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Anfänger benötigt Schwarmwissen zu gebrauchtem Wohnmobil 1, 2


BlackForest85 am 01 Mär 2025 03:36:36

Liebe Forenmitglieder,

als blutiger Anfänger, was Wohnmobile angeht, würde ich gerne auf euer Schwarmwissen zurückgreifen. - Dafür möchte ich mich auch bereits im Voraus schon einmal recht herzlich bedanken.

Kurz zur Situation:

Ich plane den Kauf eines gebrauchten Wohnmobils, insbesondere zum Besuch von Kunden. Ich habe teils längere Strecken zurückzulegen und möchte nicht mehr mit dem Auto fahren, da mir hier die Flexibilität fehlt. Reisen werde ich auch nicht alleine, sondern gemeinsam mit meinem Hund. Nach Rücksprache mit meinem Steuerberater soll ich vorerst einmal ein Wohnmobil kaufen, welches in der Anschaffung nicht so teuer ist und auch einen nicht zu hohen Bruttolistenneupreis hatte, damit ich keine bösen Überraschungen erlebe, sollte das Finanzamt doch Einwände haben. Das Wohnmobil sollte eine Länge von mindestens 7 Metern haben (ja, ich weiß, dass dies in der Stadt durchaus nervig sein kann).

Zum Wohnmobil:

Als Budget habe ich ca. 30.000 Euro für ein gebrauchtes Wohnmobil eingeplant. Wichtig ist mir grundsätzlich die Zuverlässigkeit. Im Idealfall hätte ich gerne ein Automatik, würde jedoch auch einen Schalter nehmen. Ein Motor, der sich grundsätzlich als zuverlässig und haltbar erwiesen hat, ist mir wichtig. - Wenn alles so funktioniert und es vom Finanzamt später final durchgewunken wird, werde ich das Wohnmobil nach 1 - 2 Jahren vermutlich wieder verkaufen und mir ein neueres Wohnmobil zulegen. Ein klassischer Kastenwagen kommt für mich nicht infrage. Ich benötige einen Tisch, Dusche, WC, Bett, Kühlschrank, im Idealfall einen Herd und eine Spüle. Eine Klimaanlage und Standheizung wären wünschenswert.

Nun zu meinen Fragen:

- Welchen Motor würdet ihr mir empfehlen? (Hersteller)
- Welches ist der absolute Top-Motor bei den Wohnmobilisten?
- Was habe ich bezüglich Ausstattung vergessen?
- Worauf sollte ich unbedingt achten, außer dass das Wohnmobil keine Feuchtigkeit im Inneren hat?

Vielen Dank im Voraus.

Herzliche Grüße
BlackForest85

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leverkusen3 am 01 Mär 2025 09:17:35

Herzlich Willkommen im Forum

Meine Befürchtung ist, das du mit einem Auto für 30K nicht glücklich wirst.
Du bekommst für diesen Preis Autos, die ca 20 Jahre alt sind und/oder sehr hohe Laufleistungen haben.
So ein Auto funktioniert für dich nur, wenn du Spaß am Autobasteln hast.
Als Basisfahrzeug kommt nur der Fiat Ducato in Frage. Achte auf die Motorleistung! Bei 7m Länge sollte es der 3,0 L Sechszylinder Motor sein.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

MilesandMore am 01 Mär 2025 09:31:40

Ich nutze mein Wohnmobil ebenfalls hin und wieder für Kunden- und Händlerbesuche.
Mein Hinweis wäre es nicht zu aktivieren als Firmenfahrzeug.
Stattdessen die km als Privatfahrzeug das geschäftlich genutzt wurde gegenüber der Firma abrechnen - sofern du es nicht mehr als 50% geschäftlich nutzt!
Wenn du die Belege sammelst über ein Jahr kannst du am Ende eine neue tatsächliche km Pauschale errechnen die das Finanzamt akzeptiert.

Wenn du das Fahrzeug je wieder verkaufen willst gibt es folgende Punkte zu bedenken:
1. Du mußt GARANTIE für ein Jahr auf das Fahrzeug geben gegenüber einem Privatkäufer
2. Wenn der Kaufpreis den Buchwert übersteigt wird der Gewinn versteuert
3. Die USt. des Verkaufpreises wird fällig

Soweit mir bekannt sind Finanzämter bei WoMos und Aktivierung als Firmenfahrzeug sehr kritisch.
Das betrifft dann auch deine Kundenbesuche, sofern du vorhast sie mit Urlaub zu verbinden wirds ganz haarig bei der Abrechnung der Kosten, bzw. teils wird dies komplett abgelehnt.

Beste Gruesse Bernd

Anzeige vom Forum


Joachim260 am 01 Mär 2025 09:41:59

Warum nur der Ducato? Mercedes 6 Zylinder und Ford 2,4 Liter Maschinen sind auch sehr zuverlässig, dann noch der Iveco.
Aber bei allen gilt auf Rost achten. Der Aufbau hat dann seine eigenen Kriterien.

Gruß
Joachim

leverkusen3 am 01 Mär 2025 09:51:33

Joachim260 hat geschrieben:Warum nur der Ducato? Mercedes 6 Zylinder und Ford 2,4 Liter Maschinen sind auch sehr zuverlässig, dann noch der Iveco.

Gruß
Joachim


Hallo Joachim

Du würdest wirklich die 20 Jahre alten Ford Motore als zuverlässig beschreiben? Mir sind sie eher als spontane Totalschäden bekannt.
Iveco und Mercedes sind für 30 000€ nicht nur 20, sondern 30 Jahre alt. Das gibt dann andere Probleme.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Grandeur am 01 Mär 2025 09:58:48

. Bei 7m Länge sollte es der 3,0 L Sechszylinder Motor sein.

Also ausschließlich Mercedes oder ein Liner auf LKW-Chassis? Sonst gibts keine Sechszylinder. (Amis ausgenommen)

Also für 30t€ ein brauchbares Wohnmobil mit Automatikgetriebe zu finden dürfte sehr schwierig sein. Wenn Du auf etwas Älteres gehst, dann sind die Motorleistungen schwach und Du hast immer was zum Abdichten, Austauschen und Reparieren.

Viel Erfolg bei der Suche.

Gruß Grandeur

pwglobe am 01 Mär 2025 10:02:05

Hallo, die Motoren von MB, Iveco und Ducato sind auf eine Laufleistung mindestens von 500.000km ausgelegt, bei diesen Marken musst du dir um den Motor keine Gedanken machen. Serviceheft kontrollieren und besonders beim Ducato auf den Zahnriemen achten.
Das Problem bei älteren Fahrzeugen ist der Rost, MB Türen und Querträger vorn, Iveco Kabine und Schweißnähte am Chassis, Ducato dito.
Erst ab Baujahr 2010 kann man von Rostvorsorge reden, da war dann auch der MB zumindest im Nassbereich verzinkt.

WoMoNK19 am 01 Mär 2025 11:59:26

Hallo,

bei Fahrzeugen mit gewerblicher Nutzung würde ich mich mal
schlau machen, ob Leasing auch eine Möglichkeit wäre.

Gerade wenn einerseits Verlässlichkeit andererseits aber ein
begrenztes Budget zur Verfügung steht würde ich diese Option
mal untersuchen. Dein Steuerberater kann Dir hier sicherlich die
notwendigen Tips geben.

Als 2. Tip möchte Ich noch hinzufügen, dass ich Dir raten würde
auf einen kleinere Variante zu schauen.
Ob die Dusche in einem 7 Meter langen Wohnmobil nun um soviel größer
ist als in einem 6,50 Meter langen?
Ob der Frischwasser Vorrat zum duschen in einem 7 Meter langen Wohnmobil
um so viel größer ist als in einem 6,50 Meter langen?

Tip3:
Ob man in Mitteleuropa unbedingt eine Standheizung braucht, wenn man einen
„normale“ Gasheizung an Bord hat? Ob es unbedingt eine Klimaanlage braucht,
für die man sich dann an den Landstrom anschließend muss um genügend Leistung
zu haben, muss natürlich jeder für sich selber entscheiden.

Tip 4:
Wenn das Wohnmobil auch zum Kundenbesuch dienen soll, dann würde ich mir noch
Gedanken über einen Wlan Router machen. Schließlich ist ja der Kundenbesuch eine
Seite der mobilen Arbeit, die sich daraus ergebende Bürokratie mit den Berichten,
Formularen oder gar den Kunden - Bestellungen, bzw. -aufträgen (kenne jetzt Deine
Branche nicht) die man dann vor Ort gleich erledigen kann dann aber wohl die andere.
Klar kann man alles mit einem Handy als Hotspot erledigen, sagen die einen.
Die Investition in einen Router habe ich für mich als überaus positiv empfunden.
(Aber das mag ich hier jetzt nicht in aller epischen Breite diskutieren - muss jeder für sich
selber entscheiden wie er digital gehen will).

Zum Schluss noch vielleicht überlegen, ob man vor Ort mit den Öffis unterwegs sein will,
oder ob ein Fahrrad (aber wo lade ich ein E-Bike ?) nicht ab-und-an innerstädtisch nützlich
sein könnte.

WoMo NK19

Grandeur am 01 Mär 2025 12:04:23

. Hallo, die Motoren von MB, Iveco und Ducato sind auf eine Laufleistung mindestens von 500.000km ausgelegt,


Naja, kommt drauf an, welche Beträge man dazwischen aufwendet um den Motor in Betrieb zu halten. Sonst sind eher 250tkm realistisch.

Würdest Du ein Wohnmobil auf Ducato-Basis noch mit 300tkm kaufen? Wäre dann ja noch gut für ca. 15 Jahre.

Gruß Grandeur

Ruedi1952 am 01 Mär 2025 12:30:50

Wir haben einen Weinsberg Alkoven BJ 06 heute feuchte gemessen überall trocken. Motor 2,3 ltr 110 PS EUR 3 sehr zuverlässig.
Außer neuer Kühler war bisher nichts.
Ford würde ich persönlich niemals kaufen.

Gast am 01 Mär 2025 13:03:03

leverkusen3 hat geschrieben:Als Basisfahrzeug kommt nur der Fiat Ducato in Frage. Achte auf die Motorleistung! Bei 7m Länge sollte es der 3,0 L Sechszylinder Motor sein.


Dann wird es kein Wohnmobil, denn einen Ducato mit Sechszylinder hat es nie gegeben. :-)

Wohl wahr ist aber daß der 3,0L Vierzylinder im Ducato, früher auch im Citroen verbaut, als unkaputtbar gilt.
Von den früheren Puma-Motoren im Citroen und den Citroen eigenen Motoren ab 2016 sollte man eher die Finger lassen. Das sind nur PKW-Motoren.

pwglobe am 01 Mär 2025 14:25:08

Hallo, noch ein Nachtrag.
Das Wohnmobil nicht gewerblich anmelden, ich nutze unser Wohnmobil auch gelegentlich zu Dienstreisen und öfters zum Mobilen Arbeiten. Bernd hat es schon richtig geschrieben.
Die geschäftlichen Fahrten und die Stellplätze rechne ich ab. Kilometerpauschale und entweder Übernachtungspauschale oder nach Aufwand.
Beim Wiederverkauf muss man keine Gewährleistung geben.
Die Steuerersparnis frisst die 1% Regelung wieder auf, zumindest bei unserem Phoenix ist es komplett uninteressant.
Das Finanzamt hat bis jetzt alle Belege und Kilometerangaben akzeptiert.
7m und ein anständiges Bad sind das Minimum, genauso wichtig ist eine gute Heizung, am besten Alde.
Der liegt zwar etwas über deinem Budget, ist aber ein guter Grundriss und gute Qualität.

--> Link

silverdawn am 01 Mär 2025 14:27:08

Ich würde dir ganz einfach den hier empfehlen, der hat alles was du willst und der Preis passt auch ! --> Link

Zum fahren gibt es nichts besseres als die Mercedes Wandlerautomatik !

Gruß
Harald

silverdawn am 01 Mär 2025 15:56:52

BlackForest85 hat geschrieben:
- Welchen Motor würdet ihr mir empfehlen? (Hersteller)

- Welches ist der absolute Top-Motor bei den Wohnmobilisten?



In deiner angestrebten Preisklasse würde ich den 5 Zylinder Mercedes mit 156 PS empfehlen.

Der absolute Top-Motor ist der 6 Zylinder Mercedes mit 190 PS, aber den gibt es nicht für 30.000,- Euro.

Gruß
Harald

MilesandMore am 01 Mär 2025 16:59:17

WoMoNK19 hat geschrieben:Hallo,

bei Fahrzeugen mit gewerblicher Nutzung würde ich mich mal
schlau machen, ob Leasing auch eine Möglichkeit wäre.

WoMo NK19


Sobald das Fahrzeug auch privat genutzt wird fällt ein Fahrtenbuch an oder die 1% Regelung.
Sprich 1% des LISTENNEUWERTS des Fahrzeugs wird versteuert, egal wie alt das Fahrzeug ist!

Also auch wenn das WoMo 30K gekostet hat wird der ursprüngliche Neupreis z.B. 100K angesetzt.
Sprich 1000 Euro im Monat werden versteuert - bei 30% Steuerlast sind dann 300 Euro pro Monat fällig.

Nennt sich gründeutsch - Dienstwagen-PRIVILEG.

Beste Gruesse Bernd

Didi57 am 01 Mär 2025 17:28:47

und was ja auch noch wichtig wäre, was für eine Abgasnorm muss das Womo erfüllen
damit du zu deinen Kunden fahren kannst.

Ruedi1952 am 01 Mär 2025 18:39:07

Bei der Preisvorgabe ist die Diskussion über eine Abgasnorm hinfällig

Didi57 am 01 Mär 2025 19:22:18

Ruedi1952 hat geschrieben:Bei der Preisvorgabe ist die Diskussion über eine Abgasnorm hinfällig


sehe ich anders, da gibt es auch schom welche mit grüner Plakette

Ruedi1952 am 01 Mär 2025 19:48:25

Grün hat unser auch mit HJS Kat.
Nur spielt das beim Diesel eine Rolle?
Wobei wir mit gelb genauso überall hingekommen wären wo wir hin wollten.

macagi am 01 Mär 2025 19:49:45

Also nutze meins auch geschäftlich, aber nur gelegentlich. Finanzamt hat km Pauschale bisher immer akzeptiert.
Wenn du viel geschäftlich fährst, über 50%, dann muss das Fahrzeug ins Betriebsvermögen, glaube ich. Wenn du nur geschäftlich fährst entfällt die 1% Regelung. Ich habe noch einen Wohnwagen der nur geschäftlich genutzt wird, da ist das so.
Ist ein Wohnwagen für dich vielleicht interessant? Gibt es auch mit Dusche, Solar, usw. Und ist viel günstiger wie ein Wohnmobil.

Beduin am 01 Mär 2025 20:32:18

Ich bin ja voll die Alkoven Verfechterin :D und dieser hier, --> Link sieht zumindest auf den Bildern ganz gut aus, hast dann auch noch was in der Hand, im Fall was ist . Hast nen Daimler, auch wieder mit Wandler Automatik, meiner hat jetzt fast 300.000 Km
Plakette würde er bekommen

BlackForest85 am 02 Mär 2025 18:14:44

Erst einmal vielen, vielen lieben Dank für eure Antworten. :-)

Leider hatte ich nicht mitbekommen, dass mein Beitrag zwischenzeitlich freigeschaltet wurde, da ich keine E-Mail erhalten hatte. Nach dem Absenden bekam ich den Hinweis, dass mein Beitrag erst von einem Moderator freigeschaltet werden müsste. - Habe es jetzt eher durch Zufall entdeckt.

Was die Motoren angeht, scheint es bei vielen wirklich eine Tendenz zu Mercedes zu geben, wenn ich es richtig entnehmen.

Bei dem Punkt der steuerlichen Umsetzung war ich nicht genau genug, wie ich euren Antworten entnehme. Das fällt mir jetzt erst auf.

Steuerlich wird es so sein, dass ich die 1% Regelung eben nicht anwenden möchte, da das Fahrzeug ausschließlich betrieblich genutzt werden soll. Das bedeutet natürlich, dass ich in diesem Fall nicht um ein Fahrtenbuch herumkomme. - Genau aus diesem Grund soll es ja für den Anfang auch erst mal ein "günstiges" Wohnmobil sein, für den Fall der Fälle, dass das FA es so nicht anerkennen würde und dann doch die 1% Regelung zur Anwendung käme. - Das würde ich dann so nicht akzeptieren, sondern wir würden in diesem Fall tatsächlich auch klagen. Je höher der Fahrzeugwert ist, desto höher wäre später natürlich auch der Streitwert vor Gericht und somit auch die Anwaltskosten. - Sollte dies dann schlecht für mich ausgehen und das Gericht eine mögliche Ansicht des FA teilen, so käme ich bei einem älteren Fahrzeug, was damals noch einen weniger hohen Bruttolistenneupreis hatte, als die heutigen Fahrzeug entsprechend noch mit einem blauen Auge davon. - Gleichzeitig wäre das jedoch der Zeitpunkt meiner letzten Amtshandlung in Deutschland. Denn mir geht es wirklich nicht darum, irgendwelche Privatkosten auf die Firma umzulegen, sondern mir das Leben einfacher zu gestalten.

Im den Jahren 2013 und 2014 hatte ich gut und gerne 60 - 80 geschäftliche Hotelübernachtungen pro Jahr. Das war die Hochzeit, in den folgenden Jahren hat es abgenommen, auch weil ich nicht mehr so viel fahren wollte. Dann kam irgendwann Corona um die Ecke und man konnte zu dieser Zeit nur bedingt Kunden besuchen. - Jetzt merke ich jedoch, dass Kundenbesuche einfach wieder deutlich wichtiger werden. Der persönliche Kontakt zählt einfach mehr denn je. Denn letztendlich kaufen Menschen immer von Menschen. Abgesehen davon, dass die Hotelkosten in den letzten Jahren wirklich durch die Decke geschossen sind (und hier spreche ich noch nicht einmal von Hotelpreisen während Messezeiten), hat man immer die Räumerei vom Fahrzeug ins Hotel, am nächsten Morgen wieder raus, alles ins Auto, usw. Dazu kommt, dass es auch einen gewissen Arbeitsaufwand bedeutet, die Hotels zu buchen und man teilweise einfach auch unter Zeitdruck steht. Hier ist man mit dem Wohnmobil (zumindest in meiner Vorstellung, in der Praxis mag es anders aussehen) einfach flexibler. Ist zum Beispiel irgendwo Stau, so fährt man irgendwo von der Autobahn ab, sucht sich ein Plätzchen und kann ein Nickerchen halten, oder etwas arbeiten und fährt dann weiter, wenn es der Verkehr zulässt. - Ist man müde und möchte nicht mehr weiterfahren, selbiges Spiel, wie gerade beschrieben. Habe ich hingegen schon vorab ein Hotel gebucht, muss ich dies erreichen, ungeachtet dessen, ob ich müde bin und eigentlich lieber nicht mehr weiterfahren würde. Zusätzlich kommt hinzu, dass bei den heutigen Hotelkosten (mal zum Vergleich 2014 hatte ich einige Übernachtungen im 5 Sterne Hyatt Hotel für ca. 130 - 150 Euro pro Nacht) gleichzeitig noch eine Einsparung vorliegen würde, wenn ich mit dem Wohnmobil unterwegs wäre. Denn auch mit dem Auto müsste ich zum Kunden fahren und mein Daily Driver benötigt auch jetzt ca. 13 Liter Diesel auf 100 km. - Somit würden Hotelübernachtungen meinen Gewinn stärker schmälern, als ein Wohnmobil, denn wenn du heute nicht in einer Absteige übernachten möchtest, kannst du selbst für ein ganz einfaches Hotel gut und gerne 120 Euro aufwärts die Nacht rechnen und bei den genannten Preisen darf keine hohe Nachfrage in der Region sein. Zu Messezeiten werden auch mal schnell 400 - 600 Euro pro Nacht für Absteigen fällig. Selbst Airbnb ist mit Corona deutlich durch die Decke gegangen. - Daher habe ich schon mal einige Argumente auf meiner Seite, die auch für einen Finanzbeamten einleuchtend sein sollten, sofern er nicht gänzlich auf den Kopf gefallen ist.

Eine Abrechnung nach km Pauschale kommt für mich nicht infrage, da ich das Wohnmobil wirklich betrieblich nutzen möchte und ich mit den 0,30 Euro pro km einfach auf keinen grünen Zweig komme, wenn ich die gesamten Kosten des Wohnmobils pro Kilometer rechne. Hier müsste ich mein privates, bereits versteuertes Geld hernehmen, um mehr Geld zu verdienen, was ich dann wiederum versteuern soll. - Für mich ein Minusgeschäft.

Was die Gewährleistung beim Verkauf angeht, dessen bin ich mir bewusst. - Hier gibt es jedoch auch die Möglichkeit der Entnahme des Wohnmobils und dann eine Haltung über mindestens 6 Wochen im Privatvermögen. Somit handelt es sich dann um einen klassischen Privatverkauf.

Das Thema mit dem Router, was hier angesprochen wurde, habe ich auf dem Schirm. Hier würde ich auf einen Teltonika (habe ich auch für mobile Anwendungen bereits) setzen. Diese setzen wir im Sicherheitsbereich gerne auch als Backuplösung ein, wenn es um kritischere Sicherheitsmaßnahmen bei Kunden geht.

Sollte ich vergessen haben, auf irgendetwas zu antworten, würde ich das später nachholen. - Muss jetzt erst mal weg und habe versucht auf möglichst viele Punkte genauer einzugehen.

Vielen Dank schon einmal an alle Wohnmobilisten, die mich hier bisher unterstützt haben. :-)

BlackForest85 am 02 Mär 2025 22:13:47

leverkusen3 hat geschrieben:Herzlich Willkommen im Forum

Meine Befürchtung ist, das du mit einem Auto für 30K nicht glücklich wirst.
So ein Auto funktioniert für dich nur, wenn du Spaß am Autobasteln hast.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas



Sind die Wohnmobile, die zwischen 2000 und 2005 gebaut wurden, denn so anfällig, dass dort ständig etwas zu basteln ist? - Dass sie nicht verrostet sein sollten, ist selbstredend.

BlackForest85 am 02 Mär 2025 22:19:41

MilesandMore hat geschrieben:I
Wenn du die Belege sammelst über ein Jahr kannst du am Ende eine neue tatsächliche km Pauschale errechnen die das Finanzamt akzeptiert.

Wenn du das Fahrzeug je wieder verkaufen willst gibt es folgende Punkte zu bedenken:
Beste Gruesse Bernd


Hi Bernd,

vielen Dank für deinen ausführlichen und guten Kommentar.
Tatsächlich wäre bei mir die geschäftliche Nutzung etwa bei 95 % - 98 %. - Das bedeutet, ich würde mich über die km Pauschale sehr schlecht stehen, denn mit 30 Cent je km komme ich ja nie im Leben hin, wenn ich die Kosten sauber kalkuliere.

Mit den Punken 1 - 3, die du genannt hast, liegst du ebenfalls richtig. - Damit du es nicht als "Händler" verkaufen müsstest und noch Gewährleistung einräumen müsstest, gäbe es die Möglichkeit, es aus der Firma herauszukaufen und ich glaube mindestens 6 Wochen in deinem Privatbesitz zu halten. Der eine Steuerberater war sich nicht ganz sicher, meinte aber es wären 6 Wochen, müsste er im Zweifelsfall nochmals genau nachsehen.

Beste Grüße
BlackForest

BlackForest85 am 02 Mär 2025 22:22:07

pwglobe hat geschrieben:Das Problem bei älteren Fahrzeugen ist der Rost, MB Türen und Querträger vorn, Iveco Kabine und Schweißnähte am Chassis, Ducato dito.
Erst ab Baujahr 2010 kann man von Rostvorsorge reden, da war dann auch der MB zumindest im Nassbereich verzinkt.


Vielen Dank, auch ein sehr guter Hinweis, der mir weiterhilft. :-)

Beste Grüße
BlackForest

BlackForest85 am 02 Mär 2025 22:31:21

WoMoNK19 hat geschrieben:Hallo,

bei Fahrzeugen mit gewerblicher Nutzung würde ich mich mal
schlau machen, ob Leasing auch eine Möglichkeit wäre.


Zum Schluss noch vielleicht überlegen, ob man vor Ort mit den Öffis unterwegs sein will,
oder ob ein Fahrrad (aber wo lade ich ein E-Bike ?) nicht ab-und-an innerstädtisch nützlich
sein könnte.

WoMo NK19


Hi WoMo NK19,

auch dir vielen lieben Dank für die Punkte, auf die ich auch gerne kurz eingehen möchte.

Leasing macht wirtschaftlich leider überhaupt keinen Sinn. Hatte gehört, dass die Pössel, die mir eigentlich ohnehin zu klein wären, gute Leasingdeals hätten. - Das Angebote, was ich dort rein bekommen habe, war der Witz schlechthin. Die Leasingraten wären deutlich höher, als bei einem PKW gewesen, der einen identischen Bruttolistenneupreis hatte. - Selbst der Händler hat nicht verstanden, warum es so hoch ist. Doch das spuckt wohl das System aus und sie selbst haben keinen Einfluss darauf, wie er sagte.

Auch sonst habe ich keine Leasingdeals gefunden, die für mich Sinn ergeben hätten.

Tipp 2: Warum auf eine kleinere Variante? - Weil er handlicher ist, das Angebot größer ist und er sich besser zum Wiederverkauf eignet?

Tipp 3: Vielen Dank, über die Notwendigkeit der Standheizung denke ich gerne nochmal nach.

Tipp 4: Ja, habe einen Teltonika, die nutzen wir auch beruflich bei Kunden gerne als Backup Router. Das sind Industrierouter, die wirklich was können. Gerade in kritischen Bereichen, wo viel Sicherheit gefragt ist, führt an denen kein Weg vorbei.

Tipp 5: Tatsächlich würde ich mir vermutlich ein E-Bike holen. Ggf. auch noch einen Autotransportanhänger kaufen und hintendrauf einen kleinen Kombi mitnehmen, wenn ich feststellen würde, dass es Sinn ergibt und es sich trotzdem vernünftig fahren lässt.

Beste Grüße
BlackForest

BlackForest85 am 02 Mär 2025 22:54:43

pwglobe hat geschrieben:Hallo, noch ein Nachtrag.
Das Wohnmobil nicht gewerblich anmelden...
Die Steuerersparnis frisst die 1% Regelung wieder auf, zumindest bei unserem Phoenix ist es komplett uninteressant.


Hi Peter,

auch dir vielen Dank für deinen Kommentar.
Ja, das Phoenix wäre für die 1% Regelung viel zu teuer, das würde sich nicht rechnen. Ich selbst möchte tatsächlich die Fahrtenbuchmethode nutzen. - Ja, einen Tod muss man dann leider sterben, doch bei einer geschäftlichen Nutzung von 95 - 98 % rechnet es sich für mich hinten und vorne nicht, nach km Pauschale abzurechnen. Mache ich eine Vollkostenrechnung, muss ich aus meinem bereits versteuerten privaten Geld, dieses drauflegen, um weiteres Geld zu verdienen, was ich dann wiederum versteuern muss. - Dann doch lieber den Tod des Fahrtenbuchs.

Beste Grüße
BlackForest

BlackForest85 am 02 Mär 2025 23:06:48

silverdawn hat geschrieben:Ich würde dir ganz einfach den hier empfehlen, der hat alles was du willst und der Preis passt auch ! --> Link

Zum fahren gibt es nichts besseres als die Mercedes Wandlerautomatik !

Gruß
Harald


Hi Harald,

vielen Dank.

Siehst du es nicht als Problem an, dass das Wohnmobil bereits einige Jahre gestanden hat, wie es in der Anzeige beschrieben wird?

BlackForest85 am 02 Mär 2025 23:13:32

MilesandMore hat geschrieben:...

Also auch wenn das WoMo 30K gekostet hat wird der ursprüngliche Neupreis z.B. 100K angesetzt.
Sprich 1000 Euro im Monat werden versteuert - bei 30% Steuerlast sind dann 300 Euro pro Monat fällig.

Nennt sich gründeutsch - Dienstwagen-PRIVILEG.

Beste Gruesse Bernd


Hi Bernd,

absolut richtig, was du schreibst. - Hinzu kommt, dass sich ein Leasing absolut nicht lohnt.

BlackForest85 am 02 Mär 2025 23:18:16

Didi57 hat geschrieben:und was ja auch noch wichtig wäre, was für eine Abgasnorm muss das Womo erfüllen
damit du zu deinen Kunden fahren kannst.


Hi Dietmar,

vielen Dank für den Hinweis. - In meinem Modell von Welt - und hier darf man sehr gerne auch anderer Meinung sein, das akzeptiere ich - fährt ein Fahrzeug mit Sprit und nicht mit einer Umweltplakette. ;-)

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass selbst bei einer "roten Umweltplakette" (die müsste man dann ja auch erst mal in der Scheibe haben), man erwischt wird? - Wenn ja, dann kostet es im schlimmsten Fall halt mal ein paar Euro, wenn man es nicht wegdiskutiert bekommt. - Nur halten solche sinnbefreiten Schilder mich nicht davon ab, im Zweifelsfall irgendwohin zu fahren, wenn ich dort hin will. - Wie gesagt, ich akzeptiere andere Meinungen zu dem Thema Umweltplakette, teile sie jedoch nicht. Für mich ist es einfach Geldmacherei. - Das wirtschaftlichste wäre vermutlich, wir würden einfach alle die Autos so lange fahren, bis dass sie mehr oder weniger auseinanderfallen, auch für die Umwelt wäre es vermutlich das ökologischste.

Beste Grüße
BlackForest

BlackForest85 am 02 Mär 2025 23:36:00

macagi hat geschrieben:Wenn du viel geschäftlich fährst, über 50%, dann muss das Fahrzeug ins Betriebsvermögen, glaube ich. Wenn du nur geschäftlich fährst entfällt die 1% Regelung.
Ist ein Wohnwagen für dich vielleicht...


Hi,

in aller Regel gibt es entweder die Optionen, Fahrtenbuch, 1% Regelung oder km Pauschale. Wobei es auch immer davon abhängt, wie hoch jeweils der Privatanteil und wie hoch der geschäftliche Anteil ist. Liegt der geschäftliche Anteil über 50 %, so ist es zwingend erforderlich, das Fahrzeug ins Betriebsvermögen zu übernehmen.

Ein Fahrzeug zu 100 % betrieblich anerkannt zu bekommen, kann in ganz wenigen Ausnahmefällen funktionieren, sofern du im Privatvermögen mindestens ein gleichwertiges, oder höherwertiges Fahrzeug hast. - Ein Bauunternehmer kann es je nach Finanzamt durchbekommen, dass er zum Beispiel seinen Pickup, zu 100 % als betrieblich anerkannt bekommt und kein Fahrtenbuch führen muss und auch die 1% Regelung nicht zur Anwendung kommen muss, wenn er privat "eine moderne E-Klasse" mit höhrem Bruttolistenneupreis fährt, als der Pickup an Bruttolistenneupreis hat. - Das wird aber nicht funktionieren, wenn er einen alten W124 von Mercedes fährt. - Mercedes habe ich hier nur mal exemplarisch als Beispiel genommen.

Doch wie gesagt, hier entscheiden die Finanzämter durchaus auch unterschiedlich und womöglich ist es auch von Sachbearbeiter zu Sachbearbeiter nochmals unterschiedlich.

Ein Wohnwagen ist für mich leider nicht interessant.

Beste Grüße
BlackForest

macagi am 03 Mär 2025 10:21:21

Mein Eura ist BJ 2004, und da geht eher selten etwas kaputt. Sehr verlässliches Auto, und Rost hat er so gut wie keinen, 126Tkm momentan.

Ich habe den vor etwas über 10 Jahren gebraucht mit wenig km gekauft weil er absolut winterfest ist. Wenn ich geduscht zum Meeting kommen möchte dann darf mir auch bei Minusgraden draussen das Wasser im Abwasserbehältnis nicht einfrieren, deswegen Doppelboden. Im Vorgängermodell konnte man auch gut duschen wenn es draußen kalt war, aber das Wasser gefror dann im Abwassertank wo man es erst wieder rauskriegt wenn die Temperatur ein Weilchen über Null ist.

Ich meine die Preise sind inzwischen wieder etwas erschwinglicher geworden. NP bei meinem war mal 50k€. Automatik hat er - leider - keine.

StefanDo1969 am 03 Mär 2025 10:33:21

BlackForest85 hat geschrieben: man erwischt wird? - Wenn ja, dann kostet es im schlimmsten Fall halt mal ein paar Euro, wenn man es nicht wegdiskutiert bekommt. - Nur halten solche sinnbefreiten Schilder mich nicht davon ab, im Zweifelsfall irgendwohin zu fahren,
BlackForest


Naja was man von dieser Aussage hält ist ja jedem selbst überlassen, aber nur so als Hinweis. Wenn man dabei erwischt wird zahlt man nicht nur "ein paar Euro" es gibt zusätzlich noch nen Punkt.

WoMoNK19 am 03 Mär 2025 11:01:18

Hallo,

StefanDo1969 hat geschrieben:...
Naja was man von dieser Aussage hält ist ja jedem selbst überlassen, aber nur so als Hinweis. Wenn man dabei erwischt wird zahlt man nicht nur "ein paar Euro" es gibt zusätzlich noch nen Punkt.


... solche "klein - geistigen" Probleme mit dem Ordnungsamt - z.Bsp. in Stuttgart - werden den TE sicherlich nicht interessieren, hat er doch schon oben davon gesprochen, dass:
Zitat:
.... Das würde ich dann so nicht akzeptieren, sondern wir würden in diesem Fall tatsächlich auch klagen. Je höher der Fahrzeugwert ist, desto höher wäre später natürlich auch der Streitwert vor Gericht und somit auch die Anwaltskosten. ....


Manche Zeitgenossen haben für mich doch eine etwas merkwürdige Art und Weise, mit dem Leben umzugehen.
Aber ist ja Ihr Leben und Ihre Entscheidung.

Insofern:
Rechtsanwalt Verkehrsrecht:
--> Link

Rechtsanwalt Steuerrecht:
--> Link

WoMo NK19

wolfherm am 03 Mär 2025 11:27:23

Wieder mal so ein Fall von interessanter individueller Regelgestaltung. Kann sich jetzt jeder seine eigenen Regeln zimmern. Nennt man dann Anarchie….. :D

macagi am 03 Mär 2025 16:09:55

StefanDo1969 hat geschrieben: Wenn man dabei erwischt wird zahlt man nicht nur "ein paar Euro" es gibt zusätzlich noch nen Punkt.


So weit ich weiss gibt es seit der Reform der Bussen keine Punkte mehr wenn man in der Zone mit falscher Plakette unterwegs ist.

Pechvogel am 03 Mär 2025 22:46:43

BlackForest85 hat geschrieben:…Leasing macht wirtschaftlich leider überhaupt keinen Sinn… Das Angebote, was ich dort rein bekommen habe, war der Witz schlechthin. Die Leasingraten wären deutlich höher, als bei einem PKW gewesen, der einen identischen Bruttolistenneupreis hatte…

Eine Leasinggesellschaft interessiert nur die Anschaffungskosten und den Verkaufserlös den die Gesellschaft am Ende der Laufzeit erzielen kann.
Dabei ist es egal ob ein PKW, ein Womo, ein Bagger oder eine Maschine geleast wird.

Wenn das Angebot also so grottenschlecht war dann sollte man sich vielleicht mal eine andere Leasinggesellschaft suchen.
Das geht auch allein und ohne Händler!
Teilweise sogar bei gebrauchten Fahrzeugen.

Und ja, bei der 1%-Regelung muss man 1% vom Listenneuwert privat als Einkommen zusätzlich versteuern.
Dafür kann man aber auch die Leasingraten als Betriebsausgaben vom Einkommen abziehen.
Bei kleinen Unternehmen / Einzelunternehmern / …. ist das dann „rechte Tasche / linke Tasche“.
Da ist der Unterschied so groß nicht. Es sei denn das Unternehmen wirft keinen / nicht genug Gewinn ab.



Grüße
Dirk

topolino666 am 04 Mär 2025 07:34:26

Darf ich fragen was Du aktuell für ein Fahrzeug fährst (13 Liter Verbrauch?!) bzw wieviele km es zu den Kunden sind?

Nicht dass an diesem Punkt die Planung von der realen Wirklichkeit zu sehr abweicht:
Ein Womo (mit Kombi (!) auf dem Anhänger) fährst Du nicht mit einem 100erter und auch nicht mit einem 80er Schnitt!

Es ist eben nicht ein 1:1 Austausch nur des Autos und statt Hotel eben das WoMo.

Auch ich / wir nutzen das WoMo auch dienstlich und rechnen problemlos über die Pauschale, bzw tatsächliche Kosten ab, mehr ist bei uns nicht möglich.
Allerdings sind Fahrten mit dem WoMo VOLLKOMMEN ANDERS als mit dem Pkw.
Von der "Rüstzeit" zu Hause, der langsamen Fahrt bis zur Stellplatzsuche vor Ort haben wir einen ERHEBLICH längeren Zeitverlust.

jonn68 am 04 Mär 2025 07:56:09

Im gesamten klingt das ganze sehr wirr und unausgedacht, vor allem die Hotelpreise, das kann ich nicht so nachvoll. Ich muss jetzt von Norwegen nach Berlin fliegen, zahle während der Messe nur gering mehr wie noch vor 10 Jahren, aber ich verkehre auch nur in 4* Sterne Hotels und nicht wie du im Hyatt.
Du hast 40-60 Hotelübernachtungen im Jahr, rechne incl Frühstück 150-200€, hast du pro Jahr Übernachtungskosyen von ca max 12k €, mit dem WoMo hast du das auch Stellplatzkosten, Frühstück muss du bezahlen, bei so einem so hohen Gebrauch hast du defintiv bei einem alten WoMo Reparaturkosten, Gas fürs Heizen und Kochen + Versicherung/Steuer etc…

Und ein Privatauto brauchst du jetzt auch noch zusätzlich, oder hattest du ein Firmenfahrzeug das nur zu 100% in den Büchern steht?

MilesandMore am 04 Mär 2025 18:45:30

BlackForest85 hat geschrieben:
Hi Bernd,
Damit du es nicht als "Händler" verkaufen müsstest und noch Gewährleistung einräumen müsstest, gäbe es die Möglichkeit, es aus der Firma herauszukaufen und ich glaube mindestens 6 Wochen in deinem Privatbesitz zu halten.
Beste Grüße
BlackForest


Der Steuerberater ist der falsche Ansprechpartner wenn es um Gewährleistung geht nach dem heraus kaufen aus der Firma.
Ein Rechtsanwalt wird die was anderes sagen.
Ein Jahr wenn du es selbst raus kaufst oder ein Familienmitglied so wurde mir gesagt.
Für den Käufer ist es klar ersichtlich daß das Fahrzeug davor deiner Firma gehört hat, im Schadensfall bei großen Reparaturen wird er klagen - meine Prognose.

Es geht nicht um "Händler" es geht darum das bei einem Verkauf von Firma zu Endkunde - immer - Gewährleistung greift - auch bei Fahrzeugen.

Auch das Finanzamt ist nicht sehr tolerant wenn du es aus dem Inventar nimmst.
Das geht nur mit einem Gutachter für den Zeitwert - da läßt sich nichts bescheißen, das bedeutet du versteuerst den Gewinn im Vergleich zum Buchwert und zahlst die Umsatzsteuer zurück dafür.

Aus diesen Gründen leasen Firmen Fahrzeuge statt sie zu kaufen und aktivieren.

Ich kann die Vorposter bestätigen die Anreise mit Wohnmobil dauert länger.
Kürzlich war ich in Lubjlana vier Reisetage statt zwei, LKW Maut, und da du keine Parkplätze findest bei Kunden, bei meinen jedenfalls in Städten wie Paris oder Barcelona werden erhebliche Taxirechnungen fällig.

Beste Gruesse Bernd

topolino666 am 04 Mär 2025 20:03:13

Nochmal ich:
"Wohnmobil und Kunden" ist auch immer so ein Thema. :-)

Von "Soso, Sie campen hier" (inkl. leichtem Naserümpfen) bis "Wow, chickes Fahrzeug.... " mit dem gedachten Nachsatz "zahl ich den mit?"

Das WoMo draussen parken und mit dem Fahrrad zum Kunden machts aber oft auch nicht besser. ;-)

MilesandMore am 04 Mär 2025 22:11:04

topolino666 hat geschrieben:Nochmal ich:
"Wohnmobil und Kunden" ist auch immer so ein Thema. :-)

Von "Soso, Sie campen hier" (inkl. leichtem Naserümpfen)


Mit 70 Lenzen kannst du beim Kunden ankommen mit was du willst :mrgreen:
Bisher nur positive Rückmeldung - ich nehm aber auch ein Taxi und parke nicht beim Kunden schon alleine deswegen weil meine Hübsche immer dabei ist.

Beste Gruesse Bernd

ollimk am 11 Mär 2025 15:08:43

Ich kann den BlackForest85 schon ein bisschen verstehen. Zeitweise hatte ich ähnliche Gedanken, da ich auch in manchen Jahren auf 100 Hotelübernachtungen gekommen bin; letztes Jahr waren es immerhin 40.

Insofern hatte ich da auch eine Zeit lang mal an das Leasen eines Wohnmobils gedacht, und hatte dazu mal aus Spaß zwei Angebote reinkommen lassen von zwei Gesellschaften, die nichts mit dem Fahrzeughersteller zu tun hatten. Ergebnis auch hier: So attraktiv wie Zahnschmerzen, inklusive einem völlig inakzeptablen Andienungsrecht nach Ablauf der Leasingdauer.

Also kaufen? Hatte an einen neuen Kastenwagen gedacht, den hätte ich dann direkt cash bezahlt. Aber: wie sieht so ein Auto nach 3 oder 4 Jahren aus, wenn man da jedes Jahr im Dienstreisemodus 80 Übernachtungen abwickelt und ordentlich km drauf fährt? Und wie "gemütlich" wird das dann in der nasskalten Jahreszeit wirklich?

Abrechnung: genau wie bei meinen geleasten Dienst-PKW hätte ich Fahrtenbuch geführt. Bei den PKW kam ich immer so auf 96, 97% geschäftlichen Anteil, da war das Fahrtenbuch letztlich der einzig vernünftige Weg und das hat auch gut funktioniert inklusive Betriebsprüfung. Selbst meine PKW lagen da immer bei 40 bis 45 Cent pro km, bei Ansatz der Netto-Kosten ohne Umsatzsteuer. Ein Wohnmobil wird nicht billiger sein, d.h. mit Zahlung der gewöhnlichen km-Pauschale geht die Rechnung in der Tat nicht auf.

Dann noch die Überlegung, wie das in Wirklichkeit dann aussieht: nicht jeder von mir besuchte Kunde hat die Möglichkeit, ein Wohnmobil auf dem Firmenplatz abstellen zu können. Nicht immer findet man einen geeigneten Stellplatz in der Nähe für die Übernachtung. Nicht jede Reise geht mit dem Wohnmobil, z.B. wenn das Ziel ein Flughafen ist, weil es ins Ausland geht.

Die Frage, ob dann da jemand die Nase rümpft, hab ich mir allerdings nie gestellt, das ist mir wurscht. "Bezahlen wir den mit" ist wohl die dümmste aller Fragen, die man sich da anhören muss. Natürlich, wer sonst?? Aber da findet man einen diplomatische Weg, das den meistens sehr Unkundigen, die so was fragen, zu erklären.

Router: mir egal, ich nehme das Handy als Hotspot, spielt absolut keine Rolle.

Trotzdem überwiegen / überwogen bei der Idee für mich die Nachteile, ich hab es dann gelassen und bin beim Dienst-PKW geblieben. Ein Wohnmobil wurde dann trotzdem gekauft, aber privat, und 3 oder 4 Mal im Jahr nutze ich es mal für Fahrten zum Kunden, wenn das von der Entfernung her sinnvoll ist - einfach als Abwechslung. Dann entnehme ich mir halt die km-Pauschale und die Welt ist in Ordnung. Und genau so rate ich es auch dem TE, erst recht wenn er das Ganze auch noch mit einem bereits angejahrten Wohnmobil vorhat.

macagi am 13 Mär 2025 12:12:39

Man kann unter 30c/km bleiben. Ist bei unserem ersten Womo so gewesen. Relativ älter gewesen, viele Reparaturen, hat uns aber nie im Stich gelassen.
Das jetzige dürfte auch in dieser Liga spielen dank wenig Wertverlust.

Verratnix76 am 19 Mär 2025 06:53:02

Moin...

30.000 € und Mercedes 5 Zylinder 156 PS mit recht guter Ausstattung ist machbar.

Ich hätte einen zu verkaufen. Ggfs PN

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