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Moin, meine Sommerreifen sind fällig. Ich lese hier immer wieder, dass z.T. bei Neufahrzeugen umgehend, oder eben wenn Reifen fällig werden, auf Ganzjahresreifen gewechselt wird. Ich war bisher der Meinung, dass z.B. ein Sommerreifen bei sommerlichen Temperaturen einem Ganzjahresreifen z.B. beim Bremsweg überlegen ist. Da ich Saisonkennzeichen habe, ist ein Sommerreifen für mich eigentlich der ideale. Derzeit ist ein Conti Vanco CP 225/75 R16 116R drauf, mit dem ich keine schlechte Erfahrung gemacht habe. Mit Bitte um Ratschlag. Danke und Gruß, Biker Hallo Biker, ich fahre Allwetterreifen bzw. Ganzjahresreifen und meiner Meinung nach ist es nach wie vor ein Kompromiss! Was möchtest Du mit einem Ganzjahresreifen, wenn Du gar nicht das Ganze Jahr fährst? Lg Jörg Wir haben auch ein Saisonkennzeichen und Ganzjahresreifen. Ein Ganzjahresreifen ist ein Kompromiß, ist also schlechter als ein Sommerreifen im Sommer oder ein Winterreifen im Winter. Wir wollen aber keine 2 Reifensätze und haben deshalb Ganzjahresreifen. Wir fahren im Zeitraum April bis Oktober und im April hat es in den vergangenen Jahren auch mal ordentlich geschneit - in D, z.B. auf der Autobahn A9, aber auch in Skandinanvien. Sommereifen sind da weniger gut. In Skandinavien sind Gebirgsstraßen (Pässe) erst ab etwa Mitte Juni geöffnet. Dann sind diese vom Schnee geräumt (Schneepflug), aber das bedeutet nicht, dass diese Straßen absolut schneefrei sind. Sommerreifen sind da suboptimal. Auch gibt es in verschiedenen Ländern im April bzw. bis Mitte April eine Winterreifenpflicht, z.B. Österreich, Frankreich, Slowenien ... und diese gilt auch bei warmen Wetter und das wird ab und an auch kontrolliert. Schließlich will die dortige Polizei auch etwas einnehmen. Selbst in Italien lag im April in den Straßen durch die Apennin manchmal etwas Schnee, z.B. in Richtung Toskana. Ziele in den Süden sind also im April auch nicht unbedingt mit Sommerreifen legal erreichbar
Zustimmung, was willst du auch mit einem Reifen für winterliche Verhältnisse, wenn du in der Zeit gar nicht fahren darfst. Hallo, wir haben auf dem Eurocargo neue Ganzjahresreifen von Firestone, gab bei der letzten Fahrt bei 20cm Neuschnee keinerlei Probleme. Beim Anfahren am Berg brauchte ich allerdings die Sperre an der Hinterachse.
Prinzipiell sind Sommerreifen den Ganzjahresreifen bei warmen Wetterverhältnissen überlegen. Im konkreten Fall muss der Reifen zum Fahrzeug passen, Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, das Reifentyp und Fahrzeug nicht harmonieren wollten. Ich würde wieder Sommerreifen nehmen, wenn ich mit Sicherheit nicht bei winterlichen Verhältnissen unterwegs wäre, aber einen anderen Typus. Unser Kasten ist ganzjährig angemeldet und hat Ganzjahresreifen, da wir auch schon mal im Winter auf Achse sind. Ich habe nichts gegen das Fahr- oder Bremsverhalten auszusetzen, aber das sagt wenig aus: anderes Fahrzeug, andere Reifengröße. Ich habe auch Ganzjahresreifen drauf und fahre das ganze Jahr. Natürlich sind Ganzjahresreifen ein Kompromiss. Für mich aber ein guter. Ich fahre von Anfang an Ganzjahresreifen einer Markenfirma und bin zufrieden damit. Dass das ein Kompromiss zwischen Sommer und Winter ist, kann ich nicht beurteilen. Ich kenne es nicht anders und habe mich darauf eingestellt. Wenn ich Winterfahrfan wäre, würde ich vielleicht auf Sommer- und Winterreifen wechseln. Da muss sich aber jeder mit sich ins Benehmen setzen. Wir waren mit unseren Conti Ganzjahresreifen im letzten Jahr im Winter am Polarkreis. -25 Grad, vereiste Straßen, viel Neuschnee, alles kein Problem. Auf feuchten Wiesen auch alles gut. Sind nun über 50000km drauf. Haltbarkeit also auch kein Thema. Im Sommerbetrieb verbrauchen die allerdings mehr als Winterreifen. Irgendwas zwischen 0,5 bis 1 Liter pro 100km würde ich schätzen. Das summiert sich auf die Laufzeit. Da ich aber absolut keine Lust auf wechseln habe, bleibe ich erstmal dabei. Grüße Moin, unser integriertes in 03/2024 erstzugelassenes Auto hat ab Werk Continental VanContact Camper M+S - 225/75R16 118R die als Ganzjahresreifen deklariert sind. Die Pneus haben jetzt ~26.500 km Laufleistung auf dem Buckel und bei den bisherigen Fahrten habe ich nichts ungewöhnliches bemerkt. Der Luftdruck ist ringsum auf 5,5 bar eingestellt. Der Sommerreifen soll nach den von Conti angegebenen Daten etwas laufruhiger als der Ganzjahresreifen sein, bzgl. Kraftstoffverbrauch beeinflussen beide Pneus anscheinend identisch, aber hinsichtlich Bremsverhalten ist der Sommerreifen mit B und der Ganzjahresreifen mit A angegeben!
Auf unserem Knaus war werksseitig auch so ein hoher Luftdruck eingestellt. Ich hatte das Gefühl das Womo hüpft mehr über die Straße als das es fährt. Nach Reduzierung des Luftdrucks war der Fahrkomfort plötzlich deutlich besser Gruß Birgit
Moin Stefan, dann haben die Reifen neben der M+S-Kennung auch noch das Alpine-Symbol? Ich fahre auf meinem Auto Sommer- und Winterreifen. Die überwiegende Zeit sind wir nicht in der Winterzeit unterwegs, obwohl es schon mal Februar und November sein kann, aber dann bin ich auf Winterreifen unterwegs. Ich mache es wie bei meinen Pkw und wechsel die Reifen im Oktober auf Winter und zu Ostern wieder auf Sommer. Für den Fall der Fälle habe ich anlassbeszogen auch noch Schneeketten an Bord (insbesondere in Norge, denn da bin ich ab Mitte Mai bisher immer mit den "alten" Michelin Agilis M+S unterwegs gewesen, die ich als Sommerreifen fahre (haben auf rutschigem Terrain auch ein wenig mehr Grip). Habe gerade noch mal einen neuen Satz Michelin Agilis von einem "Umsteller" auf Ganzjahresreifen für unter 100€ gekauft. Die sollten erstmal eine ganze Zeit aushalten. Ganzjahresreifen kommen für mich bei einem 4t Wohnmobil überhaupt nicht in Frage, insbesondere nicht im Winter. Thomas Nur mal als Denkanstoß, wie viel km fährst Du überhaupt im Jahr? War immer die Frage an die Kunden von mir als Reifendealer. Reifen, egal welche verlieren gerade in den ersten Jahren schnell Weichmacher. Ich fahre zB. nur noch Winterreifen, da ich pro Jahr durchschnittlich nicht über etwa 6Tkm Laufleistung komme. Die haben nach 2Jahren eh nur noch die Weichheit von neuen Allwetter und nach 4Jahren die von Sommerreifen. Mehrverbrauch spielt bei meiner Laufleistung eh keine Rolle, wie auch zB. beim Tanken von Edeldiesel dessen Mehrpreis. Mit dem Womo fahre ich nie in Grenzbereichen, ist kein Sportwagen der mit extremste Kurvengeschwindigkeiten bei heißen Wetter malträtiert wird. Laufgeräusche, da gibt es Unterschiede, aber die gibts auch bei unterschiedlichen Sommerreifen schon, und meine Winter Michels zeigen keine ausgeprägten Laufgeräusche. Bremsen,ich habe es auch im Sommer mit meinem noch nie ins ABS geschafft auf trockener Straße. Im Winter ist mir aber jedes bisschen mehr an Haftung Traktion wichtig, deswegen halt echte Winterreifen. Reifen muß ich meist nach 7-8 Jahren erneuern, wenn sie anfangen rissig/spröde zu werden, da haben sie vorne noch 60-70% und hinten um die 80%. Wenn ich weiß das ich ins bergige im Winter Fahre, fliegen auch schon mal 6Jahre alte runter, weil die im Prinzip schon so gut wie keine Wintereigenschaften mehr haben. Und ich habe ja zudem noch das Glück mit dem Womo, bei extremen Wettersituationen im Winter nicht Fahren zu müssen, die Bude ist warm hat genug Strom und einen TV, muß nicht verhungern und verdursten. Kann also zur Not warten bis der Winterdienst seine Arbeit gemacht hat. Bei Vielfahren, kann das natürlich auch genau andersrum Sinn machen, als Havarie Service Monteur wurde gewechselt, und die Winterdinger waren max. 2Winter drauf. Also selber mal Nachdenken was man braucht, für einen persönlich Sinn macht. Ein Vertreter braucht andere Reifen, als der Rentner der nur zum Einkauf und Arzt um den "Marktturm" kreiselt. Als normaler "Stricher" zB. 4/10 mit durchschnittlichen Laufleistungen im Jahr, würde ich auch nur Allwetter aufziehen. Ich fahre Ganzjahresreifen oder vielleicht demnächst sogar Winterreifen ganzjährig - bei 7,3to und Zwillingsreifen hinten ist mir ein Wechsel zu aufwendig. Und ich bin auch im Winter unterwegs. Und ich schau mich auch gezielt nach günstigen Reifen um - OK, ein Noname Chinese muss es nicht sein. Aber mit Hankook, Nexen und Co. habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Reifendruck 5bar kalt, Schneeketten brauch ich noch. LG Dieter Ich fahre auf allen Fahrzeugen Ganzjahresreifen und hab damit noch nie Probleme gehabt. In unseren Regionen , Flachland , ist eh wenig Schnee und deshalb bin ich die letzten 20 Jahre sehr gut damit klar gekommen. Und wenns richtig glatt ist, ist es egal ob Winterreifen oder Ganzjahresreifen. Ich fahre seit vielen Jahren nur noch hochwertige Ganzjahresreifen, und hatte nie Probleme, auch nicht in den Alpen und auch nicht bei 38°C in Italien. Im WInter liegen natürlich Schneeketten im Fahrzeug. Dadurch, dass die Reifen das ganze Jahr drauf sind, verschleißen sie schnell genug, so dass der Gummi nicht hart wird und den Wintergrip verliert, bevor sie ersetzt werden müssen. Moin Birgit, was genau für'n Typ Decke von welchem Hersteller ist auf den Felgen eures Autos montiert und was für Gewichte drücken an Vorder- und Hinterachse in Richtung Straße während ihr unterwegs seid? Z.b. Michelin schreibt zu Pneus mit CP-Kennzeichnung auf folgend verlinkter Seite: --> Link Moin Thomas, ja genau, auf den Flanken der Reifen an unserem Auto ist das Alpin-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke, „3PMSF“) vorhanden wie auf dem beigefügten Bild zu sehen ist. Da ist ebenfalls zu sehen, dass die CP-Reifen (Camping Pneu) Traglastindex 118 haben und nach von mir gefundenen Informationen eine maximale Tragfähigkeit von 1.320 kg pro Reifen bieten. Verwirrt bin ich nun über die Angabe von nur 75 PSI (~5,2 bar). Das ist doch eigentlich der maximal zulässige Reifenluftdruck. Vor Übernahme des Autos im Oktober letzten Jahres ist der Luftdruck durch die Werkstatt vom verkaufenden Händler überprüft worden und ich selbst habe seitdem nur in regelmäßigen Abständen die Anzeige im Instrumentendisplay im Blick behalten. Da die von den Reifenluftdrucksensoren ermittelten Werte sich nicht untypisch veränderten habe ich keinen Handlungsbedarf gesehen. Das Auto wird vor der nächsten Ausfahrt definitiv auf die Waage gestellt und auch der Reifenluftdruck entsprechend abgesenkt.
Ja richtig, dass ist der maximal zulässige Luftdruck bei kalten Reifen. Da bin ich aber schon ein wenig verwundert, wenn Dein RDKS auf 5,5 bar programmiert worden ist, obwohl nur ca. 5,2 bar zugelassen sind. 5,5 bar kalt sind dann ja ungefähr 5,8 bar bei warmen Reifen. Thomas moin wir fahren auf dem womo auch immer ganzjahresreifen , aber nur markenhersteller, da wir das ganze jahr fahren wollen. nach ca 6j fliegen die eh wieder runter , 2 reifen sind dann eh fast am ende . die anderen reifen die noch sehr gut sind , werden ca für 50 bis 70 euro noch verkauft . gibt genug leute die wollen die noch fahren , übrigends sind meine ganzjahresreifen auch bei regen super .was mir sehr wichtig ist . das war nicht der fall als wir das womo 2018 gekauft haben , mit billigsommerreifen . waren nicht mal ein jahr alt . habe sie in den ersten 3 wochen getauscht . gruss Ich habe früher Sommer- und Winterreifen gefahren da wir auch von O-O unterwegs sind Die Winterreifen nach 6 Jahren mit 7mm Rest-Profil erneuert. (Waren merklich verhärtet.) Dann auf Ganzjahresreifen umgestiegen und das Fahrverhalten ausgestestet.(Conti Vanco) Im Vergleich zu Sommer - Winterreifen ein paar "Nachteile" er-fahren. ( Etwas höherer Verschleiß, ca.1 m längerer Bremsweg bei trockenheit, etwa 0,3-0,5l höherer Verbrauch, im Winter bei Schnee weniger Haftung als die Winterreifen und im Sommer bei Regen ca. 2 m längerer Bremsweg) Habe mein Fahrverhalten entsprechend angepasst! Für mich ausschlaggebend : Keine Lagerhaltung eines Reifensatzes, Kosten für wenig gefahrene Winterreifen. Mein Fazit: Ganzjahresreifen sind für MICH die richtige Wahl. Hartmut
Es sind die Herstellerseitigen ersten Reifen (Sommer) drauf auf 16 Zoll Felgen. Keine Ahnung welche Marke genau, ich glaube es sind Michelin. Anhand einer Tabelle haben wir den Druck auf 3,6 vorne und 4,2 hinten eingestellt. Kein Vergleich zu vorher mit über 5 bar. Die haben uns bei der ersten Inspektion den Luftdruck wieder hochgejubelt und schon bei der Heimfahrt sind wir praktisch gehüpft. Grausam Gruß Birgit Hallo zusammen, In den ersten 3 Jahren (09-2022 bis 08-2025) sind wir unser Fahrzeug ausschließlich mit den original gelieferten WINTER Reifen gefahren und haben rund 50.000 km zurück gelegt - jeweils 3 Reisen im Frühjahr und 3 im Herbst. Das war trotz teilweise warmen Wetter (Landweg nach Griechenland bzw. Sizilien) ok, und die Räder will ich jetzt mit „noch ausreichendem“ Profil verkaufen. Jetzt fahren wir etwas größere (215/85R16) Ganzjahresreifen (Hankook AT) - seit 09-2025 rund 10.000 km (Kreta sowie Bretagne über Weihnachten). Die fühlen sich auf der Straße auch gut an, sind im „Dreck“, auf Sand und Schotter aber besser. Ich würde am WoMo nicht regelmäßig wechseln wollen. Weil es aber auch mal Reisen mit Schnee und Kälte gibt, ist ein Reifen mit Schneeflockensymbol Pflicht. Und WIR erkennen dabei auch keine relevanten Nachteile, im Gegenteil, zwei Reifensätze würden mir zu alt werden. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Moin, den Reifendruck fahre ich auch in etwa auch, fährt sehr angenehm. Den habe ich ermittelt, anhand der Continental Tabelle und Achsgewicht. Außerdem waren zuvor die Reifen auf der VA mittig stark abgefahren. Was auf einen zu hohen Reifendruck zurückzuführen war. Wenn ich in der Werkstatt war, haben die den Reifendruck auch immer auf 5,5 bar gepumpt. Sind dann, wenn sie warm sind 6+ bar. Sind übrigens Ganzjahresreifen, wir fahren das ganze Jahr. Passt.
Natürlich ist ein Ganzjahresreifen IMMER ein Kompromiss! Ein Sommerreifen ist für "hohe" Temperaturen ( auch des Asphalts ) und ganz andere Verhältnisse konstruiert und gebaut wie ein Winterreifen. Dieser widerum soll bei tiefen Temperaturen, "rutschigen" Untergründen,... seine Vorteile ausspielen. Ein Ganzjahresreifen kann von beidem ein bisschen aber niemals beides vollumfänglich. Wie auch: das Gummi kann nicht bei tiefen wie bei hohen Temperaturen die gleiche Shore-Härte ( die gleiche "Weichheit" ) aufweisen. Das geht nunmal nicht. Die Frage ist nur in wie weit man die Leistungen eines Reifens ausreizt. Bei einem Womo braucht man wohl in erster Linie die Tragfähigkeit und die Möglichkeiten von einer nassen Wiese runter zu kommen. Der Geschwindigkeitsindex spielt eher eine untergeordnete Rolle. Wer "heizt" schon mit Vollgas ( was die Reifengeschwindigkeit anbelangt ) und dann am Besten noch durch eine enge Kurve. Bei einem PKW hingegen nutzt man die Tragfähigkeit des Reifens, wenn überhaupt mal, nur sehr selten aus. Da spielt die Geschwindigkeit aber eher eine Rolle. Auch fährt man mit einem PKW wohl meist auch "zackiger" um die Kurve. Mit einem Winterreifen der bis 170km/h zugelassen ist, würde ICH z.B. im Sommer bei 35 Grad nicht unbedingt mit 170km/h über die Autobahn fahren. Auf einem Womo mit 100km/h aber sicher kein Problem. Reifen härten auch im Laufe der Zeit aus. D.h. der weichere Winterreifen wird nach Jahren so hart sein wie ein Sommerreifen. Und der Sommerreifen wird nach der gleichen Zeit so hart geworden sein dass da ein Winterreifen nie dran kommt. Ok, wer seine Reifen nach drei Jahren "runter gefahren" hat dem ist das egal. Wer seine Reifen aber regelmäßig nach sechs bis acht Jahren wegen dem Alter wechseln muss .... Grüße Dirk Bei den Ganzjahresreifen kann man Reifen wählen, die ihre Stärken mehr im Winter oder im Sommer haben, so wie man es bevorzugt. Winterreifen im Sommer zu fahren kommt für mich nicht in Frage. Zwar ist das vom Gesetzgeber erlaubt, aber versicherungstechnisch kann das Probleme geben. So z.B. bei Versicherungen wie bei der HUK Coburg --> Link Vielleicht mögen sie ja technisch ein kleiner Kompromiß sein, ich empfinde das aber nach über 70Tkm nicht so. Für mich sind GJR eine Jahreszeitbereichserweiterung, die mich immer dann fahren läßt, wann ich mag - außer bei viel Schnee, aber da will ich aber eh nicht los. Außerdem mag ich das etwas grobere Profil der Michelin Crossclimate, die mich sicher und fehlerfrei auch über tausende KM unbefestigter Straßen getragen haben. Ich will nichts anderes mehr, das Ganze bei 3,2 / 4,2 bar. Grüße
Auch wenn der Gesetzgeber die Verwendung von Winterreifen im Sommer nicht verbietet, prüfen Versicherungen die Bereifung in Schadensfällen. Ab einer bestimmten Schadenshöhe wird ein Assekuranz Gutachter vor Ort u.a. prüfen, ob grob fahrlässig ein falscher Reifentyp auf die Felgen aufgezogen wurde. Unfallverursachern darf die Kenntnis unterstellt werden, dass sich die ohnehin langen Bremswege ihrer Wohnmobile, durch Winterreifen bei hohen Temperaturen und schlechtere Haftung bei Nässe, um viele Meter verlängern. Das kann die Schadenshöhe durchaus nach oben treiben, was die Versicherung dann im Rahmen der Regulierung vermutlich berücksichtigen werden. Ein guter Sommerreifen ist im Sommer besser als ein GJR, ein guter Winterreifen im Winter ebenso. Dennoch ist man mit dem GJR 'im Schnitt' besser unterwegs, weil man eben auf Überraschungen vorbereitet ist. Schneeeinbruch im April und schon Sommerreifen drauf? Winterreifen im Juli und dann 60° Asphalttemperatur? Dann lieber GJR. Wir haben bisher mit unseren GJR auch im Winter in den Alpen keine Probleme gehabt. Im Sommer sowieso nicht. Mit speziellen Reifen wäre natürlich der Bremsweg bei passenden Bedingungen kürzer. Aber, ganz ehrlich, warum sich über GJR grämen, wenn es Leute gibt, die mit ATs ganzjährig (auch in den Alpen) auf Asphalt rumgurken? Schlimmer geht immer :D bis denn, Uwe Ist ja ganz interessant, was die HUK da schreibt wegen grober Fahrlässigkeit bei Verwendung von Winterreifen im Sommer. Ich würde aber sicher keine Versicherung abschließen, die in den Bedingungen nicht den "Verzicht auf Einwand der groben Fahrlässigkeit" aufführt! Auch bei der HUK wird dieser Verzicht zugesichert ! Gruß Konrad
Dafür von mir ein "Plus", denn genauso ist es. Aber nicht nur die Versicherungen sondern auch die Gerichte berücksichtigen dies in ihrer "Gefährdungshaftung" Gefährdungshaftung regelt Schadenersatz ohne Verschulden, wenn der Schaden bei "korrekter" Handlung unterbleiben oder geringer ausgefallen wäre. D.h. auchwenn der andere einem z.B. die Vorfahrt genommen hat, man selbst mit Winterreifen im Sommer unterwegs ist kann man eine Teilschuld bekommen udn erhält somit einen teil am eigenen Fahrzeug nicht erstattet, muss einen Teil am Fahrzeug des "Vorfahrtnehmers" auch noch ausgleichen, d.h. die eigene Kfz Haftpflichtversicherung zahlt mit entsprechenden Folgen.
Nur zum besseren Verständnis, die Rechtslage kann und will die HUK nicht ändern, ist so das ein Fahrzeugführer alles zumutbare tun muss damit sein Fahrzeug verkehrssicher ist. Dazu gehört auch eine Zweckmäßige Bereifung. Sollte es so sein, dass mit einer Zweckmäßigen Bereifung ein Unfall hätte vermieden werden können, wird dies immer entsprechend berücksichtigt. Auch wirst Du bei deiner eigen Versicherung immer hochgestuft. Ein Verzicht bei grober Fahrläßigkeit der eigenen Versicherung bedeutet lediglich das die eigene Versicherung dich nicht in Regreß nimmt d.h. den Fremdschaden bezahlt und dich lediglich hochstuft. Passende Urteile zu einzelnen Behauptungen hier würden mich brennend interessieren. Insbesondere die ausführliche Begründung. Dann zeigt sich meistens die Relevanz für andere Fälle oder eben auch nicht. Mit Verschulden hast du fast immer. Zu meinen Vater hat der Richter gesagt, wenn sie am Verkehr teilnehmen haben sie eine Mitschuld. Wir haben GJ Reifen auf dem Womo Hankook Vantra ST2, viel besser wie die Conti vorher. Was ich nicht mehr mache. Billigreifen oder Hausmarke nehmen. Da ich die inzwischen zum Händler EK plus MwSt bekomme kommt mir das Billigzeug eh nicht mehr drauf. Ich finde es befremdlich, dass man Gerichtsurteile braucht, um zu durchschauen, dass es vielleicht nicht sinnvoll ist, Winterreifen im Sommer zu fahren? Der Ausweg ist ja ganz einfach, GJR drauf und fertig. Dann ist man juristisch und in der realen Welt für alle Wetterkapriolen gerüstet. Und man zahlt halt nur einen Reifensatz, genauso, als wenn man WR durchfährt. bis denn, Uwe
Hallo Wolfherm, Urteile habe ich keine und suchen werde ich keine. Das was ich geschrieben habe, weiß ich von einem Kollegen der ein Teil seines KASKOschaden nicht erhalten hat, weil er im Sommer mit Winterreifen fuhr und einen eigenverschuldeten Unfall hatte. Hier wurde im grobe Fahrlässigkeit unterstellt und das er regelmäßig mit falscher Bereifung unterwegs war, was zu einem Teilausschluss der Versicherung führt. In verschiedenen Webseiten kannst Du jedoch nachlesen: Beispiel --> Link Unfall mit Winterreifen im Sommer: Versicherung und Strafen Nicht nur, dass durch die falsche Bereifung schneller Unfälle passieren, weil sich Bremsweg und Fahreigenschaften verändern. Auch die Folgen, die ein Unfall haben kann, sind nicht ohne. Autofahrende, die im Sommer mit Winterreifen fahren, gefährden sich und andere. Hinzu kommt, dass im Falle eines Unfalls mitunter die Kfz-Haftpflichtversicherung nicht oder nur teilweise für den Materialschaden aufkommt. Der Grund: grobe Fahrlässigkeit aufgrund fehlender Saisonbereifung. Eine automatische Teil- oder Alleinschuld bekommen Unfallverursachende, die im Sommer mit Winterreifen fahren, zwar nicht. Kristallisiert sich aber beispielsweise ein verlängerter Bremsweg als Unfallursache heraus, der auf die falsche Bereifung zurückzuführen ist, sieht der Fall womöglich anders aus. Eine Teilschuld kann dann dem Unfallverursachenden zugewiesen werden. FAZIT: Im Sommer mit Winterreifen fahren – das ist zwar erlaubt, aber nicht ratsam. Aus Sicherheitsgründen sollten Autofahrende ihre Bereifung immer saisonabhängig machen. Der Grund: Sommerreifen zeigen bessere Fahreigenschaften bei höheren Temperaturen und Nässe, Winterreifen bessere Eigenschaften bei Kälte, Schnee und Eis. Im Falle eines Unfalls tragen Unfallverursachende mit falscher oder ungünstiger Bereifung gegebenenfalls eine Teilschuld, die zur Kürzung von Versicherungsleistungen führen kann. Bei allen Verkehrsunfällen die mir oder jemandem meiner Familie passiert sind oder die ich bearbeitet habe ist bisher noch nie danach geguckt worden welche Reifen montiert waren. Ok, gerade bei ( wirtschaftlichen ) Totalschäden wird gerne mal die Profiltiefe mit aufgenommen. Aber ob SR, WR oder GJR?! :nixweiss: Vor allem wenn es sich um Fremdschäden handelte bei denen ich den Gutachter beauftragt habe. Klar, wenn man im Winter einen Unfall hat und die hinzugerufene Polizei die Muße hat sich in den Schnee zu knien, .... Grüße Dirk
Sorry aber die KFZ-Haftpflichtversicherung hat grundsätzlich für jeden Schaden aufzukommen der von dem Fahrzeug verursacht wurde. Selbst dann wenn der Fahrer keinen Führerschein hatte oder stockbesoffen auf der Flucht vor der Polizei war. Ob die Versicherung dann den Halter in die Haftung nehmen kann und wenn ja in welcher Höhe ( max. 500,-€?? ) steht auf einem anderen Blatt. Grüße Dirk
Ja so ist es, selbst wenn man mangelhaft parkt kann man eine Mitschuld bekomme. Selbst wenn du ganz korrekt parkst wird dir im Ausland alles mögliche nicht bezahlt, da ausländisches Recht gilt.--> Link Auch Unfälle mit Kindern, Radfahrern usw. werden schnell zum Problem bei der Haftung, Klar, wurde nie was anderes geschrieben. Der Regress von Haftpflichtversicherungen ist meist auf 2.500 € bis 5.000 € begrenzt, bei Vorsatz ( darunter kann die von dir erwähnte Trunkenheit fallen, oder z.b Autorennen etc. ) jedoch höher bis vollständig Für mich ist ein Ganzjahresreifen ein Kompromiss, aber ein guter !!! Ich darf damit zu allen Jahreszeiten fahren! Darf, kann aber muss nicht. Er kann einen Winterreifen nicht ersetzen, ist aber besser als ein reiner Sommerreifen und nur unwesentlich lauter. Und hat in einer nassen Wiese mehr Grip als ein SR. Meine Erfahrungen beruhen auf jetzt 20000km mit dem Michelin. Ohne Wintererfahrung Gruß Dieter
So ist es, auch wir sind von unseren Michelin Agilis Crossclimate Reifen begeistert, auch wenn sie keineswegs die billigsten waren :? Dazu kommt, dass wir auf einem 3,5 Tonner die 225 / 75 R 16C 121 / 120R fahren, als Sicherheitsreserve für uns ein muss. Bei defensiver Fahrweise, vorausschauendes, rücksichtsvolles und risikominimierendes Verhalten im Straßenverkehr mehr als ausreichend. Unsere Dashcam würde die entsprechende Fahrweise beweisend zeigen.
Das gilt aber ausdrücklich nicht für GJR mit Alpine-Symbol. Die sind im Winter UND im Sommer bei allen Witterungsbedingungen zulässig. Da kann keine Versicherung meckern, egal wann im Jahr der Unfall passiert. Wobei es mich ausdrücklich nicht wundern würde, wenn irgendwann eine Versicherung ankommt und Leistungen kürzt, weil man nicht den Testsieger-Reifen gekauft hat. Denen ist alles Recht, um Ansprüche zu kürzen. bis denn, Uwe wir nutzen GJR nur im frühjahr und herbst - wenn schon winterreifenpflicht besteht und es am pass mal schneit im sommer kommen sommerreifen drauf. wir hatten mal GJR auch im sommer und die lebensdauer war unterirdisch, das fahrverhalten auf küstenstrassen in dalmatien auch nicht toll wir haben 2 rädersätze und das umstecken ist schnell erledigt. wenn die GJR "aufgebraucht" sind überlegen wir obs dann Winterreifen oder wieder GJR werden, weil im wirklichen winter fahren wir mit dem womo nicht daily, 3,5t - conti GJR Moin, danke für die zahlreichen Meinungen und Beiträge. Mein Reifenhändler bestätigt den starken Trend hin zum Ganzjahresreifen seit die M&S Bezeichnung nicht mehr ausreicht. Bei reinen Sommerreifen heißt es bei Frost oder Schneefall dann stehen bleiben, wenn man kein Risiko eingehen will. Da das im März gerne noch vorkommen kann, ist man mit Ganzjahresreifen auf der sicheren Seite. Ich werde dann auch den Weg gehen. Gruß Biker |
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