|
Bei meinem Schutzbrief ist der Fahrzeugtransport auf 2.500 € gedeckelt. Wie weit kommt man mit dieser Summe. Ein Rücktransport aus Norditalien wird möglich sein? Griechenland oder aus Sizilien ehr nicht? Grüße hanton
Wieso muss ein Fahrzeug überhaupt in den Heimathafen zurück geschleppt werden? Es reicht doch wenn das Fahrzeug in die nächste professionelle Werkstatt geschleppt wird. Notfalls den Karren provisorisch zusammenflicken lassen und mit eigener Kraft den Heimathafen ansteuern.
Wenn das für Dich reicht, dann ist das doch gut. Bei dem vorletzten Unfall, siehe hier --> Link verbot uns die polizei mit dem Fahrzeug zu fahren. Wir haben dann versucht eine Werkstatt zu finden, haben alle abgelehnt. Aussagen, nein der muss ins Werk, nein keine Zeit, nein so etwas machen wir nicht usw. Dann haben wir vereinbart das Wohnmobil wird zu uns nach Hause transportiert. Die Haftpflichtversicherung des spanischen Schädigers sagte, wir haben mit all dem nichts zu tun, wir zahlen nur den Sachschaden selbst. Also Schutzbrief in Anspruch genommen und Mobil vor 4 Jahren für knapp 4 tsd € nach Hause transportieren lassen. Dort habe ich es selbst repariert.
Nach einem Auffahrunfall auf der Autobahn war mein Fahrzeug nicht mehr fahrbereit weil der hintere Kotflügel und Teile des Hecks am Reifen scheuerten. Die unfallaufnehmende Polizei hat mir angeboten die Karosserieteile abzureißen damit ich nicht auf einen Abschleppdienst warten muss und aus eigener Kraft die 600 km Heimreise antreten kann. Dieses Angebot der Freunde und Helfer konnte ich natürlich nicht ablehnen :mrgreen: Für mich ist der Paragraph 20 und 21 ausreichend, da steht aber auch gar nichts von Kosten, nun kann es ja sein, dass ich auf Grund meines Alters zu blöd bin oder die was anderes erlesen, besser aufgestellt sind. Eventuell müßte ich mir eine neue Lesehilfe kaufen.
Ne, passt schon. Da steht dass diese Dinge für geschützte Fahrzeuge gelten. Was das ist steht in Paragraph 4 (Wohnmobile bis 7,5 Tonnen, maximal 10 Meter Länge, 2,55 Breite und 3,2 Meter Höhe gehören dazu.) Sollte also für Dein Womo passen.
Uli, da hast doch sichherlich gelesen:ab der Haustüre, ich hoffe doch, du weisst was das bedeutet :?: Die Schwierigkeiten, die im Notfall aus der Inanspruchnahme professioneller oder institutioneller Hilfe entstehen, sind unübersehbar. In einer Vielzahl von Beiträgen wird darüber berichtet. Jeden, der mit dem Camper unterwegs ist, kann es unvorhersehbar treffen. Bei unterschwelligen Problemen helfen Platzwart oder Wohnmobilnachbarn gerne, das ist unsere Erfahrung. Nicht immer gibt es den fachkundigen Support aber vor Ort. Dann kann guter Rat bzw. Unterstützung -durch ADAC oder TWV- im wahrsten Sinne des Wortes teuer werden. Die Nutzung der Schwarmintelligenz des Forums und die Hilfsbreitschaft der Teilnehmer darf zur Lösung von Problemen beitragen. Dazu könnte unter der Rubrik "Camper in Not" ein neuer Thread geöffnet werden. Von der großen Zahl der Forumsteilnehmer, die daheim und vor allen Dingen in der Nähe unterwegs sind, wird dann im Einzelfall Hilfe in Rat oder Tat zu erwarten sein.
Muss gestehen, verstehe nicht was Du da meinst… Ganz einfach, ab Haustüre bedeutet: wenn du zu Hause eine Panne hast und das Teil muß in die Werkstatt, dann werden nur 300 € übernommen, ist doch irgenwie verständlich oder Uli :?: Ich habe von Sexten nach Bozen, vor 15 Jahren, zu MB Werkstatt 480€ bezahlt, Schutzbrief anstandslos übernommen, drum gekümmert hat sich von der RMV kein Schwein. Nur MB Deutschland hat sich dann mit eingeschaltet. In Bozen bei MB sollte ich 4 T € voraus zahlen, wegen einem defekten Injektor, weil er dadurch nicht mehr ansprang. Habe ich natürlich nicht gemacht, wollte dann WoMo nach D geschippert werden, wurde abgelehnt. Habe dann mit MB D noch mal gesprochen und die haben mir empfohlen, mit Starterspray zu starten und die 750 km nach Hause so zu fahren. Kosten bei MB in D für den Injektortausch 750 €. Seit dem bin ich beim ADAC, denn den Ärger, den ich wegen dem Nichtkümmern hatte, braucht kein Mensch.
Danke für Deine Erklärung! Jetzt hab ich es glaub ich verstanden..-) Den Begriff ab der Haustüre verstehe ich so, dass der ADAC sich auch um Probleme kümmert, wenn das Fahrzeug daheim streikt. Das machen viele Schutzbriefe nicht. Da ist er also besser als so mancher Schutzbrief. Bleibt halt, das Abschleppen nur bis 300 Euro bezahlt wird. Und Wohnmobile über 3,2 Meter Höhe nicht zu den geschützten Fahrzeugen gehören. Man also da gar keinen Anspruch auf Leistung hat. Verstehe aber, das es auch einen Wert hat, dass sich der ADAC kümmert. (Wenn er es denn macht, wenn er erkennt, das es um ein nicht durch die Mitgliedschaft abgedecktes Fahrzeug geht.) Gilt aber auch für einige Schutzbriefe. Ob das bei denen besser oder schlechter läuft,…. wahrscheinlich hängt das vom Einzelfall ab.
Jeder kauft den Schutz den er kaufen möchte, wird alles am Markt angeboten, was das Herz begeehrt.
Pannenhilfe ( egal wo auch vor der Haustür) bekommst du in jedem Fall für ein Womo das höher als 3.20m ist. Das abschleppen kann ein Problem werden. Speziell bei deinem Expeditionmobil wird das allerdings schon schwer da das eigentlich ein LKW Chassis ist und die Pannenhelfer für sollche Fahrzeuge eher nicht ausgestattet sind. Was bei den Firmewn die für Versicherungen fahren auch nicht der Fall ist falls die überhaupt was machen. Es ist schon oft genug passiert das Versicherungsmakler ihre Kunden wegen der Pannenhilfe an den ADAC verwiesen haben weil sie selbst nicht leisten wollten. WEnn man den Preis für einen Versicherungsschutzbrief sieht sollte eigentlich klar sein das es nicht möglich ist dafür eine vernünftige Leitung zu erbringen.
Ich lese die Geschäftsbedingungen da anders. Aber, aus gerade gemachter eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sie sich bei mir gekümmert hätten und 300 Euro für das Abschleppen übernommen haben. Hätten Sie, wie ich die Bedingungen lese, nicht machen müssen.
Mein Wohnmobil hat als Basis einen Mercedes Sprinter. Einzig, es ist hinten eine dritte Achse dran und die Reifen sind etwas größer. Von daher keinerlei LKW Technik. Verglichen mit nem 4x4 Sprinter Alkoven sind wir aber 1,5 Tonnen schwerer. Der Rest ist für den Abschlepper gleich.
Da fehlt mir (ich hoffe noch lange) die eigene Erfahrung. Wobei der Preis meines Schutzbriefes verglichen mit den ADAC nicht günstiger ist, hat aber für Abschleppen / Rücktransport für mich bessere Regeln, da ausdrücklich keine Grenzen bei Massen. Ok das sah auf dem kleinen Bild etwas größer als´n Sprinter aus mehr Richtung Unimog.
Der Adac kümmert sich auch um dicke Brocken,viele PKW Pannenhelferfirmen kümmern sich auch um 40 Tonner; dazu gibt es auch ein gelbes Angebot: --> Link
Klar der Schutzbrief dafür ist allerdings geringfühig teurer als ne Plusmitgliedschaft. Hallo zusammen, wir stehen vor der gleichen Frage: Schutzbrief bei der Versicherung oder ADAC Plus Mitgliedschaft? Wir sind bislang nicht im ADAC, die Versicherung wäre als aktuell favorisierte die HUK, da haben wir bereits zwei PKW versichert. Die Kosten miteinander vergleichen können wir selbst, aber die Leistungen? Da scheint es ja höchst unterschiedliche Erfahrungen zu geben, wenn ich den Thread hier so verfolge. Unser Wohnmobil wird auf 4 Tonnen zugelassen sein, ist unter 3 m Höhe, unter 10 m Länge und natürlich auch unter 2,55 m Breite :wink: Mit der HUK haben wir zweimal eine gute Erfahrung im Ausland gemacht. Einmal musste unser Auto in Italien wegen eines Bremsschadens in die nächste Werkstatt transportiert und dort repariert werden, ein anderes Mal hatten wir einen Steinschlag mit gerissener Frontscheibe, die von Carglass Kroatien an unserer Ferienwohnung direkt getauscht wurde. Beides hat von der Abwicklung und Kostenübernahme her sehr gut funktioniert. Bei der HUK würden wir dann auch noch den Insassenschutz nehmen. Dass der ADAC personengebunden und die Versicherung fahrzeuggebunden ist, ist mir bewusst. Im ADAC wären wir dann beide Mitglied bzw der eine eben als Partner, unser Wohnmobil fahren nur wir beide selbst.
Nun zunächst sei Dir anzuraten, Dir Gedanken zu machen welchen Versicherungsumfang Du benötigst bzw. haben willst. Ich kenne Kollegen die sind auf der A7, der „Route du Soleil“ liegen geblieben. Hier kommt kein ADAC weil es eine "Privatstraße" ist, abschleppen muß sein und ist teuer. Nur runterschleppen ist auch nicht und es gelten die berühmten Festtarife, einer für runter von der Autobahn und der nächste Kostenblock verbingen zur Werkstatt usw. Kenne welche die haben fast 2.000 € bezahlt wobei der ADAC sich nur mit 300 € beteiligte usw. Wichtig ist auch hier eine oder besser mehrere Kreditkarten zu haben, denn man will Cash oder eine sehr gute Versicherung. Wir kennen Deinen Versicherungsbedarf nicht und wissen nicht ob Du "Privatstrassen" fährst. Ja, natürlich fahren wir da evtl. mal wieder lang. Und in einem Schutzbrief wäre die Abschleppung abgedeckt? Der ADAC zahlt nur €300 bei Selbstbeauftragung des Abschleppers. Wird der ADAC telefonisch um Hilfe gebeten und dieser dann den Abschlepper beauftragt, entstehen keine Kosten.
Lustig :D :D :D Kann man überall nachlesen wie das auf Privatstraßen ist. Alle Mautautobahnen in F, Sp, P usw. sind Privatstraßen wo kein ADAC oder andere Clubs helfen. Beispiel lInk --> Link Ist aber Allgemeinwissen ( fast ) jedes Wohnmobilisten das zu wissen. Ich kenne mehrere denen der ADAC gesagt hat, dass sie leider nicht helfen können, man solle die Polizei anrufen. Dann kommt die poliezi und sichert und ein Abschlepper der Cash d.h. Kreditkarte will.
Das wurde ja weiter oben schon diskutiert. Die Frage ist, wieviel von den teils sehr teuren Abschleppdiensten (ab 3,5to nicht mehr reguliert) von Schutzbriefen übernommen wird. Bei der HUK24 sind es 400€, wenn ich die Vers.bed. richtig verstanden haben. Da bleibt man u.U. immer noch auf einem großen Batzen sitzen. Ich habe jetzt allerdings auch nicht vor, die Entscheidung davon abhängig zu machen, wer mir im Falle einer Panne auf der französischen A7 mehr von den Abschleppkosten erstattet... Ich schätze, wir gehen wieder zur HUK(24). Für 15€ im Jahr gibt's den Schutzbrief dazu. Da kann man sich die ADAC-Mitgliedschaft unabhängig davon überlegen.
Aus eigener Erfahrung, das ist falsch. Letztes Jahr auf deutscher Autobahn. ADAC (Plus) zahlt bei Beauftragung über ADAC Hotline 300 Euro. Wenn das Abschleppunternehmen mehr will zahlst Du das selbst oder er kommt nicht. Wurde im Nachgang genau so vom ADAC bestätigt.
Das hat auch niemand gesagt. Das war lediglich ein Beispiel. Wir fahren seit wir 18 sind, also seit ca. 50 Jahren nach Spanien und zu unserem Leidwesen wurden wir mehrfach in einen Unfall verwickelt, stets für uns unvermeidbar d.h. völlig unschuldig. Beispiel --> Link Im Ausland zahlt Dir niemand Anwalt, Gutachter, Leihwagen, Abschleppen, nach Hause transportieren usw. höchstens im Sonderfall. Wenn man hier nicht gut versichert ist, ists schlecht. Wir sind aktuell über ESV bei der Interlloyd mit 4,25 t für 69 € im Jahr ohne jede Begrenzung Pannenschutzversichert.
In Deutschland kannnst Du ja voll die Sau rauslassen, Dich privat abschleppen lassen, jeden beliebigen Abschlepper rufen usw. Auf einer französischen Mautstraße darf nur der lizensierte Abschlepper und der hat Festpreise, nicht gerade kleinliche und das sind "Module" die sich addieren. Da haben schon viele Ihr gesamtes Urlaubsgeld beim Abschlepper gelassen. Kurz Deutschland sehe ich nicht als Problem. Rücktransportieren haben viele Versicherungen nur 2.500 € Höchstleistung kostet aber gute 5.000 €. Wir hatten den Fall keine Werkstatt wollte unser Wohnmobil reparieren, alle sagten muss ins deutsche Werk. Unfallverursache muss nach spanischem Recht das nicht bezahlen. Daher versuche ich zu informieren und rate allen mal drüber nachzudenken. Aber nicht mein Zirkus, nicht meine Affen. Ich habe ein Versicherung die das abdeckt unbegrenzt. Was ich nicht ok finde, wie "Kollegen" wie Netforce andere Kollegen ins offene Messer laufen lassen und Unsinn schreiben. Bei der HUK würden wir dafür den Baustein "Auslandschadenschutz" mit reinnehmen. Damit ist man im Ausland bei einem unverschuldeten Unfall versichert wie in Deutschland. Ich habe mal alles eingegeben und komme auf rund 850 € im Jahr inklusive Schutzbrief, Personeninsassenschutz und Auslandschadenschutz bei SB 500/150. Leider keine SF mehr frei, daher nur als >2 eingestuft.
Ich erkläre es zwar zunächst auch anderen so, dass wir dafür einen Auslandsschutz inkl. haben aber ganz so ist es nicht. In den Versicherungsbedingungen steht in der Regel, dass zusätzlich der Schädiger eine Haftpflichtversicherung haben muss. Dies ist leider z.B. in Frankreich --> Link Zitat: "In Frankreich sind nach Angaben der französischen “ Le Parisien” etwa 2,5 Millionen Autofahrer ohne Führerschein bzw. mit gefälschtem unterwegs. Etwa in gleicher Höhe soll sich die unversicherten Fahrzeuge bewegen, obwohl es in Frankreich eine Versicherungspflicht gibt." ( Eigene Seite, Sachverhalt kann man aber googeln ) so wie auch in Spanien. Man kann sich nicht gegen alles versichern, sollte den Auslandsschutz haben, aber wie geschrieben ob er greift oder nicht kommt auf den Einzelfall an. Zusätzlich eine Versicherung gegen Fahrzeugausfall ( Abschleppen, bergen, Transport an den Wohnort usw. ) sollte man ebenfalls haben. Auch hier muss man mit Abstrichen rechnen, aber die großen Summen werden erstattet. Alles nur zur Info, ich kenne die Bedingungen der einzelnen Versicherungen nicht. Die KRAVAG war ganz gut, mit Auslandsversicherung im Kfz Schutzbrief Plus wurde es uns zu teuer. Haben aktuell bei ESV Zurich ( 660 € inkl VK - 500/150 € Selbstbeteiligung ) inkl Auslandsschutz , zusätzlich mit Interlloyd Schutzbrief ( 69 € ) etwa 200 € günstiger als KRAVAG.
Zumindest für Fahrzeuge unter 3.5t sind die Kosten für Pannenhilfe und Abschleppen auf französischen Mautautobahnen gedeckelt und weit von 2000€ entfernt… --> Link Also bitte nicht gleich Angst und Schrecken bei denen verbreiten die sich im Vorfeld gekümmert und einen aus ihrer Sicht passenden Vertrag abgeschlossen haben. Mein Womo wurde ähnlich wie andere die über die hier im Forum berichtet wurden vom ADAC aus Frankreich nach Hause verbracht, ohne dass ich auch nur einen einzigen Euro selbst bezahlt hätte. Muss man einfach nur lesen und verstehen was man da unterschreibt und für sich ganz alleine feststellen ob das Restrisiko ohne das das Leben nun mal nicht ist zu tragen ist. Oder um Rat fragen und danach abwägen Gruß Handfest
Genau das ist der Punkt! Wenn ich selbst irgendwen beauftrage musst ich damit rechnen das nicht oder nur zu geringem Teil bezahlt zu bekommen. Der ADAC hat dort Partnerunternehmen die keine Mondpreise fürs abschleppen nehmen.
Wer verbreitet denn Angst und Schrecken ? Ich informiere nur und wer es nicht glaubt sollte einfach mal googeln, ist schon sehr vielen passiert und einige haben es veröffentlicht. Zutreffend bis 3,5t geht es noch mit den Preisen, aber sehr viele Kollgen haben über 3,5 t.
nochmals auf Mautautobahnen gibt es keine Partnerunternehmen vom ADAC oder anderen. Der ADAC schickt auch niemanden, man muss die Polizei rufen und bei allen die ich kenne und bei allen die im NEtz etwas veröffentlichten hat der ADAC nur mit 300 € bezuschußt so mein Wissen. Leider wird immer noch von anderen, so wie Dir zum Beispiel anderes behauptet obwohl es unwahr ist.
Wir sind über 3,5 Tonnen und 3,30 m hoch und haben unseren Schutzbrief schon in Anspruch genommen. Abschleppen vom Ereignisort zur Werkstatt, am nächsten Tag Tieflader-Transport in eine andere (passende) Werkstatt. Die haben alles in Absprache mit mir organisiert und ich habe nichts mit Bezahlung etc. zu tun gehabt. Es gibt wohl so ne und solche Angebote. bis denn, Uwe |
Anzeige
|