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Grundsatzfrage Kaufen oder weiter mieten? 1, 2, 3, 4


pwglobe am 23 Nov 2023 16:45:10

Hallo,
Wir haben seit 15 Jahren Wohnmobile über 3,5t, wir sind zu 90% in Frankreich und den Rest in Spanien und Portugal unterwegs.
Eine Einschränkung konnten wir noch nicht feststellen, die Schilder beachte ich nur bei Brücken.
Im Gegensatz zu D darf man in F auf Autobahnen 110km/h fahren, SP und P 90km/h, schneller als 90 km/h fahre ich ins der Regel sowieso nicht.
Man muss es abwägen, was ist wichtiger, das Fahren oder der Wohnkomfort und die Möglichkeit Sportgeräte mitzunehmen.

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rkopka am 23 Nov 2023 17:04:11

Ruedi1952 hat geschrieben:Bekommen zum EK 80 EUR von einem Fuhrpark.
Bei einem Bekannten Montage, Wuchten und aufziehen für einen zwanziger.

Das ist nur nicht der Normalfall. Nicht jeder hat diese Connections. Bei mir kam dazu, daß ich in Österreich bin, wo sowieso alles teurer ist.

Ich kann euch verstehen ihr habt zigtausende ausgegeben und bei den heutigen Schüsseln steigen nach der Garantie die Kosten ins unermessliche.

Zigtausende kostet heute selbst eine 20Jahre alte Gurke. Die Kosten steigen eigentlich eher mit dem Alter. U.U. auch die Reparaturzeit. Für den DUC250 sind Teile recht schnell da. Für meinen damals 20 Jahre alten Ducato war die Suche nach einem aufgearbeiteten Turbo schon eine längere Sache (gab es damals neu weder von Fiat, noch von anderen). Am Hof stand ein noch älterer Ducato, da hieß es, für den Teile zu finden, ist nochmal schwerer.

Bei den alten kann ich vieles bei mir auf den Hof machen.

Alt ist immer relativ. Bald wird auch bei den "alten" vieles nicht mehr so einfach gehen. Und den Hof und das Werkzeug muß man haben.

D.h. du kommst günstig über die Runden. Die Zahlen nützen aber den meisten "normalen" Käufern nichts.

RK

Womodu am 23 Nov 2023 17:40:23

Wenn man ein Womo unbedingt haben will, setzt der Verstand, was die Unterhalts - und Abschreibungskosten betreffen, manchmal aus.
Als Werktätiger mit 30 Urlaubstagen lohnt sich wirtschaftlich ein Womokauf seltens. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Wenn das Herz/Gefühl stärker als das Hirn ist, sollte man vor Kauf auf jeden Fall, das sehnlich gewünschte Womo für 1 Woche, am besten in der wettertechnisch nicht besten Zeit, mieten. So können im Echtbetrieb das Wunschmobil geprüft und evtl. ENTTÄUSCHUNGEN vermieden werden.

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Tinduck am 23 Nov 2023 18:54:45

Warum wird hier eigentlich immer nur mit einem Jahresurlaub gerechnet? Der TE hat anderes vor.

Wir haben trotz voller Berufstätigkeit immer um die 70 Übernachtungen im Womo pro Jahr. Das wären bei einem mittleren Mietpreis von 100 Euro pro Tag 7000 Euro im Jahr. So viel musste ich noch nie pro Jahr in unser Womo stecken, obwohl es über 20 Jahre alt ist - ca. 2000-2500 Euro pro Jahr sind realistisch, inkl. Steuern und Versicherung. Mieten würde sich für uns also definitiv nicht lohnen.

Und der Vergleich mit dem 5-Sterne-Hotel ist auch Unsinn. Mag für Paare oder Alleinreisende ohne Ferienbindung hinkommen. Bei einer Familie mit 2 oder 3 Kindern ist man im Womo definitiv günstiger (und auch Erlebnis-reicher) unterwegs, wenn man nicht mit Geld um sich wirft. Macht euch mal schlau, was z. B. Malle in der Hauptsaison für 4-5 Personen pro Woche im 5-Sterne-Hotel kostet.

bis denn,

Uwe

Olli2305 am 23 Nov 2023 19:18:14

Auch an modernen Fahrzeugen kann man viel selbst machen, wenn man möchte.
Diagnose Software gibt es für fast jedem Fahrzeug und die sagt oft, was dem Auto fehlt, wenn ein Lämpchen am Armaturenbrett aufleuchtet. Da waren die Fahrzeuge, die schon einige Sensoren verbaut hatten, die aber damals nicht überwacht wurden, schon aufwendiger bei der Fehlersuche. Ist immer eine Sache, wie weit man sich in die Materie einarbeiten möchte.
Beim Aufbau hat sich Technisch nicht allzuviel getan, ein Fenstertausch ist auch kein Hexenwerk.
Wir habe uns 2020 für ein neues Womo entschieden, da die alten, die wir uns angesehen hatten, meist zu teuer waren, die Besitzer wollten meistens alle Einbauten zum Neupreis weiterreichen. Bei den Händlern war dann der Preis zwischen jungen Gebrauchten und neu überschaubar. Aber die Entscheidung muß jeder selber treffen.

Azalee123 am 23 Nov 2023 19:31:08

Tinduck hat geschrieben:Bei einer Familie mit 2 oder 3 Kindern ist man im Womo definitiv günstiger (und auch Erlebnis-reicher) unterwegs, wenn man nicht mit Geld um sich wirft.

Definitiv! Und wir sind ohnehin selten Hotelurlauber. Meist fahren wir mit dem Auto und haben eine Ferienwohnung vor Ort. Von dort werden aber ständig Ausflüge unternommen, in der Regel wechseln wir ab einer Länge von mehr als 7 Tage auch den Standort, haben dann also zwei FeWos. Die Rundreise als solche hat uns in den letzten Osterferien wahnsinnig gut gefallen. Wir hatten einen so intensiven Urlaub, wie vermutlich noch nie vorher. Klar, das wird vermutlich nicht die Regel, aber so eine Mischung aus Aufenthalt für ein paar Tage und dann weiterfahren könnte ich mir auch auf Dauer gut vorstellen. Noch mal: Klassischer CP-Urlaub ist nichts für uns, also wir würden uns nicht für zwei Wochen auf einen Platz stellen und dort häuslich einrichten...

Wegen des Stellplatzes... Ich sehe häufig WoMos ganzjährig draußen stehen. Gerne mit Plane drüber. Ist das denn grundsätzlich ein Problem? Wir überlegen gerade, ob wir unseren Vorgarten nicht zum 3. Stellplatz umfunktionieren könnten :lach:

pwglobe am 23 Nov 2023 20:24:06

Azalee123 hat geschrieben:Wegen des Stellplatzes... Ich sehe häufig WoMos ganzjährig draußen stehen. Gerne mit Plane drüber. Ist das denn grundsätzlich ein Problem? Wir überlegen gerade, ob wir unseren Vorgarten nicht zum 3. Stellplatz umfunktionieren könnten :lach:


Hallo, ein Wohnmobil ist für draußen gebaut und muss nicht in eine Halle, Plane ist eher schlecht, Schwitzwasser und Schimmelbildung.
Ich habe zwar eine Halle aber unser Womo steht die meiste Zeit draußen, höchstens wenn ich es frisch gewaschen habe und wir mehr als 3 Wochen nicht fahren, aber meisten bin ich zu faul es in die Halle zu fahren.
Übrigens nicht der Winter schadet dem GFK und dem Kunststoff sondern die Sonne, man sollte also lieber im Sommer sein Womo in die Halle stellen.

Marsu123 am 24 Nov 2023 10:43:36

Marsu123 hat geschrieben:Meine Meinung: vergiss es.

Wenn du mehr als nur eine Unterhose pro Person mitnehmen möchtest, kommt du mit 3,5 Tonnen nie und nimmer hin.


Azalee123 hat geschrieben:Also, unseren WoMo-Inhalt haben wir beim letzten WoMo inkl. uns selbst komplett gewogen. Wir kamen auf eine Zuladung, die der 7,4m-Alkoven sogar mit nur 3,5t-Zulassung fast noch geschafft hätte. Und der war nun deutlich größer und schwerer. Ja, das Wasser haben wir mitgewogen und 4 Fahrräder (nicht E) waren auch an Bord :)


Hallo,

habt ihr auch mal das Fahrzeug gewogen ?
Bei vielen Wohmos ist das tatsächliche Gewicht deutlich größer als das in den Papieren stehende Leergewicht.
Und fast geschafft ist halt immer noch Überladen, was (gerade im Ausland) nicht wirklich Lustig ist.

Grüße Ralf.

Azalee123 am 24 Nov 2023 11:11:22

Marsu123 hat geschrieben:habt ihr auch mal das Fahrzeug gewogen ?
Bei vielen Wohmos ist das tatsächliche Gewicht deutlich größer als das in den Papieren stehende Leergewicht.
Und fast geschafft ist halt immer noch Überladen, was (gerade im Ausland) nicht wirklich Lustig ist.

Darum geht es doch gar nicht, wer redet denn von "fast geschafft". Wir haben gewogen, was wir in dem 4t-Wohnmobil alles dabei hatten, und hätten noch fast 500kg mehr mitnehmen können. Daher die Schlussfolgerung, dass diese Zuladung in ein kleineres 3,5t-WoMo locker gepasst hätte.

pwglobe am 24 Nov 2023 11:27:48

Azalee123 hat geschrieben: Wir haben gewogen, was wir in dem 4t-Wohnmobil alles dabei hatten, und hätten noch fast 500kg mehr mitnehmen können. Daher die Schlussfolgerung, dass diese Zuladung in ein kleineres 3,5t-WoMo locker gepasst hätte.


Wir haben die 4t immer gerissen, Karmann Ontario auf Ducato mit Heavy Fahrwerk und 4,5t, Urlaubsfertig hatten wir ca. 4,3t und Hinterachse am Limit.
Wenn die Fahrräder auf dem Anhänger waren hatten wir etwas mehr Luft an der Hinterachse.
Immer dran denken die Kinder werden größer und schwerer, gegen Ende der gemeinsamen Urlaube waren praktisch 4 Erwachsene im Wohnmobil.

Tinduck am 24 Nov 2023 11:48:17

Azalee123 hat geschrieben:Darum geht es doch gar nicht, wer redet denn von "fast geschafft". Wir haben gewogen, was wir in dem 4t-Wohnmobil alles dabei hatten, und hätten noch fast 500kg mehr mitnehmen können. Daher die Schlussfolgerung, dass diese Zuladung in ein kleineres 3,5t-WoMo locker gepasst hätte.


Was Ralf meinte, ist, dass euer Ansatz einen Denkfehler hat. Das reale Leergewicht eures Leihfahrzeugs war euch nicht bekannt (?), insofern wisst ihr gar nicht, wie viel Reserve noch war.
Das Leergewicht in den Papieren ist Theorie. 5% Abweichung billigen sich die Hersteller selber zu, macht bei einem 3,5-Tonner mit 3 Tonnen Leergewicht bis zu ca. 150 Kg. Dazu kommen noch eventuelle Einbauten, die nicht ab Werk, sondern beim Händler erfolgt sind. Diese Ungenauigkeiten bringen jede auf Kante gerechnete Beladung zum Platzen.

Das einzige, was hilft, ist: wiegen. Deshalb mit jedem Fahrzeug vor Bezahlung des Kaufpreises auf die Waage, damit man keine böse Überraschung erlebt.

bis denn,

Uwe

hampshire am 24 Nov 2023 12:08:23

pwglobe hat geschrieben:Man kann in jeder Suppe ein Haar finden, aber sich nicht vor jedem Risiko absichern.

Danke dafür.
Angst hat eine lebensschützende Funktion und macht gleichzeitig unfrei. Wie immer bestimmt die Dosis das Gift.

Azalee123 hat geschrieben:Darum geht es doch gar nicht, wer redet denn von "fast geschafft". Wir haben gewogen, was wir in dem 4t-Wohnmobil alles dabei hatten, und hätten noch fast 500kg mehr mitnehmen können.
Daher die Schlussfolgerung, dass diese Zuladung in ein kleineres 3,5t-WoMo locker gepasst hätte.

Es schreiben sehr viele, dass dieses Verfahren nicht aufgeht. Darauf kannst Du vertrauen: Die Fahrzeuge wiegen nicht das was in den Fahrzeugpapieren steht, sondern je nach Ausstattung teils weit über 100kg mehr, mitunter auch über 200kg mehr.
Wenn Du Zweifel hast frage mal herum wessen Wohnmobil das Leergewicht im Fahrzeugschein hat. Wenn Du einen unter zehn findest wäre ich überrascht. In unserem Kasten ist die Abweichung rund 70kg - natürlich nach oben.

Pechvogel am 24 Nov 2023 13:02:44

Tinduck hat geschrieben:...Das Leergewicht in den Papieren ist Theorie...

Zumal die Frage ist was in der Theorie zum Leergewicht gehört:
- 90% gefüllter Dieseltank
- Wassertank teilweise nur 20 Liter ( sog. "Fahrstellung" des Wassertanks )
- nur eine ( Alu-? ) Gasflasche
- ....

Die Hersteller tricksen auch hier "auf Teufel komm raus"!



Grüße
Dirk

Azalee123 am 24 Nov 2023 13:34:21

Wir haben uns nicht nach dem Gewicht laut Papieren gerichtet, sondern nach dem, das uns unser Verleiher mitgeteilt hatte. Das war deutlich höher.

Zum Wasser hatte ich schon geschrieben, dass wir den vollen Tank mit eingerechnet hatten. Dieseltank übrigens ebenfalls.

Ich kann's ja nicht ändern, dass wir trotzdem sehr weit entfernt von den 4t waren.

Aber ja, bevor wir jemals eins kaufen würden, würden wir damit auf eine LKW-Waage fahren, das ist sicherlich sinnvoll. Es ging hier aber nur darum zu erklären - besser gesagt zu rechtfertigen - warum wir denken, dass wir mit 3,5t bei einem nicht allzu langen WoMo gut hinkommen.

BiggiK am 24 Nov 2023 20:38:54

Den Wunsch nach einem eigenen Wohnmobil können wohl alle hier nachvollziehen. Wie hoch die jährlichen Kosten sind, kommt natürlich auf eure Gegebenheiten an. Wir haben ca 500 Euro Versicherung, ca 250 Euro Steuern, jährlich dichtigkeitsprüfung ca 100 Euro. Alle zwei Jahre TÜV für 145 Euro, Ölwechsel etc. Unser Womo steht auf eigenem Grund. Ich rechne pro Jahr mit fixen Kosten von durchschnittlich 1.300 Euro. Und dann sind wir noch nicht einen Kilometer gefahren.
Wäre mein Mann noch berufstätig, hätten wir keines gekauft. In diesem Jahr waren wir 7x unterwegs zwischen 5 bis 26 Tagen am Stück. Da macht ein eigenes mobil schon Sinn.
Wenn ihr es euch leisten könnt, dann erfüllt euch den Traum. Man kann so ein mobil auch wieder verkaufen, wenn sich die Anforderungen ändern.

Azalee123 am 24 Nov 2023 21:46:50

Danke. Ja, der Wunsch ist schon groß, aber man darf sich auch nicht verrennen...

Wir waren heute noch mal bei dem Verleiher/Händler, bei dem wir über Ostern gemietet hatten. Die haben immer einige Wohnmobile in der Ausstellung, da kann man so schön stöbern Sie haben nur junge Gebrauchte, und wir haben zum Spaß mal einen näher angeschaut und eine Finanzierung durchgerechnet. Das wird aber einfach zu teuer (60.000 für einen TI von 2021).

Allerdings wissen wir jetzt noch etwas genauer, was uns wichtig ist:
- TI (lieber kein Alkoven)
- festes Doppelbett im Heck (quer oder längs oder französisch)
- Hubbett
- separate Dusche, also durch Tür, Falttür oder zumindest Duschvorhang abgetrennt, damit man nicht erst trocken wischen muss, bevor der nächste aufs Klo kann...
- Sitzgruppe mit seitlichen Sitz, L-förmig oder Doppelsitzbank
- grüne Plakette

Wenn ich nach so etwas bei Mobile suche und EZ ab 2017 eingebe, komme ich immer um die 50.000€ raus. Wie alt darf es denn sein, damit man nicht gleich mit großen Reparaturen rechnen muss? Ich kann immer ältere zulassen, aber wo sollte die Grenze liegen? Selbst schrauben können wir eher nicht.

Ach ja, und falls wir für Ostern noch mal mieten (was wahrscheinlicher als ein schneller Kauf ist), dann könnten wir günstig ein XGO bekommen (andere Verleiher. Sind die soweit okay?

Ruedi1952 am 24 Nov 2023 22:03:22

Es wird keiner sagwn können welches BJ unproblematisch ist.
Je neuer umsomehr Fehlerquellen und Reperaturen teuer.
Ältere einfachere Technik oreiswerter bei Reperatur.
Schaut mal was jetzt noch unterwegs ist. Man sieht viele alte Karren die neueren mit Saisonkennzeichen sind im Winterschlaf.
Wenn ihr nichts selber machen könnt/wollt wirds eh teurer weil Werkstattkosten sind hoch.
Ich würde sagen bleibt beim Mieten

rkopka am 24 Nov 2023 22:55:45

Azalee123 hat geschrieben:- TI (lieber kein Alkoven)
- festes Doppelbett im Heck (quer oder längs oder französisch)
- Hubbett
- separate Dusche, also durch Tür, Falttür oder zumindest Duschvorhang abgetrennt, damit man nicht erst trocken wischen muss, bevor der nächste aufs Klo kann...
- Sitzgruppe mit seitlichen Sitz, L-förmig oder Doppelsitzbank
- grüne Plakette

Die grüne Plakette (die deutsche) sollte jedes Womo spätestens ab 2012 haben.
Der Rest geht ziemlich konträr zu euren ersten Wünschen.
Azalee123 hat geschrieben:- <3,5t, <6m
- möglichst nur Festbetten, also nicht die Sitzgruppe zum Schlafen umbauen müssen
- Grundriss optimal: Doppelheckbett, Alkoven oder TI mit ausklappbarem Bett unterm Dach, vernünftiges Bad

Mit Längsbett im Heck oder einer Doppelsitzbank (bei TI seltener) wird das deutlich länger und schwerer. Hubbett ist auch nicht so leicht und blockiert beim TI meist eine ganze Menge (Sitzecke, Tür).

Hat das "kein Alkoven" fachliche Gründe oder ästhetische ?

RK

Azalee123 am 25 Nov 2023 07:43:33

Wir würden einen Alkoven nicht kategorisch ausschließen. Aber nach Probesitzen und probehalber Hubbett hoch- und runterschieben finden wir das völlig in Ordnung. Vorteil wäre weniger Verbrauch und keine Höhenüberschreitung über 3m.

Ist ein sonst gleicher TI mit Hubbett schwerer als ein entsprechender Alkoven? Also bei gleicher Länge etc.

Die Längsbetten möchten wir eigentlich gar nicht, die finde ich total überflüssig. Aber man muss ja realistisch sein, was auf dem Markt ist und zumindest jüngere Gebrauchte haben die ganz oft drin. Deshalb stehen die dabei. Quer este uns am liebsten, französisch wäre auch gut.

Dass wir über 6m kommen würden, ist uns mittlerweile klar und akzeptiert, es sollte aber kein "Schiff" sein, also 7m nicht ernsthaft überschreiten.

Wegen der 3,5t. Wie viel Zuladung zum "fahrbereiten Zustand" (in den laut Verkäufer gestern eine Person plus voller Tank schon eingerechnet sein soll?) sollte in euren Augen denn für 4 Personen ohne besondere Ausrüstung möglich sein?

XGO? Grundsätzlich okay? Ginge dabei wir gesagt ums Mieten.

Ruedi1952 am 25 Nov 2023 08:27:54

Einen TI 7m mit 4 Personen in heutiger Ausstattung die 3,5 To halten ist unrealistisch.
Alleine der Hecküberhang bringt die Hinterachse gewichtsmäßig an die Grenze.
6m Alkoven in Ausstattung nackig wird schon knapp.

babenhausen am 25 Nov 2023 08:38:17

Hier ist das Thema Gewicht etwas aufgearbeitet:
--> Link
Bei dem Begriff "fahrbereiter Zustand " ist oft auch das nackte Fahrzeug ab Werk ohne Ausstattung wie Markise Sat-Anlage. mit nur einer Gasflasche usw genannt.
Besser mit dem Fahrzeug auf die Waage da gibt es dann oft große Augen

Azalee123 am 25 Nov 2023 08:58:34

Ja, vor einem Kauf auf die Waage würden wir machen. Bei dem Angebot gestern (das nicht in Frage kommt, weil einfach zu teuer) hat der Verkäufer uns eine mögliche Zuladung von 530 kg genannt. Diese käme zum fahrbereiten Zustand dazu und in diesem fahrbereiten Zustand sei bereits alles enthalten, was ab Werk verbaut wird, bei den betreffenden Fahrzeug war das beispielsweise inklusive Markise. Außerdem sei eine Person so wie ein voller Dieseltank eingerechnet.

530 kg ist trotzdem zu wenig. Ich habe mittlerweile wieder die Info gefunden, auf wie viel Kilogramm wir damals beim Ausräumen gekommen waren. Das waren inklusive uns selbst (zwei Erwachsene, zwei Kinder) so wie inklusive Dieseltank, voller Frischwassertank, voller Abwassertank und Fahrräder 550 kg.

Klar, eine Person könnten wir auch wieder abziehen, der Dieseltank wäre hier auch doppelt drin, andererseits bemerkte jemand sehr richtig, dass unsere Kinder wachsen und schwerer werden. Und ich möchte jetzt ja eigentlich nicht überlegen, ob ich mir eine oder zwei Tüten Milch im Kühlschrank leisten kann... Deshalb müssten wir bei 3,5t Mobilen sehr genau modellabhängig darauf achten, wie viel Zuladung faktisch möglich ist. Die 530kg von dem Knaus skywave gestern wären zu knapp.

rkopka am 25 Nov 2023 11:24:52

Azalee123 hat geschrieben:Wir würden einen Alkoven nicht kategorisch ausschließen. Aber nach Probesitzen und probehalber Hubbett hoch- und runterschieben finden wir das völlig in Ordnung. Vorteil wäre weniger Verbrauch und keine Höhenüberschreitung über 3m.

Bei ästhetischen Gründen kann man nicht argumentieren. Ansonsten sind die Argumente nicht so stark. Ich bin ja Pro-Alkoven.
Der Verbrauch ist höher. Genaue Zahlen sind schwer zu finden, aber 1-2l/100km könnten realistisch sein. Das gilt aber nur, wenn nichts am Dach montiert ist. Das wirkt sich beim TI mehr aus.
Bei mir sind es etwa 10.000km/Jahr, damit 100-200l/Jahr mehr. Oder grob €200. Wobei die Fahrweise sicher einen änlichen Einfluß hat. Wer eher langsamer auf der Landstraße fährt, merkt es auch weniger. Wenn allein schon die Unterhaltskosten (ohne Reisen) irgendwo bei €1000-2000 liegen plus die Reisekosten von z.B. €5000, nehme ich das für die Vorteile(für mich) in kauf.
3m ist hauptsächlich in Frankreich für die Maut relevant. Wenn ihr regelmäßig viel Autobahn in F fahrt, kann sich das auswirken. Bei mir ist das nur alle paar Jahre mal der Fall, daher akzeptiere ich das halt. Auch bei TIs muß man aufpassen. Es gibt einige, die die 3m Marke knacken.

Ist ein sonst gleicher TI mit Hubbett schwerer als ein entsprechender Alkoven? Also bei gleicher Länge etc.

Der Alkoven an sich wiegt sicher etwas mehr als eine TI Dachhaube. Andererseits ist ein Hubbett auch nicht gerade leicht. Der Alkoven kann oft kürzer sein und hat da einen Gewichtsvorteil. Für mich ist auch der zusätzliche Stauraum wichtig.

RK

pwglobe am 25 Nov 2023 12:40:41

Hallo, wir hatten immer Alkovenmobile, zum Test hatten wir für einen zweiwöchigen Urlaub einen TI mit Hubbett geliehen.
Nach unserer Erfahrung ist das Hubbett eine Notlösung, außerdem war bei diesem Model auch noch die Tür durch das Hubbett blockiert und man konnte die Sitzgruppe nicht mehr nutzen.
Von Eura gab es mal einen VI da war das Hubbett über den Fahrer/ Beifahrersitzen und man konnte die Sitzgruppe noch nutzen, den Grundriss konnte man noch akzeptieren.
Außerdem ist die Stehhöhe durch das Hubbett begrenzt und ist die Dachhaube höher wirkt sich dies wieder ungünstig auf das Gewicht aus.
Stylisch sind Alkoven nicht aber sehr Praktisch.
Übrigens wir hatten auch mit schulpflichtigen Kindern immer zwischen 55 und 60 Übernachtungen im Jahr.

Pechvogel am 25 Nov 2023 12:53:08

rkopka hat geschrieben:Der Alkoven an sich wiegt sicher etwas mehr als eine TI Dachhaube. Andererseits ist ein Hubbett auch nicht gerade leicht. Der Alkoven kann oft kürzer sein und hat da einen Gewichtsvorteil. Für mich ist auch der zusätzliche Stauraum wichtig.

Dazu kommt dass der Alkoven das zusätzliche Gewicht ( auch wenn man ihn als zusätzlichen Stauraum während der Fahrt nutzt ) auf die Vorderachse bringt wohingegen eine Garage und der Hecküberstand die, bei Wohnmobilen sowieso schon gebeutelte, Hinterachse zusätzlich belastet.



Grüße
Dirk

Spacecowboy am 25 Nov 2023 13:04:30

Hallo,
nachdem wir (2E, 2 Töchter damals 9J und 7J) in den Sommerferien 2013+2014 Wohnmobile gemietet hatten, stellten wir uns Im Herbst 2014 die gleiche Frage: Für 2015 wieder mieten, oder kaufen?
Im Oktober 2014 kauften wir einen Knaus Alkoven (6,4m) mit Heckstockbetten BJ 2007. Perfekte Entscheidung, wir verbrachten viele tolle Urlaube aber auch unzählige Wochenendausflüge (>365 Übernachtungen in 9 Jahren).
2022 fuhren unsere Töchter das letzte Mal mit und eigentlich wollten wir ihn zu zweit weiterfahren, aber die Unzuverlässigkeit ist stark angestiegen. Nahezu pro Ausflug irgendein Problem(chen) (z.B. Kühli defekt, Dachluke fliegt weg (Kunststoff wird halt irgendwann brüchig), Leistenfüller fallen raus, Batterie defekt, AGR defekt, Kraftstoffleitung defekt...).
Neben den Reparaturkosten (ich kann nix) wurde es auch immer schwieriger schnell Hilfe zu bekommen (Servicepartner alle ausgelastet).
Die Reparatur-und Wartungskosten betrugen in den letzten 3 Jahren durchschnittlich 2.000 EUR/Jahr!
Deshalb entschieden wir uns vor 3 Monaten, das Womo für den gleichen Preis wir vor 9 Jahren zu verkaufen und fahren jetzt ein Euramobil Alkoven mit Hecksitzgruppe.
Perfekt für uns beide und mit nun wieder besseren Gefühl, da noch 3 Jahre Anschlussgarantie.
Wir würden immer wieder kaufen, da es uns wichtig ist, jederzeit ins immer gepackte Womo steigen zu können und loszufahren.

VG Holger

Azalee123 am 25 Nov 2023 13:55:14

Danke, Holger, für die ehrliche Antwort. Bezahlbare, aber im Verhältnis gesehen immer noch völlig überteuerte Wohnmobile älteren Baujahres sollten wir deinem Bericht zufolge also tatsächlich aus unseren Überlegungen herausnehmen...

Ich hab mal überschlagen: wenn ich rund 5000 € Ersparnis pro Jahr bei den Urlauben dafür ansetze, dass wir in den nächsten Jahren überwiegend mit dem Wohnmobil verreisen werden statt Ferienwohnungen oder gar Flugreisen zu buchen, und noch berücksichtige, dass ein Wohnmobil rund 1000 € im Jahr laufende Kosten verursacht, dann komme ich auf gerundet 350€, die sich monatlich in die Abzahlung stecken lassen könnten. Füttere ich damit einen Finanzierungsrechner bei schmerzenden 7% Zinsen mit einer Laufzeit von 5 Jahren inklusive einer kleinen Anzahlung, dann kommt ein Anschaffungswert von rund 23.000€. Damit kommen wir nicht weit, oder?

Rate 500€ entspräche Anschaffungspreis von 30.500€. Jeweils ohne Restwert gerechnet.

Meine Suche bei mobile.de liefert da im Umkreis von 200km schon mal nix vernünftiges. Es geht los mit 35.000€ für z.B.
Knaus Sky Traveller Alkoven von 2014 inkl. Markise, TV, Solar, Auflastung auf 3,8t, separater Dusche und Hagelschaden...

pwglobe am 25 Nov 2023 14:47:08

Azalee123 hat geschrieben:Meine Suche bei mobile.de liefert da im Umkreis von 200km schon mal nix vernünftiges. Es geht los mit 35.000€ für z.B.
Knaus Sky Traveller Alkoven von 2014 inkl. Markise, TV, Solar, Auflastung auf 3,8t, separater Dusche und Hagelschaden...


Du darfst bei der Suche nicht auf die Anfahrt achten, die. Grenze von 200km ist viel zu gering.
Wir haben immer in ganz Deutschland gesucht und dann überlegt ob sich die Anfahrt lohnt.
Es gibt auch deutliche Preisgefälle, Ost/West und Nord/Süd, komischerweise waren Womos im Osten teurer als im Westen.
Wiederum war der Norden günstiger als der Süden.
Unser letztes Wohnmobil haben wir in Hannover gekauft und unser Sohn hat seinen Kawa in Ostfriesland gekauft, das sind von uns gut 500km.

Azalee123 am 25 Nov 2023 14:57:14

Okay. Und wir beschränken uns gerade nur auf Händler. Die erscheinen mir nicht ganz so überteuert, außerdem haben wir dann eine Gewährleistung.

Man kommt ja am dem großen Händler in Bad Honnef kaum vorbei. Sind solche umsatzstarken Händler empfehlenswert? Oder lieber nach kleinen schauen?

Mein Mann meint, eigentlich sei aktuell ein schlechter Zeitpunkt zum Kaufen, weil die Preise eben durch Lieferschwierigkeiten, lange Bestellzeiten etc. so hoch sind. Das bedeutet, das wir bei einem Verkauf in ein paar Jahren vermutlich unverhältnismäßig viel Verlust machen würden, quasi der gegenteilige Effekt wie bei Holger ;⁠-⁠)

Pechvogel am 25 Nov 2023 15:14:43

Azalee123 hat geschrieben:Ich hab mal überschlagen: wenn ich rund 5000 € Ersparnis pro Jahr bei den Urlauben dafür ansetze … und noch berücksichtige, dass ein Wohnmobil rund 1000 € im Jahr laufende Kosten verursacht, dann komme ich auf gerundet 350€, die sich monatlich in die Abzahlung stecken...

Sorry aber Du kommst mit den 1000,- Euro laufenden Kosten ( gerechnet über 5 Jahre ) NICHT aus und Du hast keine 5.000,- Euro Ersparnis weil ihr keine Ferienwohnung mehr mieten müsst. Der Womo-Urlaub ist ja auch nicht „für umsonst“! Du musst tanken, evtl. Maut, ganz ohne Stell- oder Campingplatz geht es auch nicht, öffentliche Parkplätze kosten für Wohnmobile meist auch deutlich mehr als für‘n PKW,…



Grüße
Dirk

Pechvogel am 25 Nov 2023 15:16:41

Azalee123 hat geschrieben:…Man kommt ja am dem großen Händler in Bad Honnef kaum vorbei. Sind solche umsatzstarken Händler empfehlenswert? Oder lieber nach kleinen schauen?…

Dann sucht mal DRINGEND vorher auf Google und hier im Forum intern nach dem / den Händlern! :eek:



Grüße
Dirk

Azalee123 am 25 Nov 2023 15:26:34

Pechvogel hat geschrieben: Du hast keine 5.000,- Euro Ersparnis weil ihr keine Ferienwohnung mehr mieten müsst. Der Womo-Urlaub ist ja auch nicht „für umsonst“!

Naja, also wie ich auf die Ersparnis komme, kann ja nur ich berechnen, ich werde jetzt hier nicht unsere Urlaubsfinanzen der letzten Jahre im Detail vorlegen. Ich hätte auch schreiben können "angenommen, wir möchten 350€ pro Monat als Rate zahlen...".

Azalee123 am 25 Nov 2023 15:35:10

Pechvogel hat geschrieben:Dann sucht mal DRINGEND vorher auf Google und hier im Forum intern nach dem / den Händlern! :eek:

Oh je, gerade gemacht *schluck*

pwglobe am 25 Nov 2023 15:36:57

Wohnmobil kaufen Vergleiche ich mit Hauskauf.
Man sollte für ein solides Finanzierungskonzept mindestens 60% an Eigenkapital zur Verfügung haben und Abtrag und Zinsen sollten keine Belastung für den Haushalt sein.
Wenn man schon finanzieren will, sollte man auch die Konsequenz beachten.
Die Gesamtkosten bei 58 Übernachtungen, vor über 10 Jahren, beliefen sich auf ca. 8000€ im Jahr ohne Wertverlust, den hatten wir beim Karmann nämlich nicht.
Enthalten:
Versicherung
Wartung, Ersatz-/ Verschleißteile und Werkstatt
Diesel
Stellplätze und Campingplätze
Verpflegung
Extras

Urlaub mit dem Wohnmobil ist nicht billig, sondern die Kosten sind mit anderen Urlaubsformen vergleichbar.

Es bringt schließlich nichts wenn man ein Wohnmobil kauft und finanziert, aber dann kein Geld mehr für den Urlaub hat.

Spacecowboy am 25 Nov 2023 15:55:40

Azalee123 hat geschrieben:Danke, Holger, für die ehrliche Antwort. Bezahlbare, aber im Verhältnis gesehen immer noch völlig überteuerte Wohnmobile älteren Baujahres sollten wir deinem Bericht zufolge also tatsächlich aus unseren Überlegungen herausnehmen...


Wir haben unseren mit Hagelschaden (aber sonst kein Wartungsstau) für 26 T€ verkauft. Wäre mir zuviel für ein 16J altes Womo. Kann mir nicht vorstellen, dass die Reparaturen weniger werden.
Beim Kauf des neuen (2J alt, 6TKM) habe ich die Erfahrung gemacht, dass es Privatverkäufer gibt, die faire, bzw sogar unterdurchschnittliche Preise aufrufen. Muss man halt finden. Da spielt die Nachfrage nach dem Modell die Lebensumstände des Verkäufers,... mit rein. Mit 3J Garantie und 20T€ unter dem damaligen NP denke ich nicht, dass ich ein großes Risiko eingegangen bin. Klar muss man die Summe erstmal stemmen, aber den Werterhalt sehe ich weiterhin gegeben. Das identische Modell mit gleichem BJ jedoch mehr km haben einige sogar leicht über dem damaligen NP angeboten. Ich würde auch den Suchradius erhöhen und überlegen, ob Du nicht Dein Limit etwas erhöhen kannst und jüngere Fz dann in die Auswahl kommen.
VG Holger

Azalee123 am 25 Nov 2023 16:20:27

Also wir sind ja nun erst kürzlich 3 Wochen durch ganz Spanien gereist. Die Miete des WoMos war daran mit großem Abstand das teuerste. Stellplätze meist kostenlos oder um die 10€, Eintritte wie sonst auch, Verpflegung wie sonst auch. Maut und Sprit ein wenig höher als mit dem PKW. Vielleicht haben wir unterschiedliche Urlaubsvorstellungen ;-)

Tinduck am 25 Nov 2023 16:45:42

Wo ihr jetzt auf einen TI schielt: schon gesehen, was da vom Wohnraum übrig bleibt, wenn das Hubbett unten ist? Und ob man noch aus der Eingangstür rauskommt?

Diese Grundrisse sind nicht wirklich familientauglich, eher was für ‚mal die Enkel mitnehmen‘.

Unbedingt vorher ausleihen und bewohnen. Beim Händler lernt man keinen Grundriss kennen.

bis denn,

Uwe

BikeAir am 25 Nov 2023 17:10:46

Pechvogel hat geschrieben:Zumal die Frage ist was in der Theorie zum Leergewicht gehört:
- 90% gefüllter Dieseltank
- Wassertank teilweise nur 20 Liter ( sog. "Fahrstellung" des Wassertanks )
- nur eine ( Alu-? ) Gasflasche....

Das, was Du aufzählst ist in Summe die fahrbereite Masse und nicht das Leergewicht. Das leergewicht bezieht sich nur auf das reine Fahrzeuggewicht. Ich habe bei unserem, damals, das neue Auto nach der Abholung vollgetankt und auf die Waage geschickt. Das war uns das "Maß der Dinge" für die Beladung. Man kann auch von der Fahrbereiten Masse ca 180kg abziehen, ist aber dann schon wieder nur Theorie.

Grüße

pwglobe am 25 Nov 2023 17:30:09

Azalee123 hat geschrieben:Also wir sind ja nun erst kürzlich 3 Wochen durch ganz Spanien gereist. Stellplätze meist kostenlos oder um die 10€, Eintritte wie sonst auch, Verpflegung wie sonst auch. Maut und Sprit ein wenig höher als mit dem PKW. Vielleicht haben wir unterschiedliche Urlaubsvorstellungen ;-)


Wir haben in den Jahren mit Kindern ca. 100€ pro Tag ausgegeben, dies ist ein Mittelwert und hat auch über die Jahre gepasst.
Natürlich geht es auch mit etwas weniger, aber es soll auch noch Urlaub sein und wir wollten nicht irgendwelchen Sparzwängen unterliegen.
Man kann auch noch sparen
Nicht Essen gehen
Kein Freizeitpark
Kein Freizeitbad
Weniger Kilometer fahren
Immer selber Kochen
Auch im Ausland nur zu Lidl
usw.
Bleibt die Frage will ich das im Urlaub.

Azalee123 am 25 Nov 2023 17:47:31

Nee, Moment. Das sind doch alles Kosten, die man auch hätte, wenn man nicht im Wohnmobil, sondern in einer Ferienwohnung den Urlaub verbringt. Hast du gedacht, ich würde mir einbilden, dass ich quasi keine Urlaubskosten mehr hätte, nur weil wir das Wohnmobil nicht mehr mieten müssen?

Bei unserer Art Urlaub zu machen entstehen durch das Wohnmobil keine nennenswerten zusätzlichen Kosten. Wie gesagt campen wir normalerweise nicht auf Campingplätzen und die Erhöhung der Mautkosten und Spritkosten gegenüber einem PKW halten sich im Rahmen.

Natürlich hat man durch Essengehen und Eintritte etc im Urlaub höhere tägliche Kosten als zuhause, aber darum ging es (mir) nicht :-)

rkopka am 25 Nov 2023 18:45:41

Azalee123 hat geschrieben:Also wir sind ja nun erst kürzlich 3 Wochen durch ganz Spanien gereist. Die Miete des WoMos war daran mit großem Abstand das teuerste. Stellplätze meist kostenlos oder um die 10€, Eintritte wie sonst auch, Verpflegung wie sonst auch. Maut und Sprit ein wenig höher als mit dem PKW. Vielleicht haben wir unterschiedliche Urlaubsvorstellungen ;-)

Maut und Sprit sind IMHO nicht ein wenig höher sondern eher bei 50-100%. Ditto für Fähren. Wenn man natürlich sonst eher einen Spritschlucker fährt, sind die Unterschiede geringer.
Meine Urlaube sind da recht stabil bei den Preisen. Für mich allein mit Womo etwa 100-120€/Tag (alles inklusive). Sprit, Maut, Fähre sind meist so 40-50% der Gesamtkosten. Freie SP gibts nicht in jedem Land. In manchen muß man auf den CP, und das kann in der Hauptsaison (Schulferien) ganz schön teuer sein.

RK

hampshire am 25 Nov 2023 19:52:28

Bei der Frage Kaufen oder Mieten wie oben geschrieben ist es irrelevant wie hoch das Tagesbudget fürs Reisen selbst angesetzt wird. Ob das 50 oder 250€ am Tag sind ist unerheblich.

Machen wir es ganz simpel nur über Wertverlust ohne Zins, Fixkosten, Wartung, Reparaturen etc.
Beispiel 1:
Du kaufst ein Fahrzeug für 40t€, fährst es für 10 Jahre und rechnest anschließend mit einem Verkaufserlös von 10t€. Das sind 30t€ Wertverlust.
Du nutzt das Fahrzeug eine Anzahl von Urlaubstagen. Bei 30 Tagen im Jahr kostet Dich das Fahrzeug 300€ Wertverlust.
Beispiel 2:
Du kaufst ein Fahrzeug für 25t€, fährst es für 10 Jahre und rechnest anschließend ebenfalls mit einem Verkaufserlös von 10t€. Das sind 15t€ Wertverlust
Du nutzt das Fahrzeug 30 Tage im Jahr und kommst auf 150€ Kosten allein für den Wertverlust je Tag.

Du kannst weitere Bespiele rechnen: Kaufen wird nur selten günstiger als mieten. wenn es "knapp wird, setze Fixkosten, Wartung und ein Reparaturbudget an. Und wenn es dann noch knapp ausschaut rechne die Finanzierungszinsen oder den entgangenen Zinsertrag, solltest Du das Fahrzeug aus einem Vermögen bezahlen.

Aus finanzieller Sicht ist das Mieten gegenüber dem Kauf bei Wohnmobilen fast immer ein no-brainer.

Azalee123 am 25 Nov 2023 20:10:30

Hm, ich weiß gar nicht, wir das entstanden ist, dass es nur darum zu gehen scheint, ob kaufen günstiger ist als mieten. Man hat ja auch einen enormen Mehrwert durch ein eigenes Wohnmobil. Das kann man ja gar nicht in Geld umrechnen.

Wir müssen halt für uns entscheiden, ob es sich für uns gefühlt lohnt zu kaufen und die Vorteile davon zu genießen. Das können wir aber nur, wenn wir uns darüber klar werden, wieviel Wohnmobil es zu welchem Mindestpreis werden müsste.

Aktuell denke ich, dass das P/L-Verhältnis bei älteren gebrauchten überwiegend schlecht ist, bei jungen Gebrauchten vom Händler besser, aber vom absoluten Preis her für uns zum jetzigen Zeitpunkt zu teuer. Wir werden uns daher vermutlich dieses Jahr noch mal auf das Mieten konzentrieren, vielleicht auch mehrmals, um verschiedene Modelle auszuprobieren, und werden weiter den Gebrauchtmarkt beobachten. Vielleicht wird es bei den Gebrauchten ja auch irgendwann wieder besser.

Azalee123 am 25 Nov 2023 20:15:27

Ach so, mieten: Das möchten wir gerne zügig festmachen, sonst bekommen wir nichts mehr für Ostern. Ich hatte es schon mal angedeutet: Ein TI von XGO, alternativ etwas teuerer ein Alkoven von denen, wäre laut online Status in der Nähe verfügbar. Kann man machen, oder? Der TI wäre mit 95€ am Tag recht günstig.

hampshire am 25 Nov 2023 20:38:26

Azalee123 hat geschrieben:Hm, ich weiß gar nicht, wir das entstanden ist, dass es nur darum zu gehen scheint, ob kaufen günstiger ist als mieten. Man hat ja auch einen enormen Mehrwert durch ein eigenes Wohnmobil. Das kann man ja gar nicht in Geld umrechnen.

Es ist eine der Fragen, die Du aufgeworfen hast.
Wir haben ein Wohnmobil gekauft und wissen, dass es für uns deutlich teurer ist als mieten.
Azalee123 hat geschrieben:Wir müssen halt für uns entscheiden, ob es sich für uns gefühlt lohnt zu kaufen und die Vorteile davon zu genießen. Das können wir aber nur, wenn wir uns darüber klar werden, wieviel Wohnmobil es zu welchem Mindestpreis werden müsste.

Die Frage ist nicht "lohnen", sondern "wollen". Für das von Dir genannte Budget bekommst Du ohne Zweifel ein zuverlässiges Wohnmobil für Euch 4. Auch hier ist wieder die Frage ob ihr wollt was ihr dafür bekommt bzw. welche Opportunität ihr mit dem Kauf ausschließt.
Wenn Du "gefühlt lohnen" schreibst klingt das für mich als hättest Du schon aus dem Bauch entschieden und suchtest nun Unterstützung um Deinen Kopf zu überzeugen.
Wir hatten einfach ein gutes Gefühl, haben nichts gerechnet und haben nach ca. 3 Monaten "herumgucken" und "im Forum" fragen unser Wohnmobil an einem schönen Tag im Mai 2016 gekauft. Voll aus dem Bauch und ohne zuvor jemals einen Wohnmobilurlaub gemacht zu haben. Den Kopf haben wir nicht gefragt, denn für den Besitz eines Wohnmobils gibt es solange man konsequent logisch denkt kein einziges vernünftig quantifizierbares Argument.

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