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Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum. Wir (Familie 2 Kinder) sind letztes Jahr das erste Mal mit einem Wohnmobil verreist. Dieses Jahr haben wir uns für den Sommer wieder Wohnmobil gemietet. Aber ich liebäugele schon jetzt mit einem Eigenen. Da wir letztes Jahr mit einem vollintegrierten Weinsberg (7 Meter, gut ausgestattet, Dachklima etc.) nur noch eine Zuladung von 200 Kilo hatten :eek: mache ich mir natürlich besonders über das Gewicht Gedanken. Trotz komplett leerer Tanks und nur dem Nötigsten was wir mitgenommen haben, hat das am Ende nicht ganz gepasst. Ich habe zwar noch den alten Führerschein und darf 7,5 Tonnen fahren, meine Frau aber leider nicht mehr. Daher und aufgrund der bekannten Nachteile bei Auflastung (TÜV, Überholverbote, Geschwindigkeitsbegrenzung) stelle ich mir die Frage ob es Wohnmobile gibt mit denen man zu viert die 3,5 Tonnen einhalten kann. Meine Jungs wiegen momentan noch nicht so viel, aber das wird sich in den nächsten Jahren schnell ändern. Daher setze ich jetzt schon mal 70 Kilo je Kind an. Gerne würden wir außerdem unsere Fahrräder mit in den Urlaub nehmen können. Ich habe mal ein bisschen gerechnet, siehe Anhang. Ich habe 3 Varianten gerechnet, einmal mit dem Referenzgewicht lt. Hersteller, einmal mit zusätzlich 5% Gewichtstoleranz und einmal mit 3% zusätzlichem Gewicht zu den Herstellerangaben. Leider weiß ich nicht was hier realistisch ist. Mit dem Referenzgewicht oder bei lediglich 3% Gewichtsaufschlag müsste es demnach passen. Bei Ausschöpfen der 5% Gewichtstoleranz könnte man ggf. noch das Wasser weglassen. Da ich hier aber nun schon mehrfach gelesen habe, dass man die 3,5 Tonnen mit 4 Personen nicht halten kann bin ich etwas verunsichert. Klappt das? Gibt es leichtere Alternativen? Oder kommt man an aufgelasteten Wohnmobilen nicht herum? Was sind Eure Meinungen bzw. Erfahrungen dazu? Preislich stelle ich mir etwas gebrauchtes zwischen 40 und max. 55 TEUR vor. Vielen Dank im Voraus. Das wird nix auf Dauer. Deine Frau sollte ihren Führerschein erweitern, damit ihr bereit seid, dann aufzulasten auf mindestens 3,8 Tonnen, ggfs. 4 oder 4,2 Tonnen. mit 4 personen und 200 kg zuladung, würde ich gar nicht anfangen zu rechnen. geht sich nie aus. also nie und nimmer. Hallo Bommel321, das sehe ich genauso wie supcamper. Ich hatte mich zum Kauf auch an den 3,5t "festgebissen" und musste nachher feststellen, dass es auch bei nur 2 Personen schon eng wird. Wenn unsere 2 Enkel bzw. unser Sohn (80kg) mal mitfahren ist es unmöglich. Ich wollte nicht ständig rechnen und mit den Toleranzen spielen, die es ja auch nicht überall in Europa gibt. Daher haben wir auf 3875 kg aufgelastet und uns eine Zusatzluftfederung hinten gegönnt (sehr zu empfehlen). Die Einschränkungen haben wir festgestellt, sind nicht wirklich ein Hindernis und werden stark überbewertet. Das entspannte Packen und auch gemütliche Fahren macht das locker wett. Deine Zuladungsliste erscheint mir auch noch ein wenig kurz und in Teilen überdenkenswert - 30 kg Kleidung für 4 Personen ??? Mach dich mal schlau, was die Führerscheinerweiterung kostet. Wenn man vor jeder Tour rechnen muss ob es noch passt, dann kann man doch nicht entspannt in den Urlaub fahren. Ich würde auch dazu raten, dass Deine Frau den Führerschein erweitert. Alternativ ne Anhängerkupplung, die natürlich auch was wiegt, aber Fahrräder, Campingmöbel, SUP´s, Grill usw könnten dann entspannt in einem kleinen Anhänger mitgenommen werden und es bleiben noch Reserven für weitere Urlaubsuntensilien. Hallo Bommel, Du hast schon mal gute Werte angenommen, die sich mit meinen Gewichtstabellen decken. Ich hatte damals, beim Umstieg vom Womo auf den Wohnwagen mal alles gewogen, also jedes Teil was wir mit hatten. Das Ganze dann in einer Exceltabelle zusammen geführt. Deine Gewichte passen also. Aber Du hast nichts eingerechnet, was man üblicherweise noch so dabei hat, wie ein paar Ersatzteile, Werkzeug, Taschenlampe, Kabeladapter, Wasserschlauch, usw. Dort 1 Kilo, da schon 2 dazu, usw. Am Ende sind das plötzlich 100kg und mehr, was zusätzlich im Womo ist. Die Kids nehmen ja auch mehr mit, wie man anfänglich einplant. Hatten sich meine Kids früher mit 1 Unterhose pro Urlaub begnügt (ich übertreibe jetzt), dann stehen sie jetzt 15 Jahre später mit 2 Taschen da, wenn sie uns mal 4 Tage besuchen kommen. Meiner Meinung nach fährst Du mit 4 Personen immer am Limit oder darüber, was auf Dauer keinen Spaß macht. Die Einschränkungen für Womos über 3,5t sind überschaubar und wenn man die richtigen Eintragungen im Schein hat, teilweise auch gar nicht vorhanden (wie z.B. das LKW-Überholverbot, aber das ist ein anderes Thema). Die (echten) 100km/h reichen dicke aus, bin damals immer Tacho 110km/h gefahren, das war entspannend und spritsparend und wir waren nicht viel langsamer wie die Womos, die mit 130km/h an uns vorbei sind. Dafür konnten wir auch mal im Urlaub Wein und Olivenöl mitnehmen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Gruß Axel
Was für Wasser? :D Im Fahrzeuggewicht sind doch höchsten die 20L in der sog. "Fahrstellung" enthalten. Die reißen es jetzt auch nicht raus!?! Sind in Deiner Liste die Markise, der Fahrradträger und Sat./TV in den 124kg "Ausstattung" schon enthalten? Was ist mit Gas? Ich würde nicht ohne zweite Flasche fahren. Bei meinem Womo ist der Dieseltank auch nicht nur 90% voll ( zumindest nicht wenn ich losfahre ). Fahren Deine Kiddis ohne "Spielsachen" mit? Nicht das da noch "alle Harry Potter Bücher", Spielkonsolen, Tabletts, Ladegeräte,... mit müssen. Und falls Du auf die glorreiche Idee kommen solltest ein Reserverad mitnehmen zu wollen hättest Du das Gewicht sowieso schon überschitten. Ergo, wie alle anderen hier schon geschrieben haben: mit einer 4-köpfigen Familie kann man, wenn der Urlaub nicht nur ein Wochenende dauern soll und auch noch Spass machen soll, nicht unter 3,5t bleiben! UND: wenn man sich sowieso überlegt über 3,5t zu gehen dann könnte man vielleicht auch ein Womo nehmen das länger als 6m ist. Die Auswahl, für eine 4-köpfige Familie, wird über 3,5t bestimmt auch nicht kleiner als wenn man unter 3,5t bleiben muss und die Preise werden, bei sonst ähnlichen Merkmalen ( also nicht gleich einen umgebauten Reisebus ), auch nicht höher sein. ( Vielleicht sogar niedriger weil grundsätzlich die Nachfrage kleiner ist? :gruebel: ) Grüße Dirk Meiner Meinung kannst du es mit 3,5 t 4 Personen 7meter Fahrzeug vergessen Wir sind auch zu 4 und uns reichen die 4,25t ganz knapp Mit Fahrräder und SUPs wird das nichts. Ansonsten würde ich mich hier nicht unbedingt verrückt machen lassen. Haben gestern unser CaraHome 650 DG (auf 165 PS Boxer) auf die Waage gestellt. 3130kg inkl.
Wir kommen mit allen Personen und Labrador bei unter 3300kg aus. Dann bleiben 200kg für Kopfkissen, Klamotten, Vorräte und Wasser. Vorräte und Wasser hängen natürlich mit dem Wunsch nach Autarkie zusammen. Wer wie wir vorrangig auf CPs mit gutem Laden vor Ort steht, braucht sicher weniger als jemand, der ein Woche autark durch Norwegen fährt. Wir werden den Heckträger im Regelfall weglassen und die Aufbaubatterie noch durch eine LiFePo ersetzen, das bringt nochmal 25kg, Alugas wären weitere 5. Bin Vorgestern erst mit dem PKW von Karlsruhe nach Münster gefahren und durfte die vielen LKW-Überholverbote bewundern, die mich schon mit Wohnwagen angekotzt haben. Never würde ich über 3,5t gehen. Hallo, hier mein Senf: Es gibt zwar ein paar Gewiefte hier im Forum, die es tatsächlich schaffen mit 4 Personen unter 3,5 t hinzukommen, aber ich denke schon die Größe des Mobils macht die Sache hier schwierig. Ich rate auch dazu, dass die Frau den Führerschein erweitert. Ja, das ist nicht ganz billig, aber die Investition ist es einfach wert. Alleine eure Ansprüche laut Excel Tabelle, passen einfach nicht zu einer <3,5t Konfiguration. Wir hatten einen 3,9t Alkoven und selbst da kamen wir an die Grenze, wenn wir ähnlich unterwegs waren (Fahrräder, 4 Personen, Luftkanadier, Grill, etc.). Das haben wir zwar nur ein oder zweimal gemacht, aber grundsätzlich ist es einfach ein nahezu unbezahlbarer Komfort, das Wohnmobil zu beladen ohne ständig das Gewicht im Hinterkopf zu haben. Als ich den Alkoven verkaufte, hatte ich so viele Anfragen, ob eine ABlastung möglich wäre, genau aus den Gründen die ihr habt. Das Teil hatte einen Doppelboden, also Platz ohne ENde, den man bei einer Ablastung nicht mehr hätte nutzen können. Und bei 20k EUR Investition, sollte doch auch ein führerscheinupgrade drin sein.
Tja, hättest Dich mal mit den Zeichen 277 besser auseinander gesetzt, dann hättest nicht abko.... müssen und wärst einfach an den LKWs vorbei gefahren :lol: Und so ein Schlupfloch gibt es für einige Womos über 3,5t eben auch, aber man muss sich eben mit den Gesetzen befassen.... ;D Gruß Axel
Also das, was unter --> Link steht, klingt für mich schon sehr verbindlich. Sonst bräuchte es auf der A45 ja auch nicht die Ausnahmen für Wohnmobile bis 7,5t. LKW Überholverbot zählt nur in Deutschland auch für Wohnmobile, Schweiz Frankreich darfst trotzdem überholen, dafür darfst du dort nicht weiter fahren wenn du überladen hast..
Brauchst dann ja auch nicht mehr weil die Urlaubskasse dann leer ist... :mrgreen: Grüße Dirk Die Papiere auflastung bringt dir in der Schweiz auch nichts tolleranz ist glaub 2% alles drüber bleibt stehen bzw lädt vor Ort ab Papier auflastung bringt dir höchstens in Deutschland nach einem Unfall etwas.
Nur kurz, ich will das hier nicht breittreten, geht ja hier um was anderes: PKW sind nach der Definition ausgenommen und es gibt Wohnmobile über 3,5t, die als PKW zugelassen sind (auch von Gerichten bestätigt) und es gibt Wohnmobile, die als Sonder-KFZ Wohnmobil zugelassen sind. Die ersten interessiert das Zeichen 277 nicht, die anderen können dann überholen, wenn das Zusatzzeichen "Wohnmobile ausgenommen" dran steht. Was irgend ein Mitarbeiter von einer Behörde denkt und meint zu wissen, interessiert mich nicht, sondern ich schaue, wie mein Womo definiert ist und handele entsprechend. Auch Polizisten wissen nicht alles..... Gruß Axel
Evtl. könnte ein Mod das Thema auslagern? Mich interessiert das nämlich ebenfalls, planen wir doch gerade mit >3,5t die nervige Freiburger Autobahn zu befahren. Da hingen wir letztes Jahr schon stundenlang hinter großen LKWs, die nur 80 fahren durften, fest, weil wir uns an das LKW-Überholverbot gehalten haben. Woher weiß ich, ob mein >3,5t-Wohnmobil als PKW zugelassen ist? Bzw. was ist wohl die Regel bei einem 7,4m-TI mit Zulassung bei (ich glaube, ist ein Mietmobil) - 4,2t? p.s. Gerade noch mal recherchiert: Eigentlich ist es doch eindeutig, dass (klassische) Wohnmobile eben Wohnmobile und damit keine PKW sind... Also weiterhin brav hinter den LKW herschleichen :cry: Servus Bommel 321, und jetzt möchte ich mal ne Lanze für den kleinen Carahome 550 MEG von Weinsberg brechen: Wir fahren nämlich zu viert einen Carahome 550 MEG – und reden nicht nur drüber. Vor dem Kauf hatten wir unsere Favoriten gemietet; um zu schauen klappt das überhaupt mit unserer Jugend (damals 14 und 16). Die Womos: erst groß, dann immer kleiner. Am Ende stand die kompromisslose Bedingung meiner Ministerin für friedfertige Zusammenarbeit: auf keinen Fall länger als 6 m und wenn möglich max. 3,5 to. So wurde es nach Jahren des Suchens ein Weinsberg 550 MEG. Nachdem dann einige "Individualisierungen" vorgenommen wurden, ging es auf die Waage: Leer mit Grundausstattung (Geschirr, Stühle etc.), vollem Dieseltank, 1 volle Gasflasche und 20 Liter "Notwasser". => 3.030 kg - und das mit 100 W Solar, Markise und 4fach-Fahrradträger. Nun konnten wir losreisen: erstmal 1 Woche Eifel mit 4 Personen und Fahrrädern - hat gewichtsmäßig geklappt. Auch in der Eifel gibt es Aldi, Edeka - verhungern und verdursten also keine Gefahr und auch das Gewicht passte (die Reise begann auf der Waage des örtlichen Wertstoffhofes mit 3.420). Dann 2 Sommer-Wochen Österreich - auch dort gibt es Hofer, Rewe und Konsorten. Für die 5 Wochen Schweden/Finnland/Norwegen haben wir dann tatsächlich etwas beschleunigten Puls bei der Planung bekommen und ich kam auf die aberwitzige Idee alles einzeln zu wiegen und aufzulisten... Das war aber gar nicht so schlecht, um ein genaueres Gefühl zu bekommen, was die Sachen so wiegen und was tatsächlich wesentlich ist. Mit 3.495 kg (laut bereits bekanntem Wertstoffhof) sind wir gen Nordkapp gestartet. Und dieses Mal waren nicht nur vier Personen dabei sondern auch 2 volle Alu-Gasflaschen (eine hätte gelangt, aber hinterher ist man ja immer klüger - aber wer will im Urlaub denn immer bis aufs letzte Risiko gehen?). Ich gebe zu, um mehr Gewichtsspielraum zu haben, hatte ich den Fahrradträger (20kg) abgebaut. Wir haben nichts vermisst ! – Es geht also. Für die nächsten 4 Wochen Schweden hatten wir also wieder mehr Erfahrung und haben nochmals weniger Futterwaren mitgenommen, denn -viele möchten es nicht glauben: Cola, Fanta, Wasser Bier, Schokolade, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Kekse und sogar Brot gibt es nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch in jedem Ort in Skandinavien (und kostenloses WLAN dazu). Willst du wirklich 30 Liter Mineralwasser in 6er-Packs von zu Hause mitnehmen, um es am Urlaubsort nicht einkaufen zu müssen ??????????????????? - also wenn's darum ginge, dann fahr ich lieber 105 statt 110 km/h und hätte den Mehrpreis zum deutschen Billigwasser locker raus. Wir sind froh um das kleine Womo. Auch unsere Kinder schätzen es wenn sie fahren, dass die Abmessungen so kompakt sind. Mein Tipp 1: Schau nicht auf die Messwerte in irgendwelchen Tabellen, sondern wiege einfach selbst. Dann weißt du deine „Absprungbasis“. Ich hatte mir für Skandinavien eine kleine digitale Kofferwaage gekauft, damit ich 100g-genau (gott wie penibel und scheingenau) weiß, wo ich steh. Bei einer Gewichtskontrolle auf der Reise hätte ich dann ruhigen Blutes sein können Tipp 2: Wasser auf der Fahrt ist Ballast – während der An-/Abreise so wenig Wasser im Tank wie möglich. Wir haben immer 10 Liter „Notwasser“ in einer Gießkanne dabei – für ALLE Fälle. Unterwegs und am Ziel gibt es viele Stellen zum Wasserfüllen (V/E-Stationen, Tankstellen, Friedhöfe, Quellen) Tipp 3: Pfeif auf 20 oder 30€ Budget und kauf vor Ort ein, letzten Endes wird es tatsächlich überschätzt, was es mehr kostet (und damit du über mich kopfschüttelnd schmunzeln kannst: ich habs tatsächlich für Österreich und (das ach sooo teure) Schweden, Dänemark nachgerechnet (, weil ich‘s partout für spätere Diskussionen wissen wollte, und ja, es stimmt Skandinavien ist teurer) – das „Shoppen“ ist nebenbei auch immer ein Abenteuer, was es da so alles in den Geschäften gibt – und bietet sich auch als Mitbringsel für Daheimgebliebene an). Tipp 4: Mach mal eine längere Tour und schau am Ende, was von den Sachen wieder unbenutzt nach Hause kommt (Beispielsweise: Kleidung, Nahrung, Ausrüstungsgadgets) oder was zum Tourende hin tatsächlich jetzt aber unbedingt noch verbraucht werden „muss“, damit man es nicht wieder daheim ausladen muss. Letzter Tipp: Miete ein Fahrzeug in der angedachten Größe (am besten dem anvisierten Typ) für ein verlängertes Wochenende oder eine Woche, dann siehst du ob sich das mit euren Vorstellungen ausgeht. Wie gesagt: Es geht mit vier Personen – und es geht, ohne dass man (dass wir!) besondere Einschränkungen auf unseren Urlaustouren in Kauf nehmen mussten. Aber jeder macht anders Urlaub und daher spreche ich nur für uns vier, die wir kein TV und keine Klimaanlage, keine Kaffeemaschine, kein Vorzelt und keine E-Bikes oder E-Scooter dabeihaben (müssen). Wir sind mit dem Weinsberg sehr zufrieden, und Frau und Kinder wollen diese „Weißware aus dem Einsteigersegment“ auf keinen Fall gegen was anderes eintauschen. Eins muss jedem klar sein: Der Weinsberg ist kein Wohnmobil aus dem Guide Michelin, es ist vielmehr "nur" gute Hausmannskost und ist viel eher Essen wie bei Muttern zuhause. Weinsberg hat da ein gutes solides Ding auf die vier Räder gestellt. Wenn alle Womobilisten so zufrieden sind wie wir, dann gibt es nur glückliche Camper – egal ob 6, 7, 9 oder 11 Meter lang und egal ob 3,5to, 4,25to oder 12 Tonnen. Beste Grüße Jo von-der-Mainspitz
Wie oben vielleicht noch nicht so klar geschrieben: Wir können das für unseren CaraHome 650 DG 1:1 unterschreiben. Alles macht insgesamt einen sehr soliden Eindruck (obwohl sehr leicht gebaut). Dazu ist das indirekte Beleuchtungskonzept m.E. mindestens eine ganze Klasse höher anzusiedeln (keine Ahnung, ob das Ambientelicht Serie war, unserer war 6 Monate alt). Mit indirektem Licht und Leselicht braucht man die Deckenleuchte überhaupt nicht mehr. Vorzeltleuchte mit zwei Stufen, wirklich warmweiß und Bewegungsmelder ist ebenfalls top. Wassertank unterflur mit leiser Tauchpumpe nachts ein Traum. Alles Kleinigkeiten, aber in Summe im Vergleich zum gemieteten Forster zwei Jahre davor eine kleine Welt. Da nehmen zumindest wir das Holz im Aufbau gerne in Kauf. Nach Ablauf der 10 Jahre geht es dann weiter zu Prüfung und auch einem holzfreien Aufbau werden unentdeckte Undichtigkeiten nicht gut tun. Zum Gewicht: Wenn ich die Wiegung unseres 650 DG überschlagsmäßig auf das Leergewicht per Definition überführen, komme ich ziemlich genau bei dem tatsächlichen Gewicht laut Ziffer 13.2 der CoC aus. Und das wiederum sind gerade einmal 1% mehr als Leergewicht (G im Schein) plus werksseitige Extras. Es scheint also hier in der Tat kein Problem mit der oft prognostizierten Ausnutzung der Toleranzen zu geben. Hallo, vielen lieben Dank schon mal für die rege Teilnahme an meinem Beitrag. Nachdem ich nach den ersten Beiträgen schon in Richtung Auflastung tendiert bin, werde ich den Ratschlag wohl annehmen und mir als nächstes Mal ein Cara Home 550 mieten. Dann kann ich es einfach nach meinen eigenen Vorstellungen beladen und am Wertstoffhof wiegen. Ich glaube einige haben mich aber auch falsch verstanden. Bei dem 7 Meter-Mobil handelte es sich nur um ein gemietetes Fahrzeug mit sehr guter Ausstattung. Das hatte wie beschrieben mit der Größe und Ausstattung des Fahrzeugs auch nicht funktioniert. Wie gesagt lag das tatsächliche Gewicht abfahrbereit, allerdings mit vollem Wassertank aber ohne Fahrer bereits 3.300 Kilo (auf dem Wertstoffhof gemessen). Wir haben dann auch alles was wir mitnehmen wollten einzeln gemessen und kamen auf ein Gewicht von ziemlich genau 300 KG für Klamotten für 14 Tage, etwas Reiseverpflegung, 2 SUPs, Spiele, Tablets etc. und wir Vier selbst :-). Wir haben dann also eine Gasflasche ausgeladen, den schweren Gasgrill durch einen Go Anywhere (6kg) ersetzt, das Wasser fast vollständig abgelassen. Mehr ging dann aber nicht und wir hatten ca. 60 KG zu viel. Da bin ich dann in Österreich auf der Autobahn auch schon nervös geworden. Jetzt ging es mir jedoch darum ob es mit einem kleinen 6 Meter Alkoven wie dem Cara Home 550 oder beispielsweise einem Carado A132 gewichtsmäßig funktionieren könnte. Dazu habe ich ja jetzt schon ein sehr schönes Beispiel erhalten. Vielen Dank dafür. Ich denke es hat beides seine Vor- und Nachteile. Das mit den Nachteilen der Auflastung habe ich vielleicht auch etwas zu eng gesehen, dass sehe ich jetzt schon etwas entspannter. Allerdings glaube ich, dass ich meine Frau wohl nicht dazu bewegen kann, einen C1 Führerschein zu machen. Also entweder 3,5 Tonnen oder sie wird vermutlich nicht fahren. Also werde ich den Cara Home 550 mal ausleihen und es testen, ob es mit Fahrrädern noch passt. Dachklima würde dann natürlich nicht eingebaut. Aber evtl. wenn es noch passt ein Maxxfan. Vielleicht könnte ich auch auf Fernseher/Satanlage verzichten. Brauche ich im Urlaub eigentlich nicht. Außerdem gibt es heutzutage ja Tablets. Die Alternative wäre sonst ein aufgelastetes Wohnmobil. Da würden sich natürlich auch wieder mehr Möglichkeiten bei der Modellauswahl ergeben und ich würde bis max. 7 Meter suchen. Wäre natürlich auch aufgrund des Platzangebotes wieder komfortabler und es gibt auch mehr Angebote auf dem Markt. Aber auch ein kleines 6 Meter WOMO hat seine Vorteile. :-) Ihr merkt schon ich, ich weiß genau was ich suche! :ja: Mit ein paar Modifikationen wie beispielsweise Lithium-Akku, Alu-Gasflasche, Melamin-Geschirr etc. könnte auch noch das ein oder andere KG eingespart werden. Was hat es denn mit der „Papierauflastung“ aus sich? Wird die in der Schweiz nicht anerkannt und es gelten dort trotzdem die 3,5 Tonnen? Oder habe ich das falsch verstanden?
Die aktuellen Euro 6d-final Ducato & Co können ohne technische Änderung auf 3,65t aufgelastet werden, ab Werk oder nachträglich. Wenn Du dann aber das zulässige Gesamtgewicht auf 3,5t beim TÜV ändern lässt, hast Du als technisch zulässige Masse die 3,65t in den Papieren stehen. Erst ab da gilt das Fahrzeug in der Schweiz als technisch überladen (heißt dort Garantiegewicht). Du zahlst zwischen 3,5 und 3,65t zwar die Strafe, musst aber nicht ausladen, da von Deinem Fahrzeug keine Gefahr ausgeht. Siehe --> Link Übrigens sind meine Zahlen oben vom 650 DG genau mit 7m mit m.E. guter Ausstattung. Vom Platz her toll und Du hast im Gegensatz zu Etagenbetten die große Garage. Wir haben Wert auf das echte Doppelbett gelegt, da Alkoven-Krabbeln nicht so unseres war. Wir haben aber auch nur Jungs, da gibt es keine Diskussionen bzgl. nebeneinander liegen. Durch die Superlight-Technik (viel Wellpappe in den Holzplatten, XPS-Boden, Kunststoff-Blattfedern) ist der womöglich nicht viel schwerer als der 550. Was man bei der Gewichtsdiskussion nicht außer Acht lassen darf, ist die Berechnung der Sitzplätze. Es gibt diese Vorschrift: Der europäische Gesetzgeber schreibt für Reisemobile eine feste „Mindest-Nutzlast“ vor, die für Gepäck und sonstiges, nicht vom Hersteller verbautes Zubehör verbleiben muss. Diese darf bei der Konfiguration Ihres Fahrzeugs nicht unterschritten werden und berechnet sich anhand folgender Formel: Mindest-Nutzlast in kg ≥ 10 * (n + L) Dabei gilt: „n“ = Höchstzahl der Fahrgäste zuzüglich des Fahrers und „L“ = Gesamtlänge des Fahrzeugs in Metern. Das führt möglicherweise dazu, dass ein Wohnmobil auf einmal nur noch drei Sitzplätze hat. Bei einer vierköpfigen Familie wird es dann schwierig. Bei unserem Hymer war genau das der Fall. Bei den CaraHome geht es dabei max. um den sechsten Platz. Bei den ganzen Überlegungen zu 3,5t, drüber oder auch die sog. „Papierauflastung“ ( die älteren 250er Ducs konnte / kann man übrigens auf 3,85t „papierauflasten“ ) sollte man die Achslasten, und da vor allem die Hinterachslast, im Auge haben! Was nutzt es wenn man mit 3,49t in eine Kontrolle kommt, dabei die Hinterachse aber 150kg zu viel hat ( die Vorderachse erreicht ihr zulässiges max. Gewicht sowieso nicht! )?? Grüße Dirk Im einzig auftreibbaren Test zum 650 DG ist die HA-Achslast das kleinste Problem, da dürfte selbst bei 3,65t noch die gesamte Zuladung hin bei vollem Wassertank. Schwierig sind da natürlich Hecklasten. Aber mit vier Fahrrädern kann das m.E. nicht funktionieren. Wir werden den Thule vermutlich abnehmen und das Gewicht in ein Klapprad investieren zum Brötchenholen etc. Alles, was man zur Weiterreise extra verstauen muss, reduziert den entscheidenden Mobilitätsvorteil des Womo :) Achso, nochmal ich: Der 550 ist 65kg leichter laut Liste als der 650 DG. Wenn Du nach Gebrauchten schaust, sparst Du mit dem Peugeot etwa 30kg gegenüber dem Ducato 8. Ist halt ein Hauch mehr PKW-Style beim Fiat, aber bei der elektrischen Servo habe ich keinen großen Unterschied gemerkt. Der Diesel im Ducato 8 ist nicht mehr der unzerstörbare 2.3 von Iveco sondern von Jeep abgeleitet. Die PSA-Diesel sind ja durchaus bewährt. |
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