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Sind Einsteigermobile nur für Einsteiger gedacht? 1, 2


Grisu1965 am 04 Aug 2023 07:12:40

Hallo Leute,

gleich mal vorweg, der Beitrag ist nicht so ganz ernst zu nehmen. :D
Mir fällt immer wieder auf das günstige Wohnmobile, da reden wir aber auch schon von 60.000/70.000 Euro aufwärts, als Einsteigermobile bezeichnet werden. Dürfen diese Mobile nur Einsteiger fahren?
Warum dürfen alte Hasen solche Fahrzeuge nicht fahren ist dann der Umkehrschluss.
Carado z.B. wird immer als Einsteigerklasse betitelt und bekommt, m.M nach damit immer so ein klein wenig den Stempel aufgedrückt das es ein billig Mobil sei, das ein alter Hase ja nicht kaufen würde.
Die günstigeren Mobile sind weniger gut ausgestattet haben aber die gleiche Technik wie die teureren Mobile auch. Es gibt keinen Doppelboden. Darauf legt auch nicht jeder wert. Eventuell ist die Isolierung schlechter. Ist das wirklich so? Es gibt Holz im Aufbau. Gibt es auch noch bei teureren Herstellern und hat Jahrzehnte lang Funktioniert.
Wird man unterwegs eventuell schief angeschaut oder als Einsteiger abgestempelt wen man mit einem Einsteigermobil unterwegs ist? :D Darf ein Einsteiger nicht mit einem Morelo oder dergleichen fahren? Fragen über Fragen.
Wie heißt denn dann das Mobil was nach dem Einsteigermobil kommt? Fortgeschrittenen Mobil?
Wenn ich mir die Verarbeitungsqualität so mancher teureren Hersteller anschaue und das mit so manchem "Einsteigermobil" vergleiche sehe ich das Preis Leistungs Verhältnis oft zu Gunsten des "Einsteigermobils"
Nur weil ein Mobil günstig ist muss es doch kein Mobil sein was nur Einsteiger fahren dürfen.
Noch mal das ganze geschreibsel hier nicht so ganz ernst nehmen. Es sind nur meine wirren Gedanken zu diesem Thema :mrgreen:
In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spass beim Unterwegs zu Hause sein egal mit welchem Mobil.

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scubafat am 04 Aug 2023 07:35:20

Nach drei Hymer habe ich mir auch ein Einsteigermobil gekauft. Einen Weinsberg Pepper!

helmi9 am 04 Aug 2023 07:39:47

Hallo,

ich denke das hier eher der preisliche Einstieg in den Markt der Wohnmobile gemeint ist. Diese Modelle bilden den Einstieg in den Markt ab, zu einem vergleichsweise günstigem Preis.
Ein Personenkreis ist meiner Meinung nach damit nicht zwingend umschrieben. Wobei man bei den heutigen "Einstiegspreisen" als erstes mal eine Trittstufe bräuchte :lol:

Gruß Daniel

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Olli2305 am 04 Aug 2023 07:42:21

Das ist der Neid der anderen,die für ihre "Marken" Mobile mehr Geld ausgegeben haben. :D
Spass bei Seite, das würde glaube ich von den Medien kreiert, die damit immer die günstigsten Mobile ihrer Klasse bezeichnen.
Ich würde tatsächlich mal von einem älteren Herren auf einem Stellplatz angesprochen, wieso ich ein Roller Team fahre und dann noch auf Ford! Ich hätte alles falsch gemacht. Habe ihn geantwortet, das für einen alten Hymer das Geld nicht reicht.;-))).

Grisu1965 am 04 Aug 2023 08:06:14

Olli2305 hat geschrieben:Ich würde tatsächlich mal von einem älteren Herren auf einem Stellplatz angesprochen, wieso ich ein Roller Team fahre und dann noch auf Ford! Ich hätte alles falsch gemacht. Habe ihn geantwortet, das für einen alten Hymer das Geld nicht reicht.;-))).


Der hat bestimmt ziemlich pikiert geschaut :mrgreen:

hampshire am 04 Aug 2023 08:07:50

Der Begriff „Einsteigermodell“ ist Marketing Sprech mehrdeutbar und inhaltlich Nichtsaussagend.
Einsteiger ins Hobby, Einsteiger in eine Größenklasse, Einsteiger in eine Markenwelt…
„Einsteiger“ lockt auf der einen Seite mit Zugehörigkeit.
„Einsteiger“ suggeriert einen Mindeststandard
„Einsteiger“ vermittelt, dass es auch besser geht, z.B. eine „Mittelklasse“.
Gib Menschen eine Auswahl zwischen „Einstieg“, „Mittelklasse“ und „Luxus“ - eine prozentuale Mehrheit wird sich für die Mitte entscheiden. So entwickelt man ein Mindest- Qualitätsgefühl in hochpreisigem Niveau. Ein Porsche 718 ist Einsteiger bei Porsche. Ein Audi A6 ist „obere Mittelklasse“, eine Leicht, eine Nolte Küche ist „Einsteiger“, ein 600€ Handy ist „Mttelklasse“…

Gast am 04 Aug 2023 08:51:59

Gegen sowas….





…. ist selbst ein Morelo ein Arme-Leute-Einsteiger-Mobil! :D


Alles eine Frage des Standpunkts! :ja:


Mensch Jürgen, oller Kawa-Treiber, Du beschäftigst Dich mit Weissware? :eek: :eek: ;D

PaulMax am 04 Aug 2023 09:05:50

Der Begriff Einsteiger-Modell hat mich auch schon immer gestört; gibts ja nicht nur bei Wohnmobilen sondern in allen Bereichen.
Aber wieso soll ich ein günstiges Einsteiger-Modell kaufen?
Wenn ich genug Kohle hab kann ich mir doch gleich ein Profi-Modell kaufen.
Oder soll man etwa erst das Einsteiger kaufen und dann zwei Jahre später das bessere Modell und danach erst das TOP-Modell???
Wer genug Kohle hat kann das wohl machen....
Ich bin mit meinem ollen 2004er Ahorn voll zufrieden...da kann man prima "Einsteigen"!
Übrigens hatte mich auch mal einer gefragt, warum ich einen alten Porsche (924) fahre?
Ganz einfach; einen neuen Golf kann ich mir nicht leisten. Der hat dann auch ganz komisch geguggt.....

Gruß Paul

rkopka am 04 Aug 2023 09:24:16

Grisu1965 hat geschrieben:Carado z.B. wird immer als Einsteigerklasse betitelt und bekommt, m.M nach damit immer so ein klein wenig den Stempel aufgedrückt das es ein billig Mobil sei, das ein alter Hase ja nicht kaufen würde.
Die günstigeren Mobile sind weniger gut ausgestattet haben aber die gleiche Technik wie die teureren Mobile auch.

Vielleicht haben alte Hasen auch einfach mehr Geld und müssen/wollen/können das auch ausgeben? Oder ist nur die (finanzielle) Einstiegshürde etwas kleiner ? Bzw. erlaubt überhaupt erst den Einstieg. Mein Womo hätte nicht teurer sein dürfen, sonst hätte ich halt ein älteres suchen müssen.

Ist die Ausstattung geringer - ja. Aber vieles kann man später nachrüsten, so man es braucht. Bei anderen Aspekten ist vielleicht die Qualität geringer, stört aber die Nutzung nicht oder ist nur eine optische Sache. Anderes ist einfach (für viel unnötiger) Luxus, wie z.B. ein beleuchteter Glasschrank für die Weingläser. Das Basisfahrzeug ist sowieso immer mehr oder weniger das gleiche, außer daß man in dem Bereich wohl keinen Stern findet. Auch die Einbaugeräte und Kleinteile sind oft die gleichen. Was fehlt, ist oft die Auswahlmöglichkeit zwischen unzähligen Designs oder Details, was den Preis etwas verringern kann und nur dann stört, wenn etwas spezielles, das man haben will, nicht möglich ist.
Bei Fehlern im Neufahrzeug scheint es über (fast) alle Marken und Preislagen ähnlich zu sein.

RK

mafrige am 04 Aug 2023 09:32:53

hampshire hat geschrieben:Der Begriff „Einsteigermodell“ ist Marketing Sprech mehrdeutbar und inhaltlich Nichtsaussagend.
Einsteiger ins Hobby, Einsteiger in eine Größenklasse, Einsteiger in eine Markenwelt…
„Einsteiger“ lockt auf der einen Seite mit Zugehörigkeit.
„Einsteiger“ suggeriert einen Mindeststandard …


Der Meinung schließe ich mich an.
Auf Werbe-Aussagen in der gehobeneren Wohnmobil-Klasse - "Du hast es geschafft", "Dickschiff", "Liner", muss jeder selbst entscheiden.
Was bekommt man mehr für sein Geld:
- besserer Möbelbau, anstelle von Sperrholz/Kunststoff-Foliert, Sperrholz/Holz-Furnier;
- besseres Design
- größere Fahrgestelle wie Mercedes, Iveco ...
- Doppelboden mit Fußbodenheizung

Wer die oben genannten Dinge nicht bekommt, sitzt immer noch im gleichen Wohnmobil wie die "Einsteiger"
- Kunststoff-Foliertes Möbel, Truma, Kühlschrank, EBL, Rahmenfenster, LED Beleuchtung sind Standard;
- GFK/PU-Schaum/GFK für Wände und Boden sind Standard;
- Fiat, Ford, Renault sind Standard - Mercedes, Iveco gegen entsprechendes Aufgeld sind Standard.

Natürlich bezahlt man für die Images der Firmennamen, so wie man heute immer noch Blaupunkt, Telefunken, Grundig , Loewe ... kauft, obwohl außer Design, die gleichen asiatischen Teile eingebaut sind ... also Massenware aber als Mittelklasse, Oberklasse über den Namen definiert werden 8)

Jagstcamp-Widdern am 04 Aug 2023 09:36:45

kann man da egt auch wieder aussteigen oder musz man drin bleiben :?:

allesbleibtgut
hartmut

rkopka am 04 Aug 2023 09:41:00

mafrige hat geschrieben:Natürlich bezahlt man für die Images der Firmennamen, so wie man heute immer noch Blaupunkt, Telefunken, Grundig , Loewe ... kauft, obwohl außer Design, die gleichen asiatischen Teile eingebaut sind ... also Massenware aber als Mittelklasse, Oberklasse über den Namen definiert werden 8)

Es war so schön, als man noch halbwegs über Namen und Preis auf die Qualität schliessen konnte. Vor Jahrzehnten kannte ich jemanden, der Viderecorder und Hifi repariert hat. Der erzählte damals schon, daß die älteren Sony mechanisch sehr gut gebaut waren. Die neueren dagegen trotz gleichem Preis wesentlich schlechter.

oder

In die Einsteigerklasse kann man noch einsteigen und damit rumfahren. Die anderen sollte man lieber einlagern als Wertanlage, aber möglichst nicht benutzen :-).

RK

Pallas8330 am 04 Aug 2023 09:41:34

Der Begriff ist Marketing, sonst nichts. "Einsteiger" ist nicht als "Anfänger" zu verstehen, sondern als "einfachste Ausführung ohne viel Extras", preislich halt der Einstieg in eine Artikelkategorie, wie Max oben bereits erklärt hat. Qualität ist da nicht unbedingt massgeblich, sondern die Zusatznutzen. Als Gegensatz ist vielleicht "Premium" zu verstehen, nicht "Fortgeschrittene".
Aldi und Co sind Einsteigermarken, klassische Spezialitätengeschäfte sind eher Premiummarken. Die Eigenmarken eines Lebenmittelhandel sind Einsteigerartikel (in der Schweiz zum Beispiel "M-Budget" der Migros), am anderen Ende sind Premiumartikel, typischerweise etablierte Marken.
Uns so gesehen kann ein Einsteigermodell auch für den erfahrenen Camper interessant sein: wenn jemand (wie ich) keinen Wert auf viele technische Spielereien legt, sondern nur bequem von A nach B fahren und dort im eigenen Bett schlafen will, kein Fernseher braucht, am Morgen mit einem sofortlöslichen Kaffee zufireden ist und halt mal einen Tag nicht duscht, und dies nicht im Winter, für den kann ein Einsteigermodell sogar die bessere Lösung sein.

Gruss
Pallas

Tinduck am 04 Aug 2023 10:10:40

Ich beziehe das 'Einsteiger'-Signet auch eher auf die Preisklasse. Natürlich gibt es dabei auch die Überschneidung, dass Camping-Anfänger meist nicht mit einem 200.000 Euro Womo in das Hobby einsteigen und sich somit auch meist in der unteren Preisklasse umschauen. Preisbewusste Einsteiger mit etwas mehr Risikobereitschaft kaufen halt gebraucht und landen dann vielleicht sogar in einem gebrauchten Premium-Mobil...

Definiert werden solche Klassen meist von den Herstellern, mit gutem Grund. Wenn man eine Klasse ein bisschen abqualifiziert, ohne das es allzu schlimm klingt, wertet man eine andere damit auf. Auch wenn in der 'Mittelklasse' dann doch wieder nur ein Ducato drinsteckt und die gleichen billigen Möbel wie in der 'Einsteigerklasse'. Man kann dann aber mehr Geld dafür nehmen.

Dass man für weniger Geld weniger Qualität und/oder Quantität bekommt, stimmt dennoch, auch wenn es da Ausreisser und Marktverzerrungen durch strategische Produktplatzierung gibt. Klar kann man sich sein Holzfachwerk, die folierten Pappmöbel, vorgehängte Fenster und Plastik-Armaturen schön reden - es ist auch für viele Leute 'good enough' und erfüllt ihre Wünsche und Anforderungen. Es geht aber definitiv besser, und auch dafür gibt es Gründe und Leute, die das Geld dafür ausgeben. Und da rede ich nicht über hinterleuchtete Vitrinen und goldene Armaturen, sonder über Solidität und Qualität. Ist im Massenmarkt aber eben schwierig zu finden, weil alle Hersteller behaupten, ihre Produkte wären überhaupt das allerbeste und sich ein höherer Preis oft auch nur in mehr Blendwerk äussert. Da muss man dann halt Forum lesen oder mit Leuten auf dem Stellplatz reden, wenn man ein realistischeres Bild von einem Mobil oder einer Marke bekommen möchte.

bis denn,

Uwe

Mobiviper am 04 Aug 2023 11:40:37

Für Aussteiger sind die Mobile halt nicht geeignet. Wenn man darin wohnt und nicht nur camp, braucht man mehr Luxus. :razz:

andwein am 04 Aug 2023 13:07:42

Grisu1965 hat geschrieben:....gleich mal vorweg, der Beitrag ist nicht so ganz ernst zu nehmen. :D
Mir fällt immer wieder auf das günstige Wohnmobile, da reden wir aber auch schon von 60.000/70.000 Euro aufwärts, als Einsteigermobile bezeichnet werden. Dürfen diese Mobile nur Einsteiger fahren?

Auch meine Antwort ist nur zum Teil Ernst zu nehmen!
Einsteigermodelle heißen deshalb so weil da Wohnmobilneulinge einsteigen und wegfahren können und auf der Rückfahrt feststellen dass alles anders ist als sie sich vorgestellt haben.
Sie steigen spätestens nach dem 2. Urlaub aus und kaufen sich ein anderes Womo, das ihren Vorstellungen und Urlaubsgewohnheiten besser entspricht.
Der Händler sagt dann, ja das war ein Einsteigermodell, das was sie möchten haben wir hier, kostet halt ein wenig mehr.
Eine Win Win Situation, der Kunde hat ein neues Mobil und der Händler hat zweimal innerhalb von 2-3 Jahren verkauft!
Nur teilweise grinsend, Andreas

Jo447 am 04 Aug 2023 13:44:53

Damit ihr mal den Unterschied erjennt von Einsteiger bis Kingsize

Troubadour am 04 Aug 2023 15:11:37

mafrige hat geschrieben:Natürlich bezahlt man für die Images der Firmennamen, so wie man heute immer noch Blaupunkt, Telefunken, Grundig , Loewe ... kauft, obwohl außer Design, die gleichen asiatischen Teile eingebaut sind ... also Massenware aber als Mittelklasse, Oberklasse über den Namen definiert werden 8)


Loewe fertigt immer noch in Kronach. Die Teile kommen natürlich aus Asien, aber "Made in Germany" sollte doch zutreffen.

Rockerbox am 04 Aug 2023 15:38:47

Troubadour hat geschrieben:Loewe fertigt immer noch in Kronach. Die Teile kommen natürlich aus Asien, aber "Made in Germany" sollte doch zutreffen.


Bestenfalls "Assembled in Germany" .....

Irmie am 04 Aug 2023 15:55:52

Tinduck hat geschrieben:Dass man für weniger Geld weniger Qualität und/oder Quantität bekommt, stimmt dennoch, auch wenn es da Ausreisser und Marktverzerrungen durch strategische Produktplatzierung gibt. Klar kann man sich sein Holzfachwerk, die folierten Pappmöbel, vorgehängte Fenster und Plastik-Armaturen schön reden ...

Uwe



Hallo,

ich persönlich bin der Meinung, Uwe hat die Problematik klar und deutlich formuliert. Weniger Geld, weniger Qualität!

Aber würde man ein Fahrzeug, dass Billigmobil genannt wird, noch gut verkaufen können?

Wohnmobile sind ein Freizeitvergnügen! :idea: Der Eine will dafür viel Geld ausgeben, der Andere weniger. Es gibt natürlich auch Menschen, die weniger verdienen und dann so vernünftig sind, sich mit einem Wohnmobil für weniger Geld zufrieden zu geben.

Ob es klug ist, sich für ein Freizeitvergnügen zu verschulden, will ich hier nicht kommentieren!

Grandeur am 04 Aug 2023 18:12:33

Hallo zusammen,

kommt drauf an, was man erwartet. Für was brauche ich einen super soliden Ausbau, der für 360 Tage/Jahr Nutzung ausgelegt ist, wenn ich nur 4-6 Wochen im Sommer das Wohnmobil nutze. Da braucht es keine isolierten Tanks, Doppelboden, Alde-Heizung,…

Wenn man die Aufpreise für etwas höherwertigen Möbelbau gleich mit 30000€ beziffert wird, dann ist da deutlich mehr Marge am Produkt, da die technische Ausstattung (Kühlschrank, Heizung, Herd,…) weitgehend identisch ist.

Die „Einstiegsmodelle“ haben zum Teil Klappen anstelle Schubladen. Zum Teil einfachste Bezugstoffe mit billigster Polsterung. Sperrholzböden, Holzlatten, EPS-Isolierung,… funktioniert alles, nur muss man nach dem Holzboden schauen, evtl. Bezüge inkl. Schaumstoffen tauschen. Wenn man dann einen Sattler rechnet, dann wird das Einsteigermodell gleich erheblich teurer, aber es bleibt ein Einsteigermodell.

Wenn man zum Teil die Installationen von manchem Premium-Hersteller anschaut, dann ist diese auch nicht besser als in der Einstiegsklasse, d.h. billigste Verteilermodul-Technik, PWM-Laderegler, Bedienpanels nicht Lithium-tauglich,…

Gruß Grandeur

kawabenemsi am 04 Aug 2023 18:40:34

Grisu1965 hat geschrieben:Hallo Leute,

gleich mal vorweg, der Beitrag ist nicht so ganz ernst zu nehmen. :D
Mir fällt immer wieder auf das günstige Wohnmobile, da reden wir aber auch schon von 60.000/70.000 Euro aufwärts, als Einsteigermobile bezeichnet werden....


Vor recht wenigen Jahren lagen in diesem Preissegment die Mittelklassemobile. Jetzt sind Kastenwagen über 100.000.- nichts Ungewöhnliches mehr.
Das ist für mich persönlich das Nachdenkenswerte.

VG Ben

mafrige am 04 Aug 2023 19:40:29

Grandeur hat geschrieben:... da die technische Ausstattung (KühDie „Einstiegsmodelle“ haben zum Teil Klappen anstelle Schubladen. Zum Teil einfachste Bezugstoffe mit billigster Polsterung. Sperrholzböden, Holzlatten, EPS-Isolierung … von manchem Premium-Hersteller anschaut, dann ist diese auch nicht besser als in der Einstiegsklasse ...
Gruß Grandeur


Na dann schau dir mal die Forster (Eura- Billigableger) an.
Bsp. A699EB: Fiat Ducato 2,3 130PS, Möbel aus Sperrholz/Weiß Lackfoliert mit Klapptüren mit Gasfedern, Küche mit 4 Schubfächer mit autom. Einzug, LED Beleuchtung oben, unten um die Schränke/Eingang, Truma 6E, Garagenöffnung beidseitig mit 112/120 cm Höhe, Seitenwände 32mm, Boden 52mm mit GFK/PU-Schaum/GFK ohne Holz mit PVC Verstärkung, Gasherd mit autom. Zündung, Kühlschrank Thetford N4100 mit Gefrierschrank getrennt, Toilette Thedford 400 Serie, Midi Fenster über Sitzecke, Integrierte Fenster(nicht Vorgehängt), Abwasser 120l Isoliert und beheizt, Frischwasser 120l mit Druckpumpe ...
Als Hymer-Camp Besitzer habe ich mir 2018 alles angeschaut, was es an Alkoven gab, auch Corado konnte da nicht mithalten (Holzgestell/Styropor)
Selbst bei -15°C mit der Truma 6E kein Problem, bei 7m Länge im Alkovenmobil.

mv4 am 04 Aug 2023 20:08:56

Einsteiger Modelle....Premium Modelle...usw. das sind doch nur Wortspielereien diverser " Fachjurnalien" manchmal sogar der Hersteller um überhöhte Preisvorstellungen gegenüber Kunden darzustellen im Fall vom "Premium"

Und wie man hier sieht funktioniert das ja sogar

Luppo am 05 Aug 2023 13:30:08

Mobiviper hat geschrieben:Für Aussteiger sind die Mobile halt nicht geeignet. Wenn man darin wohnt und nicht nur camp, braucht man mehr Luxus. :razz:

Wieviele sind das denn, die wirklich im Womo leben und natürlich eine aufwändigere Technik benötigen? Wenige Zehntausend, den restlichen 90% der Womofahrer würde ein ganz normales Modell der Massenhersteller für 75 TEur völlig reichen.

Tinduck am 05 Aug 2023 13:43:10

Luppo hat geschrieben:Wieviele sind das denn, die wirklich im Womo leben und natürlich eine aufwändigere Technik benötigen? Wenige Zehntausend, den restlichen 90% der Womofahrer würde ein ganz normales Modell der Massenhersteller für 75 TEur völlig reichen.


Wir Leben nicht drin - muss ich mein Mobil jetzt an so nen Digital Nomad verschenken und mir selbst ne günstige Pappschachtel kaufen?

Will ich eigentlich nicht…

Immer schwierig, anderen Leuten ihre Bedürfnisse vorzuschreiben.

bis denn,

Uwe

mafrige am 05 Aug 2023 13:44:04

Mobiviper hat geschrieben:Für Aussteiger sind die Mobile halt nicht geeignet. Wenn man darin wohnt und nicht nur camp, braucht man mehr Luxus. :razz:

Luppo hat geschrieben: sind das denn, die wirklich im Womo leben und natürlich eine aufwändigere Technik benötigen? Wenige Zehntausend, den restlichen 90% der Womofahrer würde ein ganz normales Modell der Massenhersteller für 75 TEur völlig reichen.

Naja es gibt schon einige 100.000 die länger darin Wohnen.
Denk mal an die Spanien, Italien, Griechenland ... Überwinterer, die leben, wie auch wir 3-6 Monate am Stück dort in der Sonne.
Aber auch ein normales Wohnmobil kann alles haben:
An Komfort im Wohnmobil wie zu Hause, LiFePO4 mit 230 Sinus WR, Kaffeemaschine, Eierkocher, Toaster ..., E-Bike, Smart PKW auf Anhänger, Außenzelt, Stühle, Tische ... so kann man in der Sonne - Überwintern :lol:
PS: ... und da sind wir noch bescheiden, da haben andere viel mehr zum Aufbauen ... 8)

Grandeur am 05 Aug 2023 16:00:52

. Na dann schau dir mal die Forster (Eura- Billigableger) an.
Bsp. A699EB: Fiat Ducato 2,3 130PS, Möbel aus Sperrholz/Weiß Lackfoliert mit Klapptüren mit Gasfedern,


Hallo Gerd,
das war bei Forster einmal! Gasfedern an Klappen sind durch Spiralfedern ersetzt.Dreh-Drück-Verschlüsse außen sind billigster Machart. Sehen zwar gleich aus wie bei Hymer, aber sind sehr schadensanfällig. Scharniere in den Klappen sind billigster Bauart. Schrauben der Scharniere müssen regelmäßig eingeklebt werden. Eura verbaut Häfele Beschläge in guter Qualität. Kantumleimer sind bei Forster ab Werk nicht sauber entgratet. Sitzbezüge aktuell aus schweißtreibendem Kunstleder. Tank kann auf Wunsch isoliert und beheizt bestellt werden, aber wie sieht es mit den Leitungen/Siphons aus?

Aufbau ist auch billig, zwar GFK aber Seitenwände in EPS isoliert (sieht man beim Fenstertausch). Keine Verstärkungen in den Fensteraussparungen.

Innen einfache Deckentapete, kein Klimahimmel, wie im Eura.

Also ob der Aufpreis für einen Eura gerechtfertigt ist, ist eine andere Frage, aber die Qualität im Detail ist schon eine Andere.

Gruß Grandeur

Luppo am 05 Aug 2023 16:31:02

Tinduck hat geschrieben:
Wir Leben nicht drin - muss ich mein Mobil jetzt an so nen Digital Nomad verschenken und mir selbst ne günstige Pappschachtel kaufen?

Will ich eigentlich nicht…

Immer schwierig, anderen Leuten ihre Bedürfnisse vorzuschreiben.

bis denn,

Uwe


Ich schreibe keinem was vor, das muss wohl bei dir falsch angekommen sein. Liegt auch daran, dass es mir völlig egal ist, was andere machen, solange sie damit nicht meinen Dunstkreis berühren.
Ich habe lediglich ein Faktum in den Raum gestellt.

Luppo am 05 Aug 2023 16:39:38

mafrige hat geschrieben:Naja es gibt schon einige 100.000 die länger darin Wohnen.
Denk mal an die Spanien, Italien, Griechenland ... Überwinterer, die leben, wie auch wir 3-6 Monate am Stück dort in der Sonne.

Ich bezweifle die Hunderttausende.
Bekanntermaßen laufen ca. 800000 Wohnmobile in D herum.
Das würde bedeuten, dass 20 oder 30% im Wohnmobil leben oder überwiegend drin wohnen? Never ever.
Ich nehme an, die hohe Medienpräsenz dieser Randgruppe (TV-Berichte/Eigenpräsentation YT) lässt vermuten, dass so viele so unterwegs sind.
Vielleicht gibt es irgendwo Zahlen?

mafrige am 05 Aug 2023 16:40:50

. Na dann schau dir mal die Forster (Eura- Billigableger) an.
Bsp. A699EB: Fiat Ducato 2,3 130PS, Möbel aus Sperrholz/Weiß Lackfoliert mit Klapptüren mit Gasfedern,


Grandeur hat geschrieben:Hallo Gerd,
das war bei Forster einmal! Gasfedern an Klappen sind durch Spiralfedern ersetzt.Dreh-Drück-Verschlüsse außen sind billigster Machart. Sehen zwar gleich aus wie bei Hymer, aber sind sehr schadensanfällig. Scharniere in den Klappen sind billigster Bauart ...
Gruß Grandeur

Ja, habe mir die Forster nach 2018 nicht angeschaut, aber so ist es, man führt eine Marke ein und dann kommt die Gewinnoptimierung.
Die verwenden jetzt auch Ford und viele Einrichtung sind reduziert oder nur mit Aufpreis zu bekommen.
Ich war damals angenehm überrascht, an jeder Klappe 2 Gasdämpfer (habe die 2. Dämpfer abgebaut, weil unnötig).
Die Küchenschubfächer ziehen sich selbst zu (habe ich vorher nirgends bei Wohnmobile gesehen, außer bei Mobile >120T€.
Auch der große Kühlschrank mit separaten Kühlfach fand meine Frau top.
Hatte ich bei Hymer eine Dusche indem ich die Spiegel/Waschbeckenwand umklappte, haben wir jetzt eine separate Abtrennung, Möbel wird nicht nass, wie eine separate Dusche nur etwas schmaler.
Also man muss schon den Markt gut beobachten um ein Wohnmobil zu erwerben.

mafrige am 05 Aug 2023 16:59:33

mafrige hat geschrieben:Naja es gibt schon einige 100.000 die länger darin Wohnen.
Denk mal an die Spanien, Italien, Griechenland ... Überwinterer, die leben, wie auch wir 3-6 Monate am Stück dort in der Sonne.

Luppo hat geschrieben:Ich bezweifle die Hunderttausende.
Bekanntermaßen laufen ca. 800000 Wohnmobile in D herum.
Das würde bedeuten, dass 20 oder 30% im Wohnmobil leben ...
Vielleicht gibt es irgendwo Zahlen?


Warst du mal im Winter in Spanien, Marokko, Portugal, Frankreich, Italien, Griechenland, im Süden sind viele Camping/Stellplätze ausgebucht.
Januar, Februar bekommt man da fast keine freien Plätze mehr und das an den gesamten Süd-/Atlantikküsten.
Das sind mehrere Hundert Campingplätze/pro Land und Durchschnittlich ca. 500 Plätze bei 2 Camper/Platz also 1000 Bewohner. Wenn ich alle Länder alle Camper nehme kommt das schon hin.

PS: Es ging darum wieviel in Wohnmobilen längere Zeit (also 3-6 Monate) leben. Da spielt es doch keine Rolle ob Holländer, Engländer, Franzosen ... oder Deutsche, in diesen gleichen Wohnmobilen leben.

Tinduck am 05 Aug 2023 17:04:58

Luppo hat geschrieben:Ich habe lediglich ein Faktum in den Raum gestellt.


Luppo hat geschrieben:Wieviele sind das denn, die wirklich im Womo leben und natürlich eine aufwändigere Technik benötigen? Wenige Zehntausend, den restlichen 90% der Womofahrer würde ein ganz normales Modell der Massenhersteller für 75 TEur völlig reichen.


Das ist kein Faktum, das ist deine Meinung.

Alle, die kein ‚normales Massenmodell für 75TEur‘ fahren, sind offensichtlich anderer Meinung. Vielleicht, weil sie ein anderes Nutzungsprofil als du haben, oder einfach, weil es ihnen Freude macht und sie es sich leisten können.

bis denn,

Uwe

Gast am 05 Aug 2023 17:23:32

Grandeur hat geschrieben:...Dreh-Drück-Verschlüsse außen sind billigster Machart. Sehen zwar gleich aus wie bei Hymer, aber sind sehr schadensanfällig. Scharniere in den Klappen sind billigster Bauart. Schrauben der Scharniere müssen regelmäßig eingeklebt werden.


Ah ja, deshalb funktionieren unsere Verschlüsse am 2021er Forster seit 2 1/2 Jahren alle noch ohne Fehl und Tadel, noch keine einzige Schraube lose geschweige denn eingeklebt....

Grandeur hat geschrieben:Kantumleimer sind bei Forster ab Werk nicht sauber entgratet. Sitzbezüge aktuell aus schweißtreibendem Kunstleder. Tank kann auf Wunsch isoliert und beheizt bestellt werden, aber wie sieht es mit den Leitungen/Siphons aus?


Auch alle Kantenumleimer sauber entgratet, noch keiner gelöst, Leitungen und Siphons gibt es unter dem Fahrzeug keine, einzig die Isolierte Zuleitung zum beheizten und Isolierten Grauwassertank...


Grandeur hat geschrieben:Aufbau ist auch billig, zwar GFK aber Seitenwände in EPS isoliert (sieht man beim Fenstertausch). Keine Verstärkungen in den Fensteraussparungen.

Innen einfache Deckentapete, kein Klimahimmel, wie im Eura.


Schau Dir das Bild an, zeigt die innere Seitenwand am Stromanschluss, gerade gemacht... wusste gar nicht, dass EPS (Styropor) blau und faserig ist....
Übersicht.jpg
Detail.jpg


Werbung von Forster aktuell: Quelle "Forster-Reisemobile.de"

Bildschirmfoto 2023-08-05 um 17.29.56.png


Würde das nicht stimmen, wäre es irreführende Werbung...



Deckentapete gibt es nicht, ist glattes einfarbiges GFK...

Im übrigen in 2 1/2 Jahren genau eine Beanstandung.... die Verriegelung des Fernsehhalters war abgebrochen, hat der Händler unkompliziert bei der ersten Wartung getauscht... Ich glaube hier im Forum gibt es nicht viele WoMo`s mit so wenigen Mängeln....

Gruß Dieter

akany am 05 Aug 2023 18:40:13

Luppo hat geschrieben:Wieviele sind das denn, die wirklich im Womo leben und natürlich eine aufwändigere Technik benötigen? Wenige Zehntausend, den restlichen 90% der Womofahrer würde ein ganz normales Modell der Massenhersteller für 75 TEur völlig reichen.



Tinduck hat geschrieben:Wir Leben nicht drin - muss ich mein Mobil jetzt an so nen Digital Nomad verschenken und mir selbst ne günstige Pappschachtel kaufen?
...



:lach: der war gut.

Merke: In Germanien musst Du Dich rechtfertigen. Die Gilde der "Sowasbrauchtkeiner" hat die Macht. Und wenn die fertig sind mit Dir, dann kommt die Gilde der Bedenkenträger.

Also, rechtfertige Dich, für Deine Energieverschwendung für die paar Wochen. Nur wegen Dir wird jetzt die Welt untergehen :mrgreen:

akany am 05 Aug 2023 19:05:31

Mal was Grundlegendes zum Thema:

Ich finde es ganz einfach unanständig von einigen Herstellern, schnell zusammengetackerte Schachteln für viel zu viel Geld zu verkaufen. Da wird ein bisschen Glitzerlichtchen rein gepfuscht und die Besucher fallen schon drauf rein. Was soll der Plunder mit hinterleuchteten Schränkchen oder die 9€99 Lichtleisten, die die HerzInnen (!) gleich höher schlagen lassen? Geklebtes Holzmuster bleibt immer geklebtes Holzmuster. Und schlechte Isolierung lässt sich nun mal nicht durch Fotos ersetzen.

Es heisst immer, der Markt reguliert. Und dass nur das angeboten wird, was der Markt verlangt. Aber das ist falsch.

Auch bei den Herstellern von Wohnklos gibt es die Scharlatane. Jene, die mehr Geld in vollmundige Werbetexte investieren als in die Ware.
Ich kann mich noch an eine Diskussion in den Siebziger Jahren erinnern, als VW das Logo seiner Fahrzeuge nicht mehr als Blech- oder Plastikteil aufbrachte, sondern die Marke und das Modell nur noch als Abziehbildchen aufklebte... und man mir erklärte, dass ich doch verstehen müsse, wenn die eingesparten 2 Märker mit einer Million verkaufen Autos multipliziert würden, das sei doch Reingewinn.

Nuja, inzwischen sind sie wieder beim 3-D Logo angekommen. Das mit dem Reingewinn wurde wohl (vom Markt...) neu definiert.

Wenn, abgeleitet aus dieser Denkweise, eben eine "Wand" eines Wohnmobils immer in GFK Sandwich erstellt würde und Türen, Fenster etc immer in wertigem Material und Möbel und Innenwände auch etc pp, dann wäre eben nicht! unbedingt die Einkaufsrechnung des Herstellers soooo viel geringer, sondern seine zufriedenen Kunden soooo viel mehr.

Ich würde immer wieder eher ein gebrauchtes, hochwertiges Mobil für den sog. "Einsteigerpreis" kaufen, als das, was Marketingstrategen sich so ausgedacht haben.
In der Abschreibung verliert das hochwertige Mobil viel weniger. Und in der Zwischenzeit macht es Freude pur und verwöhnt mit einem Luxus (relativ, zugegeben), den die schnell zusammengetackerte Wohndose auf Lieferwagenchassis niemals nicht bieten kann. Vom Charme ganz zu schweigen.

Für die genannten 70-80k gibt es hervorragende Angebote in der Topetage der Hersteller auf dem Gebrauchtmarkt. Niemand sollte den Leuten glauben die schwadronieren, man müsse sich erst "hoch" dienen und dabei aufzählen, wie sie sich selbst doch vom Klappcamper in ihr heutiges Mobil "hochgecampt" hätten.

Blödsinn. Imho...

Grandeur am 05 Aug 2023 20:44:45

. Stromanschluss, gerade gemacht...


Hallo Dieter,
also ich hab neulich beim Händlerbesuch in der Werkstatt ein 2021er Ex-Mieter Forster gesehen, wo definitiv kein XPS in der Seitenwand rund um die Fenster war, obwohl damals schon mit XPS geworben wurde.

Mit dem blanken GFK in der Dachinnenseite hast Du recht. Ist halt billig, sogar eine Tapete zu sparen.

Egal, bei Forster habe ich schon zu viel Murks und billigstes Material (kratzempfindliche Oberflächen) gesehen. Schau Dir die Forster nach 1 Jahr Mietbetrieb an, dann erkennst selbst ein Laie die Langzeitqualität.

Alle Hersteller kochen mit Wasser. Keiner kann eine überdurchschnittliche Qualität günstiger fertigen als ein anderer Hersteller.

Gruß Grandeur

Luppo am 05 Aug 2023 23:52:56

Tinduck hat geschrieben:Alle, die kein ‚normales Massenmodell für 75TEur‘ fahren, sind offensichtlich anderer Meinung. Vielleicht, weil sie ein anderes Nutzungsprofil als du haben, oder einfach, weil es ihnen Freude macht und sie es sich leisten können.

Ändert aber nichts an meiner Aussage, dass das Massenmodell reichen würde. Genau darum geht es ja bei „Einsteiger“, „Premium“ usw.

Tinduck am 06 Aug 2023 08:08:14

Luppo hat geschrieben:Ändert aber nichts an meiner Aussage, dass das Massenmodell reichen würde. Genau darum geht es ja bei „Einsteiger“, „Premium“ usw.


Reichen für was? Wenns nur ums mobile campen geht, reicht auch ein alter Transporter für 5000 Euro mit hinten reingeworfener Matratze, Porta Potti und Gaskocher. Warum fährst du was anderes, wenn sowas doch auch reicht?

Deine Bedürfnisse sind für andere nicht der Maßstab. Meine auch nicht.

bis denn,

Uwe

Gast am 06 Aug 2023 08:36:37

Grandeur hat geschrieben:
Hallo Dieter,
also ich hab neulich beim Händlerbesuch in der Werkstatt ein 2021er Ex-Mieter Forster gesehen, wo definitiv kein XPS in der Seitenwand rund um die Fenster war, obwohl damals schon mit XPS geworben wurde.


Sorry, aber das glaubst Du selbst, was Du da schreibst? Ich habe ein 2021er Modell.... und da habe ich definitiv kein Styropor gefunden, nicht in der Seitenwand beim Stromanschluss, nicht in der Heckwand beim befestigen des Fahrradträgers und auch nicht rund um die Dachluke (da hatte ich den Rahmen ab um zusehen, ob die große Klima mit eingebautem Dachfenster rein passt. Habe aber abstand genommen, weil ich den Dachausschnitt hätte vergrößern müssen) .... Was ich aber weiß: Rund um die Dachluke ist von dem wärmehärtenden Kunstharz verbaut, farblich so in Richtung Cremeweiss, und hart... und die Verkabelung für vermutlich eine Klimaanlage liegt auch drin... wie auch die Verkabelung für Photovoltaik schon bis zum Dach gelegt ist...
Was würde das für einen Sinn machen, teilweise Styropor zu verbauen und teilweise XPS?

Grandeur hat geschrieben:Mit dem blanken GFK in der Dachinnenseite hast Du recht. Ist halt billig, sogar eine Tapete zu sparen.


Nun, so ist das eben, die einen sagen billig, die anderen sind froh drum, denn das GFK ist kratzunempfindlich, sehr pflegeleicht und wasserresistent... ich jedenfalls brauche keine Tapete...

Grandeur hat geschrieben:Egal, bei Forster habe ich schon zu viel Murks und billigstes Material (kratzempfindliche Oberflächen) gesehen. Schau Dir die Forster nach 1 Jahr Mietbetrieb an, dann erkennst selbst ein Laie die Langzeitqualität.


Auch das habe ich anders gesehen... mir wurden bei meinem Kauf damals 2 andere Mobile aus der Vermietung angeboten. Diese habe ich mir intensiv betrachtet (logisch, wollte ja keine Zitrone angedreht bekommen)... na klar gab es da geringfügige Gebrauchsspuren, aber beide (der eine 1 Jahr, der andere 2 Jahre) sahen erstaunlich frisch aus. Die Klappen und Türen waren alle vollkommen in Ordnung, alle funktionierten ohne Fehl und Tadel. Einzig die Grundrisse sagten mir nicht zu, sonst wäre es vielleicht so einer geworden.... Die Entscheidung für unseren neuen Forster fiel unter anderem auch gerade wegen der Besichtigung der beiden Mietmobile.

Grandeur hat geschrieben:Alle Hersteller kochen mit Wasser. Keiner kann eine überdurchschnittliche Qualität günstiger fertigen als ein anderer Hersteller.


Stimmt... aber wo habe ich behauptet, dass Forster eine überdurchschnittliche Qualität liefert? Ich habe lediglich von meiner (Vorsicht, immer subjektiv...) Erfahrung berichtet mit nur einer Beanstandung in der Garantiezeit, und dort handelte es sich auch noch um ein Zulieferer-Teil... Und wenn ich denke, dass eine Behauptung unwahr ist, dann versuche ich das richtig zu stellen...
Zwei Freunde von mir haben sich jeweils einen Knaus zugelegt... stimmt, da gibt es ein bißchen mehr "Bling-Bling" wie z.B. den aus der Sitzbank ausfahrenden Fernseher :wink: nur leider standen oder stehen beide schön öfter in der Werkstatt... bei beiden gibt es immer noch unerledigte Reklamationen... beide deutlich teurer als meiner, einer davon auf Ducato, einer auf MAN 4x4... Der MAN sieht zugegebenermassen im Führerhaus etwas wertiger aus... aber ob das 40000€ Mehrwert hat (mal abgesehen vom Allrad), GFK nur im Dach und Unterboden...

So... Du darfst gerne Deine Meinung behalten.... Ich behalte aber auch meine...

Gruß Dieter

BikeAir am 06 Aug 2023 16:44:55

Die technischen Unterschiede machen halt auch den Preisunterschied, der eine hat Rahmenfenster, eine Truma 6 einen Gasauszug (von außen) dickere Außenwände, eine großen Kühlschrank und eine bessere Isolierung, oder gleich beheizbare Tanks, die anderen haben halt was preiswerteres, dünneres ungeheiztes, eine Truma 4 oder ein Nichts drin, was andere als Standard haben und man bei einem Einstiegsmodell als Extra dazukaufen muß. Diese Unterschiede sind einfach da, ob man sie sehen will. oder eben nicht.
Als Freunde vor 3-4 Jahren ein neues WoMo gesucht haben, weil das "alte" geklaut worden ist, sind wir auf der CMT geschlossen in einen Forster gegangen und nach 2 Minuten geschlossen wieder raus. Der ging garnicht, vor allem wenn das Hubbett unter war, war die Ausgangstüre versperrt.

Wie schon gesagt, wenn man sehen kann, sieht man auch die Unterschiede. Ob die Preisdifferenzen dann in der Höhe auch berechtigt sind,ist eine andere Frage.

Grüße

dieterk am 06 Aug 2023 17:09:44

Um auf die Frage zu antworten: nein.
Auch für Leute, die nicht einsehen, für eine "Freitzeitaktivität" einen sechsstelligen Betrag anzulegen.

Meine Meinung, sonst nix.

Gruß
Dieter

rolf51 am 06 Aug 2023 17:46:55

Um auf die Frage des TE antworten nein.
Ich habe ein Adria 2011 erworben und bin 2021 auf ein Carado (billig Mobil) umgestiegen. Kein Vergleich zu der technischen Ausstattung, ob Fenster, Heizung, Herd, Wasseranlage, Möbelaufbau usw., habe ich einen Rückschritt gemacht.
Wollte ein Womo mit 7,4m mit dem ich unter 3,5t bleiben kann, habe es geschafft aber mit nur mit einem billigen Einsteigermodell. Mein Händler hat alle meine Reklamationen angenommen und versucht Abhilfe zu schaffen, am kommenden Donnerstag hoffentlich die restlichen 9 Beanstandungen. Sonst bin ich mit dem Womo zufrieden und kommen mit den einfacheren Geräten gut zurecht. Habe natürlich einiges selbst aufgerüstet, was in höherwertigen Womos serienmäßig ist.

Gast am 06 Aug 2023 19:19:01

BikeAir hat geschrieben:Die technischen Unterschiede machen halt auch den Preisunterschied, der eine hat Rahmenfenster, eine Truma 6 einen Gasauszug (von außen) dickere Außenwände, eine großen Kühlschrank und eine bessere Isolierung, oder gleich beheizbare Tanks, ...
was andere als Standard haben und man bei einem Einstiegsmodell als Extra dazukaufen muß.


Alles, was Du oben aufführst, hat mein Forster (bis auf den Gasauszug)... Rahmenfenster (Serie bei meinem Baujahr), Truma 6EH (Paket), großer Kühlschrank mit separatem Gefrierfach (Serie), 4,4 t Fahrwerk, 160 PS Maschine, Radio mit Navi und Rückfahrkamera, großes Panoramafenster, Holzfrei mit XPS Isolierung (Serie), Rundum GFK (Serie), große Garagentür auf beiden Seiten (Serie), 90 Liter Kraftstofftank, Thule Markise 4,5m, Hubbett (Serie), etc.
Und das alles deutlich unter den vom TO genannten 70.000 €...
Für die gesparten € unter 70.000 habe ich dann selbst nachgerüstet: Zweikreisluftfederung mit Kompressor, AHK mit Rahmenverlängerung, manuelle Hubstützen... Zusammen dann ziemlich genau die 70.000 €...

BikeAir hat geschrieben:Als Freunde vor 3-4 Jahren ein neues WoMo gesucht haben, weil das "alte" geklaut worden ist, sind wir auf der CMT geschlossen in einen Forster gegangen und nach 2 Minuten geschlossen wieder raus. Der ging garnicht, vor allem wenn das Hubbett unter war, war die Ausgangstüre versperrt.


Das mit der versperrten Ausgangstüre durch das Hubbett ist KEIN Forsterspezifisches Problem, sondern liegt eindeutig am Grundriss... wenn mein Hubbett unten ist kann man jedenfalls noch aufrecht durch die Türe...

BikeAir hat geschrieben:Wie schon gesagt, wenn man sehen kann, sieht man auch die Unterschiede. Ob die Preisdifferenzen dann in der Höhe auch berechtigt sind,ist eine andere Frage.

Grüße


Diese Unterstellung kann man auch lassen.... denn anscheinend hast Du nicht richtig gesehen, was beim Billig-Forster doch alles drin ist für die im Eingangspost genannten 60 - 70.000 €... Mit dieser Ausstattung wirst Du schwerlich ein günstigeres Wohnmobil finden... Ein Knaus z.B. hätte mit gleicher Ausstattung zum gleichen Zeitpunkt rund 22.000 € mehr gekostet.... trotz dünnerer Wände und dünnerem Boden...

Gruß Dieter

Luppo am 06 Aug 2023 19:34:16

Ich habe mir damals beim Händler zwei oder drei Forster Mietrückläufer, gutes halbes Jahr angeschaut. Die waren leider recht abgeranzt, aber grundsätzlich hatte auch ich den Eindruck, man kriegst viel Womo fürs Geld. Wenn der erste Eindruck besser gewesen wäre, wer weiß, wäre es vielleicht einer geworden.
Ich glaube, es ist viel eine Sache der Erwartungshaltung. Als Perfektionist wird man möglicherweise mit einem Forster oder grundsätzlich mit einem „Einsteigermodell“ nicht glücklich. Wer ein gutes Preis-/Leistungsvergältnis sucht, warum nicht.
Ist so ein Stück wie mit der Rolf-Benz-Couch im heimischen Wohnzimmer.

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