dietmardd am 19 Nov 2023 22:20:27 War Heizöl ( B5 ) nicht fast die gleiche Plörre wie „normaler“ Diesel? Wie lange ist Heizöl im Tank und wie oft gibt es da eine „Pest“?
Im Yachtbereich, also mit / bei Wasser, ok. Aber auf Land doch eher nur noch äußerst selten.
Beim Heizöl ist Dieselpest nicht das große Problem. Ob Diesel für Jachten oder im Auto - nicht die Nähe zum Wasser ist das Problem, sondern dass bei tieferen Temperaturen die Luftfeuchtigkeit im nicht vollen Tank zu Wasser kondensiert und der Bioanteil aus Palmöl oder Raps mit dieser Luftfeuchte fault. Also im Winter mit vollem Dieseltank abstellen.
Pechvogel am 19 Nov 2023 22:43:12 dietmardd hat geschrieben:Beim Heizöl ist Dieselpest nicht das große Problem. Ob Diesel für Jachten oder im Auto - nicht die Nähe zum Wasser ist das Problem, sondern dass bei tieferen Temperaturen die Luftfeuchtigkeit im nicht vollen Tank zu Wasser kondensiert und der Bioanteil aus Palmöl oder Raps mit dieser Luftfeuchte fault. Also im Winter mit vollem Dieseltank abstellen.
Und warum kondensiert die Luftfeuchtigkeit im Heizöltank nicht und lässt dabei die Bioanteile im Heizöl faulen? :gruebel: dietmardd hat geschrieben:…Auch die Bundeswehr braucht keinen Diesel mit Additiven...
Die Nato normiert ihren Dieselkraftstoff ( F-40 ) fast identisch zur Automobilindustrie in der EU ( EN590 ). Grüße Dirk
pwglobe am 19 Nov 2023 22:47:36 Mal zur Dieselpest aus eigener Erfahrung. Wir haben noch einen Tank aus Landwirtschaftlichen Zeiten. Ich habe Anfang 2020 ca. 3000l Diesel getankt, da Corona Bedingt sehr günstig. Beim betanken wurde ein Additiv zugesetzt und ich habe letzten Monat die letzen 80 Liter abgezapft. Wir hatten früher in der Landwirtschaft Geräte, z.B. Mähdrescher, diese wurden nur einmal pro Jahr für wenige Wochen genutzt und dann wieder mit vollem Tank abgestellt, ohne Additiv, einfach so. Dieselpest hatten wir nie.
Didi57 am 19 Nov 2023 23:25:52 Pechvogel hat geschrieben:Und warum kondensiert die Luftfeuchtigkeit im Heizöltank nicht und lässt dabei die Bioanteile im Heizöl faulen? :gruebel: Grüße Dirk
Heizöl hat keinen Bioanteil und ist nicht den Temperaturschwankungen ausgesetzt wie ein Wohnmobiltank. viele Grüße aus dem Steigerwald, Dietmar ich bin nur verantwortlich für das was ich schreibe, nicht für das was Du verstehst!
Pechvogel am 20 Nov 2023 00:34:09 Didi57 hat geschrieben:Heizöl hat keinen Bioanteil und ist nicht den Temperaturschwankungen ausgesetzt wie ein Wohnmobiltank.
Nur mal ein Beispiel von vielen: --> LinkUnd der Bio-Anteil dürfte in den nächsten Jahren noch erheblich steigen: --> LinkUnd dann erschließt sich mir nicht warum ein Heizöltank ( der ggf. sogar aus Metall bestehen dürfte / könnte ) der, wie bei meinem Nachbarn, in einer separaten „Garage“ steht, weniger Temperaturschwankungen ausgesetzt ist wie das Auto das daneben in der Garage steht? :gruebel: Nicht jeder hat seinen Heizöltank direkt neben / hinter dem Heizkessel stehen! Grüße Dirk
Didi57 am 20 Nov 2023 01:20:20 Pechvogel hat geschrieben:Nur mal ein Beispiel von vielen: --> Link--> Linkbei meinem Nachbarn, in einer separaten „Garage“ steht, weniger Temperaturschwankungen ausgesetzt ist wie das Auto das daneben in der Garage steht? :gruebel: Grüße Dirk
das normale Heizöl hat keinen Bioanteil --> Linkund wenn du es mit haben willst, mußt du diese extra bestellen und nicht jede Heizung kann es verbrennen, was in Zukunft kommt ist was anderes. ab einer Öltemperatur von plus drei Grad bilden sich Paraffin-Kristalle und ein Heizen geht nicht mehr, also dürften 99,9% der Heizöltanks vor Kälte geschützt sein. viele Grüße aus dem Steigerwald, Dietmar ich bin nur verantwortlich für das was ich schreibe, nicht für das was Du verstehst!
BikeAir am 20 Nov 2023 06:25:45 MilesandMore hat geschrieben:Die Nutzer beschreiben sachlich, was sie mit Premiumdiesel erleben und die Gegenseite, die keine Erfahrung hat, ist sich aber mal wieder ganz sicher, dank Google und YT.
Ja, so was nennt man dann versuchte Beweislastumkehr, aus Mangel an Beweisen :D . Dein Argument ist natürlich Quatsch und Du weißt das auch. Wenige User beschreiben Ihre subjektiv positiven Erfahrungen (denn Nachweise gibt es ja bekanntlich nicht) mit Premiumdiesel, während viele User keine nachteiligen Auswirkungen über 100tausende von Km, bei Normaldiesel festgestellt haben und dann nennst Du das auch noch "Keine Erfahrung". Was bitte ist es dann? Das hat dann schon so ein wenig was von "kognitiver Dissonanz" mit der Du ( und andere) vielleicht versuchen sich das unnütze "mehr" an ausgegebenem Geld, vor sich selbst noch zu rechtfertigen und schönzureden. Aber wie schon gesagt, schüttet rein die teure Plörre :D Grüße
Gast am 20 Nov 2023 08:22:39 BikeAir hat geschrieben:....während viele User keine nachteiligen Auswirkungen über 100tausende von Km, bei Normaldiesel festgestellt haben und dann nennst Du das auch noch "Keine Erfahrung".
Ja genau, denn sie haben keine Erfahrung mit Premiumdiesel! Oder / und sie haben vielleicht kein feines Gehör für ihren Motor!? :nixweiss: Für wen ein Motor einfach eine Fortbewegungsrumpel ist, der hört auch nicht den weich schnurrenden Lauf eines Diesels der genussvoll sein Premiumdiesel schlürft! :D Die Diskussion ist jedenfalls müssig.... genauso könnte man endlos und ohne Ergebnis darüber diskutieren, ob es Gott gibt! :roll:
Russel am 20 Nov 2023 09:02:59 tztz2000 hat geschrieben:Oder / und sie haben vielleicht kein feines Gehör für ihren Motor!? :!
Hörst du tatsächlich einen Unterschied? Warum sollte die Verbrennung leiser sein? Also ich tanke das nächste mal Premium und höre mal genau hin.
holiduli am 14 Dez 2023 21:12:17 Hallo zusammen Ein spannendes Thema hier, sowohl inhaltlich aber auch von der Dynamik her gesehen. Ich gehe fest davon aus, dass die ganzen Paketbomber auf Ducato, Sprinter und Daily Basis regelmäßig mit Standardsprit betankt werden, hier kommt es schließlich auf jeden Cent an. Deren Nutzungsprofil mit den vielen vielen Stops und kurzen Laufstrecken sind dem Vernehmen nach genau das, was ein Motor eigentlich NICHT mag.
Diese Aussage findet sich ziemlich am Anfang. Da kann auch differenzierter Hingeguckt werden und andere Schlussfolgerungen resultieren daraus: Viele Stops und kurze Laufstrecken sind belastender für viele Komponenten, als wie wenn Autobahnkilometer am Stück gefahren. Mehr Belastung/Abnutzung erfahren durch viele Stops vorallem Anlasser, Bremsen, Kupplung etc., dies bringen die Kurzstrecken mit sich, unausweichlich. Potenziell schädlicher für den Motor sind aber nur Kurzstrecken, welche mit erkaltetem Motor erfolgen. Ist der Motor warm, wie es bei den Paketbomber ja mehrheitlich der Fall ist, leidet die Mechanik in keiner Weise darunter, dies vorallem weil der Schmierfilm noch überall erhalten ist. Anders ist dies nach langen Standzeiten, das Öl ist der Schwerkraft erlegen und mehrheitlich in der Ölwanne. Wenn nun bei einem Kaltstart der Motor gestartet wird, sind noch keine idealen Betriebsbedingungen gegeben. Die Viskosität vom Öl nimmt mit der Erwärmung zu, was ein Faktor ist welcher noch nicht gegeben ist und je nach Viskositätsklasse eine entsprechende Rolle spielt, ein weiterer ist, es benötigt eine, wenn auch kurze Zeitdauer, bis die Ölpumpe durch alle Känale zu allen beweglichen Teilen das Öl hintransportiert hat. Dies ist der absolut kritischste Moment, welcher aber mit den heutigen Additiven und deren Notlaufeigenschaften abgefedert werden kann. Auf die Additive komme ich gerne noch einmal zurück, dank diesem Forum habe ich mich da kürzlich in Richtung Expertenmodus weiterentwickeln dürfen. In den 70/80er Jahren war es in Mechanikerkreisen deshalb ein absolutes NoGo, einen kalten Motor gleich von Beginn weg volle Leistung abzufordern. Es schmerzte jedes Mechanikerherz, war ein eindeutiger Hinweis auf Unwissenheit oder Ignoranz. Dies mag sich dank Additiven und verbesserten Legierungen, Oberflächenbeschichtungen, etc. etwas entspannt haben, lohnt meiner Meinung nach immer noch sehr diesen Grundsatz zu beachten. Es beeinflusst die Lebensdauer und die Leistung längerfristig, ob ich volle Last abfordere im kalten Zustand oder mich damit zurückhalte, bis der Motor die Betriebstemperatur erreicht hat. Im Idealfall haben also alle relevanten Teile im beweglichen Zusammenspiel diesselbe Temperatur, denn Metalle ziehen sich zusammen und dehnen sich aus bei Wärme. Dass die Kolben und die Zylinderwand sich da unterscheiden bei Tempo der Erwärmung, erklärt sich schon allein durch die Funktion derselben. Die Zylinderwand enthält erstens Kanäle für Kühlung und Schmierung und muss vorallem Widerstand bieten. Die Aufgabe vom Kolben ist es die freigesetzten Kräfte bei der Explosion vom Krafstoff via Pleuel auf die Kurbelwelle zu übertragen, damit dies geschehen kann muss die Zylinderwand entsprechen dagegenhalten können und entsprechender dicker ausgeführt sein. Also bis wirklich alle Komponenten, dick und dünn dieselbe Temperatur haben, das dauert eine Weile. Da kann man sich nun natürlich lange darüber streiten was das für die Lebensdauer vom Motor etc. bedeutet. Relevant ist es. Meiner Meinung nach sehr. Resumee: Ein Hinweis auf das Verhalten von unterschiedlichen Kraftstoffen in Bezug auf die Lebensdauer ist in obigem Zitat nicht gegeben, einzig, dass es auch möglich ist mit Normalkraftsoff ordentliche Laufleistungen zu erreichen, meiner Meinung nach! Möchte aber die Ergebnisoffenheit vorleben, darum gerne andere Blicke dazu! Off topic: Bin sozusagen warm geschrieben durch das Teilen meiner Erfahrungen in dieser Kategorie im Zusammenhang mit Additiven und Ölintervall, da ging die Post ab, wie es auch hier zu beobachten ist (erklärt auch meine vielen negativen Bewertungen). Eine offene Fragehaltung wie sie in untenstehendem Zitat zu erkenne und aufgeführt ist, war da leider fast durchwegs die Ausnahme. Ich habe Romane (und Märchen) geschrieben, um diese Grundlage zu erreichen, es ist mir nicht gelungen. Schreibe dies jetzt mal vor allem meiner Herangehensweise zu, obwohl da schon auch noch anderes leicht auszumachen und zu benennen wäre. Das Aussen kann ich aber nicht so schnell verändern, das Innen schon. Berühren tut mich eine solche Vorgehens-und Ausdrucksweise, darum zutiefst! Chapeau! Wie wertvoll und vorbildlich um nicht in einem Meinungs- und Annahmen Ping-Pong (schweizerdeutsch für Tischtennis) hängen zu bleiben! Versuch macht kluch, das ist wirklich eine gute Basis um mitreden zu können! tztz2000 hat geschrieben:Oder / und sie haben vielleicht kein feines Gehör für ihren Motor!? :!
Russel hat geschrieben:Hörst du tatsächlich einen Unterschied? Warum sollte die Verbrennung leiser sein? Also ich tanke das nächste mal Premium und höre mal genau hin.
Btw.btw.: Das Thema Hören war bei den Additiven auch prominent vertreten, was wurde dies in Abrede gestellt, versucht lächerlich zu machen, aber auch kernig widerlegt. Hier eine kleine und witzige Kostprobe: Und wer abstreitet, dass sich in einem Tunnel alle Motorgeräusche verstärken und deshalb mehr bemerkt werden, ist entweder noch nie durch einen Tunnel gefahren oder hört zu laute Musik.Einen schönen Abend! Eric
Pechvogel am 14 Dez 2023 22:45:03 holiduli hat geschrieben:…da ging die Post ab, wie es auch hier zu beobachten ist (erklärt auch meine vielen negativen Bewertungen)…
Weil wir ja jetzt sowieso offtopic sind: hier im Forum gibt es tausende User mit ebenso vielen unterschiedlichen Meinungen. Und ein Forum lebt vom Austausch und von den Diskussionen über diese unterschiedlichen Meinungen. Meiner Erfahrung nach kommt es nur sehr, sehr selten vor das jemand eine negative Bewertung dafür vergibt das jemand anderer Meinung ist als er selbst. Und selbst wenn das mal passiert und über diese Bewertung im Forum abgestimmt wird so wird die negative Bewertung relativ schnell gelöscht. Wenn Du also viele negative Bewertungen bekommen hast, die auf Grund der Forensoftware wohl auch von vielen verschiedenen Nutzern vergeben wurden, dann hatte das vermutlich NICHT mit den unterschiedlichen Meinungen zu tun!?! :gruebel: Aber jetzt bitte NICHT den Thread hier kapern sondern wieder zurück zum URSPRÜNGLICHEN Thema! :thema: :thema: :thema: Grüße Dirk
klink_bks am 14 Dez 2023 22:48:01 :D Ich persönlich :D
glaube auch eher nicht an eine verbrauchsmindernde oder lebensdauerverlängernde Wirkung des Superdiesels. Obwohl auch ich immer vor der Abmeldung im Winter Aral Ultimate tanke. Geschadet hat`s bis jetzt nicht, ob es was nützt, weiss ich nicht. Verhält sich wohl wie die Beimischung von Zweitaktöl zum Diesel, man muss dran glauben. Habe ich früher auch gemacht, heute lasse ich das wegen Befürchtung, dass der Katalysator Schaden nimmt.
Allerdings ist meiner Meinung nach nachvollziehbar, dass bei der Verbrennung des Superdiesels weniger Russ und somit weniger Verkokung des AGR und des Ansaugbereiches entstehen. Ob und wie und insbesondere bei welcher Kilometerleistung sich das auswirkt, kann man eher nicht mit Sicherheit feststellen.
Schwieriges Thema
Gruss von der schönen Mittelmosel Achim
Pechvogel am 14 Dez 2023 23:04:05 klink_bks hat geschrieben:…glaube auch eher nicht an eine verbrauchsmindernde oder lebensdauerverlängernde Wirkung des Superdiesels. Obwohl auch ich immer vor der Abmeldung im Winter Aral Ultimate tanke. Geschadet hat`s bis jetzt nicht, ob es was nützt, weiss ich nicht. … Schwieriges Thema
Verhält sich bei mir genauso ( zumindest das mit dem „Superdiesel“ vor der Winterpause ). MIR geht es dabei um den Bio-Anteil im Kraftstoff. Ob es was nutzt?? :nixweiss: Im Bereich PKW und Motorrad tanke ich vor einer längeren Winterpause aber auch „Super-Super“ :mrgreen: ( also die Plörre ohne Bio ). Und damit habe ICH definitiv im Frühjahr / Sommer weniger Probleme mit verharzten / verstopften Vergasern ( bzw -Düsen ). Damit hat sich der teurere Sprit auch sofort bezahlt gemacht: Vergaser ausbauen, zerlegen, „kochen“, zusammenbauen, einbauen und neu einstellen kostet ja zumindest mal Zeit, sofern man das selber macht / machen kann. Sonst kostet‘s halt auch Geld. :mrgreen: Grüße Dirk
holiduli am 14 Dez 2023 23:12:41 Gerne auch noch meine Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Kraftstoff. Der erste kursiv gesetzte Teil, ein Zitat aus dem genannten Nachbarschaftsthread, zielt noch ein wenig an der Fragestellung vom Titel vorbei, vermag aber aufzuzeigen was auf der Kraftsstoffseite für Auswirkungen möglich sind. Ich lass es mal im Originalwortlaut und ja sorry, es schimmert da eine leichte Ermüdungserscheinung durch, bzw. Genervtheit. Kein Wunder eigentlich nach den unzähligen Ansätzen meine zur Verfügung gestellten Erfahrungen in Bezug zu den Additiven, in Frage zu stellen. In gewissem Masse ist das ja ok, auch das Versuchen zu Widerlegen, aber spätestens wenn die Bestätigungen von anderen aus der Praxis deutlich überwiegen, wird's schon fragwürdig und etwas mühsam. Wenn es dazu noch auf der fachlichen Ebene Erfahrung und Wissen fehlt schon beinahe unerträglich. Habe versucht mit Humor darauf zu reagieren, ist mir über weite Strecken gelungen. Der Höhepunkt vom Tiefpunkt war dann ein Zitat von mir zu verändern, in der offensichtlichen Absicht, mich und meine Aussagen zu diskreditieren. Ist mir jetzt leider erst nach dem Sperren vom Thema aufgefallen. Zeigt das Niveau und die Erklärungsnot am deutlichsten auf; bis in die allerunterste Schublade wurde gegriffen. Zürück zum Thema: Ich liefere gerne noch eine Beobachtung, welche meiner Meinung nach ein weiteres Potential zur Einsparung hat: Wohlverstanden bei meinem Motor, ist ev. nicht 1:1 übertragbar auf modernere Motoren oder gar nicht:
Zu meiner „Homebase“ geht es ca. 3 km ordentlich den Berg hoch. Mit normalem Leergewicht (3150kg) und Schwung schaffe ich die Strecke im 3. Gang. Nebenbemerkung: das Surren vom Turbolader kann ich dabei gut hören, ist spannend zu verfolgen wie es sich verändert je nach Tourenzahl. Etwas mehr Ladung, ein Fahrradfahrer welcher mich ausbremst und das Turboloch kommt zum Tragen; ich muss runterschalten. Bei gewissen Teilabschnitten und je nach Ladung, kann ich danach nicht mehr in den 3. hochschalten. Lange Schreibe, hier der Sinn dahinter: ich bewege das Wohnmobil also oft in gewissen Grenzbereichen und jetzt kommt die eigentliche Kernaussage (sorry, aber doch noch eine Erklärung, gewisse Kommentatoren fordern ja einfach nachvollziehbare Schritte und eine bildhafte Beschreibung indirekt ein, Ignorieren möchte ich versuchen zu umgehen und erhoffe mir so auch nachträgliche Ergänzungen auf Nachfragen sparen zu können), also jetzt kommt's:
Wenn die Luftfeuchtigkeit erhöht ist, bei Regen oder dichtem Nebel, verändert sich das Verhalten aber so was von oberdeutlich in Richtung mehr Durchzugskraft, so dass ich mir schon überlegt habe, einen Vernebler irgendwo im Ansaugtrakt zu installieren, mit welchem ich individuell dosiert, den Effekt künstlich/technisch reproduzieren kann. Direkt Sauerstoff zuführen, würde vermutlich den selben Effekt haben, aber Wasser ist ja doch günstiger und einfacher zu beschaffen und was das auf der Abgasseite für Auswirkungen hat, ist nochmals ne andere Geschichte.
Wie immer, auch diese Erfahrung darf angezweifelt werden, aber lieber wären mir sachdienliche Hinweise/Anregungen, wie nur von den eigenen Zweifeln berichten. Ein herzliches Dankeschön im voraus und ganz toll wäre zu hören, wie das technisch umgesetzt werden könnte oder ob es so was ähnliches schon gibt. Ich meine, wenn erhöhte Luftfeuchtigkeit bereits bei meinem Motor (Ducato 2.5Tdi) eine derart deutliche Auswirkung auf der Kraftstoffsseite hat, zeigt dies schon mal auf, welchen Stellenwert/Einfluss dieser Bereich auf die Verbrennung und somit den Motor hat. Ist ja sozusagen das Herz vom Motor der Verbrennungsprozess. Die Kraft die dadurch frei wird, steht am Anfang vom Vorschub, welcher von einem linearen Kraftfluss in einen radialen Im Motor umgewandelt wird. Anzunehmen ist in obigen Fall, dass dies mit dem Sauerstoff einen Zusammenhang hat, aber auch dieser steht an Wichtigkeit in nichts nach dem Kraftsstoff bei der Verbrennung, sondern ebenbürtig zur Seite. Ob erhöhter Sauerstoffanteil in der Luft dafür sorgt oder die negativen Ionen wie zwei andere Nutzer als Idee eingebracht haben, ist im genannten Nachbarschaftsthread auch nachzulesen, sowie andere spannende Beiträge und Verweise zum Thema, aber auch Warnhinweise, dass beim Tracktorpulling dies schon länger eingesetzt wird, aber auf Kosten der Lebensdauer geht (konnte es noch nicht ausführlich studieren). Als wenn die Octanzahl ein Hinweis auf bessere Verbrennungseigenschaften gibt, ist eine Entsprechung auf der Leistungsseite zwangsläufig die Folge. Entweder wird der Motor nur agiler, durch die schnellere Freisetzung der innewohnenden Kräfte und/oder auch "stärker" wenn mehr Kräfte im Premiumdiesel freigesetzt werden. Allerdings erhöhen sich damit auch die max. Drücke in den Verbrennungskammern entsprechend und dies wiederum wahrscheinlich am deutlichsten im Hochleistungsbereich. Ob sich das negativ auf die Gesamtlebensdauer auswirkt, würde ich insgesamt wieder als eher unwahrscheinlich einschätzen, weil der Motor runder läuft durch die verbesserte Zündwilligkeit, was ein nicht zu unterschätzender Faktor ist bei rotierenden Teilen und die Senkung der Motorendrehzahl bedingt durch die grössere "Explosionskraft". Jetzt kommen ich von der Peripherie auch noch zum Kernthema und zu meinen persönlichen Erfahrungen. Natürlich habe ich dies auch schon ausprobiert, ob und was der Premiumdiesel zu ändern vermag. Bin ja neugierig und grundsätzlich offem allem Gegenüber. Am liebsten mag ich zudem eigene Erfahrungen, Auswirkungen vpm Denken her abzuleiten oder aus den Weiten aus dem Internet zu beziehen, sind begrenzt und vermögen diese nie zu ersetzen und schon gar nicht zu toppen. Ich höre Sie schon schreien, meine *Freunde* aus dem Nachbarschaftsthread: *Ist ja klar!*Der mit seinem Placeboeffekt in der Wahrnehmung!*Hat er es denn immer noch nicht Begriffen?*. Ja auch meine deutliche Verbesserungen im Fahrverhalten bezüglich der Zündwilligkeit festgestellt zu haben, also besseres, spontaners Ansprechverhalten beim Beschleunigen. Damals hatte ich aber keine Bergstrecke so regelmässig wie jetzt befahren und im Grenzbereich bewege ich mein Wohnmobil nach Möglichkeit nie. Mein Tank ist halbleer, in ca. zwei Wochen werde ich also einen neuen Versuch machen können und hier berichten. Ein Versuch macht kluch zu verifizieren durch einen zweiten schadet nie, dafür nehme ich sogar Umwege in Kauf. Aral Premium gibt es nicht gerade um die Ecke und dass war mir die Mehrkilometer denn doch nicht Wert. Aber jetzt mit der Bergstrecke, wer weiss, ich werde wieder berichten!
holiduli am 14 Dez 2023 23:52:40 Pechvogel hat geschrieben:Aber jetzt bitte NICHT den Thread hier kapern sondern wieder zurück zum URSPRÜNGLICHEN Thema!
Ja einverstanden und darum bitte solche privaten Mitteilungen ohne jeglichen Bezug zum Inhalt zukünftig per privater Kurznachricht!
WomoToureu am 15 Dez 2023 02:06:09 holiduli hat geschrieben: *Ist ja klar!*Der mit seinem Placeboeffekt in der Wahrnehmung!*Hat er es denn immer noch nicht Begriffen?*. Ja auch meine deutliche Verbesserungen im Fahrverhalten bezüglich der Zündwilligkeit festgestellt zu haben, also besseres, spontaners Ansprechverhalten beim Beschleunigen.
Ich bin sicher, dass der Effekt tatsächlich vorhanden ist. Allerdings bin ich mir genauso sicher, dass es sinnfrei ist andere von seiner Meinung überzeugen zu wollen. :D Du hast einen sehr schönen Beitrag geschrieben, dafür ein Dankeschön von mir, aber es reicht seine Meinung zu sagen / zu schreiben. Andere dürfen darüber frei denken und ihr Verhalten ausrichten oder nicht. Wir werden weiterhin wo es geht Premiumdiesel tanken oder zumindest Additive beigeben, aufgrudn guter Erfahrungen und aufgrund der Hoffnung das unser Motor weiterhin in unserem VI Wohnmobil problemlos läuft.
Hendrik74 am 15 Dez 2023 09:14:49 Eins stimmt bei dem Premium-Dieseln wirklich, je nach Strecke / Leistungsanforderungen spart mann reproduzierbar 1-3 % Kraftsoff. Warum bei uns die Profis immer für CO2 Verbrauchsfahrten oder Zeitschriftentests immer das Zeug tanken. Ganz legales cheaten. Dies bedeutet es gibt einen Effekt. Allerdings kann man mit 1-3 % keine 10-15% Prozent höheren Preise ausgleichen. Zusätzlich werden die Eigenschaften des Kraftstoffs durch das weglassen des Bio-Anteils bei der schmierfähigkeit deutlich schlechter. Damit das nicht den Injektoren bei bis zu 1800 bar schadet, muss dieses Manko durch Additive ausgeglichen werden, sonst entspricht der Kraftstoff nicht mehr der Dieselnorm. (Im übrigen machen auch 100% Biodiesel Probleme…perfekte schmierfähigkeit aber dafür ein paar andere unerwünschte Eigenschaften)
Darum halte ich die anderen „motorreinigenden“ oder „motorschonenden“ Eigenschaften für Märchen, denn diese Effekte konnte man nicht reproduzieren….. und wenn ich einer Spedition was von 10-15% höheren Kraftstoffkosten erzähle….dann wollen die was für ihr Geld bekommen…und weder der vollservicevertrag wird billiger noch die Lebensdauer des Motors wird erhöht. Zusätzlich muss man wissen, außer den Injektoren sind alle teile im Motor für die Fahrzeuglebensdauer ausgelegt. Es ist also völlig normal, wenn man keine Reparaturen am Motor hat, es sind die Ausnahmen, bei denen etwas kaputt geht. (Auf die Definition „Lebensdauer“ für teile in Kraftfahrzeugen gehe ich hier mal nicht ein)
dieterk am 15 Dez 2023 10:26:29 Hendrik74 hat geschrieben:Zusätzlich werden die Eigenschaften des Kraftstoffs durch das weglassen des Bio-Anteils bei der schmierfähigkeit deutlich schlechter. Damit das nicht den Injektoren bei bis zu 1800 bar schadet, muss dieses Manko durch Additive ausgeglichen werden, sonst entspricht der Kraftstoff nicht mehr der Dieselnorm
Aha, wieder was Neues :D Ich weiss nur, dass meine oller 250er Ducato prima läuft, sofort anspringt (auch wenn er mal ein halbes Jahr steht), kein Fürzchen rußt und ich zusätzlich nicht extra Winterdiesel tanken muss, da Ultimate bis -24 Grad ist. Und zusätzlich habe ich in Richtung AGR-Ventil-Verrußung ein richtig ruhiges Gewissen. Dies reicht mir als Vorteile. Gruß Dieter
Olli2305 am 15 Dez 2023 11:31:15 Die Premium Kraftstoffe und Additive habe einen "kleinen" nachweisbaren Vorteil, womit sie auch beworben werden, wenn sie auf dem Prüfstand mit mit darauf Abgestimmten Steuergeräten laufen. In der Realität sind die paar Prozent Kraftstoffeinsparung aber schnell dahin, gerade beim Womo. Ich denke da u.a. an den Wind, die Richtung dessen kann ich an der Tankanzeige ablesen :) . Ich habe früher auch Additive benutzt, konnte aber über den Benutzungszeitraum keine Vorteile feststellen, die ich nicht unter Messtolerranz verbuchen konnte. Ob die Motoren länger halten? Mein 1.4 Benziner mit 105 PS hat ohne Probleme über 180tkm gehalten und fährt beim neuen Besitzer heute noch. Diesel ( 2l, 110PS ) Nummer 1 wurde bei bei Problemlosen 250tkm gegen einen neueren Diesel Nummer 2 (2l 140PS) getauscht, der jetzt bei 215tkm steht. Alles mit normalen Sprit und Öl. O.k. ab und zu Premium Sprit. Diesel nummer 1 hatte auch über 100tkm eine Powerbox verbaut, war mit WoWa schöner zu fahren. Inspektionen nach Vorschrift. Dies sind meine Erfahrungen, andere können unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben.
PS meine Schwester hat einen Punto über 100tkm ohne jeglichen Service (ausser 1xBremse Komplett) gefahren. Einfach getankt und los, Auto lebt auch noch.
ManfredK am 15 Dez 2023 11:47:28 holiduli hat geschrieben:...Wenn es dazu noch auf der fachlichen Ebene Erfahrung und Wissen fehlt schon beinahe unerträglich...... ....Ich meine, wenn erhöhte Luftfeuchtigkeit bereits bei meinem Motor (Ducato 2.5Tdi) eine derart deutliche Auswirkung auf der Kraftstoffsseite hat....
Wenn man auch nur ein bisschen Kenntnisse über die thermodynamischen Vorgänge in einem Verbrennungsmotor hätte, würde man sich nicht wundern und wüsste woran es liegt. Noch viel Spaß dabei deine "Erkenntnisse" jetzt unter neuem Deckmantel zu verbreiten. Aber bitte darauf achten - denn du bist auf dem besten Weg das Thema zu verlassen :thema:
hampshire am 15 Dez 2023 13:05:31 Russel hat geschrieben:Hörst du tatsächlich einen Unterschied?
Erstaunlicherweise ja. Kann Einbildung oder Tagesform der Leistungsfähigkeit meiner Ohren sein - einen Blindtest habe ich noch nicht gemacht. Auch habe ich die Witterungsverhältnisse dazu nicht vernünftig aufgeschrieben. Es gibt Wetterlagen, das klingt der Motor besonders gut und fühlt sich besonders kraftvoll an - vielleicht sprechen die Turbos bei kühler und trockener Luft besser an - logisch wär`s. Ich habe keinen Nachweis dazu, verlasse mich für mich auf meine Wahrnehmung und teile diese in dem Wissen um völlige Inobjektivität. Russel hat geschrieben:Warum sollte die Verbrennung leiser sein?
Abgesehen davon, dass die Verbrennung nur einen Teil des Motorgeräusches ausmacht: ich weiß es nicht. Erklärungsansätze mit einer gewissen inneren Logik gäbe es genug aber ich wäre hier auf Vermutungen angewiesen. Mögliche "klangrelevante" Veränderungen könnten sich z.B. durch ein geänderte Verteilung beim Hochdruckeinspritzen in den Brennraum ergeben oder der Druck, der für die Selbstzündung des Diesels bestimmend ist könnte verändert sein... . Daraus folgt, dass ich weder mit Bestimmtheit sagen kann, dass der Motorklang gleich bleibt, noch, dass er sich verändert. Was mir bleibt ist meine Wahrnehmung - und bei der ist die Diskussion um "richtig" oder "falsch" müßig. Ich tanke derzeit den Premium Diesel in meine Dieselfahrzeuge und habe den Eindruck, dass sie damit besser laufen. Daher bin ich damit recht zufrieden und empfehle anderen das für sich einmal auszuprobieren. Ob ich damit technisch oder wirtschaftlich eine nach objektiv anzulegenden Kriterien gute Entscheidung getroffen habe kann ich weder verifizieren, noch falsifizieren. Solange es mir nicht darum geht "Recht zu haben" ist mir das auch ziemlich "wurscht".
hacmac am 15 Dez 2023 16:37:45 Hallo Max,
ich glaube da auch einen Unterschied zu hören... nicht nur beim Premium Diesel tanken... sondern auch nach dem einfüllen eines LM Additives... Und bin auch der Meinung, das meine Dieselmotoren ( Pkw, Womo, Traktor ) bei mancher Wetterlage, Temperatur, Jahreszeit... einfach besser laufen.
Obwohl ich weiß, das das eigentlich nicht sein kann ;-p Ich glaube es eben ! ( daher muss ich zum Glauben nicht in die Kirche gehen ) Schöne Advendszeit Gruß Dieter
Pechvogel am 15 Dez 2023 19:17:25 hacmac hat geschrieben:…ich glaube da auch einen Unterschied zu hören...
Das kann dann ja eigentlich nur an dem höheren Cetan-Wert liegen, den der sog. „Superdiesel“ laut den Angaben der Hersteller ja haben soll / hat. Im Sommer können das 10% sein! „Normaler“ Diesel liegt da bei etwa 55/56CZ und der „Superdiesel“ hat 58-62CZ. „Im Sommer? :eek: “ Ja, denn Winterdiesel hat nur etwa 51-53CZ! D.h. also der Unterschied, den man zwischen dem sog. „Superdiesel“ zu normalem Diesel zu hören glaubt, den muss man zwischen Winterdiesel und Sommerdiesel auch hören! :eek: Verbrauchsunterschiede, „unrunder“ Motorlauf,… natürlich auch alles! Ganz krass dürfte dann der Unterschied zwischen „Superdiesel“ und Winterdiesel sein: da liegen dann schon etwa 20% dazwischen ( 51-53CZ zu 58+ ). Grüße Dirk
hampshire am 15 Dez 2023 20:00:14 Pechvogel hat geschrieben:Das kann dann ja eigentlich nur an dem höheren Cetan-Wert liegen
Das ist eine Vermutung. Pechvogel hat geschrieben:D.h. also der Unterschied, den man zwischen dem sog. „Superdiesel“ zu normalem Diesel zu hören glaubt, den muss man zwischen Winterdiesel und Sommerdiesel auch hören! :eek:
Das ist eine Folgerung aus Vermutung. Pechvogel hat geschrieben:Ganz krass dürfte dann der Unterschied zwischen „Superdiesel“ und Winterdiesel sein: da liegen dann schon etwa 20% dazwischen ( 51-53CZ zu 58+ ).
Das ist eine lustig Weiterentwicklung. Immer wieder schön, wie man mit brüchigen Logik-Ketten einen netten Aufbau für eine Pointe basteln kann. Ich mag das, wenn das auch so gekennzeichnet ist.
hacmac am 16 Dez 2023 14:59:44 *Ironie Modus an * Bei Arbeiten an den Dieselleitungen des Traktors musste ich eine Hohlschraube ausblasen. Der Geschmack des Diesels erinnerte mich an ranziges Walnussöl. Meine Vermutung war, das der Diesel alt und schlecht sein. Eine Vergleichsprobe aus dem Pkw zeigte aber ähnlichen Geruch und Geschmack. Der mit Additiven versetzte Womo Diesel roch angenehmer, der Geschmack war ähnlich nussig. Aber frischer, leichte Tendenz zum Barrique. ( ich schließe nicht aus, den Diesel in der Medoc getankt zu haben ? ) Und ob Sommer-, Winter-, Bio-, Super-, Billig- Diesel getankt war ? Eventuell sollte ich die Versuchsreihe neu aufbauen und dokumentieren ? Aber, alles nur subjektiv. Meine Frau wollte die Geschmacksprobe nicht nachvollziehen... daher ? *Ironie Modus aus* Schöne Weihnachten Dieter
pepe27 am 16 Dez 2023 15:14:24 Dieter :D :D :D
Ich versuche immer möglichst in der Gegend um Verona zu tanken.
Diese fruchtige Note des Lugana aus den Einfüllstutzen ist einfach unbeschreiblich....
marmarq am 01 Apr 2024 13:37:32 Mein 3,0er ist 14 Jahre alt und hat 150tsd km auf der Uhr,bekommt grundsätzkich den Sprit -- kein Edeldiesel --den die günstigste Tanke auf dem Weg zu bieten hat, immer noch schöner gleichmässiger Leerlauf.Drosselklappe und AGR sind noch Original. Nochwas: Bei jeder Tankung jibbets nen Schluck Zweitaktöl. Ob´s was bringt? Ich machs halt! Gr mani
teuchmc am 14 Apr 2024 10:51:15 Moin Loide! Nun ja, das Thema „geistert“ ja nun schon seit Jahren durchs Forum und langsam wird es öde. Ich bin ja bekennender „Edelsaft“-Tanker aus verschiedenen Gründen und werde ich es auch bleiben. Die Gründe sind immer noch fehlende rechtsichere Freigaben durch die Hersteller bedingt durch das Alter meiner Fahrzeuge, die teilweise längeren Standzeiten und ich hab irgendwie was gegen „Lebensmittel“ im Tank. Weiterhin kann ich es mir nicht leisten durch möglicherweise falschen Kraftstoff motorseitige Probleme zu bekommen. Zum Spritverbrauch nur soviel, daß die 06er TI-Transe bei Landstraßenfahrt(90 +/-) um 9,5l verbraucht, der Alltags“nobelhobel“ T4 7,5l+/- , der Spaßwagen Niva 10l +/- und die olle Guzzi um 6l. Bei der ollen Guzzi konnte ich auf alle Fälle Änderungen zum Positiven im Motorlauf feststellen, da diese seit 27 Jahren bei mir ist. Der Rest bekam von Anfang , als die Kfz in meinem Besitz kamen, blauen Edelsaft. Gründe siehe oben. Soll aber Jeder machen was er will. Sonnigen weiterhin. Uwe
DonCarlos1962 am 14 Apr 2024 12:33:59 Ich habe mich von euch einmal anstecken lassen und im letzten Urlaub den sehr leer gefahrenen Tank bis oben hin mit dem Edelsaft gefüllt.
BC auf Null gedrückt. Die Ohren aufgesperrt, gelauscht. Am Auspuff geschnüffelt. Teillastbereich gefahren und auf der Autobahnauffahrt auf dem "Pinsel" gestanden.
Vielleicht bin ich zu wenig sensibel, aber ich kann keinen, nicht den geringsten Unterschied feststellen.
Wenn FORD den neuen XTL-Diesel frei gibt, dann mache ich das Experiment noch einmal.
LG Carsten
Stefan-Claudia am 14 Apr 2024 12:47:14 Moin, unser Erlebniss mit der gelben Motorkontroll-Leucht. am 2. September fuhren wir gemütlich nach Ribe / Dänemark, als an einer Kreuzung ein paar Kilometer vor der Stadt beim anfahren der Motor in den Notlauf ging und die gelbe Lampe mit dem MotorSymbol aufleuchtete. Am Stellplatz angekommen haben wir dann den ADAC angerufen und alles geschildert. Kurz danach meldete sich der dänische Vertragspartner bei uns : es wird 3 Stunden dauern. Nach wirklich genau 3 Stunden kam ein großer Abschlepp-LKW mit einem alten Dänen an Bord. ( war wirklich ein alter Däne :-) ) Er versuchte als erstes den Fehlerspeicher auszulesen, aber sein Lesegerät konnte keine Verbindung aufbauen. Auf die gelbe Leuchte angesprochen sagte er nur, damit fährt sein Auto schon seit 20tsd Kilometer durch die Gegend. ( 20 - tonner Volvo ) Er gab uns den Tipp es mit einem Abgasrückführungssystem - Reiniger zu probieren, denn meistens liegt die Fehlermeldung an diesem System. Am nächsten Tag zur nächsten Tankstelle, so ein Zeug gekauft und in den Tank damit. Dann von Ribe nach Juelesminden gefahren, immer mit der Leuchte an. Dort angekommen, durch das Städtchen gelaufen und ein Eis gegessen. Wieder in die Karre, Motor an und : Lampe ist aus ! Langer Rede kurzer Sinn : wir sind die nächsten 2,5 Wochen über 2500 Kilometer gefahren ohne Leistungsverlust oder gelber Kontroll-Leucht. Wobei ich in Schweden noch einmal ein Fläschchen prophylaktisch eingegeben habe. Evtl. kann also auch eine Reinigung des "Abgasrückführungsreinigungssystems " ein Austausch von Filtern und Sensoren ersparen. Nur so als Tipp !
hampshire am 14 Apr 2024 16:41:16 Stefan-Claudia hat geschrieben:Evtl. kann also auch eine Reinigung des "Abgasrückführungsreinigungssystems " ein Austausch von Filtern und Sensoren ersparen.
Das ist ein gutes Erlebnis! Es ist für mich plausibel, dass man mit Additiven im Kraftstoff die Beschaffenheit der Abgase beeinflussen kann. Bei einem AGR wird ein Teil der Abgase der Frischluft beigemengt und erneut durch die Brennkammer gejagt. AGR Systeme sind bekannt für Verkokung - Ruß setzt sich so an, dass das AGR Vetil (oder mehrere) nicht mehr im Toleranzbereich arbeiten können. Viele Fahrzeuge verfügen über einen AGR Kühler, denn für die Motorleistung und -effizienz ist eine kühler Zuluft besser als eine heiße. Abgase sind heiß und die rückgeführten Abgase durchlaufen einen Kühler um nicht zu viel Hitze mitzubringen. Die AGR Kühler setzen sich mit Partikeln aus dem Abgas zu. Das ganze AGR Gedöns ist bei Verbrennern eine technische Verschlechterung, die allerdings eine Reduzierung der NOx nach sich zieht. Das Ziel der NOx Verringerung ist richtig - die technische Antwort ist maximal "semi". Ich kann es nicht nachprüfen und ich bin ganz sicher, dass die Mineralölkonzerne mit den "Edel-Varianten" einen ordentlichen Rendite-Boost einsacken. Mit einem Shell Jahres-Deal zahle ich je Liter ca. 6 ct mehr für V-Power, da ich die Maximalmenge ausschöpfe. Hinzu kommt, dass mittlerweile zwei unserer Autos (nicht das WoMo) sowieso mindestens 98 Oktan Sprit benötigen. Dem WoMo tut der Sprit sicher nicht schlecht. Ich finde den Motorlauf mit der 2,3l 148PS Maschine deutlich ruhiger, habe aber hier schon von anderen gelesen, dass ich da wohl einer Täuschung unterliegen muss. Geht man davon aus, dass freie Tankstellen ein paar ct günstiger als Shell sind, werde ich mit dem jährlichen Deal (den ich nach etwa 9-11 Monaten erneuere, da die Maximalmenge erreicht ist) zwischen 5 und 10% mehr zahlen als an freien Tankstellen. Das ist es mir wert.
BikeAir am 14 Apr 2024 16:44:04 Stefan-Claudia hat geschrieben:.............. Wobei ich in Schweden noch einmal ein Fläschchen prophylaktisch eingegeben habe.
Evtl. kann also auch eine Reinigung des "Abgasrückführungsreinigungssystems " ein Austausch von Filtern und Sensoren ersparen.
Nur so als Tipp !
Ja nee, iss klar. Diesel- und Ölfilter werden ja auch meilenweit überbewertet. Eigentlich braucht man die auch gar nicht, Reiniger in den Diesel kippen - fettich! Neulich habe ich mal einen Highfrequency- Spyrolab-Nano Cleaner ins Wischwasser getan, da sah man die Scheiben anschließend gar nicht mehr, wie ein Blick in Freie - nur ohne Zug. Nur so als Tipp ! :lol: Grüße
Camper510 am 14 Apr 2024 17:10:47 BikeAir hat geschrieben:Diesel- und Ölfilter werden ja auch meilenweit überbewertet..
Die verbessern ja auch nicht die Verbrennung, die Additive aber schon. BikeAir hat geschrieben:Neulich habe ich mal einen Highfrequency- Spyrolab-Nano Cleaner ins Wischwasser getan, da sah man die Scheiben anschließend gar nicht mehr, wie ein Blick in Freie - nur ohne Zug.
Oh, bist du etwa ein missionarischer Sprit-Veganer oder willst du ihn nur veräppeln? Seit Diesel keinen schmierenden Schwefel mehr enthält, kippe ich sogar Monzol5c, also ein 2T-Öl-Mix, in den Tank.
DonCarlos1962 am 14 Apr 2024 17:36:08 Stefan-Claudia hat geschrieben:Moin, unser Erlebniss mit der gelben Motorkontroll-Leucht.
Abfahrt vom Campingplatz in Spanien. Nach zwei Km gelbe Kontrollleuchte und Notlaufprogramm. Motor aus. Zwei Minuten gewartet, wieder gestartet. Kontrollleuchte aus. Zum FORD-Händler in die nächsten Stadt gefahren. Der hat aber keine Zeit für uns. Aber er vermutet den Partikelfilter als Verursacher. Da die Leuchte gerade aus ist, haben wir uns auf den 1250Km Heimweg gemacht. Nach drei Tagen waren wir Zuhause. Offene Wertung: Es waren die Einspritzdüsen. Ob hier ein Additiv etwas genutzt hätte? Keine Ahnung. LG Carsten
BikeAir am 14 Apr 2024 17:53:37 Camper510 hat geschrieben:Oh, bist du etwa ein missionarischer Sprit-Veganer oder willst du ihn nur veräppeln?
Wer weiß das schon :D :D :D Camper510 hat geschrieben:Seit Diesel keinen schmierenden Schwefel mehr enthält, kippe ich sogar Monzol5c, also ein 2T-Öl-Mix, in den Tank.
Du kannst in Deinen Tank kippen, was Du möchtest, nur "bringen" wird das alles nichts. Das ist reine Glaubenssache, da kannst Du auch gleich in die Kirche laufen und Stoßgebete gen Himmel schicken, das bringt genauso wenig. Vor allem seit ich aus eigener Erfahrung weiß, daß ein Euro 6 Diesel sogar mit dem dreckigsten 1.000ppm Schwefeldiesel aus Bolivien, immer noch anstandlos und problemfrei läuft und das bis in Höhen von fast 5.000m. Aber jeder wie er mag, ich mache mit dem Geld lieber was Gescheites :D Grüße
Camper510 am 14 Apr 2024 18:16:05 BikeAir hat geschrieben:..Vor allem seit ich aus eigener Erfahrung weiß, dass ein Euro 6 Diesel, sogar mit dem dreckigsten 1.000ppm Schwefeldiesel aus Bolivien, immer noch anstandslos und problemfrei läuft..
Jo, damit geht eventuell dein Oxikat kaputt, weil wegen dem, der Diesel in Europa keinen Schwefel mehr enthält. Aber dank dem vielen, hier verbotenem, Schwefel schmiert der bolivianische Sprit wenigstens gut.
Pechvogel am 14 Apr 2024 19:52:59 BikeAir hat geschrieben:Du kannst in Deinen Tank kippen, was Du möchtest, nur "bringen" wird das alles nichts. Das ist reine Glaubenssache, da kannst Du auch gleich in die Kirche laufen und Stoßgebete gen Himmel schicken, das bringt genauso wenig.
Es gibt Leute die empfehlen Krebskranken auch keine Medikamente zu nehmen weil man dem „Herrgott“ nicht ins Handwerk pfuschen soll. :gruebel: BikeAir hat geschrieben: …Vor allem seit ich aus eigener Erfahrung weiß, daß ein Euro 6 Diesel sogar mit dem dreckigsten 1.000ppm Schwefeldiesel aus Bolivien, immer noch anstandlos und problemfrei läuft und das bis in Höhen von fast 5.000m…
Hast Du unterwegs auch die Abgaswerte messen lassen? ;D Außerdem wird Dein Euro 6 Diesel, im Gegensatz zu den alten Saugdieseln aus den 80igern des letzten Jahrhunderts, eine halbwegs intelligente Verbrennungssteuerung im Steuergerät haben. Und dieses Steuergerät regelt dann die einzelnen Parameter in Abhängigkeit der gegebenen Parameter. Schließlich soll der unbedarfte Fahrer sich ja auch keine Gedanken über optimale Verbrennungsvorgänge machen müssen ( sofern er das überhaupt könnte). Warum sollte ein Additiv nicht z.B. die Zündwilligkeit des Diesels verbessern können? Genauso wie man weiß das z.B. Schwefel wichtige Teile im Motor besser schmiert oder eben 2-Takt-Öl die Hochdruckpumpe besser schmiert als reiner Diesel? Allerdings handelt man sich damit in der Regel auch Nachteile ein: der Schwefel, um beim Beispiel zu bleiben, ruiniert auf Dauer den Kat. Oder das 2-Takt-Öl die Einspritzdüsen. Wenn man aber ein ganz spezielles Problem hat und man diesem mit dem ein- oder zweimaligen zugeben eines Addditives zum Diesel „Herr werden“ kann dann sind die damit verbundenen Nachteile, und wen es nur für die zwei Tankfüllungen ist, vielleicht tolerierbar?!? Grüße Dirk
DonCarlos1962 am 14 Apr 2024 22:59:15 Ich, als Laie, frage mich:
Von welchen Parametern geht der Motorenhersteller, welcher einen Diesel entwickelt, aus?
Ich denke davon, dass in den Tank das hinein kommt, was auch in der Bedienungsanleitung und am Einfüllstutzen nachher steht: Diesel B7 nach DIN EN 590 Er verlässt sich auf die Norm und den Diesel den es überall in Europa zu kaufen gibt.
Darauf sollten unser Motoren wohl ausgelegt sein. Nicht für die paar Prozent, die meinen mit Premiumfuel mehr zu erreichen, oder gar die, welche Zweitaktöl in den Tank kippen.
Ich meine sogar gelesen zu haben, dass in der Bedienungsanleitung einer meiner Fahrzeuge steht, dass Additive nicht zulässig sind! Damit erübrigt sich für mich jegliche Diskussion.
LG Carsten
hampshire am 14 Apr 2024 23:24:20 DonCarlos1962 hat geschrieben:Von welchen Parametern geht der Motorenhersteller, welcher einen Diesel entwickelt, aus? ... Er verlässt sich auf die Norm und den Diesel den es überall in Europa zu kaufen gibt.
Na klar doch, wovon denn sonst? DonCarlos1962 hat geschrieben:Ich meine sogar gelesen zu haben, dass in der Bedienungsanleitung einer meiner Fahrzeuge steht, dass Additive nicht zulässig sind! Damit erübrigt sich für mich jegliche Diskussion.
Hier beziehen sich die Hersteller in erster Linie auf Additive, die einem Kraftstoff von einer Person selbst beigemengt werden. Es gibt da so manches dubioses "Wunderfläschchen". Ob "Premium Kraftstoffe" von Shell, Total und Aral damit ebenfalls gemeint sind, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Schließlich halten sich auch die Premium Kraftstoffe an die Normenvorgabe. Nun: "Glauben" ist nicht "Wissen". Nachfragen würde helfen - oder einfach keine verwenden.
Pechvogel am 14 Apr 2024 23:44:42 DonCarlos1962 hat geschrieben:…Von welchen Parametern geht der Motorenhersteller, welcher einen Diesel entwickelt, aus?
Ich denke davon, dass in den Tank das hinein kommt, was auch in der Bedienungsanleitung und am Einfüllstutzen nachher steht: Diesel B7 nach DIN EN 590 Er verlässt sich auf die Norm und den Diesel den es überall in Europa zu kaufen gibt. …
Mal abgesehen davon das es auch bei der Herstellung von Kraftstoffen zu Toleranzen der einzelnen Bestandteile / Eigenschaften kommt, d.h. der Diesel der heute noch im Tank ist hat evtl. andere Zusammensetzungen als der den man morgen tankt, legt die DIN- bzw EN-Norm nur einen Mindeststandard fest den der Diesel erfüllen muss. Im Hinblick auf „B7“ heißt es z.B. „darf bis zu 7%“ Bioethanol enthalten. Mit anderen Worten also alles zwischen „Nix“ und 7%. Und bei den „Verunreinigungen“ ist es so ähnlich. Übrigens kippten früher mal die Tankwagenfahrer noch Additive in die Tankfahrzeuge, je nachdem für welchen Vertriebsweg sie fuhren. Shell bekam also „einen Eimer gelbes Additiv“, Aral „blaues“,… Und auch heute noch mischen die Treibstoffhersteller ihre eigenen Additive mit in den Kraftstoff. Einige dieser Additive zerfallen aber buchstäblich innerhalb von etwa 3 Monaten. Der Diesel den ich vor dem Winter noch getankt habe hat nach der Winterpause also schon eine andere Zusammensetzung. ABER: mit all dem kommt ein moderner Motor zurecht. Daher ja eine Regelung passend zu den jeweiligen Parametern. Der wohl bekannteste Unterschied beim Diesel ist der Sommer- bzw Winterdiesel. Und beide erfüllen die DIN EN 590. Da ist also Spielraum und in diesem spielen die einzelnen Hersteller auch. :D Grüße Dirk
deacheapa am 15 Apr 2024 00:03:45 Mir ist völlig egal was wer in den Tank kippt, aber der 1,9td 91er und mein derzeitiger 2,8jtd 2002 ohne AGR und Partikelfilter dafür mit 2,3er Raildrucksensor laufen mit super duper Diesel "rußfrei". Was man mit den Augen jedenfalls sieht, und es gibt damit keine schwarzen Verunreinigungen um den Auspuffbereich. Mit dem normalen deutschen Diesel gabs mit beiden bei Lastbeschleunigung deutlich im Spiegel und als Nachfahrender die entsprechenden Wolken zu sehen. Ob weniger Verbrauch? kann ich nicht sagen, da keine entsprechenden Messfahrten mit absolut identischen Bedingungen, und selbst mit gleichen Sprit und gleicher Fahrweise, habe ich je nach Windbedingungen unterschiedliche Verbräuche von 10,8-12.8l/100km. Für mich viel interessanter, mit in Polen getankten normalen Diesel qualmten die beiden Karren auch so gut wie garnicht. Bei deutlich unter 10Tkm im Jahr gönne ich mir deshalb gerne den bei mir sauberen Diesel, spare ich ja durch häufiges Tanken in Polen eh wieder ein. ;D
BikeAir am 15 Apr 2024 00:23:49 Ob Premium Diesel sauberer ist , als normaler, wage ich zu bezweifeln, zumal es für die ganzen Superduper teuren Diesel und sonstige Zusätze, meines Wissens nach, keinerlei wissenschaftliche Nachweise über deren Wirksamkeit gibt.
Wie schon gesagt. Zum Glauben, ab in die Kirche, die Tankstelle ist dafür nicht der richtige Ort
Grüße
deacheapa am 15 Apr 2024 04:19:59 BikeAir hat geschrieben:Ob Premium Diesel sauberer ist , als normaler, wage ich zu bezweifeln, zumal es für die ganzen Superduper teuren Diesel und sonstige Zusätze, meines Wissens nach, keinerlei wissenschaftliche Nachweise über deren Wirksamkeit gibt. Grüße
Was Du glaubst oder nicht glaubst ist doch Deine Sache, wissen tust Du scheinbar nichts dazu. Was ich schreibe ist reale Tatsache, man könnte auch schreiben Fakt, ob Du das nun bezweifelst oder nicht. :roll:
mv4 am 15 Apr 2024 05:55:20 gut auf dem Punkt gebracht.
Pechvogel am 15 Apr 2024 06:41:47 BikeAir hat geschrieben:…zumal es für die ganzen Superduper teuren Diesel und sonstige Zusätze, meines Wissens nach, keinerlei wissenschaftliche Nachweise über deren Wirksamkeit gibt…
Fakt ist nunmal das der „Superduper teure Diesel“, bei Aral z.B. Ulitimate genannt, eine Cetanzahl von mind. 58 hat wohingegen „normaler Diesel“ nur 51 haben muss. Das ist eine Erhöhung von immerhin mehr als 10%! Und das ist eine physikalische Größe die in einem nach DIN festgelegten Messverfahren bestimmt wird. BikeAir hat geschrieben: Wie schon gesagt. Zum Glauben, ab in die Kirche…
Das war doch eigentlich immer schon so: wenn die Menschheit im allgemeinen oder der einzelne Mensch aus seinem Unvermögen heraus, sich irgendwas nicht erklären konnte dann wurde die Kirche angerufen. Es soll sogar heute noch Leute geben die bei Gewitter beten das Gott sie verschonen möge. Diejenigen die irgendwann mal die Hintergründe gelernt haben und sich die Zusammenhänge erklären können, müssen dann den Glauben nicht mehr für Erklärungen bemühen. Grüße Dirk
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