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Hallo zusammen, ich bin neu hier und auch neu was Camping angeht. Wir- 2 Erwachsene und zwei Kinder 9 und 12 Jahre- spielen schon länger mit dem Gedanken uns ein Wohnmobil zu kaufen. Ein neues Wohnmobil ist uns zu teuer und wir wollen auch nicht jeden Urlaub mit dem Wohnmobil machen. Jetzt haben wir einen Weinsberg Orbiter Baujahr 2003 mit 50.000 km von dem ersten Besitzer angeboten bekommen. Der Preis soll bei 19.000 Euro liegen. Für uns klingt das gut. Der Camper ist in einem guten Zustand ohne Schäden oder Unfälle. Er hat den 2.8 Fiat Ducato Motor. Liebe erfahrene Camper, was sagt ihr dazu? Auf was sollten wir unbedingt achten? Vielen Dank vorab Zu diesem Thema gibt es hier ellenlange Threats,aus denen hervorgeht was Du wissen musst.Bemühe mal die Suche,lies alles durch und nimm zur Besichtigung einen erfahrenen Wohnmobilisten mit,vielleicht ist ja einer in Deinem Bekanntenkreis. Und vor allem: Lass Dich niemals von "will haben" leiten,das geht immer schief!!! Wenn Ihr auch noch andere Arten Urlaub machen wollt,lohnt sich ein Wohnmobil noch weniger als ohnehin,sei Dir darüber im klaren. Gruß Bernd Hallo , bei einem 21 Jahre alten Wohnmobil ist der Kaufpreis das Eine.Das Andere ist die Tatsache , dass so ein Auto mit Sicherheit viel Nachbesserungsbedarf hat. Man sollte bei so einem alten Wohnmobil sehr viel Eigenfähigkeiten haben ,um nicht in ein "Groschengrab" zu stolpern . Wenn ihr nicht ausschliesslich WoMo-Urlaub machen wollt , dann rechnet mal auf den Verkaufspreis noch ca. 3-5000 Reserve oben auf und überlegt wieviel anderweitigen Urlaub inc. gelegentlichen Mietwohnmobilurlaub ihr dann ohne jeglichen (Besitzer-)Stress machen könntet . Viel Glück ! Danke für eure klären Worte. Da müssen wir mal gut drüber nachdenken. Hallo, zu dem Käufer (unseres) Hehn auf Sprinter 903 haben wir immer noch Kontakt und daher weis ich, daß der Reparaturaufwand sich bis jetzt in engen Grenzen hielt. Anders sieht es aus mit dem oben genannten "Nachbesserungsbedarf". Der hängt stark von persönlichen Vorlieben ab. Wenn euch das Womo so gefällt wie es ist, ok. Anderenfalls kommen die oben genannten 5000€ ins Spiel, wenn ihr das outfit modernisieren wollt, also vor allem anderer Stoffbezug oder z.B. neue Sitzpolster, oder größerer Kühlschrank etc. Schöne Grüße, klasi Unser ist Bj 06 Orbiter 591 G. Keine Reperaturen, Zuverlässig Anspruchslos. Ich würde mit dem aktuellen Kern.... nicht tauschen wollen. Haben ist besser als brauchen :) Wir haben einige Male gemietet und jetzt gekauft, wohl wissentlich, dass sich das nicht rechnet. Aber die Spontanität, auch mal nur 1-2 Nächte zu verreisen, keine Fahrerei zum Abholen und Zurückbringen, keine Frühzeitige Bücherei für die HS, Saubermachen und Zeitdruck, latente Bange um die Kaution sind nur einige der Punkte, die den Unterschied machen. Und immer so beladen vor der Tür, dass nur noch Klamotten und frische Lebensmittel fehlen, um loszukommen. Trotzdem: Wisst Ihr denn, dass Camping wirklich etwas für Euch ist? Zum Fahrzeug selbst kann ich wenig sagen, wenn das Fahrzeug regelmäßig draußen stand und trotzdem nachweislich dicht ist, scheint das das aktuelle Preisniveau zu sein. Wenn man neuerdings Wohnmobile linear auf 30 Jahre abschreiben kann, spricht das natürlich für das Eigentum :D
Vielleicht solltet ihr einmal schreiben, welche Reisen ihr euch mit den Kindern vorstellt. Aus eigener Erfahrung würde ich mit zwei Kindern in diesem Alter und der Vorstellung, nicht jeden Urlaub mit dem Camper machen zu wollen, eher zu einem Wohnwagen tendieren! Die meisten Kinder in diesem Alter möchten Spielkameraden kennen lernen und etwas mit ihnen erleben und unternehmen. Das ist aber schwierig, wenn man alle zwei Tage wieder auch Achse ist. Klar ist auch, dass wenn die Kinder glücklich sind, auch die Eltern mehr vom Urlaub haben. Deshalb und weil in der Ferienzeit alles schon recht voll ist, macht man dann gerne mehrwöchigen Urlaub an einem Ort. Dann kann man auch ein Vorzelt aufbauen, was bei vier Personen ein gewaltiger Komfortgewinn ist und zu einen entspannteren Miteinander führen kann. Auch weil dann die Kinder in Ruhe schlafen gehen können und man die Abendstunden im Vorzelt genießen kann. Solltet ihr aber tatsächlich mit den beiden Kindern von einem zum anderen Ort reisen und Städte besuchen wollen, dann ist das Wohnmobil die bessere Wahl. Die Kosten für einen Wohnwagen sie drastisch geringer als für ein Wohnmobil! Ganz besonders, wenn nicht jeder Urlaub damit gemacht werden soll. Anschaffung, Versicherung, Steuer, TüV, Wartung, Reifen, Wiederverkauf, sollte man vor dem Kauf einmal durchrechnen. Die Kaufsumme ist nur ein kleiner Teil. Stellt eure Fragen! Bestimmt bekommt ihr hier viele Antworten und werdet euch daraus eure eigene Meinung bilden. Als wir noch alleine waren, haben mit einem Zelt begonnen, dann, als die Kinder kamen den Wohnwagen angeschafft. Nachdem die Kinder auf eigenen Beinen standen, wurde es Zeit für das Wohnmobil und die große Freiheit die Welt anzuschauen. Aber das hätte unsere Kinder in jungen Jahren nur gelangweilt. LG Carsten Habe was unterschlagen es gab Reperaturen. Kühler 300 EUR. Ein Mini Heki Preis weis ich nicht mehr. Das wars aber auch. Verschleißteile Zahnriemenwechsel mit Wapu 700 EUR. Haben auch verbesserungen gemach eine Liefepo4 selbst gebaut ca.700 EUR und eine gekauft 290 EUR. Sitzbezüge auch gemacht voer Stück 15 EUR zusammen. Unser Fahrzeug steht immer draussen und ist dicht. Kein Rost obwohl wir auch Urlaub auf Zeeland machwn sind gerade unterwegs. Wir fahren ganzjährig bei der letzte HU sagte er sieht überraschend gut aus. Das was hier als Rücklagen gepostet wird halte ich für sehr hoch angesetzt. Ölwechsel kostet 130 bis 150 EUR im Jahr. Im Gegensatz zu fen neuen Fahrzeugen sind die sehr Anspruchslos. Die alten Weinsberg sind Qualitativ ein Traum. Danke für die Erfahrung zum Weinsberg. Und auch für die wirklich guten Denkanstöße. Ich würde mich noch sehr über mehr Erfahrung zum Fahrzeug freuen
Hallo "Neucamper"! 50.000 Kilometer in 20 Jahren - das ist keine hohe Laufleistung. "Der ist ja nicht mal eingefahren". Der 2.8er Duc-Motor ist sicherlich für weitaus mehr Kilometer gebaut. Der Preis von 19.000 liegt da im heute üblichen Bereich. Wie sieht es denn mit der Wartung (Inspektion) usw. aus? Alles gemacht? Reifen in gutem Zustand? Reifen - wie alt? Noch TÜV? Wenn der "Grundriss" gefällt und Ihr euch darin wohl fühlt, warum nicht! Wenn Euch der jetzige Besitzer bekannt ist, so lese ich zumindest, dann könnt Ihr ihn ja wahrscheinlich auch einschätzen. Im Zweifel mal zum TÜV/Dekra und das WoMo checken lassen. und die grundfrage: dürft ihr >3,5 t ? zu viert wird das nämlich nix mit 3,5 t... allesbleibtgut hartmut Der Motor ist für 400000 km gut, bei Reifen auf die DOT Nr. schauen. Egal wieviel Profil wenn 6 Jahre alt oder mehr ausgehärtet. Mit vier Personen sehe ich schwarz, bei drei Personen mit EBikes machen wir mit unserem 6m Fahrzeug eine Punktlandung. Unsere teuerste Reperatur war neu Laminieren für 700 EUR bei Lehmann& Söhne
Hast Du ‘ne „Null“ vergessen? Ein milliönchen Kilometer sollte der 2,8er, wenn er nur halbwegs gepflegt wurde, doch locker wegstecken!?! :gruebel: Bei 50.000km in 20 Jahren würde ICH mir eher Gedanken über Standschäden machen: Bremsscheiben rosten, Bremsbeläge härten aus, Gummis und Gummilager z.B. am Fahrwerk werden im Laufe der Jahre auch nicht besser, Rost, hier auch bei der Auspuffanlage ( von innen nach außen wegen Kondenswasser ), Bremsschläuche,… Alles nix wirklich wildes. Drauf achten sollte man aber ( macht sonst irgendwann der „TÜV“ :D ) Grüße Dirk Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Jetzt machst du mich nachdenklich. Sind 50.000 km wirklich zu wenige Kilometer? Wie gesagt, das Wohnmobil gehört 20 Jahre lang dem selben Besitzer? Hatten uns über die wenigen Km gefreut...
Kann ich so nicht unterschreiben. OK, unsere Jungs können sich auch gut miteinander beschäftigen. Aber sie lieben die Urlaube mit WoMo, egal wie kurz. Und im Sommer sind wir meist 5-6 Tage auf einem ordentlichen 5*-Platz, da ist gar keine Zeit, zu meckern :) Und erstaunlicherweise wissen die Kinder sich auch auf den schlechteren Plätzen erstaunlich gut zu beschäftigen. Wir waren fast 10 Jahre mit Wohnwagen unterwegs (die Jahre mit meinen Eltern nicht mitgezählt). Wenn man darin aufgeht, bei An- und Abreise erstmal einen halben Tag zu basteln, dann mag das eine Alternative sein. Aber dieses "einfach Parken und fertig" ist für uns soviel entspannter, egal ob zur Zwischenübernachtung (lecker so mit Gespann auf der Raststätte, CP geht ja nicht spontan oder nach 22h) oder bei der Ankunft am CP oder wieder zuhause. Bei McD unterwegs einfach ohne irgendwelche Sorgen auf den Parkplatz, Überholen wann man will und solange man will. Dazu kommt das Problem, dass man in der Hauptsaison nach November kaum noch Plätze für zwei Wochen am Stück für den nächsten Sommer findet. Das war es dann mit der Spontanität. Vom Raumgefühl wirkt unser 7m Alkoven geräumiger als unser letzter WW, ein Premio Plus 510TK mit Hubbett. Der hatte zwar eine tolle Rundsitzgruppe, aber dafür ein Hubbett, dessen Schlafkomfort NIEMANDEM zuzumuten ist. Will man Festbetten für Eltern und 2 Kindern, ist man beim Wohnwagen eigentlich auch bei der Dinette. Eine Mittelrundsitzgruppe gibt es dann bei 2,50m Breite, aber wer will das wirklich fahren? Im Sommer braucht man eigentlich nicht viel mehr als die Markise, bei Kurzurlauben lohnt der Zeltaufbau doch oft gar nicht, vom Zocken mit dem Wetter ganz abgesehen. Mit dem Alkoven hat man ja auch im Womo einen sehr gut nutzbaren zweiten Wohnbereich. Zusammengefasst: Wohnwagen muss man Bock drauf haben, wegen des Preises sollte man sich das gut überlegen. Fakt ist das alles altert. Die KM sind bei >20 Jahren eher zweitrangig. Unser ist jetzt 11 Jahre alt und irgendwas ist immer. Jetzt erst eine neue Schüssel, Alde Flüssigkeit tauschen steht an, Inspektion usw….. da sind 2000€ irgendwie nix und weg wie der Rauch einer Zigarette…. Ansonsten 1 Hand ist ja bei dem Alter positiv, trotzdem würde ich genug Reserven einplanen. Man darf die alten nicht mit den neuen Kram vergleichen. Die sind viel einfacher gebaut. Bei unserem Orbiter fällt nur an jährlucher Ölwechsel gelegentlich mal Bremsflüssigkeitswechsel. Alle 6 bis 7 Jahre Zahnriemen wit Wapu (700 EUR). Nach 6 Jahren neue Reifen 80 EUR je Reifen Hancock GJ. Bei alten Autos macht man keine Service nach Herstellervorgaben das ist für die Werkstätten nur wie eine Gelddruckmaschine. Glaubt mir ich habe zig Jahre Erfahrung. Mein Jeep Wrangler TJ BJ 96 noch im Originalzustand da könnte eine Jeep Werkstatt garkeinen Service machen mangels Unterlagen. Ich würde mit dem Verkäufer aushandeln eine neue HU. Wenn das Fahrzeug ohne Wasserschaden ist und gut gepflegt wurde, ist der Preis wohl angemessen. Ob man soviel Geld ausgeben möchte um dann gelegentlich damit in den Urlaub zu fahren? Die Kosten die anfallen, wie Versicherung, Steuern, unterstellen wenn kein eigener Stellplatz vorhanden ist usw. sollte man nicht vergessen. Bitte unbedingt prüfen, wieviel Zuladung das Fahrzeug noch hat. Dazu auf eine Waage fahren und dann überschlagen, ob überhaupt genug Zuladung für 4 Personen möglich ist. Wenn die Kinder schon älter sind, Fahrräder mitkommen sollen etc, wird’s bei vielen Fahrzeugen unmöglich unter 3,5 Tonnen zu bleiben. Gruss Birgit
Na ja, da wollen wir mal nicht Birnen und Äpfel vergleichen. Man kann, wenn man das mag, auch einen Wohnwagen nur mit einer Markise ausstatten, genau wie ein Wohnmobil. Und mit Mover steht der Wohnwagen nicht viel später als das Wohnmobil. Vier Kurbelstützen runter drehen dauert auch nicht viel länger, als das Wohnmobil auf die Keile zu fahren bis es gerade steht. (Da habe ich schon verzweifelte Versuche gesehen, die noch länger gedauert haben. :lol: ) Der Unterschied liegt im Regelfall nur beim Aufbau des Vorzeltes, wenn man es denn braucht und will. Da gibt es aber auch Unterschiede. Unser Zelt, das ja eigentlich für einen Wohnwagen gedacht ist, steht in einer viertel Stunde. --> Link Ja, es sind verschiedene Konzepte. Spontanität ist sicher ein wichtiger Aspekt, aber bekommt man zu Ferienzeit mit einem Wohnmobil tatsächlich so viel leichter einen Platz für ein paar Tage am Ort? Dem CP ist es doch egal was da auf der Parzelle steht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit vier Personen, auf einem reinen Stellplatz, der ja oft nur einem Parkplatz gleich kommt, mit Kindern zufrieden Urlaub machen kann. Also braucht man auch hier im Regelfall für ein Wohnmobil eine Reservierung auf dem CP in der "heißen Zeit". Ja, mit Wohnmobil ist man beweglicher, spontaner und braucht weniger Platz. Dafür ist man vor Ort mit dem WW beweglicher. Denn den kann man mal stehen lassen und mit dem Auto zum Einkaufen, Wandern, Baden, Freizeitpark, Arzt.... fahren. Viel schneller ist man mit dem Wohnmobil auch nicht unterwegs. Das Gespann darf 100Km/h fahren. So viel schneller fahren wir mit dem Wohnmobil auch nicht. Das macht den Braten nicht fett. Das Wohnmobil ist für unseren jetzigen Bedarf genau richtig. Aber rückblickend auf die Zeit mit den Kindern, war der Wohnwagen für uns die bessere Wahl. LG Carsten
Meiner ist 11, also auch nicht neu. Die Stundenlöhne sind gleich hoch, wenn die Heizung kaputt geht ist es auch die gleiche, alles im Aufbau ist ziemlich identisch, vom Kühli bis zur Sat Anlage. Ein paar Taler kann man in der freien Werkstatt sparen, ob da wirklich gespaart wird, ich habe da auch schon andere Erfahrungen gemacht. Ich würde nix z.B. kaufen das einen ATU Stempel im Serviceheft hat…
Besser kann man es nicht beschreiben, auch ich liebäugele mit einem Wohnwagen. Die Vorteile überwiegen wenn man nicht alle 2 Tage von Platz zu Platz fährt. Bei dem Budget des TE gibts richtig gute WW, vorausgesetzt es ist ein Zugfahrzeug vorhanden. Mit Kindern ohne Auto kann schon sehr anstrengend werden und danach braucht man manchmal erstmal Urlaub. Die große Freiheit auf den Plätzen (in der Ferienzeit) ist schon lange vorbei….
Also zumindest für MICH gehört zu einer vernünftigen Wartung mehr als nur ein Ölwechsel ( zumal man noch darüber diskutieren könnte ob der jedes Jahr… aber das ist ‘n anderes Kapitel ). Du wechselst keine Filter? Keinen Luftfilter, keinen Innenraumfilter, keinen Dieselfilter? :eek: Nie mal eine Wartung der Klimaanlage / des Klimakompressors? Die Keilriemen sind 16 Jahre alt? Nie mal das Haubenschloss, die Türgelenke, den Fangmechanismus gefettet? :gruebel:
Die alten Ducs ( also auch die vor dem 250er ) hatten keine Koppelstangen mit Gummis? Keine Achsmanschetten? Keine Motorlager, Getriebelager, Drehmomentstützen? Keine Traggelenke mit Gummimanschetten? …
Ja, glaube ich Dir. Grüße Dirk
Das sind im Durchschnitt mal 2.500 Kilometerchen pro Jahr (!). Okay, dazu müßte man wissen, wie oft die Besitzer unterwegs waren und wohin. Aber vielleicht waren die ja auch nur "ums Eck" unterwegs und nicht "in der großen weiten Welt".
Vielleicht hatte das Womo auch einen Dauerstellplatz auf einem CP? :) Grüße Dirk
... das wäre auch noch möglich. :zustimm: Aber wäre das gut für den Fragesteller oder eher von Nachteil? Ich denke, dann hätte sich das Fahrzeug eher die "Räder eckig gestanden"?
Haben die nicht, und die Räder sind nich aus Holz mit Eisen an der Außenseite… Die freien Werkstätten sind halt günstiger weil oft nur das nötigste gemacht wird ( dafür kost ja auch weniger und der Kunde ist glücklich), bei mir ist die Wartung eher Prophylaxe um Ausfälle oder größere Reparaturen vorzubeugen. Wenn die Freie die gleichen Arbeiten durchführen würde ist die nicht mehr viel günstiger, oft können die das gar nicht, bei der Vielfalt an Fahrzeugen, Marken und Baujahre. Luftfilter wird jährlich ausgeblasen. Kluma gibts nicht ebenso die angesprochenen Filter Dieselfilter seit 2017 erstmalig gewechselt Keilriemen geprüft Sichtkontrolle. Luftfilter wird demnächst gewechselt. Klar kann man einen rundumschlag machen, wer gerne Geld zum Fenster rauswerfen will immer hin. Wir haben 2017 den mit 50000 gekauft sind jetut bei 120000 km. Es fehlt halt bei unserem es an diesen Komfortkram.
Hier mal EIN Innenraumfilter für einen 244er Ducato --> Link und einen für den 250er --> Link Innenraumfilter haben übrigens nix mit Klima zu tun. Aber, und da gebe ich Dir Recht, bei diesen Kosten sollte man vielleicht versuchen das maximalste aus den Wechselintervallen rauszuholen. Selbst wenn die Materialien mit Staub, Pollen und Schimmelsporen zu sitzen. Grüße Dirk So langsam driften wir dann doch langsam ab, oder? Ich bin froh um das Forum und die vielen Infos, die ich hier bekommen habe, aber ehrlich gesagt, bin ich froh, dass ich vor meinem ersten WoMo hier nicht reingeschaut habe. Mein Einstieg war ähnlich wie der des TO. Unerfahren, was Womo campen anging. Wir machten unseren ersten Trip bei zwei Wochen Mietmobil auf Island, die Kinder waren 3 und 5. Im Jahr drauf 5 Wochen Neuseeland. Sensationelle Urlaube. Trotzdem wollten wir, als der Große in die Schule kam konventionell Urlaub machen. Aber die ersten Ferien auf dem Bauernhof vermiesten uns das und wir vermissten die Möglichkeit weiterzufahren, wenn es nicht so ist wie man es sich vorstellt. Wir haben dann ein WoMo gekauft, 4 Jahre alt, guter Zustand und guter Preis, nur 4000 km. Das Teil hatte 3,8 t zGG. Dass das was besonderes ist zusätzliche Regeln bedeutet, merkte ich erst, als es "zu spät war". Ich habe es nie bereut. Wie man aber im Verlauf des Threads sieht, gibt es unzählige Vorlieben und Meinungen. Manche übersehen das und halten ihre eigenen Vorlieben für allgemeingültig. Lies dir die Beschreibungen durch und lass einfach Vorsicht bei allzu negativen, aber auch bei den superenthusiastischen Berichten walten. Schwarz-Weiß gibt es nicht. Meine Erfahrungen versuche ich mal neutral zu gestalten. Kids: Unsere Kids hatten null Probleme damit, dass sie im WoMo größtenteils unter sich waren und dass sie selten Bekanntschaften schlossen. Wir waren oft auf SPs, aber selbst auf CPs standen/stehen wir selten länger als ein-zwei Nächte. Die zwei (m+w) kamen sehr gut miteinander klar (zumindest bis zu einem gewissen Alter) und konnten sich auch mitunter gut alleine beschäftigen. Schlafsituation war meist ein Kind + ein Erwachsener jeweils im Alkoven und Längsbett hinten. Manchmal auch die Kids zusammen, aber das artete dann oft in zu großes Gekasper und Schlafmangel aus. Ab 14 beim Großen ändertes sich die Situation. Er hatte nicht mehr so viel Bock auf den Urlaub und zickte sich dann auch oft mit der Schwester an. Mit 15/16 blieb er dann auch zu Hause (ich hatte diese sturmfreien Buden damals auch genossen). Die Schwester blieb noch bis 16, aber dann hatte war sie auch nur noch ab und zu dabei. Wir nutzten das und stiegen vom Alkoven auf Kastenwagen um. Wohnwagen oder Womo: Wohnwagenurlaub kenne ich nicht, aber ich habe auch keinen Bock auf ein 10m Gespann und die Einschränkungen, also weniger spontanes campen, kein Freistehen usw. Klar, mit dem Womo bist du an manchen Stellen auch unflexibel. In die Stadt geht oft nicht und wenn du in die Stadt rein willst, wird es etwas umständlicher als wenn du einfach das Zugfahrzeug abkoppelst und losfährst. Wir hatten uns das zwischendurch überlegt, auch wegen der Kosten, aber wir blieben beim Camper. Die Kosten: Sicherlich sind die Kosten überschaubar, wenn nichts dazwischenkommt. Fix sind Versicherung und Steuer. Dazu kommt der Tüv und ggf. Inspektion, wenn du die machen lässt. Ich würde sagen, dass man so 1000-1500 Euro pro Jahr ansetzen sollte. Doof wird es halt, wenn dann was kaputt geht. ich bin kein Schrauber und lasse immer reparieren. Ich hatte mal die Einspritzdüsen (im Urlaub notgeflickt, dann zu Hause richtig), Zahnriemen, Dann war mal die Kurbelwellengehäuseentlüftungsheizung (oder so ähnlich) defekt, und zuletzt hatte ich ein Automatikthema. Das sind dann halt auch mal schnell 800-1000 Euro. Die sollte man zumindest immer "übrig" haben, damit das Teil dann ich als totes Kapital rumsteht. Fazit Wie viele Vorredner empfehle ich dir erst mal ein Mobil zu mieten um zu schauen, ob du und deine Familie diese Art von Urlaub gefällt. Wenn es finanziell geht, empfehle ich das mit einer Fernreise zu verbinden, bei der man eh ein Mietmobil nutzen würde (Island, USA, Neuseeland oder auch Skandinavien, je nachdem wo du wohnst). Es ist und bleibt eine besondere Art des Urlaubs, die man mögen muss. Platzangebot, Nahrungsversorgung, ggf. immer mal eine Überraschung (für Abenteurer gut, für Pauschalurlauber ein Graus) und die Urlaubsplanung übernimmt auch selten das Reisebüro und bedeutet mitunter auch schon eine kleine Herausforderung. Ich bin vom hohen Preis überrascht, bei dem Alter, aber ich habe den Markt nicht im Blick und ggf. sind die Orbiters auch höherpreisig. Die Kollegen hier bestätigen ja die Preisklasse. Wegen zu weniger Kilometer würde ich mir keine Gedanken machen. Schau dir das Serviceheft an und fahre vor dem Kauf zu einer Werkstatt, nimm jemanden mit, wenn du dir die Begutachtung nicht selbst zutraust. Und auch da wieder Bauchgefühl, wie schätzt du den Verkäufer ein? Kennst du ihn? Frag ihn, wo er überall war und was alles mal repariert wurde. Wenn er da offen ist, ist das auch ein gutes Zeichen. Am meisten Schiss hätte ich wegen der Feuchtigkeit. Hier würde ich mir ein Messgerät besorgen und einfach mal schauen. Ach ja und ganz wichtig, wiege das Teil vorab im leeren Zustand. 4 Personen <3,5t geht, aber dann ist Disziplin gefordert. Und je höher das Leergewicht, desto höher die Disziplin. Tja, letzten Endes musst du dich entscheiden und das nimmt dir niemand ab. Ein bisschen Mut gehört auch dazu. Wenn das Womo in Ordnung ist, hast du in zwei Jahren auch keinen Stress es wieder ohne großen Verlust zu verkaufen, wenn die Kids vielleicht doch nicht mehr wollen. Wie oben schon erwähnt, bei unserem Ersten sind wir auch ins kalte Wasser gesprungen und es war nicht ganz so kalt. Beim zweiten haben wir auch ohne großes Zögern zugeschlagen, wir haben nur Preise recherchiert. Hier nachgefragt habe ich nicht. Das Teil war auch ziemlich neu und gut ausgestattet. Aber, im ersten Jahr einen Marderschaden (150 EUR SB und einen Urlaub in den Sand gesetzt) und nach einem Jahr eben schon die Automatikreparatur für fast 1000 Euro. Man steckt nie drin. Viel Erfolg und Spaß beim Kauf, der weiteren Suche, bei der Miete?)
Naja, ich finde das auch bei einem älterem Fahrzeug die Servicehistorie wichtig ist, gerade hier können einige Reparaturen anstehen wenn der Vorbesitzer immer nur das nötigste oder weniger gemacht hat.
Hi Carsten, Das war zu Deiner Zeit auch noch anders. Da haben viele CP in der HS nur wochenweise Buchungen zugelassen. Heute buchst Du Deinen Wunschplatz für Deinen Wunschzeitraum. Und da entstehen immer wieder Buchungslücken von 3-4 Tagen, die wir gerne auf halber Strecke zum Ziel nutzen. Stellplatz ist mit Kindern nix, aber für Zwischenübernachtungen oder mal eine Nacht eine tolle Option, falls es später wird. Neulich waren wir mal eine Nacht hier --> Link, das ging super mit Kindern. Oder auf dem Rückweg von Giglio letztes Jahr hier um 0h angekommen und in feinstem Bergpanorama aufgewacht: --> Link Den Ankerplatz reservieren wir auch mit WoMo für ein paar Tage, aber da er nicht so wichtig ist wie der 14-Tage-am-Stück-Platz kann man auch mit der zweiten Wahl leben. Viele Grüße Florian
100 % Zustimmung, hab ich auch nicht gemacht. Habe Bekannte ausgequetscht und einfach gekauft, war aber ein relativ junges Mobil. Hier gibt nur Tips aus eigenen Erfahrungen, das Fahrzeug bewerten ohne etwas gesehen zu haben ist ja fast unmöglich. der Zustand kann von Top bis Flop sein. Viel Erfolg, der erste Eindruck ist meistens entscheidend. Pass aber auf die rosarote Brille auf!
Das hast du aber alles auch bei einem mehr gefahrenen Womo. Vielleicht noch häufiger. Beim TÜV werden beide gleich angeschaut.
Ich hab das besonders beim Tauchen bemerkt. Mit dem Wowa war das kein Problem. Mit dem Womo muß ich viel genauer planen. Entweder eine Tauchbasis am CP oder in der leicht mit Fahrrad erreichbaren Nähe und das Equipment dort lassen können.
Zumindest bei unserem Wowa damals war alles über 80km/h etwas wackelig, selbst mit Schlingerbremse. Wenn das Zugfahrzeug schwer genug ist, geht das wohl besser. Es gibt auch genug Geschwindigkeitsbegrenzungen (Land, Straßentyp, Gewicht des Gespanns), wo du gar nicht über 80km/h fahren darfst. Für mich ist das Fahren mit dem Womo weit entspannender als mit dem Wowa.
Wozu ? Das sind normalerweise keine Verschleißteile. Mein PKW hat noch mit 12 Jahren gekühlt ohne irgendeine Wartung. Mein Womo wollte mit 11 Jahren nicht mehr kühlen. Das Kühlmittel war fast auf voll, nur irgendein Stecker war komischerweise lose. RK
Läßt Du an dem Motor Deiner Fahrzeuge auch 12 Jahre lang keinen Ölwechsel machen? Und bei einer Klimawartung wird auch das Öl des Kompressors gewechselt. Grüße Dirk Vielen Dank für die vielen Antworten. Die allermeisten sind wirklich hilfreich für uns. (Wir ihr vielleicht gemerkt habt, bin ich auch Forum-Neuling. Also sorry, wenn ich nicht die Zitierfunktion genutzt habe) Wir dürfen über 3,5 t fahren - haben noch die älteren Führerschein. Die D-Nummer von den Reifen habe ich mir gleich geben lassen - aus 2016 - müssten also erneuert werden. Beim Preis gibt es noch Verhandlungsspielraum. Unser Gedanke war, dass wir ein älteres Wohnmobil kaufen und ein paar längere und kürzere Trips in Europa machen. Wenn wir nach zwei - drei Jahren merken, dass das nicht für uns ist, dann verkaufen wir das Mobil wieder. Fürs mieten hätten wir ja auch Kosten gehabt. Funktioniert halt nur, wenn wir in dieser Zeit nicht so viel am WoMo machen müssen. Lass mir auf jeden Fall das Serviceheft zeigen. Also wenn ihr noch Tipps und Denkanstöße für uns habt, dann freuen wir uns sehr! Wünsche allen einen guten Start in die neue Woche, Verena
Den Motor kann man nicht mit dem Klimakompressor vergleichen. Ganz andere Verhältnisse und Nutzungszeiten. Und anscheinend geht es ja auch ohne. Es kam schon in TV Beiträgen vor (von Klimaherstellern) und man liest auch anderswo Aussagen von Fachleuten wie: "Alle Kälte- und Klimaanlagen sind hermetisch abgeschirmte Systeme. Bis auf das regelmäßige austauschen des Luftfilters bedarf es keinerlei Wartung insofern die Anlage dicht ist." Dazu dann noch Hinweise auf den Kühlschrank und wie oft dort das Öl gewechselt wird ? RK
Das habe ich auch noch nie gehört, Ölwechsel an der Klimaanlage?? Das Kältemittel wird abgesaugt und die Anlage neu gefüllt, OK, aber ein Ölwechsel?? Gott ich würde verrückt werden wenn bei mir was nicht funktioniert, das wird ja sonst immer mehr
Dazu gibt es offizielle Studien die besagen das der Durchschnittliche "Verlust" bei Fahrzeugklimaanlagen bei etwa 8% im Jahr liegt. --> Link --> Link
Ein Luftfilter in der Klimaanlage? Innenraumfilter, ok. Aber der hat eigentlich eher nix mit dem Klimakompressor / der Klimaanlage zu tun. Grüße Dirk
Schon mal gesehen wenn das Kältemittel abgesaugt wird? Da wird dann auch angezeigt wie viel Kältemittel und wie viel Öl noch in der Anlage / dem Kompressor waren und wieviel neu eingefüllt wurde. Grüße Dirk was soll das hier :?: macht eure rechthaberei unter euch aus! allesbleibtgut hartmut
Ja, das Öl ist im Kältemittel enthalten, separates Öl für Klimaanlagen im Auto kenne ich nicht, geschweige einen Ölwechsel. Moderation:Bitte bleibt beim Thema. Euer Gezänk hilft dem TE nicht weiter. Macht doch dafür ein eigenes Thema auf. Da könnt ihr euer Ego pflegen. Wer sich an meinen wohlgemeinten Rat nicht hält, wird hier ausgeschlossen. Wir sind mit unseren drei Kids auch erst mit dem Wohnwagen gefahren. Schönes Gespann, 560er Fendt hinter einem T5, war vom Fahrverhalten schon sehr gut. Aber eben auch unhandlicher als ein 7-m-Womo. Trotzdem ging uns irgendwann auf den Geist, dass man immer das ganze Gerödel auf- und abbauen musste. Zwischenübernachtungen mussten immer reserviert werden, dann die Hetze, bis 19:00 oder so noch auf den Platz zu kommen, weil dann die Schranke zu blieb, und immer nur Urlaub an einem Ort... Der Punkt ist halt, mit einem Wowa kann man gut Urlaub auf dem CP machen, aber nirgendwo sonst. Ein Womo kann das auch, aber eben noch mehr. Wir sind jetzt seit 2015 mit den drei Jungs im Womo unterwegs. Der älteste wird jetzt 17 und will immer noch um jeden Preis mit, die beiden jüngeren mit 14 und 12 sowieso. Nicht jedes Pubertier hasst Camping :) Und die drei mögen Rumfahr-Urlaube mit 'jeden Tag woanders' genauso wie mal 2 Wochen am Mittelmeer am gleichen Ort. Allerdings müssen wir auch nix umbauen und keiner muss ins Zelt, weil hinten ein 3er Stockbett installiert ist. So hat jeder sein eigenes Reich und bei Schlafenszeit ist Ruhe im Karton. Meine Erfahrung ist, dass viele Leute von Wowa auf Womo wechseln, umgekehrt kaum jemand. Hat seinen Grund. bis denn, Uwe
Im Herbst dann noch das Problem, überhaupt einen offenen CP zu finden. Dafür mußten wir keine Übernachtungen buchen. Wenn der Ort und die Umgebung paßt und man auch mal nur am Strand sein will und kann, reicht ein Platz auch für längere Zeit, da man mit dem PKW leichter mal weitere Ausflüge machen kann. Heutzutage stelle sich dann aber eher die Frage, ob es nicht praktischer und günstiger mit einem Mobilhome geht, die ja überall spriessen und (am Meer) die gleiche günstige Lage direkt am Wasser haben (können).
Vielleicht liegt das auch einfach an Urlaubsverhalten und Budget über die Jahre. Am Anfang, vielleicht noch mit Kindern und nicht soviel Geld, eher der Wohnwagen. Wenn die Kinder dann nicht mehr wollen, geht eher das Entdecken und Wandern los und das Womo ist passender und inzwischen auch bezahlbar. RK |
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