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Hallo zusammen, Da ich ein neues Thema erstellen und mich nicht an einen anderen Beitrag anhängen sollte, hier nun mein Anliegen. Vorlage ist im Prinzip dieser Beitrag: --> Link Bisher fahren wir seit 5 Jahren einen Carado I449, Standardweißware, der uns aber irgendwie zu langweilig wird und wir in absehbarer Zeit andere Reisen als die bisherigen in Europa planen. Jetzt haben wir uns das Fahrzeug lt. den angehängten Fotos gekauft. Sprinter Allrad mit Woelcke Leerkabine. Der Ausbau ist geplant wie in dem o.g. Beitrag dargestellt, jedoch soll die Dusche separat sein. Wir möchten keinen Vorhang und sind verwöhnt vom Raumbad im Carado. Dass die beiden Fahrzeuge nicht vergleichbar sind, ist mir schon bewusst :-) Weitere Vorgabe sind Längsbetten und ein Backofen. Ich bin zwar nicht ganz so glücklich mit der deckenhohen Lösung Kühlschrank/Kleiderschrank direkt neben dem Eingang, aber anders ist das wohl kaum zu lösen. Es gibt noch die Variante von Bocklet mit dem ausziehbaren Kleiderschrank in der Dusche, aber da ist wieder mehr Technik und Mechanik drin, die Gewicht bringt und auch wieder anfällig wäre. Außerdem kann man nicht rausgehen, wenn jemand duscht. Apropos Gewicht: Bisher 3,5 t aber mit der eingebauten Luftfederung soll auf 4,1 t aufgelastet werden. Gewünscht wird noch ein Backofen und prinzipiell gasfrei. Wieviel Batterieleistung würde dann benötigt und welche Leistung müsste der Wechselrichter bringen? oder doch lieber ein Gasfach mit einer 11kg-Flasche oder einer Tankflasche? Kühlschrank soll ein Kompressorkühlschrank werden. Vielleicht könnt Ihr mir da Tipps geben. Zum Möbelbau: CNC, Kantenanleimmaschine und sonstiges Equipment sind vorhanden. Elektrik lasse ich ausführen, da ich davon keine Ahnung habe, wollte mir aber trotzdem gerne Ratschläge holen. Gruß an alle Uwe Der Raum vor dem Durchgang zur Kabine ist verschenkter Platz. Ich habe schon mal folgenden Aufbau gesehen: Dusche in der Mitte der vorderen Stirmwand platzieren, d.h. der Durchgang zur Kabine erfolgt durch den Duschraum. Hat auch den Vorteil, dass man sich dort säubern kann und sauber in die Wohnkabine kommt. Dann hast du Platz für den Kühlschrank und die Elektrik rechts neben der Eingangstür. Das mit dem 'gasfrei' würde ich mir sehr genau überlegen. Zum Kochen mit Induktion brauchst du eine monströse Akkubank (400 Ah LiFePO reicht für ein paar Stunden Kochen, also eher mehr) und eine ebensolche Solaranlage, irgendwo muss der Saft ja auch herkommen, wenn man mal nen Tag nicht fährt, und der Kompressorkühlschrank tut ein übriges bei der langsamen, aber konstanten Akkuentleerung. Ich würde immer zum Kochen eine kleine Gasflasche verbauen. Gas bekommt man weltweit, notfalls muss man halt mal umfüllen oder Campingkartuschen mit Adapter nutzen. Von einem LPG-Tank oder Tankflaschen würde ich für Fernreisen eher abraten, LPG ist auf anderen Kontinenten nicht großflächig verfügbar. Zur Dusche: es gibt die Lösung, die Duschkabine direkt hinter die Eingangstür zu setzen, sozusagen als 'Dreckschleuse'/Vorraum. Ist sehr platzökonomisch und praktikabel, aber nicht jedermanns Sache; aber ein guter Weg, um eine separate Dusche platzsparend unterzubringen. Längsbetten - eigentlich extreme Platzverschwendung, insbesondere in so einer kleinen Kabine. Platzsparender ist ein Querbett hinten, evtl. sogar noch als Hubbett über der Dinette oder als Auszieh-Variante (halbe Breite, ausziehen der 2. Liegefläche über die Dinette). Falls du noch über Materialien für den Ausbau nachdenkst: Denke leicht. Selbst 4,1 Tonnen sind schnell voll, was für ein Leergewicht hat denn das Auto jetzt? Wenn man da mit Standardmaterialien anfängt, ist die Zuladung schnell verbraucht. Also mindestens mit Pappelsperrholz bauen, und bei Teilen ohne tragende Funktion (Fronten, Klappen etc.) mit leichten synthetischen Materialien (Dibond, Honeycomb-Platten etc.). Bloss kein Sperrholz, Fichte etc. pp. was man so in manchen Rudimentärausbauten findet. Jedes Kg zu viel rächt sich auf rauen Pisten doppelt. Idealerweise sollte ein halbwegs geländegängiges Weltreisemobil sein zulässiges Gesamtgewicht nicht ausschöpfen, sondern eher so 10 bis 20% 'Reserven' haben, was der Haltbarkeit des Basisfahrzeugs extrem zuträglich ist. Wobei richtiges Gelände sowieso nicht die artgerechte Haltung für das Sprinter-Serien-Allrad-Fahrwerk ist, so ohne Sperren und Untersetzung, zumal Rahmen und Kabine ja anscheinend auch nicht entkoppelt sind (Zwischenrahmen)? Aber auch der freut sich, wenn er nicht ständig am Gewichtslimit betrieben wird. Wenn maximal halbwegs fahrbare Pisten geplant sind, kann man das etwas lockerer sehen, aber permanent am Limit betriebene Fahrwerke leiden immer überproportional. bis denn, Uwe Erstmal vielen Dank für Eure Antworten. Zum Burow: Finden wir auch nicht schlecht, aber da gibts auch Gewichtsprobleme und für die Länge bzw. Kürze des Fahrzeugs ist der Aufbau recht hoch und für unser Empfinden schwankt es zuviel. Außerdem ist uns da definitiv das Bad zu klein. Dusche im Durchgang ist auch mein Favorit, aber meine Frau möchte eine separate Dusche, damit man sich nach dem Duschen in dem dann geschlossenen Durchgang anziehen kann. Kamma nix machen. Danke für den Tipp mit "gasfrei". Dann werden wir doch eine Gasflasche verbauen, allerdings eine 11kg-Flasche. Die sollte schon für eine lange Zeit reichen. Zur Not kann man noch eine kleine Induktionskochplatte mitnehmen. Heizung soll eine Truma Diesel 4E oder 6E werden. Auch die braucht etwas mehr Strom. Die Batterie- und Solargröße ist noch nicht final geklärt. Das Leergewicht beträgt jetzt 2,63 t, vorne 1,44 t und hinten 1,2 t, da dürfte noch Spielraum bis 4,1 t sein. Für den Möbelbau ist Queenply Multiplex angedacht, das hat ein Gewicht von 7,44 kg / qm. Alternativ geht auch Pappelsperrholz beidseitig mit HPL belegt, da ist man bei 8,15 kg / qm. Allerdings hat wohl das Queenply eine höhere Festigkeit in den einzelnen Lagen. Habe erst mal ein Muster angefordert. Preislich reden wir da auch vom doppelten. Die Schrankfronten sollen in Fichte 3S-Platte Altholz ausgeführt werden, das liegt bei 8,55 kg / qm. Insgesamt werden so um die 20-25qm an Platten benötigt. Dass wir mit dem Teil kein richtiges Gelände fahren können, ist uns auch bewusst. Wir wollten aber keine LKW-Technik, die letztendlich auch unhandlich in der Handhabung ist. Untersetzung hat das Teil übrigens schon. Gruß Uwe Als selbstbauer eines sehr leichten surfmobils auf basis daily glaube ich dass du ein massives gewichtsproblem bekommen wirst. Deine geplanten platten sind mmn viel zu schwer, schau dich um sandwichmaterialien um wo du in den bereich von 2 bis 2,5 kg/m² kommst Wie bereits geschrieben... jedes kg zählt,und du has ein schweres basisfahrzeug und eine schöne, aber schwere leerkabine Warst du schon auf der waage im jetzigen zustand? cbra:
bis denn, Uwe Danke Hab ich überlesen Mmn schon grenzwertig schwer ohne jeden ausbau
Wen wunderts mit Allradantrieb und einer hochwertigen, 4,40 m langen Kabine? Die 3,5 Tonnen schafft man da nur so gerade eben mit den bekannten Styroporaufbauten und Pappmöbeln, oder eben mit Kohlefaser und Compoundmaterialien (in Serie eher selten zu finden :-) ) bis denn, Uwe Richtig Drum halte ich den ansatz mit sehr schweren multiplatten und aufwändigem ausbau gewichtstechnisch fragwürdig Habe einen großen Teil meiner Möbel mit 12mm Fichte 3-Schicht in Möberqualität gebaut - 5,7 kg/m2. Das sind Fronten, Zwischenwände und Tür. Lediglich wo statisch notwendig habe ich dickere Fichte verwendet. Muss nicht alles Plasikzeug sein. LG Wolfgang Hallo, vielen Dank für Eure Einwände. Ich werde noch einmal überlegen, wo ich leichtere Materialien verwenden kann. Für die Korpusseiten möchte ich auf jeden Fall 16mm Material nehmen, damit man Beschläge und Auszugsführungen vernünftig befestigen kann. Also grundsätzlich schrauben und zusätzlich verkleben. Bei den Fronten, also Fichte 3S-Platte, kann ich auf den Rückseiten Taschen in das Material fräsen. So hat man dann auf der Innenseite einen umlaufenden Rahmen von ca. 50mm, alles andere ist bis auf 6mm ausgefräst. Da sollte man das Gewicht um ca. 30% verringern können. Ich kann übrigens mit der verbauten Luftfeder auf 4,2t auflasten. Wenn ich nach dem Ausbau nach meinen Rechnungen ca. 3,5 t habe, habe ich theoretisch noch Reserven. Aber ich bin nicht beratungsresistent :-) Übrigens ist die separate Dusche jetzt weitgehend gestorben. Haben gestern mal die Möbel als Vollkorpus zusammengeschraubt und reingestellt. Der Hochschrank mit Kühlschrank und Kleiderschrank beengt den ganzen Raum mehr als nur optisch. Also doch Dusche in den Durchgang, leider dann mit Vorhang. Wenn Interesse besteht, kann ich gerne über den weiteren Ausbau berichten. Und mir natürlich auch Ratschläge bei Euch holen 8)
Na ein Glück! Vorhang ist leicht, billig, flexibel, klappert und bricht nicht. Unten mit Magneten befestigt klebt er auch nicht an den Beinen. Gerne weiter berichten! Viel Erfolg!
an den TE: Oder mit eingenähtem Bleiband (Näherei). Da rostet nichts und geht nichts verloren. Viel Erfolg, Gruß Andreas Herzlichen Glückwunsch zu dieser genialen Basis! Sowas in der Art suche ich auch. Darf ich mal vorsichtig anfragen, wo man da preislich (ohne Ausbau) liegt. Als Bettlösung finde ich ein Hubbett mit Sitzgruppe darunter im Heck genial. Man kann auch sehr leicht, einfach und preiswert (wenngleich auch primitiv aber trotzdem funktional bauen), wenn man statt Komplettmöbeln nur ein leichtes Gestell baut und dieses dann z.B. mit dünner Birke-Multiplex o.ä. außen verkleidet. Schrankrückwand kann man als Schiebetüren nehmen, ohne Beschläge, Schlösser o.ä. Hängeschränke hab ich bei meinem derzeitigen Fahrzeug einfach offen mit Gummiseilen als Halter verbaut. Superleicht, praktisch und flexibel. Das schaut im Shabby-Look sogar richtig gut aus, sofern man darauf steht. Vielleicht kann auch noch jemand etwas zum Leergewicht einer ausgeräumten RTW (Krankenwagen) oder Kühlkofferbasis sagen (sprich nur Fahrzeug mit der bereits gedämmten Kabine ohne Operationssaal oder Kühlaggregat). Viel Erfolg recycler
Nur als Hinweis: die Hecksitzgruppe ist dann nicht mehr benutzbar wenn jemand im Hubbett schläft. Da ist es einfacher kostengünstiger und fürs Gesamtgewicht besser, die Hecksitzgruppe als Bett zu benutzen. Ist aber nur meine unmassgebliche Meinung, Gruß Andreas Bei einer Rohhöhe von 2000 mm, abzüglich Fußbodenaufbau von ca. 90 mm, wird das mit dem Hubbett eher nichts, denke ich. Und bei Nutzung von 2 Personen macht es auch nicht so viel Sinn. Bei der angedachten Lösung kann trotzdem einer liegen und einer sitzen. Etwas problematisch ist bei der Vorhanglösung noch die Rundung der Kabine an der Vorderkante, da sonst der Platz zum Duschen zu eng wird, wenn man mit dem Vorhand nur bis zur Rundung gehen kann. Ich danke, da kann man irgendwas mit Magneten machen. Letztendlich landen wir grundsätzlich doch bei dem bei Woelcke meistens ausgebauten Grundriss der Autark Runner. Spricht ja auch nichts dagegen. Die haben sich ja irgendwas dabei gedacht und nicht immer wird das Rad, wenn man es neu erfindet, rund. Lediglich beim Bad wollen wir definitiv kein Klappwaschbecken, wie es meistens verbaut ist. Haben gestern verschiedene Lösungen ausprobiert und es wird wohl die Ausführung Bad-2 mit drehbarer Trenntoilette. Die Airhead ist aus unserem jetzigen Mobil und so konnten wir das relativ gut ausprobieren. So hat man vor dem Waschbecken wunderbar viel Platz. Das Waschbecken wird allerdings nicht dieses popelige Kunststoffteil werden. Da meine Frau kein Edelstahlbecken möchte, werde ich wohl selbst was aus Mineralwerkstoff bauen. Prophylaktisch an die Gewichtsbedenkenträger: :-) Bei 4mm Mineralwerkstoff auf 12er Pappelsperrholz dürfte das gewichtsmäßig noch funktionieren. Anbei noch ein paar Fotos. So, nachdem Fahrwerksverbesserungen in eigener Sache, sprich ein neues Hüftgelenk, das ganze Projekt etwas ins Stocken geraten ließen, geht es jetzt langsam weiter. Auf der Heckwand habe ich 2 Airline-Schienen montiert (geklebt und mechanisch befestigt, um auf Nummer Sicher zu gehen) Daran habe ich einen absenkbaren Fahrradträger von BR-Systems gehängt. Mit den Airlineschienen ist dieser auch mal schnell demontiert. Wegen der geringen Höhe muss man die Ausführung Short Rail nehmen. Und wie es auch sein sollte, war gerade bei Kleinanzeigen so ein Teil für 450€ drin. Also etwas ein Drittel vom Neupreis. Durch die direkte Montage an die Airlineschiene ist die Hebelwirkung noch geringer als mit Abstandshaltern, dafür muss man beim hinteren Fahrrad den Lenker drehen. Damit kann ich leben. Das Fenster lässt sich übrigens noch öffnen. Ich mach mal einzelne Beiträge, damit das etwas übersichtlicher wird. Dann wurde ein Maxxfan eingebaut, da wir den am jetzigen Mobil auch haben und das Teil einfach genial ist. Vorne über die Dusche sollte eine Brunner Roofstar 7. Nachdem das Fenster dann geliefert wurde, musste ich feststellen, dass das mit Ausschnitt 400 x 400 plus Rahmen aufgrund der Rundung der Kabine zu große ist und sich dann der Duschvorhang nicht mehr vernünftig montieren lässt. Als einzige Alternative habe ich ein Micro-Heki 280 x 280 mm gefunden und montiert. Können wir auch mit leben. In der Zwischenzeit hatte ich bei einem in der Nähe ansässigen Tankbauer 3 Tanks bauen lassen. 1x Frischwasser 200 Ltr., der etwas hinter der Hinterachse auf dem Kabinenboden montiert wird. 1x Abwasser 100 Ltr. für Spüle und Waschbecken, der im untergehängten Staukasten auf der Fahrerseite montiert wird 1x Abwasser 70 Ltr. für Dusche, der im untergehängten Staukasten auf der Beifahrerseite montiert wird. Im Kabinenboden ist ein Ausschnitt für die Anschlüsse, der gleichzeitig auch für das Beheizen durch die Heizrohre, die im Konstruktionsboden liegen, genutzt wird. Zumindest denke ich mir das in der Theorie so. Die Entleerung der Abwassertanks erfolgt über je 1 Lilie elektr. Kugelhahnventil. Das ist hier der Schwachpunkt, da diese außerhalb des Stauraumkastens liegen und zufrieren können. Vorerst bleiben die Ventile beim Frost mal offen, evtl. kann man diese auch mit Heizmatten einpacken. Jetzt geht es erstmal an die Konstruktion des Innenausbaus. Damit die Elektrogrundinstallation vorgenommen werden kann, müssen die Möbelkorpusse stehen. Ich denke, dass dann noch alles einfacher ist, die Anschlüsse können später gemacht werden. Ich habe mich dafür entschieden, die Verbindung der Teile untereinander und mit der Kabinenwand bzw. -boden mit Aluwinkel auszuführen. Zwar sind diese geschraubt bzw. im GFK mit Spreiznieten befestigt und zusätzlich verklebt (Würth Klebt und Dichtet), aber im Notfall kann man diese noch einmal lösen, wenn etwas geändert werden soll oder sich nicht bewährt hat. Aufgrund einer Testverklebung konnte ich feststellen, dass man die Aluwinkel auch mit Gewalt nicht von der GfK-Platte bekommt, ohne diese zu zerstören, allerdings kann man die Winkel mit einem Schneidedraht wieder lösen. Die Ausfräsungen in den beiden Sitzbankplatten sind zur Gewichtsreduzierung gemacht. Optisch sind diese später verdeckt. Noch einige Anmerkungen zum Material für den Innenausbau: Rein rechnerisch bin ich noch im angedachten Rahmen, damit später nach der Auflastung auf 4,2 t immer auch im vollbeladenen Zustand noch Spielraum ist. Das ganze soll aber auch stabil sein. Habe mir ein Muster von Queenply kommen lassen. Die Platte ist definitiv hochwertig, wobei ich nichts über die Holzart sagen kann. Die Verleimung ist "MR", also widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit. Was aber nicht direkt "wasserfest" bedeutet. Das Sperrholz ist 9-lagig, Die Stärke des HPLs kann ich nicht genau bestimmen, aber im optischen Vergleich dürfte diese 0,6 mm sein. Dies ist eine subjektive Aussage meinerseits. Das Gewicht der Platte beträgt nach dem Wiegen des Musterstücks 7,13 kg/qm Alternativ habe ich selbst eine Pappelsperrholzplatte, 7-lagig, Verleimung IF20, also nicht "wasserfest", beidseitig mit HPL 0,8 mm belegt. Das Gewicht "meiner" Platte beträgt 8,35 kg/qm, was aber vermutlich dem stärkeren HPL geschuldet ist. Materialkosten pro qm inkl. 20% Verschnitt und 19% MwSt. = 52 € Hinzu kommt natürlich die Arbeitszeit zum Herstellen der Platte. Wenn man zufällig Schreiner ist und auf eine Plattensäge, Furnierpresse und Kantenanleimmaschine zugreifen kann, ist das natürlich sehr hilfreich:-) Die Queenply-Platte liegt bei 75 € / qm, preislich und qualitätsmäßig ist das absolut ok. Habe mich aber trotzdem für die Eigenproduktion entschieden, da ich hier flexibler bin und auch vom Verschnitt besser zurechtkomme. Beim Gewicht komme ich beim ganzen Ausbau auf etwas 20-25 kg mehr, was ich aber durch Ausfräsungen auf die Hälfte reduzieren kann. Nehme ansonsten gerne Kritiken und Anregungen entgegen. Gruß Uwe schön, dasz die fahrwerksprobs erledigt sind. tolle erleichterungsmasznahmen an den korpuszen! :ja: es tut halt weh, so schöne platten, dann schneidet man die hälfte raus und schmeiszt das weg.... :oops: allesbleibtgut hartmut Für das Lilie gibt es doch eine Heizung --> Link Ich verstehe wirklich nicht, warum man, wenn man die Chance hat (Neuausbau), solche Nachteile wie Ablass-Ventile im ungeheizten Bereich einbaut. Das muss doch auch anders gehen. bis denn, Uwe
Naja. Die Ventile müssen unterhalb der Tanks liegen. Und die Tanks müssen unterhalb der Dusche liegen. Wenn die Gesamthöhe begrenzt ist, wird das eng. RK
Hallo Uwe, ist das ein elektrisch beheizter Schneidedraht oder einer mit Zähnen? Link zur Bezugsquelle wäre nett. Gruss aus dem Norden Manfred
Es reicht, wenn der Ablass auf Ebene des Tankbodens sitzt. Ist bei uns auch so umgesetzt. Hahn seitlich unten am Tank und dann Ablauf per 90°-Bogen nach unten durch den Boden. Wenn der Tank im beheizten Bereich ist, geht das auch mit dem Ablasshahn. bis denn, Uwe
Der hat aber keinen richtigen Doppelboden. Bei mir geht der Ablassschlauch auch fasst unterkannte aus dem A-Tank, dann 0,5m Schlauch, dann Kugelhahn, dann noch mal 0,5m Schlauch und dannerst durch den Boden. Das alle ist im beheizten Doppelboden. Übnrigens identische Konstruktion für den Frischwasser Ablass. So viel Platz hat die Woelke Kabine aber nicht. Hubert
Hat irgendjemand eine Empfehlung oder einen Internet-Link für diese Art von Heizmatten? Ich muß an einem Abwasserventil auch noch nachträglich was installieren. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Hallo Manfred, ich glaube, ich habe da etwas übertrieben. Das war kein spezieller Schneidedraht, ich habe ihn nur so genannt. Der Draht war ein Spanndraht von der Taubenabwehrvorrichtung. Lag halt gerad hier Es ist in der Tat so, dass bei der Woelcke Kabine der Platz etwas beschränkt ist und einen Doppelboden gibt es nur insofern, dass man die Heizungs- und Wasser-/Abwasserrohre verlegen kann. Höhe ca. 70 mm. Das muss einem bewusst sein. Ich hätte die Tanks auch jeweils 15cm kürzer machen können, dann wäre Platz für die Entleerungsventile im beheizbaren Bereich gewesen. Allerdings hätte ich dann ca. 30 Ltr. weniger "Abwasservolumen" gehabt. Da muss man sich entscheiden. Die elektr. Kugelhahnventile kann man übrigens auch nachträglich noch wie bei dem oben verlinkten Ventil mit einer entsprechenden Heizmatte versehen. Das Teil kommt ebenfalls von Lilie und hat den etwas sperrigen Namen Kugelhahnventil-Heizung THE 40. Habs jetzt nur bei Reimo gefunden unter der Bezeichnung "Kugelhahnventilheiz.THE40" Ist zwar mit 76€ kein Schnapper aber wir haben nun mal kein günstiges Hobby. Gruß Uwe Ist nirgendwo um den Tank rum Platz? Man könnte die Ablaßhähne auch nach innen zeigen lassen und dann über eine Bodenluke im oberen Boden betätigen - oder elektrische Hähne mit Fernbedienung nutzen, dann die Bodenklappe nur für Wartungszwecke. bis denn, Uwe
Hallo Uwe, vielen Dank, ich habs gefunden Du hast insgeamt 170! l Abwassertanks, was willst Du damit? Ich bin mit einem 100l Abwasser durch Südamerika gefahren und der war NIE halbvoll. Der wird jeden Tag geleert. Viel die hier rumfahren, haben gar keinen, sondern nur einen Eimer drunter stehen. 60 - 70l reichen völlig aus. Nur mal so aus der Praxis. Grüße Ja, ich weiß das. Manchmal denkt man, haben ist besser als brauchen. Andererseits ist man ja nicht ununterbrochen in Südamerika unterwegs und nicht überall lässt man sein Abwasser einfach in die Pampa laufen. Selbst in Südamerika hätte ich da Skrupel, als Deutscher ist man da anders erzogen. Jetzt habe ich die Tanks so bauen lassen und baue das auch so ein. Spricht ja auch grundsätzlich nichts dagegen. Beim nächsten Mal mach ich das dann anders. Ist wie beim Hausbauen.
Ja, aber wenn man nicht alles haben kann, muss man halt abwägen. Jetzt musst du halt einen Tag später zum entsorgen, was aber auch nicht hilft, wenn dir der Ablasshahn einfriert, und das bei einem hochklassigen Fahrzeug... Heizungen für Ablasshähne sind wieder nur ein Teil mehr, das kaputtgehen kann und zusätzlich Strom frisst.
Wir nutzen zu fünft einen 140-Liter-Abwasser-Tank und kommen damit klar, ohne das in die Gegend laufen zu lassen. Und wir sind nicht nur auf'm CP.
Ja, so ist das wohl. Deshalb Prios vorher klären :) bis denn, Uwe
wenn du o.g. ausrüstung hast Decklage deiner Wahl - Furnier oder wasauchimmer - 0,5 bis 1mm gewebelaminat ca 500g/m² XPS Kern gewebelaminat ca 500g/m² ggf Oberfläche nach bedarf wenns leichter werden soll statt glasgewebe carbongewebe nehmen an den montagepunkten für scharniere etc. evtl laminat doppelt nehmen Das hört sich sehr technisch und kompliziert an. Und XPS in die Furnierpresse? Gibt es das auch als fertige Platte? Xps als kern von einem leichten sandwich Zwei tragende lagen aus fertiglaminat Darüber optische deckschicht Kleber auf epoxy oder pu basis Klar in der furnierpresse, warum nicht, temperatur und druck sind ja einstellbar Ist kein hexenwerk und die lösung mit dem besten preis/leistungsgewicht Ist sicherlich ein interessanter Ansatz. Aber ich wollte eigentlich kein Raumschiff bauen und durchs Weltall düsen :-) Möchte aufgrund fortschreitenden Alters das Projekt so schnell wie möglich durchziehen und greife daher auf Altbewährtes zurück. Noch ein paar ergänzende Fotos vom letzten Ausbaustand. Das Gasflaschenfach bekommt natürlich noch eine Außenklappe. Jetzt steht das Fahrzeug erstmal beim Fahrzeugtechniker für Elektroausbau, bzw. Installation der Grundkomponenten. Folgende Teile werden montiert oder vorbereitet: Bisher sehr interessanter Beitrag. Wann gehts weiter ? |
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