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Hallo zusammen, Wir haben uns kürzlich ein WoMo mit einem Thetford Kühlschrank der Serie N3000 gekauft. Die Elektrik wird von einem Schaudt EBL 119 geregelt. Im Standard ist es ja so, dass der Kühlschrank im 230V Betrieb, Gasbetrieb oder bei laufenden Motor im 12V Betrieb (mittels D+) läuft. Wenn ich von AGM auf LiFePO4 und Solaranlage umsteige und damit tendenziell kostenlosen Strom produzieren kann, kann ich dann auch den Kühlschrank darüber laufen lassen? Ich müsste 12V dann ja unabhängig vom D+ Signal bereitstellen, d.h. Den Kühnschrank vermutlich anders anklemmen. Ist ein solcher Betrieb sinnvoll (anstelle von bspw. Gasbetrieb, wenn kein Landstrom verfügbar)? Und wäre das umsetzbar, wenn ja wie? Wenn ich mich da in irgendwas verrenne, sagt es ruhig ganz offen. Die Kühlschränke der N3000 Serie haben eine Stromaufnahme von 4-5 Ampere bei 12 Volt (Genaueres sagt dir die Anleitung deines speziellen Modells). Berechnet man jetzt die Höchstleistung in 24 Stunden, in denen ggf. er durchläuft, benötigt er bis zu 120 Amperestunden aus der Batterie. Also müsste deine Solaranlage täglich diesen Strom wieder "reinbringen". Und deine Lithium-Batterie müsste so viel Reserve haben, dass auch bei Geringertrag (schlechtes Wetter) der Betrieb für eine Zeit X gewährleistet ist. Ohne dass ich jetzt rechne, klingt das nach gaaanz viel Solar und gaaanz viel Batterien. Hallo, wenn Dein Kühlschrank mit Gas zu betreiben ist, warum sollte er dann auf Strom (egal ob 24 Volt / 230 Volt) laufen? Okay, den Strom könntest Du kostenlos über Solar bekommen - mit einer aktuell nicht ermittelbar Laufzeit. Geht es Dir also um „… ich erspare mir das Gas und freue mich, dass ich kostenlos den Kühlschrank betreibe… „ ? WoMo NK19 Danke für euer Feedback, war dann wohl eher ein Ansatz aus dem Bereich der Schnapsideen :lach: Ihr habt recht, bei dem Verbrauch und der dafür notwendigen Solaranlage braucht man über den ROI wohl nicht nachzudenken…..
Wenn ich das richtig gelesen habe hat er 140W bei 12V, also sowas um die 12A.
Ich habe jetzt nicht so einen Kühlschrankt mit Touch, aber bevor du etwas umklemmen willst schau mal in der Anleitung. Vielleicht ist es ja bei deinem Modell auch ganz einfach möglich am Kühlschrank die Energiequelle selbst auszuwählen - ich mache das zumindest so und schalte tagsüber wenn genug Sonne (oder auf der Fähre) manuell auf 12 V. Hallo Mein Thedford Kühlschrank aus der 3000er Serie kühlt mit 230v schlechter als mit Gas und mit 12V noch einmal schlechter als mit 230V. Bei niedrigen Aussentemperaturen reicht die Kühlleistung von 12 V so gerade noch aus. Über etwa 22 Grad Aussentemperatur schafft der 12V Betrieb keine -18 Grad mehr in der Tiefkühlung. Mit Gas bleibt sogar noch bei 30 Grad Ausdentemperatur die Tiefkühlung bei -18. Im Süden trotz viel Solarertrag auf 12V Kühlung umschalten kommt für mich nicht in Frage. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Den Kühli lasse ich auf Gas laufen und bei Landstrom auf 230V. Nun habe ich eine 150Ah LiIo Batterie und einen kräftigen Wechselrichter. Beim Einbau habe ich nicht daran gedacht, dass die Innensteckdose, die ich auf den WR schaltete im selben Stromkreis ist wie der Kühlschrank. Ich habe noch nicht entschieden, ob das Fluch oder Segen ist. Die Automatik kann ich nun nicht mehr gedankenlos bedienen. Etwas Gas sparen geht aber schon, da wir selten lange an einem Ort ohne Landstrom stehen und die Kombination aus Aufladen mit Lichtmaschine und dem winzigen 100W Solarmodul dazu ausreicht, dass wir immer ausreichend Strom für eine Nacht im Akku haben. Der Wegfall des Klickerns des Gas Ein- und Ausschaltens in der Nacht ist durchaus angenehm (Der Kühli ist in unserem Kasten quasi direkt neben dem Kopfkissen). Ich lass es erst mal so - wisend, dass es besser gehten würde.
Das macht doch auch Sinn, ich mache das schon seit Jahren so, daß ich den überschüssigen Strom aus dem Solarertrag, im Kühlschrank verbrauche. Ich regele das über meinen BC dort kann ich einstellen, ab und bis wann (SoC) ich den Kühlschrank auf 12 betreiben möchte. Meist gut 6 - 8 Stunden / Tag.
Klar Geil! Aber was ist daran mutig? Das ist nicht gefährlicher als durch Europa zu reisen. Wir waren gut 3 Monate dort, Freunde schon seit 2 Jahren. Grüße
An sich ist das keine Schnappsidee. Bekannte von mir haben ihren Kühlschrank auch nur über Solar laufen, da kein Gas an Board. Aber ich glaube, die haben dann eine 12V-Kompressorkühlschrank, welcher deutlich sparsamer ist.
Ich hab mal kurz gegooglet: Kompressor Einbaukühlschrank LR40L / Durchschnittliche Stromaufnahme: 12 V: 5,0 A Eine Frage hätte ich noch: Was ist das für ein Wohnmobil und wie groß soll die Solaranlage werden, auch die Größe der Batterie wäre interessant.
Das macht man, wenn man einfach Spaß am Basteln hat oder wenn man unbedingt Gas sparen will, weil man nicht so einfach nachtanken kann. RK Ich habe mir gestern über einen Schalter ein D+Signal (inkl. Diode) auf meinen Kühlschrank der 4000er Serie gelegt. Hab dann gestern von 18 Uhr bis heute früh um 5 Uhr und heute über Tag von 10 bis 19 Uhr den Kühlschrank über Batterie laufen lassen. Kühlergebnis ist bei mir sensationell gut, obwohl heute knapp 30 Grad. Und endlich konnte ich mal wirklich einen vernünftigen Solarertrag einfahren. In der kompletten letzten Zeit hatte ich nie mehr als 1,4 Kwh Ertrag, weil vormittags die Batterien schon voll waren. Heute, obwohl teilweise mal nicht optimal sonnig einen Ertrag von 3,75Kwh. Unterm Strich würde ich mir dafür alleine kein Solar aufs Womo-Dach bauen, aber als Mitnahmeeffekt, wenn man ohnehin Solar hat, finde ich es eine schöne Spielerei, die auf Dauer sogar etwas Geld spart. In 25 Stunden 20 Stunden auf Solar - sind 20 Stunden, die ich normalerweise an 230v gehangen hätte und der Kühli zieht dann ca. 170w. Bereinigt um die Stunde mehr und den nicht ganz exakten SOC vorher/nachher sage ich mal Pi x Daumen 3Kwh Strom gespart. Davon kann ich im Haus einmal Waschmaschine und Trockner strommäßig kostenfrei laufen lassen. Und wohlgemerkt - bezogen auf einen einzigen Tag im Womo mit Kühli über Solar. Auf Dauer kann man hier tatsächlich schon ein paar Mark sparen - obschon ich es eher aus einem Spieltrieb heraus gemacht habe. Anlage: ca. 600AH Lifepo, 800WP Solar Gruß ins Forenrund, Mik super duper :mrgreen: und wenn Du jetzt noch einen Victron BMV mit Meßsshunt hättest, könntest Du Dir das, bezogen auf den SoC sogar noch automatisieren. Grüße
Das ist korrekt. Ich habe einen BMV-712 und und werde es irgendwann automatisieren. Denn es war bei mir eigentlich nicht geplant, den Kühli bis 5 Uhr morgens auf Lifepo laufen zu lassen und das wäre "automatisiert" natürlich nicht passiert. Habe zufälligerweise grad heute noch mit Franz telefoniert und wir sprachen u.a. auch kurz über das "Für und Wider" der Relaisschaltung SOC vs. Spannung. btw. auch ein interessantes Thema, das ich aber selber noch nicht bis "Zuende" durchdacht habe. Na wenn Du eh schon einen BMV 712 hast. Suche den am naheliegensten Lichtschalter, der bei "Hauptschalter Ein" Strom hat -> anzapfen und auf den BMV legen, den Relaisausgang auf den S+/D+ des Kühlschrankes. Relaissteuerung über SoC Wichtig - Schalter "Relais umkehren" aktivieren, dann unter Relais niedrige Ladespannung oberen und unteren Wert einstellen und schon hat man Ruhe :mrgreen: Grüße
Danke für dein Hilfsangebot, aber wie man das verschaltet, weiß ich schon selber. Ist im Moment aber auch nicht nötig. Bei dem tollen Wetter ernte ich so viel (ca. 19 Kwh in den letzten 5 Tagen - mit Luft nach oben), dass der Kühli weitestgehend einfach durch läuft (bei mir einmal 54 Stunden am Stück) Habe mir jetzt hierzu noch diesen Titan-Doppellüfter eingebaut, der ein wenig Kühli-Hitze abtransportiert. Was den Anschluss an den BMV-712 angeht: Ich bin mir gar nicht mehr so sicher, ob ich wirklich will. Klar - wenn man einfach seine Ruhe haben will und den BMV konservativ einstellt, kann man das so machen. Wenn man aber wirklich den Kühlschrank mehr als nur konservativ hier und da mal auf 12v laufen lassen will, also die Grenzen etwas kompromissloser ausloten möchte, kann man das nicht automatisieren. Denn dafür ist immer ein Blick in die Wetterdaten der nächsten 1-n Tage nötig und die hat der BMV nunmal nicht - also ist hier dann eher manuelles Schalten angesagt. So ist das nunmal bei einer Inselanlage - du kannst heute nur verbrauchen, was du morgen erntest. Und hast keinen doppelten Boden, wenn du heute zu viel verbraucht hast. Bringt nichts, wenn du heute Volldampf auf 12v kühlst und morgen bei Regen deinen normalen Strombedarf nicht mehr decken kannst. Und umgekehrt bringts nichts, heute zu sparen, wenn in den nächsten Tagen "Sonne pur" dir Rekordernten einfahren wird. Wie gesagt, im konservativen Rahmen kann man das automatisieren. Aber wenn man hierbei auch die Grenzen ausloten will, dann nicht.
So sehe ich das auch ich schaue im Moment wie das Wetter am nächsten Tag aussieht um mein Kühlschrank auf 230V laufen zu lassen oder nicht. Deswegen werde ich ein Smarthome System einbauen das auch das Wetter im Blick hat und alles steuert. Ist ist aber immer eine frage, will ich das oder nicht. Muss jeder für sich selbst entscheiden. Gruß Horst
Na ja, es kommt drauf an, 20% von einem große Akku ist halt mehr als 40% von einem kleinen Akku. Wo will man denn hin, mit der vielen Energie, die man aus der Sonne tankt. Ich fahre den Kühlschrank bei 90% SoC an und bei 75% runter, bei Akkukapazität von 340Ah. Wenn halt wenig Sonne ist, erreicht er die 90% ja erst gar nicht, dann bleibt die restlich Akkukapazität ja erhalten, das reicht dann bei uns noch locker für 4 - 5 Tage, denn etwas kommt ja immer noch rein. und man spart auf Dauer einiges an Gas... Grüße Liebe Leut, man muß dieses Ansinnen doch nicht gleich ins Lächerliche ziehen. Guckt mal bei Votronic MPPT 350 (bspw.) - der Regler hat einen AES Ausgang genau dafür. Batterie voll & Solar übrig ==> Kühli läuft auf 12V. Ist bei mir schon seit Jahren so. Bin Schwabe & hab nen Spieltrieb. 790W Solar mit 2 MPPTs, 280Ah LFP. Anmerkung: man nehme 2 Dioden um den D+ des Fahrzeugs und den AES Ausgang des MPPT zum Kühli hin zu verODERn. Also klein bischen Technikverständnis ist schon nötig. Nachtrag: der genannte MPPT hat auch noch einen Nebenladeausgang um die Starterbatterie bei Laune zu halten.
Ja, das ist sehr konservativ. Das entspricht ca. 51 Ah nutzbarer Kapazität, also rund 15 % von 340 Ah – das ist machbar, aber eben wenig. Da würde ich selbst konservativ mehr „Risiko“ eingehen.
Ja – das verstehe ich gut. So mache ich das auch – jedenfalls, solange mir diese Spielerei noch Spaß macht. Wenn mich irgendwann eine andere Spielerei mehr reizt, würde ich es automatisieren. Allerdings ist es auch kein großer Aufwand, wenn ich es bequem haben will, am Vorabend nach dem Wetter des nächsten Tages zu schauen – und dann zu entscheiden, ob der Kühli über Nacht ein D+ bekommt. :)
Sprich dich mal aus – ich bin Softwareentwickler, und mich interessiert, wie du das umsetzen willst. :) Nicht falsch verstehen – das ist absolut machbar. Ich frage mich nur, welchen Assistant oder welche API du da konkret im Kopf hast.
Macht doch keiner – oder was meinst du? :roll:
Ja – eine noch konservativere Lösung als bei BikeAir. Wenn die Batterie voll ist und der Regler z. B. gerade 50 A Solarstrom liefern könnte, verbraucht der Kühlschrank davon 16–17 A – bleiben also rechnerisch 33–34 A „ungenutzt“. Jedenfalls dann, wenn der AES-Ausgang nicht programmierbar ist und wirklich erst bei 100 % SoC freigibt und du nicht zusätzliche große Verbraucher einschaltest.
Und mit ein klein bisschen mehr Technikverständnis – und entweder ohne AES-Ausgang am Regler oder ohne speziellen AES- bzw. „S“-Eingang am Kühlschrank – reicht mir auch eine einzelne Diode. Damit bekommt der Kühlschrank sein „D+“-Signal, ohne dass der Rest der Anlage denkt, der Motor läuft. :) Fazit für mich: Konservativ – gerne mit Automatik, z. B. über einen Batteriecomputer (BC). Progressiv – nur manuell. Denn weder mein BC noch eine Wetter-API weiß, ob ich am nächsten Tag 1000 km fahren will, besonders viel Strom brauche – oder sonstwas vorhabe. Das Einzige, was ich mir automatisiert vorstellen kann, ist eine Art „Fallback-Schaltung“, die verhindert, dass ich das manuelle Zurückschalten auf Gas oder 230 V schlicht vergesse.
Du vergißt dabei, das an Tagen wo die Sonne scheint und das ist ja recht oft, am Tag bis zu 2kWh durch mein System laufen. Das sind etwas mehr als 165Ah, da kann man noch die real verbleibende Ladung abziehen, aber im Mittel läuft mein Kühlschrank mit dieser so "konservativen" Einstellung, je nach Sonne, zwischen 8 und 12 Stunden pro Tag auf Strom. Oft ist die 90% SoC schon vor Mittag erreicht und Solar lädt die Akkus TROTZ Kühlschrank auf 12 V noch bis 100% auf. Für konservativ, doch nicht schlecht, oder? Grüße
Ja, bei optimalen Bedingungen – also sonnigem Wetter, gut ausgerichteten Modulen und keiner nennenswerten Verschattung – funktioniert deine konservative Strategie zwischen 90 % und 75 % SoC natürlich. Wenn morgens schon die 90 % erreicht sind und der Kühlschrank über Tag „kostenlos“ vom Solar mitläuft, ist das in dem Moment effizient und ressourcenschonend – keine Frage. Aber das ist eben genau das Problem: Solche Idealbedingungen sind selten über mehrere Tage hinweg konstant gegeben. Technisch betrachtet: Dein SoC-Fenster beträgt 15 % → 51 Ah nutzbar bei 340 Ah Gesamtkapazität Bei einem typischen Verbrauch von 16–17 A im 12 V-Betrieb ergibt das: → ca. 3 Stunden Autarkie, wenn keine Solarleistung ankommt Das heißt: Ein bewölkter Nachmittag oder eine schattige Stellplatzwahl genügt – und du bist sofort an der unteren Grenze. Bei einem Gerät wie dem Kühlschrank, das kontinuierlich zieht, ist das ein echter Engpass. Systemisch gesehen: Diese Strategie setzt voraus, dass deine Anlage nicht nur gut dimensioniert ist, sondern auch dass die tatsächlichen Ladebedingungen zuverlässig gut bleiben – also wenig diffuse Einstrahlung, kein temporärer Ertragseinbruch, keine Modulabschattung, etc. Und genau das ist im realen Reisealltag eher die Ausnahme als die Regel. Würdest du z. B. bis 65 % SoC gehen: Hättest du 25 % Ladehub = 85 Ah nutzbar → Mehr als 5 Stunden Kühli-Betrieb ohne Ladung Und das immer noch weit entfernt von einer kritischen Tiefentladung – also technisch völlig vertretbar Fazit: Ich sage nicht, dass dein Ansatz falsch ist. Nur: Er ist sehr konservativ und zudem hochgradig witterungsabhängig – und das ist aus ertragstechnischer Sicht kein optimaler Betriebsmodus für einen Verbraucher, der 24/7 läuft. Konservativ klingt erstmal supi – wird aber ertragstechnisch wackelig, wenn sich das System dabei permanent auf Idealbedingungen verlassen muss. :roll: :)
Ich will das ganze mit HomeAssistent machen auf einem Raspberry 4, der braucht weniger Strom wie der NUC zu Hause. Das schöne daran ist man kann ESP32 mit EspHome selbst programmieren und einbinden, somit ist fast alles möglich. Ein altes Tablett an die Wand und man hat alles im überblick. Ich bin gelernter Bauschlosser - Schmied mit Grundkenntnisse in der Programmierung. Habe lange Zeit KUKA Roboter programmiert, wenn man das so nennen kann. Gruß Horst der das Projekt hoffentlich im Winter umsetzen wird, wenn die Zeit reicht. Wen ja, werde ich alles hier Dokumentieren. Hi Horst, klingt nach einem soliden DIY-Smart-Home-Projekt – besonders spannend, weil du das mit deinem handwerklichen Hintergrund und der Erfahrung mit KUKA so praxisnah angehst. Home Assistant auf dem Pi 4 ist auf jeden Fall eine gute Wahl – stromsparend, stabil (besonders mit SSD) und für die meisten Automatisierungen absolut ausreichend. Mit ESPHome und ESP32 hast du eine flexible Basis, um eigene Sensorik oder Aktoren sauber einzubinden – OTA-Updates inklusive. Wetterdaten bekommst du über APIs wie OpenWeatherMap oder über eigene Sensoren direkt rein – super für dynamische Regeln. Die Logik in HA lässt sich entweder per UI oder direkt in YAML/Jinja2 definieren – ist anfangs etwas verschachtelt, aber gut strukturiert. Und das Wand-Tablet mit Lovelace ist dann das perfekte Frontend fürs Ganze. Bin gespannt, ob und wie du’s umsetzt – ich lese auf jeden Fall gerne mit.
Ich strebe ja gar keinen 24/7 Betrieb an, das macht bei einem Absorber ja auch gar keinen Sinn. Ich will nur den Energieüberschuß nutzen. 6 - 10+ Stunden reichen mir da völlig aus. So wie ich es betreibe funktioniert es super, es ist eigentlich auch relativ egal wie groß der Akku ist, der limitierende Faktor ist das Solar, je mehr Solar desto schneller wieder auf 12 V, wenn ich im SoC tiefer gehe, brauche ich Morgens länger bis er wieder bei 90% einschaltet, an der Summe der Betriebsstunen auf 12 V ändert das aber nichts un wenn dann Wolken sind, fällt 12V Betrieb halt aus, auch kein Drama :mrgreen: . Andererseits verbleibt mir bei eine Umschaltung auf Gas bei 75 oder 80% immer noch genug Strom für kommende schlechte Tage. Das System soll ja auch kein Ersatz für Gas sein, sondern nur den Betrieb, durch die Sonnennutzung eingesparte Gas, verlängern und das funktioniert super. Oder anders formuliert, die eingestrahlte Sonnenenergie wird recht vollständig genutzt und geht nicht "verloren" Grüße
Ich glaube, ab hier drehen wir uns im Kreis. Alles, was dazu sagen könnte, habe ich auch schon gesagt. :)
Je nach Ladezustand der Batterie und Wetterlage schalte auch ich fallweise meinen AbsorberKS auf 12 V - ab er nur MANUELL. Als "Fallback-Schaltung" stelle ich mir einen Wecker am iPhone :lol: Natürlich interessiert auch mich, wie und mit welchem Aufwand eine funktionierende Automatisierung realisiert werden kann, darum bleibe ich gerne dran :wink: . Aktuell liefert die Solaranlage (200WP mit VictronSmartsolar 100/20) 9,9 A Strom, der Akku muss nur 0,8 A zusteuern. Den "Wecker" habe ich auf 19:00 gestellt ;D Helmut
:top: :lach:
Ja - interessantes Thema, keine Frage. Aber auch hier gilt: Keine Automatisierung weiß, wann ich wieviel Restkapazität für andere Elektrogeräte nutzen willl, wann ich 1000km Lima-Strom haben werde und wann ich an "all-incl.-Landstrom" hänge. :) Insofern bleibt jede, auch noch so ausgetüfftelte Automatisierung immer eine Annäherung an eine Optimalnutzung im Sinne des Energieertrages - einmal vor dem Hintegrund einer "Konservativ-Bequem-Lösung" und einmal vor dem Hintergrund als "Technisch versierte Spielereilösung". Nicht falsch verstehen: Jede der Lösungen, ob manuell, per BC oder als intelligente Lösung mit Wetteranbindung hat ihre Daseinsberechtigung, je nach Anspruch und Anwendung. Meine Argumentation hier im Thread bezieht sich rein auf die "Energieertragsseite der Medallie". Aktuell liefert die Solaranlage (200WP mit VictronSmartsolar 100/20) 9,9 A Strom, der Akku muss nur 0,8 A zusteuern. Den "Wecker" habe ich auf 19:00 gestellt ;D Helmut
Bei mir ists grad bewölkt. Kühli läuft auf 12v und ich lade Rechner und Handy. Überschuss, der in die Lifepo fließt, liegt daher nur bei 6-7A. Werde demnächst nochmal ganztägig in der Sonne stehen und bin gespannt, wie weit ich in Richtung 5Kwh Ertrag für einen Tag komme. Bisherigens Maximum (der letzten Woche) waren 4.4Kwh, da stand ich aber morgens, wie abends lange im Schatten und weiß nicht, wie ertragreich diese Zeit in der Sonne gewesen wäre. Könnte klappen, aber es wird sicher knapp. :roll:
KUKA ist eine andere Welt, das was bei uns in der Firma gemacht wird hat mit programmieren nichts zu tun. Habe ein wenig Ahnung in SQL, PHP, C und C++ und DBase, das wirst du nicht mehr kennen, oder du bist ü 60 ;-)
Hi Lakritz, da kennt sich einer aus. Genau so werde ich es versuchen zu machen. Ein ESP32 habe ich bis jetzt noch nicht geflasht, aber das dürfte kein Hexenwerk sein.
Meine Partnerin will das Wohnmobil 24/7 mit Kamera überwacht haben. Das Projekt muss ich im Winter starten. Weiß gar nicht wie ich das ganze sonst in Ruhe machen kann. Habe noch ein paar andere Projekte am laufen. Das eine muss Anfang November fertig sein. Gruß Horst Servus, wer einen Victron Cerbo oder Ekrano verbaut hat, hat schon diverse Möglichkeiten zur Ertragsvorausberechnung f. 2 Tage serienmäßig an Bord. Mn braucht nur eine GPS Antenne einbinden. Das System erkennt auch einige Ströme selbsttätig und verrechnet diese. Über die Relais des Cerbo/Ekrano kann zusätzlich gesteuert werden (über vrm auch remote), mit den neuen Modulen zum Tasten, Dimmen usw. gibt es weitere Möglichkeiten!
Hallo Helmut, mit was für einen Schalter schaltest du den? Ich wollte so einen runden Wippschalter Ein/Aus/Ein bzw. Ein/Ein nehmen. Aber die können nur max. 6A. Hab mich jetzt erst einmal für einen Eckigen entschiden, der bis zu 20A kann. Das sollte doch reichen? Hab mal gemessen. Beim Einschalten braucht mein Kühli 15A die dann auf ca. 12A sinken. -- Und warum das Ganze: a) Im Sommer ist einfach so viel Überschuss an Sonnenenergie da, dass man sich das Gas sparen kann. Hab ich dieses Jahr auf Tour geärgert, dass wir Gas nachtanken musste. b) Auf der Fähre, kann man den Kühli dann auch an lassen. Bei 1h mag das noch gehen. Bei 3h naja,... c) Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass wir auch während der Fahrt via Gas den Kühli laufen lassen. Weil wir es einfach vergessen, diesen bei Ankunft auf Gas zu schalten. Wenn der nun über Strom läuft und der LiFePo4 dann noch kommt, kann er eigentlich dauerhaft auf Strom stehen bleibt. Ja, der zieht zwar 12A, aber die ja nicht dauerhaft. Wenn es kühl genung ist, schaltet er ganz ab. D.h. man kann ich einfach sagen, der Akku mit 280Ah hält 23h. d) Im Frühjahr/Herbst, wenn die Standheizung auch läuft, wird es vermutlich nicht via 12V reichen, da der Solarertrag tagsüber zugering ist und nachts auch noch die Standheizung (Diesel) Strom zieht. Die hat ca. 12A Anlaufstrom und läuft auf Stufe 1) noch mit 0,6A Stufe 2) 1,2A. Das muss ich dann mal testen....
Finde das also auch keine Schnappsidee. Klar ist ein Kompressorkühlschrank sparsamer. Setzt aber voraus, dass man auch immer genug Strom hat und keine 2. Energiequelle (Gas) als Reserve. Hallo du brauchst da nicht unbedingt Leistung zu Schalten, ich hab bei mir jetzt für die Fährfahrt von Kiel nach Göteburg einfach einen Schalter eingebaut der von den 12V der dicken Leitungen auf D+ an der Steuerplatine geht. Also Käbelchen von 12V+ dicke Leitung an der Steuerplatine zum Schalter, vom Schalter dann auf D+ zur Steuerplatine. Solltest du an den dicken Leitungen keine 12V haben und eine DS300 verbaut sein mußt du das Kühlschrankrelais im DS300 Überbrücken, dafür sind Steckkontakte vorgesehen. Man könnte auch einfach am Panel einschalten, das benötigt jedoch zusätzliche Kapazität der Batterie. Mein BMS stelle ich auf eine Abschaltspannung von 12500mV damit die Batterie nicht komplett leergesaugt wird. Die Kapazität wird nicht für die ganze Zeit reichen, aber eine gewisse Zeit hält der KS die Temperatur ja auch. Leerlauftest hat funktioniert, am Sonntagmorgen wird sich zeigen ob der Kühli noch Kühl ist. Das mit dem Schalter ist nur für die Fähre, ansonsten schaltet bei mir der Solarregler den Kühli ein wenn die Sonne genug hergibt. Gruß Joachim In den beiden Womos die ich mir selbst ausgebaut habe, habe ich ordentlich Solarstrom mit Kompressorkühlschrank ( einen grossen Kühli per Wechselrichter im Iveco, im kleinen Vivaro eine Kompressor Kühlschublade ) kombiniert, weil die einfach deutlich weniger Strom verbrauchen als Absorber. Das lag aber einfach auch daran dass ich dort überhaupt kein Gas einbauen wollte. Wenn eh schon Gas drin ist und der Kühlschrank dran angeschlossen, würde ich da nicht darüber nachdenken den über 12V laufen zu lassen.
Ich kann direkt am Dometic AES Kühlschrank C 40/110 Mod.No. RM 7401L mit dem Wahlschalter auf 12 V (auch ohne Motorlauf) umschalten. Das wird dir leider nicht helfen :nixweiss: --> Link Helmut Mein Dometic ist ohne AES. Darum kann ich auch das AES Signal nicht einfach umschalten. Bin am Überlegen, ob ich für den Wechsel Fahrzeug vs. Aufbaubstrom einfach gar keinen Schalter mache. Ich komme ja an die Anschlüsse am.Kühlschrank einfach hin. Zur Not tut es auch eine Wago-Klemme. Wir sind die letzten Jahre nie über Fahrzeugstrom am.Kühli gefahren. Und wenn, würde der Kühli auch via Fahrzeugstrom bedient, wenn ich diesen an die Aufbaubatterie klemme. Die wird ja während der Fahrt geladen. Aber ansonsten ja, am Kühlschrank kann ich.manuell zwischen Gas, Fahrzeug und Landstrom.schalten. Es währe trotzdem interessant zu wissen welchen Kühlschrank du genau hast.
Da sollte noch eine Diode dazwischen, weil sonst andere Geräte (Booster, SAT) auch ein D+ bekommen, bzw. weil dann der D+ Ausgang auf eine andere Spannung gelegt wird, was zwar meistens unkritisch sein wird. Aber man schaltet aktive Steuersignale nicht einfach aufeinander, weil man nicht weiß, wie die Ausgänge auf eine externe Spannung reagieren. RK
Das Schöne an einer Automatisierung, wie ich es über den Victron BMV realisiert habe ist ja, ich kann auf Fährfahrten genau einstellen bis zu welchem SoC des Akkus, der Kühlschrank laufen soll, um zu vermeiden, dass das BMS den Akku wegen Tiefentladung sperrt und ich dann bei der Weiterfahrt ggf. Probleme bekomme. Gruß
Hallo RK wenn ich die nicht schon bei meiner AES-Solarsteuerung verbaut hätte hättest du vollkommen Recht, das kannst du aber ja nicht wissen. Ich habe einen Thetford Kühli der von Werk aus ja keine Steuerung für Solar hat, deshalb gibt es die kleine Zusatzschaltung hier aus dem Forum mit den beiden Dioden die das D+ für den Kühli vom restlichen D+ abkoppelt. Daß vom D+ aus was auf die 12V Versorgung geht sehe ich unkritisch weil da ja eh immer 12V anliegen, aber ja, auch das ist ein Gedanke wert. Gruß Joachim |
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