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Riss Abdichtung Fender innen, Boden weich Eura Mobil Activa


surfrider am 02 Sep 2025 12:59:54

Hallo, auf meiner ersten Urlaubsfahrt musste ich leider feststellen, dass der Boden des Doppelbodens vorne rechts hinterm Fahrerhaus weich ist. Ebenso in dieser Ecke die Wand zum Fahrerhaus an der Kante.

Ich habe unter den Fender geschaut, und dabei (siehe Foto) gesehen, dass das SikaFlex an der Stelle gerissen ist.

Zudem hat die Außen Leiste hinter dem Fender unten mehr Spielraum, als weiter oben.

Ist es bei dieser Baureihe normal, das Regenwasser oder insbesondere, während der Fahrt bei Regen in den Fender von oben herein eindringt?

Kann ich den PVC Belag in dem Bereich von den Wänden abschneiden und darunter schauen? Was ist dort allgemein zu machen? Es handelt sich hier ja offensichtlich um Wassereintritt und zwar vermutlich vom Fender her

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surfrider am 02 Sep 2025 13:02:34

hoer die Fotos

Tinduck am 02 Sep 2025 16:51:30

Wenn der Boden da weich ist, von innen und von aussen freilegen und Schaden begutachten.

Mach dich schon mal darauf gefasst, dass das mehr ist, als Du glaubst.

Solche Schäden kann man selber beheben, kostet viel Arbeitszeit, aber nur mäßig Geld.

Wichtig ist, dass man den Wassereintrittsort genau ermittelt (meist kommts von oben) und dauerhaft abdichtet, dann erst neu aufbauen.

Irgendwie was drüberkleben oder dichtkleistern kann man sich sparen, hält eh nicht und modert im Verborgenen weiter.

bis denn,

Uwe

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surfrider am 02 Sep 2025 17:03:08

Tinduck hat geschrieben:Wenn der Boden da weich ist, von innen und von aussen freilegen und Schaden begutachten.
Hallo Uwe, was genau meinst du mit „von außen freilegen“?
Gibt es da bebilderte Beispiele hier in Forum?

Was ist mit der Verbindung von Wand und Boden?

mv4 am 02 Sep 2025 17:04:24

....hast du privat oder von einer Firma gekauft?

Das hat der Vorbesitzer unter Garantie gewusst.

surfrider am 02 Sep 2025 17:06:23

wie den Boden von außen freilegen? Unter dem Boden ist es nicht weich.

das Mobil ist von privat an privat

Sonntagsfahrer am 02 Sep 2025 17:24:21

Nur mal zum Verständnis:
der Boden innen, also da wo man drauf läuft ist weich und die angrenzende Innenwand auch?!
Außerdem ist die Innenwand von unten nach oben feucht ( zumindest 10-15cm? )?!

Du hast von außen den Fender, also die Verkleidung Aufbau - Fahrerhaus entfernt und da drunter ist dieser Riss?!
Und zwar nicht von ganz unten sondern eher „Richtung oben“?



Grüße
Dirk

surfrider am 02 Sep 2025 17:58:12

Hallo Dirk,
Ich habe den Fender nicht demontiert, sondern mich unter das Fahrzeug gelegt und unter dem Fender geschaut und in den Fender reinfotografiert.

Die weichen Stellen sind an der untersten Ecke also der untere Boden des Doppelbodens, unter dem nur noch die Straße sich befindet.
Der Boden ist am Rand noch auf einer etwa 3-5 cm breiten Fläche feucht bis zu der großen Außenklappe hin hin.

Der Riss in dem Sika Flex ist ungefähr auf der Höhe der unteren Bodenplatte. Die Wand zum Fahrerhaus hin an der Stelle ist bis zu einer Höhe von 10-15 cm darüber weich.

Die Außenwände des Aufbaus sind innen hart, allerdings auch aus einem anderen Material. Dort ist kein Laminat, sondern dort ist GfK darunter Styrodur und möglicherweise auch Holz. Aber dort ist nicht zu füllen, ob dort etwas feucht geworden ist oder nicht.

Darüber befindet sich der obere Boden des Doppelbodens, und auf dem wiederum steht ein Längssitz. Zumindest an der Ecke zum Fahrerhaus hin sollte ich jetzt nicht mehr sitzen.

Ansonsten frage ich mich, ob das Regenwasser nicht unter die graue Zierleiste an der Seite eingedrungen ist, weil ich nicht sehen kann, wo das Wasser unten ablaufen könnte.

Mein Bekannter, und der mir den Tempomat installiert hat, wollte unbedingt über die Bordsteinkante fahren, weil die Bordsteinkante vor seiner Garage war , wo er seine Arbeiten ausführt und er meinte, dass das dem Aufbau überhaupt nichts ausmachen kann. Ich frage mich, ob der Riss in dem Sika Flex dadurch zu Stande gekommen sein könnte .

mv4 am 02 Sep 2025 22:25:13

Also am Fender läuft von Außen schön das Wasser rein...ob sich jetzt die Verbindung Aufbau Fahrerhaus dort gelöst hat kann ich anhand der Bilder nicht beurteilen...sieht aber fast so aus

surfrider am 02 Sep 2025 23:53:21

kann ich bei dem Zustand die 900 km zurück nach hause fahren?

Sonntagsfahrer am 03 Sep 2025 06:13:33

surfrider hat geschrieben:kann ich bei dem Zustand die 900 km zurück nach hause fahren?

Der Boden ist jedenfalls nicht während der 900km Hinfahrt weich geworden sondern innerhalb von Monaten schon vorher.



Grüße
Dirk

Marsu123 am 03 Sep 2025 06:17:38

surfrider hat geschrieben:kann ich bei dem Zustand die 900 km zurück nach hause fahren?


Sonntagsfahrer hat geschrieben:Der Boden ist jedenfalls nicht während der 900km Hinfahrt weich geworden sondern innerhalb von Monaten schon vorher.

Grüße
Dirk


Moin,

so isses :top: :)

ät surfrider, Heimfahrt sollte gelingen 8)

Grüße Ralf.

surfrider am 03 Sep 2025 09:48:29

ich lasse jetzt den 200W Luftentfeuchter seit gestern im Doppelboden entfeuchten, hoffe, das bringt etwas trotzdem, dass die Stelle nicht freigelegt ist.

Sonntagsfahrer am 03 Sep 2025 11:08:01

Wenn, mal so rein theoretisch betrachtet, es evtl. passieren könnte das Du auf den 900km nach Hause in einen Regenschauer kommst, nutzt Dir das Trocknen jetzt auch nix!
Erst wenn Du die undichte Stelle gefunden / abgedichtet hast oder aber zumindest das Womo stehen lassen kannst, kannst Du anfangen zu trocknen.



Grüße
Dirk

surfrider am 03 Sep 2025 18:21:22

Sonntagsfahrer hat geschrieben:Wenn, mal so rein theoretisch betrachtet, es evtl. passieren könnte das Du auf den 900km nach Hause in einen Regenschauer kommst, nutzt Dir das Trocknen jetzt auch nix!
Erst wenn Du die undichte Stelle gefunden / abgedichtet hast oder aber zumindest das Womo stehen lassen kannst, kannst Du anfangen zu trocknen.


an der Ecke unten, wo das Sikaflex gerissen ist, kann man vom Laderaum aus den kleine Finger zum Fender hin durchstoßen. Dort ist das dünne Holz durchweicht. Innen unter der Ladeklappe sind keine oder kaum Spuren von Wassereintritt zu sehen.
Etwas anderes fällt mir nicht ein, außer dass ich mal vor einem Regenschauer im Fahrerhaus das Fenster Beifahrerseite halboffen gelassen hatte.

Stiwwel am 03 Sep 2025 19:09:47

Also wenn ich mir das vierte Bild so anschaue, würde ich vermuten, daß das von oben kommt.Da ist ja praktisch keine Dichtnaht mehr vorhanden. So habe ich zumindest den Eindruck.

surfrider am 11 Sep 2025 12:57:00

Wasserschaden hinter Fender Eura Mobil Activa 04/2006 (Seitenwand evtl. nicht holzfrei)

Der Wasserschaden unten rechts Ecke Unterboden / Stirnwand hinterm Fender hat vermutlich insgesamt circa 0,5 bis 0,4 m² Gesamtfläche.

Ich habe derzeit keine Garage oder Unterstand, bin hier unten am Bodensee, und zahle ggf. für eine Beratung, die mich befähigt, das in kurzer Zeit zu erledigen, (solange es noch warm genug und trocken ist).

Die Seitenwand ist außen und innen aus GFK, ob darin Holz verbaut ist, weiß ich nicht. Der Unterboden hat unten eine GFK-Schicht.
Ich brauche bezgl. Der Schreinerarbeiten eine möglichst laien-gerechte Schritt-Für-Schritt-Anleitung bzw. Liste der zu tätigenden Schritte und der benötigten Materialien. Kann bitte jemand helfen und kennt auch im Idealfall dieses Modell?

Fragen:
1. Wie bekomme ich den Fender entfernt? Er scheint vorne an einem flexiblen Dichtungsgummie angeklebt zu sein. Die Vertikale Plastikleiste dahinter ist offenbar zudem verklebt (Sika o.ä.)
2. Wie bekomme ich den Fender später wieder drangeklipst bzw. montiert?
3. Wie tausche ich einen Teil vom Boden und Stirnwand und evtl. Seitenwand aus? Wie befestige ich ein ausgetauschtes Teil einer Holzlatte mit dem alten Teil der Holzlatte (wenn ich ein Stück ab- bzw. heraussägen musste)

Ich hatte noch mit einem Experten (Gutachter) telefoniert. Er sagte mir einiges, was ich teils aber bzw. Schreinerarbeiten nicht verstand: Nut, Siebdruckplatte z.B. 7 mm, davon mit Oberfräse 2 cm ab, Versatz.
Zudem empfahl er Bautrockner, Ozongerät zur Schimmelbehandlung, Reste Sikaflex mit Terpanol entfernen, überall, wo Dichtmasse war oder ist, sauber nochmal abdichten.

surfrider am 14 Sep 2025 16:06:44

hallo,
leider bekomme ich die lange, weiße vertikale Leiste hinter dem Fender nicht ab. Ich habe versucht, sie abzuhebeln. aber sie sitzt fest auf der Aluminium-Leiste. (siehe Foto 3 oben). Dabei scheint eher etwas kaputt zu gehen.
weiß jemand, wie das geht?
muss ich von innen also von unten her den Fender nach vorn von den Holzblöcken wegdrücken?

surfrider am 14 Sep 2025 16:58:45

hier die Fotos dazu

surfrider am 26 Sep 2025 12:39:09

hallo Reisemobilisten,
kennt hier jemand jemanden, der einen Eura Mobil aus der Zeit (ca. 2000-2007) hat oder mir sagen kann, wie diese graue Leiste, am besten auch die mit der Trittstufe abmontiert werden kann.

Es wirkt so, als wäre diese Leiste verklebt. Ich kann jedenfalls die Verschraubungen nicht sehen.

es scheint , daß darunter die Ursache für den Wassereintritt bzw. Wasserschaden sein könnte, weil ich die Leiste hinterm Fender und alles am Alcoven bereits abgedichtet hatte. Dennoch kam nach Regen Wasser in die Ecke unten rechts rein, allerdings nicht von hinten also nicht von der Heckseite. Außerdem könnte es noch die Seitenklappe für den Gepäckraum sein (siehe Spalt auf dem letzten Foto)

Bei der Seitenklappe stellt sich die Frage, wie was ich an der Dichtung machen oder gegen was ich die Gummidichtung austauschen kann, damit die Klappe nicht nach außen übersteht.

Tossy3 am 26 Sep 2025 21:28:56

Hallo!

Das erinnert mich sehr an den Wasserschaden an meinem Euramobil 585LS.

Schau mal hier rein, wenn Du möchtest:
--> Link

surfrider am 27 Sep 2025 12:04:44

Tossy3 hat geschrieben:Hallo!

Das erinnert mich sehr an den Wasserschaden an meinem Euramobil 585LS.

Schau mal hier rein, wenn Du möchtest:
--> Link


das sieht hilfreich aus, danke an Tossy!

vorweg: bei meinem ist da eine Kunststoffabdeckung vor der Stirnwand, heute werd ich hoffentlich sehen, wie es da unten aussieht, und ob ich nur vom Innenraum an das auszutauschende Holz rankomme.

surfrider am 28 Sep 2025 14:00:41

Hallo Gemeinde,
kennt jemand jemanden, der die Kunststoffabdeckung vor der Stirnwand hinter dem Fender bei den Eura Alcoven BJ 2006 kennt?

Anders als bei den älteren Baureihen hat mein Eura Mobil hinter dem Fender nicht einfach nur eine Holzstirnwand, sondern eine Kunststoff-Abdeckung und auf dieser nochmal eine Kunststoff-Außenkante verklebt.
Unter dieser Kunststoff-Abdeckung (dunkelblau gezeichnet) befindet sich eine dünne Holzschicht, die offenbar stabil, nicht vermodert und nicht verfault ist (was wie ein Wunder ist). Und dazwischen möglicherweise noch eine Dämmung aus einem gummi-artigen Gewebe, zumindest ist das an der Ecke zur Außenwand hin so.

Ich sehe zwei Optionen:

1. Option:
Außen nichts öffnen, nur von außen das kleine Loch an der Abdeckkante unten versiegeln, innen nur das Stück holz etwas weiter ausschneiden, das Holz ersetzen, die Stelle an der Schraube unten rechts mit etwas festem, wie PU-Schaumstoff verfüllen. Vorher das WoMo von innen mit Bautrockner ca. 4 Std. trocknen, ggf. zur Sicherheit die Stelle im Unterboden mit Ozon behandeln.
Fazit zu Option 1: Damit mache ich mir das Leben möglicherweise nicht unnötig schwer.

2. Option:
ebenfalls mit Bautrockner trocknen, die Außenabdeckung z.B. 60-100 cm oberhalb der Unterkante horizontal absägen (weil ich die komplexe Abdichtung unter der Alcoven-Kante nicht antasten will), öffnen, prüfen, ob ein Teil von dem Holz (orange) ebenfalls ersetzt werden sollte.
Fazit zu Option 2: da ich nicht weiß, es unter der Kunststoffwand bzw Außenkante aussieht, weiß ich nicht, ob ich das Ding wieder zusammen heil bekomme.

Fragen:
• Ist diese Abdeckung (dunkelblau) fest auf die Holzschicht und/oder die Außenkante zur GFK-Außenwand verklebt, oder lässt sie sich soweit anwinkeln bzw. zerstörungsfrei an der Außenkante aufschneiden, daß auch die Außenwand vorne ein Stück weit so geöffnet werden kann?
• Kann ich falls nötig den PU-Klebstoff an der Unterseite an der Ecke unter dem Unterboden ohne Zerstörung vorsichtig abschleifen, um die Wand-Stelle offen zu legen? (und später natürlich wieder versiegeln)

Tossy3 am 28 Sep 2025 22:06:26

Hallo Surfrider!

Bitte, gern geschehen. - Es würde mich freuen, wenn ich Dir mit dem Verlinken des Beitrags weiterhelfen konnte.

Die von Dir hier dargestellten und beschriebenen Kunststoffteile, die von Euramobil von außen auf das Holz (vordere Wandseite hinter dem Fender) erachte ich eher nachteilig, was das Thema Wasserschaden angeht. Ansich kann die Holzwand unter dem Fender nicht wirklich nass werden - und wenn, kann sie ohne die Kunststoffteile wieder trocken. So fault das Holz unter dem Kunststoff vor sich hin, weil es nicht trocknen kann.
Ich bin mir sehr sicher, dass bei meinem Wohnmobil die Feuchtigkeit von oben von der Alkovenecke kam, weil der Klumpen Sikaflex unter der fast dreieckigen Kunststoffkappe sich vom GfK gelöst hatte und das Wasser von oben (verstärkt durch die darüber endende Markise) hinein gelaufen ist. Somit ist die zusätzliche von Dir gezeigte Beplankung meiner Meinung eher von Nachteil.

Der auf Deinen Bildern sichtbare und von Dir gezeichnete Kunststoffwinkel kann doch nur geklebt (evtl. Sikaflex) oder geschraubt und gedichtet (Dekalin) sein. Ich würde versuchen, ihn vorsichtig zu lösen. Danach müsstest Du die weitere Kunststoffabdeckung genauer sehen können. Diese kann eigentlich auch nur auf das Holz "gepappt" worden sein. Hebel beide Teile vorsichtig mit einem Stemmeisen an einer (versteckten) Ecke an und versuche, sie zu lösen.

Darunter kann nur Holz sein, das hoffentlich noch nicht zu sehr verfault ist.

Reine Trocknungsmaßnahmen würde ich nicht machen. Wenn Du schon die Leisten und den Fender abhast, würde ich an Deiner Stelle versuchen, unter die Kunststoffteile zu kommen, um den Zustand des dortigen Holzes zu sehen und es ggf. austauschen und alles ordentlich neu abzudichten.

Im Prinzip siehst Du den Zustand der Wand hinter den Kunststoffbeplankungen auf Deinen Bildern der Innenansicht.

Noch eine Frage: Ist vom Unterboden her in dem Bereich auch was angeklebt?
Bei meinem hatte es jemand gut gemeint: Weil er dachte, dass das feuchte Holz vom Spritzwasser der Vorderräder nass geworden wäre, hatte er dort Bleche hingeklebt. Zur Folge hatte dies, dass das Wasser von oben nicht nach unten "wegsacken" konnte, sich gestaut hat und ähnliches angerichtet hat wie bei Dir (zum Glück nicht so extrem wie bei Dir).

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Reparatur!

Lass Dich nicht unterkriegen oder entmutigen!

Tossy3 am 28 Sep 2025 22:41:00

Ich nochmal:

Zur Demontage:

An der Außenwand muss eine Kederleiste mit mit einem Kederband (Kunststoffband) sein. Unter der Kederleiste endet der Fender: Kederband entfernen, Schrauben rausdrehen, Kederleiste vorsichtig anhebeln (von unten ...oder versuchen, seitlich anzuheben -> GfK-Wank mit Klebeband schützen.) und mit einem Messer die Dichtmasse / den Kleber vorsichtig anschneiden, wenn er durch das Abhebeln unter Spannung steht. Die Leiste wird sich immer mehr lösen und immer leichter abgehen.

Der Fender wird genauso entfernt und nach vorne aus dem Holz geschoben.

Beim Lösen / Entfernen des Kunststoffwinkels, der mit dem schwarzen Dichtklebstoff (dürfte Sikaflex, kein Dekalin sein) befestigt ist, würde ich nach dem Entfernen des Fenders versuchen, entlang der Kunststoffkante mit einem Cuttermesser den Dichtklebstoff anzuschlitzen. Zudem würde ich nach evtl. Schrauben suchen. Dann würde ich wie beim Lösen der Kederleiste verfahren.

Dann müsste die Ecke soweit frei sein, dass Du die Ecke der inneren Kunststoffabdeckung sehen kannst (die bei meinem nicht da ist). Ich vermute, dass sie nicht vollflächig verklebt ist. Hebel an mehreren Stellen vorsichtig mit einem Stemmeisen an, dann müsstest Du es merken. Dann würde ich wieder ggf. an mehreren Stellen immer im Wechsel anheben, schneiden, anheben, schneiden...

Je nach Zustand des Holzes unter der Abdeckung wäre zu überlegen, die Abdeckung bei der Wiedermontage sogar wegzulassen und stattdessen das Holz mit einem offenporigen Holzschutz (Sprühfarbe) zu behandeln. Von unten habe ich damals die Öffnungen zum Fender mit Blechen als Spritzschutz verschlossen, aber nicht vollständig dicht, sondern so, dass die Hohlräume belüftet bleiben!

Ich hoffe, ich konnte bei Deinen Fragen weiterhelfen.

surfrider am 02 Okt 2025 11:06:12

hallo Tossy und alle anderen,

erst heute komme ich wieder zum (60 km entfernten) WoMo in die Garage. Zwischenzeitlich habe ich mir auch von einem Händler darüber gesprochen.

die Kunststoff-Schutzkante würde ich versuchen, mit so einem skalpell-artigen Schnitzmesser abzuschneiden. Siehe --> Link
Oder mit einem Dremel mit dünnem Sägeblatt. Oder hat jemand eine bessere Idee für Werkzeug?

Unter der Kunststoff-Abdeckung könnte man doch Luft lassen. Wenn ich diese ebenfalls etwa in mittlerer Höhe absäge, könnte ich diese später wieder mit etwas wie Epoxidharz dran laminieren. Kennt jemand eine Alternative zu Epoxidharz, falls Epoxid auf diesem Kunststoff nicht haften sollte?

surfrider am 02 Okt 2025 11:19:59

zudem bitte noch um Info: welches Säge-Werkzeug würdet ihr verwenden, um das morsche bis harte Holz möglichst gerade und rechtwinklig herauszuschneiden? Einfach nur mit einem Multi-Tool-Sägeblatt? (rund / eckig)

surfrider am 02 Okt 2025 16:22:32

das Eckprofil ist aus Aluminium. An einigen Stellen scheint es innen per Haken mit der Außenwand verbunden zu sein . dort komme ich mit dem Spachtel nicht drunter. es ist maximal ungünstig. soll ich die Stellen einfach ober- und unterhalb per Dremel trennen?

surfrider am 02 Okt 2025 19:04:49

an der Stelle huer geht es mit hebel auch nicht weiter. kann es sein, daß darunter such eine Einhakung ist?

Das Abdeckprofik ist zudem nicht aus Kunststoff, sondern Aluminium. Und es sollte bis ganz nach oben komplett weg, weil das Holz auch bis nach oben hin morsch ist. Allerdings hab ich keine Ahnung, ob das Sikaflex sort oben in der Ecke statisch relevant ist.

Auch frage ich mich, wie es um die Statik bestellt ist. Wo finden die Schrauben vor der Seitenwand jetzt Halt?

Tossy3 am 03 Okt 2025 19:48:01

Hallo!

Zu den Schnitzmessern für die Kunststoffbeplankung: Ich vermute, dass sie zu dick für die Messer ist. Du kannst es versuchen, jedoch befürchte ich, dass die Klingen schnell wegbrechen könnten. Ich würde es mit einem halbrunden Sägeblatt auf dem Multitool versuchen und erstmal nur eine Rille sägen und dann ganz langsam immer mehr, biss es fast durch ist. Vorher musst Du aber unten das graue waagrechte Abschlussteil (Bild mit der Spachtel) und den senkrechten Winkel entfernen.
Über Harze habe ich mir damals auch Gedanken gemacht. Jedoch versiegelt es das Holz, so dass es danach nicht mehr abtrocknen kann, falls doch noch irgendwo Wasser eindringt und es wird wieder faulen. Deshalb hatte ich auch geschrieben, dass ich überlegen würde, die Beplankung möglichst wegzulassen: Damit das Holz "atmen" kann.

Zu dem Aluminiumwinkel: Ich habe den Eindruck, dass er zur sichtbaren Seitenwand und der Kederleiste etwas rausschaut. Bevor Du daran gehst, muss das graue waagrechte Abschlussteil weg. Dann würde ich versuchen, es von innen und unten her, wo dann der Fender wieder drüber kommt mit einem Stemmeisen etwas an zu hebeln, um zu schauen, mit welcher Art Kleber es montiert wurde. Wenn Dekalin (Scheibendichtmasse abtupfbar -> härtet nicht aus, ist nur zäh) dazwischen ist, bekommst Du es mit Glück angehoben und kannst es nach und nach und mit viel Vorsicht und Gefühl anhebeln. Am Anfang geht es natürlich am Schwersten.

Zum grauen waagrechten Abschlussteil: Du musst vor dem Abhebeln noch die waagrecht eingelegte Kederleiste abschrauben. Zwischen dem grauen Kunststoff und der Seitenwand ist noch Dichtmasse. Die Methode mit der Spachtel sollte funktionieren. Vielleicht kannst Du von unten mit der Spachtel dawischen gehen, dann besteht nicht so sehr die Gefahr, oben die sichtbare Seitenwand zu beschädigen.

Wenn Du den Aluwinkel und die Beplankung weg hast, siehst Du das das senkrechte (wahrscheinlich verfaulte) Holz: Das musst Du vorsichtig rauskratzen. Das ist so ein bisschen wie bei einem Archäologen. Wenn sämtliches faule Holz weg ist, solltest Du versuchen, möglichst gerade Kanten hinzubekommen. Dann ist es wichtig, möglichst genau passende Hölzer anfertigen zu lassen bzw. anzufertigen. (Bei meinem hat mir ein Kumpel auf professionellen Holzbearbeitungsmaschinen die Hölzer passend gesägt und gehobelt. Sie werden dann idealerweise mit Ruderer-Caravan-Kleber eingeklebt. Die Schrauben dienen zum Teil nur als Haltepunkte während des Klebens. (Schau mal auf den Bildern in meinem Beitrag genauer die Kanten und das Innenleben an.)

Zu Deiner Vermutung mit den versteckten Haken: Such mal nach versteckten Schrauben.

Säubere alles ordentlich und mach möglichst viel des schwarzen Dichtmittels weg. Dann kommen ggf. noch mehr Schrauben zum Vorschein. Teilweise sind sie so versteckt und durch den Kleber abgedeckt, dass man sie nicht sieht. Teilweise wirst Du sie auch nicht mehr rausdrehen können, weil die Köpfe / Schlitze zu stark verrostet sind oder sie reißen ab, weil sie im Holz weg- bzw. dünner gerostet sind.

Die Demontage sollte ruhig und mit Bedacht passieren, um so einfacher wird der Wiederaufbau.

surfrider am 06 Okt 2025 18:54:04

hallo ind danke, speziell an dich, Peter!
ich hab das Eckprofil abbekommen (es war getackert) und vom Stirnwandblech ein Stück ausgesägt. Nach oben hin ist das Holz rechts von der Seitenwand hart. Nur vor bzw. in der Seitenwand ist es vermodert (nicht jedoch ganz unten der Unterboden, da ist hartes Holz)

Das Sikaflex zwischen Stirnwand und Fahrerhaus: dient das nur dem Halt des Blechs oder hat das auch dichtende Funktion? Ich würde gern das ganze Blech wegmachen, allerdings geht das zudem auch ganz nach oben wo man nur noch das Sikaflex sieht. Und ich weiß eben nicht wie tief das nach rechts hinters Fahrerhaus und wir weit nach oben hin das gesteckt ist.
Als Werkzeug dient mir ein Dremel, allerdings wird es schwer, mit dem kleinen Sägeblatt in die Winkel zu kommen, ohne das Fahrerhausblech zu beschädigen. .

Tossy3 am 07 Okt 2025 11:28:42

Hallo Surfrider!

Bitte, es freut mich, wenn ich helfen kann, so wie mir damals auch hier im Forum geholfen wurde.

Zu Deiner Frage: Das schwarze Sikaflex, das fast waagrecht von der äußeren oberen Ecke nach innen zum Fahrerhaus und dann in der Kante senkrecht hinunter geht, war bzw. ist bei meinem gar nicht vorhanden. Jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern und auf meine weiteren Bildern kann ich es auch nicht erkennen. (Dadurch, dass das Holz dort auch schwarz ist, ist der Kontrast leider nicht so groß. Ich habe aber auch bei der Vergrößerung nichts finden können.)
Somit sehe ich es nur als Abdichtung.

Ich würde oben das weiße Sikaflex ganz entfernen, damit die Eintrittsstelle ganz freigelegt wird, um sie zum Schluss auch wieder vernünftig abdichten zu können. Das schwarze senkrechte würde ich erstmal lassen, aber versuchen die Beplankung anzuheben, um darunter schauen zu können, wie das Holz dort aussieht.

Hast Du ein Feuchtigkeitsmessgerät? Dann könntest Du messen, falls kein Alublech darüber oder in der Nähe ist. Alternativ könntest Du von innen messen.

Ist die Beplankung aufgeklebt?
Falls die weiße Beplankung weg soll bzw. muss, würde ich mir mit einem gewissen Abstand zum Führerhaus gerade Linien anzeichnen und an denen vorsichtig mit einem Multitool mit Sägeblatt nach und nach einsägen, wie ich es schon beschrieben habe.

surfrider am 09 Okt 2025 16:14:40

Tossy3 hat geschrieben:
Ich würde oben das weiße Sikaflex ganz entfernen, damit die Eintrittsstelle ganz freigelegt wird, um sie zum Schluss auch wieder vernünftig abdichten zu können. Es ist sehr eindeutig. Das schwarze senkrechte würde ich erstmal lassen, aber versuchen die Beplankung anzuheben, um darunter schauen zu können, wie das Holz dort aussieht.


Hallo Peter,
danke für die von dir gesandten Details!
Es ergeben sich noch Fragen:

1. Wie bekomme ich den feuchten, vermoderten Holzstaub/-spähne unten aus der Außenwand zwischen dem Hartschaum unten und dem Styrodur (siehe Anhang Foto Seite 1)?
Muss ich dazu von unten das Sikaflex von der Unterkante der Seitenwand z.B. wegschleifen, muss ich den Hartschaum rausschneiden oder zumindest von einer Seite der Außenwand trennen? Der Unterboden ist unten ja mit einer GFK-Platte abgeschlossen, möglicherweise auch die Außenwand-Unterseite.

2. muss ich das morsche, trockene Holz, welches sich gesehen horizontal hinter dem Alcovendachkantenprofil (Siehe Fotos ab Seite 2) befindet, entfernen, oder sollte es genügen, das von unten rauszustechen, oder kann ich das ab der Unterkante des Dachkantenprofils auch zu einem späteren Zeitpunkt von oben öffnen und durch neues, hartes Holz ersetzen?

Die Beplankung ist auf das Stirnwandholz aufgeklebt. Das Holz ist nur unten etwas in der Breite nass geworden, wie gesagt, nach oben hin nur dort, wo die frontale Stirnwandbeplankung nicht vorhanden war, sondern nur das rechtwikelige Alu darüber, also nur die ca. 3 cm vor der Außenwand.

Die Wassereintrittstelle dürfte zu 99 % Sicherheit die spröde und teils fehlende Klebdichtstoffschicht an der Außenkante des Dachkantenprofils vorn unterm Alcoven gewesen sein. Das war am Mittwoch sehr eindeutig zu sehen, weil nach einer kurzen Fahrt dort Restwasser aus dem Dachkantenprofil rauslief. Leider war das Alu-Eckprofil über der Front-Beplankung, nicht darunter. Leider war es also falschrum in der Reienfolge, und so sickertes das Wasser auf das Holz, weil irgendwann die Sikaflex-Versiegelung aufgegeben hatte, oder von einem der Bleck-Kanten bereits angeschnitten war.

surfrider am 09 Okt 2025 16:33:49

ich habe es hier jetzt noch als Video auf Vimeo hochgeladen, dann sieht man alles hoffentlich noch besser: --> Link

surfrider am 09 Okt 2025 16:54:32

und nochmal danke an Peter, du bist echt super!

cbra am 09 Okt 2025 22:34:20

ich glaube du verwechselt styrodur und styropor

Tossy3 am 10 Okt 2025 12:58:58

Hallo!

zu 1: Ich habe damals überwiegend mit Stechbeiteln aus dem Holzbereich, Schraubendrehern, Schabern, Messern u.ä. sowie dem erwähnten Multitool mit verschiedenen Sägeblättern gearbeitet. Es ist viel Fummel- und Geduldsarbeit. Aber bei der Demontage ruhig, gewissenhaft und genau zu arbeiten, zahlt sich beim Wiederaufbau aus. Am Multitool hatte ich auch ein Sägeblatt, mit dem man Eintauchen kann. Damit mit ich in den Bereichen rein, wo das Holz noch fest war und habe die Strecke in Abschnitte unterteilt.

Wie erwähnt: Mach allen alten Kleber weg, der zur Demontage eh weg muss und reinige alles ordentlich.


zu 2: Empfehlenswert ist es, alles an faulem (und besonders feuchtem) Holz zu entfernen, wo man dran kommt, damit es nicht weiter fault und weiteren Schaden anrichten kann. Ob es von außen oder innen stattfindet oder wieder eingeklebt ist, ist meines Wissens nach zweitranging. Die Instandsetzung sollte aber möglichst in einem Zuge passieren, um die Gesamtstabilität zu halten.
Ggf. genügt es auch, das Holz zu trocknen, wenn es noch nicht gefault ist.
Bereiche der Beplankung, wo das Holz darunter eindeutig trocken und fest ist, würde ich versuchen, in Ruhe zu lassen. Sollte es aber besser sein, etwas in einem Stück zu tauschen, ist es natürlich besser.
Bei meinem war damals auch nur die Ecke unten faul und es zog waagrecht in das Abschlussholz der Wand hinein. Diese Bereich habe ich getauscht und mit Ruderer Caravan-Kleber geklebt sowie ergänzend mit wenigen Schrauben verschraubt.

Die Eintrittsstelle war bei mir die selbe Ecke. Es sah Deinem alles sehr ähnlich.
Das waagrechte Profil an der Alkovenunterseite hatte ich damals auch ab und habe es neu abgedichtet.

Der Wand- und Bodenaufbau ist bei meinem anders: Die Wand geht noch etwa 15cm tiefer als der untere Boden ist und endet dort mit Holz. Deshalb kann ich Dir leider zu Deinem Aufbau nichts schreiben.
Du solltest aber unten die grauen Kunststoffverkleidungen entfernen: Dazu zunächst noch die weiße Leiste abschrauben, alle Schrauben entfernen und dann mit der Spachtel (besser von unten wegen Kratzgefahr) abhebeln. Die sind mit dekalinähnlichem Zeug angepappt. Im Einstiegsbereich des Fahrerhauses sind sie geschraubt und genietet. Da musst Du mal schauen.

Das Entfernen der Kunststoffverkleidungen hat die Vorteile, dass Du besser an alles ran kommst, auch an den Unterboden.

Wenn das "Unterboden-"GfK bis ganz nach außen geht, kann man versuchen, es vorsichtig anzuhebeln oder einen Streifen abschneiden. Später kann man dann z.B. einen Kunststoffstreifen oder Alublech drauf schrauben und mit Dekalin abdichten.
Unter dem Holz in der Wand ist das Material ja dann sehr wahrscheinlich auch nass.

Das in der Wand befindliche (alte, nasse, kaputte) Styropor habe ich dann durch Styrodur ersetzt. Wichtig ist, dass es keine Feuchtigkeit aufnehmen kann ("geschlossenporig").

Ich hoffe, dass ich alle Fragen beantwortet habe...

surfrider am 13 Okt 2025 19:32:08

hallo und zunächst danke an Tossy, du bist echt ein "Retter" in der Not!

momentaner Stand ist (auch aufgrund meiner Eklärung), daß
- das morsche Holz aus der Seitenwand draußen (zu 99 %). Ganz oben komme ich kaum dran (das wandkantenprofil zu demontieren traue ich mir nicht zu)
- das Holz ganz vorn in der Wand war übrigens staubtocken, und wie Bierdeckel rausziehbar,
- nur weiter hinten unten in der Seitenwand (die 3x3 cm dicke Schicht ca. 10 cm über dem Unterboden) ist es feucht bis nass, aber da komm ich nicht ran
- und der morsche Stirnwandbrett-Bereich weitestehend ausgesägt ist.
- Die Seitenverkleidung zw. Fender und hint. Radkasten ist nur temporär angeschraubt (da ich noch zum TÜV muss)
- das Holz in der Außenwand vorne scheint statisch nicht relevant zu sein, statisch relevant scheint vor allem das Holz der "trennwand zw. Fahrerhaus und Aufbau).
Falls termilich alle Stricke reißen, muss ich ggf. die Garage wechseln, ggf. auch in eine andere Stadt...

folgendes habe ich vor:
1. die Feuchte in der Außenwand hoffe ich, mit einem Bautrockner in 24 Std. rausziehen zu können. Der Bautrockner hat ein Fassungsvermögen von 50 L / 24 Std. und läuft mit 700W. Hoffe, daß das funktioniert, und 24 Std. reichen, weiß aber nicht, wo er die Feuchte durchziehen kann. Die Innenbeplankung der Außenwand hat ca. in Höhe der Serviceklappe oben noch eine Nahtstelle, die getackert ist. Zudem ist sie natürlich stirnseitig offen, aber ob das reicht? Die Wand möchte ich von unten nicht öffnen, da mir das ziemlich fies verbarrikadiert verklebt ausssieht. Unten auf der Wand schein ein Holzbalken eingeklebt zu sein.

2. ich hoffe, die Stirnwand mit der vermutlich verklebten Nut des Sitzkastens von unten nach oben rausklopfen zu können, um das letzte Morsche Holz aussägen zu können. Ansonsten müsste der gesamte Sitzkasten rausgebaut werden.

3. für das verkleben brauche ich ein Zelt, um Wärme zu speichern. Falls jemand Tipps für Bezugsquellen für Gartenbau-Folien hat, gerne hier reinschreiben, danke !!!
Dem BEKO-Allcon 10 Kleber traue ich Holz auf Holz zu, aber den Rest z.B. Außenwandbeschichtung auf Holz weniger, da BEKO Allcon 10 sehr hart werden soll. Heißt, sollte 15 C Temperatur für Caravan-Kleber haben.

4. um die Dachaußenkante des Alcovens abzudichten, warte ich auf einen Hufkratzer und schaue dann mal, ob ich den PU-Kleber dort rauskratzen kann. hoffe, daß das Aluminium sich wieder zurückbiegen lässt mithilfe dieser Teleskopstengen / Einhand-Montagehilfen. Ansonsten lasse ich diese Kanten erstnmal abgeklebt.

ihr seht, ich bin leider nach wie vor nicht gerade der mutigste hier und nach wie vor ziemlich unsicher, was dieses Handwerk betrifft, stehe aufgrund der Erklältung und mit Mietgarage aber auch unter Zeitdruck.

Tossy3 am 01 Nov 2025 20:09:57

Hallo!

Danke für Deine Anerkennung.
Ich war eine Woche weg und hatte danach keine Zeit, hier zu schauen oder zu schreiben.

Bzgl. des Trocknungsgeräts bin ich sehr skeptisch, weil das Womo ansich offen ist bzw. Schlitze hat und die Feuchtigkeit nicht durch die Kunststoffschichten der Seitenwand kommen kann.

Was das waagrechte nasse Holz angeht: Dass Du nach unten nicht öffnen willst, kann ich nachvollziehen.
Hast Du schon mal daran gedacht, die Wand nach innen zu öffnen? Es ist doch nur dünnes Sperrholz mit Tapete / Beschichtung.
Dann könntest Du es trocknen oder nach innen weg nehmen und von innen wieder einkleben.

Ansonsten kann ich Deine weiteren Fragen leider nicht beantworten.

Ich wünsche weiter gutes Gelingen und Schaffenskraft.

surfrider am 03 Nov 2025 18:01:52

Hallo Tossy / Peter und Gemeinde,

ein Kumpel wollte das am Wochenende mit mir flicken. Doch dann stellten wir fest, daß nochmal Wasser aus der Dachkantenleiste geflossen war. Die Bodenkante war wieder (oberflächlich) nass, nicht durchnässt. Wir fragen uns, wie es sein konnte, daß da noch immer Wasser raustropfte und wie hoch sich das Wasser in der unteren Dachkantenleiste unten am Aloven sammeln kann, daß da immer noch etwas drin war.

Jedenfalls hatten wir das ganze am Wochennde dann abgebrochen und gedacht, daß wir doch eine Garage bräuchten. Wir standen unter einer Brücke auf einem Stunden-Parkplatz.
Momentan haben wir einen Hallen-Vermieter, allerdings nicht zum reparieren, sondern nur zum reinstellen und Kleber trocknen lassen bei + 10 Grad, ohne Zugang zwischendurch. Die Garage hab ich nicht mehr.
Mein Wunsch wäre, das Auto in der Nähe zu parken und die Holzarbeiten zu machen, dann auf Termin die Klebearbeiten. Das Unterbodenholz vorn war seit gesternabend (also 1 Tag später) wieder trocken.

Was mir etwas Bammel macht, ist das Sikaflex zum Fahrerhaus aufzuschneiden, denn das Holz ist etwa bis kanpp darunter zumindest vorn etwas weich. Und prinzipiell sollte das Aluminium auch ab oben weg, also die Sikaflex-Fuge von oben bis nach unten.

Falls wir mit einer unkaputtbaren QBoard-Bauplatte (ab 10 mm Stärke) noch hinter die Dachkantenleiste kämen, könnte man die bündig ausschneiden, vor die Wand setzen und bündig verkleben. Dann gäbe es wohl nie wieder Probleme mit Feuchte. Man könnte meinem Kumpel fast schon einen Preis für diese Idee verleihen, finde ich.

Der Dichstoff für den Fender löst sich so langsam auf, und ich würde ihn mit Sika Lastomer 514 Buty-dichstoff ersetzen. Er hat evtl. weniger Klebehaftung als der orginale Dichtstoff, der wohl Ködiplast CS heißt (keine offizielle Info).

hier nochmal der Videolink: --> Link

Stiwwel am 03 Nov 2025 20:37:48

Genau,und auf die Q Board Platten dann noch Fliesen drauf klatschen

surfrider am 04 Nov 2025 16:32:31

Stiwwel hat geschrieben:Genau,und auf die Q Board Platten dann noch Fliesen drauf klatschen


so ein Kommentar sehe ich als ungewolltes Kompliment für meinen Kumpel.

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