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Grundsatzfrage Kaufen oder weiter mieten? 1, 2, 3, 4


Azalee123 am 22 Nov 2023 10:20:00

Hallo zusammen!

Ihr habt mir hier vor unserer WomO-Reise in den letzten Osterferien viele gute Tipps gegeben. Damals waren wir U(2 Erw., 2 Kinder 11 und 9) in einem Mietwohnmobil unterwegs. Das war ein langer Alkoven (7,4m) und wir fanden es sooo toll! Schon während des Urlaubs keimte die Idee, mittelfristig ein eigenes WoMo haben zu wollen, und seither lässt mich der Gedanke nicht mehr ganz los...

Kurz eine Zusammenfassung der Überlegungen:
Wir besitzen zwei Autos (E-Kleinwagen und normalen Kombi als Benziner). Der "große" wird kaum gefahren (viel Home Office). Also war die Idee lange Zeit, dass ein eventuelles WoMo den Kombi ablösen könnte, dann aber wegen der notwendigen Alltagstauglichkeit nur ein Kastenwagen mit 6m Länge in Frage käme. Ein drittes Fahrzeug hatten wir eigentlich ausgeschlossen.
Mittlerweile denke ich aber, dass es Quatsch ist, ein "Urlaubsauto" nach Alltagskriterien auszusuchen. Zumindest solange die Kinder noch mitfahren, wäre ein geräumiges WoMo sicherlich von Vorteil. Das wäre dann aber ein drittes Fahrzeug und wir hätten nicht den Erlös des Kombis zur Anzahlung für das WoMo zur Verfügung. Statt eines jungen gebrauchten und entsprechend teuren Kastenwagens wäre also "nur" ein deutlich gebrauchtes älteres WoMo drin. Dieses soll möglichst nur 6m lang sein und definitiv unter 3,5t liegen.

Was meint ihr als Profis? Ist ein bis etwa 20 Jahre altes WoMo für bis max. 30t € eine sinnvolle Überlegung?

Was wir uns vorstellen:
- längere Urlaubsfahrten ins Ausland (der Motor sollte bitte nicht in Südspanien den Geist aufgeben...)
- kaum CP, lieber autark auf Stellplätzen stehen
- spontane Wochenendausflüge über das Jahr

Eigenschaften:
- <3,5t, <6m
- möglichst nur Festbetten, also nicht die Sitzgruppe zum Schlafen umbauen müssen
- Bad, in dem man (alle) täglich duschen kann (wie gesagt, CP sind nicht so unseres)
- Klima im Fahrerraum
- ESP, Tempomat, Rückfahrkamera, also die wichtigsten technischen Ausstattungen
- Grundriss optimal: Doppelheckbett, Alkoven oder TI mit ausklappbarem Bett unterm Dach, vernünftiges Bad

Natürlich könnten wir auch weiterhin mieten. Finanziell wäre das für vermutlich sogar besser? Aber die Vorstellung, ohne monatelange Buchung im voraus Urlaub machen zu können und bei gutem Wetter auch mal eine spontane WE-Städtereise oder ein langes WE an der See verbringen zu können, ist herrlich reizvoll. Außerdem hätte ich unser Miet-WoMo so gerne individuell eingerichtet und mit Zusatzausstattung optimiert, was natürlich kaum geht.
Das WoMo würden wir vermutlich für ein paar Jahre behalten und dann ggf. gegen einen Kasten oder ein kleineres tauschen, wenn wir überwiegend zu zweit unterwegs sind (oder keines mehr haben, weil wir evtl. dann einfach andere Urlaube machen möchten).

Ich freue mich auf euren Input :-) Danke schon mal!

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pwglobe am 22 Nov 2023 10:52:18

Hallo, wir haben auch immer geschwankt zwischen Mieten und Kaufen, haben sogar zwischen zwei Käufen wieder für 2 Jahre gemietet.
Emotional würde ich immer wieder sofort kaufen, kaufmännisch,für 2 mal Urlaub im Jahr, käme nur Mieten in frage.

Die laufenden Kosten, Versicherung, Steuer, Verschleißteile und evtl. Reparaturen solltet ihr einrechnen. Rechnet es euch nicht schön, laufenden Kosten gegenüber Miete.
Wir würden aber immer wieder den Kauf vorziehen.
6m sind für 4 Personen schon recht knapp bemessen, eure Kinder werden größer und damit wird es eng.
Im Sommer kein Problem, aber wenn man ein eigenes Womo hat fährt man auch im Herbst, Frühjahr oder evtl. sogar mal im Winter.
Nehmt euch Zeit für die Suche und geht auch zu viert in das Fahrzeug bei der Besichtigung.
3,5t sind eine Herausforderung aber machbar, man muss sich halt etwas einschränken.
Ich würde eher über den C1 nachdenken, die 1000€ sind gut investiert, hat unser Sohn auch gemacht.
Viel Erfolg bei der Suche, die Auswahl ist groß.

Marsu123 am 22 Nov 2023 10:55:03

Moin,

du schreibst :
..2 Erw., 2 Kinder 11 und 9)
..möglichst nur Festbetten, also nicht die Sitzgruppe zum Schlafen umbauen müssen
..nur 6m lang sein und definitiv unter 3,5t liegen.


Meine Meinung: vergiss es.
Du bräuchtest ein Womo mit Hubbett oder Bett im Alkoven und Festbett, was des Leergewicht erhöht.
Dann hast du 4 Personen an Bord.
Wenn du mehr als nur eine Unterhose pro Person mitnehmen möchtest, kommt du mit 3,5 Tonnen nie und nimmer hin.

Grüße Ralf.

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Joachim260 am 22 Nov 2023 11:04:41

Hallo

ihr hattet ein 7,4m Alkoven und überlegt jetzt ein Womo kleiner 6m, eventuell sogar ein Kasten? Da kann die Begeisterung im ersten Urlaub ganz schnell in Enttäuschung umschlagen.
Vorschlag: Erst mal ein 6m Womo mieten und dann schauen ob die Begeisterung immer noch so groß ist.

Gruß
Joachim

Pechvogel am 22 Nov 2023 11:23:05

Ich bin jetzt mal böse und behaupte mal: ein eigenes Womo für jemanden der beruftätig ist lohnt sich, bis auf ganz wenige Ausnahmen, finanziell nicht!
Wenn man nur ein oder zweimal im Jahr in Urlaub fährt, egal wie lange, ist ein Mietmobil immer günstiger. Und kurzfristig mal eben über´s Wochenende oder ein verlängertes Wochenende an der See? Da braucht man, außerhalb der Saison auch nicht lange im voraus zu buchen! Die Vermieter haben in der Regel immer was da. Ok, vielleicht muss man sich einschränken oder auch mal was größeres nehmen ( über den Preis wird man sich dann einig! ) aber was da ist eigentlich immer.

Was grundsätzlich für´s kaufen spricht ist die individuelle Ausstattung. Ein Womo mit Anhängerkupplung wirst Du kaum mieten können. Da gibt´s bei den Vermietern nur ganz ganz wenige.
Und klar: ein Mietwomo muss man auch immer erstmal abholen, einräumen und später wieder wegbringen ( und besser vorher wieder ausräumen :D ). Das eigene Womo steht, mehr oder weniger, abfahrbereit vor der Tür.

Vor der Tür? Klar, einen Abstellplatz braucht man für das eigene Womo auch! Besser eine Garage / Halle damit es im Winter....?!!?
Und sei dir darüber im klaren das ein Wohnmobil ein Hobby ist. Durchaus ein "Schrauber-Hobby"! :eek:
Eigentlich ist nach jeder Fahrt irgendwas. Und wenn es nur ein klemmendes Schrankschloss ist.
Bei einem Mietmobil sagst Du bei der Rückgabe "...da tropft irgendwas unten aus dem Schrank...".
Bei Deinem eigenen Mobil ist der Urlaub, für Dich, erstmal gelaufen: "Verdacht auf Wasserschaden... :eek: "

Wollt Ihr auch im Winter mal ´nen Kurztrip zum Weihnachtsmarkt...?
Was ist dann mit Winterreifen?
Für die zwei drei Wochenenden?
Mietwomo würde die dann drauf haben!

Also:
wirtschaftlich gedacht: MIETEN!
emotional gedacht: .... ( aber man sollte sich ja von Emotionen, zumindest beim Autokauf, nicht leiten lassen!?! :D )



Grüße
Dirk

fschuen am 22 Nov 2023 11:28:55

Wichtig bei der Überlegung: Hast du einen Abstellplatz, evtl Überwinterung für das Teil? Wenn ja, würde ich einfach mal schauen. Wird wohl ein Alkoven, da gibt es einiges für vier mit 3,5 to und 6-7m. Länge sparen geht durch schmaleres Heckbett, kleineres Bad oder Halbdinette, bei der man den Fahrersitz zum Tisch umdreht.

Gruss Manfred

Birdman am 22 Nov 2023 11:36:27

Eine Anmerkung zum Thema "spontane Wochenendausflüge" aus eigener Erfahrung: Mit schulpflichtigen Kindern ist in der Regel ein Start ins Wochenende am Freitagnachmittag und Zielankunft am (frühen) Abend ohne frühzeitige Reservierung mittlerweile fast chancenlos. Ging das vor dem Wohnmobilboom früher auch bei schönstem Wetter noch weitgehend problemlos, ist es heutzutage selbst in der absoluten Nebensaison sogar schwierig geworden, Anfang der Woche noch was für den Zeitraum Fr-So zu reservieren (sofern überhaupt möglich).

Ruedi1952 am 22 Nov 2023 11:48:07

Mit 3,5 to und 6 m bei 4 Personen kann funktionieren.
Wir sind 3 Personen mit drei E Bike und kommen gerade so hin.
Jetzt das grosse Aber vergesst eure Ansprüche.
Wir haben zwei Heck Stockbetten und Alkoven. Zwei Räder in der Heckgarage (untere Heckbett hochgeklappt). Dritte Rad auf dem Heckträger.
Sonstige Ausstattung Womo nackt keine Kaffeemaschine wird mit Kaffeekessel von Hand aufgebrüht. Kein Fernseher, Sat usw.
Luxus ist zweite Liefepo4 (16kg) unter Beifahrersitz und Solarkoffer 100W. Keine Klima und sonstiger Firlefanz. Mit Frischwasser 100 ltr. und Toilette 20 ltr. Spülwasser liegen wir bei 3550 kg.
So wie ihr es euch wünscht wird das im Leben nichts.

Teamavanti am 22 Nov 2023 11:53:22

Hallo,

wie schon geschrieben ist es für 2-3 Mal Urlaub ein teueres Unterfangen. Ein 20Jahre altes FZG kann gut sein, aber auch eine Spardose ohne Boden. Ein Ersatzfahrzeug für den Alltag wird es sicher nicht. Mit 4 Personen unter 3,5t bedeutet eigentlich regelmäßig wiegen. Ihr wart nicht zufällig mit dem Mietmobil voll beladen auf der Waage? Dazu wurde hier schon mehr als genung geschrieben. Wer viel unterwegs ist und wegen Hobbys(Motorrad/Pferd/Angeln usw.) viel am Wochenende weg ist hat damit ein spontanes Freizeitspielzeug mit vielen Möglichkeiten.

Gruß Andi

Trouw am 22 Nov 2023 12:02:15

....natürlich geht das! 20 Jahre alt, unter 3,5 t und für 4 Personen, da wird sich was finden. Klar, die hier antworten, nicht mehr arbeiten müssen und mit 7,4 m und nur zu zweit unterwegs sind, die können sich das nicht mehr vorstellen.
Der Idealfall ist ja auch, dass man nicht tagelang zu viert im Womo eingesperrt ist. Das Leben spielt sich draußen ab und da ist viel Platz. Ja, schlechtes Wetter usw, bekommt man auch hin.
Allerdings die Vorstellung, alle Vier jeden Tag duschen, (nicht falsch verstehen, die sollen jeden Tag mindestens einmal duschen) und dann nur auf Stellplätze stehen, da muss man schon Wasser beischaffen und auch wieder ablassen. Auf CP kein Problem.
Ja und noch was, wirtschaftlich wird das nie, wenn man noch arbeiten muss. Zählt man die Übernachtungen im Womo, stellt die Kosten gegenüber, na dann gute Nacht, da kann man preiswerter im Adlon übernachten.
Und trotzdem ist der Kauf das Beste was man machen kann - wir haben ein supertolles Hobby!

Mit freundlichen Grüßen aus Angelsddorf

Hans-Theo

rkopka am 22 Nov 2023 13:11:22

Trouw hat geschrieben:Und trotzdem ist der Kauf das Beste was man machen kann - wir haben ein supertolles Hobby!

Das ist die Frage an den TE: soll das Womo ein Hobby sein, oder nur die Möglichkeit, Urlaub zu machen. Letzteres geht in vielen Fällen auch anders. Ja, man kann da und dort einfach stehen und relativ frei planen und reagieren. Aber je nach Ziel kann das auch schwierig werden (Entsorgung, SP, Freistehverbote in manchen Ländern, in Städten braucht man einen sicheren Platz(CP?)...) und ist nicht unbedingt ein Schnäppchen.
Und die laufenden Ausgaben sind auch nicht so klein. Hier muß man wirklich den Wunsch haben, mit dem Womo jederzeit zu verreisen und nicht nur so zu verreisen. Und man sollte wissen, wo man das Womo hinstellt.

Ohne Alkoven geht das sicher nicht. Auch ein Hubbett, das die Sitzecke nicht blockiert, ist schon ein Umbau. Mein Alkoven mit Heckstockbetten hat 6,7m. Der Carado A132 z.B. hat unter 6m, Heckbett und Alkovenbett. Allerdings ist es dann eng innen. Da ich meist allein reise, wäre das was für mich für die Zukunft.

RK

Ruedi1952 am 22 Nov 2023 13:21:11

Unser Womo mit Volldinette und drehbaren Fahresitz von Bj.06. Unterhaltskosten überschaubar.
Einmal im Jahr Ölwechsel 130 Eur. Versicherung Vollkasko 300+, alle zwei Jahre HU 160 Eur. Alle 6 bis 7 Jahre Zahnriemenwechsel 700 EUR.
Da kostet eine Inspektion bei einem Neufahrzeug vermutlich mehr.
Außerplanmäßige Reperaturen ein Kühler und ein Mini Heki glaube waren Insgesamt 600 EUR.
Ein Satz Ganzjahresreifen 225/70r15 Hangkook AST 2 80 EUR je Reifen inkl. Auswuchten und Montage.

lonsome am 22 Nov 2023 13:50:47

Hallo,

Wenn ihr regelmäßig spontan wegfahren wollt, kann es nur ein eigenes Womo sein. Deswegen habe ich es auch: Ich fahre oft erst am Sonntag Mittag oder Sonntag Abend weg, um dann am Montag ausschlafen und ausspannen zu können und dafür einen Umgebungswechsel zu haben. Dafür ist ein eigenes Womo alternatives.

Problematisch ist sicher die Lage an den Stellplätzen geworden. Hier ist in der Zwischenzeit alles sehr voll, oft überholt geworden. Ich selber habe da eine Möglichkeit, in 3 km Entfernung völlig alleine und in Ruhe in der Natur stehen zu können (völlig legal, kein Wildcamping). Aber das muss man erst mal haben. Jetzt im Winter wird es für mich wieder schöner, weil es leerer ist.

An Fahrzeugen würde ich euch raten, z. B. die Alkoven von Weinsberg anzuschauen. Die haben auch viel Frischwasser an Bord. Bei anderen Wünschen würde ich da eher Qbstriche machen wie bei der Fahrerhaus Klima oder Tempomat. Und ihr müsst halt damit rechnen, dass es sehr eng ist, ihr immer aufeinander hockt. Und in ein oder zwei Jahren wird das mit den Kindern evtl. auch nicht einfacher.

Gruß
Klaus

Pechvogel am 22 Nov 2023 13:51:07

Ruedi1952 hat geschrieben:...Ein Satz Ganzjahresreifen 225/70r15 Hangkook AST 2 80 EUR je Reifen inkl. Auswuchten und Montage.

Hättest Du da mal ´ne Bezugquelle für mich? ICH komme nur auf Preise DEUTLICH über 120,-€! :eek:

Ruedi1952 hat geschrieben:...Da kostet eine Inspektion bei einem Neufahrzeug vermutlich mehr...

Jetzt vergleichst Du ja auch Äpfel mit Birnen!
Bei einer Inspektion wird mehr gemacht als nur Ölwechsel. Also warum keine Inspektionskosten bei einem gebrauchten Mobil?
Ok, wenn man es selber machen KANN, kann man einiges sparen. Die Teile kosten aber trotzdem.

Und was für Kosten auf einen zukommen wenn z.B. das AGR getauscht werden muss, wenn ein automatisiertes Getriebe mal Ärger macht, wenn ein Motor "hoch geht",... kann man hier im Forum zu hauf lesen.

Nur weil ich die letzten zwei Jahre nicht viel in mein Womo gesteckt habe / reinstecken musste, heißt das ja nicht das das nächstes Jahr auch noch so ist.
Und das Womo bei Nichtnutzung am Strassenrand parken kann auch Ärger ( und ggf. Vandalismusschäden ) geben.

Ich zumindest kalkuliere für mein Womo nicht nur Steuern, Versicherung und alle 2 Jahre "TÜV".



Grüße
Dirk

rkopka am 22 Nov 2023 14:00:01

Ruedi1952 hat geschrieben:Versicherung Vollkasko 300+

Ist da auch schon Haftpflicht und Steuer enthalten ? Dann lebt ihr im Paradies. Bei mir ist die Kasko über €900 (allerdings neueres Fahrzeug; dafür zahle ich keine Versicherung und Steuer).

Ein Grund mein altes (damals 20 Jahre) Womo abzugeben, war, daß sich die Probleme häuften. Den Wasserschaden rechne ich da nicht mal ein und Rost war auch verschwindend. Aber neben Arbeiten an Bremsen(Leitungen) und Wellen, wurde ein Turbo fällig, dann bin ich mit einer defekten Ölpumpe liegengeblieben. Manches kann auch bei neuen Fahrzeugen passieren (bisher nur der Differenzdrucksensor und ein Antriebsgelenk in 10 Jahren), aber bei älteren Fahrzeugen steigt die Wahrscheinlichkeit. D.h. man muß da ein Polster einkalkulieren. Bei sehr billigen Fahrzeugen kommt man auch leicht an den Punkt, wo eine größere Reparatur in den Bereich des Restwerts kommt.

RK

fomo am 22 Nov 2023 14:34:24

Spontane Kurztrips halte ich bei Miete für unmöglich. Hier ein paar Beispiele:
Sa. 29.04. - Mo. 01.05 - 2 Nächte
Do. 11.05. - So. 14.05. - 3 Nächte
Mi. 17.05. - So. 21.05. - 4 Nächte
So. 28.05. - Mo. 29.05. - 1 Nacht
So. 04.06. - Sa. 10.06. - 6 Nächte
Do. 13.07. - So. 16.07. - 3 Nächte
Das ist sicher viel zu aufwändig.
Welcher Vermieter bietet Übergabe/Rücknahme am Sonntag/Feiertag?
Also kämen hier noch 6 Servicepauschalen und 12 halbe Urlaubstage hinzu.

Teamavanti am 22 Nov 2023 14:42:01

Trouw hat geschrieben:....natürlich geht das! 20 Jahre alt, unter 3,5 t und für 4 Personen, da wird sich was finden.
Hans-Theo


Aber bitte nie in eine Kontrolle kommen. Vielleicht mag der TE mal das Gewicht alle Mitreisenden zusammenzählen, dazu noch 100Kg Wasser (alle wollen täglich duschen) und wenn auch noch Kleidung , Lebensmittel usw. mit sollen ist man schnell über 3500Kg. Wir haben ein Mietmobil (Carasuit mit Hubbett) mit 60Liter Wasser befüllt. 3 Räder (Nicht-E-Bike) und 1 Hund(11Kg) mit wenig Klamotten und bissl Lebensmittel. Wir hatten genau 3,5t ohne so Dinge wie Ersatzrad , Werkzeug ( würde ich bei 20 Jahren mitnehmen), Sat/TV , Grill , Strandsachen oder was halt manchmal so mit geht.
Unser seit 3 Jahren eigenes hatte leer 2860Kg .Das war ohne GAS, Wasser,Kabel,Keile usw. nur mit 90% Diesel. Wäre schade wenn man nach dem Kauf feststellt das es mit 4 Personen unter 3,5 nicht so wie man möchte klappt. Sowas geht nur unter besonderen Umständen. Ob das Neulinge alles abschätzen können?

Gruß Andi

pwglobe am 22 Nov 2023 14:51:27

Wochenendtrips mit dem Mietwohnmobil geht nicht mehr, da Vermieter dies nicht mehr anbieten, Mindestmietdauer eine Woche.
Ein Mitarbeiter wollte zum Testen verschiedener Grundrisse von Freitag bis einschließlich Montag mieten und hat keinen Anbieter gefunden.

Birdman am 22 Nov 2023 14:52:09

fomo hat geschrieben:Spontane Kurztrips halte ich bei Miete für unmöglich. Hier ein paar Beispiele: ...

Spontan, d. h. 2 bis 3 Tage vorher zu entscheiden, möglichst noch aufgrund des guten Wetters, halte ich bei genau diesen Terminen auch mit eigenem Mobil für ziemlich utopisch. Vor allem wenn die Kinder am Nachmittag vorher noch Schule haben und man bei der Anfahrt zu genau solchen Brückenterminen wegen Stau ein klein wenig länger braucht. Klar kann man sich bei vollen Stellplätzen dann auf die weitere Suche begeben. Aber das macht man mit Kindern in dem Alter ziemlich genau einmal.

hampshire am 22 Nov 2023 15:20:07

Azalee123 hat geschrieben:Damals waren wir U(2 Erw., 2 Kinder 11 und 9) in einem Mietwohnmobil unterwegs. Das war ein langer Alkoven (7,4m) und wir fanden es sooo toll!

Azalee123 hat geschrieben:Mittlerweile denke ich aber, dass es Quatsch ist, ein "Urlaubsauto" nach Alltagskriterien auszusuchen. Zumindest solange die Kinder noch mitfahren, wäre ein geräumiges WoMo sicherlich von Vorteil. Dieses soll möglichst nur 6m lang sein und definitiv unter 3,5t liegen.

Azalee123 hat geschrieben:Dieses soll möglichst nur 6m lang sein und definitiv unter 3,5t liegen.


Dazu fällt mir ein:

In einem 7,4m Alkoven reist es sich mit einer vierköpfigen Familie sehr anders als in einem 6m Fahrzeug. Beides ist machbar aber die Erwartungshaltung, dass das derselbe Urlaubsspaß ist würde ich einmal testweise überprüfen.

Ich denke auch, dass es sinnvoll ist das Urlaubsauto für 4 Personen nicht an Alltagstauglichkeit zu messen. Das geht natürlich, erfordert aber sehr bewusste Kompromisse für Urlaub und Alltag.

Woher kommt die Idee der Begrenzung <3,5t? War euer Mietmobil auch unter 3,5t (nicht nur in der Zulassung)? Auch das Fahrzeugformat würde ich den Urlaubspräferenzen unterwerfen. Du hast Anforderungen, die sich auf das Gewicht niederschlagen - beispielsweise einen Wasservorrat, der tägliches Duschen für 4 Personen ermöglichen soll. Wollt ihr Fahrräder mitnehmen kommen schnell 100kg dazu und auch die Personen selbst machen einen Unterschied, der mit den Kindern wächst. Wir kämen mit 4 Personen nicht gerne unter 3,5t aus. Zu zweit haben wir keine Herausforderung damit.

Azalee123 hat geschrieben:Was meint ihr als Profis? Ist ein bis etwa 20 Jahre altes WoMo für bis max. 30t € eine sinnvolle Überlegung?

"Sinnvoll" ist ein dehnbarer Begriff. In diesem Preissegment wirst Du ein gutes und zuverlässiges Fahrzeug finden können. Ein Wohnmobil ist kein Haus - alles ist etwas filigraner und damit musst Du Dich darauf einstellen, immer wieder hier und da zu reparieren oder nachzubessern. Mit einem LKW Fahrgestell hast Du in der Regel weniger Herausforderungen bei älteren Fahrzeugen zu erwarten.

Azalee123 hat geschrieben:Natürlich könnten wir auch weiterhin mieten. Finanziell wäre das für vermutlich sogar besser?

Diese Vermutung habe ich auch. In unserem Fall sogar die Gewissheit. Wir haben dennoch einen Kastenwagen gekauft.
Meine Haltung dazu ist wie folgt: Geld ist ein Hebel und kein Selbstzweck. Ich bin in der erfreulichen Situation, dass nicht alles was ich mir zulege finanziell optimiert sein muss und daher höre ich viel auf mein Gefühl. Geld wird erst dann wirklich wichtig, wenn es fehlt.

Azalee123 hat geschrieben:Aber die Vorstellung, ohne monatelange Buchung im voraus Urlaub machen zu können und bei gutem Wetter auch mal eine spontane WE-Städtereise oder ein langes WE an der See verbringen zu können, ist herrlich reizvoll.

Diesen Aspekt genießen wir sehr. Auch der Besuch bei Freunden oder zu Festen ist herrlich entspannt.

Birdman hat geschrieben:Eine Anmerkung zum Thema "spontane Wochenendausflüge" aus eigener Erfahrung: Mit schulpflichtigen Kindern ist in der Regel ein Start ins Wochenende am Freitagnachmittag und Zielankunft am (frühen) Abend ohne frühzeitige Reservierung mittlerweile fast chancenlos.

Wir erleben das nicht so, fahren aber auch nicht an Hotspots wenn alle unterwegs sind.

Birdman hat geschrieben:Klar kann man sich bei vollen Stellplätzen dann auf die weitere Suche begeben. Aber das macht man mit Kindern in dem Alter ziemlich genau einmal.

Wer ist schon dieser "man". Schöne Ausflüge brauchen keine große Anfahrt und funktionieren auch da wo nicht jeder hinfährt. Und ob ein ungeplantes Stellplatzsuchen nervt oder nicht hängt sicher von der Reiselaune ab. Wenn auf unseren Reisen etwas außer Plan lief haben wir uns meistens mit unseren Kindern darüber lustig gemacht. Manche dieser Erlebnisse sorgen auch heute noch für Heiterkeit - wie beispielsweise vor gut 15 Jahren eine sensationell schlechte Pizza in Empoli, nachdem wir recht lange hungrig nachmittags ein offenes Restaurant gesucht haben.

pwglobe am 22 Nov 2023 16:45:23

Birdman hat geschrieben:Spontan, d. h. 2 bis 3 Tage vorher zu entscheiden, möglichst noch aufgrund des guten Wetters, halte ich bei genau diesen Terminen auch mit eigenem Mobil für ziemlich utopisch. Vor allem wenn die Kinder am Nachmittag vorher noch Schule haben und man bei der Anfahrt zu genau solchen Brückenterminen wegen Stau ein klein wenig länger braucht.


Hallo, da ich noch berufstätig bin nutzen wir alle Brückentage und Feiertage, einen Stellplatz haben wir immer gefunden selbst an „Hotspots“ wie Main und Mosel da dort ein großes Angebot an Stellplätzen vorhanden ist. Am Brombachsee wird es dann kuschlig aber hat auch funktioniert.
Ostsee mag ein Problem sein aber wir waren auch schon Ostern auf Rügen Stellplatz Dranske, da bucht man halt vor.

rkopka am 22 Nov 2023 17:42:33

hampshire hat geschrieben:In einem 7,4m Alkoven reist es sich mit einer vierköpfigen Familie sehr anders als in einem 6m Fahrzeug. Beides ist machbar aber die Erwartungshaltung, dass das derselbe Urlaubsspaß ist würde ich einmal testweise überprüfen.

Wieviel muß/will man mitnehmen ? Bei einem alten Fahrzeug hat man i.A. noch keine Garage. Dachbox kann aber helfen. Wenn es nur ein kleines Täschchen mit etwas Kleidung ist, geht es. Mit voller Sportausrüstung für alle 4 nicht (vom Gewicht mal abgesehen).
Wo steht man und was will man machen ? Wenn man (im Sommer) immer draußen ist, spielt der Innenraum keine so große Rolle. Wenn man aber auch bei schlechtem Wetter oder wenn es früher dunkel wird, lange Abende im Womo verbringen will, könnte einem eher die Decke auf den Kopf fallen, weil nach 3 Schritten das Womo zu ende ist.

Es geht auch noch kleiner. Wir (4 Kollegen) waren 2 Wochen in Schottland mit einem 5,5m Womo. Wenn unten das Bett gemacht wurde, wurde das Bewegen schwierig. Wasser wäre ein Problem gewesen, aber wir waren fast immer am CP. Das Wetter war weniger ein Problem, da wir den ganzen Tag unterwegs waren und am Abend höchstens noch etwas gekocht haben. Aber das Rumräumen war schon nervig. Beim Sporturlaub (allein oder zu zweit), war auch der Innenraum ziemlich vollgeräumt, ebenso wie die 2 Dachboxen ! Damals aber nur am CP.

RK

rolf51 am 22 Nov 2023 17:48:21

Hallo,
ich würde bei den geladenen aufgerufenen Preise nie ein 10-20Jahre altes Womo kaufen. Lieber die nächsten Jahre Mieten, es wird sich zeigen wo die reise hingeht.

JamesCook89 am 22 Nov 2023 18:24:12

Machen ist geiler als wollen!
Kauft euch ein schönes Womo und habt Spaß.
Ich habe den C1 gemacht, brauche ich jetzt goch nicht, schadet aber nicht und man hat mehr Auswahl.
Für 30Tausend bekommt man schon was gutes und billiger werden die Kisten auch nicht.
Ich denke wer jetzt ein Womo hat verkauft nicht wenn er nicht wirklich muss und Neukäufe gehen eher zurück, folglich wid sich der Gebrauchtmark nicht so schnell entspannen.
Kauft nicht zu klein, wenn ich an die Zeit mit meinen Eltern im Womo zurück denke war ich froh auch mal in meiner eigenen Höhle zu sein. Stockbett und Vorhang zu, bis meine Schwester genervt hat, man war ich froh als die nicht mehr mitgefahren ist.

dietmardd am 22 Nov 2023 19:02:49

Als wir noch berufstätig waren, hatten wir Wohnmobile gemietet. Einmal, um verschiedene Typen kennen zu lernen und weil wir nur eine Reise mit den Wohnmobil pro Jahr gemacht haben. Bei nur einer 3 bis 4 Wochen langen Womoreise pro Jahr sind gemietete Wohnmobile finanziell deutlich günstiger als ein eigenes. Allerdings mussten wir das Womo für die Hauptsaison schon im Herbst mieten, da sonst alles ausgebucht war.

Kürzere Zusatzurlaube hatten wir damals mit PKW und Ferienwohnungen realisiert. Diese Ferienwohnungen findet man im Internet, aber diese sind in der Hauptsaison und zu Ostern meist ausgebucht. Besser ist es, sich vom Tourismus- oder Fremdenverkehrsverein der gewünschten Region Gastgeberverzeichnisse schicken zu lassen. Meist kommen diese innerhalb einer Woche. Adressen aus diesen Gastgeberverzeichnissen, insbesondere ohne Internetauftritt, sind auch in der Hauptsaison eher frei als Adressen in Internetportalen. Zumindest in D und Österreich hat das immer gut funktioniert und ab einer Woche gibt es zusätzliche Vergünstigungen, wenn man aus dieses Gastgeberverzeichnissen gebucht hat, z.B. kostenlose Seilbahnfahrten in Österreich, kostenloser Nahverkehr, kostenloser Schwimmbadbesuch usw.. Solche Urlaube in Ferienwohnungen als Ergänzung zum Haupturlaub im gemieteten Wohnmobil sind zwar nicht so spontan möglich wie mit dem Wohnmobil, aber mit etwas Telefonieren haben wir immer etwas gefunden.

Azalee123 am 22 Nov 2023 20:02:00

Danke für eure zahlreichen Antworten! Wie erwartet, ist alles dabei :D

Ich schaffe es nicht, auf alle Beiträge einzugehen, aber ein paar greife ich mal raus:
pwglobe hat geschrieben:Ich würde eher über den C1 nachdenken, die 1000€ sind gut investiert

Nee, den haben wir. Wir sind gerade eben so alt, dass wir die 7,5t noch automatisch mitgemacht haben :wink:

Die 3,5t-Grenze rührt daher, dass wir in Spanien mit unseren 4t manche Straßen nicht fahren durften. Außerdem war es teils (in D) sehr nervenaufreibend, auf einer zweispurigen Autobahn rechts hinter den 80hkm/h fahrenden LKW zu hängen bei Überholverbot für LKW (was man >3,5t ja ist).

Marsu123 hat geschrieben:Meine Meinung: vergiss es.

Wenn du mehr als nur eine Unterhose pro Person mitnehmen möchtest, kommt du mit 3,5 Tonnen nie und nimmer hin.

Also, unseren WoMo-Inhalt haben wir beim letzten WoMo inkl. uns selbst komplett gewogen. Wir kamen auf eine Zuladung, die der 7,4m-Alkoven sogar mit nur 3,5t-Zulassung fast noch geschafft hätte. Und der war nun deutlich größer und schwerer. Ja, das Wasser haben wir mitgewogen und 4 Fahrräder (nicht E) waren auch an Bord :)

Joachim260 hat geschrieben:Vorschlag: Erst mal ein 6m Womo mieten und dann schauen ob die Begeisterung immer noch so groß ist.

Das überlegen wir gerade auch. Erstmal ein kleines mieten und gucken. Ansonsten waren mir die 7,4m eher zu groß. Den Stauraum brauchten wir nicht vollständig, auch die riesige Garage war fast leer. Wir hatten halt auch keine CP-Ausrüstung dabei, also nur einen kleinen Klapptisch und vier leichte Anglerstühle. Das einzige, was ich vermissen würde, wäre die großzügige Sitzgelegenheit mit der Doppelbank. Daran saß es sich zu viert sehr bequem, außerdem konnte einer von uns auch mal hinten bei den Kindern sitzen.

Birdman hat geschrieben:Eine Anmerkung zum Thema "spontane Wochenendausflüge" aus eigener Erfahrung:

Ich denke, das kommt sehr darauf an, wohin man möchte. Die großen, begehrten Campingplätze sind ohnehin nicht so unser Fall...

Trouw hat geschrieben:....natürlich geht das!
Allerdings die Vorstellung, alle Vier jeden Tag duschen, (nicht falsch verstehen, die sollen jeden Tag mindestens einmal duschen) und dann nur auf Stellplätze stehen, da muss man schon Wasser beischaffen und auch wieder ablassen.

Das klingt endlich mal etwas optimistischer! Stimmt, wir waren tagsüber nie lange im WoMo, wir haben dafür halb Spanien gesehen :lach: Abends schon, wenn es kühl war oder der Stellplatz nicht zum Draußensitzen einlud. Gemütlich kochen und essen, dann noch eine Runde Spiele spielen und dann Bett. Und durch den Alkoven konnten wir Eltern dann auch in Ruhe spülen und aufräumen, während die Kids schon mal nach oben zum Lesen verschwunden waren.

Mit dem Wasser hatten wir an Ostern kein Problem. Wir hatten etwa 100l, haben alle 2-3 Tage aufgefüllt, sparsam geduscht. Das war kein Problem. Manchmal haben wir sogar Wasser wieder abgelassen, weil man es ja nicht zu lange im Tank lassen soll... Zumindest in Spanien gab es auch reichlich V/E, in der Regel auch kostenlos, also das war tatsächlich kein Ding.

lonsome hat geschrieben:An Fahrzeugen würde ich euch raten, z. B. die Alkoven von Weinsberg anzuschauen.

Japp, genau einen Weinsberg hatten wir auch gemietet (Carahome DG700). Der gefiel uns prinzipiell gut, manche Details waren ein bisschen doof, aber irgendwas ist sicher immer. Zum Beispiel hielt der Türhalter selbst einem minimalen Lüftchen nicht stand, so dass man die Tür eigentlich immer schließen musste, weil ja sonst das Fliegengitter in Gefahr war...

Der Stellplatz ist so eine Sache. Den haben wir tatsächlich nicht, sondern müssten es entweder auf die Straße stellen (ungut) oder zu meinen Eltern 20km entfernt. Aber so oder so stünde es draußen. Oder wir mieten eine Garage an. Naja, das müsste man dann schauen, davon würde ich die Entscheidung jetzt nicht abhängig machen.

Das spontane Wegfahren kommt mit einem Mietmobil nicht in Frage. Wie schon jemand schrieb: Übergabepauschalen, zweimal zum Verleiher fahren, einräumen, ausräumen, putzen... Nee. Das mache ich für 2-3 Wochen, aber nicht für ein Wochenende. Da würden wir eher zuhause bleiben. Btw haben wir ein schönes Zuhause, also Haus mit Garten, wir möchten also nicht ständig weg. Aber so ab und zu...? Und allein die Vorstellung, sich ein eigenes WoMo so richtig schön individuell auszustatten...

Aber ihr habt schon Recht, die laufenden Kosten sollte man wohl nicht unterschätzen. Scheinen aber auch sehr zu schwanken, wenn ich eure Antworten so vergleiche. Aber wenn wir z.B. ein Gefährt für 25.000 kaufen und in ein paar Jahren für 20.000 verkaufen, dann wären das rund 1000€ pro Jahr plus laufende Kosten. 3 Wochen Alkoven sind aber direkt schon mal gute 3000€... Auf der anderen Seite hat man wieder das Risiko bzgl. der Reparaturen. Die Zahlen bitte nicht zu ernst nehmen, war nur mal so ins Blaue überschlagen.

Ein anderes Problem ist, dass wir uns selbst kaum auskennen und keinen fachmännischen Blick unter die Motorhaube oder in das Innenleben eines WoMos werfen könnten. Wie könnten wir uns daher trauen, ein gebrauchtes von privat, also ohne jegliche Gewährleistung zu kaufen? Ein paar Klicks in mobile.de zeigen mir aber, dass über 90% der Angebot von privat sind... Gibt es da Tipps, wie man das als Laie macht? Kann man sich unabhängige Kaufberater buchen oder so? :lach:

Koblenzo am 22 Nov 2023 20:16:23

Azalee123 hat geschrieben:wir ein schönes Zuhause, also Haus mit Garten

Habt Ihr denn Platz, ein Womo dort den Rest des Jahres abzustellen? Es könnten locker 1.000 € pro Jahr
nur für einen Stellplatz in Hausnähe fällig werden.

Lancelot am 22 Nov 2023 20:36:36

Azalee123 hat geschrieben: Kann man sich unabhängige Kaufberater buchen oder so? :lach:

Klar - kann man :ja:
Tüv und Dekra haben unabhängige und vereidigte Sachverständige für Womos .. :idea:

Ich würde immer kaufen :ja: Miete ist "verlorenes Geld".
Mach Dich firm in der Materie, definiere Eure Bedürfnisse möglichst genau, nimm einen SV zur Begutachtung mit ..

Viel Erfolg :)

Axxo : klammere Dich nicht an die 3,5 to !
Du suchst ein für Eure Bedürfnisse passendes Auto. Nicht ein Gewicht limitiertes !

lonsome am 22 Nov 2023 22:12:17

Azalee123 hat geschrieben:oder zu meinen Eltern 20km entfernt.


Hallo,

Das wird ziemlich sicher schon der Tod für spontane Wochenendfahrten sein. Eben mal schnell 20 km fahren, um Wasser aufzufüllen, Wäsche etc., das wird kaum etwas werden, weil es zu viel Vorlauf braucht. Und dann nach der Tour alles umgekehrt. Oder im Winter ein paar Stunden vor der Abfahrt einheizen? Vielleicht machen das ja auch die Eltern, aber es ist eher umständlich. Ich denke: Für spontan sollte die Kiste sehr nahe stehen.

Gruß
Klaus

Azalee123 am 22 Nov 2023 22:17:32

lonsome hat geschrieben:[Ich denke: Für spontan sollte die Kiste sehr nahe stehen.

Klar, näher wäre besser. Aber wir fahren ohnehin regelmäßig hin oder so zu uns. Das wäre jetzt nicht so problematisch. Überhaupt würde ich mich um den Stellplatzes erst kümmern, wenn alles andere geklärt und entschieden ist.

Unser Hänger steht übrigens 500m entfernt für 12€ im Monat... Ich glaube, mit 1000d brauche ich hier nicht zu rechnen

Tinduck am 23 Nov 2023 10:03:03

Wenn ihr eh keine Garage braucht und der Alkoven kurz sein soll: Grundriss mit Stockbetten im Heck. Kürzer wird das Mobil nicht. Auf eine Halbdinette (drehbare Fahrersitze) würd ich verzichten. Kostet zwar nen halben Meter Länge, aber setzt dich mal im Spätherbst ins Fahrerhaus...

Bezüglich C1 und 3,5 Tonnen - ich sags mal so, einfach das PKW-Denken ablegen, dann regt man sich auf der Autobahn nicht mehr auf. Auch ein 3,5-Tonner Womo ist kein Golf, obwohl es ihm rechtlich gleichgestellt ist. Und mit 4 Personen im Alkoven kanns mit den 3,5 Tonnen schon eng werden, wenn man nicht nur Sommerurlaub am Mittelmeer macht.

Sehr viele ü3,5T-Verbote in Südeuropa gelten übrigens nur für LKW (Fahrzeugklasse N, das Schild mit dem symbolisierten LKW drauf). Womos (Fahrzeugklasse M) sind nur betroffen, wenn es wirklich eine reine Gewichtsbeschränkung ist - die sind aber da unten genauso selten wie in D. Das gleiche gilt fürs LKW-Überholverbot auf der Autobahn, das gilt für Womos auch nur in D und einem Ex-Ostblockland (Tschechien? Slowenien?).

So ein Kurzmobil würd ich, wie oben empfohlen, auch erstmal mieten. Wir sind mit 3 Kindern und 7 m unterwegs - enger darfs wirklich nicht sein, weil man sonst ständig übereinander stolpert. Und glaub mir, ihr werdet auch schlechtes Wetter erleben, dann braucht man den Innenraum.

bis denn,

Uwe

Grandeur am 23 Nov 2023 10:13:16

. Ein paar Klicks in mobile.de zeigen mir aber, dass über 90% der Angebot von privat sind


Hallo Azalee123,

die Besitzer wollen in der Regel viel Geld für Ihre alten Kisten. Meist gehen Ankaufsangebote von Händlern voran. Ein Händler zieht die nötigen Reparaturen vom Ankaufspreis ab. Nötige Reparaturen/Wartungen müssen durchgeführt werden, dass eine Gebrauchtwagengarantieversicherung abgeschlossen werden kann.

Die Wohnmobile über 15 Jahre haben in der Regel wegen den hohen Reparaturkosten/Wartungskosten eine Stau und dann wird das Wohnmobil verkauft, da nicht mehr wirtschaftlich. Werden die wenigsten Verkäufer Dir so ehrlich sagen, da sie ja verkaufen wollen.

Ich würde an Deiner Stelle entweder ein neueres Wohnmobil kaufen, mit dem Du einfach Spaß hast oder mieten.
Eigentlich ist ein eigenes Wohnmobil, wenn man normal berufstätig ist nie wirtschaftlich. Du bist einfach flexibler, schneller,… man ist einfach freier.

Viele rechnen sich die laufenden Kosten und Zeitaufwand fürs eigene Wohnmobil schön und teilen nicht alle Kosten durch die Urlaubstage und vergleichen diese Kosten mit Urlauben im 4- oder 5 Sterne Hotel.

Gruß Grandeur

hampshire am 23 Nov 2023 10:33:48

Azalee123 hat geschrieben:Die 3,5t-Grenze rührt daher, dass wir in Spanien mit unseren 4t manche Straßen nicht fahren durften. Außerdem war es teils (in D) sehr nervenaufreibend, auf einer zweispurigen Autobahn rechts hinter den 80km/h fahrenden LKW zu hängen bei Überholverbot für LKW (was man >3,5t ja ist).

Das stimmt. Die Frage, die keine andere Person für Dich beantworten kann ist: Was ist mir wichtiger: Die möglicherweise höhere Lebensqualität wenn ich irgendwo stehe oder das langsamere Vorankommen und ggfs. Umwege wenn ich irgendwo fahre.
Azalee123 hat geschrieben:Also, unseren WoMo-Inhalt haben wir beim letzten WoMo inkl. uns selbst komplett gewogen. Wir kamen auf eine Zuladung, die der 7,4m-Alkoven sogar mit nur 3,5t-Zulassung fast noch geschafft hätte. Und der war nun deutlich größer und schwerer. Ja, das Wasser haben wir mitgewogen und 4 Fahrräder (nicht E) waren auch an Bord :)

Das glaube ich sofort. Leider bildet die Waage in sehr vielen Fällen nicht das Rechnerische ab - oft weil die Fahrzeuge aufgrund von Ausstattung deutlich schwerer sind als im Fahrzeugschein eingetragen. Die Diskrepanz liegt nicht selten über 100kg. Für die Gesetzeshüter gilt die Waage - und für die Fahrzeugauslegung oft ebenfalls.


Natürlich werdet ihr wunderbare Campingurlaube zu viert in einem <3,5t Fahrzeug haben können. Ich schreibe nicht, dass das eine geht und das andere nicht oder was "besser" und was "schlechter" ist. Es geht einfach nur um die Übereinstimmung von Erwartungshaltung und Erlebnis.

Persönliche Meinung: Wir haben uns bewusst für einen 6m Kasten <3,5t entschieden. Einen Urlaub machten wir mit Kindern, zu der Zeit 17 und 19 Jahre alt, die hatten ein Zelt und wir standen auf Campingplätzen. Wir hatten eine gute Zeit. Im Fahrzeug fanden wir es zu viert zum "leben" zu eng, hatten aber entsprechendes "Draußen-Wetter". Es funktioniert, aber mit vielen Urlauben mit Kindern hätten wir ein anderes Fahrzeug.

Pechvogel am 23 Nov 2023 10:40:53

Grandeur hat geschrieben:...Viele rechnen sich die laufenden Kosten und Zeitaufwand fürs eigene Wohnmobil schön und teilen nicht alle Kosten durch die Urlaubstage und vergleichen diese Kosten mit Urlauben im 4- oder 5 Sterne Hotel.

Es geht ja nicht darum ob Wohnmobil billiger oder teurer ist als ein Urlaub im 5 Sterne Hotel, sondern um kaufen oder mieten eines Womos.

Klar, 3 Wochen Alkoven in der Hauptsaison kosten mal eben 3.000,- Euro.
Und ein eigenes Womo?
Wenn man Versicherung, Steuern, TÜV, Gasprüfung, ... mal zusammenrechnet, Inspektionen und / oder Reparaturen, Unterstellplatz ( und eigentlich müsste man auch den Wert des Platzes auf dem eigenen Grundstück gegenrechnen ) und nicht zuletzt die Wertminderung dann ist das auch nix anderes! :eek:

Wenn man sich ein neues Wohnmobil leasen WÜRDE, dann zahlt man für ein kleines so ab 500-600,- Euro an aufwärts pro Monat. Das sind mal eben 6 - 7.000,- im Jahr.
Klar, da verdient die Leasinggesellschaft auch dran, und auch nicht schlecht, aber nicht 50%! Und die Kosten sind halt da!
Bei einem gebrauchten Womo sind die laufenden, monatlichen Kosten viel niedriger. Dafür kostet so ein Zahnriemenwechsel mal eben 500-700,- Euro und Bremsscheiben mit Belägen oder mal ´n Radlager, Lichtmaschine oder auch die Wasserpumpe im Aufbau...
Selbst wenn man schon mal an seinem alten Golf selber geschraubt haben sollte, sind Womo-Untergestelle immer noch kleine LKW.
Und wenn man in die Werkstatt muss geht das los mit "... über 3m? :eek: Das bekommen wir nicht durch´s Hallentor!" oder "Unsere Bühne geht nur bis 2,5t...". Es gibt also nur eine eingeschränkte Anzahl an Werkstätten und wenn das auch noch Vertragswerkstätten sein sollen.... Das spiegelt sich alles im Preis wieder.

Man macht sich da leicht was vor! Wohnmobil ist KEIN billiges Hobby!
Und wenn man ein Womo länger fahren will kommt man ( mit Wertverlust ) mit 3.000,- Euro im Jahr nicht hin! Zumindest nicht wenn man auf Werkstätten angewiesen ist.



Grüße
Dirk

Ruedi1952 am 23 Nov 2023 11:16:44

Das alte Womos einen Reparaturstau haben ist pauschal nicht richtig.
Es kommt darauf an wie de/die Vorbesitzer es gepflegt haben.
Unse BJ 06 Fiat nahezu rostfrei und steht immer draussen. Wasserdicht und Technik keinen Wartungsstau.
Kosten im Jahr sind 300+ Eur Vollkaskoversicherung, 300+ Euro Steuer, 130 EUR Ölwechsel, anteilig Zahnriemenkosten 60 EUR im Jahr. Alle 2 Jahre 165 EUR Tüv.
Sagen wir mal die laufenden Kosten liegen bei rund 1000 EUR je Jahr und damit kann ich leben.Mein Budget ist begrenzt habe eine Liefepo4 gebaut damit sind unsere Wünsche erfüllt.
Viel mehr können und wollen wir uns nicht leisten.
Ein neues Womo wäre von den Unterhaltskosten nicht realisierbar.
Schön für jeden der sich das neuste kauft weil er es braucht ist auch gut so sonst wäre für die Gebrauchtwagenkäufer nix da.
Nur alles schlechtreden ist nicht ok.

rkopka am 23 Nov 2023 12:01:59

Ruedi1952 hat geschrieben:Das alte Womos einen Reparaturstau haben ist pauschal nicht richtig.

Natürlich kann man das nicht pauschalieren. Aber oft warten zu dem Zeitpunkt noch nicht erkannte Probleme, die nach einiger Zeit akut werden.
Oder man hat gelernt mit manchen Sachen zu leben. Ich hatte beim alten Womo einen Riß in der Scheibe. 1x die Werkstatt - muß nicht sein, 2x der ÖAMTC - die muß mal getauscht werden, aber das Pickerl geht auch so. War noch beim Verkauf so :-). Und wurde natürlich entsprechend eingepreist. Ebenso wie die miese Aufbaubatterie (stand damals nur auf CP). Mancher Wechsel wird vielleicht etwas länger rausgeschoben.

Kosten im Jahr sind 300+ Eur Vollkaskoversicherung, 300+ Euro Steuer, 130 EUR Ölwechsel, anteilig Zahnriemenkosten 60 EUR im Jahr. Alle 2 Jahre 165 EUR Tüv.
Sagen wir mal die laufenden Kosten liegen bei rund 1000 EUR je Jahr und damit kann ich leben.

Reifen muß man noch rechnen - etwa €80+/Jahr. Irgendwann dann auch was am Aufbau (Scheiben, Geräte). Gasanlage alle 10 Jahre. Bei nur Schläuchen und einfachem Regler zu vernachlässigen. Bei Duocontrol schon etwas mehr. Nicht zu vergessen die Gasprüfungen.

Bei älteren Fahrzeugen aber dazu noch Reparaturen mit etwa €500(?)/Jahr. Beim alten Womo (war von 10-20 Jahren bei mir) kam das zumindest die letzten 5 Jahre ganz gut hin.
Ich hatte mal einen alten Ritmo (kein Womo), bei dem wir jedes Jahr schon einen gewissen Reparaturbetrag einkalkuliert haben, den er eigentlich auch immer brauchte. Irgendwann kam dann etwas deutlich teureres und das war das Ende (bei uns).

Ein neues Womo wäre von den Unterhaltskosten nicht realisierbar.

Bis auf die Kasko sind die aber doch nicht höher ? In Sachen Reparaturen sogar weniger, was das sicher ausgleicht. Oder rechnest du die fehlende Geldmenge durch den Kauf ? Oder eine mögliche Kreditrückzahlung ?

RK

Ruedi1952 am 23 Nov 2023 12:27:00

Nein Reparaturkosten bei 40000 km Radlager Vorbesitzer. Wir Kühler ca.350 EUR, Miniheki 300 EUR und Duschtasse bei Lehmann&Söhne 700 EUR, Reifen geflickt 30 EUR, Gasschlauch mit Druckminderer 40 EUR. Heißt in den letzten 6 Jahren außerplanmäßig 1420 EUR.
Reifen 320 EUR waren in der vorigen Aufstellung als normalen Verschleiß enthalten.Sind ca. 250 EUR an Außerplanmäßige Kosten je Jahr.

Pechvogel am 23 Nov 2023 14:21:51

Ruedi1952 hat geschrieben:Das alte Womos einen Reparaturstau haben ist pauschal nicht richtig.
Es kommt darauf an wie de/die Vorbesitzer es gepflegt haben...

Ohne jetzt auf die einzelnen Punkte ( z.B. 4 Reifen mit Montage für 320,- ) einzugehen, wann hat Dein Womo das letzte Mal einen neuen Freilauf an der Lichtmaschine bekommen? Wann eine Klimawartung? Luft-, Pollen-, Dieselfilter?
Keine Ahnung wieviele Kilometer das Womo schon gelaufen hat aber irgendwann ist eine neue Kupplung fällig. Und sämtliche "Gummilager" wie Motorlager, Drehmomentstützen, Koppelstangen, Simmerringe ... leiden nicht nur in Kilometern sondern auch in Jahren.

Und last but not least: hast Du das Womo geschenkt bekommen und beabsichtigst Du es mal mit viel Gewinn verkaufen zu können oder verkaufst Du irgendwann ein Womo das doppelt so alt und doppelt so viele Kilometer gelaufen hat wie das welches Du irgendwann mal gekauft hast?



Grüße
Dirk

Ruedi1952 am 23 Nov 2023 14:47:41

Klima haben wir nicht. Freilauf noch nie glaube Bj 06 gibts das nicht. Dieselfilter sieht gut aus. Bei der letzten Durchsicht hat mein Iveco Kumpel gemacht nichts gefunden. Luftfilter blase ich jährlich mit Druckluft aus ist ja noch ein uralt Modell. 225/70 R15 C Reifen sind viel preiswerter wie die 18 Zöller.
Bei 165000 km sollte auch noch nichts anfallen.
25000 hat er gekostet der Wertverlust ist bisher nicht der Rede wert.
Mit alte Autos kenne ich mich aus mein Wrangler Tj ist Bj 97 und Ersatzteile sind Peanuts.
Aus guten Grund kommt mir auch nix neues ins Haus und schon garnicht wenn man was zuverlässiges hat was problemlos läuft

Grandeur am 23 Nov 2023 14:48:21

. Kosten im Jahr sind 300+ Eur Vollkaskoversicherung, 300+ Euro Steuer, 130 EUR Ölwechsel, anteilig Zahnriemenkosten 60 EUR im Jahr. Alle 2 Jahre 165 EUR Tüv.


Hallo Ruedi,
also das meine ich mit Wartungsstau und schönrechnen.

Wie siehts denn aus mit Bremsflüssigkeitswechsel, Luftfilter, Kraftstofffilter, Bremsbelägen, Bremsscheiben sind irgendwann auch fällig, Reifen (Abnutzung oder Porös). Zahnriemen ist bei Duc 250 alle 5 Jahre oder 120tkm, je nachdem was früher eintrifft, d.h. Dir wechselt jemand für 300.- den Riemen? Beim aktuellen Fiat muss laut Fiat bei erhöhter Belastung (WoMo-Betrieb) alle 3 Jahre gewechselt werden lt. Fiat-Werkstatt. Klimawartung/Pollenfilter,… (die Filter sind nach 2 Jahren ein Nistplatz für Sporen und Bakterien)
Stoßdämpfer und Federn unterliegen auch Verschleiß!

Wie bereits genannt: Gasprüfung, Gas-Schläuche und Regler alle 10 Jahre.
Dazu kommen Fenster neu eindichten nach 5-10 Jahren, bzw. Dachlukentausch, wenn er draußen permanent UV-Licht bekommt.

So bekommen Händler die „topgepflegten“ Wohnmobile angeboten: fast immer Zahnriemen fällig mit Berufung auf 120tkm. Duschtasse oder Wand gerissen, egal, da Besitzer nie darin geduscht haben. Meist irgendwo Feuchtigkeit in Dach, Wand oder Boden. Das fällt den Besitzern erst auf, wenn’s richtig verschimmelt ist. Kühlschränke funktionieren häufig nicht auf allen Betriebsmodi. Besitzer hat sich damit arrangiert und ging immer auf einen Stellplatz mit Landstrom.

Wertverlust, Stellplatz, entgangene Kapitalverzinsung, Reinigungskosten,… muss man bei ehrlicher Rechnung, eigentlich auch einkalkulieren.

Natürlich gibts Ausnahmen, aber perfekte Wohnmobile in der Standard-Klasse (nicht Topliner) sind wirklich bei den Wohnmobilen über 15 Jahren selten.


Gruß Grandeur

rkopka am 23 Nov 2023 14:56:41

Ruedi1952 hat geschrieben:Sind ca. 250 EUR an Außerplanmäßige Kosten je Jahr.

Das beinhaltet schon das Problem. Man weiß halt nicht, was kommt. Vielleicht hat man auch Glück und alles bleibt heil. Oder man hat einen Motorschaden...
Einzig, daß es mit den Jahren mehr und teurer wird, ist sehr sicher. Neben anderen Punkten war das bei mir ein Grund, auf ein neues Womo zu wechseln. Bis jetzt hat es sich ausgezahlt (ca. €600 in 10 Jahren). Leider komme es nun langsam in das Alter, wo es sich häufen kann und kann und will mir derzeit kein neues Womo kaufen.

Ruedi1952 hat geschrieben:225/70 R15 C Reifen sind viel preiswerter wie die 18 Zöller.

Ich hab nur 215er GJR, und die haben inkl. Montage eher so um die €750 gekostet. Das waren keine Chinabilligsdorfer, aber auch keine Testsieger.

Grandeur hat geschrieben:Duschtasse oder Wand gerissen, egal, da Besitzer nie darin geduscht haben. Meist irgendwo Feuchtigkeit in Dach, Wand oder Boden. Das fällt den Besitzern erst auf, wenn’s richtig verschimmelt ist.

Das hätte mein alter gehabt. Bei der Reparatur eines Wasserschadens (andere Ursache) habe ich entdeckt, daß am Abfluß das Rohr lose war. Da wäre wohl einiges auf der Bodenplatte gelandet, wenn ich geduscht hätte.

RK

pwglobe am 23 Nov 2023 15:41:15

Man kann in jeder Suppe ein Haar finden, aber sich nicht vor jedem Risiko absichern.
Das Wohnmobil hat sich für uns vom Hilfsmittel für unser Hobby (Surfen) zum Lebensgefühl gewandelt.
Da schaut man nicht auf jeden Cent, wenn man jetzt nach Fuerteventura fliegt kann man für kleines Geld im 5 Sterne Hotel wohnen, wollen wir aber nicht.
Klar muss man seine finanziellen Möglichkeiten berücksichtigen, da gehe ich aber beim Fragesteller von aus, sonst würde er diese Überlegung nicht anstellen.
Wenn man jeden Monat etwas zurücklegt hat man im Fall der Fälle auch wieder Rücklagen für Reparaturen.
Für mich ist es wie bei einem Haus, man kann ein Leben lang Miete zahle oder man kauft oder baut ein Haus. (Eigentumswohnung).
Ein älteres Fahrzeug muss nicht schlecht sein, es gibt viele positive Beispiele, von denen wird hier nur nicht so oft berichtet.
Bei uns in der Maschinenhalle steht ein Hymer VI auf Mercedes 308 der ist bestimmt über 40 Jahre alt, der jetzige Besitzer hat ihn vor 5 Jahren gekauft Batterien erneuert und nur das Bad modernisiert.

Pechvogel am 23 Nov 2023 15:46:17

Ruedi1952 hat geschrieben:...Freilauf noch nie glaube Bj 06 gibts das nicht. Dieselfilter sieht gut aus...Luftfilter blase ich jährlich mit Druckluft aus ist ja noch ein uralt Modell...

Und genau so entsteht dann ein Wartungsstau! :eek:
Falls Du einen 250er Duc hast, hier der Lima-Freilauf --> Link
Aber selbst der 230er Duc von Anfang der 90er hatte schon einen: --> Link
( beide Links nur als Beispiel!! ICH hab´ mit dem Laden nix zu tun! ;D )

Und so einen Luftfiltereinsatz bekommst Du mit Druckluft nicht wieder sauber / frei.
Ok, ein oder zweimal... hab´ ich auch schon gemacht. Aber die feinen Poren im "Papier" "wachsen" irgendwann zu und dann ist nix mehr mit Druckluft!
( und das wo es einfache schon ab 15,- Euro gibt :gruebel: )

rkopka hat geschrieben:...Ich hab nur 215er GJR, und die haben inkl. Montage eher so um die €750 gekostet. Das waren keine Chinabilligsdorfer, aber auch keine Testsieger...

Das war dann zwar kein Schnäppchen ist aber irgendwo realer.



Grüße
Dirk

Azalee123 am 23 Nov 2023 16:15:33

Noch mal kurz zum Wiegen: wir haben tatsächlich beim Ausräumen jedes einzelne Teil gewogen. Bzw wäschekörbeweise gepackt und diese dann über die Körperwaage gewogen. Alles auf einen Zettel geschrieben, am Ende addiert, fertig. Da ist also mit Sicherheit keine Ungenauigkeit mit drin.

Die Verbotsschilder in Spanien hatten häufig eine reine Gewichtsangabe. Einmal waren wir schon rund 30 km durch die Pampa gefahren, bis plötzlich eine Ortsdurchfahrt für über 3,5 Tonnen verboten war. Wir sind dann halt durchgefahren, aber in Ordnung war das nicht, wurden zum Glück nicht kontrolliert.

Unsere Überlegung ist eben, dass wir uns die Einschränkungen mit einem Auto über 3,5 Tonnen ja nicht antun müssen, wenn wir auch gut mit einem unter 3,5 Tonnen zurechtkommen. Weniger eng sehe ich es bei der Länge. Wenn es dann 7 m statt 6 m sind, dafür der grundriss aber viel besser passt, dann wäre das in Ordnung. Aber je länger das Wohnmobil, desto schwerer, da wird es dann eben auch wieder mit den 3,5 Tonnen womöglich eng. Andererseits haben wir keine schwere Ausrüstung dabei, eventuell mal abgesehen von den Fahrrädern. Also keine besondere Campingausrüstung, kein aufwendiges sportliches Hobby wie Surfbretter und so weiter.

Wenn ich mir eins basteln dürfte, dann hätte das Wohnmobil ein Bett im Alkoven oder ein leicht auf- und abzubauendes Hubbett unterm Dach, ein Doppelbett im Heckbereich, und zwar am liebsten länglich, so dass daneben ein ebenfalls längliches Bad sein kann mit abgetrenntem Duschbereich. Dazu noch eine Doppelsitzbank.

Bezüglich der Kosten für ein älteres gebrauchtes Wohnmobil, habt ihr ja unterschiedliche Auffassungen bzw Befürchtungen. Am liebsten wäre mir eigentlich ein Gebrauchtkauf vom Händler mit Gebrauchtwagengarantie für ein Jahr, dann gibt es zumindest direkt nach dem Kauf keine bösen Überraschungen.

Kann man grob sagen, wie viel Wertverlust ein älteres Wohnmobil noch pro Jahr hat? Also wie oben geschildert, ca 20 Jahre alt, vernünftig ausgestattet, falls man das in fünf Jahren wieder verkaufen möchte, mit wie viel Abzug muss man da rechnen?

Wenn ich halt mal ganz grob 1000 € Unterhalt plus 1000 € Wertverlust jährlich annehme, dann sind das 2000 € gegenüber 3000 € für einen einzigen Urlaub im Mietwohnmobil. Es geht uns nicht darum, dass die ganze Sache nichts kosten darf oder dass wir es bis zum letzten schönrechnen wollen, aber man muss es natürlich schon irgendwo vor sich selbst vertreten können, wenn man relativ viel Geld ausgibt, und auch ein gebrauchtes Wohnmobil hat ja immer noch einen stolzen Preis.

Ruedi1952 am 23 Nov 2023 16:27:02

--> Link
Bekommen zum EK 80 EUR von einem Fuhrpark.
Bei einem Bekannten Montage, Wuchten und aufziehen für einen zwanziger. Dabei Bremsen, Schläuche usw. kontroliert. Sichtkontrolle Flüssigkeiten und nach undichtigkeiten geprüft.
Nächsten Monat zur HU dann gehe ich mit runter und schaue mit ob er was zu beanstanden hat. Bisher war noch nie was.
Ich kann euch verstehen ihr habt zigtausende ausgegeben und bei den heutigen Schüsseln steigen nach der Garantie die Kosten ins unermessliche.
Bei den alten kann ich vieles bei mir auf den Hof machen.
Bis auf das Heki, Zahnriemen und Ölwechsel sieht er keine Werkstatt.

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