellt.

Grüße

pwglobe am 14 Mär 2026 23:07:21

Wir werden zusätzlich zur Photovoltaik auf dem Dach einen Solarzaun aufstellen, da unser Zaun sowieso alt und kaputt ist.

So in der Art.

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BikeAir am 14 Mär 2026 23:08:26

Schönes Ding, Peter

dietmardd am 15 Mär 2026 00:55:31

Wir hätten am öffentlichen Fußweg Angst vor Vandalismus durch Jugendliche, Besoffene und bestimmten unangepasste Migranten. Alle diese Personen würden diese Solaranlage unabsichtlich (Ungeschickt, besoffen ... ) oder aus Zerstörungswut beschädigen. An manchen Stellen spielen Kinder und Jugendliche auch Fußball, was der PV-Anlage auch nicht gut tut. Wenn der Zaun aber Richtung Feld geht, wäre diese Gefahr geringer,

BikeAir am 15 Mär 2026 00:59:51

........theoretisch könnte man aber auch voe allen Dingen auf der Welt Angst haben.

Tinduck am 16 Mär 2026 09:40:52

Dieser Spruch ist echt etwas abgenutzt und wird normalerweise von nicht-Checkern aus der Tasche geholt, wenn irgendwelche Wunderlösungen propagiert werden, die Naturgesetzen widersprechen.

Zum Solarzaun passt der wirklich nicht, das ist inzwischen eine etablierte Lösung. Und wenn man das selber mit normalen Dachpanels umsetzt, ist das pro Fläche inzwischen billiger als ein guter normaler Zaun... mit 500er Modulen ist der dann sogar gut 2 m hoch (nur für die Paneele).

Von der Stabilität her sind bifaziale Module übrigens gar nicht so schlecht, haben üblicherweise 2 x 1,6mm Glas, das hält schon einiges aus. Und die sehen dann von hinten auch nicht doof aus.

Ein Nachteil ist allerdings, dass man den Zaun unten von Bewuchs freihalten muss (Gräser etc.), sonst bricht der Solarertrag ziemlich ein. Insofern ist da ein Gehweg als Angrenzung besser geeignet als eine Wiese, ein Feld o. ä.

bis denn,

Uwe

DonCarlos1962 am 16 Mär 2026 19:03:33

Hatte auch schon überlegt einen Solarzaun zu nutzen. Aber leider würde der bei uns teilweise beschattet. Das, so habe ich mir sagen lassen, mögen die eigentlich gar nicht.
Vielleicht weiß ja jemand mehr darüber.

Unser BKW hat leider nur 600W und eine Solarfläche von 2 x 430Wp. Da ich jetzt ins Auge fasse eine Brauchwasserwärmepumpe (was für ein Wort) anzuschaffen, suche ich nach einer preiswerten Lösung deren Verbrauch über Solar zu drücken.
Das alte BKW funktioniert seit Jahren einwandfrei. Bleibt die Frage, ob die 200w zusätzlich bei einem Tausch gegen ein neues System überhaupt Sinn machen würde. Wahrscheinlich nicht.

Auch überlege ich, neben der alten Gasheizung, eine 1:3 Luft-Luft-Wärmepumpe, also eine Klimaanlage, einzubauen.
Da wäre eine "echte" PV auf dem Dach sicher sinnvoll.

Da mache ich mir jetzt wirklich Gedanken.


LG Carsten.

Tinduck am 17 Mär 2026 09:40:22

Eine Möglichkeit wäre, die Brauchwasser-WP und die Heizungs-WP über einen getrennten Zähler laufen zu lassen und dann da ebenfalls ein BKW anzuschliessen, dann halt Maximalausbau mit 2000 Wp und 800 Watt Einspeisung, am besten noch mit einem kleinen Speicher. Man kann nämlich an jedem Zähler ein BKW anschliessen (zumindest solange die nicht kaskadiert sind). Fürs Heisswasser bringt das einiges (braucht man im Sommer ja auch), für die Heizung nicht gar so viel, weil im Winter halt kaum was reinkommt.
Für die Brauchwasser-WP ist es extrem wichtig, dass der Speicher optimal isoliert wird. Sonst killt der die Effizienz. Kann man auch selber zusätzlich isolieren, sieht dann meist nicht toll aus, aber steht ja im Keller :)

Eine 'richtige' Solaranlage ist kostentechnisch gleich eine ganz andere Nummer, weil man die ganzen Montagekosten (BKW geht meist DIY) und den Elektriker am Hals hat, ausserdem sind die Speicher überproportional teuer (pro kWh, im Vergleich zu BKW-Speichern). Das drückt die Amortisierung meist in den zweistelligen Jahresbereich. Dafür gibts halt (ein bisschen) Einspeisevergütung, aber das ist im Gegensatz zu früher nicht mehr das, was die Anlage hauptsächlich abbezahlt - das macht jetzt der Eigenverbrauch.

bis denn,

Uwe

DonCarlos1962 am 17 Mär 2026 12:05:10

Ideal wäre es ja auch hier ein paar Solarpaneele mit einem Hybridwechselrichter und kleinem Akku zu kombinieren.

Vorrang hat dann der Solarstrom, Überschüsse werden in den Akku gespeichert, und wenn weder Solar, noch Akku für die Versorgung der Wärmepumpe ausreicht, wird erst auf Netzstrom umgeschaltet.
Beim Auto laden funktioniert das einwandfrei. Könnte hier doch auch gehen, oder?

Wir brauchen für unseren zwei Personenhaushalt nur eine kleine Menge warmes Wasser. Hier mal Daten, damit man es einschätzen kann:

Heizleistung: 950W
Leistungsaufnahme: 220W
Nennstrom: 0.98A
COP (Leistungszahl): 4.32
Kältemittel: R290 / 150g
Elektrisches Heizelement: 2000W
Stromaufnahme des elektrischen Heizelements: 0.87A
Maximale Leistungsaufnahme: 2300W
Maximaler Strom: 10.2A
Wassertankvolumen: 80L

Im Regelfall zieht die Wärmepumpe also nur 220W! Nur beim schnellheizen, oder bei zu geringer Außentemperatur kommt ein 2.000W Heizelement dazu.

Also eigentlich ideale Werte für ein BKW oder einen Hybridwechselrichter. Oder liege ich hier falsch?

LG Carsten

P.S.: Unsere (Gas-)Heizung und Warmwasserversorgung stehen unter dem Dach, nicht im Keller. Da ist es sowieso immer sehr schön warm.
Teils, weil die Heizung Abwärme produziert, teils durch das Dachflächenfenster Richtung Süden, aber auch weil etwas Wärme im Haus immer nach oben steigt.
Eigentlich ideal für eine Brauchwasserwärmepumpe.

Tinduck am 17 Mär 2026 13:34:05

Bei BKW redet man normalerweise nicht über Hybridwechselrichter, weil es sowieso nichts anderes gibt.

Üblicherweise ist das so gelöst, dass ein Smartmeter in den Zählerkasten eingebaut wird, das den Strom auf allen 3 Phasen misst (Betrag und Richtung). Das Smartmeter redet über WLAN mit dem Speicher (der hat einen integrierten WR und 2-4 MPPT-Solarcontroller), und der speist dann mit einer zeitlichen Auflösung von ca. 3 Sek. gerade so viel Strom ins Hausnetz, dass das Smartmeter (und auch der Zähler) '0' misst. Klappt natürlich nur bis 800 Watt Einspeiseleistung. Wenn mehr Strom zur Verfügung steht als das Haus (oder hier die WP) gerade braucht, wird damit der Speicher geladen - und das geht auch mit mehr als 800 Watt, wenn entsprechend viele Panels dranhängen. Braucht die WP mehr als 800 Watt bzw. steht nicht genug Solar- oder Speicherstrom zur Verfügung, zieht die WP halt die nötige Differenz aus dem Netz. Da muss nichts umgeschaltet werden, weil WR und WP sowieso permanent mit dem Stromnetz verbunden sind.

Es ist auch egal, auf welcher Phase das BKW hängt, der Zähler saldiert das über alle 3 Phasen. D. h. wenn man 3 x 200 Watt (L1, L2, L3) im Haus verbraucht und 1 x 600 vom BKW (z. B. auf L1) einspeist, ist der Zähler-Strombezug gleich Null.

Als Speicher solltest Du eine DC-Lösung wählen, die also mit der Spannung aus dem Solarregler lädt und nicht mit Netzspannung. Da liegen die Speicherverluste niedriger (unter 10% ggnü. 15-20% beim AC-Speicher).

bis denn,

Uwe

Joachim260 am 17 Mär 2026 13:44:42

Wie sieht es denn eigentlich bei so einem Solarzaun mit der Blendung durch die Sonne aus, überhaupt dann wenn diese im Winter tief steht? Bei Blendung des Verkehrs könnte ich mir vorstellen, daß das Ärger gibt. Vermutlich ist dann auch noch die Höhe zu beachten, je nach Höhe darf der Zaun nicht auf der Grenze stehen.

Gruß
Joachim

Tinduck am 17 Mär 2026 13:50:26

Blendung dürfte nur in den Randzeiten (morgens oder abends) überhaupt zum Problem werden - Einfallwinkel = Ausfallwinkel, sobald die Sonne auch nur ein paar Grad über dem Horizont steht, geht die Reflektion bei senkrecht stehenden Modulen auf den Boden. Da sind angewinkelte Dachmodule ein größeres Problem, was aber niemanden daran hindert, sich das Dach vollzuballern :)

Das mit der Höhe muss man natürlich mit den örtlichen Regularien übereinbringen. Das kann sich aber alle 3 Straßenzüge ändern, wie es halt der Bebauungsplan vorgibt.

bis denn,

Uwe

Joachim260 am 17 Mär 2026 13:58:04

Tinduck hat geschrieben:...Da sind angewinkelte Dachmodule ein größeres Problem, was aber niemanden daran hindert, sich das Dach vollzuballern :)

...

Uwe


Das kenne ich, wegen der guten nachbarschaftlichen Beziehung lasse ich dann halt den Rollo für die 2 Stunden runter wenn ich zuhause bin.
Auch hierfür gibt es allerdings Regeln, auch auf dem Hausdach dürfen die Module nicht den Nachbarn blenden, ist oft ein Problem wenn das Baugebiet ein Gefälle hat.

Gruß
Joachim

DonCarlos1962 am 17 Mär 2026 15:44:43

Tinduck hat geschrieben:Braucht die WP mehr als 800 Watt bzw. steht nicht genug Solar- oder Speicherstrom zur Verfügung, zieht die WP halt die nötige Differenz aus dem Netz.

Hallo Uwe,

mein Problem liegt ja darin, dass ich schon ein 600W BKW in Betrieb habe. Ein zweites BKW ist wohl nicht machbar, oder?

Darum auch die Lösung mit einem Hybridwechselrichter. --> Link
Dieses Gerät bekäme ich für 136,21€.

Ich habe ja auch noch drei LiFePO4 mit 100Ah, 120Ah und 200Ah hier stehen, die ich nur als "Notstromreserve" im Dachgeschoss stehen habe.
Die würde ich gerne, zumindest teilweise mit einbinden.

Eine 0-Einspeisung ist sicher die beste Lösung, Aber auch in der Anschaffung nicht so günstig.

LG Carsten

Tinduck am 18 Mär 2026 09:20:29

Wenn Du für die WP einen zweiten Zähler einbauen lässt (WP-Tarif kann deutlich günstiger sein als Normalstrom), darfst Du daran noch ein BKW betreiben. Generell ist ein BKW pro Zähler erlaubt.

Allerdings kann dann auch nur die WP den BKW-Strom nutzen.

Der Hybrid-WR macht die Anlage NICHT zu einer Inselanlage, du müsstest das dann also als 'große' Solaranlage anmelden (lassen, Elektriker...), weil Du schon ein BKW in Betrieb hast. Lösung für zweites BKW siehe oben.

bis denn,

Uwe

DonCarlos1962 am 18 Mär 2026 21:02:32

Tinduck hat geschrieben:Wenn Du für die WP einen zweiten Zähler einbauen lässt (WP-Tarif kann deutlich günstiger sein als Normalstrom), darfst Du daran noch ein BKW betreiben. Generell ist ein BKW pro Zähler erlaubt.

Allerdings kann dann auch nur die WP den BKW-Strom nutzen.

Dafür meinen Daumen nach oben, danke schön!

LG Carsten

BossHogg am 31 Mär 2026 20:04:15

Servus,
Nach der neuen Norm 4105:2026 werden jetzt Inseln auch anmeldepflichtig.
Holger L. hat gerade 2 Kunden denen der Versorger die Netzanschlüsse getrennt hat weil die Inseln nicht angemeldet waren :stupid: :stupid:

dietmardd am 31 Mär 2026 22:14:02

Ein Balkonkraftwerk am Haus lohnt sich für uns nicht, weil wir dann, wenn die Sonne scheint und der Ertrag hoch ist, wir mit dem Wohnmobil auf Reisen sind und unser Haus nur einen kleinen Grundbedarf hat.

Also würde der meiste Ertrag nur kostenlos beim Netzbetreiber landen.

Wir haben deshalb ein "Balkonkraftwerk" mit etwa gleicher Kapazität auf das Womodach geschnallt. Dadurch nutzen wir den Ertrag zum großen Teil selbst. Nur bei langen Anfahrten, z.B. nach Spanien, sind alle Batterien schon durch den Ladebooster voll, so dass kein Solarstrom mehr in die Aufbaubatterien passt. Statt einem Speicher für das Balkonkraftwerk am Haus haben wir lieber in eine größere Kapazität der Aufbaubatterien investiert. Dieses Balkonkraftwerk auf dem Womodach plus größere E-Speicher im Aufbau erhöhen unsern Komfort und unsere Autarkie ungemein. Im Sommerhalbjahr (April bis Oktober) sind wir deshalb zu 100 % elektrisch autark, trotz vieler elektrischer Verbraucher im Womo.

wurzelseppel am 01 Apr 2026 09:09:43

Wenn wir unterwegs sind, reicht unser kleiner Speicher am Balkonkraftwerk aus, um praktisch keinen Netzstrom zu beziehen. Lohnt sich also auf jeden Fall.

Grüße

Tinduck am 02 Apr 2026 10:55:06

wurzelseppel hat geschrieben:Wenn wir unterwegs sind, reicht unser kleiner Speicher am Balkonkraftwerk aus, um praktisch keinen Netzstrom zu beziehen. Lohnt sich also auf jeden Fall.

Grüße


So ist es. Dann hat Dietmars Haus nämlich Nullverbrauch, wenn er nicht zuhause ist. Und das für Investitionskosten von unter 1000 Euro.

No-brainer. Aber wenn man partout nicht will, findet man ja gegen alles Argumente.

Unsere Anlage reicht in Abwesenheit bei gutem Wetter jetzt auch aus, um keinen Strom mehr zu beziehen. Und wir haben ca. 6-7 kWh Grundverbrauch.

bis denn,

Uwe

basste315 am 02 Apr 2026 16:25:42

Tinduck hat geschrieben:Unsere Anlage reicht in Abwesenheit bei gutem Wetter jetzt auch aus, um keinen Strom mehr zu beziehen. Und wir haben ca. 6-7 kWh Grundverbrauch.

bis denn,

Uwe

Achtung: Ironie!
Hallo Uwe, das ist beachtlich mit einem Balkonkraftwerk mit „erlaubten“ 6-800 Wh

Helmut

Tinduck am 02 Apr 2026 16:58:34

basste315 hat geschrieben:Achtung: Ironie!
Hallo Uwe, das ist beachtlich mit einem Balkonkraftwerk mit „erlaubten“ 6-800 Wh

Helmut


Kein Problem - der Speicher fasst 5,4 kWh, und der kann mit bis zu 1870 Watt geladen werden. Da reichen 800 Watt Netzeinspeisung, um die 200-400 Watt Grundlast abzudecken, dicke über die Nacht.

Das Wetter muss natürlich mitspielen.

bis denn,

Uwe

MilesandMore am 02 Apr 2026 19:06:29

Also ich bin absoluter Dummy betreffs dieser Thematik und lese mich gerade ein die Tage und würde mich über Rat freuen.

Ich will auf die Gartenhütte die ein 3x3m Dach hat ein BKW aufbauen.

Eine Platte Richtung Süd eine andere Richtung Westen dann hab ich den ganzen Tag Beleuchtung.
Ab nachmittag schattet das Haus die Südrichtung ab.

Als Platte wollte ich welche die eine Verschattungsschaltung drin haben und bifazial sind also auch von unten das Licht nutzen.
Wechselrichter einen Mikro mit 800W und zwei Eingängen heisst glaube ich MPPT wenn ein Panel nichts liefert damit das andere voll liefern kann.

Seit 6 Monaten hab ich auch einen neuen smarten Stromzähler.

Unsere Grundlast tags ist 300W, abends beim TV schauen sind es 800W, nachts dann wieder 250W

Nun meine dumme Frage.

Wenn die PV tags 800W liefert und ich sie nicht komplett nutze wird der Stromzähler dann mit der Differenz also 500W "rückwärts" "gedreht" oder verpuffen die einfach?

Bzw. wenn ich nicht anmelde bekomme ich - vermutlich - auch keine Einspeisevergütung?

Speicher bin ich mir unsicher.

Unser Verbrauch ist - protokolliert seit 10 Jahren - 13kW pro Tag.
Ein kleiner Speicher mit 2KW könnte also den Tagesverbrauch sowieso nicht abdecken.

Danke!


Beste Gruesse Bernd

abenn am 02 Apr 2026 20:51:30

Für ein BKW bekommst du keine Vergütung und digitale Zähler laufen nicht rückwärts...d.h. das was du nicht verbraucht schenkst du deinem Netzbetreiber.
Bei 3x3 m bekommst du 2 Platten drauf, da wirst du selten 800W produzieren.

Tinduck am 03 Apr 2026 10:22:49

Hol dir 2 500er Panels, die haben ca. 2,10 x 1,15 m, sollten passen. Die hier hab ich, kein Grund zur Klage --> Link

2 MPPTs haben die meisten Mikrowechselrichter. Wir hatten den APSystems EZ1. Einen Speicher kannst Du auch später nachrüsten.

Dein Verbrauchsprofil ähnelt unserem. Wir hatten im 1. Jahr 870 Wp in Benutzung und haben den erzeugten Strom zu ca. 78% selber nutzen können, weil wir öfter mal ne Spül- oder Waschmaschine in die ertragsreichen Mittagsstunden gelegt haben. Mit Speicher geht die Eigennutzung auf über 95%.

Einspeisevergütung bekommst Du keine. Wenn Du einen alten Ferraris-Zähler hast (schwarze Box mit analoger Anzeige), dreht der bei Solarüberschuss rückwärts und spart damit bares Geld (ist inzwischen legal). Der wird aber nach der Anmeldung des BKWs beim Marktstammdatenregister wahrscheinlich recht rasch getauscht gegen einen digitalen Zweirichtungszähler, der nicht rückwärts zählt.

Wenn Du noch weitere Fragen hast, nur zu :)

bis denn,

Uwe

MilesandMore am 03 Apr 2026 11:52:46

Tinduck hat geschrieben:
Wenn Du noch weitere Fragen hast, nur zu :)

bis denn,

Uwe


Hallo Uwe,
herzlichen Dank!

Ich habe vor 6 Monaten einen neuen Smartmeter bekommen.
Der zeigt beide Richtungen an, wobei bei der Einspeisung natürlich derzeit immer Null steht.

Was ich noch nicht verstanden habe ist die Registrierung.
An manchen Stellen lese ich bis 800W nicht an anderer Stelle immer egal wieviel Watt.
Ich hab kein Problem damit das zu tun - ergeben sich daraus weitere Verpflichtungen?

Muss ich der Wohngebäudeversicherung das BKW melden - es ist ja nicht auf dem Haus verbaut sondern Gartenhütte.

Danke!

Bernd

Tinduck am 03 Apr 2026 12:24:02

Anmeldung geht selber im Marktstammdatenregister bis 2000 Wp Solarleistung und 800 Watt Einspeisung („Balkonkraftwerk“).

Alles darüber muss der Elektriker beim Netzbetreiber anmelden, deshalb wird es dann ne Grössenordnung teurer, falls man keinen Schwager hat, der Elektriker ist…

Die Wohngebäudeversicherung - ja, da kann man das melden, ist aber (je nach Vertrag?) nicht verpflichtend. Wenn die z. B. bei kaputten Modulen durch Sturm oder so zahlt, wäre es natürlich sinnvoll.

Bis denn,

Uwe

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